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Zitat:
Du findest Versuche, die Menschen zahlenmäßig zu erfassen, absurd?
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Du meinst, dies sei unmöglich?
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Ist es unmöglich herauszufinden, in welchem Maße bestimmte Charaktereigenschaften bei einem Menschen ausgeprägt sind?
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Kann es Meßdiagramme geben, die lediglich etwas über die Beschaffenheit eines Menschen aussagen, ohne dessen Wert und Würde zu berühren?
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Die Körpergröße des Menschen wird auch gemessen und wir sehen Messung und Ergebnis nicht unbedingt als diskriminierend und entwürdigend an.
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Ist es diskriminierend zu sagen, ein Mensch sei in bestimmtem Grade flexibel oder für etwas motiviert bzw. zu etwas befähigt?
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Verliert er dadurch seine Würde?
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Ein Eisen-Mensch ist nicht weniger wert als ein Gummi-Mensch oder ein Granit-Mensch
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Sind alle Menschen gleich?
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Und wenn sie sich unterscheiden - warum soll man diese Unterschiede nicht qualitativ und quantitativ angeben können?!
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und es könne gar keine objektiv gültigen Beschreibungen von Menschen geben.
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"Zwar scheint es, als widerspreche dieses allen Bemerkungen, die man jederzeit über den Gang unseres Verstandesgebrauchs gemacht hat, nach welchen wir nur allererst durch die wahrgenommenen und verglichenen übereinstimmenden Folgen vieler Begebenheiten auf vorhergehende Erscheinungen, eine Regel zu entdecken, geleitet worden, der gemäß gewisse Begebenheiten auf gewisse Erscheinungen jederzeit folgen, und dadurch zuerst veranlaßt worden, uns den Begriff von Ursache zu machen. Auf solchen Fuße würde dieser Begriff bloß empirisch sein und die Regel, die er verschafft, daß alles, was geschieht, eine Ursache habe, würde ebenso zufällig sein, als die Erfahrung selbst: seine Allgemeinheit und Notwendigkeit wären alsdann nur angedichtet, und hätten keine wahre allgemeine Gültigkeit, weil sie nicht a priori, sondern nur auf Induktion gegründet wären. Es geht aber hiermit so, wie mit anderen reinen Vorstellungen a priori, (z.B. Raum und Zeit), die wir darum allein aus der Erfahrung als klare Begriffe herausziehen können, weil wir sie in die Erfahrung gelegt hatten, und diese daher durch jene allererst zustande brachten." (Immanuel Kant, "Kritik der reinen Vernunft")
Von DER EINEN Wahrheit kann man deswegen sprechen, weil die Welt auch DIE EINE Wirklichkeit ist. Wahrheit und Wirklichkeit sind identisch. Die Wirklichkeit ist Inhalt des Bewußtseins – es gibt nur eine Wirklichkeit und ein Bewußtsein und eine Wahrheit. Alle drei Begriffe sind singulär. Wie oben an mehreren Zitaten gezeigt, tanzt kein Teil der Wirklichkeit aus der Reihe, eine zentrale, einheitliche Kraft erschafft das All und darum sind alle Erscheinungen der Wirklichkeit geistig miteinander verbunden. Und eben dieses All-verbindende ist die absolute Wahrheit.Zitat:
"In der Professorenphilosophie der Philosophieprofessoren wird man noch immer finden, daß die Anschauung der Außenwelt Sache der Sinne sei; worauf dann ein Langes und Breites über jeden der fünf Sinne folgt. Hingegen die Intellektualität der Anschauung, nämlich daß sie in der Hauptsache das Werk des Verstandes sei, welcher mittelst der ihm eigenthümlichen Form der Kausalität und der dieser untergelegten der reinen Sinnlichkeit, also Zeit und Raum, aus dem rohen Stoff einiger Empfindungen in den Sinnesorganen diese objektive Außenwelt allererst schafft und hervorbringt, davon ist keine Rede.
…
Hingegen haben die Philosophieprofessoren so wenig von dieser, wie von andern großen und wichtigen Wahrheiten, welche darzulegen, um sie dem menschlichen Geschlechte auf immer anzueignen, die Aufgabe und Arbeit meines ganzen Lebens gewesen ist, - irgend Notiz genommen: ihnen mundet das nicht; es paßt alles nicht in ihren Kram; es führt zu keiner Theologie; es ist ja auf gehörige Studentenabrichtung zu höchsten Staatszwecken gar nicht ein Mal angelegt; kurzum, sie wollen von mir nichts lernen, und sehn nicht, wie sehr viel sie von mir zu lernen hätten: alles Das nämlich, was ihre Kinder, Enkel und Urenkel von mir lernen werden.
…
Man muß von allen Göttern verlassen seyn, um zu wähnen, daß die anschauliche Welt da draußen, wie sie den Raum in seinen drei Dimensionen füllt, im unerbittlich strengen Gange der Zeit sich fortbewegt, bei jedem Schritte durch das ausnahmslose Gesetz der Kausalität geregelt wird, in allen diesen Stücken aber nur die Gesetze befolgt, welche wir, vor aller Erfahrung davon, angeben können, - daß eine solche Welt da draußen ganz objektiv-real und ohne unser Zuthun vorhanden wäre, dann aber, durch die bloße Sinnesempfindung, in unsern Kopf hineingelangte, woselbst sie nun, wie da draußen, noch ein Mal dastände. Denn was für ein ärmliches Ding ist doch die bloße Sinnesempfindung!"
(A. Schopenhauer)
Zitat:
Wir wollen die Feinheit und Strenge der Mathematik in alle Wissenschaften hineintreiben, soweit dies nur irgendwie möglich ist; nicht im Glauben, daß wir auf diesem Wege die Dinge erkennen werden, sondern damit unsere menschliche Relation zu den Dingen festzustellen. Die Mathematik ist nur das Mittel der allgemeinen und letzten Menschenkenntnis.
Friedrich Nietzsche
Zitat:
Es gibt nur dort Gewißheit, wo eine Wissenschaft auf der Mathematik sich aufbauen läßt.
Leonardo da Vinci
Zitat:
Original geschrieben von Joan Eric Tanat
PS: Das war selbstverständlich nur ein Witz. Irgendwelche Bezüge zur Realität sind ausgeschlossen.
Zitat:
Ohne ein Minimum an Metaphysik ist Psychologie würdelos und ohne zuverlässige Grundlage.
Die Welt ist ein Traum, in dem der Träumer von sich selbst träumt.Zitat:
emm: "Ich denke, dass die Welt unabhängig vom Menschen bzw. Betrachter existiert."
Ohne Erkenntnisvermögen keine Welt. Ohne Idee vom Messen keine Messung. Ohne entsprechende Innenwelt keine Außenwelt.Zitat:
emm: "Erkenntnis durch Messung eines Ereignisses wäre gar nicht möglich, wenn das Ereignis erst durch die Betrachtung bzw. Messung entstünde."
Die Formel ist seiner Vorstellung von der Welt entsprungen. Alles ist so, wie wir glauben, daß es ist. Phantasie ist Wirklichkeit.Zitat:
emm: "Ich glaube nicht, das Newton dachte: "Hey, ich denke, Kraft ist Masse mal Beschleunigung", es anschließend maß und feststellte, dass es stimmte."
