Also demnächst hab ich vor hier einige (auch alte) Gedichte reinzustellen und andere Lyrics, die zu meinen Favoriten zählen... also ich hoffe, dass dat hier nicht zu einseitig wird.
Kommentare bitte hier
Nun genießt. Hier der erste (und wohl auch älteste)
Aus dem Leben
Definiert man das Leiden
Durch Ausmaß des Schmerzes?
Definiert man das Leiden
Durch Bluten des Herzens?
Sind wir alle
Ein Opfer unseres Selbst?
Sind wir alle
Zum Sterben geboren?
Ist die Welt
Eine Scheibe?
Ist das Universum
Nicht existent?
Oder ist alles
Nur die Folge?
Oder ist alles
Nur Logik?
Vom Leiden erschaffen
Oder nur gewachsen?
Vom Leiden zerstört
Oder nur langsam verdörrt?
Ist der Sinn unseres Lebens
Der erlösende Tod?
Ist der Sinn des Überflusses
Die unabwendbare Not?
Bist du
Der Sinn meines Lebens?
Bist du
Mein erlösender Tod?
Bist du
Mein Überfluss?
Bist du
Meine unabwendbare Not?
Ist nicht Liebe
Die Definition des Leidens?
Ist nicht Hass
Die Konsequenz der Liebe?
geschrieben von: Lady Lafar
Dein Verlangen
Lüge?
Verrat?
Betrug?
Ein Fremdwort...
Bis du in meiner Welt auftauchtest...
Du stelltest mich bloß
Vor meinen Feinden
Machtest mich schlecht
Bei meinen Freunden
Und verlangst nun
Dass ich dir wieder
Mein Vertrauen schenke?
Du verlangst zu viel
Du verlangst
Dass ich vergesse
Was nie vergessen sein wird
Du verlangst
Dass ich meine Wunden heile
Obgleich sie nicht aufhören
Zu bluten?
Verlangst du nun auch
Dass ich Tote erwecke?
Du verlangst es
Den Wildbach
Des Hasses zu zähmen
Obwohl du selbst
Darin ertrunken bist?
Du verlangst von mir
Dass das Glas wieder halb voll ist?
Einfach so?
Das kannst du nicht verlangen…
Das wirst du nie bekommen…
ICH verlange von dir…
Dass du aus meinem Leben
Verschwindest…
Wie ein Vampir…
Der bei Tageslicht sterben wird...
geschrieben von: Lady Lafar
Scheinwelt von meiner Freundin Stephi ... Homage à mon amour
Ich schaue mich um...
Meine Blicke verzweifeln...
Sie suchen...
Sie suchen das alt Bekannte...
Doch...
Wieso erfassen sie nichts?
Verzweifelt suchen sie die blühenden Rosen...
Die einst in der Sonne standen und mich beglückten...
Sie lassen ihre Köpfe hängen...
Keine Glückseeligkeit, die sie ausstrahlen...
Meine Augen suchen verzweifelt weiter...
Wo sind nur die Bäume?
Die Bäume...die mich einst in Schutz und Geborgenheit gebettet haben?
Die Geborgenheit...Die mit ihnen verschwand...
Wo sind all die kleinen Wesen, die mir ein Lächeln auf meine Lippen zauberten?
Wieso erblicken sie meine Augen nicht?
Kein Lächeln auf meinen Lippen...
Wo ist die Sonne?
Die Sonne die einst meinen Leib wärmte...
Keine Wärme..
Nur Kälte...eisige Kälte...
Ich blicke weiter umher...
Nur...wo bin ich?
Wohin habe ich mich verirrt?
Wer bin ich?
Wer bin ich, der diese Wende zuließ?
Wieso ist alles verschwunden?
Mein Glück..
Die Geborgenheit..
Mein Lächeln...
Die Wärme?
Mein Leben?
Wo ist nur mein Leben?
geschrieben von: Lady Lafar
Irgendwie
Irgendwie wurde es Tag
Wie das kam?
