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OrcaDesign

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geschrieben von: Hoffnung

http://www.nachtwelten.de/vB/showth...=&threadid=5348

Wer bin ich

Interresannter Gedankengang.

Mich irritiert irgendwie die Absatzhandhabung, ist das beabsichtigt?

Durch die Kommas ist es gut zu lesen, es ist auch etwas zu denken, ala ich denke das du denkst das ich denke*g*

Mal sehn was du uns noch bereit bist, zum denken zu geben.



geschrieben von: Hoffnung

Hier meine Aufteilung.wobei ich sagen muss das ich selbst Laie bin, also seh es dir an wenns gefällt ok, wenn nicht , dann nicht.
Ist nur ein Vorschlag.

Wer bin ich?

Willst du wissen, wer du bist,
erfahre, wie du warst,
als du gewesen bist.

Weißt du, wie du warst
oder wie du gewesen sein wolltest, als du mal warst,
dann denke an die Zukunft.
Wie du mal sein wirst oder sein könntest.

Warum willst du so sein,wie du womöglich sein wirst?
Denn weißt du dieses,
kannst du schließen, wie du zur Zeit bist.
Dein Wunsch so zu sein,
entsteht nämlich aus deinem jetzigen Sein.

Doch sei nie zu lange so,wie du warst
und verweile nicht zu lange in dem,
wie du sein wirst.

... denn wer bist du dann noch?


Mich haben bei deinem Text die Absätze mitten im Satz irritiert, aber das kann auch wegen dem Format hier sein.
Da die Absätze sozusagen an keinem Koma oder sonstigen Satzzeichen zu erkennen waren.
Es sah aus wie mitten drinnen abgeschnitten.

Hast du schonmal überlegt Gedichte oder Gedanken zu deinen Bilder zu schreiben?
Sie sozusagen mit Worten zu umrahmen, oder möchtest du sie lieber schweigend .....sprechen lassen.



geschrieben von: eerie

Ich mische mich einfach mal ein...

Zitat:

Hast du schonmal überlegt Gedichte oder Gedanken zu deinen Bilder zu schreiben?
Sie sozusagen mit Worten zu umrahmen, oder möchtest du sie lieber schweigend .....sprechen lassen.


Ich denke das ist wohl hiermit bereits geschehen. Ich nenne es vorläufig mal einen Text.
Dieser Text ist weder eine Geschichte, noch ein Gedicht. Also wo einordnen? Aber genauer betrachtet, ist es nicht doch ein Gedicht? Manchmal schreibt man etwas herunter, ohne Punkt und Komma, ohne Wirkliches Ziel... man schreibt und lässt Worte sich aneinander fügen, aber dennoch mit einer gewissen Kontrolle. Sie sind in einem, aber man denkt sie sich nicht aus.
So zumindest wirkt dieser Text auf mich.
Und manche Gedichte schreibe ich genau in der Art und Weise. Ich setze mich hin, entrücke mich der Welt, zurück in meine, in eine gewisse Leere, wo das zählt, was in mir ist. Und das, was dort sein Unwesen treibt, fasse ich in Worte, die fast allein sich aneinander reihen. Sie sind da, ich brauche nicht suchen, gebe ihnen nur eine Reihenfolge. Es mag komisch klingen für manche... doch ist das sehr befreiend. Es muss nicht immer ein traumatisches Erlebnis sein, was man auf diese Weise verarbeiten will, es können auch einfach nur ganz normale Gedanken sein, die man verfolgt, die man sich entwickeln lässt. Philosophie? Gehe ich mit diesem Wort falsch um, oder genau richtig? Nachdenken, über etwas nachdenken... die Gedanken weiter entwickeln, schauen wohin sie einen führen, eigene Theorien aufstellen.......

Bin ich vom Thema abgewichen? Ich fürchte fast. Das ist mir letztens in einer Deutschklausur passiert. Der Lehrer konnte meinen Gedankengang nicht mehr verfolgen, weil ich meinen Gedanken, die immerfort rannten, zu vie Freiraum ließ, dass es für ihn aus der Luft gegriffen wirkte.

Aber um zurückzukommen...
Ich wollte nur sagen, dass dieser "Text" durchaus ein Gedicht sein kann. Warum sollte jeder seine Gedichte in die gleiche Form pressen? Die Zeit der traditionellen Gedichte, der Reime und all der anderen Dinge, die Lyrik einst ausmachten, sind zwar nciht verloren gegangen und werden noch immer gern begraucht, doch hat sich halt etwas hinzugemischt in die Poesie, was mehr freiraum lässt. Wie abstrakte Bilder sind manche Gedichte... vollkommen anders. Ich kam gar nicht auf die Idee, diesen Text in meinen Augen als etwas anderes zu betrachten, als ein Gedicht.
Da ist ein Gedanken, der sich entwickelt, erweitert...

