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Die Wahrheit über den Teufel, eine kleine Übersicht

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geschrieben von: Cagliostro

Satanismus: immer wieder missverstanden
Satanismus
Der Begriff Satanismus (nicht zu verwechseln mit Teufelsanbetung) ist relativ neu. Er wurde nachweislich zum ersten Mal von Robert Southey explizit verwendet, welcher auf diese Weise seinen Gegner Lord Byron zu diskreditieren suchte. Dessen Drama "Cain" aus dem Jahre 1821 gilt heute als das erste explizit satanistische Werk der Weltliteratur. Bereits 1667 hatte John Milton unter dem englischen Originaltitel "Paradise Lost" ein dichterisches Werk veröffentlicht, in dem erstmals in der Literaturgeschichte ein Satan beschrieben wird, der dem Menschen seine Potentiale, zu Wissen und Göttlichkeit zu gelangen, bewusst macht.

Unter dem Begriff "Satanismus" wurden und werden vielerlei geistige Strömungen zusammengefasst, welche oftmals keinen zwingenden Zusammenhang aufweisen. Als Kriterium gilt hierbei in der Regel, dass die Figur des Satans mehr oder weniger im Mittelpunkt steht.

Die erste Person, welche den Satanismus öffentlich als eigenständiges (d.h. achristliches) und kohärentes Religionssystem kodifiziert hat, ist Anton Szandor LaVey. LaVeys Satanismus ist eine Synthese aus Prinzipien und Lehren verschiedener Personen, welche seines Erachtens einen maßgeblichen Beitrag zur Kultur des "Satanischen" geleistet haben. Bekannte Inspirationsquellen LaVeys sind u.a. Cagliostro, Rasputin, Friedrich Nietzsche, Fritz Lang, William Mortensen, Carl Gustav Jung, Wilhelm Reich, Mark Twain und Ayn Rand.

Entgegen einer weit verbreiteten Auffassung kann der britische Magier Aleister Crowley weder als Satanist, noch als Vordenker des Satanismus eingestuft werden. Crowleys Maxime "Tu was du willst!" (repräsentiert durch das Wort "Thelema") korrespondiert nur bei oberflächlicher Betrachtung mit satanistischen Ideen. Tatsächlich fordert Crowley eine Einstimmung des menschlichen Individuums auf seinen "wahren Willen" - ein Konzept, welches eine stark mystische Ausrichtung hat. Ein solcher Universalismus ist mit Satanismus, welcher das individuelle Ich zum Maßstab der Dinge erhebt, nicht vereinbar. Allerdings hat die thelemitische Erklärung der Menschenrechte von Crowley ("Liber OZ") in ihrer entmystifizierten Form gerade unter Satanisten, die sich nicht auf die "Nine Satanic Statements" von Anton Szandor LaVey als ethische Grundlage beziehen wollen, weite Verbreitung gefunden. Die Verbindung von Satanismus und Thelema wurde durch den britischen Schriftsteller Dennis Wheatley geprägt.

Für einen realexistierenden Satanismus im Mittelalter vor dem Hintergrund der zahlreichen Hexenverbrennungen dieser Epoche gibt es zum gegenwärtigen Zeitpunkt der Forschung keinerlei Anhaltspunkte.



geschrieben von: Cagliostro

Luzifer ist im Plan Gottes.
Ist Satan schon zur Ordnung Gottes umgekehrt? Welche
Eigenschaften hindern ihn daran? Offenbarungen Jakob
Lorbers (1800-64)
----------------------------------------------------

http://www.j-lorber.de/satan/heilsplan/starrsin.htm

----------------------------------------------------
Da irrt der (selbsternannte) "Prophet"
gewaltig:


Luzifer liegt im Plan Gottes. Am jüngsten Tage
wird er selbstverständlich wieder ins Himmelreich
auffahren und dort zur Rechten Gottes wieder als
Lichtengel arbeiten. Kein Zweifel.
Luzifer ist ein Angestellter Gottes, er steht bei
ihm auf der Payroll.
Er hat die undankbare Aufgabe Menschen aus Liebe
zu quälen und zu verführen.
Er ist der Prüfstein Gottes.
Niemand verlangt von Luzifer, dass er entgegen
der Vereinbarung handelt, die er mit Gott hat.
Es ist sein Job und er macht ihn gut.

All die unterschwellige Gewalttätigkeit, die man
Luzifer unterstellt, ist sicher eine Art Drohkulisse,
mit der der Leibhaftige arbeitet, es ist halt sein
Arbeitsmittel.
Die Bibel erschreckt ja auch alle drei Zeilen kleine Kinder.

Luzifer ist sicher subtil, aber selten gewalttätig.
Er ist der Fürst der Finsternis.
Das muss so sein. Bedenkt immer, dass alles zwei Seiten haben
muss, denkt immer an die Pole!


"DIE SPRACHE IST OHNE INHALT
GESETZ - NUR EIN PAPIER
DAS WAHRE IST NICHT IMMER WAHRHEIT
ABER WIR SIND WIRKLICH HIER
ACHTUNG BEIDE SEITEN
ACHTUNG BEIDE POLE
DAS WAHRE IST NICHT IMMER WAHRHEIT
ABER WIR SIND IMMER HIER
GLUCK AUF, BEIDE SEITEN
PASST AUF, BEIDE POLE
ACHTUNG, BEIDE SEITEN
ACHTUNG, BEIDE POLE
DIE MAUER IST KEINE GRENZE
UND GRENZE IST KEIN ABGRUND
DIE NAEHE IST JETZT DIE FERNE
UND NICHTIGKEIT IST ABSOLUT
DIE WAHRHEIT IST FUR DIE LUGNER
UND FREIHEIT - DIE SKLAVEREI
DAS GELD IST FUR DIE ARMEN
UND ES IST LUGE REICH ZU SEIN"

(by Laibach, Achtung)



geschrieben von: Cagliostro

Der Leibhaftige ist ein armes Kellerkind, das niemals das Tageslicht sehen darf, dabei ist er doch der Lichtbringer...