Das kann ich dir nicht sagen.
Irgendwie wurde es Nacht
Was dazwischen passierte?
Weißt du das noch?
Wir lagen am Flussufer
Unter den Bäumen
Sahen die Sonne untergehen
Sahen die Zeit verrinnen
Und irgendwie ging es vorbei
Wie das kam?
Das kann ich dir nicht sagen.
Irgendwie fängt es jeden Tag von vorn an
Was dazwischen ist?
Kannst du mir das sagen?
Ich liebe dich über alles
Doch du weißt
Dass die Erinnerung schmerzlich ist
Dass ich dir nicht weh tun will
Irgendwie sitze ich nun hier
Wie das kommt?
Das weiß ich genau
Irgendwie schreibe ich diese Zeilen
Warum?
Kannst du dir das nicht denken?
geschrieben von: Lady Lafar
Verzweiflung
Stille senkt sich auf mich nieder
Wollt ich nicht vermeiden dies?
Die Gedanken kreisen wieder
Um den, der mich träumen ließ.
Was mach ich nur?
Es scheint so laut
Klirrende Tortur
Mir ein Haus aus Glas gebaut
Es knirscht, es kreischt
Ich werd’ verrückt
Von dem, der mit Glück verheißt
Wundersam entzückt
Jetzt sitze ich seit Stunden
Wartend in dem großen Raum
Beäuge kläglich meine Wunden
Aus dem letzten Sommertraum
In meinen Träumen ich verharre
Die Wirklichkeit mir weit entfernt
Kälte gleich der Totenstarre
Mitleidslos mich jetzt belehrt
Keiner, der mich jemals kannte
Mich beruhigte, so wie du
Und wenn ich auch vor Liebe brannte
Ließ ich nach außen sie nicht zu
Der Tag entfleucht, die Nacht beginnt
Säuselt schon von Träumen
Bevor die Realität hinwegnimmt
Den Menschen, der kann nur noch keuchen.
Ich leg mich hin, was bringt es schon?
Als diesen leisen Liebeston
Der mich seit 4 Nächten quält
Und mir Schabernack erzählt.
Hörst du denn mein Flehen nicht?
Kannst du mich nicht verstehen?
Sicher jedoch, ich liebe dich
Vielleicht wirst du’s ja noch seh’n
geschrieben von: Lady Lafar
An einen lieben Menschen, der leider nie erkannt hat, welche Gefühle ich hatte...
Schon seit Stunden
Liege ich wach.
Seit Stunden nur Tränen
In den Augen
Seit Stunden
Nur Du.
Dir einfach gestehen
Was los ist?
Zu einfach...
Dich einfach fragen
Wo das Problem liegt?
Zu einfach...
Das ist zu einfach
Zu simpel
Und doch zu schwer,
zu kompliziert.
Niemals werde ich
Mich in deinen Armen sicher fühlen.
Niemals werde ich
Mich in dir erneut erkennen.
Niemals werde ich
Deine Liebe bekommen...
geschrieben von: Lady Lafar
Hey du...
Hey du...
Was ist los?
Was ist nur los
mit uns beiden?
Oder doch nur mit mir?
Was ist passiert?
Was soll ich machen?
Deine Nähe tut mir gut
lässt mich das Leben sehen.
Deine Nähe tut mir weh
lässt mich all den Schmerz erkennen.
Was kann ich denn tun?
Wieso ist das alles geschehen?
In meiner Welt aus grauem Stein
bist du eine schillernde Kreatur
mein Anker, mein Halt
Auf hoher See
Bist du der Sturm
Mein Hurrikan, mein Tod.
Du faszinierst mich
Und bringst mich um den Verstand.
Alles was ich bin
Bin ich nur noch durch dich...
geschrieben von: Lady Lafar
Gedanken...
