[Berliner mit sozialer Phobie?] - German Gothic Board

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Berliner mit sozialer Phobie?

(Klicke hier, um das Thema mit vollen Farben / Abbildungen zu betrachten)



geschrieben von: KUKL

Hallo ich wollte mal wissen, ob es hier Berliner gibt, die auch an sozialer Phobie leiden.

Ich selbst habe Schwierigkeiten auf andere Leute zuzugehen und Kontakte zu knüpfen, daher bin ich die meiste Zet einzelgängerisch unterwegs.

Auch mit Clubbs oder Aktivitäten mit vielen Menschen kann ich nicht viel anfangen, da ziehe ich einen gemütlichen Spaziergang vor.


Würde mich auf Antwort freuen.

Gruß KUKL



geschrieben von: H.Castorp

http://www.hirnschale.de/sozialphobie.jpg



geschrieben von: anaara

Zitat:
Original geschrieben von KUKL
Hallo ich wollte mal wissen, ob es hier Berliner gibt, die auch an sozialer Phobie leiden.

Ich selbst habe Schwierigkeiten auf andere Leute zuzugehen und Kontakte zu knüpfen, daher bin ich die meiste Zet einzelgängerisch unterwegs.




hey kukl,

ja teilweise kann ich mich hier auch einordnen. online hab ich keine kontaktschwierigkeiten. aber draussen im real life hab ich auch noch nicht so den draht zu anderen gefunden. manche schaffen es binnen weniger wochen sich einen kleinen kreis lieber menschen aufzubauen und ich brauch dafür jahre - was teilweise sehr einsam macht und frustet.

schön, noch einen weiteren berliner im lande zu wissen, der hier sicher genau weiss, was es so schwierig macht ;).

aber da man es ja mal lernen muss, können wir uns gern erstmal so online austauschen wenn du magst :)

carpe vitam
anaara




geschrieben von: ancient

hallo ihr...

nachtwelten bietet euch eine gute möglichkeit gegen eure phobien anzukämpfen. hier gibt es bereits kleinere berlingrüppchen die durch die nacht streifen...wo ihr euch anschließen könnt. auch einzelbetreuung ist natürlich möglich ;)

gehabt euch wohl
ancient



geschrieben von: Mondweib

Seid gegrüßt...

Ich find es allgemein schwer Menschen zufinden.
Man weiß nie ob sie es ernst meinen.
Dann lieber alleine. Ohne Ärger und Kramm, aber ich will nicht so leben. Man hat so viele Ängste und Zwänge.



geschrieben von: ender

gehe auch schlecht auf menschen zu....weil ich ihnen einfach net traue.Auf der einen seite kann man mich dadurch net mehr verarschen oder mir versuchen,irgentwass aufzuschwatzen.Auf der anderen seite merke ich über mich selber,das ich,egal mit wem ich mich abgebe,immer meine alarmglocken instaliert habe.Also bin ich einsam....obwohl ich unter menschen bin.Aber ich finde das es zu meinem leben passt....ich glaube....anders könnte ich garnicht meh excistieren......schönen gruss an die berliner.....bin aus spandau......:q



geschrieben von: Ursus

Hallo ihr, ich bin zwar kein echter Berliner mehr aber immerhin noch Berliner ehrenhalber.

Auf meinem Brandenburger Dorf mit dem umliegenden Wald und Wiesengebieten hat man einen schönen Ausgleich zum "Gruppenkuscheln" in Berliner S-Bahnen.
Ich schätze die Ruhe und Einsamkeit bisweilen sehr aber manchmal möchte man doch auch mal was mit Freunden unternehmen und um Neue kennenzulernen und trotzdem erstmal Distanz zu waren, sind die Nachtwelten doch gut geeignet.

Und einen Berlin FK sowie Nachtweltentreffen gibt es auch also traut euch. Ich für meinen Teil bin ja auch noch nicht lange hier, bin aber sehr herzlich von den Finsterlingen hier aufgenommen worden:p

Liebe Grüße vom Stadtbären



geschrieben von: ~BloodyMary~

Auf Menschen zugehen finde ich auch schwer.
Über Internet ist es natürlich sehr viel leichter.Was wahrscheinlich der Grund ist das die Leute die bisher zu meinen guten Freunden zählen aus dem Internet sind.

Hach ist das schön nicht allein zu sein.Ich kenn so viele die zu jedem hinlaufen und den anquatschen wenn sie wollen...