Auszug aus:
http://www.fitforfun-food.de/klugab...tige-kinder.php

Woran liegt es, dass so viele Kinder und Jugendliche übergewichtig sind?

Ganz klar: zu viel falsches Essen und mangelnde Bewegung. Kinder lieben nun einmal Süßes und Fettiges, und wenn die Eltern keine Zeit (oder schlimmer: kein Interesse) haben, ihre Kinder an Gesundes heranzuführen, gibt es diese Leibgerichte eben täglich. Da oft beide Elternteile arbeiten, bereiten sich viele Kinder ihre Mahlzeiten selber zu und greifen so auf Fertiggerichte zurück. Über den Tag verteilt gibt es dann noch diverse Snacks und Süßigkeiten. In vielen Fällen leben die Eltern diese Ernährung vor. Man darf auch in diesem Bereich seine Vorbildfunktion nicht unterschätzen. Eine weitere Tatsache ist, dass sich Kinder heute oft viel zu wenig bewegen. Spielten Kinder früher im Park Fußball, fallen die Tore heute virtuell mithilfe der Spielekonsole. So beklagen einige Sportlehrer, dass ihre Schüler Probleme mit dem Rückwärtsgehen haben. Und nach dem langen Sitzen in der Schule geht es ab vor den Fernseher – immer dabei: die Tüte Chips

Der Hammer kommt erst noch:
"So beklagen einige Sportlehrer, dass ihre Schüler Probleme mit dem Rückwärtsgehen haben."

Wo soll denn dann bitteschön der Nachwux für den Satanskult herkommen?

Kann mir wer das verraten?



geschrieben von: Cagliostro

Sind wir zu nett für die Hölle??


glaube ich nicht.
Des Teufels Ansatz ist nicht das Quälen von Menschen aus reinem Spass.
Der Teufel hat keinerlei sadistische Neigungen.
Eher im Gegenteil. ER macht es sich nicht leicht.
ER handelt immer im Auftrag.
Da sind sehr viele dienende Elemente in des Teufels Job-Description.

ER ist beauftragt um zu entsorgen.

Die wurmstichigen Seelen werden übrigens von den Erzengeln markiert,
wie zu fällende Bäume...
Der unausprechliche hat dann die Aufgabe diese Seelen mitzunehmen
und fast wie ein Altmetallhändler darauf zu schauen, ob man noch
etwas brauchbares damit anfangen kann.
Das man verrostete Seelen nicht so ohne weiteres wieder in den Karma-kreislauf pumpen kann, ist auch klar.
Durch viele Verfahren der Läuterung treten die Seelen irgenwann wieder in den Kreislauf zurück.
Der Teufel ist eigentlich kein Schlechter.
Es scheint nur viel zu viele Vorurteile über ihn zu geben.

Was er gar nicht mag, sind Verehrungshunde, die behaupten sie wären Satanisten.
Sie werden ihm und seiner anspruchsvollen Aufgabe nicht gerecht!



geschrieben von: Ekros

Um die Existenz des Teufels anzuerkennen müßte ich an Gott im christlichen Sinne glauben. Aber ich fürchte dazu fehlt mir die notwendige Naivität.
Satan oder auch der Teufel ist ein christliches Produkt das letztlich nur Bestandteil der christlichen Propaganda ist und letztlich spielt er nur seine Rolle in der christlichen Mythologie.
Ich denke hauptsächlich war (ist) der Teufel nur ein zusätzliches Mittel die Menschen an den christlichen Glauben zu binden. Ohne Angst vor dem Teufel gäbe es letztlich sicher um einiges weniger Christen.
Die Einen glauben an Gott, an seine Lehren, etc. Die Anderen haben Angst vor dem Teufel und der Hölle und glauben dann auch lieber an Gott als das Risiko einzugehen in der Hölle zu landen.
Daher müßte Satan der beste Kumpel von Gott sein, was würde Gott nur ohne ihn tun?
Da ich nicht an Gott glaube, zumindest nicht im christlichen Sinne, ist die Existenz eines Teufels wie die Christen ihn darstellen für mich absolut undenkbar.
Und alleine die Idee von Satanismus finde ich peinlich.
Man akzeptiert den christlichen Glauben und den christlichen Gott, setzt ihn als Existent voraus um ihn dann abzulehnen und dem Gegenteil seiner Lehren zu folgen? Waren diese Leute nicht fähig sich zumindest etwas eigenes auszudenken?
Selbsterklärte Satanisten kann ich, gerade in der heutigen Zeit, nicht ernst nehmen und ausschließlich belächeln. Denn ihr "Glauben" zeugt von mangelnder Hinterfragung und Beschäftigung mit dem Thema.



geschrieben von: Dustdreamer

Da wie schon oben erwähnt der Satanismus eine "junge" Splittergruppe des christlichen Glaubens ist, denn das eine könnte ohne die Bestätigung des Anderen nicht existieren.
Kann ich mit der ganzen Geschichte nicht viel anfangen,
ausserdem ist mir der ganze christliche Glaube doch zu simpel abgekupfert , z.Bsp. das Gesicht von Zeus als Gottvater, oder der Teufel mit dem Ziegenhörnern als Verballhornung von Pan, solche Beispiele sind zu Hauf vertreten. Die Menschen suchen nur nach einer Erklärung für das "Böse".

