Als die Sonne hinterm Horizont verschwand,
legt sich die Dunkelheit über das Land.
Der Einzug der Nacht ist im Gange,
aus dem Dunkel erscheint die Schattenschlange.
Sich langsam um seinen Körper windet,
sie sanft zu seinem Herzen findet.
Er in ihrem Banne völlig stand,
die Schlange seine Seele fand.
Als durchlebt war eine letzte Qual,
die Schlange ihm sein Lebenslicht stahl.
Seinen Augen verloren plötzlichen den hellen Glanz,
erfüllt vom Dunkel des Todes ganz.
Als der Leichnam letztendlich zu Boden fällt,
das erste Licht den Tag erhellt.
Die Schlange wieder ins Dunkel gleitet,
bis der Tag in die Nacht überschreitet.
entstand vor einiger Zeit für Deutschunterricht, nachdem man zu bestimmten begriffen Assoziationen gesammelt hat.
Das ganze is noch n bisschen sehr holprig und das mit den silben stimmt auch noch ned....
..... aber n versuch wars wert
geschrieben von: AnamChara
bittere depression
schreiende kinder
schreie aus kleinen schmerzverzerrten mündern
asphaltierte straßen
affen bewachen ihr revier
schmerzende schreie
enstanden im egozentrischen naiven kleinhirn
unwissenheit
beschleichendes gefühl des wissens
im sog der gewissheit
bedrängt von der wahrheit
verwertet absorbiert
natürlich umweltfreundlich
wer bin ich
was soll ich
eure fehler wieder gut machen....
ich verwerte und absorbiere
wir sind das syndrom der fehler derer, die uns eintrichtern, schuldig zu sein
willkommener suizid?
danke evi, o.ps....
geschrieben von: AnamChara
upstairs
Die Welt vergessen können
nur für einen Augenblick
nichts ist mehr wichtig
nur du und ich
Krieg Hass Tod Gewalt
kurz vergessen können
Diesen Moment einfangen
ihn tief in mir behalten
für schlechtere Zeiten
wenn ich niemanden habe
der mir hilft
die Welt vergessen zu können
.....
Wär ich eine Nixe ich saugte
dich auf den Grund hinab
und wärst du ein Stern ich knallte
dich vom Himmel ab. ~Ulla Hahn, Bildlich gesprochen~
geschrieben von: AnamChara
luna
Allein sein
Kein Stress, kein Alltag
Allein mit seinen Sorgen und Gedanken.
Keine fremden Einflüsse.
Das ist gut, eine Zeit lang.
doch, sobald die Einsamkeit
anfängt zu drücken
ist es nicht mehr gut.
Dann begräbt sie einen.
geschrieben von: AnamChara
Herr vanDoz... (by C.M.)
VanDoz schenkte mir eine (irgendwo ausgeschnittene) Karikatur: ein Lehrer mit Schülern im Kunstmuseum; der Lehrer steht vor einem Bild, die Schüler im erstarrten Gänsemarsch hinter ihm aufgereiht; das Bild ist von Baselitz, der dargestellte Kopf steht also Kopf; der Lehrer, ganz Pädagoge, hat den vordersten Schüler an den Haxen gepackt und hält ihn hoch, so dass er (der Schüler) Kopf steht und den Kopf stehenden, sehr bedeutenden Baselitz ordentlich betrachten kann.
Soweit die Karikatur. Als ich sie lachend betrachte, wird vanDoz böse: Du musst sie umdrehen! (Dieser Ton, der bedeutet: Bist du wirklich so dumm, dass du DAS nicht siehst?)
Ich drehe sie also um, so dass auch ich jetzt den sehr bedeutenden Baselitz und den mit großem pädagogischen Geschick zum beflisssenen ( wenn auch vielleicht unfreiwilligen ) Betrachter gemachten Schüler ordentlich betrachten kann, während der sich aufopfernde ( weil keinen Kopfstand machende ) Lehrer und die restlichen Schüler ( noch im Zustand des Banausentums ) zu Baselitzschen Figuren geworden sind.
Und ich entdecke, dass Herr vanDoz dem umgedrehten Bild eine Überschrift verpasst hat:
DER KÜNSTLER HAT IMMER RECHT!
........... (wie alt ist vanDoz eigentlich.....?)
geschrieben von: AnamChara
Schließ eine Tür,
die sich nicht schließen lässt.
Sieh die Welt,
obwohl du blind bist.
Hör die Worte, die man zu dir sagt,
obwohl du taub bist.
Sprich die Sprache,
obwohl du stumm bist.
Greif die Sterne, den Mond oder die Sonne,
obwohl sie unendlich weit entfernt sind.