*Mary*



geschrieben von: ender

:p in der tat mary...übers internet ist einiges leichter...bin froh das es das gibt und ich mich austauschen kann....einsam und doch nicht allein:q



geschrieben von: Soego

Ich bin zwar nicht aus Berlin, aber ich hab auch Sozialphobie. Besonders macht sich das im Umgang mit anderen "Schwarzen" bemerkbar, weil ich den Wunsch habe, von ihnen akzeptiert zu werden. Aber das führt zu einer innerlichen Verkrampfung, besonders wenn da viele auf einem Haufen sind.
Kennt das auch jemand?



geschrieben von: microchiroptera

Also Berliner sind ja nun auch dafür bekannt nicht gerade aufgeschlossen anderen gegenüber zu sein - da fühlt man sich schon mal abgelehnt. Den Anschluss an Gruppen zu finden kann man denke ich vollständig vergessen - Gruppen bleiben in der Regel unter sich und lassen keinen "Eindringling" zu. Besonders schwer ist es in Clubs Anschluss zu finden. Dies ist nicht nur meine Meinung und Einschätzung - viele meiner Bekannte aus dem In- und Ausland haben sollche Erfahrung gemacht. Besonders die, die eine Andere Sprache Sprechen.
BTW - eine Initiative will da Abhilfe schaffen:
http://www.berlinizer.com
Traurig, dass sowas überhaupt nötig ist :(



geschrieben von: Darket

Echt? Ich fand uns immer ausgesprochen gastlich und aufgeschlossen...ok, ist wohl alles ne Frage der Verhältnismäßigkeit... ;)



geschrieben von: KUKL

Würde mich sehr freuen, wenn sich Leute aus Berlin fänden, die sich gerne über Neofolk unterhalten möchten.

Für mich ist diese Musik einfach so wunderbar Einzigartig und von einer unbeschreiblichen Faszination getragen.

In meinem Alltag findet sich leider kaum einjemand, der etwas mit diesen Klängen anzufangen weiss.

Gruß

KUKL



geschrieben von: Sirius

Ich muß Microchiroptera Recht geben - leider :(
Ich habe ebenfalsl den Verdacht, das dies ein spezielles Berliner Problem ist. Wir sind zwar durchaus bekannt für unsere große Klappe, aber was steckt dahinter? Nicht unbedingt Feindseeligkeit, aber in puncto Toleranz/Aufgeschlossenheit können wir uns echt noch bei anderen ne Scheibe abschneiden.
Auch wenn es niemand gerne zugeben wird, es ist tatsächlich so, das über Jahre existierende Freundeskreise/Gruppen eher unter sich bleiben und Neulinge zwar nicht direkt aggressiv ausgegrenzt, jedoch zumeist geflissentlich ignoriert werden. Bestenfalls wird noch eine Freundin/ein fester Freund eines Gruppenmitglied als "Anhängsel" akzeptiert, aber da hörts dann auch schon auf...
Ist mir schon so oft aufgefallen - warum das so ist, weiß ich leider auch nicht.

Wir Berliner brauchen einfach eine Weile, um über unseren Schatten zu springen



geschrieben von: Celtvis

Zwei threads zusammengelegt.

Gruß,
Celtvis



geschrieben von: Lichtbruch

Lange Zeit dachte ich Ancient hätte eine Phobie aber das ist eine andere Story...*grins und wegrenn*


Wie dem auch sei,gegen sowas kann man doch was machen.Gibt zwar nix von Rathiopharm oder wie es heisst,aber das ist alles eine Frage der Einstellung.

Außerdem wie der Antiker Ancient bereits sagt,Nachtwelten bietet die Möglichkeit Leute erst im Netz zu beschnuppern,dann live... oder nutzt einfach SG.Klingt kitschig,isses aber nicht.


Stay fresh! ^^



geschrieben von: Antidot

seit mir gegrüßt
ja ich leide auch an sozialer phobie und werde höchstwarscheinlich inerhalb der nächsten 12 monate nach berlin ziehen zweks beruflicher-reha und da ich ja wie gesagt probleme oder besser angst habe mit menschen privat in kontakt zu treten würde es mich freuen wenn mich einfach mal einige berliner anschreiben würden!!! denn wenn ich diel leute schon einbischen kenne fällt es mir leichter mit denen auch mal was zu unternehmen!!
also schreibt mich einfach an icq, email oder hir



geschrieben von: Eichenglanz

Hallo Leute, hallo KUKL!

