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Zitat:
Original geschrieben von famiroed
das wird doch heut zutage schon gemacht ! in der kindheit wird doch jeden kind das in einer christlichen oder judischen usw. familie aufwächst eingebläut das es nur den einen gott gibt ! es wird von klein auf mit diesen unfugt konfrontiert bis es selbst der meinung ist es ist so !
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Wie wäre er dann erfahrbar?
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Viele Christen, die ich kannte, waren nicht lebensfroh, sondern ganz im Gegenteil nachtragend, geizig, ängstlich, selbstgerecht.
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Jedenfalls am "besseren Menschen" den Christen festzumachen .... das würde ich niemals wagen.
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Dieser Anspruch impliziert aber bereits, dass ein Mensch ohne Evangelien und christliche Missionare nicht in der Lage ist, zur Wahrheit über "Gott und die Welt" zu gelangen.
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Original geschrieben von Wistaire
Im eigenen Leben, im Leben anderer, in Seiner Schöpfung (so sehe ich es)
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Original geschrieben von Cagliostro
Ein Gott liesse sich kaum auf einen kruden altertümlichen Text festlegen.
Gott macht was Sie für richtig hält, ohne Ankündigung, ohne Vertrag, ohne heiliges Buch.
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doch das menschliche Auge wird sachlich betrachtet nichts Göttliches im Weltlichen erkennen können.
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Nüchtern betrachtet assoziiert man ja bloß bestimmte Dinge und Ereignisse mit Gott
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So Gott Teil des Weltlichen sein mag, es bleibt eine gänzlich subjektive Erfahrung.
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Original geschrieben von Montrose
Du wirst auch Gerechtigkeit, Freiheit, Vertrauen niemals mit den Augen sehen können und dennoch haben wir die Gewißheit, dass es diese Dinge gibt.
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Du selbst bist auch eine gänzlich subjektive Erfahrung. Heißt das nun, dass es Dich nicht gibt?
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Diese Gleichsetzung von Objektivität mit Wahrheit ist so ziemlich der größte Hirnfurz, den die Philosophie jemals in die Welt gesetzt hat. Als ob es Dinge, die nur ich sehe, nicht geben könnte. Wenn ich morgens der erste bin, der die Sonne über der Stadt aufgehen sieht und nur ich sehe diesen Sonnenaufgang .... dann gibt es diesen Sonnenaufgang also gar nicht? [/B]
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Original geschrieben von Montrose
Man sieht nur mit dem Herzen gut. ;)
Du wirst auch Gerechtigkeit, Freiheit, Vertrauen niemals mit den Augen sehen können und dennoch haben wir die Gewißheit, dass es diese Dinge gibt.
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Original geschrieben von Montrose
Woher willst Du wissen, dass das bei allen Menschen so ist?
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Original geschrieben von Montrose
Diese Gleichsetzung von Objektivität mit Wahrheit ist so ziemlich der größte Hirnfurz, den die Philosophie jemals in die Welt gesetzt hat. Als ob es Dinge, die nur ich sehe, nicht geben könnte. Wenn ich morgens der erste bin, der die Sonne über der Stadt aufgehen sieht und nur ich sehe diesen Sonnenaufgang .... dann gibt es diesen Sonnenaufgang also gar nicht? [/B]
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Man sieht nur mit dem Herzen gut. ;)
Du wirst auch Gerechtigkeit, Freiheit, Vertrauen niemals mit den Augen sehen können und dennoch haben wir die Gewißheit, dass es diese Dinge gibt.
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Diese Gleichsetzung von Objektivität mit Wahrheit ist so ziemlich der größte Hirnfurz, den die Philosophie jemals in die Welt gesetzt hat. Als ob es Dinge, die nur ich sehe, nicht geben könnte. Wenn ich morgens der erste bin, der die Sonne über der Stadt aufgehen sieht und nur ich sehe diesen Sonnenaufgang .... dann gibt es diesen Sonnenaufgang also gar nicht?
