...Drei Punkte hab ich oft gesetzt. Mehr noch im Leben als in Texten. Ein Poet bin ich NICHT! Und gäbe es einen Nebengarten ich stände dort. Doch Fluch des Egos: Ich will mich selbst befriedigen mit Gedanken die ich willig lesend Fleisch aufzwinge...
Kritik ist nicht wichtig, nicht ersehnt und doch nicht verpönt...
Nun es ist jetzt mein Parzell und Platz für meine Wonne ich werf’ es hin und weiter geht’s in Euch oder auch nicht...
geschrieben von: SON
Ichwunschgeschenk
Ich möchte gern....dich lachend machen
Und ich selber tief in verträumten lachen...
Ich möchte gern....ewig dem Schlaf mit dir verneinen
Und ich selbst die Nacht, den Tag, die Stunde LEBEN....
Ich möchte gern....ein Flackern wollüstig, rasendes Blut in dir erzeugen
Und ich selbst haltlos wahnerfüllt extrem kochend.....
Ich möchte gern.....die Welt vergrößern darin deine Wege mehren
Und ich selbst Kenner von all dem.......
Ich schlief zu kurz ,viel zu betrübt,
gejagt hab ich die Zeit mit Worten nur
Gegeben meinen Zorn dort wo das Naß versiegt
Gelebt einfach nur, nicht heut, vielleicht einst geliebt
Ich werde einst... ganz sickern in die flüssige Welt, neben Dir...
Ich werde einst.... verstauben an den Tränen, nicht mit Dir
Ich werde einst.... behaupten Ich war Schwarz und Weiß.....
Und dann...dann krieche ich zurück ins grau
geschrieben von: SON
...licht
Jeden Tag ein Punkt gesetzt
verfang ich mich im Licht der Linie
die winzig kleines, Jahre schuf
Brenend helle grade Linie, in der Nähe bröselnd
herlich lodernd jeder Punkt
geschrieben von: SON
Gleichnis
Ich vermischte die Perlen, die Weißen und die Schwarzen.
Erneut begann ich zu zählen. Diesmal zuerst die Schwarzen.
Aber auch so war da die gleiche Anzahl....
Gott sei Dank! Gott sei dank, dachte ich in meinem Bett und
Mit einem lächeln schlief ich ein.
Abends in der Dämmerung stand ich auf. Ganz anders als mein Nachbar, der vor einem lärmenden Fernseher seinen Abendfrieden suchte. - Erbärmlichkeit liegt in der Gewöhnung- Den Spiegel quälte ich kaum, es war mir egal. Nach nur einer Stunde tropfte ich aus den Ausgang meines Hauses. –unter Euch, aber niemals mit- Mein Auto schien ein Mysteriöses Wesen zu sein, denn alles was auf vier Rädern mir blendend entgegen kam, tat dies nur stockend. Ich flog dahin, zumindestens von einem rot zum anderen. Leichtsinnig schwelgte ich im Gelben Phasen. Als die Welt leicht seufzend einschlief, begann ich erst richtig zu leben, quälend Zeit zu Geld und Kraft zum Sein...Nur 8 Stunden... Oh ihr armen Wesen.... auf den Weg zurück - zum Anfang- meiner Wohnung...sehe ich die ersten Strahlen der Sonne. Brennend rot, Klarheit. Und wieder Zauber in meinem Auto.- was seid ihr blind für das was ich Seh- Ich gegen den Strom. Stau dort wo ich herkomme, aber nicht wo ich hin will. Einkaufen gehe ich - wenn ihr alle das verrichtet was ich schon tat - so denke ich und laß mich von einen Superspitzengeneralstore aufsaugen. Ich beginne meine Runde stets anders herum, entgegen all den Rentnern, die schon in diesen Laden waren, als hier noch ein Wohnhaus stand. Meine Augen brüllen ein Guten Morgen der müden Verkäuferin entgegen. Lautlos im Lärm ziehe ich mich zurück in meine 15 Wände. Voller Gedanken und fehlend jeglicher Kraft sinke ich in mein Sofa. Später im Bett denke ich Gott sei Dank! Gott sei Dank bin ich anders als Ihr. Hoffentlich werde ich nie so wie meine Nachbarn in diesem Haus, dieser Straße, dieser Stadt, diesem Sein.......
