Der Weg (Teil1)
Ich sehe vor mir einen Weg
...
Der Weg ist lang
Doch ich weiss nicht ob ich ihn begehen kann.
Doch eins das ist mir klar,
gute Freunde auf diesem Weg sind rar.
Den Weg den muss ich gehn, auch wenn das Ziel oft ist nicht zu sehn.
Ich falle oft
doch gibt es für mich kein zurück.
Was werde ich finden am Ziel?
Oder was würde sein, wenn ich fiel?
All dies ich weiss es nicht,
doch auch wenn mein Herz zerbricht,
gibt es für mich kein zurück
vielleicht finde ich das ewige Glück.
Doch was ist das?
Der Weg er spaltet sich
Der 2. Weg scheint leicht zu sein...
Doch ist es nur mehr schein als sein.
Denn es ist der Weg der Unterwürfigkeit
und nicht der Gang zur Freiheit!
So wende ich meine Blicke ab.
Und folge weiter dem alten langen Weg.
Er wird leichter
für ein kurzes Stück
kurzzeitig erlösung von all dem schmerz
ein kleiner Schritt zum Glück
geschrieben von: TrauernderNarr
2. Teil - Die Sicht des Menschenkindes
im schutz der dunkelheit.
findet des zauberers blick
den weg.
hinauf.
zum fenster.
im schutz des lichtes.
findet des menschen blick
den weg.
hinab.
die einsamkeit
des bürdenträgers.
erahnt, zu sehen geglaubt.
verweilt.
tritt aus dem fenster,
das licht gelöscht.
den weg zu finden,
der von dem licht ins dunkel führt.
noch ein blick hinab,
zu schauen,
wohin der sprung zu gleiten droht.
entschwunden
nun des zauberers blick.
gegangen
des menschen fall zu verhindern
suchte,
fand er den weg in finsternis.
ruhelos und sehnsuchtsvoll
der weg ihn weiter führt.
denn er ist ein gefallener,
der den sprung für jemanden anders tat.
...
du hast die macht,
andere an dich zu ketten.
und dennoch bist du allein.
du läßt seelen zurück,
deine gefährten hast du schon längst verloren,
wolltest sie nicht verletzen,
ihnen nicht schaden.
hattest angst um sie,um ihr leben.
gingst ohne diese wesen weiter.
schritt um schritt.
nun ist er dunkel,
der himmel über dir.
wird düster, enger
wird bedrückend.
schritt um schritt
für das entkommen,
zum kämpfen fehlt dir jede kraft,
zum aufgeben jeder wille.
schritt um schritt
schleppst du dich fort.
dein weg wird rot
mit jedem fuß,
den du auf ihn zu setzen
gezwungen bist.
wie lange wird dein wille reichen?
...
mithrandir, der große zauberer,
der sich nicht auf seine kraft verlassen kann.
beginnt den weg
und seine angst zu hassen,
doch festigt er mit jedem
atemzug mehr
die Entscheidung des
weiter wanderns,
bestimmt mit jedem fuß
das gleiche ziel erneut.
...
was dich umgibt.
das hinter dir raubt deine kraft,
deswegen wagst du nur selten den blick zurück.
links und rechts-
dinge, die dich begleiten,
wohin du gehst.
die sich an dich klammern
und dich nicht mehr los zu lassen drohn.
sie sind deine last, die bürde,
die abzulegen du nicht im stande bist.
unter dir-
sandig-toter boden,
kein regen wird kommen,
um ihn des nachts in einen garten zu verwandeln.
über dir-
der rabenschwarze nachthimmel,
der all seine sterne mehr und mehr verlor.
vor dir-
ein weg,
den du nur schmerzhaft spüren kannst.
geschrieben von: TrauernderNarr
3. Teil - Der Pfad führt weiter
Der Zauberer wendet sich ab von dem Turm...
er sucht seinen weg, den ruhigen weg...
niemand mehr da, endlich allein...
niemandem zu schaden, sein begier...
doch so bleibt eine frage...
eine frage die brennt...
wer war das menschenkind?...
das erblicket er im turm-...
doch nichtig diese frage oder nicht?...
einerlei...
der magier schreitet weiter...
er sucht seinen weg...
fern von denen die er liebt...
denn wie lieben...
und zugleich verletzen?...
gegangen...
nicht frei...
nein...
für andere...
damit ihnen zu teil wird...
was der magier nie hatte
nie haben wird...
einsam...allein...
wandert er auf dem weg...
suchend das ziel...
wird er es finden...
