[was is eigentlich gott? gibt es ihn überhaupt?] - German Gothic Board

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was is eigentlich gott? gibt es ihn überhaupt?

(Klicke hier, um das Thema mit vollen Farben / Abbildungen zu betrachten)



geschrieben von: yulivee

Eine Frage die mich seit längerem Beschäftigt, ist ob es ein uns übergeordnetes Wesen gibt, das uns steuert und erschaffen hat, oder ob das alles Humbug ist. Ich selbst halte mich eigentlich für relativ realistisch und glaube eigentlich nicht an Gott. Doch damit sroße ich immer wieder an Grenzen, z.B. bei der Entstehung der Universums - ich glaube an den Urknall, aber wie kam der Zustande? Ich mein von nichts kommt nichts, irgendwo muss ja am anfang ja mal - ich nenn es mal "etwas", die Teilchen erschaffen haben, die dann den Knall verursacht haben. Das würde wieder auf ein übersinnliches Wesen hindeuten. Allerdings hat sich rausgestellt, das vieles was man früher als "wunderlich" oder "nicht erklärbar" ins tranzendente geschoben, vielleicht ist es ja auch nur noch eine Frage der Zeit bis man dieses Phänomen erklären kann.

Ich hab diese Diskussion schon mit vielen meiner Freunde geführt, und fand es sehr interessant, welche Ergebnisse dabei herauskamen, vor allem bei Menschen, die von sich behaupten nicht an Gott zu glauben. Deswegen würde mich mal interessieren, was ihr so dazu sagt, auch wenn das ne ziemliche Grundsatzdiskussion ist.;)



geschrieben von: Unleashed Demon

Achja, diese diskusion führe ich auch oft mit meinen Freunden :D
Das ist ziemlich interessant, weil da sowohl (halb-)christen als auch überzeugte Atheisten bei sind.
Ich selbst bin Agnostiker, das bedeutet dass ich die möglichkeit der existenz eines Gottes einräume.
Allerdings glaube ich nicht daran.

Und selbst wenn es ein höheres Wesen, einen "Gott" gibt, dann glaube ich auf keinen Fall, dass es der Gott ist, der von der Kirche propagiert wird.

Zu groß ist die Diskrepanz zwischen dem was gepredigt wird und der Realität...



geschrieben von: Demon17

Das Göttliche ist unbeschreiblich...:)



geschrieben von: fraeulein grau

liebe yulivee,
du hast agnostizismus! deshalb braucht du dir keine sorgen zu machen, damit kann man ganz gut leben. es gibt nunmal nicht nur ja und nein, sondern auch"keine ahnung, wozu muss ich das jetzt wissen?".
und was gott ist- na, ja, höchstwahrscheinlich nur eine hilfreiche projektion des menschen, die nicht in der realität existiert. aber die möglichkeit eines gottes möchte ich nicht völiig ausschliessen, dafür fehlen mir zu viele informationen-vielleicht ist in wahrheit ja alles ganz anders?



geschrieben von: RavenQueen

Über die Frage, ob es Gott gibt, oder was er ist, habe ich auch schon öfters nachgedacht...Und ich bin zu der Antwort gekommen: Gott existiert-in den Vorstellungen zahlreicher Menschen.
Die meisten brauchen etwas, an dem sie sich orientieren können, und das ist oft eine Gottheit.
Aber, was man gut an der griechischen Mythologie sehen kann, Götter können auch Erklärungen für Naturgewalten sein (Jahreszeiten, Tag und Nacht, usw.).
Darüber könnte man wirklich tagelang philosophieren, ich glaube nicht, dass man zu einem einzigen Erkenntnis kommt.
Ich will mich nicht auf etwas festlegen, lasse also alles einfach mal offen...



geschrieben von: decay73

Zitat:
Original geschrieben von yulivee
Doch damit sroße ich immer wieder an Grenzen, z.B. bei der Entstehung der Universums - ich glaube an den Urknall, aber wie kam der Zustande?

Der Urknall ist auch nur ein Zwischenzustand. Das einzig ewige ist Energie. Energie kann nicht vernichtet werden, sondern man kann Energie nur in andere Energieformen umwandeln. Energie war schon immer da und wird immer da sein. Die Frage lautet also: "Woher kommt die Energie?"

Energie ist (zumindest für uns Menschen) etwas wirklich sonderbares. Es ist das einzige, welches aus sich selbst heraus existiert. Sie ist für sich selbst und aus sich selbst heraus da. Alles existiert, weil anderes existiert. Ein Blatt Papier existiert, weil die Sonne existiert und dadurch der Wald und die Bäume, weil Wasser existiert, der Mensch usw., usf. Alles existiert als Folge einer Ursache. Nur die Energie ist einfach da, kann nicht geschaffen und nicht zerstört werden.

Woher also kommt sie?

Ich glaube diese Frage wird noch lange auf eine Lösung warten... :)

Und wie ist es mit Gott?
Shantideva sagte einnal:
"Warum vollendet Gott nicht auf einmal die Schöpfung, Erhaltung und Zerstörung des Universums? Denn er hat niemand anders als sich selbst Rechenschaft abzulegen. Es gibt keinen, den er nicht geschaffen hätte. Auf was wartet er also, um zu handeln?
Muss er dem Komplex [der Bedingungen] Rechnung tragen? Dann ist Gott nicht die Ursache. Er ist nicht Herr darüber, nicht zu handeln, wenn der Komplex der Bedingungen realisiert ist; er ist nicht Herr darüber, zu handeln, wenn dieser Komplex sich als mangelhaft erweist.
Wenn Gott handelt, ohne es zu wünschen, ist er offenkundig einem anderen untertan; handelt er, indem er es wünscht, so ist er dem Wunsche Untertan. Wenn er also handelt, ist er darin nicht souverän."

Ein Gott der nicht souverän ist, ist, so denke ich, nicht von der Kirche vorgesehen... *g*



geschrieben von: Montrose

Wenn jemand die Frage "was ist Gott" stellt, kann er prinzipiell nur die Antwort "Nichts" erhalten und sich die Frage ebensogut ersparen.

1. "Was". Wenn Du einen Gegenstand suchst, also ein "etwas", dann wirst Du auch nur ein Gegenstand, ein "etwas" finden. Urknall. Ja sicher doch. Der Gott steckt in den Molekülen.... wenn man ihn dort und nirgends anders finden will.

2. Wenn man die Frage nicht stellt, dann weil man's weiß. Stellt man die Frage, so gehört man wohl nicht zu den Auserwählten.





Es ist ein Koan. Meistel Montlose spricht jetzt schon auf asiatisch ... :D



geschrieben von: yulivee

Zitat:
Muss er dem Komplex [der Bedingungen] Rechnung tragen? Dann ist Gott nicht die Ursache. Er ist nicht Herr darüber, nicht zu handeln, wenn der Komplex der Bedingungen realisiert ist; er ist nicht Herr darüber, zu handeln, wenn dieser Komplex sich als mangelhaft erweist.