Irgendwie sitze ich nun hier und bin verzweifelt. Warum tust du das? Warum kommst du mir so nah, obwohl doch doch nur von "ihr" redest. Obwohl du weißt, wem mein Herz gehört. Wieso tust du das? Du sagst, du suchst meine Nähe. Und doch stößt du mich ständig weg. Du weißt, dass es im Moment nicht so läuft. Warum tust du das dann? Du weißt, im Zweifelsfall bin ich für dich da. Warum tust du mir das an? Innerlich bin ich nun zerrissen, in zwei Hälften. Die eine gehört zweifelsfrei dir. Und das weißt du. Die andere gehört dennoch ihm. Und sie wird im weiterhin gehören.
Du warst mir so nah. Auf einmal, ohne Vorwarnung. Diese Berührung, sie brannte auf der Haut wie Feuer. Und doch war sie kalt wie Eis. Wieso verwirrst du mich so? Was lag in der Umarmung? In all den Gesten? Diese vollkommene Übereinstimmung... irgendwas ist doch da.
Aber ich liebe dich nicht. Ich liebte dich niemals. Nie. Nie im Leben. Oder doch?
"Und nun frag ich dich: Ob das Liebe ist" (Gabriel an Luzifer~Flügel - Das Musical)
Ist es nicht so, dass du mich begehrst? Ist es nicht so? Aber anscheinend stehst du nicht dazu, was passiert ist. Das war keine Einbildung. Die Küsse, die Nähe, das Vertrauen... das ist keine Einbildung.... niemals. Du weißt, dass du mein grenzenloses Vertrauen hast. Aber bitte sag mir WARUM... du willst Freudschaft, sagst du. Und das war freundschaftlich, sagst du?Bist du dir da sicher? Bin ich nicht nur der Ersatz für sie? Bin ich nicht einfach nur anstelle ihr für dich da? Was bin ich denn für dich?? Sag mir das EINMAL... aber das wirst du nicht, ich kenne dich...
*seufz*
geschrieben von: Lady Lafar
Um Himmels Willen, zur Hölle, NEIN
Und jetzt sitze ich wieder hier
Und kann die Wahrheit nicht sagen
Ich sitze hier...
Und kann die Wahrheit nicht ertragen
Ich sitze hier, wieder allein
Und kann euch die Wahrheit nicht sagen
Zerrissen, zwischen euch Zwei’n
Ich werd den Schritt doch nie wagen
Nicht so, als wär es freiwillig
Um Himmels Willen, nein
Nicht so, als würd ich nicht kämpfen
Zur Hölle, ich kann nicht mehr
Auch auf diesem Grab der Liebe
Wird das Moos wieder wachsen
Auch dieses Mal
Kann ich es nicht fassen.
Gedanklich bin ich wohl fremdgegangen
Doch ist das Fremdgehen?
Gedanklich ein viel zu starkes Verlangen
Einfach den Weg zu gehen...
Ich kann nicht mehr
Ich liebe euch beide
Doch ist Liebe der Freundschaft
Nicht vorzuziehen??
geschrieben von: Lady Lafar
Flügelchen
Von Flügeln getragen
'gen Himmel so weit
zwei Flügel, die tragen
weg mich, so weit.
Weg von euch beiden
weg aus der Not
weg aus dem Zwiespalt
weg aus der Not
Wenn ein Flügelchen bricht
werde ich nicht mehr fallen
Denn mein Wunsch trägt mich weiter
ich werde nicht fallen
ich werde nie mehr fallen
denn ich gehe von euch
ich werde niemals mehr fallen
ich bleibe von euch...
geschrieben von: Lady Lafar
Und auf einmal warst du da
Mal wieder etwas nachdenkliches...
Und plötzlich hat es geknallt.
Die Worte schlugen mir wie eine Faust ins Gesicht.
Du hast heute zum ersten Mal "Wir" gesagt.
Nicht wie ein Kind, das sprechen lernt, nein...
wie eine Menschenseele, deren Mauer eingerissen wurde.