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Original geschrieben von Elementarsatz
Und genauso ist es mit Konzepten wie "Vertrauen". Vertrauen ist keine unsichtbare, übernatürliche Zauber-Entität, sondern ein bestimmter Zustand eines Menschen, der unter anderem darin besteht, dass der Mensch sich auf charakteristische Weise verhält. Ob jemand einem anderen vertraut, das zeigt sich letztlich in seinen Handlungsweisen. Und daher ist menschliches Vertrauen ein ebenso empirisch fassbares und erforschbares Phänomen wie menschliche Verdauung.
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Original geschrieben von Cagliostro
Aus welchem Grund sollen wir dir das glauben?
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Da hast du natürlich recht doch sind Gerechtigkeit, Freiheit, Vertrauen auch lediglich Dinge welche sich bei uns im Kopf abspielen. Dies sind menschengeschaffene Begriffe und Ideale welche jedoch nicht greifbar in der Welt zu finden sind.
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Ich sehe nun keinen Grund anzunehmen, dass Gott in dieser beispielhaften Situation seine Finger im Spiel hatte. Ich denke das verhält sich für jede Situation im Leben gleichermaßen.
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Im Regelfall verhält es sich bei den meisten Dingen jedoch so, dass jeder sie sehen kann wenn er seine Augen darauf richtet.
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Du hast offensichtlich keine Ahnung, was Objektivität bedeutet und was nicht.
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Original geschrieben von Elementarsatz
Es erfordert eigentlich nur Sprachkompetenz und ein wenig Nachdenken, um einzusehen, dass das Verhältnis zwischen einem Zustand wie "Vertrauen" und bestimmten Verhaltensweisen ein ähnliches ist wie das zwischen der Universität und den Universitätsgebäuden und ihrer spezifischen Organisationsweise.
....
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Das Problem am Atheismus ist, dass doch der Glaubensgrundsatz Crowleys umgesetzt wird,
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Atheisten lehne ich als Form ab, bzw. glaube ich nicht, dass es Atheisten gibt.
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Jede Form des Nichtglaubens will den Menschen nur mit Dingen abfüllen, die ihn nicht befriedigen:
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Original geschrieben von Montrose
Dinge, die sich "nur" in unserem Kopf abspielen, existieren doch auch. Willst Du behaupten, es gäbe keine Sprache, keine Mathematik, keine Geschichte, nur weil sie angeblich nicht in der "greifbaren Welt" bestehen.
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Original geschrieben von Montrose
Vielleicht hast Du über die Größe des Lebens nie nachgedacht. Der Religiöse versucht ähnlich wie der Philosoph nicht die Tasse Kaffee auf dem Tisch, sondern das "Alles" zu betrachten. Und je umfassender man denkt, desto rätselhafter wird diese ganze Veranstaltung hier.
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Original geschrieben von Montrose
Um mal den Korinthenkacker zu spielen: im Regelfall hat jeder einen anderen Blickwinkel, weil niemals zwei Köpfe am selben Ort sind.
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Original geschrieben von Cagliostro
Thora, Bibel und Koran sind Menschenwerk, poetischer Nonsens,
sie erklären Gott genausowenig, wie die Parksatzung der Stadt
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Original geschrieben von Tapio Bearking
Ich glaube nicht an Gott oder irgendeine Gottheit. Ich bin Atheist. Ich weiß, das es keinen Gott gibt.
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Original geschrieben von Cagliostro
@Terranigma
Hmpf die Bibel wird also aktualisiert?
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Original geschrieben von Dyspenthes
Lustig ist, dass dieses Wissen eigentlich jedem zugänglich ist, der sich dafür interessiert. Aber es gibt so gut wie niemanden, der es wirklich wissen will. Viel lieber nimmt man jedes Wort dieses Buches für wahr, um entweder dagegen zu schimpfen oder aber es für heilig zu erklären, was an und für sich ziemlicher Unfug ist. Nicht die Worte sind wichtig, sondern der Inhalt.
