[schweifende Gedanken] - German Gothic Board

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schweifende Gedanken

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geschrieben von: Shezuma

(für kritiken bitte siehe hier , danke)


Du gingst von mir,
Völlig kalt wie Eis,
Ich sagte dir,
Ich liebe dich!
Doch es nütze nichts,
Du sagtest es mir am Telefon,
In einem sehr kalten Ton,
Kein Gefühl, keine Liebe
Nichts konnt’ ich spür’n.

Deine Worte, „Es ist aus“,
Trieben den Schmerz,
Oh mein süßes Wesen,
Direkt und tief in mein Herz,

Ich brachte nicht heraus ein Wort,
So tief saß der Schock,
Nicht ein Schluchzen hörte ich,
Nur betretenes Schweigen,
Das erntete ich.

Irgendwann legte ich auf,
Und dachte: es ist wirklich aus.
Ich weinte, zwei Nächte und einen Tag,
Ich vergoss ein Meer von Tränen,
Bis meinem Kummer und meiner
Müdigkeit ich erlag,
Und es umfing mich der süße Schlaf.

Ich begann zu lenken mich ab,
Den ganzen Tag,
Die ganze Nacht.
Es war mir egal, wie die Welt sich dreht,
Wo die sonne, der Mond, das Leben steht.
Ich begann zu spielen,
Tauchte ein in eine heile Welt,
Den ganzen Tag,
Die ganze Nacht.
Die Welt wie sie ist,
Die Liebe, das Glück,
All das existierte nicht.
Ich war ein Schatten,
Verdrängte was ich nicht vertrug.
Es half so gut,
Dennoch war es nur Betrug.

An mir selbst,
Oder was es davon noch gab,
Denn nach und nach,
Da kam der Schmerz.
Ich begann mit einem andren Spiel,
Begann dort wieder zu leben.
Es wurde zu meinem Anker,
Durch den ich mich wieder fing.
Ich lies dem Schmerz freien lauf,
Fühlte mich besser und lebte mein Leben.

Dann kam es wieder.
Wie ein Dämon senkte sie sich nieder.
Die Qual, der Schmerz,
Beklemmung und Angst.
Zu versagen, wieder zu lieben,
Erneut diesen Schmerz zu spüren.

All das kam über mich,
Wie ein Dämon oder ein Engel ,
Mit flügeln aus Dunkelheit,
Sein Herz ist der Schmerz,
Sein Atem die Verzweiflung,
Sein Körper ist meiner,
Seine Seele die Furcht,
Und die Stimme die Qual.

Manchmal dacht ich:
Ich ertrinke und versinke,
In Wogen aus Schmerz,
Ich will dort sein,
Wo es still ist und für mich
Der Frieden herrscht.

Der Schmerz im Innern,
Er umklammert dich mit seinen starken Armen,
Du versuchst es und schneidest dich,
Verletzt die Hülle,
Es schafft Erleichterung,
Doch danach das Bereuen:
Du bist dumm, dass du das getan,
Erst der Geist verletzt,
Dann auch noch der Körper von dir.
Heile dich, lass dir helfen.
Komm mit dir ins reine,
Denke, denn DU BIST!

Das Leben an sich, es macht keinen Sinn,
Doch der Tot, auch nicht viel besser ist.
Der Sinn des Lebens: wer kennt ihn schon,
Ist es die Liebe,
Die strahlt so hell,
Die letzte Magie – neben Hass und Schmerz –
Auf unserer Welt stellt dar;
Ist es einfach so wie es ist:
Das Leben?

Hassen kann ich schon lang nicht mehr,
Ersetzt durch Liebe,
Angst und Schmerz,
Bis schließlich und endlich,
Nur eine Erkenntnis bleibt:

Glaube an Götter, so viele du willst,
Vielleicht es dir hilft.
Stürze dich nicht in Verzweiflung,
Enttäusche deine Lieben nicht.
Es hat keinen Sinn.

Auch bekämpfe nicht Schmerz mit Schmerz,
So wie Feuer mit Feuer,
Vergreife dich nicht an deinem Köprer,
Wenn die Seele es ist die leidet.
Ohne Frage, es wirkt,
Doch für welchen Preis?

Lieber ertrage die Schmerzen,
Den Dämon, der dich quält.
Er wird vergehen, wenn du dich beschäftigst mit ihm,
Erkenne ihn an, lass ihn an dich ran.
Irgendwann – du wirst es sehen,
Es wird dir besser gehen.

Geliebtes Wesen,
Mit deinen Worten
Hinterließest du mich,
Eine Hülle,
Allein in dieser Welt,
Ein Schatten ohne Selbst,
Gepeinigt von Trauer,
Zweifel an sich,
Der versuchte,
Einen Aufschub zu bekommen,
Sich zu betrügen
Und hoffte auf Vergessen.
Doch das geht nicht ewig,
Und so ist letztlich was bleibt,
Die Erkenntnis:

Es fehlt die Liebe,
Denn sie ist das größte Glück auf Erden.
Wenn du sie hast,
Halt sie fest.
Doch sei gewarnt:
Zu ihr gehört auch der schmerz.

Genieße sie,
Sehne dich nach ihr,
Gönn sie dir,
Akzeptiere beides,
Und verstehe:
So ist das leben.


(Schmerz)



geschrieben von: Shezuma

Mir ist nicht kalt,
Mir ist nicht warm,
Ich gehe spazieren,
In der herrlich weißen Landschaft,
Die der schöne Winter schafft.
Der Wind weht durch mein Haar.

Ich lasse mich nieder,
Höre nicht mehr weiter die Lieder,
Ignoriere die Kält’
Die nicht nur stammt von dieser Welt.
Ich schließe die Augen,
Genieße den warmen Sonnenschein,
Die Laute meiner Umgebung.

Ich höre Stille,
Öffne alle meine Sinne,
Spüre die Ruhe des nahen Waldes,
Die wohlige Wärme der Sonne,
Und den kalten Atem des Windes,
Auf meiner Haut.

Ich höre ein Tier über den Schnee rennen,
Der Schmerz langsam beginnt schwächer zu brennen,
Die Ruhe fängt an ihre Einkehr zu halten,
Stille, Frieden und Glück sie begleiten.
Die Leere verschwindet,
Die Angst sich windet.


Es ist die Einsamkeit,
Die den Schmerz vertreibt.
Es ist die Stille,
Und die Harmonie dieses Ortes,
Die bringen neuen Lebenswillen,
Und Frieden in meines Gemütes Hort.

(Wintertraum)



geschrieben von: Shezuma

Ich möchte nicht mehr das Leben,
Will lieber vergehen,
Als dich zu missen,
Und dabei zu wissen:
Dich bekomm ich nie mehr,
Und ist’s noch so lang her,
Drum sag ich nun:
Lass mich für ewig ruh’n.

(vergessen)



geschrieben von: Shezuma

Ich ward allein,
Mit den Schmerzen mein,
Die begannen in der Brust,
Kaum dass ich sah Filme aus Frust.

Zuerst nur war die Leere,
Dann der Schmerz,
Mit ihm die Schwere,
Tief drin in meinem Herz.

Und ich nahm,
Dumm wie ich war,
Ein Messer und stach.
Das Blut rann so warm,
Meine Hand hinab.

Ich machte diesen Hieb,
Damit das Äußere das Innere vertrieb,
Es erschreckte sehr mich,
Denn es klappte dieser Stich.

Drei weitere folgten,
Das Blut kam geflossen.
Es vertrieb den Schmerz,
Sogar aus meinem Herz.
Doch zu welchem Preis?
Das ist es, was ich jetzt weiß.

So begann ich zu denken,
Nachdem jemand gesagt,
Ich solle mein Hirn verrenken,
Was dann ich auch tat.

Ich bedankte mich bei dir,
Du mein ehemaliger Schatz,
Und dank Eve, dem süßen Spatz,
Schloss ich ab mit dem Alten,
Dem vergrauten und verkalktem,
Ich entdeckte,
Was noch im Leben steckte:
Die Hoffnung und der Blick
Auf das ich mich lasse überraschen,
Was die Zukunft noch für tolles bringt.

Ich veränderte dabei mein Äußeres,
Nicht nur verdeckte ich die Narben
Die so beschämend sind,
Nein, ich tönte meine Haare,
In das wunderschöne Schwarz der Nacht.
Die bisher nur Glück gebracht.

