Es gibt die sogenannten stern-bilder.
Es existieren die jeweils dazugehörigen charakterprofile, sowohl theoretisch als auch <fleischundblut-mässig>.
Ist nun die verknüpfung des sternbildes mit den charakterlichen attributen und zuschreibungen rein zufällig, oder liegt darin möglicherweise eine art von ur-wissen, das uns in der rückerinnnerung unserer astralen herkunft erschauern lässt ?
Ist die verknüpfung möglicherweise andersherum hergeleitet, sodass die sternhaufen ein bild ergaben, das den charakterzügen der unter diesem zeichen geborenen entspricht ?
Alles rein zufällig so entstanden kann wohl nicht sein, oder was denkt Ihr ?
Auch wie die Thematik interkulturell ähnlichkeiten besetzt ist erstaunlich und verwirrend !
Thanx 4 Ur opinion !
geschrieben von: ReinGarNichts
Gibt es überhaupt Verknüpfungen? ;)
Wofür steht Krebs?
Dann kann ich dir sagen, ob es bei mir zutrifft...
Ist es eine introvertierte Person, die alles in sich hineinfrisst, sich in seinen Panzer einhüllt?
Dann passt es...
geschrieben von: Joan Eric Tanat
Es hat wenig Sinn, darüber zu diskutieren, ohne sich praktisch damit - nämlich mit Astrologie - zu beschäftigen. Das Tierkreiszeichen, in dem sich die Sonne zur Geburt eines Menschen befindet, ist allein nicht aussagekräftig genug. Versuche, den Zusammenhang zwischen Sonnenzeichen und bestimmten Eigenschaften des Menschen statistisch nachzuweisen, sind im allgemeinen nicht besonders überzeugend. Es ist stets das gesamte Geburtshoroskop ausschlaggebend, und die Zeit muß meiner Ansicht nach möglichst minutengenau stimmen, was fast nie gewährleistet ist. Die Minute muß somit astrologisch überprüft und meistens korrigiert werden. Dies ist selbst dann der Fall, wenn die Minute des ersten Atemzugs (Schrei) genau festgehalten wurde. An dieser Hürde scheitert die gesamte (rein) computerisierte Astrologie, denn kein PC kann die richtige Minute finden. Das kann nur ein erfahrener Astrologe, und selbst diesem gelingt es nicht immer und nicht in 5 Minuten.
Mit den Sternen haben Tierkreiszeichen nichts zu tun, sondern es ist eine willkürliche Einteilung der Ekliptik, beginnend beim Frühlingsanfangspunkt, einem der beiden Schnittpunkte zwischen Äquator- und Ekliptikebene. Es ist kein Argument gegen die Astrologie, daß es 13 Sternbilder gibt. Eben, weil Astrologie nicht unbedingt (meistens gar nichts) mit den Fixsternen zu tun hat. Auch die riesigen Entfernungen der im Horoskop verwendeten Himmelskörper von der Erde und die nicht nachgewiesenen Einwirkungen auf die Beschaffenheit der Menschen und ihres Lebens tangieren die Astrologie überhaupt nicht, denn sie basiert auf einer anderen philosophischen Grundlage, als die Naturwissenschaft.
Es gilt der hermetische Grundsatz: Mikrokosmos = Makrokosmos. In den Threads "Astrologie als Lebensphilosophie" (in "Dies und Das") und "Schicksalsgesetze" hier im Philosophie-Forum haben wir theoretische Grundlagen der Astrologie besprochen. Wer sich mal die Mühe macht, Astrologie, wie sie wirklich ist, kennenzulernen, wird erleben, daß etwas an der Sache dran ist. Aber dazu muß man schon ein paar Jahre investieren. Man rechne damit, daß viel Unsinn über die Astrologie verbreitet wird. Ich hatte im erstgenannten Thread angeboten, daß ich Interessierte unterstütze, aber es fanden sich nicht genug Leute bis jetzt. 10 Mann sollten es schon mindestens sein, damit sich die Sache lohnt. Sie sollten ein ernsthaftes Interesse daran haben, die Sache zu untersuchen. Es macht dabei nichts, wenn sie kritisch und skeptisch sind, solange sie nicht von Vorurteilen behindert werden. Ich bin der festen Überzeugung, daß die Wahrheit über die Astrologie und das Horoskop nicht an der Oberfläche zu finden ist. Die üblichen wissenschaftlichen Herangehensweisen versagen hier. Man muß sich sorgfältig und geduldig mit dem Menschen, seinem Leben und seinem Horoskop beschäftigen und wird dann erst nach und nach verstehen.