Und du weißt überhaupt nicht, wie leer eine Kirche sein kann, wenn der Pfarrer mal ein Jahr lang versucht, exakt diese Dinge der Gemeinde nahezubringen, während die Gemeinde, in der der Pfarrer irgendwelchen Unfug schwallt, gut besucht ist. Es gibt nur wenige Theologen, die das wirklich durchhalten. Einige bekommen schwerste Depressionen wegen der Anfeindungen, andere verbiegen sich und nur ganz wenige versuchen weiter, die Unwissenheit zu bekämpfen.
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Nun - Wenn du weißt das es keinen Gott gibt, wo ist der Beweis?
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Sag ich doch, ein Niveauproblem............Weiss (irgend ein)Gott, dass es dich gibt?
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Original geschrieben von Terranigma
Gerade dann sollte es doch aber auch die Bemühung der Kirche darin liegen den Menschen die Bibel und Gott nach der Bibel so nahezubringen, wie es sich wirklich verhält. Mögen die Pfarrer dort auch heftigen Widerstand erhalten, ich glaube dieser Widerstand würde recht schnell zusammenfallen tät der Papst sich dazu mal äußern. Gerade weil die Bibel so verschlüsselt ist damit die Schreiber zu ihrer Entstehungszeit unangreifbar waren, muss man dem gemeinen Gläubigen doch auch den Schlüssel dafür geben die Bibel so zu verstehen wie sie wahrscheinlich gemeint ist was ja bedeutet - Nicht wörtlich! Doch weder die katholische noch die evangelische Kirche scheint mir interesse daran zu haben, den Gläubigen dieses kritische Denken anzueignen.
Zitat:
Original geschrieben von Terranigma
Aber am Rande - Sicher, dass die Bibel nur in Bezug auf ihre Sprache ständig korrigiert bzw. abgeändert wird? Laut meines Religionslehrers, und ich halte ihn für einen sehr fähigen Mann, wird die Bibel auch in Bezug auf ihre historische Korrektheit, speziell das Neue Testament, ständig überprüft. Während man den Genesis historisch sicherlich nicht erfassen kann ist ja Jesus von Nazareth sehr wohl auch in anderen Quellen zu finden welche eben nicht die Bibel sind. Gibt es dann zwischen der Bibel und diesen Quellen Widersprüche wird dies meines Wissens auch in neueren Versionen der Bibel vermerkt - ... Nun, oder nur in bestimmten Ausgaben.
Zitat:
doch lässt sich Gott nicht im Leben erfahren im Sinne von - "Aha, ich weiß, dass dies Gott zu verdanken ist war".
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Da scheint mir Gott selber sehr von einem Extrem ins andere überzugehen, wenn man der Bibel glauben schenkt
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Hmpf die Bibel wird also aktualisiert?
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Das Bild, das in den monotheistischen Religionen von "Gott" erzeugt wurde ist voller Widersprüche, z.B. über die Herkunft dieses Gottes geht. Nach den Christen machte es *plopp* und Gott war da.
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Zum anderen steckt die gesamte Religion voller Widerworte, Wasser predigen und Wein trinken, "Du sollst nicht töten" und in keinem Buch gibt es so viele Ermordete aus niederen Gründen wie in der Bibel.
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Gerade dann sollte es doch aber auch die Bemühung der Kirche darin liegen den Menschen die Bibel und Gott nach der Bibel so nahezubringen, wie es sich wirklich verhält.
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wird die Bibel auch in Bezug auf ihre historische Korrektheit, speziell das Neue Testament, ständig überprüft. Während man den Genesis historisch sicherlich nicht erfassen kann ist ja Jesus von Nazareth sehr wohl auch in anderen Quellen zu finden welche eben nicht die Bibel sind.
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Original geschrieben von Tapio Bearking
Nach den Christen machte es *plopp* und Gott war da. (Eigentlich machte es nicht einmal plopp...)