Ich öffnete meine Augen,
Ich glaubte, ihnen nicht können zu trauen,
Was habe ich nur mir angetan,
Was war in mich gefahren?
Ich schnitt in meine Arme,
In meinem Innern es wurd warm.

Doch jedes Mal kam der Schmerz zurück,
Schwemmte hinfort das Glück.
Nun hörte ich damit auf,
Und – oh Wunder – die Zuversicht,
Sie geht hinauf,
Ein Lächeln liegt in meinem Gesicht.

Drum schau nach vorn,
Leg weg was ist hinter dir,
Doch vergesse es nicht,
Sondern erinnere dich in Momenten,
Die nicht geprägt sind von Gutdenken.

Drum hör auf die, die sagen dir:
Denke nicht immer an Gestern,
An das was gewesen,
Denke an Morgen!
Mach dir keine unnötigen Sorgen,
Schieb deine Erinnerung beiseite,
Und denk ans Hier und Heute.
Lebe dein Leben,
Genieße es, denn niemand weiß:
Ist danach Schluss?

Die harten Worte,
Welche von der starken Sorte,
Einer sehr lieben Person
Sind manchmal besser als jeder andre Ton.
Sie können dir helfen,
Dich zu lösen vom Alten,
Lass deine Gedanken schalten ,
Dann gibt’s es für dich das doch:
Hoffnung.



(Hoffnung)



geschrieben von: Shezuma

Ich hab heut Nacht vom Tod geträumt,
Er kam über mich aus der Dunkelheit.
Keine schwingen oder Sensen,
Sondern klingen ums zu beenden.

Sie stachen nach mir
In ihren Augen die Gier
Nach meinem Leben,
Was ich ihnen nicht wollt geben.
Ich wehrte mich nach Kräften,
Doch irgendwann lag ich da,
In meinen roten Säften,
Und sah:
Ich starb.

Durchbohrt die linke Seite,
Es pochte der Schmerz,
Doch mein Geist suchte die Weite
Mein Lebensfunke ausgemerzt.


Ich hab heut Nacht vom Tod geträumt,
Die Schwingen der Dunkelheit das Land bedeckt,
Nur durch den silbrigen Mond befleckt.
Ich atmete leicht,
Das Wasser bewegte sich seicht.

Mit freudigem Lächeln,
Ging ich ohne zu schwächeln,
Zum herrlichen Nass.

Im rausch der Dunkelheit,
Der herrlichen Einsamkeit,
Ich ging hinein,
Und war endlich allein.

Meine Gedanken schwebten fort,
Von diesem unruhigen Ort,
Der mir gebracht soviel Schmerz,
Angst und Furcht,
Kummer und Leid,
Viel Sehnsucht,
Kaum Heiterkeit.
Viel Liebe und Glück,
Doch ist dies zerstört und kehrt nie mehr zurück.
So hörte auf zu schlagen mein Herz,
Und ich war endlich frei.



Ich träumte vom Leben,
Ich träumte vom Tod.
Das zweite brachte den Segen,
Das erste die Not.



geschrieben von: Shezuma

Ich habe es gesehen,
Dieses seltsame Wesen,
Einem Engel gleich,

Doch die Haut so bleich,
Die Lippen leer von Blut,
Was man sieht nimmt den Mut,
An den Armen waren viele Striche,
Die zeugten von Messers Stiche.
Die Finger geschwärzt,
Der Anblick des Engels schmerzt,
Der Blick entrückt von dieser Welt,
Die Haare locker gewellt,
Gar zierlich war nicht nur das Kinn.

Und sie schwebte ihres Weges entlang,
Den Göttern sei dank,
Alleine,
Ohne Hast und Eile,
Niemandem sie die Seele geraubt,
Und ab sofort ich daran geglaubt:
Es gibt ihn,
Den Todes-Engel.

( unbekannter Engel)




Ich saß da,
Hob meinen Blick
Und war wie erstarrt,
Hielt an den Atem,
Hörte auf zu denken.

Ich betrachtete das Wesen,
Was schöneres ist niemals gewesen,
Der Blick ihrer Augen war wie der eines Rehs,
Ihm zu begegnen tat mir nicht weh,
Das Gesicht eine Wonne,
Als genieße man die Frühlingssonne.
Die Haare lang und gelockt,
Der Körper schlank und grazil,
Ihr Sitz aufrecht,
Stolz und lieblich zugleich.

Sie badete in Sonne,
verströmte eine Wonne,
Egal ob es dort dunkel oder hell,
Ihre Aura war freudig grell.

Wer hätte es jemals gedacht,
Dass etwas so wundervolles wurde vollbracht,
Ein so wunderschönes Wesen,
Das ist noch niemals gewesen.

Still stand die Zeit,
Alles andere entfernt sehr weit,
Nur diese Person,
Nahm ein den ganzen Raum,
Ich bracht’ nicht heraus einen Ton,
Ich kniff mich,
Doch es war kein Traum.

Ich schaute sie an,
Und ward glücklich dann.
Doch irgendwann,
Ich hörte eine Stimme,
Die sagte „Mach hinne!“
Und ich bemerkte erst jetzt,
Dass eine Frage gestellt ward.

So ging es weiter,
Recht froh und heiter,
Bis gehen wir mussten,
Und ich es wusste:
Selbst nur für diesen Augenblick
Es hat sich gelohnt zu werfen,
Einen kurzen Blick,
Auf dieses Leben mit und ohne Schmerzen.

(Fahrschulengel)



geschrieben von: Shezuma

Danke, dass du bisher bist gewesen,
Recht unbekanntes Wesen,
Noch immer bist,
Und lange sein wirst,
Auch wenn du sagtest,
Namen seinen Schall und Rauch,
Deinen gibt’s in Ewigkeiten noch auch.

Deine haare schwarz wie die Nacht,
Doch das Licht in deinem Herzen,
Hält seine ewige Wacht.
Du lachst gern bei Scherzen,
Obwohl du hast gelitten unter Schmerzen,
Ertragen das,
Was andre haben.
Am Arm du hast Narben,
Soll es doch so sein,
Dein Herz, deine Seele, die ist rein.

Diese muss wahrlich hell erstrahlen,
Sonst würde dich keiner wollen haben.
Doch du ziehst die Menschen offenbar an,
Und weißt du woran man’s erkennen kann,
Dass du bist etwas besond’res?

Dein Charakter ist’s,
Der dich macht aus.
Du bist keine Maus,
Und auch kein andres Tier.
Du bist ein Mensch,
Ein ganz liebes Wesen,
Auch wenn das nicht immer ist so gewesen,
Es wird auch nicht immer so sein,
Oh nein,
Aber die gute Seite,
Die hast auch du in dir,
Und nicht nur ich fühle sie.

Ich weiß nicht, wie du wirklich bist,
Aber ist auch nur ein Funken Wahrheit dran,
An dem was du erzählest mir,
Dann muss sagen ich dir:
Danke, du liebes Wesen,
Für alles, was bisher ist gewesen.
Für alles, was du mir gesagt,
Wie du mir geholfen,
Wie du mir teilweise standest zur Seite.

Du hast ein Stück Finsternis gebracht,
In das Grelle meiner Nacht.
Dieser Funke hat bisher gereicht,
Ich denke, er ist schon etwas gereift.

Danke dir, Janet,
Dich zu kennen ist mehr als nur nett;
Und liebe Eve,
Du schönes Wesen,
Dein Rat ist es gewesen,
Durch den ich wieder passabel schlief.


(danke eve)



geschrieben von: Shezuma

Ich versuche zu wachen auf,
Doch – oh graus –
Es ist kein Traum,
Ich befind mich noch im Lebensbaum.

Ich hab den Tod gesehen,
Doch ists nicht um mich geschehen,
Einmal von der Stille probiert,
Ich wünschte sie wäre hier bei mir.

Ich sprang von Schiff zu Schiff
Doch übersah die Gischt,
Bin gerutscht und gefallen,
Hörte einen Schrei in der Ferne hallen,

Ich sank immer tiefer,
Die Augen nicht geschlossen,
Hielt ganz fest meinen Kiefer,
Ich spürte weder das Wasser,
Die Kälte oder mein Leben,
Es war als würd’s nichts geben,
Außer meinen Gedanken,
Mit denen ich meinem Leben konnt danken,

Ich stand neben mir,
Dachte noch: so ergehts dir.
Doch wurde dann gezogen ich,
Aus den Fluten wie ein Fisch,
Den Tod man hört bedauernd sagen:
Dies sind noch nicht deine Tage.