Aber was ist es, das Böse, der Teufel, eine Meinung oder Vorstellung einer genormten Gesellschaft. Wir werden von Kindesbeinen an programiert etwas als gut oder schlecht/böse zu interpretieren, und so sind wir doch nur die Produke unserer Umwelt und deren Normen.
Wenn wir uns aber neu definieren, durch uns selbst, was sind wir dann ?;)



geschrieben von: Fräulein Abend

Die Überschrift vom Teufel und der Inhalt der Beiträge stimmt nicht überein. Der Teufel ist schon um ein vieles älter als die Kirche, er ist schlicht und einfach eine zusammenfassung von den vielen kleinen bösen Dämonen und Geistern, die man in einer Person als Teufel zusammengefasst hat. Das Zitieren von Bibelstellen ist im Grund Sinnlos, denn was in der Bibel steht ist ohnehin größtenteils vom Keltischen und Germanischen Glaubens abgeschaut um den "Heiden" die Bekehrung leichte zu machen. Bsp die ach so Heiligen Feiertage sind (Zufällig) alle ohne ausnahme Feiertage der Germanen (und Kelten).



geschrieben von: DrusillaMuffels

wenn wir uns neu definieren, dann sind wir in den augen der angepassten welt böse/satanisten/hexen oder ähnliches ... man muss uns verbrennen um unsere seele zu retten ... (so ungefähr kommt es mir vor ... z.B. aus persönlichen "erfahrungen")

Wenn man sich bei Wikipedia den Eintrag zu Satanismus durchließt, wird einem schnell klar, dass es darum geht, den menschen in eine art gott zu verwandeln ... ihn selber als das anzusehen, was man anbeten sollte ... denn im satanismus gibt es keine götter und götzen ... "deus est homo" oder "lieber in der hölle herrschen, als im himmel dienen" ...
satan ist dort nicht derjenige, der hirnlos angebetet wird, er ist nur das, was alle erreichen wollen ...



geschrieben von: Cagliostro

Ach, ich denke, dass es so viele Varianten nicht gibt.

Seit jeher denkt der Mensch in den Kategorien Oben, Unten,
Links, Rechts, Nord, Süd...
usw.
Dies ist sicher eine Art Blaupause des Kosmos', die sich da wiederspiegelt.

Ob der Teufel jetzt technokratisch der angestellte Seelenstaubsauger ist oder eine Art Seelen-TÜV ist relativ.
Teufel ist halt ein Vorstellungsmuster, das wir in unserer
mitteleuropäischen Folklore brauchen.
ABer im Grunde ist es egal, wie man ihn oder es nennt.
Die Aufgabe ist vermutlich immer die gleiche.

Ähnlich ist es mit Gott, Engeln usw. nun, ich glaube nicht daran,
dass das himmlische Personal in der trostlosen Sklaverei lebt, dass es permanent die Bibel nachspielen müsste.
Die da oben tun, was sie wollen und sie heissen wie sie wollen.
Es sind ja wir, die den Dingen immer Namen geben müssen
und den Gott mit dem Rauschebart brauchen.
Ob es sich um eine Andere Form von Energie handelt wissen wir ja nicht...........



geschrieben von: DrusillaMuffels

es gibt sowieso viele dinge die von menschen geschaffen/erfunden/erzählt/aufgeschrieben wurden und plötzlich heilig waren oder göttlich ...



geschrieben von: Cagliostro

Das göttliche Prinzip müsste schon dergestalt sein, dass es immer und vor allem vor uns da war.
Wäre es anders, wären wir Menschen Gott.
Unsere unbeholfenen Versuche Macht auszuüben sprächen dagegen.
Wenn der scheinbar mächtigste Mann der Welt eine Krieg vom Zaun bricht, den er nicht gewinnen kann, wie mächtig ist er dann?



geschrieben von: Aristophanes

Zitat:
Original geschrieben von Cagliostro
Die erste Person, welche den Satanismus öffentlich als eigenständiges (d.h. achristliches) und kohärentes Religionssystem kodifiziert hat, ist Anton Szandor LaVey.


Sofern der "Satanismus" ein "eigenständiges Religionssystem" darstellt, ist er zwingend "achristlich"? Ich habe ja nichts gegen den inhaltlichen Gehalt dieses Satzes, aber es ist schon etwas befremdlich gesondert zu erwähnen, dass eine Religion, die nicht identisch mit dem Christentum ist, nicht-christlich sei. Auf die gleiche Weise sind auch der Hinduismus oder der Shintoismus "achristlich".

Oder meintest du hier "anti-christlich"? Dann wäre der Satz allerdings falsch.


Noch etwas: Was zum Teufel hat deine Selbstdarstellung mit Philosophie zu tun? Ich sehe hier keinerlei philosophischen Gehalt in den vorangegangenen Beiträgen.


Edit: Ist vielleicht notwendig: Soll kein Angriff sein.



geschrieben von: Phoenix1384

Zitat:
Original geschrieben von Cagliostro

Wenn der scheinbar mächtigste Mann der Welt eine Krieg vom Zaun bricht, den er nicht gewinnen kann, wie mächtig ist er dann?



Um einen Krieg auszulösen bedarf es keiner großen Macht, ein einziger Schuss genügt! Der Student, der 1914 den österreichischen Thronerben erschoss war mit Sicherheit nicht der mächtigste Mann seiner Zeit - und doch löste seine Tat den ersten Weltkrieg aus...



geschrieben von: Cagliostro

@Aristophanes
ohne direkt angesprochen zu sein..........die Philiosphie, als solche hat sicherlich auch regionale Bezüge.
Im Alltag gültig sind hierzulande die Upanishaden oder Veden kaum, anderswo durchaus.....

Hierzulande verbirgt sich einiges, was als Christlich-abendländisch bezeichnet wird, u.a. steckt sehr viel Hellenismus im sogenannten Christentum, und die Hellenen waren "Heiden".

Der (klassische) Protestsatanismus war vermutlich eine Reaktion auf das Christentum selbst.
Im Islam gibt es erkennbar so einen Kult im Kult eher nicht,
was sollten die Shaijtanisten auch machen, Halbmonde umdrehen und den Koran rückwärts beten? Keine Ahnung.

Dennoch könnte es sein, dass hinter der Figur des Teufels, etwas anderes steckt.
Gut und Böse, 0 und 1, An/AUS, schwarz/weiss.

Das Prinzip, dass eine Sache erst zu dieser Sache wird, wenn es die andere gibt.
Das ist meiner Meinung nach hochphilosophisch.........



geschrieben von: Elementarsatz

Zitat:
Das Prinzip, dass eine Sache erst zu dieser Sache wird, wenn es die andere gibt.
Das ist meiner Meinung nach hochphilosophisch.........