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das über die ersten drei Sekunden keine genauen Informationen bestehen, wie das Universum aus der Singularität entstand.
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Original geschrieben von Montrose
Singularität ist aber ein komplizierter Name für einen Gott. ;)
Auf hebräisch übersetzt würde man das lateinische Wort "Singularität" als Jahwe (ich bin, der ich bin) übersetzen. Denn nichts anderes bedeutet das Wort "Singularität".
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Original geschrieben von Tapio Bearking
[...] Zum anderen steckt die gesamte Religion voller Widerworte, Wasser predigen und Wein trinken, "Du sollst nicht töten" und in keinem Buch gibt es so viele Ermordete aus niederen Gründen wie in der Bibel.
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Original geschrieben von Dyspenthes
Genesis historisch nicht erfassen können? Völliger Unfug, geschrieben wurde es im babylonischen Exil und das Ischta-Tor ist beispielsweise in Berlin ausgestellt. Flavius Josephus ist wiederum beispielsweise eine außerbiblische Quelle über Jesus, aus der man schließen kann, dass dieser wirklich existiert und auch auf Menschen, die keine Anhänger waren, gewirkt hat.
Zitat:
Original geschrieben von Dyspenthes
Und nach den Evolutionstheoretikern machte es "rums" und alles entstand. Wo ist der Unterschied?
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Original geschrieben von Dyspenthes
Johannes Calvin hat mal gesagt: "Das Endliche vermag das Unendliche nicht zu fassen." Ich finde, da ist etwas wahres dran. Wir können uns überhaupt nicht vorstellen, wie das Weltall aussieht, weil wir immer an irdische Gegenbenheiten gebunden sind.
Zitat:
Original geschrieben von Terranigma
Mit historisch erfassbar meinte ich nicht die Entstehungszeit der Genesis sondern historische Überprüfbarkeit in Bezug auf den Inhalt. Das die Situation in der die Bibel bzw. ihre einzelnen Inhalte entstanden, überprüfbar ist stimmt wohl, doch die Inhalte wie eben die der Genesis werden kaum nachweisbar sein. Das meinte ich. Kein Historiker wird in unabhänigen Quellen Hinweise darauf finden können wie Gott die Welt erschuf während man ja Jesus' Handeln auch in anderen Quellen nachvollziehen kann, ua. auch um mögliche Widersprüche zwischen dem historischen Jesus und dem Jesus der Bibel aufzudecken. Das meinte ich, nicht die Umstände in dem die einzelnen Inhalte der Bibel entstanden.
Zitat:
Original geschrieben von Terranigma
Womöglich komme ich da gerade nicht mit, doch versucht die Evolutionstheorie doch gar nicht die Entstehung des Weltalls als Anfang von Allem zu erklären? Die bislang populärste Theorie ist ja die des Urknalls und soweit ich weiß, gibt es ja Anhaltspunkte von dem Universum wenige Augenblicke vor dem Urknall.
Zitat:
Original geschrieben von Terranigma
Doch die Sinnhaftigkeit, die Bedeutung und die Ursache dessen ist doch nicht Aufgabe der Wissenschaft - Dort stößt die Wissenschaft an ihre Grenzen und macht der Religion Platz welche eben ganz verschiedene Erklärungsansätze anbietet. Urknall- und Evolutionstheorie oder göttliche Schöpfung - Sowie ich das sehe, stellt sich diese Frage erst gar nicht.
Zitat:
Original geschrieben von Terranigma
Da mag ich dann aber widersprechen denn wie unendlich das Universum ist, ist bislang noch nichtmal erklärt. Man kann sich sehrwohl vorstellen, wie das Universum aussieht indem man es Stück für Stück erforscht. Ob man am Ende jemals eine Weltformel finden wird mit der sich alles erklären lässt mag ich auch anzweifeln, doch weshalb sollte man sich kein Bild vom Universum machen können? Johannes Calvin kann nur in soweit recht behalten als wenn das Universum tatsächlich unendlich wäre.