Lebe dein Leben,
obwohl nichts lebenswert scheint.
Versuch, den Schmerz zu überwinden,
obwohl er unüberwindbar ist.
Versuch zu begreifen,
obwohl es fassunglos ist.
Schließ die Augen und vergiss,
alles was war, ist und sein wird.
geschrieben von: AnamChara
DREI UHR NACHTS
wo bist du?
ich brauch dich.
Regen prasselt an mein fenster. der seknundenzeiger der uhr rückt unerbittlich weiter. tick tack. tick tack.
wo bist du?
ich kann nicht essen. nicht trinken. nicht schlafen. es ist so kalt.
wo bist du?
stürmisch braust der wind um die dächer. schwerelos wirblen leere gedanken im raum.
wer bin ich?
wer bist du?
und wo?
warum?
sag mir warum?
der regen wird schwächer. eine seltsame stille kehrt in die straßen ein. ich öffne die wohnungstür. ich suche dich.
es ist so kalt. zu kalt.
ich stammle ein gebet.
ich bete den mond an und die sterne und die schatten und die nacht.
meine schritte ermüden. meine kraft schwindet. ich möchte schlafen.
und da sehe ich dich. sehe das licht im dunkeln. sehe das schöne. das reine. das eine. das einzige. das zählt.
der kirchturm schlägt drei uhr. ich zittere. und da beginnst du zu rennen.
und rennst und rennst und rennst.
und ich folge dir. so weit ich kann. so schnell ich kann.
mein puls rast. ich atme stoßweise.
und auf einmal stehe ich wieder vor meiner tür.
und ich schließe sie auf. und wache. wache bis zum morgen.
dann frage ich mich wieder.
wer warst du?
aber keiner weiß es. doch ich suche weiter. suche weiter bis ich dich finde.
geschrieben von: AnamChara
wie könnte ich vergessen, wer du bist..? Somebody is thinking of you...
Somebody is your friend
Somebody misses you more than you know.
geschrieben von: AnamChara
nein, ich hab nix dagegen, teil das hier gern mit dir anlächel
geschrieben von: AnamChara
mit dir will ich fliegen...
an einen weit entfernten ort. dorthin ,wo es keine vergangenheit gibt, dorthin wo wir frei sind. weit weg,weg von dieser welt.
mit dir möchte ich durch die sternklare nacht wandeln und den mond betrachten. wenn dir kalt ist ,dann will ich dich wärmen. wenn du angst hast, dann will ich dich beschützen, wenn du mir etwas erzählen möchtest, dann will ich dir zuhören. lass uns den mond ansehen, wie er da leuchtet in der dunkelheit und seinen schein wirft auf uns. ich möchte die ganze nacht lang mit dir reden, über unsere wünsche und träume,unsere vorstellungen. nichts soll uns hindern, denn es gibt keinen feind da draußen, den wir zusammen nicht bezwingen könnten. ich möchte dich ganz fest in meine arme nehmen und dir sagen, daß alles in ordnung ist, daß wir in einer schönen welt leben.
schwerelos möchte ich sein, wenn du bei mir bist, um dir orte zu zeigen, die sonst niemand sieht. deine tränen möchte ich dir von den augen küßen damit du nicht mehr traurig bist. deine hand will ich nehmen, um mit dir zu gehen...meilenweit, dorthin, wo es nur noch uns beide gibt. ich möchte dich nie alleine lassen, immer für dich da sein. ich nehm dich mit auf eine reise,die noch niemand vor uns gemacht hat.
ich möchte mit dir an einem sandstrand sitzen und auf das meer hinaussehen. ich möchte dir zeigen,wie schön es ist, wenn die sonne dort versinkt und ihre schönheit sich sachte in den wellen spiegelt und uns eine straße in die unendlichkeit offenbart. über das wasser möchte ich mit dir laufen ,dieser wunderbaren schönheit entgegen. die strahlende sonne über dem meer,das aus unseren tränen gewachsen ist. hier liegt es vor uns und wir laufen drüber hinweg. ob es nur ein paar meter sind oder tausende kilometer, es soll egal sein, wir laufen und sind frei und glücklich...
nimm meine hand und begleite mich auf dieser reise.
lass uns den höchsten berg besteigen, um herabzusehen auf die menschen und ihre schicksale, die da unten sind. jeden morgen möchte ich an deiner seite erwachen und jeden abend in deiner nähe einschlafen. deinen atem möchte ich hören, den schlag deines herzens fühlen. wärme und geborgenheit will ich dir geben. ich möchte so gern, daß du dich sicher fühlst bei mir.
lass uns hand in hand in die ewigkeit gehen ...und fliegen ...und frei sein.