Ich hab den Tod gesehen,
Doch ist’s um mich noch nicht geschehen,
Auch wenn mich jetzt die Schmerzen ereilen,
Die dacht ich konnt’ schieben beiseite.

So groß ist das Verlangen,
Die Sehnsucht , der Wunsch,
Den Schmerzen zu entkommen.

So schneide ich mich,
Sehe fließen mein rotes Blut,
Mein Blick auf der Wunde ruht,
Aus der mein Leben rinnt.

Doch es gerinnt,
Die Schmerzen kehren wieder,
Begleitet von Trauer und Sehnsucht.
Das Blut nicht mehr tropft hernieder,
Er will mich nicht, schon wieder!

Was mir bleibt,
Was aus mir schreit,
Das ist die schreckliche Leere!
Begleitet von Trauer und Frust.
Ich fühl die bleierne Schwere,
Doch es ist alles egal.
Das Leben ist wie eine Qual,

Der Weg zum Tod ist noch viel weiter,
Viel komplizierter als gedacht,
Das Leben geht, wenn auch nicht heiter,
Trotzdem immer wieder weiter.



geschrieben von: Shezuma

Schönes, vertrautes Wesen,
So ist es einmal gewesen:
Du lagst neben mir,
Berührte deine Lippen sanft,
Du sagtest zu mir,
Du willst mich ganz.

Dadurch ich habe mich getraut,
Streichelte sacht über deine Haut,
Öffnete die Bluse,
Liebkoste deinen Busen,
Ich küsste dir den Hals entlang,
Über deine warme Haut,
Deine Worte von wundervollem Klang,
Bis du mir schließlich in die Augen geschaut.

Wir ließen unseren Händen freien Lauf,
Auf dem Bette bald lagen wir drauf,
Und ließen unsere Körper handeln.

Es war, als würde die Welt sich wandeln,
Als bestünden nur noch wir,
Aus diesem Jetzt und diesem Hier.
Gemeinsam schwebten wir fort,
Von diesem kalten Ort,
In so wunderschöne Sphären,
Die keiner von uns kann erklären.

Wir gaben uns hin,
Beide genossen ihre Sinn,
Das Fühlen, das Spüren,
Das Riechen, das Schmecken,
Das Hören, das Sehen,
Und das schönste Wissen:
Wir möchten nie die Liebe missen,
Sie soll unsterblich sein,
So unbetrübt und rein.

Die Welt hörte zu drehen auf,
Es existierten nur noch wir zwei,
Ließen den Wünschen und Träumen freien lauf,
Und beide wollten, dass dies nie geht vorbei.
Vergessen die Menschen um uns herum,
Dazu wir brauchen weder Whiskey noch Rum,
Unsere beider Seelen,
In diesen Momenten vereint,
Nie wieder allein,
Und es dauerte immer länger,
Die Schatten wurden strenger.


Wir schrien hinaus unsere Lust,
Vergaßen Kummer und Frust,
Bis schließlich wir hatten unseren höchsten Punkt,
Du begannst im Innern zu zucken,
Ich ergoss des Lebens Funken,
Uns durchströmte das Glück,
Eine Energie so rein,
So strahlend und weich,
Unbeschreiblich in ihrer Gestalt,
Die reinste Naturgewalt.

Am Ende wir lagen beisammen,
Mussten unsere Sinne wieder sammeln,
Doch all dies ist vergangen,
Wird von uns nie wieder begangen,
Denn wir leben wieder getrennt,
Ein jeder alleine für sich pennt.

(Erinnerung, Sehnsucht, Abschied)



geschrieben von: Shezuma

Dich kenn ich leider nur von einem Spiel,
Du wirst richtig sagen: das ist noch nicht viel.
Du hast eine schöne Seite,
In des Netzes fast unendlicher Weite.
Das, was du uns dort lässt sehen,
Sieht total süß aus,
Etwas sexy lässt du dich offenbar gehen,
Lässt das Leben aus dir raus,
Sperrst vielleicht ein dein wahres Ich,
Aber offenbarst du dich manchmal an mich,
So würde ich denken:
Selbst gegen deine Beteuerungen,
Lässt du dich auch von dem alten „Ich“ lenken,
Ss dient dir wohl aus dem Hintergrund als Steuerung.

Ich weiß es nicht,
Ich kenn dich nicht,
Doch lass mich sagen:
Ich würd’ dich mögen haben,
Sehr gerne mal treffen mit dir,
Doch du – sehr schöne Frau,
Du möchtest das wohl nie sagen,
Deine Zusage ich nie bekomme auch,
Und so ich werde es niemals wagen.

Ich mag dich sehr,
Finde dich süß
Und sexy,
Doch denk ich besser nicht mehr,
Außer tschüss
Und „empty“.

Denn du, oh holde Maid,
Bist eine der liebsten unsrer Zeit.
Auch wenn du es nicht weißt,
Für mich bist du mehr als nur ein Geist,
Der durchstreift unsere Welt,
Die allein niemandem wohl recht gefällt.

Bitte lass uns einmal begegnen,
Sei es im Sonnenschein,
Oder im stärksten Regen,
Ich möchte fragen:
Würdest du sein mein?

Doch um dies dir zu sagen,
Müssten wir erst voreinander stehen,
Was ich wohl nie wird erleben.

Danke, dass es dich gibt,
Auch wenn du bist unerreichbar,
Ich finde dich mehr als sympathisch,
Mich ein bisschen verliebt gar,
In dich, du wunderschöne Frau.

(Unerreichbar)



geschrieben von: Shezuma

Wer ist es,
Der durch die Nacht schleicht,
Alle Wesen streichelt,
Der über die Steppe reitet,
Durch die Alleen schreitet?

Wer ist es,
Der uns umfängt,
Mal sacht und seicht,
Dann wie im Gezänk,
Manchmal uns macht ganz leicht?

Wer ist es,
Der alles sieht,
Und doch nichts kriegt,
Der von uns kann was nehmen,
Manchmal sogar Opfer geben?

Wer ist es,
Der sich manchmal benimmt,
Als sei er ein kleines Kind,
Mal zornig und wild,
Dann sacht und mild?

Wer ist es,
Der sich Liebende im Freien trocknet,
Sie in Wärme und Frühlingsduft kleidet,
Manchem die Lust bringt?
Es ist: der Wind.

(Der Wind)



geschrieben von: Shezuma

Der Blick leer,
Die Augen trübe,
Der Gang so schwer,
Er des Lebens müde.

Mein Freund,
Ich mach mir Sorgen um dich,
Bitte, velasse uns nicht,
Nichtmal wegen Heut.

Bleibe im Leben,
Es ist so schon knapp,
Bleib einfach stehen,
Irgendwann es klappt.

Die richtige du wirst finden,
Hör auf dich jetzt zu winden,
Sieh was die Zeit bringt,
Wie das Lben schwingt.

(Bleib)



geschrieben von: Shezuma

Hallo Gi,
Habt viel Spaß,
Fahrt bisl Ski,
Fallt nicht auf eure Nas'.

Genießt die Zeit,
Solange sie weilt,
So es draußen kalt,
Wärmt euch drinnen halt.

Und komm gut nach Haus,
du schöne Maus.

(sms)



geschrieben von: Shezuma

Voller staunen meine Blicke auf dich fallen
Sofort zu jauchzen und zu springen,
Zu tanzen und zu singen,
Ich sogleich muss anfangen!
Meine Freude schreien raus,
Jetzt still zu sein wäre ein graus!

Du bist schöner als die Nacht,
Nur die Götter dies können vollbracht,
Die Haare schwarz wie Raben,
An den Armen sind zwar Narben,
Doch dies nur das was ich äußerlich seh,
Vom Innern die meisten nichts verstehn.

Ehe ich mich vertat,
Es um mich geschah.
Ich hoffe dass es nicht ist wie immer:
Es würde machen vieles schlimmer,
Wenn du tschüss mir sagst,
Falls ich es wage und dich frag:

Ob ich darf sein,
Für immer gar Dein?