Irrtum. Dieses Prinzip ist ganz gewiss nicht "hochphilosophisch", sondern eher eine primitive Phrase, die wohl dem entlehnt ist, was man an Ying-Yang-Philosophie aus dem letzten Esoterik-Kalender entnommen hat. Tatsächlich kann ich weder logische noch empirische Gründe entdecken, die für seine Richtigkeit sprechen.

Nichts ist unlogisch oder abwegig an der Vorstellung, dass Gott ohne einen bösartigen Gegenspieler existiert. Es lassen sich ja nicht einmal stichhaltige Argumente gegen die These anbringen, dass es weder einen Gott noch einen Teufel gibt. ;)



geschrieben von: Cagliostro

Zitat:
Original geschrieben von Elementarsatz
Irrtum. Dieses Prinzip ist ganz gewiss nicht "hochphilosophisch", sondern eher eine primitive Phrase, die wohl dem entlehnt ist, was man an Ying-Yang-Philosophie aus dem letzten Esoterik-Kalender entnommen hat. Tatsächlich kann ich weder logische noch empirische Gründe entdecken, die für seine Richtigkeit sprechen.

Nichts ist unlogisch oder abwegig an der Vorstellung, dass Gott ohne einen bösartigen Gegenspieler existiert. Es lassen sich ja nicht einmal stichhaltige Argumente gegen die These anbringen, dass es weder einen Gott noch einen Teufel gibt. ;)



Deine Beiträge erinnern mich oft an "Nomad" aus einer Folge der alten StarTrekserie.
Wo der Roboter solange mit menschlicher Unlogik beschossen wird, bis seine Schaltkreise glühen.

Kann es sein, dass deine "Logik" nur eine Schutzmauer ist, die dich vor der Welt schützen soll?
Weil sie ungerade ist und stinkt?

Du magst die ambivalenten Sumpfbewohner, wie ich es wohl bin, vermutlich nicht, aber die Welt ist kein Reissbrettentwurft eines faschistoiden Architekten (Architekten sind immer faschistoid).
Jemand wie ich könnte auch in einem Gasnebel sich arrangieren,
du kannst dies nichtmal unter Laborbedingungen.



geschrieben von: Elementarsatz

lieber cagliostro,

Zitat:
Kann es sein, dass deine "Logik" nur eine Schutzmauer ist, die dich vor der Welt schützen soll?


Du hast ersichtlicherweise keine Ahnung, was Logik eigentlich ist und was nicht. Offenbar entnimmst du deine Kenntnis des Begriffs tatsächlich dem Konsum von Star Trek. Ich empfehle dir, einmal einmal einen Kurs in formaler Logik zu belegen oder zumindest einen Wikipediaartikel durchzuarbeiten. Dann siehst du, dass der Gestank oder die ungeraden Seiten der Welt in keinem Sinne "unlogisch" sind. Dümmliche esoterische Phrasen hingegen sehr wohl.

Für den Augenblick ging es mir nur darum festzuhalten, dass dein "Prinzip" weder irgendetwas mit Philsophie zu tun hat noch auf irgendeine Weise begründet ist.



geschrieben von: Montrose

Der Teufel spielt in der Bibel fast gar keine Rolle. Der Gegenspieler Gottes ist in der Regel der Mensch.



geschrieben von: LaChatte

Wohingegen ich die Meinung vertrete, dass Gott keinen Gegenspieler und kein Gegenteil hat; der Gegenspieler des Menschen aber der Teufel ist. In seinen verschiedenen Erscheinungsformen.

grüsse, barbara



geschrieben von: Xenomorph

Den Teufel in diesem Sinne hat erst die katholische Kirche geschaffen, um die Menschen einzuschüchtern und nach ihrer Pfeife tanzen zu lassen...nichstdestotrotz hatte bereits der Gott des AT etliche Widersacher - die Schlange, Eva, Kain, Lucifer und noch ein paar andere - die dann später in dieser einen Figur des Teufels zusammengefasst wurden...versehen zusätzlich mit einigen äußeren Attributen des griechischen Hirtengottes Pan - Bocksgesicht, gespaltene Hufe/Klauen, Hörner - und fertig ist der Teufel, wie die Kirche ihn ihren Doofis seit Jahrunderten an die Wand gemalt hat...



geschrieben von: LaChatte

Zitat:
Den Teufel in diesem Sinne hat erst die katholische Kirche geschaffen,


den Teufel in welchem Sinne...?

Zitat:
nichstdestotrotz hatte bereits der Gott des AT etliche Widersacher - die Schlange, Eva, Kain, Lucifer und noch ein paar andere


diese Aussage finde ich theologisch höchst fragwürdig.

Ich mag mich nicht erinnern, dass auch nur eine der hier genannten Personen bzw Wesen als Widersacher Gottes aufgetreten sein sollte. Nein, auch nicht die Schlange. Und der Satan schon gar nicht, der als Gottessohn benannt wird und sich strikt an die Anweisungen Gottes hält.

grüsse, barbara



geschrieben von: Hellscream

Und ein jeder spinnt sich sein eigenes Netz.



geschrieben von: Cagliostro

Zitat:
Original geschrieben von Elementarsatz
lieber cagliostro,



Du hast ersichtlicherweise keine Ahnung, was Logik eigentlich ist und was nicht. ...



Danke! Ich wusste nicht, dass du der hiesige Bezirksschlauberger bist.
Sorry, dass ich deine Zeit raube...

Dein Esoterikfeindbild nimmt manische Züge an, an was liegt das?
Hat dir mal eine Hexe ganz viel Leid angetan?
Soll man unlogische Hexen verbrennen?
Soll man astrologische Umtriebe vom Verfassungschutz beobachten lassen?
Soll man Logik zur Staatsreligion machen, wie in Nordkorea?
Fragen über Fragen.

Vielleicht solltest du das eine oder andere Buch beiseite legen, rausgehen und dir das Leben ohne Schub-leere ansehen, vielleicht bringst du die Schere in deinem Kopf dann raus.