@decay73
Heißt das (ein eventuell vorhandener) Gott darf gar nicht handeln, weil er sonst nicht mehr souverän wäre? *grübel*

Zitat:
Gott existiert-in den Vorstellungen zahlreicher Menschen.


@RavenQueen
Da gebe ich dir völlig recht. Es gibt ja auch genügend Menschen die an Gott glauben, weil sie unfähig sind, selbstständig zu denken. Außerdem hat sich ja auch in der Vergangenheit gezeigt, das neue Religionen vor allem in Notsituitionen entstehen (z.B. Krieg, Besetzungen, etc..).

Zitat:
Wenn jemand die Frage "was ist Gott" stellt, kann er prinzipiell nur die Antwort "Nichts" erhalten und sich die Frage ebensogut ersparen.


@Montrose
Also eins will ich nur kurz klarstellen: Ich glaube weder an Gott noch an Jesus noch (und am allerwenigsten) an die Kirche. Ich dachte bei meiner Frage eher an so was wie ein Wesen (das nicht unbedingt göttlich sein muss) das die (wie decay73 völlig richtig dargestellt hat) Energie geschaffen hat. Es gibt ja auch (teilweise sehr wilde) Theorien, das uns Aliens erschaffen hätten, aber die müssten ja auch erst von wem geschaffen worden sein. Ich frage also nicht unbedingt nach einem Gott in Sinne eines Schicksallenkers und Beschützer (?) der Menschheit sondern vielleicht einfach eine Art intelligenter Urenergie, die unsere Energieform geschaffen hat. Das hört sich jetzt vielleicht etwas abgedreht an, aber mal ehrlich, viel abgedrehter als ein Typ, der über den Wolken schwebt und uns zuschaut, wie wir uns selbst vernichten ist es auch nicht :rolleyes: .

Wahrscheinlich habt ihr recht - ich hab wohl agnostizismus ;)
Aber danke, ihr seid die ersten die einen solchen Post ernst nehmen und mich nicht gleich als Antichrist abschieben :D



geschrieben von: Wohlstandskind

Ich schliesse nicht aus, dass irgendwelche Aliens bzw. eine höhere Macht oder sonstwas uns/die Erde/das Universum erschaffen hat. Die Vorstellung, dass wir alleine (oder auch nicht) in diesem grossen Universum sind, ein mehr oder weniger sinnloses Leben führen und dann einfach so sterben ist so absurd, dass sie entweder Realität ist oder eben doch nicht (:rolleyes: )
und wir nur Objekte der Unterhaltung für irgend...etwas sind.
Angenommen ein "Gott" hätte das ganze Universum erschaffen. Dann müsste ausserhalb also noch etwas anderes existieren. Dieser "Gott" müsste doch auch irgendwo sein
und gab es den eigentlich schon immer?
Die Frage nach der Entstehung der Energie bzw. der Anfang von allem ist aber denke ich eine andere. Wir können uns wahrscheinlich einfach keine Ewigkeit (oder kein "Nichts") vorstellen und versuchen deshalb irgendwie einen Anfang zu finden.
Was einem einige Religionen auftischen wollen ist meiner Meinung nach total absurd. Ich halte alle Religionsangehörige (die ernsthaft an all das glauben) für.... nicht unbedingt Idioten, aber mindestens (wie auch schon gesagt wurde) denkfaule Menschen.
(Höre grad "Feuer" von "Mantus" und das passt irgendwie recht gut.)

Ich weigere mich an etwas zu glauben, will alles hinterfragen aber doch nichts ganz ausschliessen.



geschrieben von: Fayve

Zitat:
Ich weigere mich an etwas zu glauben, will alles hinterfragen aber doch nichts ganz ausschliessen.


...Dann kommst du über Erkenntnistheorie nicht hinaus.;)



geschrieben von: decay73

Zitat:
Original geschrieben von yulivee
@decay73
Heißt das (ein eventuell vorhandener) Gott darf gar nicht handeln, weil er sonst nicht mehr souverän wäre? *grübel*



Was er darf oder nicht, sei mal dahingestellt. Die Frage ist, ob er es kann, also ob er handeln und gleichzeitig souverän sein kann.
Die Frage hat was mit der Frage nach dem freien Willen zu tun. Kann es einen (freien) Willen überhaupt geben, wenn er sich auf nichts richten kann? Der (freie) Wille ist nur in unserer bedingten Welt denkbar.

Aber wie auch immer. Die Frage, ob es Gott gibt, oder nicht, ist damit ja noch nicht beantwortet (fiel mir so beim rumhotten im KUZ auf *g*).

Ich denke die Antwort ist für einen gläubigen Menschen: 'ja natürlich, es gibt ihn'. Und damit hat er dann auch recht, denn weil er an ihn glaubt und ihn sozusagen denkt, gibt es ihn (für ihn) auch.

Jemand, der nicht glaubt, wird sagen: nein, es gibt ihn natürlich nicht. Und damit hat er auch recht, denn er glaub nicht an ihn und denkt ihn nicht und somit gibt es ihn (für ihn) auch nicht.

Es ist in etwa so, wie mit dem Schmerz. Man denkt, es gibt ihn, wenn man gerade an ihn denkt, aber wenn man nicht an ihn denkt weil man vielleicht gerade seine Aufmerksamkeit auf etwas anderes oder einen anderen Schmerz [an einer anderen Stelle] richtet, ist er plötzlich nicht mehr da (ist wirklich so, der Mensch kann zu einem Zeitpunkt nur einen Schmerz wahrnehmen). Es gibt den einen Schmerz also nicht mehr. Oder doch, und man hat ihn nur vergessen? Gibt es also wirklich einen Schmerz oder ist er in Wirklichkeit reine Illusion?

Es kommt also immer auf die Person an und was sie wahrnimmt bzw. wahrnehmen will...



geschrieben von: LaChatte

Bevor man sagen kann, ob es Gott gibt, muss man wohl definieren, was man unter "Gott" versteht.

Wenn man sagt "Gott = jene Kraft, die verursacht hat, dass es eine Welt gibt", dann gibt es Gott - weil es ja irgend jemand/etwas geben muss, das die Welt verursacht hat, eine "prima causa non causata"

Wenn man sagt "Gott ist ein netter älterer Herr mit langem Bart", so ist das schon viel weniger sicher.

Die meisten spirituellen Traditionen und die Physik stimmen darüber ein, dass diese erste Ursache nicht-räumlich und nicht-zeitlich ist, da ja Raum und Zeit erst nach dem Urknall entstanden sind. Es gibt auch eine allgemeine Übereinstimmung darin, dass Gott sich durch Töne und Frequenzen äussert; Elementarteilchen sind nicht Teilchen, sondern "Wahrscheinlichkeitswellen" auf der physikalischen Ebene, und in der Genesis SPRICHT Gott, und dann wird Licht. Ich habe auch schon gehört (wo genau, weiss ich nicht mehr), dass Gott die Welt in die Existenz GESUNGEN hat, und von Griechenland ist uns die Sphärenmusik überliefert.



geschrieben von: decay73

Zitat:
Original geschrieben von Wohlstandskind
Ich weigere mich an etwas zu glauben, will alles hinterfragen aber doch nichts ganz ausschliessen.