Unser Körper besteht aus vielen Zellen und aus noch viel mehr Atomen und Molekülen. Sie alle wirken hochintelligent zusammen, um das Wunder Mensch hervorzubringen und am Leben zu erhalten. Das Universum ist ebenfalls ein solcher Organismus, und auch in ihm wirken alle Himmelskörper hochintelligent zusammen. Wir sind eingebettet in das kosmische Gesamtsystem, wie eine Zelle in unserem Organismus. Zeitliche und räumliche Ausdehnung sind Täuschung, was jeder leicht begreift, wenn er sich in seinem Schlaftraum durch die Traumlandschaft bewegt. Nicht anders verhält es sich mit unserem Wachtraum Leben. Das gesamte Universum ist der materielle Ausdruck EINER zeit- und raumlosen Idee, und aus diesem Grund ist an jedem Ort und zu jeder Zeit diese Idee auffindbar. Gestirnlauf und Lebenslauf sind Entsprechungen. Wer es nicht glaubt, möge es nachprüfen, aber richtig bitte. Astrologie hat mit blindem Glauben nichts zu tun. Jeder kann erleben, daß etwas dran ist, genau so sicher, wie er sich von der Existenz der Sonne am Himmel vergewissern kann. Astrologie ist ein Wissen. Der Kern ist Wahrheit, sonst wäre Astrologie schon längst vom Erdball verschwunden. Daß mit der Astrologie viel Schindluder getrieben wird, liegt an den Menschen, nicht an der Wahrheit.
Gruß, jet
geschrieben von: Strix-aluco
Fehler Nr.1 ist schonmal, daß es eigentlich Sonnenzeichen und nicht Sternzeichen heißt, da der Stand der Sonne im jeweiligen "Sternzeichen" darüber Auskunft gibt, in welchem der zwölf man geboren ist. Analog einhergehen die 12 Häuserspitzen, von denen die erste (der Ascendent), das im Augenblick der Geburt, am Osthimmel aufsteigende Zeichen ist.
In der Astrologie ist die Spitze des ersten Hauses (das Ich Haus) nicht minder wichtig als das Sonnenzeichen selbst. die Verteilung der übrigen elf Häuser und die Stellung der Planeten in den Häusern und Zeichen, sowie die sich daraus ergebenden Konstellationen ebenso.
Es ist müßig zu behaupten, ein Widder sei bockig, wenn er im Asc. z.B. Waage wäre, ein Sonne, Mond, Jupiter-trigon hat...
...ganz so einfach lassen sich die Charakterzüge des Menschen nicht festmachen.
Nur wirklich erfahrene Astrologen sind in der Lage auch treffende Aussagen zu machen, da dieses Wissen auf einen Erfahrungsschatz zurückgreift und sich nicht gerade mal aus ein paar einschlägigen Büchern erlesen lässt.
geschrieben von: Krixx
Ein kleiner Erfahrungsbericht: In letzter Zeit, damit meine ich etwa 2 Jahre, neige ich dazu Menschen mit Schütze/Löwe/Zwillinge Kombinationen zu spüren zu spüren. Mein Sternzeichen ist übrigens Löwe asz Krebs. Es ist dabei ganz simpel. Ich komme zB in einen Raum voller Menschen und sehe plötzlich einen anderen Menschen, von dem ich nicht loskomme, also dieser Mensch übt eine gewisse Faszination aus, das gilt für egal welches Geschlecht. Wenn ich dann ins Gespräch mit dieser Person komme, dann verstehen wir uns als würden wir uns schon ewig kennen, es besteht übermäßig viel Vertrauen für Menschen, die sich zum ersten Mal sehen. Das selbe Gefühl hatte ich bei meinem jetzigen Mitbewohner, ich hatte mich für ihn entschieden und er ist Löwe asz. Schütze, dann meine beste Freundin ist Schütze asz Schütze, ein Kumpel aus der Uni (er ist HipHopper) ebenfalls Schütze... usw. Und allen voran, schon ein Bruder für mich, wir waren fast eine Person, Schütze asz. Zwillinge.