Nun, ich habe die Erfahrung gemacht, dass naturwissenschaftlich orientierte Menschen mitunter Defizite haben, die sie in einer geraden, niemals schrägen Welt aufzufangen versuchen.
Denn im Labor ist 1+1 immer 2, im (richtigen) Leben nicht immer
und das macht unsere autistischen Mathe-Freaks wahnsinnig, sodass sie nicht mehr vor die Tür gehen, dort liegt der Müll rum
und hässliche Menschen laufen durch die Gegend.
Warum stimmt diese Welt nicht mit meinen Matheaufzeichnungen überein?
Wann kommt der Prometheus?

P.S.
Der Teufel steckt im Detail!
Und jeder der selbstgerecht glaubt, alles richtig zu machen, ist dem Leibhaftigen bereits auf den Leim gegangen.



geschrieben von: Nightheart

Melde mich auch mal zu Wort.
Die Schlange in der Paradiesgeschichte,wurde erst später kirchlicherseits mit Satan indentifiziert.Die Schlange wird als"Böse"identifiziert,weil ihr einziges Vergehen,darin bestand,den ersten beiden Menschen das Verständnis von "Gut und Böse"nahe zu bringen.Genauer gesagt,diesen "Unterscheidungsfähigkeit"zu lehren.
Aber,Unterscheidungsfähigkeit ist wichtig.Wer Freund und Feind nicht aus einander halten kann,läuft seinem eigenem Metzger in die Arme.
Wer sein Handeln nicht zu bewerten vermag,handelt blind,wird zur Maschine.Aber bekanntlich ist das schöne an Maschinen,das man diese"bedienen"kann.Gott bedient Adam und Eva da er ja weiß,das diese über keinen eigenen Willen verfügen.Er,findet dies in Ordnung.Fein,Maschinen können einem ja auch nicht widersprechen.Seelenlos irrt der Mensch,kein Feuer welches in seinen Augen lodert,durch Gottes Garten und führt Befehle aus.



geschrieben von: Xenomorph

Zitat:
Original geschrieben von Nightheart
Melde mich auch mal zu Wort.
Die Schlange in der Paradiesgeschichte,wurde erst später kirchlicherseits mit Satan indentifiziert.Die Schlange wird als"Böse"identifiziert,weil ihr einziges Vergehen,darin bestand,den ersten beiden Menschen das Verständnis von "Gut und Böse"nahe zu bringen.Genauer gesagt,diesen "Unterscheidungsfähigkeit"zu lehren.
Aber,Unterscheidungsfähigkeit ist wichtig.Wer Freund und Feind nicht aus einander halten kann,läuft seinem eigenem Metzger in die Arme.
Wer sein Handeln nicht zu bewerten vermag,handelt blind,wird zur Maschine.Aber bekanntlich ist das schöne an Maschinen,das man diese"bedienen"kann.Gott bedient Adam und Eva da er ja weiß,das diese über keinen eigenen Willen verfügen.Er,findet dies in Ordnung.Fein,Maschinen können einem ja auch nicht widersprechen.Seelenlos irrt der Mensch,kein Feuer welches in seinen Augen lodert,durch Gottes Garten und führt Befehle aus.



So interpretiere ich diese Geschichte auch: Satan/die Schlange -wer oder was auch sonst - lehrte die Menschen, ihrem Metzger nicht länger zu vetrauen um diesem nicht mehr blind in die Arme zu laufen...denn dieser Metzger hörte auf den Namen: Gott...der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse...Gott hatte einen aus seiner Sicht guten Grund, Adam und Eva von diesem Baum fernzuhalten, der zur Erkenntnis von gut und böse befähigt...denn diese Erkenntnis würde auch beeinhalten, das nicht "Satan", sondern Gott dieses "Böse" ist...



geschrieben von: Nightheart

@Xenomorph

Warum wird Satan zum Sündenbock degradiert,weil er wagte zu widersprechen.
Ist dieses ein Verbrechen.Wo bleibt die freie Meinungsäußerung.Selbst in der heutigen Zeit wird man an den Pranger gestellt und muß sich entschuldigen dafür,das man eine andere Meinung vertritt.Nur weil diese anderen nicht ins Konzept passt.Weil diese sich nicht mit sozialen und christlichen Aspekten vereinbaren lässt.



geschrieben von: Xenomorph

Zitat:
Original geschrieben von Nightheart
@Xenomorph

Warum wird Satan zum Sündenbock degradiert,weil er wagte zu widersprechen.
Ist dieses ein Verbrechen.Wo bleibt die freie Meinungsäußerung.Selbst in der heutigen Zeit wird man an den Pranger gestellt und muß sich entschuldigen dafür,das man eine andere Meinung vertritt.Nur weil diese anderen nicht ins Konzept passt.Weil diese sich nicht mit sozialen und christlichen Aspekten vereinbaren lässt.



Stimmt...das ist leider nur allzu wahr - auch und in der heutigen Zeit..."Satan" wurde genau aus diesem einen Grund zum "Bösen" erklärt...die Bibel ist zwar keine Sammlung historisch gesehen "wahrer" Begebenheiten, doch einige der dort versammelten altertümlichen Legenden sind Metaphern von fast schon archetypischem Charakter: So z.B. auch die "Sündenfallgeschichte": diese lehrt nämlich, dass "Wahrheit" - religiöse, politische, ideologische - stets über sogenannte "Diskurse", normierende Instanzen und ihren jeweiligen, als absolut hingestellten "Wahrheitsbegiff", vermittelt wird...und diese Instanzen - ehemals die Kirche und heute der "aufgeklärte" Staat - der seine Nase aber noch immer viel zu häufig auch in religiöse Belange steckt und in sämtliche nichtreligiösen ja ohnehin - diese normierenden Instanzen entscheiden dann jeweils, was gesagt werden darf und was nicht, welche Meinung noch "frei" geäussert werden darf, und welche nicht, was "gut" und was "böse" ist...



geschrieben von: Nightheart

@Xenomorph
Zitat:
auch die "Sündenfallgeschichte":
genau,da stellt sich die Frage,wer hat wen erschaffen.Anders herum wird ein Schuh draus.



geschrieben von: Montrose

Zitat:
Warum wird Satan zum Sündenbock degradiert,weil er wagte zu widersprechen. Ist dieses ein Verbrechen.Wo bleibt die freie Meinungsäußerung.