Also gerade das "alles wollen aber sich nicht festlegen wollen" zeugt in meinen Augen schon eher von Denkfaulheit.
Religiöse Menschen als "denkfaul" zu bezeichnen ist absurd... ;)



geschrieben von: yulivee

Zitat:
Wenn man sagt "Gott = jene Kraft, die verursacht hat, dass es eine Welt gibt", dann gibt es Gott - weil es ja irgend jemand/etwas geben muss, das die Welt verursacht hat, eine "prima causa non causata"

Sowas mein ich. Wahrscheinlich stell ich mir diese Frage so oft,weil es allen meinen Vorstellungen von Logik oder Naturwissenschaften widerspricht, das es irgendwann mal ein "Nix" gab und dann plötzlich was entstanden ist. Ich glaube da hat Wohlstandskind Recht - Ich kann mir "Nix" nicht vorstellen :D :D :D .

Zitat:

Wenn man sagt "Gott ist ein netter älterer Herr mit langem Bart", so ist das schon viel weniger sicher.

Das ist ja auch das Problem der ganzen Religionen: Sie nehmen ihre Heiligen Schriften beim Wort (es gibt genug Leute, die ernsthaft davon überzeugt sind, das Jesus mit drei Broten und zwei Fischen 5000 Leute gesättigt hat :eek: ).Ich glaube, das ist Quatsch. Und die Vorstellung mit dem"netten alten Herrn mit Bart" kommt wohl daher, das man sich im Mittelalter sowas wie ein Energiewesen nicht vorstellen konnte.

Zitat:
Ich weigere mich an etwas zu glauben, will alles hinterfragen aber doch nichts ganz ausschliessen.

In gewisser Weise kann ich mich dir da anschließen: Ich weigere mich ebenfalls an etwas zu glauben, das mir irgendjemand vorbetet (Pfarrer, esoterisch abgehobene Ethiklehrer etc.). Ich finde, selbst sich ein Bild zu machen, von dem, was man glauben möchte ist der beste Weg - wenn man dann auch dazu steht :p



geschrieben von: Mhaltur32

Ich wurde schon christlich erzogen und mir wurde immer gesagt, Gott sei der herrscher über Himmel und Erde. Tja, damals hab ich nie wirklich darüber nachgedacht, aber später dann habe ich länger überlegt. Wie schon gesagt - von nichts kommt nichts und es musste ja etwas übermächtiges geben. Ich hab dann mal gefragt, wieso man überhaupt glaubt, wenn es doch nur Überlieferungen und nichts mehr gibt. Dann wurde mir gesagt, man glaubt, um an etwas festzuhalten, um etwas zu haben und Gott sei der, den es nur gibt. Aber einem wird das ja nur gesagt, solange man ihn nicht mit eigenen Augen gesehn hat, können einen ja alle angelogen haben und etwas zusammen im Schilde geführt haben. Man kann sich ja auch vorstellen, alles in der Welt dreht sich um einen selbst und nur man selbst ist real und der rest ist nur gedacht, was IST real? Das was man sieht, hört, riecht? Das lernt man so und man hat alles gelernt und denkt demnach auch so. Aber wenn alles nur Quatsch ist, nur um die Wahrheit zu verbergen?
Es könnte ja so wie damals mit der Kirche sein. Damals hatten alle immer Ablassbriefe gekauft, um Menschen aus der Hölle freizukaufen, doch hinterher war alles nur dazu gemacht, um geld zu bekommen und weil keiner lesen konnte, haben es alle geglaubt. Kann ja sein, dass es heutzutage auch so ist, dass man von jedem nur belogen wird, man weiß doch nichts 100%ig.
Ich glaube an Gott, weil ich ihn oft gespürt habe, er hat mich aus Situationen gerettet, wo ich zu ihm gebetet habe und er hat mir immer geholfen, wenn ich Hilfe brauchte- nicht sofort, aber in irgendeiner Hinsicht schon.
Soo, nun könnte es doch sein, dass das ganze Weltall nur eine...Murmel in einer noch viel größeren Welt ist. Dass irgendwelche Wesen mit Murmeln spielen(nur ein Beispiel). Keiner weiß es genau.
Ich hab jetzt nur ein paar Gedanken zusammengeschrieben, ich glaube nicht an sowas, dass alles nur erfunden ist. Also nichts falsches von mir denken.



geschrieben von: sascha27283

Dein Beispiel mit der Murmel und mit dem "sehen, hören ,riechen" kommen mir aus 2 sehr bekannten Filmen bekannt vor ;)

Aber ich lass das ma dahingestellt, es passt ja.

Ich bin auch ein Agnostiker (ich weiss nicht ob es Gott gibt und ich kümmere mich auch nicht darum es herauszufinden) und versuche ma darzulegen was ich denke.

Ich denke, dass wir Menschen nie die Ewigkeit oder das Nichts vor dem Etwas begreifen können. Wenn man herausfinden sollte, dass Gott uns erschaffen hat, wer hat dann Gott erschaffen? und wer hat das darauffolgende erschaffen? usw. Man kommt nie zu einem Ende wenn man davon ausgeht dass alles aus etwas anderem entsprungen ist. Es ist wie eine Barriere im Kopf, man kann es sich einfach nicht vorstellen und das werden wir auch nie können.

Ob es einen Gott gibt oder nicht und wie dieser aussehen mag weiss ich nicht. Allerdings habe ich das Gefühl, dass sowas wie Glück wirklich existiert. Ich habe in meinem Leben (gerade in letzter Zeit) so viele Erlebnisse und OFfenbarungen von Glück gefunden, dass ich es eigentlich nicht leugnen kann. Situationen wo eigentlich nur eine Folge resultieren konnte, gingen doch wieder anders aus. Auch bei meinem ergriffenen Beruf hatte ich Glück.

Wobei wenn ichs mir jetzt so vorstelle weiss ich eigentlich nicht genau ob Glück wirklich existiert :rolleyes: Alles so kompliziert ^^ Glück ist ja eigentlich nichts aussergewöhnliches sondern nur durch einen selbst oder andere bewirkte Veränderungen in der Umgebung die zu einem guten Ergebnis für einen selbst führen.

Man kann jetzt natürlich auch sagen, dass Gott dies alles bewerkstelligt hat und einem hilft, aber ich weiss net recht.

Was ich aber sicher weiss, dass es ausserirdisches Leben im Weltall gibt. Es geht einfach nicht dass wir die einzigen sind und bei anderen Milliarden oder mehr Planeten nicht einer dabei sein soll der kein Leben enthält (wurden nicht schon Bakterien auf dem Mars gefunden?).

