[Innerste Gefühle] - German Gothic Board

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Innerste Gefühle

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geschrieben von: Rosenstaub

Der letzte Ort

Schwarze Seelen irren umher
Suchen das Ende doch finden das Nichts
Gequälte Schreie, endlose Pein
Wird so das Ende von allem sein?

Ich wandle auf Wegen
Die keiner vorher gesehen
Durchschreite die Zeit
Vernehme meine Seele wie sie schreit

Ich lege Maske um Maske ab
Erstickend an mir selbst
Getrennt von meiner Seele
Fühle wie sie mir stehle

Hilflos stolpere ich weiter
Falle hinab ins Dunkel
Nichts kann mich mehr halten
Meine Angst kann sich entfalten

Ein kleines Licht in weiter Ferne
Größer und größer von Moment zu Moment
Versuche es zu greifen
Und kann es doch nur streifen

Es ist zu spät...
Die Dunkelheit umgibt mich
Lässt mich nicht mehr fort
Angekommen an meinem letzten Ort



geschrieben von: Rosenstaub

Sehnsucht

Sehnsucht verdammt mich
Zerreißt mich von Innen.
Ich winde und wehre mich
Doch ich kann nicht entrinnen.

Sie fällt über mich her,
Genießt meine Qualen
Foltert meine Körper,
Lässt mir keine Wahl

Kannst du mir helfen?
Kannst du mich befreien?
Bist du meine Erlösung?
Lässt du mich gedeihen?

Die Dunkelheit bricht bald herein
Niemand sieht mich, niemand hört mich schreien
Am Ende des Tunnels kein Funke, kein Licht
Ich spüre es schon, mein herz zerbricht.

Die Stunde ist da,
Der Zeitpunkt ist nah.
Wirst du mich retten
Und zerreißen meine Ketten?

Moment wird zu Minute,
Minute zu Stunde,
Ich warte indessen,
kann meine Angst kaum bemessen.

Das Feuer brennt,
Die Ketten glühen
Dein Umriss erscheint,
lässt meine Hoffnung blühen.

Du kommst immer näher,
Ganz langsam Schritt für Schritt
Du sprengst meine Ketten
Nimmst mich für immer mit dir mit.

Wir laufen durch die Kälte,
Du lässt mich nicht mehr los.
Die Welt wird immer wärmer
Ich sinke auf deinen Schoß.

Die Vergangenheit vernebelt,
Erscheint mir wie im Traum
Der Schrecken ist zu Ende
Die Angst zerfließt wie Schaum



geschrieben von: Rosenstaub

Frühling

Triste Wolken ziehen vorbei
Man merkt am Tage nicht den Mai
Zaghaft ragen Grasspitzen hervor
Durchbrechen des Winters hartes Tor

Die Tiere noch träge, beschnuppern das Laub
Das Eichhörnchen begeht seinen ersten Raub
Es raschelt und knistert, doch ist nichts zu sehen
Es sind kleine Käfer die es zieht zu den Seen

Die Blumen erblühen, entfalten ihre Pracht
Die Sonne scheint, demonstriert ihre Macht
Das Leben erwacht zu neuem Sein
Kein Zweifel, nur der Frühling kann sein so rein





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