Die eine Welt, die ich kenne, befindet sich im Bewußtsein. Über eine zweite Welt weiß ich nichts.Zitat:
emm: "Natürlich ensteht "unsere" Welt erst durch unsere Wahrnehmung, aber ich denke, es gibt eine Welt jenseits unseres Bewusstseins."
Ich erkenne Dinge und Ereignisse der Welt im Bewußtsein. Andere Dinge und Ereignisse kenne ich nicht und kann sie darum nicht mit ersteren vergleichen.Zitat:
emm: "Vielleicht erkennen wir Dinge nur durch den Schleier unserer Wahrnehmung, aber wir erkennen Ereignisse so, wie sie sind."
Erkenntnis ist metaphysisch (geistig). Wir kennen nicht den Grund, warum alles ist und warum es so ist, wie es ist. Das nenne ich mysteriös.Zitat:
emm: "Für mich gibt es nichts mystisches, alles ist für mich nur ein zwangsläufiger, physikalischer Prozess."
Ich habe noch keine physikalische Psyche gesehen. Eine Psyche, die es nicht gibt, kann nicht gemessen werden.Zitat:
emm: "Von daher ist auch der mensch und seine Psyche rein physikalisch und lässt sich messen wie alles andere auch."
Zitat:
jet: "Ohne ein Minimum an Metaphysik ist Psychologie würdelos und ohne zuverlässige Grundlage."
Erkenntnis ist metaphysisch. Was ist Psychologie ohne Erkenntnis? Und was Würde?Zitat:
emm: "Würdelos vielleicht, aber ohne Grundlage?"
Sie hätte eine metaphysische bzw. geistige Grundlage: Charakter ist Idee. Gedanken und Gefühle sind immateriell. Die Welt ist ein Bewußtseinsphänomen, ein Traum. Der Wille des Individuums Mensch – eine immaterielle Kraft – gilt der Psychologie als unfrei. Sie sucht das Gesetz zu erkennen, nach dem sich das Verhalten eines Menschen richtet. Auch die Idee von Gesetzmäßigkeit ist geistig, d.h. immateriell.Zitat:
emm: "Was hätte die Psychologie denn für eine Grundlage, wenn etwas wie ein freier Wille oder eine unsterbliche Seele existierte?"
Ohne Psyche keine Psychologie. Was ist Psyche Physikalisches Deiner Ansicht nach?Zitat:
emm: "Psychologie ist die Lehre von der Psyche, vom Bewussten und Unbewussten, und davon, wie sie mit der äußeren Welt interagiert und letztlich zu Verhalten führt."
Wie leitest Du aus dem Namen "Metaphysik" ab, daß diese unwissenschaftlich sei? Wissen ist metaphysisch (da im Bewußtsein). Deiner Ansicht nach wäre also Wissenschaft unwissenschaftlich!?Zitat:
emm: "Metaphysik ist, wie der Name sagt, unwissenschaftlich, Psychologie aber erhebt den Anspruch einer Wissenschaft."
Astrologie ist auch Wissenschaft und beinhaltet Psychologie.Zitat:
emm: "Würde sie die Metaphysik einschließen, so wäre sie nicht mehr als Astrologie und dergleichen."
Zitat:
Original geschrieben von Joan Eric Tanat
Die Welt ist ein Traum, in dem der Träumer von sich selbst träumt.
Zitat:
Erkenntnis ist metaphysisch (geistig). Wir kennen nicht den Grund, warum alles ist und warum es so ist, wie es ist. Das nenne ich mysteriös.
Erkenntnis ist metaphysisch. Was ist Psychologie ohne Erkenntnis? Und was Würde?
Wie leitest Du aus dem Namen "Metaphysik" ab, daß diese unwissenschaftlich sei? Wissen ist metaphysisch (da im Bewußtsein). Deiner Ansicht nach wäre also Wissenschaft unwissenschaftlich!?
Zitat:
Ohne Psyche keine Psychologie. Was ist Psyche Physikalisches Deiner Ansicht nach?
Zitat:
Astrologie ist auch Wissenschaft und beinhaltet Psychologie.
Zitat:
jet: "Die Welt ist ein Traum, in dem der Träumer von sich selbst träumt."
Im vorherigen Beitrag habe ich begründet, weshalb die Welt bzw. das Leben ein Traum ist. Da dieser Traum aus dem Inneren des Träumers stammt, träumt er von sich selbst. Was findest Du an meiner Aussage unlogisch bzw. unwissenschaftlich? Die "äußere Welt" befindet sich im immateriellen Bewußtsein, genau wie die Schlaftraumwelt. Materie ist auch geistig, metaphysisch.Zitat:
emm: "Diese Aussage ist unlogisch und somit unwissenschaftlich, zumindest dann, wenn du ausschließt (was du scheinbar tust), dass es eine äußere Welt gibt."
Physik ist eine Naturwissenschaft. Ja. Und wie begründest Du, Metaphysik sei unwissenschaftlich?Zitat:
emm: ""Metaphysik" bedeutet "Hinter/jenseits der Physik", wobei "Physik" die Lehre von den Körpern ist. Da Körper = Materie = Energie und Materie + Energie = sichtbare Welt, kann man auch sagen, dass Physik die ursprüngliche Naturwissenschaft an sich ist."
Alles Metaphysische befindet sich ebenso in der sicht- und messbaren Welt. Elektrizität ist z.B. eine Naturkraft, deren Wirkungen wir kennen. Elektrizität an sich ist immateriell und für gewöhnlich unsichtbar.Zitat:
emm: "Alles Metaphysische befindet sich außerhalb der sicht- und messbaren Welt."
Das ist nicht richtig. Das Gehirn, seine Zustände und die Veränderungen darin sind nicht das immaterielle Bewußtsein, welches sich nicht naturwissenschaftlich messen läßt. Vielmehr ist das Gehirn die erkannte Denkfähigkeit. Aber nicht an sich, sondern nur ihre materielle Erscheinung. Es verhält sich wie mit den Naturkräften, die selbst unsichtbar sind. Erkennbar und meßbar sind nur die Veränderungen, die sie an der Materie bewirken bzw. besser: ihre Erscheinung.Zitat:
emm: "Erkenntnis und Wissen aber lassen sich Messen, etwa durch Messung elektro-chemischer Prozesse oder Messung von Informationsgehalt in Bit. Sie sind also nicht metaphysisch."
Doch, eben, weil die physische Welt ein Traum ist, was ich im vorherigen Beitrag ein für alle Mal bewiesen habe. Und Träume sind Bewußtseinsphänomene, sind metaphysisch.Zitat:
emm: "Dass du sie als metaphysisch bezeichnest, liegt anscheinend daran, dass es Prozesse in deinem Bewusstsein sind, was aber nicht bedeutet, dass sie sich außerhalb der physischen Welt bewegen."