Oh du wunderschöne Göttin,
Trägst lange schwarze Röcke,
Deine Gestalt so zierlich,
Dein Benehmen manierlich,
Du bist einfach so begierlich,
Weiß nicht wie deine Stimme klingt,
Doch mein Herz vor Freude singt,
Wenn ich dich sehe,
Du supersüßes Wesen,
Vor dem ich möchte bald stehen!

(wundervolles Wesen)



geschrieben von: Shezuma

Es schlägt mein blutend Herz,
Pocht so vor lauter Schmerz,
Ich bin verfallen dir,
Oh bitte, glaube mir!

Nachts ich kann nicht schlafen,
Als würd mich wer bestrafen,
Meine Hände so kalt,
Ich fühl mich leer und alt.

Es bessert sich,
Wenn ich sehe dich,
Ich glaub ich bin für diese Welt verloren,
Für den Rest hoffnungslos verdorben.

Du hast mich mit einem Bann belegt,
Einen stärkeren als ich selbst gewebt.
Du bist die wahre Macht,
Die mich anzieht, Nacht für Nacht.

Aber auch am Tage,
Find ich keine Ruh,
Jetzt kommt die Frage:
Willst mein sein du?

Du hast mich gestohlen,
Hoffe niemand will mich wiederholen,
Ich habe dich angesehen,
Und ward hoffnungslos angetan.

Dir total verfallen,
Mich in deinem Netz verfangen,
Dass du gewebt im Schutz der Nacht,
Mir damit das Leben wieder gebracht.

Doch was geschieht,
Wenn ich es wage,
Und ich's dir sage?
Werd ich dann nur angeschrien?

Bleibst du dann stumm,
Und ich wie immer dumm?
Ich traue mich das nicht,
Schon gar nicht in dein Gesicht.

Vielleicht auf diesem verborgenen Pfade,
Jemand trägt zu dir meine Frage:
Ich möchte sein für immer dein,
Sagst du ja, oder lieber nein?

Drum kommt dieses Gedicht,
Ich fürcht, ich liebe dich.
Lass mich weinen,
Vor Freude oder vor Trauer,
Es sind nur die Tränen meine,
Drum werd bitte nicht sauer.

(hoffnungsvolle Liebe)



geschrieben von: Shezuma

Ich bin geboren,
Zu leiden auserkoren,
Die Liebe ist ein Schmerz,
Der dauernd sticht mein Herz,
Gesinnung schwarz wie ein Rabe,
Man sieht kaum meine Narben
Ich wünsch sie wäre hier,
Ganz nah bei mir,
Wünscht ich könnte fliegen,
Um zu ihr zu fliehen.

Ich stürze mich in die letzte Schlacht,
Niemand gegen mich was macht,
Ich töte die Bestien,
Die bestimmen mein Sein,
Achte nicht auf Wunden,
Ignoriere dass ich geschunden,
Räume weg,
Was mich getreten,
Wer versperrt mir den Weg zum Herzen,
Muss erleiden tausend Schmerzen!

Doch am Ende wird ich stehen da,
Jeder Waffen und jeden Mutes bar,
Bringe keinen Ton heraus,
Und sie wird werfen mich heraus,
Meine letzte Chance verspielt,
Und dass obwohl ich sie geliebt,
Auf ewig in Einsamkeit wird schmoren,
Der ich nur zum leiden auserkoren.

(das Leben)



geschrieben von: Shezuma

Hab Angst vor Morgen,
Stirn gezeichnet vor Sorgen,
Will das nicht ertragen,
Mich an Musik und Liebe laben,
Will nicht sein in der Realität,
Dafür ist’s für mich zu spät.

Ich fliehe, ich renne,
Ich falle und verbrenne.
Pech gehabt,
Es ward zu spät.

(Angst)



geschrieben von: Shezuma

Es muss mal gesagt werden:
Du bist die vollkommene Schönheit auf Erden,
Glaube mir,
Oder auch nicht,
Ich fürchte ich liebe dich,
Und jetzt verdamm mich nicht.

Deine Seele die Welt berührt,
Hast mich damit sofort verführt,
Ohne dass du viel getan,
Und ohne es zu ahn’.

Verfallen deiner Schönheit gleich,
Deine Haut so zart und weich,
Deine Haare schwarz wie die Nacht,
Deine Augen braun gemacht,

Deine Lippen einmal zu erhaschen,
Dafür lass ich mich gern von dir vernaschen.
Bezahle von mir aus auch mit meinem Leben,
Nur damit du meine Liebe kannst erleben.

Du wirkst so verletzlich,
Dabei auch unbestechlich,
Man müsste dich packen in Watte ein,
Doch dann würdest du niemals mein.

Ich wünscht ich wär nach deinem Bilde,
Denn du jagst in ganz anderen Gefilden.

Vielleicht ich renne einem Phantom hinterher,
Das Leben ist nun mal schwer,
Doch sollte es nicht so sein,
Dann will ich nie wieder sein dein,
Weder für dich,
Noch für mich,
Noch für des Teufels Reim
Oder eines Engels Grein!

(Wünsche und Sorgen)



geschrieben von: Shezuma

Wenn du willst,
Dann friss mich,
Mir ist es gleich,
Dann fühle ich mich leicht,
Kann dann fliegen,
Brauch nicht mehr fliehen,
Bin dann so frei,
Von allen Sünden rein.

Wünsche dann entfallen,
Keine schreie mehr hallen,
Nicht nach Liebe,
Nicht nach Hiebe,
Werde dann weder bekommen,
Was ich mir sehnlichst erwünsche,
Noch von Schmerz benommen,
Werde sterben,
Ohne einen Erben!

(Raubtier)



geschrieben von: Shezuma

Leere,
Gedanken träge,
Körper müde,
Geist erschlafft.

Leere,
Gefühle stumm,
Liebe weg,
Freude vergessen,
Glück verloren.

Leere,
Schmerz dumpf,
Augen stumpf,
Wille gebrochen,
Ich verstummt.

Leere,
Lustlos sitzen,
Kopf gesenkt,
Trauer beginnt.

Leere,
Tränen fließen,
Herz schwer,
Blutet sehr,
Mensch verwirrt.

Leere,
Stille herrscht,
Kälte regiert,
Trauer gebiert.


(Leere)



geschrieben von: Shezuma

Sie holen ihre Waffen aus den Truhen,
Flicken die Wämse, welche hingen in Schränken,
Reparieren ihre Rüstungen in roter Glut,
Satteln im Stall ihre feurigen Pferde,
Verabschieden sich von Frau und Kind.

Lassen ihren Zeitvertreib ruhen,
Besuchen zum letzten mal ihre Schänke,
Versteigern dabei ihr Hab und Gut,
Reiten am Ende mit der Menschenherde,
Verließen ihr Heim und Rind.

Sie ziehen von Kampf zu Kampf,
Schlagen jede blutige Schlacht,
Ziehen mit den größten Strategen,
Den größten und stärksten Heeren,
Der Tod sich ihnen offenbar verwehrt.

In jeder Schlacht ist es das Selbe:
Sie stürmen alleine voran,
Metzeln hernieder was ihnen im Weg,
Zeigen weder Reue noch Gnade,
Spalten die meisten Schädel ihrer Feinde.

Im Kämpfen sind sie die wildesten,
Nichts und niemand kann an ihnen vorbei,
Sie bilden ihrer Armeen Steg,
Sind für keine Taktik sich zu schade.

Ihre Rüstungen in den heißesten Feuern geschmiedet,
Pfeile und Bolzen können sie nicht durchdringen,
Die Waffen aus dunklem, kalten Stahl,
Zerschmettern jeden Panzer und jede Waffe,
Die meisten Knochen unter ihren Hieben brechen.

Wo sie reiten die Erde siedet,
Niemand es vermag sie niederzuringen,
Die Landschaft wirkt verheert und kahl,
Sie den Sterbenden in die Herzen stechen.

Sie wurden gerufen, gesandt,
Sie ziehen als Plage durch das Land,
Nichts und niemand sie aufhalten wird,
Denn sie sind zu viert,
Verkünden das Ende aller Tage,
Einer kann sie stoppen, nur wer, ist die Frage.

