Wie fremd ists mir in diesen Tagen
um mein wintermüdes Herz
Trotz des Frühlings unaufhaltsam Erwachen
Regt Kummer sich in mir,
Einsamkeit und Schmerz.
Wie von fern, vom Wind verzerrt
hör ich dein Lachen
Seh die Sonne, spür das Licht
Doch meine Seele zu wärmen
vermag sie nicht.
Dort hinterm Horizont
klingt eine traurige Melodie
und wieder übermannt mich diese
vertraute, endlos tiefe Melancholie
geschrieben von: n8wesen
Entführt
Komm mit mir, lass dich entführn
ich nehm dich mit in meinen Traum
gemeinsam durchbrechen wir die Grenzen
von Zeit und Raum
hier in dieser Welt
aus Gefühlen und Gedanken
können wir uns nah sein
nichts das und gefangen hält
nur treiben lassen ohne Schranken
Welch kostbarer Augenblick
pure Emotionen,
vollkommenes, zerbrechliches Glück
unsere Körper berühren sich
gemeinsam schlagen unsere Herzen
vergessen sind Kälte, Einsamkeit und Schmerzen
Seite an Seite lassen wir durch die Nacht uns treiben
doch ich weiss nur Sekunden sind es
die uns bleiben
einmal noch berühren unsere Hände sich
und deine sanften Blicke
eine Träne auf deinem Gesicht
glitzert im silbrigen Sternenlicht
der Moment des Abschieds ist gekommen
und ich erwache, veträumt, benommen
doch noch immer kann ich etwas von dir
tief in mir spüren
und ich weiss
schon bald werde ich dich wieder
in meine Träume entführen