Satan widerspricht nicht Gott, sondern er spricht gegen die Menschen. Satan und Gott sind prima Kumpels, die verstehe sich bestens.

Deshalb schließen beide in Hiob völlig gleichberechtigt eine Wette ab, und Gott schummelt nicht, sondern läßt das Ergebnis tatsächlich offen. Gott wettet, dass der Mensch ihm treu bleibt. Satan wettet dagegen.

Das Thema Treue und Treuebruch zieht sich durch das ganze Alte Testament, es ist eigentlich das Hauptthema des ganzen Buches.

Im Prinzip ist dies ein recht aktuelles Thema. Treue macht Menschen zu etwas Einzigartigem, während Untreue einen Menschen zum beliebig austauschbaren Gegenstand macht.

Der zerstörende Gott ist der eifersüchtige Gott. Wenn das Prinzip der Einzigartigkeit - man würde heute "Individualität"oder "Anderssein" sagen- ausgehebelt ist, dann kann Gewalt nichts mehr kaputtmachen, weil es schon kaputt ist.



geschrieben von: Xenomorph

Zitat:
Original geschrieben von Montrose
[B]Satan widerspricht nicht Gott, sondern er spricht gegen die Menschen. Satan und Gott sind prima Kumpels, die verstehe sich bestens.


Warum laufen Christen dann eigentlich jedes Mal die Wände hoch, wenn ihnen ein "Satanist" über den Weg läuft...? Die gehören dann doch eigentlich auch mit zum Plan, oder etwa nicht...? Gott selbst hat so betrachtet bereits gegen die Menschen gesprochen, indem er sie, so wie sie sind, auf die Welt losgelassen hat...das war der "Fehler", der alle anderen erst ermöglichte...er hätte die Folgen ja kennen müssen. "Satan" ist dabei nur ein weiterer Störfaktor, der jedoch äusserst gelegen kommt, eben um die Sündenbockfunktion für alles zu übernehmen, was dieser Gott sich so an fatalem Bockmist geleistet hat...weil er es ja nicht gewesen sein kann, bzw. will, muss ein solcher "Gegenspieler" einfach her...

Zitat:
Deshalb schließen beide in Hiob völlig gleichberechtigt eine Wette ab, und Gott schummelt nicht, sondern läßt das Ergebnis tatsächlich offen. Gott wettet, dass der Mensch ihm treu bleibt. Satan wettet dagegen.



Und wie passt das nun zusammen..? Ein allwissender Gott bräuchte mit niemandem eine Wette abzuschließen, da er den Ausgang der Sache von vornherein kennen müsste...diese "untreuen Menschen", das ist das Problem, das die Christen in der ganzen biblischen Geschichte ständig sehen...weil sie das und nur das darin sehen wollen und es ihren Erwartungen und Zielen entspricht...



geschrieben von: Montrose

Zitat:
Warum laufen Christen dann eigentlich jedes Mal die Wände hoch, wenn ihnen ein "Satanist" über den Weg läuft...?
Für gewöhnlich läuft man einem Satanisten nicht über den Weg. Ich wäre hocherfreut, wenn ich diese seltene Species mal mit eigenen Augen sehen könnte. Allgemein kennt man diese Leute nur aus Büchern.

Was tut denn ein Satanist so?

Den einzigen "Satainsten", den ich kenne, hat eine Bibel auf dem Fernseher stehen. Umgekehrt, mein Pfarrer in der Jugend hat mir geholfen, im Gemeindezentrum Aushänge für ein kommunales Filmprojekt mit alten Horrofilmen anzubringen.

Die Christen laufen die Wände hoch, weil Leute mit Vorurteilen sie mit aller Gewalt an den Wänden hochzerren: "Dalli dalli, ihr Scheißchristen, ihr müßt jetzt endlich wütend werden. Werdet wütend!! Verdammt nochmal, fangt endlich an, wütend zu werden." ;)

Warum sollte sich eine 2000 Jahre alte Bewegung sich von ein paar Halbstarken beeindrucken lassen? :D

Zitat:
diese "untreuen Menschen", das ist das Problem, das die Christen in der ganzen biblischen Geschichte ständig sehen...weil sie das und nur das darin sehen wollen und es ihren Erwartungen und Zielen entspricht...


Ja was ist denn mit diesen "untreuen Menschen" ? Kannst Du mal mit eigenen Worten formulieren, was damit gemeint ist.

Und welche Erwartungen und Ziele haben Christen denn?


Und welche Erwartungen und Ziele hast denn Du? Vielleicht widersprechen sich Deine Erwartungen und die der Christen überhaupt nicht. Du willst als etwas Einzigartiges wahrgenommen werden und jene auch.

Ob es dafür die bessere Methode ist, unter 80 Millionen Menschen mit einem Irokesen oder komischen Klamotten rumzulaufen, wage ich zu bezweifeln. Die Methoden, mit denen sich die Leute "einzigartig" machen wollen, gehen gerade in Deutschland größtenteils völlig in die Hose.



geschrieben von: Nightheart

Zitat:
Der zerstörende Gott ist der eifersüchtige Gott.
wer,war auf wen eifersüchtig.Satan auf Gott weil er auf dem Throne saß oder Gott auf Satan weil dieser von Schönheit gezeichnet war.
Es gibt auch noch andere Textquellen als Hiob.Auf diese könnte man auch mal einen Blick werfen.Diese Eingleisigkeit immer.An dieser Stelle erlaube ich mir einmal Gagliostro annähernd zu zitieren"Wer war zu erst da,die Henne oder das Ei"?
Wie ich eben lese,hat sich ja hier etwas angestaut.
Zitat:
Den einzigen "Satainsten", den ich kenne, hat eine Bibel auf dem Fernseher stehen
hast du auch mal im Schrank oder unterm Bett nach geschaut.*zwinker*Deine Worte erscheinen mir doch etwas widersprüchlich.Auf der einen Seite schreibst du,Satanisten nur aus Büchern zu kennen.Auf der anderen,willst du nur einen kennen.Dann stellst du noch die Frage"Was tun den Satanisten so".Das hättest du alles nicht schreiben brauchen,da du ja schon einen kennst.