geschrieben von: SON
Tanzen
Kräftigkeit im Sinne fühlend
Zitternd im Denken und auf der Haut
Loslassen und Gleiten
Nicht getrennt vom Geist, nur losgelößt
Beobachtet! Zuckend glücklich
durch die Blase in der Zeit,
die ich schuf .Jetzt und Hier
Ich fühle nicht mehr
Es ist abgeschaltet
Jetzt lebe ich
Das was ich vorher schuf
Ich Tanze!!!
geschrieben von: SON
Erinnerung
Einst ward‘ Ihr das wahre Schild
Trennend die Richtgen von den Falschen
liebend betrachtet oft verführt –berührt
Türmend! Freies Spiel für Phantasie
Ja Wahr ist: falsch ward‘ Ihr
und Traum von Spray und Kamm
Es kam nicht rasch doch viel zu schnell
Aus bunt wurde schwarz und ach noch schlimmer
Vergessen bequemt verpönt
hat man Euch tötend von der lebend Haut getrennt
Ja neu ist’s. Schräg und wild (doch viel zu kurz)
Doch wenn ich all die kahlen kurzen brachen Schädel seh‘
Ich denk wie vermiß ich Euch
Träume aus Haar und lieblich sieht mein Blick
Den letzten Rest der in der Menschenmasse verbleibt
Und trotzig laß ich wachsen wild mein weiches Schild aus Haar
geschrieben von: SON
für Katja
Vergewaltigt hat Sie uns, die wir einst verlachten,
doch weiter alternd hält die Wurzel welkes Werk
Ein lächeln auf meinen Lippen spielt
ein zucken tanzt um meine geschloß'nen Augen
in Gedanken ich Dich in meinen Armen hielt
versucht mit meinen Körper den Deinen aufzusaugen
Nein. Es war viel mehr noch
mein Denken wollt Dein Geist auffressen
ein Reigen, ein Strudel, ein endlos Loch
von Deinem Sein ganz besessen
Ich hob sie, die Augenlieder
die fest verschloßen halten meine innere Welt
und dann sah ich Dich stehen wieder
Vor mir! In Fleisch, von meinem Blick erhellt
Mein Mund öffnet sich, will sagen all die Worte in meinem Kopf
So schöner Engel, Teufel, Sünde, Traum, Leben, Zeitlos süße Fee...
Doch er schweigt mit süßen Lächeln, nur das Herz wild klopft...
...als Deine süßen warmen Lippen all, sich nähern wie ein scheues Reh
Oh verschlinge, zerdrücke, begieße mich
´Mit Dir, in Dir, über Dir, um Dich
Dein blonder Leuchtkranz, Dein wogendes Meer in Fleisch...
...es ist so gut
unter Deinen weißen Tuch aus Haut spür ich Dein warmes Blut
Bleib hier bei mir, laß die Welt ruhig ziehen
lachen sie aus die Zeit, werden nicht mehr fliehen
Verknotet die Arme, die Augen auch, die Lippen sich berühren
Ich laß mich fallen und immer und immer wieder von Dir verführen
SON
geschrieben von: SON
wieder eine Nacht genächtigt
wieder einen Traum verlebt
wieder einen Schluck zu viel
wieder einen Tanz allein(nur hinter Dir)
wieder Stille und dann
nächster Tag= Leben= Wonne
wieder einmal Schmerz genoßen
geschrieben von: SON
WENN DU DAS LI_ST BIN ICH SC_ON LA_G_….
Ein Stück Papier war’s.
Ich fand es. Da draußen.
Wer hat den Rest gestohlen?
Konnte der Schreiber ni_ht besser aufpassen?
Wi_ ka_n man _ein Kind _ur
So vern_chlä_ssige_ .
Ersch_ocke_ s_h i_h auf .
Die Z_it , Sie Lö_t_ mi_h
se_ _ _ c_ _ _ _ _ a_ _....................