Eigentlich denke ich aber auch nicht viel darüber nach ob es nun Gott gibt oder nicht. Ich lebe einfach dahin und warte bis meine Lebensuhr abgelaufen ist. Vielleicht gibts ja ein nächstes Leben und ich werde wiedergeboren ^^ wer weiss.



geschrieben von: Wistaire

Gott existiert - wer sich für ihn öffnet, kann ihn tagtäglich erleben.
Wer Ihn sucht, wird ihn finden.
Bildlich beschreiben kann und soll man Gott nicht.
Etwas über sein Wesen erfährst Du in der Bibel.
Wenn Du heraus finden möchtest ob er existiert, dann informiere Dich doch - reden wird wohl nicht so viel bringen, wenn es mit Menschen ist, die auch skeptisch sind.

Gott war hier auf der Erde - in Jesus Christus, so hat er sich gezeigt.

Warum bloß ist es so schlimm anzunehmen, das alles von Gott geschaffen wurde? Warum sucht man immer nach wissenschaftlichen Erkenntnissen?
Wenn man sich in der Welt umsieht, ist doch klar zu erkennen, das alles kein Zufall ist.

Nunja - mit dem Tod werden ja alle alles erfahren



geschrieben von: Montrose

Zitat:
Ich dachte bei meiner Frage eher an so was wie ein Wesen (das nicht unbedingt göttlich sein muss) das die (wie decay73 völlig richtig dargestellt hat) Energie geschaffen hat.


Das ist doch totales Wischiwaschi.

Und was soll "Energie" sein? Meinst Du Watt, Volt oder Kilojoule... oder was meisnt Du?

Und was sollte eine physikalische Kraft mit einem göttlichen Wesen zu tun haben? Wissen wir doch, daß physikalische Eigenschaften aus dem urknall usw. entstanden sind.



Wozu brauchst Du den Begriff Gott oder ein "höheres Wesen"???

Du brauchst das doch gar nicht! Denn das, was Du ansprichst, ist Physik. Mal einen schönen Kurs in Physik und Mathe nehmen, sich ein bißchen einlesen, und wir können den thread schließen.

Benütze die richtigen Worte...und schwupp, alle Probleme sind gelöst.



geschrieben von: R_fuckin'_X

Es ist erbärmlich wenn Menschen erzählen, dass sie an einen "Gott" glauben.
Manchmal frage ich mich was in den Köpfen solcher Menschen vorgeht, wenn sie sich so fest an ein Märchen klammern.

Ich sag euch mal was; Religion/Glaube ist reine Erziehungssache. Schaut mal ein wenig zurück, so in die Zeit vor 60 oder 70 Jahren, da hat keiner gesagt "Es gibt keinen Gott", denn dann hättest du den Arsch versohlt bekommen. Aber warum sollte das auch jemand gesagt haben, es wurden ja alle einer gehirnwäsche unterzogen, sodass "Gott" am Ende das war weswegen man überhaupt auf der Erde lebt. Der Christliche (Und die anderen warscheinlich auch) Glaube wurde den Kindern eingetrichtert!

So, und vor 30 Jahren sah das ganze dan schon etwas anders aus. Weniger Kinder werden Christlich erzogen -> Weniger Menschen glauben an "Gott".

Und heute? Welches Kind oder besser gesagt welcher Jugendlicher glaubt noch an einen Gott? Vllt sind es 40%.


Was ich also behaupte ist: Religion/Glaube ist Beschiss! Ein altes stupides Märchen!



geschrieben von: Montrose

Dein Argument überzeugt nicht so recht.

Du zeigst ja nur, daß die Weltanschauung von der Erziehung abhängt. Wenn Kinder nicht mehr religiös erzogen werden, werden sie nicht mehr religiös sein.

Nun, aber Dein Argument sagt nur was über die Wirkung von Erziehung aus, aber nichts über die Wahrheit von Weltanschauungen.

Nehmen wir mal an, man würde den Kindern beinbringen 2 + 2 = 5.... wäre das dann der Beweis dafür, daß 2 + 2 = 5 tatsächlich ist?

Zitat:
Manchmal frage ich mich was in den Köpfen solcher Menschen vorgeht, wenn sie sich so fest an ein Märchen klammern.

Bist Du dann auch "erbärmlich". Denn Deine persönliche Lebensstory ist ja auch nur ein Märchen, zusammengestrickt aus Deinen Nervenzellen.



geschrieben von: R_fuckin'_X

Zitat:
Original geschrieben von Montrose
Nehmen wir mal an, man würde den Kindern beinbringen 2 + 2 = 5.... wäre das dann der Beweis dafür, daß 2 + 2 = 5 tatsächlich ist?

Für die Kinder wäre es so.
Aber davon mal abgesehen kannst du eine Rechenaufgabe nicht mit meiner Aussage vergleichen, denn du redest vom Wissen, ich vom Glauben.


Zitat:
Bist Du dann auch "erbärmlich". Denn Deine persönliche Lebensstory ist ja auch nur ein Märchen, zusammengestrickt aus Deinen Nervenzellen.

Genau so ist es!



geschrieben von: Achaiah

Hui!


@decay: Ich stimme vollkommen mit vorallem deinem vorletzten Beitrag überein.
aber: es könnte auch sein das[...](weiter unten gehts weiter)

@LaChatte: Ohne jetzt auf die Sache mit den "Wahrscheinlichkeitswellen" ein zu gehen und einen aufsatz über fermionen und bosonen zu schreiben; was ist, wenn[...](unten...)

(unten:) Energie einfach die Wirkung ohne Ursache ist./?
Ansich viel realistischer, als von einem Gott oder sonstwas aus zu gehen.
Mal davon abgesehen, das man auch davon ausgehen kann, das das Universum sich immerwieder zusammenzieht und wieder expandiert. Dann läge der Grund für die Expansion in der Implusion der Vorgängeruniversums und alles ist gut.
hehe :D

@Montrose: Das mit der Energie kam ursprünglich von Decay, und dieser meinte wohl die "einem objekt innewohnende wirksamkeit".
Und die Energie war schon, je nach deffinition, vor dem Urknall da.
sonst hätte sich ja nichts bewegen können, wenn nicht das potential zur bewegung vorhanden ist. oder so. äh. is ja auch wurscht, wayne?
Aber ansonsten muss ich selbst dir mal zustimmen ;)
(zumindest dem ersten post)

@Wistaire: süß. :)

@R_fuckin'_X:
Zitat:
"Ich sag euch mal was; Religion/Glaube ist reine Erziehungssache"

auch süß. aber falsch.
ich wurde nie religiös erzogen, meine gesammte verwandschaft ist atheistisch/agnostisch und ich bin christ.
nicht im katholischen sinne, aber ich glaube an gott.
Zitat:
"Was ich also behaupte ist: Religion/Glaube ist Beschiss! Ein altes stupides Märchen!"

Es kann alles beschiss sein. damit muss man sich irgendwie abfinden.


Mein Statement zu Ausgangsfrage:
Warum sollte man sowas fragen? endweder man glaubt oder man glaubt nicht. So einfach ist das.