Die Psyche gehört zum immateriellen Wesen des Menschen, zur Innenwelt. Die Psyche erscheint im Körper, aber sie ist nicht der Körper. Die Psyche ist die Gesamtheit intelligenter Naturkräfte, die den Menschen ausmachen. So, wie die blinden Naturkräfte unsichtbar sind, so sind auch die psychischen Kräfte an sich unsichtbar. Der chemische Zustand des Gehirns ist somit nicht die Psyche selbst und auch nicht das Bewußtsein an sich.Zitat:
emm: "Die Psyche ist einfach ein Begriff, der den chemischen Zustand des Gehirns zusammenfasst, speziel den Zustand desjenigen Teils, der unser Bewusstsein beinhaltet."
Wer hat Dir denn den Unsinn beigebracht? Astrologie ist eine Synthese aus der Naturwissenschaft Astronomie und hermetischer Geheimwissenschaft. Ein Grundsatz der Hermetik ist: Wie oben, so unten und wie unten, so oben bzw. wie im Kleinen, so im Großen und wie im Großen, so im Kleinen. Erscheinungen auf verschiedenen Ebenen des Seins sind sich ähnlich, weil sie Ausdruck der gleichen Kräfte sind. Wenn Du zum Beispiel traurig bist und ein Bild malst, wird sich Deine Traurigkeit in Deinem Bild widerspiegeln. Dein Bild ist ein Gleichnis für Deinen Gemütszustand. Und Dein Gemütszustand ist eine Entsprechung zu Deinem Bild. Um solche akausalen, finalen Zusammenhänge geht es in der Astrologie, welche ein Mittel zur Selbsterkenntnis ist. Astrologie ist eine Wissenschaft und eine Kunst zugleich. Sie befaßt sich mit dem Lebendigen, mit dem Charakter des Menschen und seinem Schicksal. Astrologie ist zum großen Teil Psychologie. Echte Astrologie steht auf einem soliden Fundament und gibt auch der Psychologie eine sichere Basis. Die Erfahrung bestätigt und bereichert die Erkenntnisse der Astrologie. Echte Astrologie hat mit dem, was man heutzutage Astrologie nennt, recht wenig zu tun.Zitat:
emm: "Äh, hallo? Astrologie ist Sternenkunde und deutet astrophysiche Prozesse als Omen. Diese Deutung ist rein willkürlich, bestenfalls pseudo-statistisch, und entbehrt jeder Eindeutigkeit und Belegbarkeit. Genausogut könntest du das Lesen von Kaffeesätzen als Wissenschaft bezeichnen."
Das stimmt nicht. Es gibt eine Anzahl Psychologen, die zugleich Astrologen sind und ihre Psychologie mit astrologischen Erkenntnissen untermauern.Zitat:
emm: "Psychologie ist grob gesagt die menschliche Verhaltenslehre und hat mit Astrologie rein gar nichts zu tun."
Die Gestirne beeinflussen unsere Psyche nicht, sie zeigen die Zeitqualität an. Im Horoskop kann man z.B. sehen, in welchem Gemütszustand ein Mensch ist, ob er traurig oder fröhlich ist.Zitat:
emm: "Wenn du damit sagen willst, dass die Sterne unsere Psyche beeinflussen, weil die Leute sich von Horoskopen beeinflussen lassen, dann heißt das aber noch längst nicht, dass deshalb Astrologie eine Wissenschaft ist."
Zitat:
Original von Joan Eric Tanat
Beowulf, Einteilungen sind problematisch, weil in Wahrheit alle Disziplinen zusammengehören – Wissenschaft, Philosophie, Religion, Kunst, Psychologie, Parapsychologie usw.
Zitat:
Original von Joan Eric Tanat
Wer (materialistische) Wissenschaft zur Philosophie und Religion erhebt, hat auch die entsprechende Moral. (Alles ist mit allem verbunden.)
Zitat:
Original von Joan Eric Tanat
Die Würde [...] des Menschen ist metaphysisch.
Zitat:
Original von Joan Eric Tanat
Ohne ein Minimum an Metaphysik ist Psychologie würdelos und ohne zuverlässige Grundlage. So kommt es, daß psychische Phänomene und Menschen als krank und fehlerhaft ausgegrenzt werden.
Zitat:
Original von Joan Eric Tanat
Eine solide oder jedenfalls solidere Psychologie ist spirituell orientiert, nicht materialistisch. Der Mensch ist ein spirituelles Wesen, das materielle Erfahrungen sammelt, kein materielles Wesen, das spirituelle Erfahrungen macht.
Zitat:
Original von Joan Eric Tanat
Die Psyche des Menschen ist zunächst unsichtbar.
Zitat:
Original von Joan Eric Tanat
Eine materialistische Wissenschaft kann mit ihren Methoden die Psyche nicht erfassen. Das Lebendige entzieht sich ihrer Erkenntnisfähigkeit.
Zitat:
Original von Joan Eric Tanat
Materialistische Psychologie hat ein unzureichendes weltanschauliches Fundament.
Zitat:
Original geschrieben von Joan Eric Tanat
Im vorherigen Beitrag habe ich begründet, weshalb die Welt bzw. das Leben ein Traum ist. Da dieser Traum aus dem Inneren des Träumers stammt, träumt er von sich selbst. Was findest Du an meiner Aussage unlogisch bzw. unwissenschaftlich?
Zitat:
Physik ist eine Naturwissenschaft. Ja. Und wie begründest Du, Metaphysik sei unwissenschaftlich?
Zitat:
Alles Metaphysische befindet sich ebenso in der sicht- und messbaren Welt. Elektrizität ist z.B. eine Naturkraft, deren Wirkungen wir kennen. Elektrizität an sich ist immateriell und für gewöhnlich unsichtbar.
Zitat:
[...] Es verhält sich wie mit den Naturkräften, die selbst unsichtbar sind. Erkennbar und meßbar sind nur die Veränderungen, die sie an der Materie bewirken bzw. besser: ihre Erscheinung.
Zitat:
Wer hat Dir denn den Unsinn beigebracht? Astrologie ist eine Synthese aus der Naturwissenschaft Astronomie und hermetischer Geheimwissenschaft.
Zitat:
Wenn Du zum Beispiel traurig bist und ein Bild malst, wird sich Deine Traurigkeit in Deinem Bild widerspiegeln. Dein Bild ist ein Gleichnis für Deinen Gemütszustand. Und Dein Gemütszustand ist eine Entsprechung zu Deinem Bild. Um solche akausalen, finalen Zusammenhänge geht es in der Astrologie, welche ein Mittel zur Selbsterkenntnis ist.
Wissenschaft und Religion sind die zwei Seiten einer Medaille. Man kann sie nicht absolut voneinander trennen. Religion ist auch Wissenschaft und Wissenschaft ist auch Religion. Yin und Yang. Das eine kann ohne das andere nicht sein. Das typische Merkmal von Religion ist Glaube. Da Du selbst sagst, daß Wissenschaft ein Glaube ist, bestätigst Du meine Aussage, daß Wissenschaft Religion sei – Religion definiert als Glaubenssystem. (Du magst Religion anders definieren – wenn ja: wie?)Zitat:
Beowulf: "Wobei ich dir noch widersprechen will, ist die Aussage Wissenschaft sei eine Religion. Vielleicht liegt dem aber auch nur verschieden Begriffsdefinitionen zugrunde.