Denn sie sind die vier Reiter,
Kämpfen immer weiter,
Bringen vielen die Not,
Tausenden den wohlverdienten Tod,
Werden gerufen von der Hölle,
Gebunden an Luzifers Thron.

Geschaffen von einem Gott,
Reiten unsterblich und flott,
Gegen die Heerscharen der Engel,
Sowie gegen die Horden der Nacht,
Nicht mal vor den Menschen sie halt gemacht,
Denn es war ihre allerletzte Schlacht.


(Die Vier Reiter)



geschrieben von: Shezuma

Mein Herz so schwer,
Meine Gedanken leer,
Um zu schlafen fließen Tränen,
Beim Erwachen muss ich weinen.

Ich wünsche dir dass du fängst dich,
Dass du wieder positiv denkst an mich,
Dass du liest, was von mir geschrieben,
Mein Herz ist bei dir geblieben.

Es tut mir leid,
Hoffe, die Wunde heilt die Zeit,
Träume, voller bittrer Tränen,
Dass es eine Zukunft möge geben,
In der wir sind zu Zweit.

Vielleicht entfernt voneinander weit,
Doch dass ich endlich gestanden:
Mein Herz den Weg zu dir hat gefunden,
Ich glaube, ich liebe dich.

Und jetzt, wo du es weisst,
Was ich dir vorenthielt,
Damit dir ja nichts geschieht:
Ver- / Beurteile mich!

(Verzweifelt)



geschrieben von: Shezuma

Er schreitet durch die Nacht,
Er scheint unruhig und ohne Rast,
Er läuft schnell, doch ohne Hast,
Wie ein Suchender es macht.

Schwarz sind seine Haare,
Von regennassem Glanz sein Mantel,
Er läuft durch die wunderschöne Nacht,
Durch strömenden Regen und lacht.

Irgendwann steht er auf einem Berg,
Die verschneiten Häuser wie Zwerge,
Es spiegelt sich das silberne Mondlicht,
Er steht durchnässt doch schaudert nicht.

Er streckt die Arme aus,
Legt den Kopf in den Nacken und lacht im Regen,
Etwas an ihm scheint sich zu regen,
Plötzlich sprießen ein Paar Flügel aus ihm raus.

Er bewegt die weißen, Gefiederten im wind,
Schaut glücklich wie ein Kind,
Nimmt Anlauf geschwind,
Und am Hang – er springt!

Er steigt in die Lüfte empor,
In seinem Gesicht kommt ein Lächeln hervor,
Schwebend konzentriert er sich,
Erstrahlt im fahlen Licht.

Schließlich fliegt er hinfort,
Als Ziel er hat einen ganz bestimmten Ort,
Dort wohnt die, die er liebt…
Ob er sie findt und die Liebe siegt?

(Hoffnungsvoller Engel)



geschrieben von: Shezuma

Es wallt der Nebel übers Meer,
Er wandert übers Land,
Er sieht die eignen Waffen nicht mehr,
Erblickt nicht mehr den Kampfesboden.
Auch wenn er liegt in Staub und Sand,
Der Blick reicht nicht weit.
Man hört nur noch die Stille,
Es bricht in der Kälte sein letzter Wille.
Er starrt in den Nebel wie gebannt,
Meint etwas zu sehen und wartet gespannt.

Durch den Nebel klingt ein seltsamer Ton,
Ein alter Krieger steht am Bug,
Er bläst in ein riesiges Horn,
Dessen Gesang den Nebel spaltet.
Am Ausguck steht ein Knochenmann,
Am Heck thront der Kapitän, der Sensemann.
Die Planken und Segel schwarz wie die Nacht,
Es schwebt durch der Toten Macht.

Es ist das Totenschiff,
Segelt auch über ein Riff,
Über das weite Meer,
Und auch übers Land.
Es gibt kein Hindernis,
Für dies erwürdige Schiff.

Die Nebel wallen,
Wo sterbende fallen,
Ihre Seelen zum Schiff fliegen,
Geleitet von dunklen Kriegern,
So gesichert vor dämonischen Dieben.

Es winkt am Heck der Tod,
Die Nebel schließen sich,
Langsam sie wieder schwinden,
Und es begrüßt die Lebenden,
Die Sonne am Morgen so rot,
Unter sich das Schlachtfeld,
Auf dem das Blut der Helden ruht.



(Totenschiff)



geschrieben von: Shezuma

Ein starkes großes Wesen,
Streift leise durch die dunkle Nacht,
Jung und unerfahren es mal gewesen,
Doch jetzt es labt sich in seiner Macht.

Ein Opfer es sich bereits auserkoren,
Schlimme Verbrechen dieses begangen,
Zu stillen den Durst mit dem es geboren,
Zu jeder Zeit es darin ist gefangen.

Es nähert sich in trübem Licht,
Das Opfer empfängt des Todes Kuss,
Es spürt sein schwindendes Leben nicht,
Nur dank des Blutes unvergessliche Lust.

Es gibt Freude und Glück - eher Ekstase,
Nimmt dafür das Leben durch das Blut,
Riecht das kostbare Rot durch seine Nase,
Bettet schließlich die leere Hülle sanft zur Ruh.

Seicht rinnen die Reste des dunklen Rots
Sein Kinn hinab,bis es leckt sie langsam ab,
Faltet seinen Mantel, lässt allein das Opfer im Tot,
Verschwindet still und dunkel in der Tiefe der Nacht.

(Vampir)



geschrieben von: Shezuma

Eine einsame, geflügelte Gestalt
Schwebt langsam vom Himmel herab,
Mit ausgebreiteten, pechschwarzen Schwingen,
Die ihn tragen durch die herrliche Nacht.

Die Wolken brechen auf,
Sodass im Mondlicht sie gebadet wird.
Hell erstrahlt das überidisch bleiche Gesicht,
Blitzt die elegante Klinge,

Die helle Haut erstrahlt,
Das Hemd, die Hose und der Schmuck,
Es weht der schwarze Mantel,
Die Haare tanzen im Wind.

Berührt die Erde sanft, ohne Gewalt,
Verfehlte einen Raben nur knapp,
Ist gekommen eine Seele heim zu bringen,
Dabei erfüllt von dunkler doch auch heller Macht.

Die Augen, sie leuchten kurz auf,
Als er die Gesuchte in der Ferne sieht,
Er verbirgt sich, nicht zu sehen er ist,
Kann nicht anders, denn ist ohne Willen.

Elegant umtänzelt er die Gesuchte,
Sie sieht und erahnt ihn nicht,
Sieht sie aus traurigen Augen an,
Und mit einem Streich er beendet es dann.

Herniedergestreckt sie bricht zusammen,
Gepflückt wie eine Blume,
Die erstrahlt in ihrer höchsten Blüte,
Ein schnitt, wo die Klinge sie berührte.

Er beugt sich hernieder,
Kniet neben ihr und murmelt immerwieder:
"Dies schöne Wesen, jetzt einmal ist gewesen,
Warum nur, Herr, bin ich der Verfluchte?

Wieso muss ich tun, wozu du mich schickst,
Immernur diejenigen strafen,
Die schönsten die bösestes würden machen,
Wieso sie ihr Schicksal nicht dürfen bestimmen?"

Traurig sieht er zum Mond hinauf,
Blutige Tränen rinnen seine Wangen hinab,
Berühren die Tote, deren Wunden dabei heilen
Legt seine Arme unter ihren schönen Körper.

Es entfalten sich seine mächtigen Schwingen,
Das Schwert vom Blut gesäubert,
Voll Abscheu er es sich um den Rücken schnallt,
Spannt seine Brust, erhebt sich in die Luft.

Es ertönt ein Schrei aus Trauer und Lust,
Der durch die Dunkelheit sehr weit schallt,
Langsam entschwebt er mit seiner Last,
Auf den dunklen Federn, die sie für immer fort uns bringen.

Unerreichbar werden beide sein,
Der Engel, der geholt ihre Seele,
Die geliebte Person, deren Zeit war reif,
Für uns viel zu früh,

Den Todesboten es entrinnen ohne Müh,
Tränen der Trauer für die, die nicht mehr sei,
Ab nun auf ewig schlummert,
So wie wir alle Einstmals werden ruhn.