Heute hast du zum ersten Mal das Wort "Freundschaft" erwähnt.
Und du redest von "wir".
Seit wann redest du so?
Seit wann redest DU so?
Seit wann gibt es für dich eine Berührung ohne Hintergedanken?
Du sagtest Dinge, die mich beeindrucken.
Wir seien uns hilflos ausgeliefert
Und ausnahmsweise konnte ich dir zustimmen
das erste Mal ohne schlechtes Gewissen in deinen Armen liegen
und doch deine Nähe genießen, DICH genießen
Und plötzlich warst du DA...
plötzlich warst du DU selbst...
Zwar ein trauriger Anlass, du hast dafür einen Freund verloren
Aber es schien mir einer bitteren Erkenntnis gleich...
all das was zwischen uns war, war und ist wunderbar...
auf eine ganz eigene Art... nur für Verrückte verständlich.
Ich werde die Dinge nicht vergessen können...
die einfach passiert sind... ohne dass uns jemand gefragt hätte.
irgendwie sind wir uns wohl wirklich hilflos ausgeliefert...
geschrieben von: Lady Lafar
Confused
Alles riecht nach dir..
Alles schmeckt nach dir...
Selbst der Mann auf dem Plakat
Sieht aus wie du...
Was haben wir nur wieder
getan?
Wie konnte das wieder
passieren?
Nur diese leichten Stunden
Stunden nur mit dir
Nur dieses kleine Abenteuer
Ein Abenteuer mit dir?
Und ich dachte noch
Warum schaut er so?
Und ich fragte mich noch
Warum ist er so still...
Du brauchtest keine Worte
Nur einen Blick
Du brauchtest keine Melodie
Nur eine Geste
Hätte ich nicht gehen müssen
Wo wären wir jetzt?
Hätte ich nicht Angst bekommen
Sag mir, WO wären wir jetzt?
Ohne Worte...nur DU...
Du allein
Nur du um mich herum
Heiße Luft?
Nun liegt hier dieses Stück Stoff
Voll von dir
Eigentlich nur ein Stück Stoff
Aber vielleicht doch ein Teil von dir?
Ein Stück Stoff
Und voll mit Erinnerungen
Ein harmloser Schal
Und doch ein Teil von dir.
Ein Stück Stoff das so weich ist
So weich wie deine Haut
So zart wie dein Innerstes
Und so zart wie deine Haut
Ob ich noch ende mit dir?
Hoffe es nicht
Doch wer weiß was passiert?
ICH...
weiß es nicht.......
geschrieben von: Lady Lafar
Tiefblau
Tiefblau
Augen so blau
Ein Ozean voll
Tiefblau
Tiefblau
Augen so tief
Eine Schlucht so groß
Tiefblau
Tiefblau
Augen so unergründlich
Ein Anfang ohne Ende
Tiefblau
Tiefblau
Deine Augen so klar
Traurigkeit ohne Ende
Tiefblau
Tiefblau
Deine Augen so traurig
Ocean full of tears
Tiefblau
für einen guten Freund...
geschrieben von: Lady Lafar
Tot.
und als es Zeit war
erzählte man dir von mir,
dem dummen Wesen,
mein Schatz.
Ein dummes Wesen,
stumm vor Trauer,
starr vor Einsamkeit,
sei ich gewesen.
Jeden Tag ging das dumme Wesen
allein zu den Klippen.
Ging den langen Weg
zum Meer.
Sog den Frieden der Wiesen
und den stetigen Lauf der Gezeiten auf.
Irgendwann stand sie am Abgrund.
Die Kiesel...
Jeden Kiesel nahm sie in die Hand.
Sah ihn sich an, las in ihm.
Schilderte ihm ihre Trauer und ihre Freude
und warf ihn weit, weit weg.
Sie hörte das Geräusch
wenn er aufkam, in die Fluten stürzte.
Und wenn es erstarb, kam die Einsamkeit zurück,
Starb ein Teil von ihr.
