[Der stille Untergang] - German Gothic Board

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Der stille Untergang

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geschrieben von: Black Crow- 87

Stiller Tod

Ich spüre dich du kalter Schauer,
täglich du mir Leben nimmst,
mit deinem Mantel tiefer Trauer,
auf ewig diese Welt bestimmst -

Jeden Morgen aufzuwachen,
das Herz erfroren im kalten Eis,
die Frage - warum weitermachen?
die Antwort die ich selbst nicht weiss -

Qualen welche nie vergangen,
Wunden welche nie verheilt,
verzweifelt in der Zeit gefangen,
die gleichmäßig den Schmerz verteilt -

Immer weiter bis zum Ende,
Scherben pflastern meinen Weg,
tiefen Schmerz den ich verschwende,
bevor ich mich zur Ruhe leg -

Niemand hat das Leid verstanden,
vor Schmerzen hab ich Blut geweint,
Prüfung Mensch sein- nicht bestanden?
im nächsten Dasein neu vereint -

Das Leben immer hart und kalt,
der Boden färbt sich blutig rot,
der letzte Atemzug verhallt,
erlöse mich! .... -
Du stiller Tod


by Black Crow



geschrieben von: Black Crow- 87

Nebel !?! (02.02.2006)


Wo bin ich?
Was fühl ich?
wo steh ich?
wohin geh ich?

Habt ihr nie gesehen wo ich bin?
Habt ihr ne gefühlt wie ich mich fühle?
nie gestanden da wo ich stand?
nie gemerkt wie ich gehe?
immer weiter weg gehe von hier?

dunkle Wolken begleiten meinen Weg
in den Nebel der Nacht
nur eine Kerze ist mir geblieben
die Kerze des Lebens
mit den bloßen Hand beschütz ich sie vor dem Sturm
vor dem Sturm der jeden Tag stärker und kälter wird

leise Stimmen rufen in der Ferne... aber ich hör sie nicht..
ich hör euch nicht !
Ich bin schon zu weit weg... ich seh euch auch nicht...
genauso wenig wie ihr mich seht
meine Existenz verschwindet im dichten Nebel...

ihr sucht mich... aber ich will garnicht dass ihr mich findet...
ich hasse euch... ich verabscheue euch...!!!!
ich sehe wie ihr in mir verzweifelt...
wieviele seit ihr? was wollt ihr? was wollt ihr verdammt nochmal von mir !!!!

Ihr dreht um, da der Sturm zu stark wird...
alleine bleib ich zurück
in der Kälte dieser Nacht

Ich flehe euch an... lasst mich endlich hier erfrieren!!!
bitte kümmert euch nicht um mich
lasst mich gehen! dem andren Ende des Nebels entgegen...

Plötzlich kann ich eine Hand erkennen... sie scheint so deutlich zu sein....
Ich strecke meinen Arm aus um danach zu greifen...
doch ist sie wirklich real?
Ich nehme meine schützenden Hände von der Kerze und greife nach ihr
doch wo ist sie? wo?... war es nur eine Illusion?
Enttäuscht gehe ich weiter... die Hände zurück zur Kerze... doch zu spät...
ich schaue auf die Kerze... und sehe das Licht ist für immer erloschen...


by Black Crow



geschrieben von: Black Crow- 87

Tränen 16.02.2006

Emotionslos starre ich vor mich hin,
meine erschöpfenden Augen zum Fenster gerichtet,
meine Blicke auf der suche nach dem Licht,
doch alles was ích finde ist Dunkelheit und Trauer.

Der Schmerz hat mich betäubt und mich meiner Gefühle und Wahrnehmung beraubt, tiefe Wunden lassen mich qualvoll verbluten,
Ich höre wie der Regen immer stärker gegen die Scheibe prasselt,
ich sehe wie er alles da gewesene wegspült,
wieder mal nur Chaos, Schlamm und Verwüstung zurücklässt.

Meine leblosen Blicke verlieren sich in der Tiefe,
verzweifelte Gedanken lassen mich unendlich leiden.

Jeder Tropfen ist eine Träne, Tränen die niemand geweint hat,
aber dennoch da sind.
Niemand nimmt sie wahr, doch sie quälen mich und erdrücken meine Seele.

Es sind viele und sehr bittere Tränen.
Ich bin der Glaube ans Leben und in ihnen ertrinke ich!
Sie verschwimmen an der angelaufenen Fensterscheibe,
wie das Leben in mir verschwimmt,
plötzliche Wärme durchfährt meinen Körper
und alles um mich herum wird unscharf, die Zeit steht still ...

Unverständliche Stimme reden mit mir, irgendwas berührt mich und rüttelt an mir herum, doch ich fühle es nichtmehr.

