[Zur "Abiose" von Anya S.] - German Gothic Board

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Zur "Abiose" von Anya S.

(Klicke hier, um das Thema mit vollen Farben / Abbildungen zu betrachten)



geschrieben von: Anya S.

Hallo, Ihr Lieben!

Selbst kritisieren kann ich mich hier wohl kaum, ohne das es etwas lächerlich wirkt, deswegen geht meine Bitte hier an Euch: Schreibt mir Eure ehrlich Meinung zu meinen Texten und Gedichten, auch (und besonders!) Kritik und spontane Ideen dazu.

Das alles ist mir sehr wichtig, da mein ganzer Ehrgeiz sich auf das Schreiben beschränkt – wenn ich irgendwo besser werden will und auch die vage Hoffnung habe, besser werden zu können, dann hier. Längst ist das Verfassen von Kurzgeschichten und Gedichten nicht mehr nur allein für mich, um meine Gefühle auszudrücken und zu verarbeiten, ich möchte auch anschaulich schreiben und potentiellen Lesern meine Gedanken näher bringen.
Sicher ist vieles von dem, was ich in mehr oder minder dunklen Stunden verfasse, noch nicht ausgereift oder stilistisch akzeptabel, manches mag unfertig, dilettantisch oder sogar ein wenig lächerlich wirken, aber solange mir niemand sagt, wo ich verbessern kann und sollte, wird eine Entwicklung auch nur schleichend voran gehen.
Also, Ihr seid gefragt! Wenn jemand Lust hat, sich ein wenig Zeit für mein Geschreibsel zu nehmen und hier die eine oder andere Zeile dazu zu notieren (irgendwas!), würde ich mich sehr freuen... :)

Danke schon mal Euch allen,
Eure Anya.

PS.: Sollte ich Euch an dieser Stelle noch meine Texte schmackhaft machen, damit Ihr sie überhaupt lesen mögt? Hmm, was Klischee-Themen betrifft, wird man bei mir sicher reichlich bedient, beispielsweise kommen in „Fliegen“ gleichzeitig Engel, Gesellschaftskritik, Gottes Tod und Suizid vor – aber Vorsicht!: Das alles aus einer merkwürdig verdrehten, wenn nicht sogar krankhaft verzerrten Sicht... (Meine liebste Protagonistin, dieses arrogante, aber auch verzweifelte Mädchen...)

-- & hier geht’s zur „Abiose“:
http://www.nachtwelten.de/vB/showth...p?threadid=5875



geschrieben von: YelArizel

Hallo Anya...

Ich habe einfach mal oben mit dem lesen angefangen und mir als erstes Rosenröte zu Gemüte geführt.

Die Wortschöpfung, welche deine Überschrift bildet, verspricht schon in einem einzelnen Wort, worum es wohl gehen mag.
Doch leider muß ich gestehen, daß ich beim lesen schwierigekiten hatte den Faden nicht aus den Augen zu verlieren.
Als ich die Worte laß hinderte mich etwas daran dem Wortfluß als solchem zu folgen. Ich denke, daß diese Problem im Metrum, zbw. seinem fehlen begründet liegt. War das Absicht?
Wolltest du einen Widerspruch zwischen dem was der Titel verspricht und dem Gedicht an sich bewußt schaffen?
Die Erscheinungsform nicht zu ebenmäßig werden lassen um so, zu verhindern, daß sich der Leser vom stetigen Metrum einlullen läßt?

Thematisch ist ein interessanter Grundstein gelegt.

(Bitte versteh meine Worte als das, was sie auch sein wollen: hilfreich gemeinte Anregungen...)



geschrieben von: Wolf

sehr erfreut ... ich bin äusserst erfreut über deine poetischen beiträge, die auf ihr eigene art und weise ein zeichen von reinheit und doch wissen sind.
voller liebe zu feinheiten ... zu subtilität ...
nichts geschieht offen in diesen geschichten und werken ... alles was offen geschieht wirkt zwar als aufmerksamkeithascherei ist doch aber in wirklichkeit nur ein mittel um verblendeten und unwissenden das erschliessen der wahren hintergründe zu erschweren ...

du hast, vor allem in deinem stück über verblendung und erblindung der menschen ein unglaublich tiefes gespür für subtilität bewiesen ... nun ich muss sagen das mir eine gewisse begeisterung für dieses stück nicht fernblieb ... man kann wahrlich emotionen aus geschriebenen worten entnehmen ... die augenscheinliche erschwerniss ist in keinster weise ein hindernis ... sie ist nach meinem empfinden die einzige möglichkeit diese emotionen zu transportieren ...

danke für diese beiträge ....



geschrieben von: Anya S.

@ Yel:
Hmm, weißt Du, derzeit schreibe ich nicht besonders bewußt, lasse die Worte mehr oder minder einfach aus mir heraus, wie sie gerade wollen. Nicht viel von dem, was dabei geschieht, ist wirklich überdacht. (Aber der leichte Widerspruch von Titel und Inhalt war durchaus so beabsichtigt, und es freut mich sehr, dass es endlich mal jemandem aufgefallen ist...!)
Du hast Recht, ich sollte mehr auf die Dinge achten, die Du angesprochen hast, bemühe mich auch seit einer Weile darum, etwas mehr mit dem Kopf zu schreiben.
Dankeschön für Deine Anregungen, fühlt sich viel angenehmer an, konstruktive Kritik zu lesen als nur ein einfaches "ist scheiße, das" vor die Füße geballert zu kriegen. ;)

@ Wolf:
..................................
Fühle mich geehrt... Merci beaucoup...
..................................



geschrieben von: YelArizel

Ich habe gerade die zweiten Beitrag Begegnungenvon dir hier gelesen und bin wirklich sehr neugierig geworden! Gibt es davon noch mehr zu lesen, oder existiert nur dieser kleine Auszug, wie du ihn hier auch ins Forum gesetzt hast?

Die Frage an dich kommt, weil ich davon gerne mehr lesen würde.
Der Schreibstiel gefällt mir sehr gut und auch die Storyline (soweit sie hier offen gelegt wird) macht mich neugierig auf mehr... Mir gefällt die Art und Weise wie du die Handlung fortführst, ohne dabei die Umgebung außer Acht zu lassen.



geschrieben von: Anya S.

@ Yel:

Vielen Dank für Dein liebes Kompliment! :)

Nein, zu den Begegnungen gibt es bisher keine Fortsetzung, wird sobald wohl auch nicht geschrieben werden.
Ursprünglich gab es nur diesen kleinen Ausschnitt, weil ich diese Szenerie so unerklärlich klar vor Augen hatte. Zwischenzeitlich hatte ich mal angedacht, ihn in einen größeren Zusammenhang einzubetten, inzwischen denke ich aber, dass gerade die Reduktion auf diese eine kleine Szene sinnvoll ist und möglicherweise den einen oder anderen zum Nachdenken anregen könnte... Eine richtige "Begegnung" ist das nämlich eigentlich nicht, oder? Jedenfalls nicht, was ich unter einer Begegnung verstehe...

Yours,
- Anya.





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