Ich mache jetzt mal hier weiter,weil ich doch sachlich diskutieren,und mich hier keiner Diskriminierung hingeben möchte.
Zitat:
die Bibel ist zwar keine Sammlung historisch gesehen "wahrer" Begebenheiten, doch einige der dort versammelten altertümlichen Legenden sind Metaphern von fast schon archetypischem Charakter:
Geschichten wurden zusammen getragen in einen Topf geworfen und das Ergebnis,ist ja bekannt.Es mangelt an unklaren Textstellen und Fehlinterpretationen.Es ist auch nicht einmal ein Indiz zu finden,was Satan nun genau verbrochen hat.Nur wegen Ungehorsam,weil er sich weigerte sich dem Willen Gottes zu beugen.Nur ein Beispiel der Unglaubwürdigkeit der Geschichten.In der einen wird erzählt,Satan wäre von unsagbarer Schönheit gewesen und in der anderen wieder ein Geschöpf mit Ziegenbart,Hakennase und glühenden Augen.Die Wahrheit,ist eine andere.Hier hat man heidnische Götter vor den Karren gespannt.In der griechischen Sage gibt es so ein Wesen.Halb Mensch,halb Ziegenbock,ein Waldgott der fröhlich war,das Leben genoss und auf seiner Flöte spielte.Sein Name ist Pan.Pan ist der Gott der Lebenslust,der Feste,des Verlangens.Pan wurde für das Christentum zum Inbegriff des Bösen.Da ja chr.Missionare die Götter vorheriger Kulturen zu ihren eigenen umgestalteten,verschmolz Pan mit der Gestalt des gefallenen Engels und wurde zum "Bösen"zum"Teufel".Dem Erfindungsreichtum waren hier keine Grenzen gesetzt.Ist schon gravierend das diese Verfälschungen fast zwei Jahrtausende unbemerkt blieben.Es war halt die Zeit in der die Menschen nur zu wissen hatten,was es zu wissen gab.



geschrieben von: Montrose

Zitat:
Es gibt auch noch andere Textquellen als Hiob.Auf diese könnte man auch mal einen Blick werfen.

Dann zeig uns doch diese Textstellen einfach.

Zitat:
In der einen wird erzählt,Satan wäre von unsagbarer Schönheit gewesen und in der anderen wieder ein Geschöpf mit Ziegenbart,Hakennase und glühenden Augen.

Weder das eine noch das andere steht in der Bibel.



geschrieben von: Elementarsatz

Zitat:
Danke! Ich wusste nicht, dass du der hiesige Bezirksschlauberger bist.


Jetzt weißt du, mit wem du es zu tun hast. :cool:

Zitat:
Dein Esoterikfeindbild nimmt manische Züge an, an was liegt das?
Hat dir mal eine Hexe ganz viel Leid angetan?


Genau. Meine Exfreundin hat mich mit einem Voodoozauber belegt, durch den ich jetzt noch an einer chronischen Bronchitis und regelmäßigen Rückenleiden, sogenannten "Hexenschüssen" leide. Seitdem versuche ich zu beweisen, dass es so etwas wie Magie gar nicht gibt, damit mir das nicht noch mal passiert.

Zitat:
Soll man astrologische Umtriebe vom Verfassungschutz beobachten lassen?

Och weißt du, solange man Astrologie nicht als Unterrichtsfach an staatlichen Schulen einführt und als "Forschungdisziplin" an Universitäten (mit anderen Worten: solange man Astrologen nicht die gleichen verrückten Privilegien zugesteht, die man traurigerweise dem Christentum zugesteht), bin ich schon zufrieden.

Zitat:
Soll man Logik zur Staatsreligion machen, wie in Nordkorea?
Fragen über Fragen.


Keine Frage ist aber, dass du offenbar nicht weißt, was Logik eigentlich ist ;) Keine Frage, es liegt offen zu Tage...



geschrieben von: Nightheart

Zitat:
Weder das eine noch das andere steht in der Bibel
es gibt nicht nur die Bibel.Es ist nicht meine Mission euch darüber aufzuklären wo ihr welches Textmaterial findet.Selbst ist der Mann/die Frau.
Ich schätze einmal,aufgrund der hier gewählten Umgangsform,ist ein sachliches diskutieren nicht möglich.Hier werden Fragmente zitiert und sich daran hochgezogen.Wo bleibt hier die Sachlichkeit und das Recht,seine Meinung zu äußern.Ohne das ein anderer sich provoziert fühlt.Wenn denn jemand das Bedürfnis hat ständig zu provozieren dann bitte doch wo anders und nicht da wo man sich sachlich unterhalten möchte.



geschrieben von: Montrose

Zitat:
es gibt nicht nur die Bibel.Es ist nicht meine Mission euch darüber aufzuklären wo ihr welches Textmaterial findet.Selbst ist der Mann/die Frau.


Da muss ich Dich enttäuschen. Es ist Deine Aufgabe, Deine Meinung zu belegen. Da könnte ja jeder daherkommen und sagen "da steht dies und jenes im Text, such aber selbst mal".

So nicht! Entweder Du kannst Textmaterial nennen, oder Du bluffst nur rum.

Zitat:
Ich schätze einmal,aufgrund der hier gewählten Umgangsform,ist ein sachliches diskutieren nicht möglich.

Die Standardausrede, wenn man nichts zu bieten hat.

Zitat:
Wo bleibt hier die Sachlichkeit und das Recht,seine Meinung zu äußern.

Warum kennzeichnest Du nicht deutlicher zwischen Deiner Meinung bzw. dem, was Du glaubst, und dem, was geschrieben steht.