Was wollen sie? sehen die denn nicht dass ich längst nichtmehr hier bin? warum schaut ihr immerzu auf den Boden? Seht ihr mich nicht? fühlt ihr nicht?
... Ich bin hier! genau über euch, erlöst durch den ewigen Schlaf

by Black Crow



geschrieben von: Black Crow- 87

Warum 23.03.06

Ich stehe oben auf dem Berg
dem Abgrund nah
was ich denke, was ich merk‘
es ist nichtmehr so, wie es war

Zu vieles verletzt so sehr
Ich schaue öfters steil nach unten
in Gedanken und doch so leer
hier und jetzt vergehen Stunden

Eisig weht der Wind
Wieder und wieder das quälende warum
ob das hier wirklich Wir sind?
komme ich auf keine Lösung? bin ich zu dumm?

Kann ich kämpfen, besteht der Glauben?
Ich bleibe hier und doch die Frage
mit vielen Tränen in den Augen
ein tiefer Fall wenn ich versage?

was hab ich denn getan?
an was bin ich Schuld?
viele Chancen sind vertan
wer hat am Ende mehr Gedult?

Kurz vor dem Erfrieren,
keine Hoffnung? kein helles Licht?
warum muss das alles passieren
ich versteh es einfach nicht

Regungslos dastehend
gefühllos resiginierend
die Welt schlicht nichtmehr verstehend
und wieder mal... verlierend?

Die Augen heulend rot
innerlich erfroren und leer
Ich fühl mich so tot
Ich will, ich mag, ich kann nichtmehr!!!!


by Black Crow



geschrieben von: Black Crow- 87

zur Text Kritik


http://www.nachtwelten.de/vB/showth...&threadid=58651



geschrieben von: Black Crow- 87

Engel? (11.04.2006)

Verloren irrte er umher, verzweifelt in sich selbst, er sah kein Licht, er wollte auch kein Licht sehen, seine Augen hatten sich gerade an die Dunkelheit gewohnt. Durch den Nebel sah er nichtmal die Hand vor Augen, schlechte und auch schöne Dinge blieben ihm durch diesen Schleier verborgen. So schien es zu sein, so war es immer gewesen, bis der Nebel begann sich aufzulösen und ein Engel erschien, er redete mit ihm, strahlte soviel positves aus, sprach ihm Mut zu, meinte er solle wiederkommen, meinte immer da zu sein, wenn es ihm schlecht geht. Er war dem Engel sehr dankbar, für seine Hilfe, denn er hatte ihm den Sinn seines Lebens zurückgegeben, weil er einfach nur wusste, es gibt jemanden, der nicht ist wie alle anderen, jemanden, dem er nicht gleichgültig ist. Er besuchte den Engel regelmäßig um Hilfe und Trost zu suchen, auch heute lief er zur üblichen Stelle, bis er einen tiefen Schmerz spürte und umsich herum nur Blut sah, es war sein Blut, er fiel zu Boden, wo man ihm am nächsten Tag fand.
Bevor man ihn bestattete, zog man ihm das Messer aus dem Rücken.

(Black Crow)



geschrieben von: Black Crow- 87

Tödliche Liebe.

Eines Tages leer und kalt,
grau und neblig war der Morgen,
lief ein Mädchen durch den Wald,
geprägt von Kummer und von Sorgen

Jeder Schritt mit Schmerz verbunden,
verloren im dichten Nebelfeld,
und der schneebedeckte Boden,
ziert die kalte, tote Welt.

Stark begrenzt schien ihr Verweilen,
nur der Tod war stets gewiss,
erschlagen von den Trümmerteilen,
die der Sturm zu Grunde riss.

Tränen sind an ihren Wangen
Wie ein schöner Eiskristall,
„warum bin ich hier gefangen“
verloren im psychischen Verfall.

Ihr eignes Herz hat sie verraten,
die eigne Seele mitzerstört,
ihr Trost war nur in Klingen baden,
denn keiner hat ihr zugehört.

„besteht das Leben nur aus Qual?“
„ist das alles nur ein Spiel?“
flehte sie ein letztes Mal,
bevor sie blutend niederfiel.

Niemand hat sie je gerettet,
niemand nahm sie in den Arm,
im kalten Eichensarg gebettet,
ihr Herz, es war so endlos warm.

Tränen in den Augen standen,
niemand mehr davon berührt,
und keiner hat es je verstanden,
dass dieser Weg zu Tode führt.

Wunderschön ist sie geblieben,
in ihrem Leben und danach,
doch er konnte sie nicht lieben,
weil sie ihm das Herz einst brach.

Black Crow
*November 2006





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