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piercing

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geschrieben von: Black Scarlett

Hab seit Freitag auch so ein Teil im Ohr,eher seitlich und es tat SAUMÄSSIG weh, dachte, wird schon nicht so schlimm, Pustekuchen...auf der Seite liegen geht gar nicht, anfassen auch nicht, soll 3 Monate jetzt erstmal heilen...bin mal gespannt, wie ich dann das Teil da rausbekommen soll, hab nen Ring mit Kugel...nochmal,neee, lieber nicht, dann dehne ich meine vorhandenen gerne ein bisserl...:D



geschrieben von: more

Ein Ring ist am Anfang auch nicht gut. Da die Nadel ja einen geraden Stichkanal sticht sollte man diesen dann nicht durch einen Ring biegen. Das verursacht womöglich die Schmerzen.
Nach dem Stechen sollte man immer einen Stab tragen, bis alles gut verheilt ist.

Vermutlich schwillt das Ohr saumäßig an, wenn du den Ring entfernst. Drum solltest du jetzt erst mal nicht auf einen Stab umsteigen. Am Besten das Ohr vorsichtig kühlen, damit die Schwellung nachlässt (aber nicht vereisen!!!) und täglich mit Salzwasser spülen. Sobald sich die Situation beruhigt hat, kannst du versuchen den Ring durch einen Stab zu ersetzen.



geschrieben von: rainraven

@ Black Scarlett:
bis ich mein zweites und drittes Ohrloch piercen ließ (Tragus und Ohrläppchen, hinter dem "normalen" geschossenen Ohrloch), hab ich auch nicht gewußt, daß ein Ohrloch überhaupt bluten oder wehtun kann...und ich bin bei der Piercerin umgekippt deswegen.

Das Ohr war tagelang geschwollen und blau vom Bluterguß, die Wunde am Läppchen hat knubbelige Hautwucherungen bekommen und hat auch immer wieder wehgetan beim Berühren oder draufliegen, war auch immer wieder entzündet über einen Zeitraum von zwei Monaten, bis ich meine Erstringe (Titan) bei einem anderen Laden durch Chirurgenstahl ersetzen ließ...da ist das Ohr dann innerhalb einer Woche verheilt.

Inzwischen ist das drei Jahre her und ich hab keine Probleme mehr damit :)



geschrieben von: Black Scarlett

@more: Im Moment geht es ganz gut, ich kann den Ring anfassen und alles...geschwollen ist auch nichts...mhm, was denkst du kann man machen ? Alleine geh ich da nicht ran...

Also lieber einen Stab ?



geschrieben von: hagzissa13

Zitat:
Original geschrieben von Black Scarlett
@more: Im Moment geht es ganz gut, ich kann den Ring anfassen und alles...geschwollen ist auch nichts...mhm, was denkst du kann man machen ? Alleine geh ich da nicht ran...

Also lieber einen Stab ?




Ich würde es folgendermaßen machen: Ich würde mir von jemandem, der im Krankenhaus arbeitet, einen sog. "venösen Zugang" mitbringen lassen, das ist eine Nadel, die in einer Art Strohhalm steckt. Man bringt diese Nadel mitsamt des Strohhalms normalerweise in eine Vene ein, zieht die Nadel dann raus und läßt den "Strohhalm" in der Vene liegen, um z.B. Flüssigkeiten oder Medis zu applizieren. Diesen "Strohhalm" kannst Du nutzen. Du nimmst die Nadel raus, schneidest die Plastikbefestigung ab, mit der man das Dingen normal draußen an der Haut festklebt, machst Deinen Ring am Ohr auf, schiebst den Halm auf den Ring (die venösen Zugänge gibt es in unterschiedlichen Größen, normal brauchst Du bei den durchschnittlichen Ringen die grauen Zugänge), ziehst den Halm durch das Loch und damit den Ring aus dem Ohr und steckst dann den Stecker in den Halm, ziehst ihn durch und machst das Gegenstück drauf. So kannst Du den Ring in einen Stab wechseln, ohne Gefahr, daß Du nicht mehr durchs Loch kommst, wenn der Ring erstmal draußen ist. Klappt prima und ist echt nicht schwer.