(verfluchter Engel)



geschrieben von: Shezuma

Er ist so fröhlich drauf,
Lange Zeit es war ein Graus,
Zu Leben hier und heute,
Unter dieser wilden Meute,
Doch nun ist es geschehen,
Er hat sie zu lange angesehen,

Sie sich gerne necken,
Dabei zu sehen ist ihr Lächeln,
So süß und zart,
Wie auch ihre Krallen scharf,
Während die Augen amüsiert aufblitzen,
Wunderschöne Züge über ihre Miene flitzen,

Sie sich die Haare in den Nacken bindet,
Seine Seele sich vor Sehnsucht windet,
Sieht sie immerzu nur an,
Auf nichts anderes mehr konzentrieren kann,
Vielleicht für sie ist’s nur Neckerei,
Doch solang er bei ihr, ist’s ihm einerlei.

( Liebe? )



geschrieben von: Shezuma

Vor Monaten ich bin gestorben,
Wurde jetzt wieder neu geboren,
Hatte aufgehört zu fühlen,
Beginne im Fluss des Lebens zu wühlen.

In Trauer und Dunkelheit versunken,
Neuerdings von Lebenslust betrunken,
Verloren mein alte Quelle,
Gefunden eine an andrer Stelle.

Die Erste geliebt und gefühlt,
Die Zweite nie gespürt,
Immer nur in Lust Kraft gewonnen,
Diesmal allein in Gegenwart genommen.

Trauer und Schwere verblieb,
Mich in ihr Innerstes verliebt,
Nur leere und tot waren zu verstehen,
Doch sie ist schon längst vergeben.



Gegangen war meine Liebe,
Nun wird gedroht mit Hieben,
Werde immer sein einsam und allein,
Vielleicht ich darf ein Kumpel sein?


( Neu & Alt )



geschrieben von: Shezuma

Ein Tier trabt durch die weite Nacht,
Hintern den Wolken er kommt hervor,
Es beginnt zu zeigen seine wahre Macht,
Steigt er aus dem Nebel empor.

Springt leise auf eine der Mauern,
Die säumen zu hauf den Straßenrand,
Um dort zu harren und zu lauern,
Auf die, die sich an ihn einst band.

Er schnüffelt die Spur mit seinen Nüstern,
Schleicht auf Pfoten wie samt,
Fletscht die Zähne mordlüstern,
Das Opfer vom Herrn ihm genannt.

Sie läuft den Weg entlang,
Verfolgt vom Wolf, dem Tier,
Man hört der Stille Klang,
Es wartet bleich, der Vampir.

Die Frau bleibt stehen,
Unter einer einsamen Laterne,
Der Wolf ist am weitergehen,
Über ihm nur die Sterne.

Es setzt an zu springen,
Der Bleiche zieht ein Schwert,
Beide wollen den Tod bringen,
Doch für wen ist’s Leben wert?

Ein schneller, saubrer Stoß,
Es fliegt des Wolfes Haupt,
Der Gekauerten in den Schoß,
Und schon zerfällt zu Staub.

Mit Schrecken er erwacht,
Das Mondlicht klar und hell,
Den Deckel nicht zu gemacht,
Das Licht der Sonne war fast zu grell.

Erleichterung durchflutet ihn,
Dass er dies alles nur geträumt,
Gibt sich bald wieder dem Blute hin,
Seine Unsterblichkeit von Sehnsüchten gesäumt.

( des Vampirs Alptraum )



geschrieben von: Shezuma

Deine Liebe ist nun fort,
In eines andren Hort,
Du fühlst dich so leer,
Deine Seele plötzlich schwer.

Dann weine dich in den Schlummer,
Frei von Sorgen und Kummer,
Weinen herrlich befreit,
Hält stets Trost dir bereit.

Am Ende du vergisst,
Dass Du Sie jetzt vermisst.


( Trost )



geschrieben von: Shezuma

Geschmeidig setzt sie sich,
Die Schauer überkommen dich,
Die Bewegungen geschmeidig und elegant,
Das Erscheinen mehr als imposant.

Die Stimme erklingt lieblich,
Vom Aussehen her niedlich,
Doch sie auch Krallen so scharf,
Dass sie keiner fremden Hilfe bedarf.

So grazil ihr Anblick,
So süß ihr herrlicher Blick,
So verhängnisvoll ihre Ausstrahlung,
All das das Blut bringt in Wallung.

Alles an ihr ist wie ein Raubtier,
Ihr Verhalten erweckt die Gier,
Man einfach möchte sie nur noch besitzen,
Sie bitten ewig auf dem Schoß zu sitzen.

Sie gleicht den schönstens Wesen,
Die auf Erden jemals sind gewesen,
Mit ihren Fellen so seidig,
Ihren Bewegungen überaus geschmeidig.

Genauso unbeugsam ihr Wille,
Wunderschön ihr verhalten in der Stille,
Herrlich sie anzusehen….
Ach könnt man ewig bei ihr stehn!

Sie streicheln und lieben,
Mit ihren Piercings spielen,
Sie liebkosen und küssen,
Nie wieder hergeben müssen.


( Raubkätzlein )



geschrieben von: Shezuma

Eine Lichtung am Rande vom Wald,
Aus dem nur die Stille widerhallt,
Ein kleiner See, so ruhig und rein,
Bestrahlt vom silbrigen Mondenschein.

Selbst zu dieser späten Stunde,
Ein junges Paar macht seine Runde,
Betritt staunend er den herrlichen Platz,
Sie ihn geführt zu einem wahren Schatz.

Am ruhigen Wasser sie bleiben stehen,
Schauen sich nur verlegen an,
Auch ohne Worte sie den Jüngling versteht,
Legt ihre Arme um seinen Nacken dann.

Und dann hat sie ihn geküsst,
In gar zärtlicher Weise,
Obwohl er vergeben und verwirrt,
Die Umgebung wird immer leiser.

Auf sie strahlt ein silbriges Licht,
Durch den Kuss sie gibt ihr Antlitz preis,
Die Zeit gefroren, bewegt sich nicht,
Dem Jüngling wird schwindlig und heiß.

Durch den Kuss ihre Liebe überspringt,
Zeit, Leben und Tod zum stehen bringt,
Ihre Geister sich lösen, schweben von dannen,
Während ihre Körper im Kusse verharren.

Sie fliegen über Berge und Täler,
Grünen Wiesen und weite Felder,
Über die Weiten der blauen Meere,
Bis hinfort zu den funkelnden Sternen.

Als Geister sie ewig sind beisammen,
Er im Zauber ihrer Liebe gefangen,
Die Körper für immer behütet,
Von der Lichtung Magie und Güte.


( ewige Liebe )



geschrieben von: Shezuma

Er reitet geschwind,
Über Wiesen und Felder,
So schnell wie der Wind,
Durch Täler und Wälder.

Der Jüngling auf der Flucht,
Blickt gehetzt sich um,
Treibt voran sein Tier mit wucht,
Das treu nicht fragt warum.

Groß seine Verfolgerschar,
Vergangene Liebe, grausige Dämonen,
Schrecken so finster, voller Gewalt,
Spukgestalten und die Götter sogar.

Das Ende kommt entgegen,
Sein Tier erschöpft zusammenbricht,
Voller grauen zitternd zieht das Schwert,
Kann nicht mehr weiter fliehen.

Die Dämonenschar mit dunklen Waffen,
Brennenden Augen, stinkendem Atem,
Vereint unter dem düstren Banner,
Geführt von denen, die einmal waren.

Entmutigt, verloren blickt der Wicht,
Fleht gen Himmel, schreit gen Hölle,
Lauscht, doch erhält seine Antwort nicht,
Findet sich ab, dass er wird sterben.

Die ersten Skelette fallen über ihn her,
Dämonen greifen und zerren an ihm,
Fürsten versuchen zu geben den letzten Kuss,
Er schließt die Augen, fürchtet nicht mehr.

Doch senkt sich aus den Wolken herab,
Entsteht ein Riss aus den Tiefen der Erde,
Eine geflügelte Schar, schwarz wie die Nacht,
Es entsteigt ein uralter Dämon.

Ein funken Hoffnung erglimmt,
Wo nun kämpfen Wesen mit Flügeln,
Selbst Luzifer, der meister aller Lügen,
Und die Erde im Blute schwimmt.

Er tobt grausam, mit bestialischer Gewalt,
Untote, Götter, Dämonen, allerlei Getier,
Gegen wütende himmlische Garden,
Diese gegen die höllischen Scharen.

