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Ecce homo!Tua mors advenit!

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geschrieben von: Harakiel

Kritik bitte hierhin --> Kritk


Der tausend Fragen Antwort fehlt:

Was geschieht wenn das Lebenslicht verglüht,
wenn schwarze Schatten das Herz zerreissen,
wenn alle Hoffnungen aus dem Herzen weichen,
wenn die letzte Rose einsam verblüht.

Was ist wenn man um einen Engel fleht,
was ist wenn die Trauer einen lenkt,
wenn einem niemand wahre Liebe schenkt,
wenn mit ihr dein eigen Lichteschein vergeht.

Was ist wenn du Tränen die Freiheit gibst,
was nur ist wenn du deine Freiheit suchst,
was nur ist wenn du deinen Herrn verfluchst,
was ist wenn du niemals ein Zeichen siehst.

Sieh Mensch,der tausend Fragen Antwort fehlt.
Die Unwissenheit übertrumpft das Sein.
Der Mensch ist vom Wissen gar stinkend rein.



geschrieben von: Harakiel

Winterland:

Der schönen weißen Landschaft friedvoll Schein
sich im auge des Betrachters spiegelt,
das Tier sich derweil im Nest einigelt,
voll Harmonie alles Leben im Hain.

Nichts stört die Ruhe,kein menschlicher Sohn
wagte je zu betreten diesen Ort,
zu ungewiss das Reich hinter der Pfort´.
Es reisst mich aus dem Traum ein lauter Hohn.

Nachbars Lachen über meinem Haupte.
Ein Blick aus dem Fenster zeigt graues Leid.
Ein vermummter Mensch der Leben raubte.

Wie wünscht ich die Pforte zu durchschreiten!
Die Turmuhr zeigt sie mir die letzte Zeit.
Die Boten werden zu jedem reiten!



geschrieben von: Harakiel

Chronogramm I : 03.11.1988

Ohne Worte,
Ganz und gar einander verstehn.
Achstsam und bedacht der wenig Worte sein,
Anteil sich aufbürdend an des andren Pein.
Abendromantik lächelnd und still genießend.
Immerwährend in meinen Gedanken fließend.
Tief im innren stark einander verbunden,
Tiefer noch als all des Herzens Wunden.

der geburtstag der wohl wundervollsten person in meinem leben...ich weis das du es hier niemals lesen wirst und trotzdem sage ich es: wie lange es auch dauern möge,ich werde auf dich warten.



geschrieben von: Harakiel

Narrens Hoffnung:

Der glasig Blick tief nach unten gesenkt,
unwürdig zu schaun dein Engelsgesicht,
schizophrener Gedanke mich zersticht.
Weinglas genommen,gerochen,geschwenkt.

Stille Sehnsucht und kalte Einsamkeit,
vertraute Zweisamkeit und doch allein,
Lächeln auf den Lippen,Trugbild vom Wein.
Zaghafte Berührung,noch ungeleit´.

Flammende Leidenschaft,doch eisig Herz.
Frohlockend Sinnesrausch,doch voll Sehnsucht.
Umarmend,wartend,auf des Liebes Frucht.
Narrens Hoffnung noch immer Blüht,trotz Schmerz.

Der Wein mir endlich meine Sinne raubt,
komahafte Trance,der Gedanke bleibt,
ach wär das allein nur schon ein zuzweit.
Ein Narr der ewig an die Liebe glaubt.



geschrieben von: Harakiel

Akrostikon II:

Fortgeschickt,hinab zum Erdenreiche.
Lasterhaftes Leid lüsternd dem Gottkind,
Überall Wollusts verderblich Schweiße rinnt,
Gewissenlosigkeit ziert ihre Bleiche,
Einsamkeit im kalten Herzen tragend.
Lieblich,von Anmut wohl gar durchdrungen,
Leider umsonst das Himmelreich besungen,
Ode des Lichts,Ode der Herrlichkeit,
Schattenpfeil hat geifernd das Wort entzweit.
Erlösung vom Treiben flehend bittend,
Regungslos im grausam Schmerz verweilend,
Eine Feder nach der andren knickend,
Nebelschwaden das weiße Licht zerteilend.
Gloria begleitet dem Messer zugewandt,
Elysion suchend selbst der Flügel beraubt.
Lebenslang vergeblich an die Heimkehr geglaubt.



geschrieben von: Harakiel

Weg des Willens:

Harmonie aus Flötenspiel und Vogelsang.
Im Innern tönt des Wassers stiller Gang
und Felsens friedvolle Gelassenheit.
So wurd Leid vertrieben,der Mensch befreit.