Wissenschaft ist ein Glaube, aber keine Religion. Aus der Wissenschaft kann man keine Moral ableiten, ihr fehlt das tranzendete, übersinnliche oder auch sinngebende. Meines Erachtens, bedeutet es eine Inflation des Begriffes Religion, jeden Glauben als Religion zu titulieren."
Wissenschaft (im weitesten Sinne) ist, was Wissen schafft. (Meine Definition.)Zitat:
Beowulf: "Über der Wissenschaft hinaus, gibt es dann auch keine weitere Wissenschaft."
Wissenschaft läßt sich selbst nicht messen, höchstens die Objekte, mit denen sich die Wissenschaft befaßt. Wie verhält es sich mit der Psychologie? Ist sie Deiner Ansicht nach Wissenschaft und wissenschaftlich? Läßt sich in der Psychologie präzise messen?Zitat:
Beowulf: "Es gibt Religiösität, Spiritualität und Philosophie. Magie, Metaphysik Mystik kann es geben oder auch nicht, aber wenn es sie gibt, und sie messbar sind, sind sie auch wissenschaftlich. Sind sie aber nicht messbar, dann sind sie auch in keinem Falle wissenschaftlich."
Damit bin ich einverstanden, solange nicht vernachlässigt wird, daß Philosophie, Psychologie, Wissenschaft, Metaphysik usw. den einheitlichen Ursprung Mensch haben und daher (auch) zusammengehören.Zitat:
Beowulf: "Nur weil etwas eine Einheit bildet, stellt dies noch lange keine unteilbare Monade dar. Ich kann sehr wohl mein Finger von meinem Auge unterscheiden, obwohl beides zu einer Entität gehören. Die Differentiation ist philosophische und wissenschaftliche Notwendigkeit. Sie erlaubt eine Spezialisation, ohne die in der modernen Wissenschaft Fortschritte nicht mehr möglich wäre."
Ob Du aus der Wissenschaft Philosophie oder aus der Philosophie Wissenschaft machst – das Ergebnis ist das gleiche und wir empfinden es übereinstimmend als mangelhaft.Zitat:
Beowulf: "Es gibt keine wissenschaftliche Begründung, warum man die Wissenschaft zur Philosophie erheben müsste. Die Motivation aus der wissenschaftlichen Weltsicht eine philosophische zu machen, ist somit selbst eine rein philosophische Motivation. Das stellt klar: Erst musst eine Philosophie vorhanden sein, um zu entscheiden wie man die Wissenschaft im eigenen Weltbild integrieren kann. Man kann Wissenschaft nicht zur Philosophie erheben; man kann die Philosophie lediglich bis auf die Wissenschaft zusammenstutzen. Das ist ein gewaltiger Unterschied. Solch eine Philosophie nennt sich Positivismus und empfinde ich als eine stark beschränkte Philosophie."
Wie definierst Du Moral? Für mich ist Moral die Qualität der Absicht hinter einem Verhalten. Soll anderen Schaden zugefügt werden, ist es Bosheit. Ist das Verhalten zum eigenen Vorteil, heißt es Egoismus. Hat man ausschließlich das Wohl anderer im Sinn, ist das Verhalten altruistisch. Nur das zuletzt genannte Verhalten ist moralisch. Moral kommt von innen, läßt sich nicht lehren. Darum sind Morallehren sinnlos. Etwas anderes sind Gesetze, die Zwang ausüben, die Moral der Menschen jedoch nicht berühren.Zitat:
Beowulf: "Außerdem stellt sich immer noch das Problem der Moral."
Warum soll man keine Gesetze (Moral) aufstellen können? Bitte erkläre mir, wie Du es meinst.Zitat:
Beowulf: "Denn ich wüsste nicht wie man Moral aus dem Positivismus an sich ableiten kann."
Das würde genügen. Moral ist doch sowieso nur eine menschliche Erfindung, oder etwa nicht?Zitat:
Beowulf: "Man könnte es höchsten utilitaristisch begründen."
Wissenschaft ist insofern Religion, als sie allein auf dem Glauben an Gesetzmäßigkeit beruht. Und ohne diesen Glauben ist Wissenschaft nicht(s). Der Gott, an den die Wissenschaft glaubt, heißt Gesetzmäßigkeit. Der Glaube ist die Wurzel der Wissenschaft. Das bedeutet nicht, daß Wissenschaft nur aus Wurzel besteht. Wissenschaft beschränkt sich nicht auf den Glauben. Der Grund der Wissenschaft ist jedoch tatsächlich zutiefst unwissenschaftlich – nämlich religiös. Kausalität ist auch eine unbegründbare Hypothese. Sie stammt nicht aus der Erfahrung.Zitat:
Beowulf: "Und schließlich: Wissenschaft kann niemals zur Religion erhoben werden. Solch ein Versuch ist zutiefst unwissenschaftlich. Die Religion ist aus wissenschaftlicher Sicht eine unbegründbare Hypothese, dass diese Hypothese eine Religion zum Inhalt hat, ist dabei für die Wissenschaft ohne jeden Belang."
Es ist beides: Religion ist Wissenschaft und Wissenschaft ist Religion. Und doch sind beide auch verschieden. Auge und Finger unterscheiden sich – ohne Zweifel. Und doch sind sie Ausdruck einer Idee, wodurch sie nur scheinbar zwei verschiedene 'Dinge' sind. (Sie sind eins, erscheinen als zwei.)Zitat:
Beowulf: "Religion und Wissenschaft können Berührungspunkte haben, aber niemals identisch sein. Auch wenn sie Teil eines Weltbildes sein können; Mein Auge wird auch niemals mein Finger sein."
Ich sehe Würde als eine (metaphysische) Wahrheit, an die sich menschliche Konzepte (Einsichten) annähern.Zitat:
Beowulf: "Würde ist sicherlich ein philosophisch geprägter Begriff, und daher nur in diesem Sinne „metaphysisch“. Ansonsten allerdings ist Würde in erster Linie ein Konzept."
Und indem sie Menschen als seelisch krank definiert, rutscht sie ab, denn es gibt keine seelisch gesunden und seelisch kranken Menschen, sondern nur Menschen. Alle Menschen sind gleichwertig und vollkommen. Die Schein-Unterschiede liegen nur an der Oberfläche. Nun wirst Du wieder sagen, daß die Unterscheidungen auch für die Psychologie notwendig sind, und da hast Du recht. Es sollten aber nicht die Kategorien "gesund" und "krank" dazu verwendet werden, sondern Begriffe, die lediglich die unterschiedliche psychische Beschaffenheit der Menschen beschreiben.Zitat:
Beowulf: "Würde zu definieren ist kein Teil psychologischen Aufgabenspektrums. Dazu fehlen der Psychologie die Instrumente. Es fällt auch nicht in den Aufgabenbereich der Psychologie zu entscheiden, wie mit seelisch defekten Individuen verfahren wird. Sie kann nur Menschen als seelisch krank definieren."
Bitte erkläre. Was verstehst Du unter der menschlichen Psyche? Wie kommst Du darauf, daß sie ausgerechnet im Gehirn stecken soll?Zitat:
Beowulf: "Als Materialist sehe ich das Gehirn als Realisation der menschlichen Psyche."