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Original geschrieben von Dyspenthes
Ist das nicht auch verdammt unwichtig, wenn die Genesis überhaupt nie den Anspruch darauf erhob, historisch korrekt zu sein?
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Original geschrieben von Dyspenthes
Der Urknall ist besagter "Rums". Und von den Anhaltspunkten habe ich zumindest noch nie etwas gehört. Solltest du dazu etwas finden, poste bitte den Link. Aber selbst wenn stellt sich wiederum die Frage, was davor war, was davor war und bla.
Zitat:
Original geschrieben von Dyspenthes
Du hast noch nicht mit so merkwürdigen Menschen gesprochen, die behaupten, dass die Evolutionstheorie sowie die Urknalltheorie die mögliche Existenz eines Gottes ausschließt? Das ist nämlich der Regelfall.
Zitat:
Original geschrieben von Dyspenthes
Was absolut nichts daran ändert, dass du nichts begreifen kannst, was über deinen kleinen menschlichen Verstand hinausgeht. Wenn man aufhört, sich selbst als etwas unglaublich geniales wahrzunehmen, kommt man vielleicht irgendwann darauf, dass Sokrates mit seinem Ausspruch "Ich weiß, dass ich nichts weiß, und damit weiß ich noch mehr als die, die glauben, irgendwas zu begreifen" (sinngemäß) Recht hatte.
Zitat:
@Montrose: Übersetzt bedeutet Singularität: einzeln, vereinzelt, sowie eigentümlich, außerordentlich.
Demnach wäre das außer "Ich bin" ein "Du bist" und "Er / Sie / Es ist".
Zitat:
Es sind bloß Ansätze von denen ich auch nicht sagen mag, dass ich sie glaube
Zitat:
Es geht eher darum den Dingen eine Bedeutung zu geben als zu erklären wie genau sie funktionieren.
Zitat:
Warum ist es dir eigentlich wichtig, inwieweit die Person "Jesus" real war? Was, wenn sie wie Hiob, eine erdachte Gestalt wäre
Was sind Wunder? Scheinbare Unmöglichkeiten? Bsp.: eine Person, nennen wir sie X, leidet unter unerträglichen Schmerzen, nachdem die Ärzte OPs verpfuscht und X dann aufgegeben haben. Ein Wunder wäre es, wenn ein Gläubiger (evtl. X selbst) ihr die Schmerzen nehmen würde. Wer ihr nicht helfen kann, ist kein Gläubiger, oder?Zitat:
Montrose: Tatsächlich aber ist Glaube im Grunde Wunderglauben.
Inwiefern ist dies eine Abweichung? Ist Liebe kein Wunder?Zitat:
Montrose: Jedwede Abweichung davon im Sinne "Gott ist Liebe, Liebe ist Gott…"
Zitat:
Original geschrieben von Dyspenthes
@Terranigma
Und trotzdem ist die Weisheit von heute die Lüge von morgen. Immer wieder zu beobachten, gerade bei den Naturwissenschaften.
Wir Menschen haben gelernt, uns Dinge, die in der Natur zu finden sind, nutzbar zu machen. Aber das heißt noch lange nicht, dass wir auch kapiert haben, warum sie da sind.
Zitat:
Original geschrieben von Dyspenthes
Warum ist es dir eigentlich wichtig, inwieweit die Person "Jesus" real war? Was, wenn sie wie Hiob, eine erdachte Gestalt wäre (was sie nicht ist, aber hypothetisch), an deren Beispiel man eine theologische Idee begreiflich machen wollte? Wäre dann die Theologie dieses Jesus nicht trotzdem genauso revolutionär, wie wenn es (wie es scheint) eine reale Gestalt gesagt hat?