Am Ende, der Jüngling noch lebt,
Umgeben von Blut, spricht er ein letztes Gebet.
Dankt, dass sie alle gekommen,
Seine Last immer von ihm genommen.

Findet sogar ein neues Tier,
Schwingt sich auf und will fort von hier,
Doch als er sitzt fest auf dem Gaul,
Wird geschleudert ein silberner Dolch.

Ungläubig er starrt auf sein Blut,
So rot und rein, es ihn verlässt,
Die Götter schauen voll bittrer Wut,
Denn keiner von Ihnen sich betrügen lässt.

Am Ende die Flucht war vergebens,
Der Mensch niemals obsiegt,
Weder über Götter, Dämonen oder Engel,
Denn das Schicksal muss geschehen!

( Eines Feiglings’ Mähr )



geschrieben von: Shezuma

Der Wind peitscht durch die Nacht,
Treibt voran den warmen Regen,
Auf dem Pfahl ein Rabe hält Wacht,
Ein Mann ist auf dem Weg zu sehen.

Gebeugt, traurig sieht er aus,
Im Gesicht spielen die Tränen,
Seine dunklen Haare ganz zerzaust,
Stetig durchnässt vom Regen.

Neugierig sieht der Rabe ihn an,
Blickt ihm tief in seine trüben Augen,
Will ihm helfen – ob er das kann? –
Und sieht in seiner Seele die Trauer.

Er forscht, geht tiefer hinein,
Erblickt das Leben, des Schmerzens Gründe,
Der Mensch schüttelt sich, will sagen nein,
Doch das Wesen entdeckt die Bürde.

Breitet aus seine weiten Schwingen,
Stößt sich ab und startet,
Lässt einen letzten Schrei erklingen,
Eine andere arme Seele wartet.

Es bleibt zurück in strömenden Regen,
Einsam, verloren, traurig und am weinen,
Bleibt geschlagen, geprügelt stehen,
Soll für immer bleiben einsam und allein.


( Schicksal )



geschrieben von: Shezuma

Er sitzt im Saal herum,
Sieht abwesend sich um,
Traurig, einsam und leer,
Wünscht, er wär’ nicht mehr.

Endlich der Blick fällt auf sie,
Ist erleichtert, denn sie hier,
Still beginnt zu lächeln,
In den Augen die Gefühle spiegeln.

Sieht unverholen verliebt sie an,
Wird friedlich und entspannt sich,
Findet sie stark, süß und lieblich,
Weiß genau, sie nicht haben kann.

Es ist ihm egal, dass sie vergeben,
Nur wegen ihr er ist noch am leben,
Hat nichts mehr zu verlieren,
Will es sagen, doch traut sich nicht.

Sie liebt es rosa und grell,
Er schwarz und die Nacht,
Ihre Aura strahlend und hell,
Seine meist schwach und matt.

In ihrer Nähe er blüht auf,
Ist meist sehr gut drauf,
Fühlt nur Liebe, sich angezogen,
Und vom Leben einfach betrogen.

Einem andren sie versprochen ist,
Als er’s erfuhrt dacht er nur: mist!
Doch ist’s egal, Ehre über Bord geworfen,
Sein Herz er hat an sie verloren.

Eine der wenigen Personen,
Die er nicht kann beschreiben,
Vergleichen oder loben,
Denn nichts würde ihr gerecht.

( Leben ? )



geschrieben von: Shezuma

Einem anderen du versprochen,
Mein Herz an dir zerbrochen,
wünschte wär’ gestorben,
Frei von allen Sorgen.

Verstand verlassen und leer,
Seele tausend Tonnen schwer,
Tränen können nicht mehr fließen,
Den Kummer mit Alkohol übergießen.

Kann nicht mehr lernen,
Gefühle sollen sterben,
Hinfort mit allem was ich nicht brauch,
Und setz’ die Krone mir aufs Haupt.

Würd’ schenken einen Rosenstrauch,
Doch wie oft: Leben ist ein Graus,
Kann weder schlafen noch wachen,
Vergangen für lange Zeit das Lachen.

Lasse nachts den Tränen freien lauf,
Nachtmahre folgen darauf,
Kann dich nicht vergessen noch verstehen,
Wünscht du würdest für immer gehen!

Doch wie würde ich dich vermissen,
Mein Ankerseil in Fetzen gerissen,
Herz in viele Stücke zersprungen,
Trauer, Leere und Wut um Herrschaft gerungen.

Halte im Saal die Tränen zurück,
So sehr dein Anblick mich auch verzückt,
Oh ja, vor Liebe blind,
Bin des Schickssaals Kind.


( Tiefschlag )



geschrieben von: Shezuma

Sind wir geboren?
Oder gar schon gestorben?
Einige freudig am Dichten,
Andere grausam beim Richten.
Ob arm oder unendlich reich,
Im Tod sind alle Krieger gleich.

Egal ob sie kämpfen mit dem Geiste,
Oder mit Schwert und viel Schweiß,
Am Ende sie werden begleitet,
Durch Walküren ihre Seelen geleitet,
Heim durch Odins 540 Tore,
In Walhall neu geboren.

Dort warten und messen,
Täglich Eber zum Met essen,
Warten auf das Ende der Welt,
Drum gestorben und jeder ein Held,
Bereiten sich vor auf die letzte Schlacht.

An deren Ende es ist vollbracht:
Der Lauf der Dinge von Neuem beginnt,
Wer diesmal wohl gewinnt?

( Kreislauf )



geschrieben von: Shezuma

I want to run,
Run with you,
You’re be ask to fly,
Fly into the sky,
Sky of blue,
Blue oceans under,
Under white clouds,
Clouds so free,
Free with you,
You wonderful girl.


Please, sweetest person on world,
Please, mylady jacqueline,
Please, la jolie,
Please: let us run,
Please, far, far away from here,
Please, let me fly with you,
Please, to tropicle islands,
Please, let me touch you,
Please, give a kiss to me,
Please, let me tell you:
Jackie, i love you!


( beide heißen “Cry” )



geschrieben von: Shezuma

Wenn dein Ende kommt,
Sehe dich nach einer Krähe um,
Bitte sie deine Seele zu geleiten,
Vom Leben in den Tod,

Weiter bis in den Himmel,
Oder ist’s die Hölle die dich bindet?
Bete, dass die Krähe dich findet,
Und schließlich geleitet zurück.

Eine neue Chance du bekommst,
Zu finden deine Feinde,
Du dich gebunden an die eine?
Dann irgendwann du zu ihr kommst.

Fliege, fliege geleitete Seele,
Streife durch die Welt,
Suche die, die dir gefällt,
Auf dass sie dir niemand stehle.

Hülle dich in wallende Schwärze,
In den Mantel der Nacht,
Gönn dir Zeit für Scherze,
Erfüllt von der Krähe Macht.

Wenn du sie gefunden,
Beide euren Schock überwunden,
Nimm sie lange in die Arme,
Deine kühl, ihre voll Wärme.

Gesteh ihr endlich deine Liebe,
Auf das sie dich schließlich bitte,
Dass dein Körper bei ihr bliebe,
Zumindest in ihres Herzens Mitte.

Doch du kannst nicht, da du tot,
Frei von Bedürfnissen, unfrei von Not,
Bitte sie dich zu begleiten,
Um ewig in Zweisamkeit zu reisen.

Es fliegt die schwarze Krähe,
Begleitet von zwei Seelen,
Verbunden nun für immer,
In der Morgenröte Schimmer.

Lautlos der Flügel Schlag,
Hugin und Munin gebt euren Segen,
Um das Alte zu Grabe zu tragen,
Damit für Zwei beginnt ein neues Leben.

( Der letzte Flug )



geschrieben von: Shezuma

Ein Adler, wie elegant,
Spreizt die Schwingen,
Zieht übers Land,
Bereit ihn überallhin zu bringen.

Kreist langsam über Felder,
Gleitet durch den Himmel,
Fliegt über weite Wälder,
Überblickt das tierische Gewimmel.

Er erspäht eine kleine Maus,
Stürzt sich auf sie herab,
Packt sie wie im Lauf,
Lässt sich auf einen Ast hinab.

Genüßlich beginnt er sein Mahl,
Verschlingt sie Stück für Stück,
Seine Klauen scharf wie Stahl,
Lässt nur ein paar Reste zurück.