Also die wichtigen Menschen in meinem Freundeskreis, bestehen zum Großteil aus diesen drei Zeichen. Ganz schöner Zufall, oder? :D :eek:
geschrieben von: Vraccas
Ich, ein eingefleischter Skorpion, kann dazu sagen: Das Sternbild passt zu mir.
Der Leitsatz im Sternbild Skorpion ist, meines Wissens nach, "Man muss sterben, bevor man stirbt." (Schön nicht?)
Soll heißen: Immer wenn einem Skorpion etwas besonders hart trifft (Beziehungsende durch Fremdgehen des Partners, ein geliebter Angehöriger starb usw.) windet sich der Skorpion lange in seinem Schmerz. Er/Sie lebt den Schmerz förmlich aus, ist durch nichts zu heilen. Das kann oft Monate lang mit einer tiefen Depression/Melancholie dahin gehen bis man sich schließlich, auf einmal, wieder beruhigt hat.
Auf mich trifft, vom Sternbild her, auch noch die starke Eifersucht (die ich langsam aber sicher in Zaum bekomme), die Kontaktfreudlosigkeit, die Selbstironie, das Tiefsinnige/Ernste und kämpfen für eine Sache/Person zu.
Was ich aber noch bemerkt habe ist, das man verschiedene Grundzüge in einem Menschen oft auf sein Sternbild zurück führen kann. So ist ein Löwen-Bekannter von mir immer der, der im Mittelpunkt stehen und sich in Szene setzen muss. Oder mein Wassermannkollege immer der, der in eine Bar geht und sofort mit fremden Menschen anfängt zu reden.
Ich glaube, es steckt in jedem Menschen wenn schon nicht viel, aber wenigstens ein bisschen, von seinem Sternbild in ihm/ihr.
Warum das so ist, keine Ahnung.
Vielleicht hat man bevor man den Sternbildern den Namen gab, Menschen beobachtet, ihnen Tiere oder sonstige Wesen zugeschrieben und erst dann die Sterne danach benannt...wer weiß?
geschrieben von: cashisha
hallihallo!
also ganz kurz mal am rand, bevor ich zu den sternzeichn komm.
wieso wird hier in fast jedem thread der satz geschrieben "Es hat wenig Sinn, darüber zu diskutieren, ohne sich praktisch damit - nämlich mit Astrologie - zu beschäftigen." ???
ich unterstelle mal jetzt, dass 1. man dieses thread eröffnet um einen einblick in das thema zu bekommen und 2. man beschäftigt sich (praktisch) mit astrologie wenn man ein solches thema eröffnet.
bitte erklär mir mal einer (am besten Joan Eric Tanat ) warum man soviel wert auf diese feststellung legt...danke im vorraus.
so: also ichbin fische, aszt. löwe (soweit man das genau sagen kann,- kuckt die mama ja nich beim plopp des kindes auf die genaue uhrzeit) und im chinesischen- und da leg ich wert drauf: hund.
tatsächlich entsprechen die beschreibungen meines character in den glaubwürdigen lektüren meinem wesen. allerdings- und deshalb hab ich alles dreis genannt- in ihrer kombination.
manchmal erschreckend genau.