Das ist eben der Punkt, den Du nicht verstehst. Insofern sehe ich Wissenschaft als die Religion schlechthin an. Wir alle glauben an sie. Und weil wir an sie fest glauben, sehen wir auch alles durch die Brille der Wissenschaft – und siehe da: es stimmt! Doch die Kausalität ist ebensowenig verifiziert wie die Finalität. Beide Erkenntnisprinzipien sind dem Menschen natürlich und eingeboren. Das eine Prinzip (Kausalität) haben wir auf die Spitze getrieben, das andere (Finalität) vernachlässigt. Finale Erkenntnis ist ebensowenig (ebensoviel) willkürlich wie kausale Erkenntnis. Es ist sehr wichtig, das zu verstehen, und ich nehme mir vor, dies noch detaillierter und verständlicher darzustellen.Zitat:
Beowulf: "Des Weiteren hat eine spirituelle Psychologie das Problem der Willkürlichkeit. Psychologie als Wissenschaft ist mit dem Spiritualismus inkompatibel, solange die Wirkungsweisen des Spiritualismus nicht wissenschaftlich verifiziert worden sind. Und wenn nicht klar ist, was, ob und wie der Spiritualismus funktioniert könnte man praktisch allen möglichen Unsinn in die Psychologie mit aufnehm. Die Psychologie als verlässliche Wissenschaft wäre aufgelöst, die Heilungsmöglichkeiten der Psychologie auf pures Glück beschränkt."
Materie ist Geist, d.h. ist metaphysisch. Ich habe oben erklärt, daß die materielle Welt ein Traum ist, d.h. sich im immateriellen Bewußtsein befindet. (Ist das angekommen?) Damit ist auch die Psyche metaphysisch.Zitat:
Beowulf: "Richtig, aber deswegen noch lange nicht metaphysisch. Die Psyche des Menschen ist lediglich ideell, das ist ein gewaltiger Unterschied. Auch mathematische Funktionen sind rein ideelle Gebilde, aber in keiner Weise metaphysisch. Das ideelle der Psyche tangiert ihre materialistische Grundlage in keiner Weise. Man kann von Funktion und Aufbau des Gehirns vollständig auf die Psyche schließen, auch wenn die Psyche prinzipiell kein Gehirn bräuchte, sie könnte auch durch Wasserröhren oder Computerchips realisiert werden, solange sie die gleiche Funktionen bilden."
Zitat:
jet: "Eine materialistische Wissenschaft kann mit ihren Methoden die Psyche nicht erfassen. Das Lebendige entzieht sich ihrer Erkenntnisfähigkeit."
Die materialistische Wissenschaft konzentriert sich auf die kausalen Zusammenhänge zwischen den Erscheinungen, übersieht dabei jedoch den geistigen Zusammenhang. Sie wollte die Welt verbessern und hat doch nur an Äußerlichkeiten gebastelt. Gut, das werde ich auch noch mehr verdeutlichen müssen.Zitat:
Beowulf: "Ich widerspreche dem, und berufe mich dabei auf dem Materialismus."
Da bist Du auf dem Holzweg ins dunkle Dickicht. Die Grundlagen der Psychologie dürfen niemals nur beliebige Festlegungen sein, wie das Grundgesetz. Daß die Würde des Menschen unantastbar ist, das ist kein apodiktisches Gebot, sondern eine philosophische Erkenntnis. Es ist so, auch ohne Grundgesetz und ohne Einsicht der Menschen. Die Würde des Menschen ist im Menschen ebenso verankert, wie die Regelmäßigkeit der Welt – a priori.Zitat:
Beowulf: "Materialistische Psychologie allein sicherlich. Aber um diesen Missstand zu beheben benötigt man keinen Spiritualismus, sondern gesellschaftliche Maximen, zum Beispiel in Form des Grundgesetzes. Das besagt „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Durch dieses apoditisches Gebot, ist auch jeder würdelose Umgang durch Psychologie ausgeschlossen, ohne dass man die Psychologie erweitern müsste."
Zitat:
Wissenschaft ist empirisch. Sie basiert auf reproduzierbaren Messungen, die zu allgemeingültigen Erkenntnissen führen.
Zitat:
Dabei setzt die Wissenschaft eine materielle Welt voraus, auf die sich all diese Messungen und Erkenntnisse beziehen.
Zitat:
Etwas immaterielles kann also gar nicht wissenschaftlich sein.
Ich glaube nicht an eine angeborene Moral. Die einzige angeborene Wertvorstellung jedes Lebewesens ist egoistischer Natur. Moral wird geprägt und zwar durch Erziehung. Der einzige natürliche Mechanismus, der Verhalten altruistisch erscheinen lässt, ist Liebe.Zitat:
jet: Hat man ausschließlich das Wohl anderer im Sinn, ist das Verhalten altruistisch. Nur das zuletzt genannte Verhalten ist moralisch. Moral kommt von innen, läßt sich nicht lehren. Darum sind Morallehren sinnlos. Etwas anderes sind Gesetze, die Zwang ausüben, die Moral der Menschen jedoch nicht berühren.
Die Aussage ist nach Meiner Auffassung gewesen, dass man aus der Wissenschaft bzw. der Philosophie der Wissenschaft, keine brauchbare Moral ableiten kann. Einzige Wertung der Wissenschaft ist nämlich, ob eine Handlung der Schaffung oder Erhaltung von Wissen dienlich ist oder nicht. Darauf lässt sich einfach keine alltäglich anwenbare Moral aufbauen.Zitat:
jet: Warum soll man keine Gesetze (Moral) aufstellen können?
An dieser Stelle widersprichst du dir in Hinblick auf Moral noch einmal, denn wenn Moral "von innen kommt", ist sie eine menschliche Eigenschaft, aber keine Erfindung.Zitat:
jet: Moral ist doch sowieso nur eine menschliche Erfindung, oder etwa nicht?
Jede wissenschaftliche Thorie muss empirischen Untersuchungen Stand halten, ehe sie anerkannt wird. Außerdem führen empirische Untersuchung sehr wohl über Induktion zu allgemeingültigen Erkenntnissen.Zitat:
LaChatte: Wissenschaft, die auf Empirik basiert, führt nicht zu allgemein gültigen Erkenntnissen - im besten Fall führt sie zu Erkenntnissen, die innerhalb eines bestimmten Kontext funktionieren. Ebenfalls sind nicht alle Messungen reproduzierbar - zum Beispiel die Messungen von Erdbeben.
Zitat:
Man kann asu wissenschaftlicher Sicht nicht sagen, dass zB Materie metaphysisch sei, nur weils sie offensichtlich in unserem Geist existiert. Was wäre denn dann noch physisch? Wozu bitte gibt es dann diese Unterscheidung zwischen Physik und Metaphysik?
Zitat:
Jede wissenschaftliche Thorie muss empirischen Untersuchungen Stand halten, ehe sie anerkannt wird. Außerdem führen empirische Untersuchung sehr wohl über Induktion zu allgemeingültigen Erkenntnissen.