Fröhliches Lächeln das Gesichte ziert,
im Einklang mit der Welt der Geist sich fühlt,
liebliche Wonne noch das Herz umspült,
als langsam,leidvoll sich das Glück verliert.

So mehren sich schmerzende Gedanken.
So mehrt sich das langsam lähmende Leid.
Es gerät der Lebenswunsch ins wanken.
Bald wird er sein gehüllt im Totenkleid.

Wie Damokles Schwert steht Zeit nun stille,
in unbekannten Spähren schwebt der Geist,
Liebe und auch Schmerz sind stumm,wie vereist.
Die letzte Chance:Den Weg wählt dein Wille.



geschrieben von: Harakiel

Erster Exkurs ins Reich der erotischen Lyrik



Zarte Leidenschaft:
Dich sanft in meinen Armen
aufs Laken gleiten ließ.

Halt´ mit zarter Berührung
dich so stark umschlossen.

Deine Lippen,
berührt im wechselhaften Spiel,
leicht zu leidenschaftlich.

Meine Hand unaufhörlich
gleich dem Vagabunden wandernd
von den Berggipfeln zum Tale.

Das Herz rast vor Verlangen,
langsam nur,
zeigt sich Liebes Blüte.

Regt sich zum Sonnenlicht,
blüht auf,
und,
schließt sich wieder.



geschrieben von: Harakiel

Lippenbekentnisse

Die Lippen formen stumme Worte,
unhörbar schallt ihre Bedeutung durch den Raum,
treffen auf kalte Mauern,brechen sich
und hallen klanglos wieder.

Die Lippen formen spitze Worte,
treffen mit tellgenauigkeit ihr ziel,
durchbohren das Herz,spalten die Seele,
hinterlassen giftige Nebelschwaden.

Die Lippen formen heilsame Worte,
legen sich lindernd auf brennende Wunden,
trösten,umarmen und stützen.
werden zum Stecken und Stab im düsteren Tal.

Die Lippen sind Krone und Zepter,
doch sind sie Schall und Rauch,
berufen den Menschen zum Hirten
oder zum Schlächter.



geschrieben von: Harakiel

Ein flüchtiger Blick,ich sehe Gewalt.
Schließe die Augen,gehe weiter.
Ich höre einen Schrei,er fährt durch Mark und Bein.
Meine Lippen schweigen,gehe weiter.
Sirenen heulen auf.Ich höre weg,gehe weiter.
Menschen halten inne,die Zeit verstummt.
Die Schritte werden zäh,der Boden bindet sie.
Klagerufe erfüllen die kalte Winterluft,
brechen an Häuserfasaden,treffen die Sirenen,
verschmelzen,werden zu dämonischen Kreischen,
kommen näher,werden lauter.
Im Kopf überschlagen sich Bilder,Gedanken.
Der Teufel trachtet nach neuen Seelen.
Ich hadere,solls ich wagen oder nicht.
Die Neugier siegt.Der Körper wendet sich,
die Augen erblicken die groteske Schönheit
des Farbenspiels aus rot und weiß.
Der Glanz der Augen erlischt,
das feige Herz bricht in drei Stücke.
-Es war Anna.



geschrieben von: Harakiel

Armors Pfeile

Schatten wachsen mit ungeahnter Weite,
finstre Wolken verdunkeln die Nacht,
gerufen,geleitet eben noch verlacht,
versammeln sie sich nun über mir.

Die erhabne Einsamkeit des Seins
erwürgt.In ächtzend Zweifeln liegt
was einst den Kummer stolz besiegt.
Wehe mir,das Schattenwort reinkarniert.

Freuden brüderlicher Natur entschwinden,
alles was mir lieb und teuer weicht,
Stein wird zu Fleisch,dann Gift gereicht.
Schicksals Wellen werden wieder verwunden.

Sie bringt hoffnung,sie ist Wärme und Licht.
Für mich ists eine weitre Welt-die zebricht.
Armors Pfeile sind scharf und vergiftet.





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