ich glaube mich zu erinnern, gelesen zu haben, dass das "sternbild" (was ja wie wir schon festgestellt haben eine eigentlich falsche bezeichung ist) eher auf folgendes zurückzuführen ist:
in jedem abschnitt der "bezeichneten" sternbilder herschen unterschiedliche gegebenheiten, z.b. mondentfernungen/phasen, himmelskonstelationen (auch die der erde zu gestirnen, sonne, etc)- und - und das ist besonders an den tieren zu erkennen- haben einfluss auf das verhalten von lebewesen. ich bin kein großer freund von horroskopen (gehen bei mir auch min. 3 tage nach) oder damit zusammenhängendem. aber dass bestimmte verhaltensweisen (z.B. das insichreinfressen von problemen von krebsen, das "zwei schritt vor-ein schritt zurück-prinzip und so weiter) scheint größtenteils auf eben jene menschen zuzutreffen, die eben in diesem zeitpunkt des "krebszeichens"-geboren wurden.
aber nur einer der bestimmungen der vielen reicht eben nicht aus...nicht umsonst haben chin. zeichen andere bemessungsmassstäbe als die westlichen...
aber alles zusammen kann , so denke ich, grundlegende verhaltensweisen oder aber fanzinationen / anziehungen ausmachen.
ok, das wars. :)
ps.: würde nie aufhören an mir zu arbeiten, nur weil mein sternzeichen sagt so und so bin ich halt- aber das an sich arbeiten und verändern wollen ist auch eine eigenschaft meines sternzeichens :)
(huhn, ei, huhn, ei.... :))
lg
cashy
geschrieben von: Joan Eric Tanat
Warum hat es wenig Sinn, über den Zusammenhang zwischen Sonnenzeichen und Charaktereigenschaften zu diskutieren, ohne sich praktisch mit Astrologie zu befassen:
Wer an dem Zusammenhang zweifelt, wird wohl kaum durch eine solche Diskussion überzeugt werden. Aber - einverstanden - warten wir ab, was die Diskussion bringt. Ich habe nichts dagegen, hoffe, daß die Sterne für diesen astrologischen Thread günstig stehen, insbesondere für seinen Aufenthalt im Philosophieforum...
geschrieben von: cashisha
(meinte ja nur dass das diskutieren ja schon das (praktische) befassen damit ist....) egal...wohl nur ein verständigungsproblem meinerseits :)
jepp- bin auch gespannt
geschrieben von: cashisha
hm. gute frage. ich hätte eigentlich eine woche später geboren werden solln,- ich wäre zumindest in einer anderen dekade geboren.
das sternzeichen ist ja nicht nur der moment der geburt, sondern die momente der entwicklung...wann angefangen, wann durchlebt...ich habe einige freunde, die extreme frühchen waren...die haben starke probleme mit sich selbst und mit ihren eigenschaften/verhalten...als ob da zwei mächte kämpfen...auch ich habe manchmal solche gefühlskämpfe...
hm...herbstkatzten sind auch anders als frühlingskatzten...ich habe eine katzte, die ist aus nem notfallkaiserschnittwurf 3 wochen zu früh geholt wurden...die hat ziemliche neurosen und ist ständig hypernervös, bulemisch und auf der anderen seite unanständig anschmiegsam (sollange man sie nicht an falschen stellen berührt)...vielleicht kommt sowas auch daher???!!!
geschrieben von: cashisha
weiß nicht. ihr ist eigentlich nix zugestoßen...die war von anfang so...hm. hast du manchmal das gefühl, dass da etwas in dir ist, was nicht "dir" entspricht???
weiß jemand ob es da studien gibt oder was nachzulesen???das find ich jetzt echt ma ne intressante frage...
geschrieben von: Joan Eric Tanat
Manche Astrologen sagen, daß zwischen zwei Tierkreiszeichen ein 'toter Bereich' ist. Die Kräfte der beiden benachbarten Zeichen heben sich darin - mindestens teilweise - gegenseitig auf.
Andere meinen, Personen, welche die Sonne im Übergangsbereich zwischen zwei Tierkreiszeichen stehen haben, besitzen die Eigenschaften beider Zeichen.
Es heißt, Tierkreiszeichen und Häuser (Felder) des Horoskops entsprechen sich. Ein Planet steht am stärksten in einem Haus - am Anfang, an der 'Hausspitze'. Daraus folgt - bei vorhandener Entsprechung - daß ein Planet (Sonne und Mond ebenfalls) auch am Anfang - und nicht in der Mitte eines Tierkreiszeichens am stärksten steht, also sich am intensivsten mit den Eigenschaften des Zeichens verbindet. Sollte dies stimmen, muß die Sonne, wenn sie auch nur wenige Bogenminuten am Anfang eines Zeichens steht, klar zu diesem Zeichen gerechnet werden - und das vorherige Zeichen bekommt keine Bedeutung mehr zugesprochen.