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so wende ich den blick einmal noch zurück...
und ein letztes mal wirft sich die frage in mir auf...
wer war das menschenkind, das ich sah den turm hinauf...
doch gehe ich weiter...
und denk nicht mehr zurück...
denn egal wer es war...
dem ich nicht will schaden...
so gehe ich weiter...
schritt für schritt...
durch die leer...die leere der nacht
dunkel...
still...
geheimnissvoll...
die suche...nach einer anderen welt...
ein traum...
ein traum einer welt...
so unerreichbar fern...
eine welt...voller ruhe und frieden...
zweisamkeit...ohne zu verletzen...
doch dies ist nur ein traum...
träume...
sie zerplatzen...wenn sie zu groß werden...
drum lass ich diesen traum nicht wachsen...
denn behalten, auf ewig will ich ihn...
paradox...
vielleicht...
man lässt etwas nicht zu...weil man es behalten will
ja...dies ist paradox...
doch es ist das paraoxum meiner existenz...
so ziehe ich weiter...
lass alles und jeden zurück...
nur der wunsch nach dem ziel...
lass jene, die sich an mir festhalten zurück...
und schüttele sie ab...
denn will ich nie mehr schaden...
nie mehr...
doch meine kraft sie schwindet...
mein wille er bricht...
warum nicht einfach warten?
warum nicht warten auf meinen einzgen freund...
den freund...den tot...
doch nein..wandern muss ich...so ist mein weg...
den weg des gefallenen...
der gefallene...
einer unter vielen...
doch besonders...
denn auch allein unter vielen...
die dunkelheit zu schätzen er weiss...
denn dort niemand sieht die tränen...
die tränen die rinnen aus den augen des gefallenen...
keine kraft...
doch muss den weg ich gehn...
gedanken verschollen...gedanken verschwunden...
nur einer ist geblieben...wer war das menschenkind?
geschrieben von: TrauernderNarr
Die Gier
[I]Vor nicht allzulanger Zeit erwacht
Doch so hat ich es mir nicht erdacht
Die liebe in mir - sie wird zur qual
der grad zum wahnsinn hin ist schmal
nichts ist geblieben in mir -
als diese einzig unstillbare gier
Sie in meinen armen - wünscht ich mir so sehr
doch so sein wird es wohl nie mehr
die gier in mir sie - sie brennt so stark
dieses gefühl kannt ich bisher nur wag
mein wille gebrochen - mein geist zu schwach
in meinem herzen entbrannt diese schlacht
diese schlacht sie fordert leid
und ich frage:"bin ich dazu bereit?"
soll ich sie hassen oder auf ewig lieben?
meine gefühle sind verschieden
mit der entscheidung - war das leid geboren
doch mich selbst werd ich wohl nie verschonen
und so leiste ich den schwur
ihr zu sein - jetzt - und immer nur
mit dem blute besiegelt
in meinem herzen verriegelt
der schwur ist getan
und ich habe mich sicher nicht vertan
dieser schwur hat ewig bestand
wenn sich auch ändert sein gewand
für sie zu leben - nun mein einzig begehr
wenn es auch manchmal fällt sehr schwer
bis zum tode bin ich ihr
auch wenn es nicht stillt die gier
so hilft es doch zu wissen
sie nie endgültig zu missen
und wenn dann naht die letzte stund
vielleicht wird dann mein herz gesund
die liebe - sie ruht vielleicht am ende
dies bringt mir dann die endgültige wende
geschrieben von: TrauernderNarr
Die Liebe
Die Liebe entrbrannt in meiner Brust
es entfachet große Lust
ein Gedanke so unbeschreiblich klar
es ist unwirklich und doch wahr
doch entfernt ist sie von meinem Herz
das entfachet in mir großen schmerz
zu ihr zu gelangen mein größtes Begehr
doch wohl ewig ich mich nach ihr verzehr
geschrieben von: TrauernderNarr
Am Ende
am ende der liebe,am ende des lichts
steht das eisige unendliche nichts
mein herz verstummt-mein seel steht still
verloren nun ist der letzte will
ich sehne mich zurück zu ihr
hieß es doch nur noch einmal wir
ich kann nicht mehr ich will nicht mehr
zurück zu ihr sehn ich mich all zu sehr
ich kann nicht mehr atmen
auf sie werd ich wohl ewig warten
nichts mehr gültig für mich
ich sagte ihr lebe nur für dich
doch meiner worte sinn verlor
als der schmerz ward erneut geborn
nach nichts sehn ich mich so sehr
als nach ihrem blicke-doch so schwer
der tot erklingt in stiller stund
mein herz- so schnell wird nicht mehr gesund
ich vergesse nie diese zeit mit ihr
doch der gedanke daran, verstirbt mit mir
nichts ist wichtig, in meinem sein
die zeit mit ihr, werd ich nie bereun
ich seh um mich, nur noch leere
die zeit verinnt mit ewger schwere
geschrieben von: TrauernderNarr
Warum verachten wir? Warum verachten wir?
warum hassen wir?
warum lügen wir?
warum missachten wir?
...
dieser fragen, mein verstand wird nicht herr
zu helfen ich ihr doch nur begehr
doch am ende sind alle gleich
voller schuld sie sind - niemand verzeiht
wie soll man erklären - was niemand sieht?
wie soll man helfen - wenn nichts geschieht?
Meiner fragen antwort - find ich nimmermehr
doch der schmerz der fragen ruht für immer auf mir
büssen muss ich nun...für das was andere beagangen
sie ist in ihrem eignen schmerz gefangen
auf ihrer worte hin...
zweifel ich schon, an dem was ich gar bin
fühle mich verloren...in einer welt der verlorenen
mit der tat der anderen mein leid geboren
doch irgendwie vertraut ist mir das leid
so das ich dieses gefühl nicht meid
so begehe ich den letzten schritt
von nun an führt kein weg zurück...