Nun fragst du dich
was ihr zugestoßen sein muss,
dass sie so töricht sei
und um die Seelen der Kiesel trauerte.
Liebe, mein Schatz.
Dein Daddy, mein Schatz.
Aber lebe du, mein Sonnenschein.
Und denke niemals mehr an mich.
~ ................ ~
Das törichte Wesen
geht zu den Klippen.
Wappnet sicht, nimmt Anlauf
und springt.
Tot.
geschrieben von: Lady Lafar
Kind auf Bestellung
In zwanzig Jahren fragt das Kind,
wer denn seine Eltern sind.
In zwanzig Jahren sagt der Mann,
dass er es ihr nicht sagen kann.
„Warum denn das?“, fragt ihn das Kind.
- „Weil Kinder lang bestellbar sind,
sagt der Mann und lächelt still,
weil er’s vor ihr verbergen will.
„Man kann ´nen Samenspender suchen
und es mit dem Schönsten mal versuchen.
Dann kommt immer ein schönes Kind,
weil Samenspender Beauties sind.“
„Ich bin entsetzt“, so brüllt das Kind,
„dass Kinder keine Wunder sind.“
- „Mein Schatz, ich bin ein guter Christ,
doch Molekülketten sagen, was du bist.“
„So war ich also nie dein Werk!“,
ruft sie und steigt auf einen Berg.
Springt in den Abgrund in tiefster Not,
da ist auch das künstlich’ Leben tot.
geschrieben von: Lady Lafar
Till death us do apart
Long ago a journey started
And I realized what a fool I’ve been
Long ago I loved someone
But he departed from his words.
He said, we’d be together for good
But soon I knew, he lied to me.
He said, he’d never ever leave me
But I decerned the difficulties, it made.
He said, I was the only women
For him in all this agitated world
He sallied forth and away he was
He departed from his words.
Long ago I walked in darkness
No companionship on this cumbersome way.
Long ago I learned to love it
I not once had gone astray.
Betimes someone lend me his shoulder
This shoulder, it belonged to you
Met you several times as I grew older,
I never had really wanted to.
Often we lay down on the grass at night
We made love, that’s all it was
With lonelyness I had my fight
You made it easy, thoug it never was.
The more we met, the more I got
To know that this is something special
We talked and kissed and loved a lot
This changed away from superficial.
You soon understood, I was on a journey
You soon realized, It would never stop
You decided to become my dearest companion
Now as we depart, this journey stops
Till death us do part?
geschrieben von: Lady Lafar
In Liebe
Wenn ich glücklich bin,
bin ich ganz bei dir.
Wenn ich glücklich bin,
bist du dann ganz bei mir?
Wenn wir zusammen sind,
ist die Welt ganz klein.
Wenn wir zusammen sind,
wird Kleines ganz groß.
Verlässt ein kleiner Kuss dein Herz,
findet er ein neues Zuhause.
Verlässt ein kleiner Kuss mein Herz,
findet er bei dir Zuflucht.
Manchmal denke ich,
dass ich deine Gedanken lesen kann.
Manchmal bemerke ich,
dass du mich trotzdem überraschst.
Solang du bei mir bist,
bin ich glücklich.
Solang ich bei dir bin,
bist du ganz bei mir.
geschrieben von: Lady Lafar
Für die Liebe
Deine Augen sind so schön
auch wenn du das abstreitest.
Dein Lächeln ist so gewinnend
auch wenn du das nicht so siehst.
Für die Liebe bist du der Schönste.
Ein luftiges Schloss haben wir gebaut.
Ein Heim in den Wolken.
In den endlosen Weiten
In der Klarheit, der Reinheit.
Für die Liebe ist alles ganz klar.
So versinke ich nun in dir,
in deinen Augen, in deinem Lächeln.
Eine Berührung, ein Kuss
Leidenschaft im reinsten, schönsten Überfluss.