Befindet sich ein Gestirn am Ende eines Hauses, wird es hauptsächlich dem nächsten Haus zugerechnet. Bei vorhandener Entsprechung zwischen Tierkreiszeichen und Häusern müßte man z.B. die Sonne, wenn sie auf 29 Grad eines Zeichens steht, auch schon - mindestens hauptsächlich - zum nächsten Zeichen rechnen. Von der Logik her. (Ich neige deshalb zu dieser Ansicht, aber die Überprüfung der Sache ist schwierig.)
Meiner Ansicht nach findet eine Geburt statt, wenn sie stattfinden muß - nämlich zum rechten Zeitpunkt. Es ist ein Denkfehler, zu früh oder zu spät geborene Kinder auszuklammern. Der Mensch hat - weil er sich einen freien Willen einbildet - das Gefühl, das Gesetz des Alls auszuhebeln, wenn er z.B. eine Kaiserschnitt-Geburt vollzieht und ist sich nicht bewußt, daß sein Kaiserschnitt dem Gesetz des Alls folgt. Also, der Sonnenstand zur Kaiserschnitt-Geburt ist darum bindend und verläßlich.
geschrieben von: cashisha
hm. im prinzip stimme ich dir zu...ich schwanke grad zwischen akzeptanz dass es den sinn erfüllt und vorherbestimmt ist und der anderen seite, dass ich es gefährlich finde alles darauf zu schieben) egal.
natürlich hast du recht- der große, freie wille ist nur halb so frei wie wirs gern hätten und nat. werden z.b. notfallgebeburten eingeleitet weils eben ein notfall is, der sicherlich auch äußere umstände hat...aber ich weiß nich...
das kann nich alles gewesen sein
geschrieben von: Strix-aluco
es ist schön zu sehen, daß sich einige doch ernsthafter mit der thematik auseinandersetzen, als nur ihre tageshoroskope in den einschlägigen springerverlag-blättchen nachzulesen.
so werde ich zu gegebener zeit bestimmt noch etwas dazu beisteuern...
Ich: Zwillinge, 1dekade mit asc. Jungfrau
Strix
geschrieben von: Joan Eric Tanat
Cashisha, wir Menschen neigen dazu, uns sogleich in unserer Freiheit eingeschränkt zu fühlen, sobald von Schicksalsgesetzen die Rede ist - und damit befaßt sich Astrologie schließlich. Sogleich geraten wir in fatalistische Gedankengänge, meinen, das Schicksal sei eine fremde Macht. Dabei gibt es doch zwischen der Willensfreiheit des Menschen und dem Gesetz seines Lebens gar keinen Widerspruch. Was immer der Mensch tut - er wird nie aus dem Gesetz fallen. Der Mensch ist geborgen in seinem eigenen Gesetz, und das Gesetz ist tief in seinem Herzen gegründet. Es ist das Gesetz der Freiheit und die Freiheit des Gesetzes. Beide (Freiheit und Gesetzmäßigkeit) erscheinen uns nur oft als zwei, doch sind sie in Wahrheit eins. Die Vorherbestimmung ist unser freier Wille. Das Leben ist das passende Mittel zum Lebenszweck. Das Ziel wird nie verfehlt. Von Anfang an stand fest, daß es uns gelingt. Wie der Anfang, so das Ende. Alles geht vom Herzen aus, und alles kehrt auch wieder zum Herzen zurück. Das ist die Wahrheit.
Strix-aluco, ich freue mich auch darüber, daß sich dieser Thread bis jetzt niveauvoll entwickelt hat. Das ist eher ungewöhnlich. Dennoch bin ich, wie schon gesagt, etwas skeptisch, was den weiteren Verlauf der Diskussion betrifft. Wie soll die Diskussion weitergehen, wo soll sie hinführen?