Grüße, Achaiah



geschrieben von: R_fuckin'_X

ES GIBT KEINEN GOTT
warum ist das so schwehr zu verstehen????!!!!



geschrieben von: Montrose

Weil es nichts mit verstehen, sondern mit existieren zu tun hat.



geschrieben von: Achaiah

Zitat:
"ES GIBT KEINEN GOTT" - von R_fuckin'_X


huch.
wie begründest du das??


Gruß, Achaiah



geschrieben von: R_fuckin'_X

Ey...Leute... es ist schon erschreckend das man darüber diskutieren muss...

1. Habt ihr ihn schonmal gesehen, gehört? (Und NEIN, die Butterbrote bei eBay gehören nicht dazu!)
2. WW1, WW2, 11.September, Columbine, Erfurt, ...
3. Wenn Vor Gott alle Menschen gleich sind...wozu gibbet dann eine Hölle?
4. Wenn für Christen der Tod das Tor zum leben ist, warum bringen sie sich dann nicht alle selbst um, dann wären sie doch bei ihrem beschissenen Gott?



geschrieben von: Achaiah

Zitat:
1. Habt ihr ihn schonmal gesehen, gehört? (Und NEIN, die Butterbrote bei eBay gehören nicht dazu!)

nein. hast du australien schonmal gesehen/gehört?
und wer sagt dir, das deine sinne dich nicht täuschen?

Zitat:
2. WW1, WW2, 11.September, Columbine, Erfurt, ...

und?
bist du als kind mal hingefallen?
ich bin mir sicher, das deine eltern das nicht wollten, aber du musstest ja auch lernen, das es sich nicht empfiehlt zu fallen.
gott ist wie unsere eltern.
er wünscht uns das beste, weiss aber auch das wir erst lernen müssen.

Zitat:
3. Wenn Vor Gott alle Menschen gleich sind...wozu gibbet dann eine Hölle?

schonmal was von metaphern gehört?

Zitat:
4. Wenn für Christen der Tod das Tor zum leben ist, warum bringen sie sich dann nicht alle selbst um, dann wären sie doch bei ihrem beschissenen Gott?

schonmal n blick in die bibel geworfen?
wäre gut wenn man weiss wovon man spricht.
ich ziehe doch auch nicht über mongolische suppe her. ;)


Grüße, Achaiah



geschrieben von: R_fuckin'_X

Ihr seid krank.



geschrieben von: Achaiah

Zitat:
Ihr seid krank.


ja?
dann sollt ich schonmal n termin beim arzt machen. *gg*
ernsthaft nu.
wie kannst du dir dermaßen sicher sein?
was gibt dir diese scheinbar absolute gewissheit?
(das krank könnte man btw schon fast als beleidigung verstehen.
auch wenn ich kein mod bin, bitte ich dich um ein wenig zurückhaltung.)
gerade hier im philosophie-forum solltest du mit dem satz "ich weiss, das ich nichts weiss" in diskussionen hinnein gehen. sonst kannst du nie was dabei lernen.
und wenn du bloß deine absolute und einzige meinung vertreten willst, dann schreib n blog ;)


Grüße, Achaiah



geschrieben von: Montrose

WW1 und WW2 wurde von Leuten veranstaltet, die die Gebote des Herrn mißachteten. :D Hätten sie an Gott geglaubt, hätte es diese Kriege nicht gegeben.


Nein, Dein Einwand ist gerechtfertigt. Vieles läuft Scheiße, da kann ja wohl kein größerer Wille dahinterstecken.

Ich weiß es nicht. Frag mich, wenn mein Leben vorbei ist, ob's irgendeinen Sinn machte, ob da eine göttliche Hand drin sichtbar war oder alles nur Chaos oder womöglich falsch.

Es kann auch seine Vorteile haben zu sagen: jetzt riskier ich einfach mal, ohne irgendeine komische Lehre im Hintergrund zu haben.


In gesellschaftlicher und kultureller Hinsicht wird sich Gott allerdings nicht wegdiskutieren lassen. Es gibt Kirchen, es gibt ein christliches Abendland und seine geschichte, es gibt Kirchenmusik und Bischöfe, und es gibt anscheinedn auch "einfaches Fußvolk, das was damit anfangen kann. Egal wie Du's anstellst, diese Erscheinungen mußt Du zumindest tolerieren.

Zitat:
Wenn Vor Gott alle Menschen gleich sind...wozu gibbet dann eine Hölle?
Wenn .... kein religiöser Text auf Erden behauptet, vor Gott seien alle Menschen gleich.

Mein Vater hat diesen Unsinn, genauso wie "Toleranz" auch immer verzapft. Dieser Gleichheitsgedanke íst keine christliche Idee, es ist so ein Hirnfurz der Nachkriegsgeneration, die sich vielleicht dachte: wenn wir schon den Krieg nicht gewonnen haben und damit nicht besser dastehen , wollen wir wenigstens nicht schlechter dastehen.

Das ist Nachkriegsdeutschland, und nicht Christentum. Christentum ist das mit Hölle und Engelchen und so weiter. :D


Zitat:
4. Wenn für Christen der Tod das Tor zum leben ist, warum bringen sie sich dann nicht alle selbst um, dann wären sie doch bei ihrem beschissenen Gott?
Das sind sie jetzt auch schon. Die Erde ist bekanntlich Gottes Schöpfung, und da wird der große Gärtner schon hin und wieder mal vorbeischauen.



geschrieben von: Wistaire

Kann mich Achaiah nur anschließen - erst informieren - dann urteilen.
Man sieht an Deinen Fragen, das Du die Bibel nicht kennst.
Hast Du meinen Beitrag gelesen?
Gott hat sich durch Jesus gezeigt auf der Welt - ansonsten wird man ihn erst sehen nach dem Tod.

Wenn Menschen handeln, müssen sie dafür Verantwortung und die Konsequenzen tragen - leider müssen manchmal auch völlig Unschuldige darunter leiden - das ist aber das Handeln von Menschen - dafür kann Gott nichts.

Christen sollen auf der Erde Salz und Licht sein, deswegen ist es wichtig, das wir hier sind! Die Ewigkeit werden wir ja eh erleben, dagegen ist das Menschenleben nichts.



geschrieben von: 242shockfront24

Ich glaube an das was ich sehe und anfassen kann und an meine Familie.

Wenn es einen Gott geben soll dann frage ich Euch,wieso gibt es so viel Elend und Verderben auf dieser Welt?

Wieso werden die guten bestraft indem sie sterben müssen?

Wieso dürfen die bösen bleiben und weiter so machen wie bisher?

Wieso gibt es schlimme Krankheiten die er dann nicht heilt?

Wieso müssen Menschen hungern,warum lässt er es dort nicht besser werden?Wieso lässt er Tsunami's los und alles wird zerstört?

Warum lässt er den Krieg zwischen den Menschen zu und schlichtet nicht?

Warum erhörte er mich nicht als ich ihn am meisten brauchte???

