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Angst

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geschrieben von: sascha27283

Angst

Größte Stärke und größte Schwäche,
jeder hat sie, jeder fürchtet sie.
Angst vor dem Tod und dem Nichts,
vor dem Ungewissen.
Ich fürchte nicht das Unvermeidliche,
freue mich auf die ewige Ruhe,
den ewigen Schlaf um dieser schlechten Welt zu entrinnen,
zu fliehen von einer Welt,
in der niemand offenen Herzens leben kann, weil die Seelen der Menschen zumeist kalt und trügerisch sind.
Verspüre ich dennoch ein Gefühl der Freude, dass es mich gibt, hier und jetzt.
So warte ich geduldig auf meine Stunde, bis der Zeiger die 12 berührt und mich aufsteigen lässt zu meinem warmen Bette.
Dort kann ich das nachholen was ich hier versäumt habe.



geschrieben von: sascha27283

2 Teile

Dinge, die sich finden,
Dinge, die zusammenpassen wie ein Puzzle,
verbunden in Ewigkeit durch ein Band.
Ich suche diese ewige Verbundenheit.
Wandere auf meinem Weg,
suchend,
noch nicht findend,
vielleicht bald?
Doch wo?
Wo finde ich das, was ich suche?
Alle sagen du wirst es spüren.
Doch wie es spüren, wenn ich nicht bin wie die anderen?
Wandernd durch die Zeiten gleite ich dahin,
alles in mich aufsaugend, dennoch nicht viel behaltend.
Was soll ich tun?
Was WILL ich tun?
Ja das ist es.
Sind aber 2 Teile notwendig um eine Einheit zu bilden?
Alle sagen ja, doch ist es wahr?
Muss ich meine Seele mit dem 2. Teil verbinden um eins zu werden?
Muss ich?
Ich bin glücklich so wie ich bin, wozu der 2. Teil?
Dennoch suche auch ich den 2.Teil von mir, sehne mich nach ihm, dem 2. Teil.



geschrieben von: sascha27283

Nachts


Ich gehe und gehe,
den Weg meines Lebens entlang,
darauf bedacht Steinen aus dem Weg zu gehen.
Kalt und schön ist die Nacht,
Schritt um Schritt ich nach vorne geh,
mein Mantel im Winde flatternd.
Ich schaue hinauf in des Himmels Leere
und erkenne unsere Verbindung.
Leere, ewig ewige Leere umhüllt mich,
durchdringt mich,
erfüllt mich,
wie das tiefe Schwarz meines Mantels,
so falle ich in die Leere meiner Seele,
immer weiter und weiter bis ich auf den Grund meiner Existenz stoße.

Ich gehe weiter Schritt um Schritt,
gelange an eine Kuppe,
schaue auf die einsame Stadt hinab.
Kein Licht, kein Leben.
Was ist der Sinn unseres Daseins?
Welchen Sinn habe ich?
Ich gehe die Kuppe hinab,
meine Existenz im Winde wehend von Sternen beäugt.
Ich verschmelze mit der Nacht,
meine Bewegungen düster und langsam,
wie der Nebel auf dem Felde,
gleite ich hinab.
Abermals schaue ich hinauf im Stehen,
was ist meine Bestimmung?
Was willst du von mir?
Welchen Weg soll ich gehen?
Den Weg meines Herzens oder meines Verstands?

Ich fasse in meine Tasche und fühle die unendliche Leere,
doch diesmal bemüht sie füllen, ihr einen Sinn zu geben.
Ich habe meine Antwort gefunden, meinen Weg, meine Seele.
Kunterbunt und mannigfaltig sie nun ist aus verschiedenen Teilen zusammengesetzt.
Das ist meine Antwort, meine Antwort auf meine Frage
und langsam verschwinde ich im Nebel der Nacht.



geschrieben von: sascha27283

Wesen der Nacht


Edel, kräftig, vom Schatten der Nacht erfüllt,
kein Blut, doch Blut wird genommen,
Flügel wie Engel, doch sie keine sind,
Schatten, Wind, Stille.
Du drehst dich , alles taucht ein in Schwarz.
Schwach fühlst du dich, ausgelaugt,
fragst dich was dir geschehen, weißt aber nicht.
Tag, helles Licht und Sonnenschein,
die Spuren sind verwischt, keinen Hinweis nirgendwo.
Tote sind sie, aber doch nicht tot,
kein Blut, doch Blut wird genommen,
graue Flügel in der Nacht, bei Tage gut versteckt unter braunem Holz,
die Schwingen der Nacht sind sie, zu später Stund getränkt mit frischem Blut.
Unheilige Gebilde geheftet an noch unheiligeren Wesen,
Wesen der Nacht und des Schattens, gejagt vom ewigen Trieb.
Bei Nacht jagend, bei Tage geblendet und versteckt,
begleiten sie uns durch die Gezeiten.
Dunkelheit und Knistern,
dann ein Knistern und Blut…..soviel Blut…..soviel.

Gibt es sie? Ja oder nein?
Wer weiss es?
Wer kennt die Antwort auf diese Frage?
Wäre die Vorstellung nicht wunderbar unter ihnen zu weilen?
Für alle Ewigkeit eins mit ihnen zu sein, die Fäden der Welt in der Hand zu halten?
Die Geschicht derjenigen zu erforschen, sie sogar im heiligsten Relikt zu suchen,
um mehr über sie herauszufinden, nur einen kleinen Funken Wahrheit zu entdecken.
Warum nicht?
Ist es schlecht so zu denken?
Warum das ohne Beweis glauben, wenn auch meine Gedanken ohne Beweis sind?
Fehlt der Welt das Auge für das Mystische? Verwehrt sie sich doch nur gegen ihre eigenen Gelüste und Wunschdenken…





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