Für die Liebe ist alles Leidenschaft.
Deine schwitzige Haut
riecht nach diesem vergangenen Sommertag.
Das Salz, dem Körper von der Sonne entrissen,
zerlässt sich auf der Zunge.
Für die Liebe ist alles Genuss.
Wir liegen nun da – Stille.
Nur Emotion, kein Wort, nur ein Blick
Der Blick voll Verlangen, voller Liebe
und das Wissen, das Richtige zu tun.
Für die Liebe ist alles richtig.
Deine Haut auf meine Haut,
deine Seele bei meiner Seele
locken wir uns gegenseitig,
das Ziel noch nicht vor Augen.
Für die Liebe ist alles ein Ziel.
Ein neckisches Lächeln,
ein verlangender Kuss, nichts ahnend von dem
was du vorhast, was kommt.
Endlich im Verlangen vereinigt.
Für die Liebe ist Vertrauen Einigkeit.
geschrieben von: Lady Lafar
Wenn es Nacht wird
Wenn es Nacht wird
überkommt mich die Angst.
Wenn das letzte Licht verstirbt
überkommt mich Dunkelheit.
Draußen peitscht es den Regen,
Blitze durchschlagen die Nacht.
Ein lautes Getöse ist das,
und entfesselte Gewalten.
Doch der Regen will nur waschen,
hinweg den Ruß der Welt.
Die Blitze sind dein Licht,
du suchst nach mir in meiner Dunkelheit.
Es überkommt mich die Angst,
weil du mich irgendwann finden könntest.
Es wird mir bang,
weil du irgendwann die Wahrheit erwaschen haben wirst.
Wenn der Ruß sich verflüchtigt,
wirst du sehen, wer ich bin.
Wenn es wieder Tag ist,
hat deine Suche ein Ende.
Doch wenn es Nacht wird,
kannst du mich finden.
In der nächtlichen Dunkelheit,
kannst du mich erkennen.
geschrieben von: Lady Lafar
~gelöscht~
geschrieben von: Lady Lafar
~gelöscht~
geschrieben von: Lady Lafar
Dedicated to...
Oftmals wenn ich liege des Nachts
allein in meinem Bett hellwach
kommst du in mein Gedankenwelt
verscheuchend alles was mich wach hält.
Ich bin nicht perfekt und das weißt du auch.
Du bist nicht perfekt, das sagt mir mein Bauch.
Wir können einander nicht ändern,
wir können nur uns selbst verändern.
Wenn ich dann so liege des Nachts
allein in meinem Bett hellwach
Dann bist du alles was ich sehe
der, für den ich durchs Feuer gehe
hoffend, dass ich dir alles geben kann
was du brauchst, um zu lieben.
geschrieben von: Lady Lafar
This
this is not just love
it is passion
this is not just you and me
it is us.
He
He was not just a friend
he is the unbreakable one.
he was not just anyone
he was just himself.
This
this was not just a meeting
it was pain
this was not just a touch
it was a kiss.
I
I didn't just mourn
it was crying
I didn't just kiss
it was posession.
Now
Now it is not just someone
it is you
Now I'll tell you the truth
it is horror.
geschrieben von: Lady Lafar
Ehrlichgesagt war ich noch nie sonderlich sensibel, aber ich entschuldige mich mal im Voraus dafür… Ich glaube auch, dass es dich nicht wirklich interessieren wird, wie es mir geht, aber ich finde, dass du das wissen musst.
Wahrscheinlich weißt du gar nicht, was du mir wirklich angetan hast, oder eventuell weißt dus und es interessiert dich nicht, keine Ahnung. Ich bin einfach so enttäuscht von dir und deiner ganzen Art, seitdem wir beide an der Uni sind. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, nicht mehr gut genug für dich zu sein; als ob du mich einfach als zu uncool oder lästig aus deinem Leben gestrichen hast. Ach, es gibt so viele Dinge, die mir unter den Nägeln brennen und ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.