Aus eigener Erfahrung am Bauchnabel kann ich sagen, daß die Stäbe besser abheilen, da der Kanal "gerader" ist, auch wenn der Piercer davon abriet (warum, verriet er aber nicht). Gerade am Bauch drückte der Ring ständig beim Sitzen und am Hosenbund, wodurch alles schlecht abheilte. Ich wechselte dann, als alles geschwollen und entzündet war nach oben beschriebener Methode den Ring in einen Stab, was super funktionierte. Das gleiche Problem vermute ich am Ohr auch, wenn man nachts drauf liegt. Ein Stecker, der hinten nicht spitz ist, sonder eine kleine flache Basis hat, ist da sicher besser, als ein Ring, der bei Druck und Zug ständig den Stichkanal "zerreißt".



geschrieben von: AlienSexFiend

Zitat:
Original geschrieben von hagzissa13
Aus eigener Erfahrung am Bauchnabel kann ich sagen, daß die Stäbe besser abheilen, da der Kanal "gerader" ist, auch wenn der Piercer davon abriet (warum, verriet er aber nicht).


...diejenigen, die Ringe als Ersteinsatz verwenden, machen das oft mit dem Argument, dass es beim Säubern einfacher ist, da man die Ringe einfach drehen kann...

...ich selbst hab keine schlechte Erfahrung mit Ring als Ersteinsatz, allerdings ist die Wahrscheinlichkeit mehr als gering, dass ein Hosenbund beim Sitzen an der Unterlippe drückt...;)



geschrieben von: hagzissa13

Den Stab habe ich auch sehr gut gedreht bekommen um die eigene Achse, das war gar kein Problem. Und wenn man die Haut etwas zusammenschiebt, gerade, weil man ja am Anfang einen etwas größeren Stab hat, kann man ihn - mal leicht nach oben, mal leicht nach unten geschoben, auch komplett reinigen.

Klar drückt ein Hosenbund nicht an der Unterlippe, jedenfalls bei der momentanen Mode! Da drückt er ws am ehesten die Piercings im Intimbereich ab, während hinten die Arschritze halb raushängt.... :D
War ja auch nur ein Beispiel mit dem Bauch. Aber am Ohr drückt (das Kopfkissen z.B.) schon (und ich glaube, da hatte Black Scarlett doch ihr neues Piecing * nachles*? Yepp!) :D



geschrieben von: AlienSexFiend

Zitat:
Original geschrieben von hagzissa13

War ja auch nur ein Beispiel mit dem Bauch. Aber am Ohr drückt (das Kopfkissen z.B.) schon (und ich glaube, da hatte Black Scarlett doch ihr neues Piecing * nachles*? Yepp!) :D



...wollte ja auch nur mal deutlich machen, warum ich im Gegensatz zu euch vielleicht keine schlechten Erfahrungen machen konnte/musste...;) ...dafür war´s bei mir halt beim Trinken saublöd, wenn ich nicht an das neue Piercing gedacht hab und mir erstmal das Glas dagegen gestoßen hab...bin dann aber sehr schnell auf Strohhalm umgestiegen...:D



geschrieben von: more

Das Argument mit dem "drehen" vom Ring ist absoluter Blödsinn, weil man sich dann den Dreck oder den Staub am Ring in die Wunde dreht. Denn den Ring kann man nicht in sich drehen wie den Stab sondern nur im Kreis was für die Wunde anfangs sicherlich nicht von Vorteil ist, was das Abheilen anbelangt.

Im Prinzip muss man auch den Stab nicht drehen, das Fleisch wächst daran nicht fest. Das ist ein Aberglaube.

So wie Hag die Prozedur mit dem Strohhalm erklärt hat, würde ich das auch machen.



geschrieben von: AlienSexFiend

Zitat:
Original geschrieben von more
Im Prinzip muss man auch den Stab nicht drehen, das Fleisch wächst daran nicht fest. Das ist ein Aberglaube.



...geht auch nicht ums Festwachsen, sondern darum, dass man die Wunde versorgen kann mit dem Betaisodingens da und was man so alles nimmt und nicht nimmt...klaro sollte man den Ring vorm Drehen schon gereinigt haben, um möglichst wenig Dreck mit einzudrehen...letztendlich halte ich es eh für eine "Glaubenssache", was letztendlich besser ist, wobei die Stelle (siehe Hosenbund, Kopfkissen etc.) sicherlich auch mit ausschlaggebend ist...ich hatte jedenfalls keine spürbaren Nachteile mit Ring, auch wenn mir der direkte Vergleich an mir selbst fehlt...;)

...ist nichts anderes wie mit den Betäubungsspritzen bei einem Piercing...ich (und viele andere mit mir) halte sie für totalen Blödsinn, andere schwören drauf...;)



geschrieben von: vengeance

Mir hat man gesagt, möglichst wenig rumspielen an dem Stab durch die Lippe.
Naja ganz dran halten konnt ich mich nicht, aber weitestgehend.

Aber festwachsen tut da nix ;)





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