Als ich damals bemerkte das mir keiner zuhörte und alles schlimmer wurde habe ich meine letzte Kraft genommen und mir selber geholfen in dem ich auch mir selber sagte Scheiß drauf Helf dir selber so wird dir auch geholfen!

Ich habe Menschen sterben sehen die es nicht verdient haben und hatten,immer unter Schmerzen und Qualen,aber die Menschen die es am meisten verdient haben sind immer noch unter uns!

Wenn es einen Gott oder irgendein höheres Wesen geben sollte dann soll er oder es endlich mal aufwachen und etwas unternehmen und nicht wie wir alle mit geschlossenen Augen durch die Welt gehen.

Noch was sorry wenn ich das schreibe aber für mich ist die Bibel die größte Lüge der Menschheit.



geschrieben von: Wistaire

@Schockfront - die meisten Deiner Fragen hab ich beantwortet - schau doch noch mal.
Gott hat immer die besten Pläne - und er steht außerhalb der Zeit - seine Gedanken sind nicht unsere - und wir können ihn nicht verstehen!
Gott ist immer da - aber wenn du ihm den Rücken kehrst, kann er nichts für Dich tun!



geschrieben von: Achaiah

@Montrose: sehs ansich genauso, nur das ichs riskiere und glaube ;)
ansich ists wurscht. und manchmal hilfts.
und obs nu gott ist das hilft, oder eine eigene kraftreserve is doch wurscht.

@Wistaire: menschen mit einem solchen glauben bewundere ich. auch wenns, wie gesagt, für mich nur süß ist. ;)
hölle, himmel, teufel, gott. ansich alles nur metahpern.
glauben kann man ja trotzdem.


Grüße, Achaiah



geschrieben von: Wistaire

@Achaiah - mit süß hat das nix zu tun, es macht das Leben lebenswert.
Woher weißt Du, das das alles Metahpern sind?
Wenn Du sagst, Du glaubst an Gott, so ist er der Schöpfer und keine Methapher.



geschrieben von: 242shockfront24

@Wistaire Gott oder ein höheres Wesen soll die besten Pläne haben???

Wieso verwirklicht er sie dann nicht?!

Die meisten Pläne die du meinst sind bis jetzt fast alle gescheitert,sieh dich doch einfach mal richtig um und mach deine Augen auf,geh nicht blind durch die Welt.

Gott hat den ersten Fehler begangen als er Adam und Eva schuf(ist meine Meinung,sorry).
Denn Gott hatte nicht bedacht das er Eva die weibliche List hatte.


Aber ich muss sagen ich bewundere dich ein wenig das du ein so starken Glauben hast,haben selten welche.



geschrieben von: Achaiah

@Wistaire: nja, süß ist wohl das falsche wort ;)
ich denke, das man das was in der bibel steht nicht wörtlich nehmen darf.
und ich glaube, das gott zu jeder zeit seine schützende hand über mich hällt.
das passt schon zusammen ;)
aber das zu erklären würde den rahmen sprengen...
Grüße, Achaiah



geschrieben von: Wistaire

Bloß weil wir seine Pläne nicht immer erkennen können, bedeutet es nicht, das sie nicht da sind. Und seine Pläne entsprechen nicht unbedingt unseren.
Tröstlich ist - eines Tages werden wir alles verstehen.

Für einen Christen ist das schon schwierig - für einen Nicht-Christen umso mehr - verstehe ich gut, schließlich war ich auch nicht immer Christ.
Ganz sicher gehe ich nicht blind durch die Welt, sondern bin erst durch den Glauben sehend geworden.
Es schmerzt sich in der Welt umzusehen - so viel Elend, Not, Krieg usw. So viele Menschen sind verzweifelt etc.
Gott wollte keine Marionetten, deswegen hat jeder den freien Willen - so hat Eva von daher gehandelt - aus freien Willen heraus - und mußte die Konsequenz tragen - so ist es doch überall.

Wer macht die Kriege? Die Menschen! Wie kann es sein, das auf der einen Seite Menschen verhungern und auf der anderen andere so viel Reichtum haben? Es liegt am Verhalten der Menschen! Würde jeder Reiche sich um Arme kümmern, wäre es anders!



geschrieben von: Wistaire

@Achaiah - würd mich gern weiter mit Dir unterhalten :)
Wenn mein Forum eröffnet ist, bietet sich da ja auch eine Plattform dafür.



geschrieben von: R_fuckin'_X

Hahaha, ihr müsst euch mal reden hören... is echtn Witz...



geschrieben von: Achaiah

@Wistaire, könnte interessant werden, jap. ;)
Warum glaubst du, das Gott einen derartigen Plan hat?
Allmächtig und Allwissend... muss doch nicht sein, oder?
Und die Schöpfungsgeschichte ist immerhin schon wiederlegt.
Die Bibel ist nur ein Buch. Nicht mehr und nicht weniger.
Manches mag wahr sein, anderes nicht.
Ebenso wie Jesus gelebt haben kann/hat, aber damit noch nicht gesagt ist, das er gottes Sohn ist.
Könnt ja sein das Maria fremd gegangen ist, und das ihrem Mann verheimlichen wollte, oder? *gg*
Das "was Gott ist" zu suchen führt nach meiner Ansicht zu keinem Ergebniss.
Weder im Urknall, noch in der Bibel oder in der Kirche.

@R_fuckin'_X: Warum ein Witz?
Gerade in der Philosophie geht es doch darum, möglichst vieles zu berücksichtigen, oder?
Verschiedene Sichtweisen, Meinugen, sich mal von seiner zu lösen und alles ein wenig anders zu sehen.
Vieleicht liegt die der Wahrheit am nächsten kommende Erkenntnis ja irgendwo in der Mitte, wissen kannst du es nicht.
Und wenn du in einem Disput nicht an anderen Meinungen Interessiert und von deiner nicht abweichen willst, dann ist er für dich sinnlos. ;)


Grüße, Achaiah



geschrieben von: Wistaire

Ich soll aber nun nicht all Deine Fragen beantworten? ;)
Also - wenn man an Gott glaubt, ist doch klar, das er über uns steht - außerhalb der Zeit, dann hat über alles den Überblick - was ist daran so schlimm?
Ich wüßte auch nicht, wer sonst die Allmacht haben sollte?
Der Schöpfungsbericht ist widerlegt? Nun, davon weiß ich nix und es war eins der ersten Themen, mit denen ich mich intensiv auseinandergesetzt habe, als ich anfing zu glauben.
Das die Bibel nicht nur ein Buch ist, dafür gibt es eine Menge Fakten.
Am besten ist es, Gott im Herzen zu suchen.
Ich war sehr lange auf der Suche - und mir war sicher nicht bewußt, das ich Gott suche, aber ich merkte, das ich angekommen war, wo vorher immer wieder Hoffnungslosigkeit, Angst und Leere war - wurde diese ersetzt.