Ich fühlte mich schon seit einiger Zeit unwohl, weil ich eine Menge Versprechen gebrochen habe, das weiß ich sehr genau. Das war mir auch immer bewusst. Ehrlichgesagt weiß ich nicht, warum ich das gemacht habe, auch jetzt nicht. Aber ich darf mir wohl auch zu Gute halten, dass ich auch eine Menge Unrecht erlebt habe, dass ich ständig verarscht wurde und sowas. Ich weiß, wer hinter meinem Rücken über mich geredet hat und teilweise weiß ich auch, wer einige Gerüchte über mich gestreut hat. Teilweise kann ich das sogar verstehen, irgendwie versucht ja jeder, seine eigene Haut zu retten und selbst gut da zu stehen. War wohl eine Menge Trotz dabei in alledem und in all der Zeit… ich wollte einfach nicht akzeptieren, dass ich wieder mal gescheitert war, weil keiner mich oder das was ich gemacht habe, wirklich verstanden hat oder verstehen wollte. Eventuell ist das mein Charakter, das kann ich wohl schlecht beurteilen.
Ich war aber auch nicht vollkommen blind und ich hab mich in der Zeit vor unserem Streit selbst zurückgezogen und wirklich versucht, meinen Mund zu halten; meine ganze Art zu verändern, weil mir auch klar war, dass ich ne Menge Fehler gemacht hab. Natürlich war mir bewusst, dass du dich irgendwie verändert hattest, aber ganz ehrlich: Ich hatte nicht die blasseste Ahnung, warum. Ich frage mich nur die ganze Zeit – und das quält mich wirklich Nacht für Nacht – warum ihr alle nicht auf mich zu gekommen seid. Warum keiner so ehrlich war und mir die Meinung gesagt hat, bevor es zu spät war. Sicher wär ich erstmal ziemlich sauer und echt beleidigt gewesen, aber andererseits hab ich selten was ignoriert, was einer von euch gesagt hat, egal ob du oder jemand anderes… mich hat immer beschäftigt, was du gesagt hast und deine Meinung war mir wichtiger, als alle anderen. Ich mein, von dir kenne ich das ja, dass du nie so direkt was sagst, aber bei allen anderen hätte ich das nicht erwartet… ich hätte die Ehrlichkeit erwartet, die ihr von mir verlangt habt. Ich fühl mich immer noch mit zweierlei Maß bemessen.
Ich frage mich auch immer noch, warum du nur weil du meinen Freund nicht magst und nich gutheißt, was er so tut und sagt (was ich auch verstehen kann…), das ganze auf mich überträgst. Warum hast du mir nie gesagt, dass ich langsam genau so werde wie er? Das wär mit Sicherheit haarig geworden, aber glaubst du denn, ich hätte dich ignoriert? Ich hab eben immer versucht, das nicht zu tun. Ich hab bloß einfach nichts mehr verstanden… da hat nichts mehr Sinn ergeben. Du weißt doch ganz genau, dass es mich auch ohne ihn gibt … es hätte bloß ein Hinweis genügt… aber ich hab einfach die Welt nicht mehr verstanden. Wir hätten das alles schaffen können, ich hätte es schaffen können, wenn ich von dir auch nur einen kleinen Tip gekriegt hätte oder wenn du mich gelassen hättest.
Du hast mir mein Herz zerrissen, alles was mir wichtig war, war auf einmal weg. Ihr alle wart mir verdammt wichtig, vor allem deswegen hab ich Dinge gemacht, die ich bei Lichte besehen besser gelassen hätte. Ich hab gelogen, um niemanden zu verletzen, hab auch mal was ausgeplaudert, um Konflikte zu lösen, damit darüber gesprochen wird. Aber ich habe niemals versucht, Menschen auseinanderzubringen; ich hab das auch nicht gewollt. Dass es am Ende so gekommen ist lag sicherlich nicht nur an mir. Ich habe seitdem keine einzige Freundin mehr, ich kann zu niemandem mehr gehen. Es interessiert niemanden mehr wirklich, wie es mir geht und es hört auch keiner mehr zu.
