Hallo, ich habe mich hier registriert um Euch nach Eurer Meinung zu fragen bzw. nach eventuell schon vorhandenen Erfahrungen. Ich beschäfrtige mich mit dem Themenkreis Kunst und Schmerz bzw. auch Autoagrression. Eigentlich möchte ich keine Wertungen erfahren im Sinne von "Du bist krank", sondern es interessiert mich eine Frage. Inwieweit verändert sich Autoaggression, wenn sie öffentlich gemacht wird? Zum einen im privaten Rahmen, wenn sie nicht mehr versteckt wird aber auch wenn plötzlich dieses ganz versteckt stattfidende gezeigt wird, möglicherweise im Rahmen von Photos. Wie reagieren die Betrachter darauf und was beabsichtigt der Handelnde?
geschrieben von: Lu Diamond
Erstmal finde ich es "abgewichst" wenn vor den privaten Gefühlen nicht halt gemacht wird und diese wie selbstverständlich für öffentliche Angelegenheiten Hausarbeiten etc eingefordert werden weil mich das an Bärbel Schäfer Respektlostaktik erinnert. Der Mensch als Versuchstier gibt seine Gefühle preis nicht um aufgefangen zu werden aber um als Ziffer X in einer Untersuchung zu landen. Bin nicht betroffen und kann mir darüber Gedanken machen würde dir aber niemals im anderen Fall über meine intimen Gefühle Auskunft erteilen.
Was da passiert......... Äußerung von inneren Tabus können der Verarbeitung dienen. Die spiegelnde Konfrontation mit anderen Meinungen kann Sicherheit geben das Gefühl unerwartet doch normal, nicht allein zu sein und damit akzeptiert zu werden.
Äußerung von inneren Tabus können Rache am und Abrechnung mit dem Schmerz sein. Die spiegelnde Konfrontation mit anderen Meinungen kann über erlittene Seelenqualen in Ansätzen hinweg trösten und versöhnlich stimmen.