Schöne Nacht noch



geschrieben von: 242shockfront24

Zitat:
Also - wenn man an Gott glaubt, ist doch klar, das er über uns steht - außerhalb der Zeit, dann hat über alles den Überblick - was ist daran so schlimm?


Ok-Ich glaube an meinen Mann und an meine Kinder und die stehen über mir-außerhalb der Zeit,sind die jetzt allesamt GOTT???

Zitat:
Ich wüßte auch nicht, wer sonst die Allmacht haben sollte?


Alle dort die leben egal ob Tiere Menschen Insekten oder sonst was noch rumkriecht oder auf zwei Beine oder gar vier beine gehen kann...

Zitat:
Das die Bibel nicht nur ein Buch ist, dafür gibt es eine Menge Fakten


Wenn man sich die Bibel richtig durchließt war Jesus der erste Zuhälter der Welt und ein Säufer,sorry aber ist doch so.

Die Bibel ist die größte Lüge der Menschheit,nicht mehr und nicht weniger,es gab mal welche die meinten die müssten etwas verfassen weil sie gemerkt haben es gibt Menschen die schnell abhänig werden.Tja und so entstand die erste Sekte.

Ich frage mich allen ernstens ob Gott jemals gewollt hätte oder gewollt hat das es Missionare gibt die soweit in ihrer Bekehrung gehen das sie sogar Menschen töten oder Quälen?

Denn wenn jemand damals nicht wollte wurde er einfach getötet und ich möchte nicht wissen wie es ist in der dritten Welt oder sonst wo wo die Menschen noch ihren alten Glauben haben.

Zitat:
Für einen Christen ist das schon schwierig - für einen Nicht-Christen umso mehr - verstehe ich gut, schließlich war ich auch nicht immer Christ.


Wieso wird man abgestempelt als Christ oder nicht Christ?Ist dies nicht etwas herabwertend ?! Egal ob Christ Heide oder was weiß ich---Wenn es einen Gott geben sollte stellt er doch die gesamte Menschheit in einem Rang ,denn jeder wird gleichgestellt unter Gottes Hand,oder etwa nicht?!!!!!

Ob ich Christ bin oder nicht,ist Wurscht aber ich weiß was ich sehe und ich was ich mache und ich weiß wieviel für meine Familie tun kann,das zählt für mich ein Gott gibt mir nicht mein Täglich Brot sondern meine Arbeit ,ein Gott gibt mir auch nicht meine Täglich Kraft um Arbeiten zu können sondern es ist das Täglich Brot was ich mir verdiene um zu überleben,nicht mehr und nicht weniger.



geschrieben von: 242shockfront24

Zitat:
Am besten ist es, Gott im Herzen zu suchen


Wenn ich Gott im Herzen suche finde ich meine Familie und meine Freunde..:)



geschrieben von: Wistaire

Dein Mann und Deine Kinder stehen außerhalb der Zeit? Sorry, aber das nehm ich Dir nicht ab.
Kann ein Tier oder ein Mensch eine Erde schaffen?
Wie kommst Du auf diese Ideen über Jesus?
Es tut mir echt weh, sowas zu lesen, denn das steht nicht in der Bibel - vielleicht solltest Du sie noch mal lesen.
Woher kommt Dein Wissen, das sie eine Lüge ist?
Was ist mit den Prophezeiungen? Mit den Quram-Funden und vielen Dingen mehr?

Menschen (Missioniare etc.) machen Fehler, dafür müssen sie irgendwann grade stehen, klar hat Gott das nicht gewollt und sie haben somit nicht nach seinem Wort gehandelt und gelebt.

Ich stempel niemanden ab - ich hätte auch andere Worte benutzen können für meinen Satz, wieso sollte ich auf jemanden herab sehen - ich bin nichts besseres als andere.

Nein - vor Gott sind nicht alle gleich - er liebt zwar alle Menschen und wünscht sich, das sie zu ihm finden, aber nur diese gehören dann zu ihm. Denn die anderen haben sich gegen ihn entschieden.

Übrigens hab ich auch eine Familie und bin sehr glücklich :)



geschrieben von: Xenomorph

Wozu an Gott glauben? Dazu besteht keinerlei Notwendigkeit, und es sind auch keine nennenswerte Vorteile damit verbunden, sein Leben nach einem imaginären "höheren Wesen" auszurichten...ausser vielleicht dem, dass dadurch das Bedürfnis nach Sicherheit, dass offenbar bei vielen Menschen besteht, befriedigt wird...
Weil es dem Leben im "Diesseits" oft so sehr an allem mangelt, was sich die Menschen unter "Glück" vorstellen, wird die Erfüllung sämtlicher Wünsche, die den meisten Menschen in diesem Leben versagt bleibt, auf ein imaginäres "Jenseits" projiziert, wenn sie nur dazu bereit sind, alles negative im "Diesseits" geduldig zu ertragen...
Das "Böse" kommt dabei natürlich immer von den Menschen, den "armen Sündern", weil sie "Gottes Plan" einfach nicht gerafft haben...
Es lebe der "freie Wille"!...Ist dieser Wille jedoch wirklich frei, dann kann ich mich getrost über "Gottes Plan" hinwegsetzten und meinen eigenen Weg gehen, meinen eigenen Plan verwirklichen, wozu ich dann keinen Moral - Gott mehr benötige...so wie es die Figuren in der Bibel, auf die ich wirklich etwas geben würde, weil sie sich über Gott gestellt haben, getan haben: Eva, Kain, sowie der Schächer zur linken Seite von Jesus, der nichts bereut hat, sondern noch im Angesichts des Todes konsequent zu seinen "bösen" Taten stand: Das nenne ich wahre Tapferkeit und Überwindung der Herdentiermoral...
Wenn es aber den "freien Willen" nicht gibt, kann ich eh nix anderes tun als ich tue, und das "Gut" und "Böse" Problem stellt sich erst recht nicht...dann bin ich was ich bin und ein "Moral"- Gott ist ebenso überflüssig...

Für die, die an Gott glauben, gibt es sicher auch einen...der Glaube ist in gewisser Weise ja auch eine schöpferische Kraft, ähnlich wie die Kunst, hat der Glaube doch immerhin den Schöpfer geschaffen...



geschrieben von: Achaiah

*gääähn*
so, erster thread-beitrag des tages, dazu ein kaffee.
perfekt um den tag zu beginnen, oder? *gg*

@Wistaire: Adam und Efa? Ich dachte die Evolution wäre inzwischen Fakt ;)
Eins von vielen Argumenten.
Ich werd dir mal eine PN schicken nachher, in der ich meine Auffassung versuche möglichst klar zu formulieren. Wird n hartes Stück arbeit *gg*

Die Bibel ist nur ein Buch, ja.
Wer hat sie geschrieben? Weder Gott noch Jesus.
Menschen haben sie geschrieben. Und wie du richtig erkanntest: Menschen machen Fehler, lassen sich von negativen bestrebungen Leiten.
Auf die Bibel ist in so fern kein verlass.