Es muß auch gesagt werden, daß wir DIE Astrologie noch gar nicht gefunden haben. Es gibt unzählige Spielarten der Astrologie. Du schreibst z.B., daß sich die Sonne zu Deiner Geburt in der ersten Dekade - d.h. im ersten Drittel - des Tierkreiszeichens Zwillinge befand. Das geht schon über die bekannte Einordnung in Tierkreizeichen hinaus. Vielleicht möchtest Du uns das mal etwas näher erläutern? Was hat es zu bedeuten?
Wenn wir über Tierkreiszeichen reden, befassen wir uns - praktisch - mit Astrologie. Ja und nein. Das Eingabefenster ist geduldig. Ich denke, Farben muß der Mensch SEHEN, um darüber reden zu können. Und so ist auch eine Diskussion unter Menschen, die sich nicht (oder sehr wenig) - praktisch - mit Astrologie beschäftigen, wie ein Gespräch von Blinden über Farben. Über den Zeichenstand der Geburtssonne zu sprechen, bringt auch nicht allzu viel Farbe hinzu, denke ich. Denn entscheidend ist das komplette Horoskop. Ich denke, es müßte jeder Diskussionsteilnehmer - der ernsthaft an der Sache interessiert ist - zunächst über die technischen Möglichkeiten verfügen, was sich in unserer Zeit zum Glück leichter realisieren läßt als früher. Desweiteren braucht es ein Verständnis für die wichtigsten astronomischen Gegebenheiten. Am ehesten glaubt (weiß) jeder das, was er mit eigenen Augen gesehen hat. Der Interessierte muß dem Horoskop vertrauen können - das wird er, wenn er mal selbst ein paar Horoskope von Grund auf berechnet hat. Und außerdem muß er eine möglichst sichere Kenntnis von der für seine Untersuchungen jeweils relevanten Wirklichkeit haben. Ich finde es gerade am Anfang wichtig, mit großer Vorsicht und Sorfalt vorzugehen, um sich nichts vorzumachen. Denn so einfach, wie es oft dargestellt wird, ist Astrologie bei weitem nicht. Handelt es sich doch um nichts geringeres, als um den Menschen. Es ist doch eher so, daß wir von dieser Riesin 'Astrologie' zunächst die Fußzehen betasten können.
Ich stelle aus diesem Grund mal die Frage in den Raum: Was können wir hier in diesem Thread wirklich 'philosophisch' behandeln - und was nicht? Meiner Ansicht nach übernehmen wir uns, wenn wir den Zusammenhang zwischen 'Sternenlauf' und Menschenschicksal per Diskussion ins Licht rücken wollen. Würden wir dagegen 10 schwere Unfälle untersuchen und stets gravierende Mars-Saturn-Uranus-Konstellationen im Horoskop sehen - dann hätte dies doch schon eine ganz andere Überzeugungskraft. Das meine ich mit Praxis.
Bleibt dann Psychologie. Darüber können wir reden. Dazu braucht niemand ein Horoskop erstellen zu können. Da können wir sehen, wie weit Philosophie in Charakterkunde eindringen kann. Zunächst ist jedoch ein ganzheitliches Weltbild erforderlich. Wir müssen unsere einseitige Ausrichtung auf wissenschaftliches Denken ergänzen um das magische Denken. Darum drehte es sich bislang im Thread 'Schicksalsgesetze' hier auf dem 'Platz der Philosophen' und auch schon im Thread 'Astrologie als Lebensphilosophie' in 'Dies und Das'. Doch zu all dem sind echtes Interesse, Zeit, Kraft und Beharrlichkeit erforderlich - und wer verfügt schon darüber? Und darum bin ich skeptisch, was die Diskussion betrifft. Aber das soll niemanden stören, der anderer Ansicht ist. Ich bin gespannt, was aus dem Thread wird...
geschrieben von: cashisha
guten morgen!