Zitat:
Original geschrieben von Dyspenthes
Ich halte es im Übrigen für durchaus möglich, dass die Welt durch Vernunft nicht erfassbar ist, sondern nur die Möglichkeiten, sie zu nutzen (also wieder auf den Menschen bezogen). Bzw. halte ich es für wahrscheinlich, dass kein Mensch irgendwas, was er nicht auf die Menschheit beziehen kann, begreifen kann. [/B]
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Was sind Wunder?
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Ist Liebe kein Wunder?
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zu ihm finden kann
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Wenn ich quasi eine bestimmte spirituelle Energie in Einem oder in Neun oder Zwölf Göttern verehre macht keinen technischen Unterschied.
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Genauso würde es Sinn machen, dass ich die mir bekannte Welt in ihren Entitäten verehre, also in Bergen oder Flüssen.
Zitat:
Das Dogma des Christentums auf strukturelle,nicht unbedingt auf inhaltliche Dinge macht es in meinen Augen so militant.
Zitat:
Ist es wirklich wichtig, ob Jesus Gott ist oder gottgleich?
Da Gott in allem ist und alles in Gott ist, macht es keinen Unterschied.
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Wir sehen also, es handelt sich um ein tradiertes Dogma, das die meisten von uns gar nicht mehr verstehen.
Zitat:
Aber mit bibeltreuen Auswendiglernern
Zitat:
Gottes Wort wird nicht diskutiert, schon gar nicht interpretiert! Ruhe!
Zitat:
Ist es denn wichtig, dass Mohammen von Gabriel(e) abgeholt wurde.
Zitat:
kann man stundenlang über solchen Blödsinn streiten, ohne Ergebnis.
Zitat:
Original geschrieben von Montrose
Das macht "technisch" einen gewaltigen Unterschied. Wenn Du mehrere Götter annimmst, kannst Du sie gegeneinander ausspielen und Du hast ganz andere Erklärungsmuster für widersprüchliche oder unangenehme Phänomene. Wenn jemand stribt, hat im Polytheismus Pluto über Zeus gewonnen, während solch eine Erklärung im Monotheismus nicht funktioniert.
Zitat:
Warum solltest Du das tun? Flüsse sind Flüsse und Berge sind Berge.
Zitat:
Militanz kommt in jeder Kultur vor und hat somit nichts mit Christentum zu tun. Die Eroberungen Alexander des Großen und der Aufstieg Roms fanden vor dem Christentum statt.
Zitat:
Wenn Jesus nicht Gott wäre, gäbe es auch keine Erlösung im christlichen Sinne. Das Christentum sieht in der Welt mehr als die Welt ist. Das ist der Unterschied zwischen Glauben und Nichtglauben.
Zitat:
Für alle Dinge des Lebens, nicht nur für den Glauben, gilt: Mitmachen ist was anderes als nur Zugucken. ;)
Zitat:
Original geschrieben von Xenomorph:
Wer glaubt, sieht etwas anderes als der "Ungläubige"...doch wird etwas dadurch "wirklich" anders, indem es lediglich anders wahrgenommen, durch einen etwas anderen "Realitätsfilter" geleitet wird...?
Zitat:
Original geschrieben von Xenomorph
...was ihn dadurch zu einem höchst widersprüchlichen Wesen gemacht hat:
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Original geschrieben von x-xcva
Dazu ein Beispiel ~> Ein Mensch steht voll im Arbeitsleben und erleidet einen Unfall, der dazu führt dass er seinen Job verliert. Er kann das nun als totale Katastrophe ansehen, zerbricht daran womöglich und endet in Alkoholismus o. ä. .... Ja, oder er nimmt es als .... hm, nennen wir es 'himmlischen Fingerzeig' oder sowas und betrachtet es als Chance etwas Neues zu versuchen, was er dann auch tut und vielleicht am Ende sogar feststellt, dass es gut war für sein Selbstwertgefühl und Wohlbefinden. Der Umstand als solcher ist der Unfall, dann macht's eben nur noch der Standpunkt, ob er eine Katastrophe oder eine Chance ist.