( Beute )



geschrieben von: Shezuma

Mit offenem Mund man starrt sie an,
Nicht fähig zu sprechen,
Der Atem lange steht still,
Unfähig sich zu bewegen.

Man kann nicht näher heran,
Nicht mit der eignen Ehre brechen,
Nicht zeigen, was man will,
Ihr nicht das Wahre geben.

Schließlich trollt man sich,
Verspricht sich selbst etwas,
Nicht ihre Liebe zu rauben,
Keinen Keil zwischen beide zu treiben.

Als Freund sie konnte gewinnen mich,
Doch leicht vertrackt ist das,
Man muss an wahre Freundschaft glauben,
Und sie bitten lange zu bleiben.

Es macht so glücklich,
Sie nur anzusehen,
Wunderschön, mit ihr zu reden,
Oder ihr gar etwas zu schenken.

Ihr Lächeln verzaubert mich,
Hoffe den Weg neben ihr zu gehen,
Will die Welt ihr zu Füßen legen,
Muss immerzu an sie denken.

Doch eines ist gewiss:
Sie ist das wundervollste im Leben,
Muss bewahrt, behütet, geliebt werden,
Will Freundschaft nie wieder weggeben.

( Versuch etwas zu beschreiben, was unbeschreibbar ist )



geschrieben von: Shezuma

Du schicktest ein Bild,
Um mir zu zeigen deine Haare,
Doch ist es eher der Blick,
Und nicht die neue Farbe.

Deine Augen so braun,
Man ist in ihnen gefangen,
Wie in einem schönen Traum,
Möchte hinein zu dir gelangen.

Ich sehe in dein Glitzern,
Als berührest du meine Seele,
Drohe mich zu verlieren,
In diesem Spiegellabyrinth.

Mein Körper wie gelähmt,
Ein Lächeln umspielt die Lippen,
Breitet sich auch im Innern aus,
Blicke in dich und sehe die Ferne.

Erspähe die strahlenden Sterne,
Fliege über Länder und Meere,
Schließlich finde ich dich,
Blickend verzückt in dein Gesicht.

Dein charmantes Lächeln,
Die wundervollen Augen,
Du selbst, dein „Ich“,
Mit allem du verzauberst mich.

( Seelenspiegel )



geschrieben von: Shezuma

My friends I say goodbye,
Goodbye to you,
You perhaps will know,
Know that I want to die,
Die into the dark,
Dark as the starless night,
Night is in my soul,
Soul of mine is full of pain,
Pain-full are my tears,
Tears for the one,
One girl I love,
Love her really,
Really she's the sweetest,
Sweetest in the world.

( Bye my love )



geschrieben von: Shezuma

In einer dunklen Nacht,
Der Mond langsam geht auf,
Bestrahlt den silbrigen See,
Erhellt den schlummernden Wald,
Umspielt die feuchten Blütenkelche,
Badet das sich vergnügende Paar,
Streichelt die nackte Haut,
Die Blätter der Bäume und Blumen,
Die friedlich schlafenden Tiere,
Wandert langsam zum Horizont,
Verschwindet hinter den hohen Bergen,
Das Dunkel der Nacht langsam weicht,
Am Ende alles in der Sonne Strahlen getränkt.

( Mondschein )



geschrieben von: Shezuma

I’m sitting in my room,
Watching TV and waiting for you.
But something makes this silly:
You know that I love you,
But you’re not alone.

Don’t know what to do,
You still love one,
But this isn’t me.
Perhaps should I die?

Shall I walk away from here,
To there no-one knows me,
Or shall I stay here,
To fight, being at your side?

In a future I don’t know,
Perhaps I try to ask you,
If I can be your friend,
For now and ever,
What will you say?

But now I know,
You’re forbidden for me,
Until you’re in a relationship,
So my tears are still flowing.

I also have to tell you:
Wish you a happy birthday.
Have a nice party,
Full of alcohol, full of fun.

Already without me,
Cause I only would cry,
Can’t stay near you,
Not now, not the rest of my live.

I will walk alone,
For now and ever,
I mostly walk alone,
The way of my live,
Always without you!

( Without You )



geschrieben von: Shezuma

Des Tages schönster Teil,
Mal warm und schwül,
Bald kalt und klar,
Nach Wahl nass oder trocken.

Wie ein weiter, langer Mantel,
Farbe von Nagellack,
Trauernden und Menschen im Frack,
Sie einfach alles beglückt.

Nicht nur von vielen Leuten getragen,
Sondern auch von klugen Raben,
Hier und da mit Licht geschmückt,
Es der Sonne am weitesten entrückt.

Ladet ein zum Schlendern,
Ob allein oder zu Zweit,
In beidem man ist geborgen,
Wird gestreichelt und geschützt.

Meistens erklingt ein leiser Ton,
Er fas immer glücklich macht,
Da klar und so rein:
Der Klang der Nacht.


( Nacht )



geschrieben von: Shezuma

Ich lebe und sterbe,
Tag für Tag,
Stunde für Stunde,
Minute für Minute.

Kisten heben,
Kisten schieben,
Kisten sehen,
Kisten überall liegen.

Jede die Muskeln schmerzen lässt,
Immer weiter, immer stärker,
Wird schlimmer, hält mich fest,
In Brust und Armen wird immer härter.

Kisten heben,
Kisten schieben,
Kisten sehen,
Kisten überall liegen.

Abends der Griff zur Medizin,
Erstmal schnell 2 Aspirin,
Derselbe Schmerz Stunden danach,
So werf’ ich noch mal zwei nach.

Kisten heben,
Kisten schieben,
Kisten sehen,
Kisten überall liegen.

Werde müde und schwindlig,
Möchte nichts mit Kisten tun,
Raus und spazieren im Sternenlicht,
Einschlafen und für ewig ruh’n.

( Arbeitstraum )



geschrieben von: Shezuma

Ziellos, verwirt irre ich umher,
Weiß nicht wo ich bin,
Noch wer oder gar warum,
Starre nach draußen,
Doch meine Augen nichts erblicken,
Denn selbst der Himmel ist leer.

Es fehlen die hellen Sterne,
Der silberne Mondenschein,
Sogar die Schwärze der Nacht,
Ich vermisse die Wärme,
Ja selbst den kleinsten Hauch,
Alles, was das Leben ausmacht.

Des Tags mein Ich wird zum Tier,
Lasse zu den Zorn und die Wut,
Schöpfe daraus eine räuberische Kraft,
Spüre etwas dunkles, böses in mir,
Zum arbeiten ich brauch mein bisschen Mut,
Zum Glück es ist bald geschafft.

Dann sperre ich sie wieder fest ein,
Die Seite die ich nicht mag,
Und doch gehört zu mir,
Lasse das Licht der Nacht herein,
Lege Wut und Zorn in einen Sarg,
Vergesse diese erschöpfende Gier.

Endlich wieder einsam, allein,
Werde erfahren wieder die Ruhe,
Nur zu hören schönste Stille,
Mein Ich ich kann sperren ein,
Fort von Liebe in meine dunkle Truhe,
Denn so ist mein innigster Wille!


( Erlösung ? )



geschrieben von: Shezuma

Stille

Ein Hauch von Ruhe - Moder liegt in der Luft,
Die gleiche Atmosphäre - wie in eines Toten Gruft,
Es tropft das Wachs - von der Kerzen Ständer,
Die bescheinen den Sarg - einsam im sonst dunklen Grab,
Der Staub seicht entschwebt - von der Fledermaus Schlag bewegt,
Finsternis und Dunkelheit gar ewiglich - bis auf etwas Mondlicht,
Bescheint durch ein Loch hoch oben - bildet eine friedliche Szene.



geschrieben von: Shezuma

Lippen stehen in Flammen aus kaltem Eis,
Körper verglüht in den Feuern so heiß,
Wie ein Schwert es tief im Innern sticht,
Des Lebens Erhalter stetig bricht hervor,
Ähnlich einem Strom am Ufer steigt empor,
Untertan und Knecht des Mondes Gezeiten,
Manchmal so stark dass der Himmel weint,
Selten die Sonne nur etwas dunkler scheint,
Verhält sich wie einer ewigen Rose Lauf,
Doch setzt es dem Ganzen nur die Krone auf.

( Rätsel 2 )





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