Joan Eric Tanat, ich fand deinen post sehr intressant, wenn auch gleich ich das zweifeln am niveau bzw. dessen weg des threads in diesem stadium ein wenig pessimistisch, zu skeptisch finde.
aber ich habe mir die frage nach der "philosophie" im thema auch gestellt,- zumal und das hast du ja schon gesagt, ähnliches in andereren threads ergänzend und andersweitig auch erörtert wurde. ich hab jetzt leider nich die zeit, zu schauen, was aus den geworden ist, aber ich werde das nachholden.
nun ist ja weder astrologie, noch sternzeichen noch irgendwas nie mit nur einem gesichtpunkt zu erklären...philosophie, wissenschaft, etc.
du sagtest:
Zitat:Am ehesten glaubt (weiß) jeder das, was er mit eigenen Augen gesehen hat.
das is ja quasi das problem , - was wir sehen is völliger müll, schlicht falsch und mittlerweile nicht mehr nur aus dem bereich wahrnehmungspsycholog. belegbar. wir sehen farben die nicht da sind, machen "bildsprachen" die irreführend sind und glauben das wir wissen weil wir sehen.
besonders hier in diesem forum gibt es genug die wahrnehmung auch auf "spüren" auszuweiten wissen.
worauf will ich eigentlich hinaus?! wir sind uns glaub ich einig, dass wir hier nicht den wahrheitsgehalt von schmierblatthoroskopen diskutieren wollen, was aber können wir machen, um nicht ganz von der philosophie abzukommen?
und war das überhaupt der ursprung dieses threads?
zu versuchen, die sternzeichen und ihre wirkung zu belegen?
ich gestehe offen ein, dass ich keine ahnung habe, wann welcher planet in welchem haus steht (erkennbar an der offesichtlich falschen formulierung eben :) ) aber dennoch heißt das nicht, dass ich die wirkung dessen nicht praktisch und ernst nähme oder sie gar bezweifle. ich gehe einfach mit ausgestreckten spürorganen durch diese hübsche welt und weiß einfach dass es uns natürlich beeinflusst.
achso. süß wie du oben geantwortet hast...würde ich glatt so unterschreiben- nur dass hier quasi zwei personen (erkennbar an meinem sternzeichen *hihi* ) vor dem rechner sitzten und eine davon nicht überzeugt ist dass alles schicksal ist....
so. ich wünsche euch einen schönen tag.
achso :) ich denke nicht dass der fortgang dieses threads seine bestimmung in den sternen hat,- das ganz allein an uns :)
in diesem sinne
bis heut abend und wir alle den gleichen ausblick haben :)
tschö
geschrieben von: cashisha
ichhabe im laufe des tages nochmal über das thema nachgedacht:
ist es möglich die sternzeichen als konventionelle symbole zu betrachten?
damit meine ich, dass wir uns (alle) im Laufe der entwicklung mit der existenz dieser zeichen konfrontiert sehen. wir bekommen deren bedeutung gelehrt und somit minimiert sich das interpretationsverlangen des sterneichens "widder" oder fische.
wir können daran glauben, deren auswirkungen feststellen oder auch nicht- aber wir wissen um die zeichen.
wären wir nicht damit konfrontiert worden, würden wir ähnlich denken? es ist erwiesen, dass sich formen, zeichen und symbole unabhängig von einander in unterschiedlichen kulturen entwickelt haben aber unterschiedliche bedeutungen erhalten haben. ist das auch auf das sternzeichen anzuwenden?
ich stelle mir vor (mangels besserem wissen) dass sich im laufe der zeit ähnlichkeiten im verhalten u characetereigenschaften von menschen gezeigt haben und von anderen wahrgenommen wurden- welche feststellten dass diese menschen in ähnlichen zeiträumen geboren wurden.
wann ist das passiert?
wie wir wissen haben sich die kalender geändert, es wurden fehler gemacht, tage gestrichen etc.
es gab ja mal vor einigen jahren die diskussion dass die sternzeichen mit dem aktuellem kalender nicht konfrm gehen.
also was sagt die annahme, dass sternzeichen konventionelle zeichen sein könnten?
das, wenn wir nichts von ihnen wüssten wir uns auch nicht so verhalten würden- und uns im umkehrschluss so verhalten wie wir uns verhalten, weil wir von ihnen und ihrer bedeutung wissen...?!