Und sowas wie die Erde ist ganz einfach zu erschaffen.
Eine Supernova, viel Zeit, viel Glück bzw Stochastik und ne ganze menge Evolution. Und schon haben wir eine Erde ;)
Naja, Gravitation, Reibung und so haben natürlich auchnoch ein Wörtchen mit zu reden. *gg*


@242shockfront24: "Wenn ich Gott im Herzen suche finde ich meine Familie und meine Freunde.."
In gewisser weise muss ich nun sagen, das ist Gott ;)
kurz: Gott ist die Liebe, das Erbarmen und die Hoffnung.
Das was uns dazu bewegt zu verzeihen, uns den Arsch für andere auf zu reißen. ;)
Du empfindest es wohl anders, oder deffinierst es anders als ich.
Aber dies ist es, was ich Gott nenne.
"...Gott gibt mir nicht mein Täglich Brot sondern meine Arbeit..."
und vlt auch ein wenig den Mut, zu arbeiten?
Eben dir den Arsch auf zu reißen. ;)
was hällst davon?


So, ich mach mich dann mal aufn Weg zur Arbeit.
Grüße, Achaiah



geschrieben von: Tapio Bearking

Ich habe mich vor einiger Zeit mal mit einem, naja Bibelforscher will ich nicht sagen, da er sich streng von dieser Sekte distanziert hat, Hardcore-Christen unterhalten und wir sind nach reichlicher Überlegung zu einer interesanten Theorie über diesen Gott gekommen. Leider habe ich diese Theorie nie nieder geschrieben.

Gott ist die Energie, die hinter jeder chemischen Reaktion, hinter jedem physikalischen Ereignis steckt und keine Person, der man dann an Saint Peter's Gate die Hand schüttelt. (Mit dieser Theorie konnte ich mich auch als bekennender Atheist anfreunden.)

Eine andere meiner Theorie bezieht sich auf den Missing Link in unserem Stammbaum. Dabei handelt es sich bei Gott (egal, wie er nun genau heisst, ob Odin, Gott, Ra, Quetzocoatxl [oder so ähnlich *g*]) um höher entwickelte Lebensformen, die vor Urzeiten unseren Felsen besucht haben und hierbei etwas (z.B. aus wissenschaftlicher Neugier) an unseren Genen gespielt haben. Diese Götter haben absolut nicht gotthaftes an sich, sondern ihre Macht basiert einfach auf einer überlegenen Technologie, ähnlich wie wenn wir einem Neanderthaler einen Laptop zeigen.



geschrieben von: Achaiah

@Tapio: Das erste klingt nicht übel.
Gott als Person, oder handelndes Wesen ist sowieso... für mich persönlich zu abwägig, um es so aus zu drücken.

Das zweite aber... naja, die überlegene Lebensform muss ja auch irgendwo herkommen, oder? ;)
Außerdem bezieht sich diese Annahme ja nur auf den Menschen.
Es gibt aber viel mehr, zb das Universum *gg*
Generell: Für derartige Vermutungen wissen wir nach meiner Ansicht noch zu wenig über die entstehung des Lebens.
Ich bin überzeugt, das man einetages eine Wissenschaftliche Erklärung dafür findet, das sich irgendwann ein paar Moleküle dazu entschlossen haben, eine Zelle zu bilden,- aber die wird noch recht lange auf sich warten lassen.


Grüße, Achaiah



geschrieben von: LaChatte

Zitat:
Wozu an Gott glauben? Dazu besteht keinerlei Notwendigkeit, und es sind auch keine nennenswerte Vorteile damit verbunden, sein Leben nach einem imaginären "höheren Wesen" auszurichten...


Doch, Menschen mit einem starken Glauben (muss nicht christlich sein, kann auch was anderes sein) leben gesünder und werden weniger oft krank. Das ist ein SEHR nennenswerter Vorteil, finde ich.

Zitat:
ausser vielleicht dem, dass dadurch das Bedürfnis nach Sicherheit, dass offenbar bei vielen Menschen besteht, befriedigt wird...


Wer sein Bedürfnis nach Sicherheit nicht in einem spirituellen Rahmen befriedigt, tut es eben in einem materiellen Rahmen. Allerdings ist Glaube deutlich günstiger als eine Alarmanlage... und logisch, das Bedürfnis nach Sicherheit ist ein sehr tiefes menschliches Bedürfnis, daran ist nichts Schlechtes.

Zitat:
Weil es dem Leben im "Diesseits" oft so sehr an allem mangelt, was sich die Menschen unter "Glück" vorstellen, wird die Erfüllung sämtlicher Wünsche, die den meisten Menschen in diesem Leben versagt bleibt, auf ein imaginäres "Jenseits" projiziert, wenn sie nur dazu bereit sind, alles negative im "Diesseits" geduldig zu ertragen...


Glaube muss nicht jenseitsorientiert sein; er hilft dabei, das ganz konkrete Diesseits besser zu handhaben, und er gibt Richtlinien, wie wir hier und heute mit unseren Mitmenschen umgehen sollen. Wenn du zum Beispiel liest, was Jesus sagte, so steht nichts davon geschrieben, dass man erst nach dem Tod sein Glück findet; es steht aber "das Reich Gottes ist in euch drin", und also schon zu Lebzeiten erfahrbar.

Zitat:
Es lebe der "freie Wille"!...Ist dieser Wille jedoch wirklich frei, dann kann ich mich getrost über "Gottes Plan" hinwegsetzten und meinen eigenen Weg gehen, meinen eigenen Plan verwirklichen, wozu ich dann keinen Moral - Gott mehr benötige...


CG Jung sagte, Gott sei eine so offensichtliche Realität für ihn, wie ein Ziegel, der ihm auf den Kopf fällt.

Ebenso sagte er, "Gott ist ein Symbol für das selbst"

Wenn ich das mal übertrage, so hast du soeben gesagt: dass du wählen kannst, deinen eigenen Willen nicht zu wählen - gut, wenn du das willst...;)

Zitat:
sowie der Schächer zur linken Seite von Jesus, der nichts bereut hat, sondern noch im Angesichts des Todes konsequent zu seinen "bösen" Taten stand:


Bei den Schächern gehts nicht in erster Linie ums Bereuen; es geht darum, dass der rechts erkannt hatte, dass Jesus unschuldig war und es auch sagte; jener links hat nur gespottet.

Zitat:
Für die, die an Gott glauben, gibt es sicher auch einen...der Glaube ist in gewisser Weise ja auch eine schöpferische Kraft, ähnlich wie die Kunst, hat der Glaube doch immerhin den Schöpfer geschaffen...


Gott wird als Schöpfer definiert; Glaube ist eine schöpferische Kraft, folglich eine göttliche Kraft. Aber die Fähigkeit zu glauben war ja schon da, bevor irgend ein Mensch das Wort "Gott" aufgeschrieben hat... hier erklärst du gerade, dass Gott sich selbst erschaffen hat (wo er doch laut christlichem Glaubensbekenntnis "ungeschaffen" ist)





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