Wie es bereits von einigen angesprochen wurde, glaube ich auch, dass es ein Berlin-typisches Problem ist. Die Stadt wirkt hektisch und ist was es nun mal ist, ein Ballungszentrum. Hier leben so viele Menschen zusammen, aber nicht miteinander. Dass Berliner ihre Herzen auf der Zunge tragen, mag stimmen. Dennoch steckt nicht wirklich viel dahinter.

Was die soziale Phobie angeht, würde ich von mir behaupten, dass es auch mir schwer fällt neue Kontakte zu knüpfen und daher meide ich grundsätzlich Clubs, Bars oder andere öffentliche Plätze, in denen man zu versinken droht.

Eine Internetplattform bietet eine gewisse Distanz, die sich jeder für sich persönlich nutzen kann. Da gibt es die "Kommunikativen", die die Community in all' ihren Formen für den Gedankenaustausch verwenden und neue Leute kennenlernen.
Wieder andere benutzen die geschaffene Distanz, um sich langsam anderen zu näheren oder sie sich vom Leib zu halten.

Für mich ist das Internet und die angebotene Community ein möglicher Schritt sich mit anderen auszutauschen, aber ohne die einhergehenden Problematiken, die sich bei einem persönlichen Austausch oftmals ergeben. Selbst wenn man tatsächlich auf Menschen zugehen kann, dann sind meiner Meinung nach "wir Berliner" doch sehr in Gruppengefügen gefangen.

LG



geschrieben von: KUKL

Ich habe endlich mal den Schritt gewagt, auch einmal bissen mehr von mir in Gesprächen zu offenbaren, die Reaktionen waren an sich sehr gut, jedenfalls, habe ich ein paar Leute kennen gelernt, mit denen ich mich nun häufiger unterhalte, vielleicht ein erster Schritt um aus dieser Quasiisolation herauszubrechen.

Man nimmt ja auch ganz eigenartige Verhaltensweisen an, wenn man arg isoliert lebt, ist total unsicher, wie man sich da draußen außerhalb der eigenen vier Wände so gibt, aber im Grunde kann das ja einem egal sein, da die Leute besseres zu tun haben als sich nur auf dich zu konzentrieren.

Vor ein paar Jahren noch war es ganz furchtbar für mich unter Menschen zu sein, ständig hatte ich das Gefühl gemustert und bewertet zu werden, völlig Hirnrissig eigentlich, man baut sich selbst so viele Schranken auf dadurch, und lässt das Leben an sich vorbeiziehen, das muss nicht sein denk ich.

Aber manchmal tauchen diese Phasen halt auch wieder auf, meist dann, wenn ich lange Zeit von niemandem was hör, bei dem ich eigentlich dachte, dass sich soetwas wie ne Art Freundschaft zwischen uns gibt, nunja nach ein paar Tagen hört man dann doch wieder was, und alles ist gut oder zumindest besser.

Gruß

KUKL;)



geschrieben von: AngelOfWrath

naja..,ehm...ich kann auch gar nicht auf menschen zugehen...überall wird man angestarrt oder sogar ausgeschlossen.ich frage mich nur wieso?sind wir nicht auch nur normale menschen die zwar ein wenig anders aussehen???aber wir müssen akzeptieren,wenn mädels mit 13-14 schon mit kopftüchern rumlaufen und sowas...das ist dann auch egal...aber wehe man kleidet sich shcwarz dann werden einem so nette wörter wie "schei* satanist"und sowas hinterher gerufen....ich finds zum kotzen....



geschrieben von: Damia Craven

Ich habe auch Probleme Freunde zu finden und versuchen es deshalb auf diesem Weg. Ich würde echt gerne mal in Clubs wie das Last Cathedral gehen, habe aber alleine nicht so recht Lust. Würde mich echt freuen, wenn sich da mal jemand fände der gerne mitkommt.



geschrieben von: DasIch

Merkwürdiger Thread hier.Wer hat den denn aus 2006 ausgegraben ? Und warum steht da ein gebannter User noch drin? Ich versteh die Welt nicht mehr ? :eek:



geschrieben von: DasIch

Last Cathedral ? Hört sich gut an.Ich bin da auch mal öfter.Wenn du magst,können wir ja mal zusammen hingehen ?





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