Zitat:
Alles, was ich sagen will, ist, dass man Physik und Metaphysik nicht verquicken kann. Entweder man betrachtet das Sein als physikalischen Prozess und misst es mit den Methoden der Physik, oder man betrachtet es als metaphysisch und begnügt sich damit, dass man es eben nicht messen kann.
Wie aber solle eine solche Verquickung aussehen?Zitat:
LaChatte: Man kann sie sehr wohl verquicken - schliesslich beschreiben sie alle ein und dieselbe Welt
Zitat:
Schließen wir dann aber noch Willensfreiheit ein, so lässt sich überhaupt keine Aussage mehr trefen. Nicht einmal eine, die mit eine gewissen Wahrscheinlichkeit zutrifft.
Zitat:
Was für einen Sinn hätte die Naturwissenschaft denn z. B., wenn man von einem allmächtigen Gott ausgeht? Dürften wir wenigstens annhemen, dass ein solcher die Naturgesetze zumindest noch einen Moment so belässt, wie sie sind?
Zitat:
Wenn man an die momentanen Grenzen seiner Theorie stößt, ist die versuchung groß zu sagen: Das ist der Punkt, an dem Gott/die Willensfreiheit/etc. ins Spiel kommt.
Zitat:
Man kann aber nicht verlangen, etwas wissenschaftlich zu Messen, das sich unserer Wahrnehmung und somit der Naturwissenschaft entzieht.
Zitat:
jet: Wieviele Träume passen in einen Kubikmeter?
Zitat:
jet: Bewußtsein ist ein singulärer Begriff.
Nein, man kann auch ein Fass Vulkanierblut mit Schirmchen bestellen, nur wird man es nicht erhalten. In einer inkonsistenten Welt, wie eben einem Traum, ist das jedoch möglich. Wie gasagt, scheinen Gesetzmäßigkeiten in einer Traum-Welt durch das Bewusstsein zu entstehen. Ist das Bewusstsein aber frei, so kann es diese Gesetze jederzeit ändern.Zitat:
LaChatte: Zum Beispiel kann man bei aller Willensfreiheit in einem Restaurant nur gerade jene Getränke bestellen, die auf der Karte stehen.
Es geht nicht darum, dass es noch nicht wahrnehmbar ist. Metaphysika sind per definitionem nicht wahrnehmbar. Wären sie das, so unterlägen sie physikalischen Gesetzen und wären Physika.Zitat:
LaChatte: Nun, dann müssen die Wissenschaftler eben daran arbeiten, es wahrnehmbar zu machen.
Zitat:
emm: "Allerdings geht die wissenschaft von einer physischen Welt aus, die der Grund für diesen "Traum von Realität" ist, die kausale Ursache. Diese äußere, physische Welt auszuschließen hieße also, die Wissenschaft nicht anzuerkennen. Okay, kann man machen."
Die sogenannten äußeren Reize stammen selbst nur aus der Traumwelt im Bewußtsein. Ich habe es oben erklärt. Es gibt keine physische Welt als Grund für die Traumwelt.Zitat:
emm: "Laut Physik lösen doch äußere Reize das Bild in unserem Kopf aus. Für die Physik sind wir selbst nur Körper, Materie. Halt die Summe unserer Teile."
Ja. Statt Illusion habe ich nur Traum gesagt. Man kann auch Vorstellung sagen.Zitat:
emm: "Das Lustige ist doch, nach deinem Ansatz existiert nur das bewusstsein und die Welt ist Illusion."
Wie ist der (angeblich) naturwissenschaftliche Ansatz begründet? Von einer physischen Welt 'außerhalb' der Traumwelt ist mir nichts bekannt. Wissenschaft möge doch bitte auf dem Boden der Tatsachen bleiben. ;)Zitat:
emm: "Nach dem naturwissenschaftlichen (speziell neurologischen) Ansatz ist es genau umgekehrt. Das ist vielleicht sogar noch schwerer vorstellbar!"
*sigh*Zitat:
Die sogenannten äußeren Reize stammen selbst nur aus der Traumwelt im Bewußtsein.
Wie ich schon schrieb, ist das Verständnis der Welt als Traum notwendige Voraussetzung für die weitere Bearbeitung des Themas. Die wissenschaftliche Weltsicht genügt nicht. Die Wissenschaft geht (angeblich) davon aus, daß es eine physische Welt unabhängig vom Bewußtsein gibt und im Gehirn ein Abbild davon entsteht, das der physischen Welt gleicht. Dies ergibt Erkenntnisse auf einer bestimmten Ebene.Zitat:
emm: "Wie oft wollen wir das eigentlich noch machen?"
Zitat:
Die Physik und deine Theorie von der Traum-Welt sind in sich geschlossen. Also schließen sie einander aus.
Zitat:
Laut Physik lösen doch äußere Reize das Bild in unserem Kopf aus. Für die Physik sind wir selbst nur Körper, Materie. Halt die Summe unserer Teile.
Deswegen hatte ich Ausschnitte aus einer Diskussion mit X zitiert. Es gibt nur Bewußtsein. Es gehört keiner Traumgestalt. Hier noch mal die wichtigste Antwort an X:Zitat:
emm: "Ich habe dabei jedoch stets die descartes'sche Vorstellung, daraus folgt, dass ich der einzige bin, dessen Existenz ich mir sicher sein kann. Demnach gäbe es nur mein Bewusstsein."
Du bist scheinbar an eine Traumgestalt gebunden. Es entsteht die Täuschung, Du seist diese Traumgestalt. In Wahrheit bist Du der Träumer. Da der Träumer selbst jedoch nicht an die Träumformen Raum und Zeit gebunden ist, welche allein die Vielheit von Dingen und Individuen vortäuschen, ist er einheitlich. Es gibt nicht mich als Träumer und Dich als Träumer, sondern einfach nur den Träumer. Ebenso gibt es nur Bewußtsein, nicht aber Bewußtseine.Zitat:
emm: "Würde ich mich selbst zur "Traumgestalt" erklären, so hätte ich kein Bewusstsein, es sei denn, das tatsächliche Bewusstsein würde es mir diktieren. (Das ist wie die Annahme, eine fiktive Romanfigur habe ein Bewusstsein, das sie sich jedoch nur einbildet, weil es ihr komplett vom Autor vorgegeben wird.)"
Das geschieht, wie in jedem Schlaftraum. (Ich kann viel schreiben. Die Sache ist an sich einfach und erfordert nur, daß man in Ruhe darüber nachdenkt und die Täuschung überwindet. Du kennst die Realität und Du kennst Schlafträume. Die Idee "Welt ist Traum" kennst Du ebenfalls. Der Rest ist Nachdenken.)Zitat:
emm: "Wie du also andere Individuen in diese Traumwelt einschließen willst, musst du mir noch einmal erklären."