Ich habe auch mal den "Fehler" (versteh es nicht falsch, ich will damit nicht sagen, dass du einen Fehler gemacht hast, nur war es für mich einer, den ich machte) gemacht und habe jemandem gesagt, er solle seinem Text doch eine Form geben, damit es wie ein Gedicht aussieht. Heute weiß ich, dass das flasch ist. Jeder hat seinen Stil... warum sollte jeder wie jeder schreiben? Seit dem weiß ich ganz genau, dass Gedichte nicht wie solche aussehen müssen, um welche zu sein. und wie schon gesagt, der Text von Orca ist etwas zwischen einer Geschichte und einem Gedicht... doch würde ich eher zum Gedicht tendieren.
Und meistens haben solche Texte wesentlich mehr Aussage, wenn sie belassen werden, wie sie waren und nicht in eine Form gepresst werden, in der sie nicht geschaffen wurden, in der sie sich nicht entfalten können.
Vielleicht liest es sich etwas holprig... aber dann liest man es öfter, um so mehr kann man sich das geschriebene verinnerlichen... vor allem, wenn es nicht in gerechte Häppchen geteilt wurde, sondern man noch beim Lesen darüber nachdenken muss... quasi etwas länger kaut (auch wenn das irgendwie unschön klingt).

Aber bevor ich jetzt noch mehr schreibe, belasse ich es lieber erstmal dabei.

liebe grüße von einer heute sehr nachdenklichen.... und sich absolut in gedichtlaune befindender...
eerie

Ist es nicht unheimlich?... Wohin die Gedanken einen treiben können? Welche ungesehenen Wege sie gehen? Unheimlich... wie wenig sie manchmal zu lenken sind... ?



geschrieben von: eerie

das erinnert mich grade an meine letzte Kunstaufgabe...
Wir haben ein Gedicht bekommen und sollten dazu dann ein Bild malen. Schade, dass ich es grade nicht finde... und ich weiß auch leider grade nicht von wem es ist, jedenfalls ging es darin um eine Person, die im Flugzeug sitzt und die Welt betrachtet. Sie sieht Berge, Seen, die für sie aussehen wie schwarze Augen im Schnee, fliegende Menschen, ein grünendes Auto und die Blüten der Bäume im Himmel... oder so in etwa ging das.
Aber es hat Spaß gemacht dazu etwas zu malen... und ich denke umgekehrt, macht es ebenso Spaß oder bringt es Freude... zumindest wenn man das Gedichte schreiben nicht nur als Aufarbeitung irgendwelcher Dinge gebraucht, sondern auch als ein Hobby pflegt.
Auch wenn Photos jetzt "nur" wegen "gefällt mir" gemacht worden, kann man dazu durchaus etwas schreiben. Vor allem kann mna sich einfach herein denken. Manchmal, wenn ich bestimmte Sachen sehe, kommen mir dazu sofort Zeilen in den Kopf... so gibt es bei uns zum Beispiel eine Brücke, neben der eine kleine zerfallene Treppe runter geht, die man kaum sieht... was michd aran fasziniert... die Treppe führt direkt ins Wasser. Irgendwie fand ich den Anblick immer sehr schön und (man mag es klischeehaft nennen) ich sah dann immer jemanden diese Treppe heruntergehen, weißes Gewand... und dann in das Wasser... es war ein kaltes Bild, traurig, verzweifelt... und ohne Hoffnung. Aber es hat mich fasziniert. Bisher kam ich nur noch nicht dazu es zu verarbeiten. Bilder geben so viel Möglichkeiten, auch wenn man letztendlich das Bild nur als Grundlage benutzt und etwas dazu "dichtet" (welch lustig wortspiel... oder auch nicht). Bei mir zum Beispiel hängen einige Bilder an der Wand, die ich einfach nur schön finde. Sicher, ich kann nciht besonders toll photographieren und es ist auch nur ein kleines billiges Teil, womit ihc das mache, aber dennoch gefällt es mir. es sind viele Bilder dabei von Kirchen oder anderen Bauwerken, die an Gotik erinnern. Ich liebe so etwas einfach... und vor allem lassen sie mir Freiraum zum denken und um etwas zu entwickeln. Sie geben einfach Eindrücke wieder, die ich zumindest wunderbar in einen Text oder in ein Gedicht verarbeiten kann.

Eine andere Kunstaufgabe habe ich mit diesen Bildern auch "ausgestattet". Es war Aufgabe ein Buch zu machen (mind. 6 Seiten). Ich habe natürlich ein Gedicht von mir gewählt, welches 7 Verse hat und für jeden eine Seite genommen. Und dazu habe ich gemalt. Grundlage für die Bilder, waren Photos, die ihc zuvor gemacht hatte. Es hatte einfach gepasst zu dem Gedicht, fiel mir irgendwann mal auf und da war es halt klar, was ich dazu mache. Ich werde es irgendwann demnächst mal einscannen... wenn jemand interesse hat, kann ich es mailen. (und ganz nebenbei... ich habe 14 Punkte darauf bekommen.) Zumindest was die Kunst angeht, kann ich etwas... in dieser Hinsicht ist mein selbstvertrauen recht groß, aber auch nur in dieser.

Und abermals so viel geschrieben. Aber da ich mir hab sagen lassen, dass das nicht so schlimm ist ;)
mache ich das auch weiter.



Zitat:
Original geschrieben von OrcaDesign

Dieses eine "Gedicht" war auch ebenso entstanden - ein kleiner Versuch, etwas, worüber ich nachgedacht hab, leicht ironisch in Worte zu fassen :)...


Und dazu sage ich schlicht und ergreifend:
Nur weiter so! ...nachdenken ...aufschreiben! lächelnd


PS: Ich habe jetzt keine Lust alle meine Tippfehler zu korrigieren, lebt damit :)





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