...
geschrieben von: schlafundtod
Es ist schon irre, wieviele beiträge zu diesem thema innert kürze zusammenkamen. Leider jedoch muss ich sagen, dass meine eigentliche stossrichtung grossenteils verloren ging. Die frage nach der statthaftigkeit dieses threads im philosophenforum stellt sich nur, wenn der ursprüngliche gedanken gang verloren gegeben wird.
Wo bleiben stellungsnahmen zur astralen abkunft des menschen und dessen rückbesinnung dorthin via der tierkreiszeichen, des zusammenhangs des stern-bildes mit den eigenschaften des sternbild-tiers und denen, des, dem stern-bild zugeordneten menschen ?
Einen wirklich befriedigende antwort/stellungsnahme zu diesem komplex fand ich bis anhin nicht. Und- ganz klar denke ich das hier der richtige platz dafür ist, wo denn sonst ????
geschrieben von: Thranduil
Ich denke mal man hat den Charakter sehr vieler Menschen, die unter dem gleichen Sternzeichen goboren wurden, analysiert. Die Eigenschaften, die man bei einer Großzahl der Untersuchten festgestellt hat, hat man eben als typisch für die Sternzeichen angesehn.
geschrieben von: Krixx
eine weitere Eigenheit, die mir aufgefallen ist, was die Beziehung zwischen Löwe und Skorpion angeht. Ich denke, man kann in diesem Fall auch die Bilder der entsprechende Tiere verwenden.
Also zu meiner Erfahrung:
Bei Löwen und Skorpionen, die ihre Zeit miteinander verbringen, aus welchen Gründen auch immer, ist mir aufgefallen, dass der Skorpion oft am Sticheln ist (Skorpion und sein Stachel). Dem Löwen ist das anfangs egal oder er ignoriert es. Man könnte es auf den Menschen so übertragen, dass der Skorpion beim Löwen nach Fehlern sucht und ihm diese vorwirft. Wird dem Löwen dies irgendwann zuviel, dann brüllt er, er sagt also irgendwann seinen Meinung. Wenn dies passiert, macht der Skorpion sich aus dem Staub und man wird schnell vom Freund zum "Bekannten".
Dies ist mir selbst schon ein paar Mal passiert und auch Freunde von mir, die Löwen sind, haben mir teilweise so etwas schon berichtet.
geschrieben von: Rahab
Ich versuch mal einen anderen Ansatz.
Eins vorneweg:
Ich bin kein Freund der Theorie über 'Astrale Herkunft', aber respektiere es, wenn andere eine solche Meinung haben und werde diese auch nicht für unmöglich erklären.
Deshalb bitte ich auch um selbige Behandlung :)
Also, daß die Tierkreiszeichen den Charakter bestimmen können akzeptiere ich vorbehaltslos. Ich hab da nur eine eher physische Theorie:
Das Universum ist in Bewegung. Abhängig von der Position der Erde bei ihrem Lauf um die Sonne ändern sich die Gravitationskräfte, die auf uns einwirken auf äußerst subitle art und Weise (stärker durch den Mond, aber auch seeeehr schwach durch andere Himmelskörper). Diese minimalen Abweichungen könnten auf einen Menschlichen Fötus in seiner Entwicklung genauso wie ein geringes Maß an kosmischer Strahlung (die auch nach Lage der Erde unterschiedlich auftritt) beeinflussen.
Einen weiteren Aspekt nimmt natürlich die Tatsache ein, daß menschen im selben Tierkreiszeichen auch zur selben Jahreszeit geboren wurden, was sicher auch Einfluß auf die Charaktereigenschaften hat.
Nur meine Idee....
Mit den Voraussagenden Horoskopen habe ich leider nur Erfahrungen mit dem üblichen Quatsch aus den Illustrierten und leider keinerlei professionelle Erfahrung.
(achja, ich bin Fische und kann Löwen aus 100m Entfernung riechen - meist um lieber schnell auszuweichen, bevor ich mit denen das Zoffen anfange :p )