Das Prinzip der All-Einheit (= Alles ist eins.) macht, daß innerhalb des Traums alles mit allem verbunden ist. Vielheit (= scheinbare Getrenntheit und Unabhängigkeit) existiert nur in einem Traum, welcher Raum und Zeit als Erlebnis- bzw. Verschleierungsformen verwendet. Das Traumuniversum ist ein lebendiger Organismus, ist aus einem Guß, ist ein Spiegelbild des Träumers, der den Traum er-innert, d.h. aus seinem Inneren holt. Sein 'Inneres' jedoch ist der Träumer selbst. Also gilt Traum = Träumer. Ich empfehle allen Interessierten, bei Verständnisschwierigkeiten den Thread mehrmals zu lesen und darüber gründlich nachzudenken, denn viele Fragen sind bereits in seinem Verlauf beantwortet worden.Zitat:
emm: "Desweiteren sagte ich ja selbst, dass die Naturgesetze ebenfalls nur in unserem Bewusstsein existieren könnten. Es gäbe allerdings keinen Grund zu der Annahme, sie seien konsistent (womit sie hinfällig würden), es sei denn, das Bewusstsein "macht" sie so. Dann frage ich mich aber, warum macht es das?"
Zitat:
Der Gedanke, die Welt sei nur in meinem Bewusstsein, ist mir nicht neu. Ich habe dabei jedoch stets die descartes'sche Vorstellung, daraus folgt, dass ich der einzige bin, dessen Existenz ich mir sicher sein kann. Demnach gäbe es nur mein Bewusstsein.
Zitat:
Würde ich mich selbst zur "Traumgestalt" erklären, so hätte ich kein Bewusstsein, es sei denn, das tatsächliche Bewusstsein würde es mir diktieren.
Zitat:
Es gäbe allerdings keinen Grund zu der Annahme, sie seien konsistent (womit sie hinfällig würden), es sei denn, das Bewusstsein "macht" sie so. Dann frage ich mich aber, warum macht es das?
Zitat:
Die einzig logische erklärung scheint mir, dass das Bewusstsein selbst Gesetzen unterworfen ist, die von einem übergeordneten System diktiert werden. Das muss keineswegs die wahrgenommene Welt sein, wohl aber ein System außerhalb des Bewusstseins.
Zitat:
Original von Joan Eric Tanat
Wissenschaft und Religion sind die zwei Seiten einer Medaille. Man kann sie nicht absolut voneinander trennen.
Zitat:
Original von Joan Eric Tanat
Religion ist auch Wissenschaft und Wissenschaft ist auch Religion. Yin und Yang. Das eine kann ohne das andere nicht sein. Das typische Merkmal von Religion ist Glaube. Da Du selbst sagst, daß Wissenschaft ein Glaube ist, bestätigst Du meine Aussage, daß Wissenschaft Religion sei – Religion definiert als Glaubenssystem. (Du magst Religion anders definieren – wenn ja: wie?)
Zitat:
Original von Joan Eric Tanat
Wissenschaft (im weitesten Sinne) ist, was Wissen schafft. (Meine Definition.)
Zitat:
Original von Joan Eric Tanat
Wissenschaft läßt sich selbst nicht messen, höchstens die Objekte, mit denen sich die Wissenschaft befaßt. Wie verhält es sich mit der Psychologie? Ist sie Deiner Ansicht nach Wissenschaft und wissenschaftlich? Läßt sich in der Psychologie präzise messen?
Zitat:
Original von Joan Eric Tanat
Damit bin ich einverstanden, solange nicht vernachlässigt wird, daß Philosophie, Psychologie, Wissenschaft, Metaphysik usw. den einheitlichen Ursprung Mensch haben und daher (auch) zusammengehören.
Zitat:
Original von Joan Eric Tanat
Ob Du aus der Wissenschaft Philosophie oder aus der Philosophie Wissenschaft machst – das Ergebnis ist das gleiche und wir empfinden es übereinstimmend als mangelhaft.
Zitat:
Original von Joan Eric Tanat
Wie definierst Du Moral? Für mich ist Moral die Qualität der Absicht hinter einem Verhalten. Soll anderen Schaden zugefügt werden, ist es Bosheit. Ist das Verhalten zum eigenen Vorteil, heißt es Egoismus. Hat man ausschließlich das Wohl anderer im Sinn, ist das Verhalten altruistisch. Nur das zuletzt genannte Verhalten ist moralisch. Moral kommt von innen, läßt sich nicht lehren. Darum sind Morallehren sinnlos. Etwas anderes sind Gesetze, die Zwang ausüben, die Moral der Menschen jedoch nicht berühren.
Zitat:
Original von Joan Eric Tanat
Warum soll man keine Gesetze (Moral) aufstellen können? Bitte erkläre mir, wie Du es meinst.
Zitat:
Original von Joan Eric Tanat
Wissenschaft ist insofern Religion, als sie allein auf dem Glauben an Gesetzmäßigkeit beruht. Und ohne diesen Glauben ist Wissenschaft nicht(s). Der Gott, an den die Wissenschaft glaubt, heißt Gesetzmäßigkeit. Der Glaube ist die Wurzel der Wissenschaft. Das bedeutet nicht, daß Wissenschaft nur aus Wurzel besteht. Wissenschaft beschränkt sich nicht auf den Glauben. Der Grund der Wissenschaft ist jedoch tatsächlich zutiefst unwissenschaftlich – nämlich religiös. Kausalität ist auch eine unbegründbare Hypothese. Sie stammt nicht aus der Erfahrung.
Zitat:
Original von Joan Eric Tanat
Es ist beides: Religion ist Wissenschaft und Wissenschaft ist Religion. Und doch sind beide auch verschieden. Auge und Finger unterscheiden sich – ohne Zweifel. Und doch sind sie Ausdruck einer Idee, wodurch sie nur scheinbar zwei verschiedene 'Dinge' sind. (Sie sind eins, erscheinen als zwei.)
Zitat:
Original von Joan Eric Tanat
Ich sehe Würde als eine (metaphysische) Wahrheit, an die sich menschliche Konzepte (Einsichten) annähern.
Zitat:
Original von Joan Eric Tanat
Und indem sie Menschen als seelisch krank definiert, rutscht sie ab, denn es gibt keine seelisch gesunden und seelisch kranken Menschen, sondern nur Menschen. Alle Menschen sind gleichwertig und vollkommen. Die Schein-Unterschiede liegen nur an der Oberfläche. Nun wirst Du wieder sagen, daß die Unterscheidungen auch für die Psychologie notwendig sind, und da hast Du recht. Es sollten aber nicht die Kategorien "gesund" und "krank" dazu verwendet werden, sondern Begriffe, die lediglich die unterschiedliche psychische Beschaffenheit der Menschen beschreiben.
Zitat:
Original von Joan Eric Tanat
Materie ist Geist, d.h. ist metaphysisch. Ich habe oben erklärt, daß die materielle Welt ein Traum ist, d.h. sich im immateriellen Bewußtsein befindet. (Ist das angekommen?) Damit ist auch die Psyche metaphysisch.
Zitat:
Original von Joan Eric Tanat
Die materialistische Wissenschaft konzentriert sich auf die kausalen Zusammenhänge zwischen den Erscheinungen, übersieht dabei jedoch den geistigen Zusammenhang. Sie wollte die Welt verbessern und hat doch nur an Äußerlichkeiten gebastelt. Gut, das werde ich auch noch mehr verdeutlichen müssen.
