Ein Buch, bei dem ich aus dem Kopfschütteln nicht herausgekommen bin.
Doch erst mal zum Inhalt, falls einige es nicht kennen sollten:
Julia Tavalaro erleidet als junge Frau in kurzen Abständen zwei Schlaganfälle. Von da an liegt sie lange Zeit im Koma in einem Krankenhauses, bis sie nach ca. 6 (?) Jahren erwacht. Aber niemand bemerkt, dass sie wach ist, jedes Gespräch der Schwestern versteht, ihre Misshandlungen ertragen muss. Lange, grauenhafte Jahre liegt sie wach da, hilflos ausgeliefert, am Leben verzweifelt.
Doch dann bekommt sie Besuch von Ariane, einer Sprachtherapeutin, die endlich Julias Bewusstsein bemerkt.
Es folgt ein Kampf mit sich selbst, um die Familie, gegen die Schwestern, wie sie es schafft, ihre Lebensgeschichte aufzuschreiben, obwohl sie nur Kopf und Hals bewegen kann.
Und die Geschichte ist tatsächlich passiert.
Ich kann jedem nur empfehlen, das Buch zu lesen, ich würde mich auch über Kommentare freuen!
May
geschrieben von: Sensus Moriendi
ja, ich hab das buch auch gelesen.. es ist mir zufällig auf einem bücherflohmarkt in die hände gefallen..
ich fand es wirklich total super.. diese vorstellung, jahrelang dort hellwach in diesem bett zu liegen, sich nicht bewegen zu können, nicht sprechen zu können, absolut keine chance zu haben mit der außenwelt zu kommunizieren, sich gegen die mißhandlungen der schwestern zu wehren...
einfach unglaublich, eine wirklich unglaubliche frau, dass sie trotzdem weitergekämpft hat...