Aber ihr braucht mich ja scheinbar nicht mehr, so wie ich dich verstanden habe, seid ihr ja bisher ganz gut klar gekommen. Das tut mir am meisten weh. Wenn man keine Spuren hinterlässt, dann ist man nie wirklich da gewesen. Das sagt mir, dass ihr mir wichtiger wart als ich euch… Ob das wirklich so war, weiß ich nicht, aber das ist das, was rüberkommt und was am allerschlimmsten ist.
Ich möchte noch einmal etwas zu meinen Eltern sagen: Es war kein Stück davon gelogen, was ich erzählt habe und es war auch nicht übertrieben. Es geht uns allen besser, seitdem ich gegangen bin. Ich habe sehr viele schlimme Dinge dort erlebt und ich bin froh, nie mehr dahin zurück zu müssen. Es hat mir eine Menge zerstört; mir kam es nämlich so vor, als wenn das keiner von euch mehr ernst genommen hat, weil es ja wirklich oft unglaublich war. Meine Mum ist leider genau so ein Dickkopf wie ich und deshalb ist es auch nicht gut gegangen mit uns, aber mittlerweile verstehen wir uns wieder gut und es war für uns beide heilsam. Es nähert sich wieder an… das ist aber auch das Einzige, was besser geworden ist, alles andere wurde nur noch schlimmer.
Ich kann bis heute nicht ganz nachvollziehen, was dich und Daniel dazu gebracht hat, meine Eltern teilweise in Schutz zu nehmen, obwohl man das natürlich von außen oft anders sieht. Es ist auf jeden Fall gut, wenn man sich beide Seiten anhört, aber es gibt Dinge, die kann man nicht erfinden…
Es geht mir auf jeden Fall besser, was das angeht. Was euch und vor allem dich angeht, tuts das leider nicht. Ich träume fast jede Nacht davon, wieder dazuzugehören, nicht mehr alleine zu sein. Dass wir endlich wieder so miteinander reden können, wie wir es früher gemacht haben und dass du ehrlich zu mir bist. Danach wache ich schweißgebadet auf und schlafe den Rest der Nacht nicht mehr… du siehst, bei mir ist es noch nicht vorbei, ich habe dich das ganze Jahr nicht vergessen. Vor allem bei dir tut es mir weh, ich könnte jedes Mal heulen, wenn ich dich sehe. Ich habe das Gefühl an den ganzen Gedanken zu ersticken, an dem was ich dir sagen möchte. Du warst meine beste Freundin, mein Anker, mein Licht und mit mein größter Schatz... und ihr alle wart die wichtigsten Menschen meines Lebens... das alles habe ich verloren. Ich habe meine Freunde verloren und meine Freude. Ich bin innerlich gestorben, aber ich will das nicht akzeptieren... ich will nicht tot sein...
Ich vermisse dich und unsere nächtelangen Gespräche, unsere Feten, das gemeinsame Singen und Musik machen, Theaterspielen... das, was uns mal verbunden hat, ist es noch da? Bitte, lass es noch da sein!
Du hast gesagt, ihr seid so zufrieden bisher... ich möchte langsam hineinfinden. Dahin, dass wir alle zufrieden sein können, auch mit mir. Ich bin nicht so kalt und berechnend wie du denkst, glaub mir. Es tut mir alles verdammt Leid und ich leide wirklich darunter.
Ich glaube, ich hab das ganze gebüßt und das mehr, als ich je gedacht hätte...
Ich möchte nicht, dass du das hier als Abrechnung verstehst, denn das ist es nicht. Es ist einfach nur der Versuch mit allem, was passiert ist zurecht zu kommen... der Versuch, dir zu erklären, warum ich so war, wie ich war, oder so bin wie ich bin...