Zitat:
Original von Joan Eric Tanat
Da bist Du auf dem Holzweg ins dunkle Dickicht. Die Grundlagen der Psychologie dürfen niemals nur beliebige Festlegungen sein, wie das Grundgesetz. Daß die Würde des Menschen unantastbar ist, das ist kein apodiktisches Gebot, sondern eine philosophische Erkenntnis. Es ist so, auch ohne Grundgesetz und ohne Einsicht der Menschen. Die Würde des Menschen ist im Menschen ebenso verankert, wie die Regelmäßigkeit der Welt – a priori.
Zitat:
Original von Joan Eric Tanat
da war ein Baum, dann kamst Du dazu, hast den Baum gesehen und schwupps – war das Abbild vom Baum in Deinem Gehirn! Mhhhm, das Problem ist eben nur, daß der Baum, zu dem ich gekommen war – ja nur in meinem Gehirn war! Und Dein Gehirn, zu dem Du erst vorhin (jedoch nur fiktiv) "gekommen" bist, befand sich noch vor seinem Abbild in Deinem Gehirn! Damit will ich sagen: Du täuschst Dich! Es gibt nicht zwei Bäume, zwei Mauern, zwei Gehirne – sondern immer nur jeweils eins – und dieses eine ist nicht in Deinem Gehirn, sondern in Deinem* (immateriellen) Bewußtsein (sprich Verstand).
Zitat:
Original von Joan Eric Tanat
Wir benutzen also Dinge, die sich allein in "unserem" Bewußtsein befinden, dazu, den Vorgang zu erklären, wie eben diese Dinge in "unser" Bewußtsein gelangen. Die ganze Erklärung hat somit nur innerhalb des Bewußtseins eine Bedeutung. In einem Traum, den wir nachts im Schlaf träumen, befinden sich ebenfalls Dinge, die wir sehen. Und es ist möglich, daß wir jemandem im Traum erklären, wie diese Dinge – oder besser: Abbilder von ihnen – in unser Gehirn gelangen. Aber, gibt es diese Dinge deshalb wirklich – oder sind es nur Dinge in "unserem" Bewußtsein, d.h. Traum-Objekte?! Hier ist die Antwort klar, denke ich. Es sind bloße Phänomene in "unserem" Bewußtsein. Mit dem Leben (der Welt) verhält es sich aber ganz genauso! Denkt mal drüber nach!
Zitat:
Original von Joan Eric Tanat
Ähnliche Charaktereigenschaften weisen in ähnliche Richtungen. Man kann ähnliche Richtungen zusammenfassen und messen, wie stark die entsprechenden Charaktereigenschaften ausgeprägt sind, z.B. Intelligenz, Liebesfähigkeit, Willenskraft. Das ist keine neue Idee von mir. Das wird bereits gemacht, und man geht von unterschiedlichen Ansätzen aus. Davon soll hier auch die Rede sein.
Zitat:
Ich begründe meinen Glauben an die materielle Gestalt des Universums mit der Einfachheit und Eleganz dieses Weltbildes. Es kann alle darin vorkommenden Phänomene erklären, schafft keine Paradoxien, kommt mit einem Minimum an Axiomen aus, und deckt sich mit den gemachten Erfahrungen des Menschen.
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Alles was „ich“ einem „anderen“ antue, tue ich mir in Wahrheit selbst an.
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In einer Traumrealität ist alles irgendwie wahr und richtig, da es keine Naturgesetze gibt. Man muss nichts beweisen, nichts widerlegen.
Zitat:
Original geschrieben von LaChatte
Echt? Wie ist die naturwissenschaftliche Definition von "Gefühl" oder von "Gedanke", bzw die entsprechende Formel dazu?
Zitat:
Original geschrieben von LaChatte
Ich halte diesen Satz für wahr, und gebe deshalb sorgfältig acht, wie ich mit anderen Menschen umgehe - weil es auf mich zurückfällt. Alles, was ich erkennen kann, kann ich nur deshalb erkennen, insofern es eine Facette meiner selbst ist. :)
Zitat:
Original geschrieben von LaChatte
Dass alles von einem einzigen, grossen Bewusstsein geschaffen ist, heisst ja noch lange nicht, dass diese Schöpfung regellos sei.
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Dass Mathematik die einzige Beschreibung wäre, in einem materiellen Universum habe ich mit keiner Silbe gesagt.
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Und ich hasse mich selbst, und mag schmerzen. Darf ich jetzt anderen Schmerzen zufügen?
Zitat:
Nicht? Du bist auf einer einsamen Insel. Außer dir, gibt es dort nichts. Wer oder was außer du kann dir verbieten das zu tun was du tun willst?
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Original geschrieben von LaChatte
Mal eine Frage zur Klärung: gehst du davon aus, dass die Materie Gedanken/Gefühle/psychische Phänomene/Geist erschafft, oder umgekehrt, denkst du, das Geistige erschaffe die Materie, oder hast du eine dritte Ansicht?
Zitat:
Original geschrieben von LaChatte
Wenn du dich selbst hasst, wird dieser Hass notwendigerweise alle deine Beziehungen auch prägen, bewusst oder unbewusst. Es ist nicht einmal eine Frage des Dürfens - es ist einfach so, dass du den Menschen deiner Umgebung mit der gleichen Qualität begegnest, wie du dir selbst begegnest, wenn auch die Formen des Ausdrucks verschieden sein mögen.
Zitat:
Original geschrieben von LaChatte
Mir kann niemand verbieten, das zu tun, was ich will. Nur muss ich auch mit den Konsequenzen meines Tuns leben können... Niemand kann mich daran hindern, zum Beispiel auf den nächsten Polizeiposten zu gehen und dort einen Polizisten anzupinkeln, falls mir das Spass macht. Nur muss ich damit rechnen, dass sich dieser Polizist ein bisschen - äh - angepisst fühlen wird, und das wird höchstwahrscheinlich Konsequenzen für mich haben, die ich als ärgerlich und anstrengend empfinde. Darum verzichte ich lieber darauf.
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Ersteres.
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Darf ich - um mal ein populistisches Beispiel zu nennen - ein Mädchen vergewaltigen, weil ich selbst gerne, wenn ich ein Mädchen wäre, vergewaltigt werden würde? Frage eins.
Zitat:
Frage zwei: Wenn das Mädchen ich bin, kann ich es dann überhaupt vergewaltigen? Wenn ich mir vorstelle jemanden zu vergewaltigen, vergewaltige ich schließlich auch niemanden. Es ist mehr eine Form geistiger Onanie. Und wenn die Realität ein Traum ist, gilt dass eben auch für die Realität.
Zitat:
Es geht um ein Szenario, in dem es NUR dich gibt. Keine Gesellschaft und kein Gott. Du stellst alle Regeln auf, und bestimmst logischerweise auch die Konsequenzen. Wenn alles ein Teil eines Metabewusstseins ist, und dieses Bewusstsein allein Existent, ist alles was dieses Bewusstsein tu will erlaubt. Da ich ein Teil dieses Bewusstseins wäre, wäre auch alles was ich tue erlaubt.
Zitat:
Original geschrieben von LaChatte
Wie stellt denn die Materie Gefühle, Gedanken, Psyche, Geist her? Gibts da irgend ein vernünftiges Modell dazu?