Denn sonst besteht hier wieder mal die Gefahr, dass "den Christen" irgendeine Meinung unterschoben wird, die sie gar nicht haben.

Dinge selbst zu erfinden und sie irgendwelchen nicht vorhandenen Quellen zuzuschreiben ist unseriös.

Zitat:
Hier werden Fragmente zitiert und sich daran hochgezogen.

Richtig, man nennt das "Zitieren".



geschrieben von: LaChatte

Zitat:
Original geschrieben von Xenomorph
Warum laufen Christen dann eigentlich jedes Mal die Wände hoch, wenn ihnen ein "Satanist" über den Weg läuft...?


Tun sie das? Ich meine mal, abgesehen von den Fundichristen, die aber immer die Wände hochgehen, wenn sie einem Nicht-Fundichristen begegnen?



Zitat:
Original geschrieben von Xenomorph
"Satan" ist dabei nur ein weiterer Störfaktor, der jedoch äusserst gelegen kommt, eben um die Sündenbockfunktion für alles zu übernehmen, was dieser Gott sich so an fatalem Bockmist geleistet hat...weil er es ja nicht gewesen sein kann, bzw. will, muss ein solcher "Gegenspieler" einfach her...


Wenn man wieder mal Hiob nimmt: interessanterweise spricht Hiob selbst nie vom Satan, immer nur von Gott. Und zwar in Bezug auf Gutes und Schlechtes.


Zitat:
Original geschrieben von Xenomorph
Und wie passt das nun zusammen..? Ein allwissender Gott bräuchte mit niemandem eine Wette abzuschließen, da er den Ausgang der Sache von vornherein kennen müsste...


Deswegen darf er aber dennoch nett sein mit seinem Sohn Satan, wenn der Lust hat auf eine solche Wette?



Zitat:
Original geschrieben von Xenomorph
diese "untreuen Menschen", das ist das Problem, das die Christen in der ganzen biblischen Geschichte ständig sehen...weil sie das und nur das darin sehen wollen und es ihren Erwartungen und Zielen entspricht...


Sag bloss, dass du in irgend einem Text etwas anderes sehen willst, als genau das, was deinen Erwartungen und Zielen entspricht... hauptsache Christenbashing, egal wie?
;)

grüsse, barbara



geschrieben von: Xenomorph

Zitat:
Original geschrieben von LaChatte
Deswegen darf er aber dennoch nett sein mit seinem Sohn Satan, wenn der Lust hat auf eine solche Wette?


Sein Sohn Satan...? Ach, das ist mir jetzt aber ganz neu...oder vielleicht doch nicht...? Hiess sein Sohn denn nicht Jesus...? Oder hatte er womöglich noch einen anderen vor ihm...? Vielleicht war Satan als sein Erstgeborener ja Gottes eigentlicher, weil legitimer Sohn, und Jesus, der "uneheliche" Zweitsohn, hervorgegangen aus einer im wahrsten Sinne des Wortes "flüchtigen" Liebschaft des "Heiligen Geistes" mit einer gewissen Maria so etwas wie die Neuauflage, der zweite Versuch unter etwas anderen Vorzeichen, der gescheiterte Versuch, einen "neuen Satan" mit annähernd derselben Funktion zu erschaffen - nur diesmal noch etwas radikaler: Er sollte nicht mehr von Gott zum Sündenbock gemacht werden - womit dieser dann abermals und endgültig seinen Kopf aus der Schlinge ziehen konnte - sondern von den Menschen, indem er sich sich diesen als solcher freiwillig zum Geschenk machte...?



geschrieben von: Elementarsatz

Zitat:
Deswegen darf er aber dennoch nett sein mit seinem Sohn Satan, wenn der Lust hat auf eine solche Wette?


Jo, wenn der kleine Racker Lust hat auf so eine spaßige Wette, dann ist das schon mal ein guter Grund, ihn sämtliche Kinder von Hiob um die Ecke bringen zu lassen und Hiob mit grausamer Krankheit zu quälen ;)

Eine komische Hackordnung herrscht unter Gottes Kreaturen. Einerseits sollen wir Menschen die geliebten Geschöpfe sein, andererseits kann man uns reihenweise um die Ecke bringen und Qualen aussetzen, wenn's dem Jux gerade dienlich ist.



geschrieben von: LaChatte

Zitat:
Original geschrieben von Xenomorph
[B]Sein Sohn Satan...? Ach, das ist mir jetzt aber ganz neu...oder vielleicht doch nicht...? Hiess sein Sohn denn nicht Jesus...? Oder hatte er womöglich noch einen anderen vor ihm...?


Wenn du das Buch Hiob liest, wirst du feststellen, dass Satan als einer von mehreren (die des weiteren nicht mit Namen benannt sind) Gottessöhnen bezeichnet wird. Es wird auch nicht gesagt, Satan sei der Erstgeborene. Nur ein Sohn von mehreren.


Zitat:
Original geschrieben von Xenomorph
Er sollte nicht mehr von Gott zum Sündenbock gemacht werden - womit dieser dann abermals und endgültig seinen Kopf aus der Schlinge ziehen konnte - sondern von den Menschen, indem er sich sich diesen als solcher freiwillig zum Geschenk machte...?


Wie ich schon sagte: zumindest in der Bibel wird Satan NIRGENDS zum Sündenbock gemacht. Der biblische Sündenbock ist und bleibt eine männliche Ziege, die vom Volk Israel alljährlich in die Wüste gejagt wurde.

Ich meine, Christentumskritik ist gut und recht, sie sollte aber doch von einem Minimum an Sachkompetenz begleitet sein... die ja einfach zu erlangen wäre. Zum Beispiel auf www.bibelserver.com
;)

grüsse, barbara



geschrieben von: LaChatte

Zitat:
Original geschrieben von Elementarsatz
Jo, wenn der kleine Racker Lust hat auf so eine spaßige Wette, dann ist das schon mal ein guter Grund, ihn sämtliche Kinder von Hiob um die Ecke bringen zu lassen und Hiob mit grausamer Krankheit zu quälen ;)

Eine komische Hackordnung herrscht unter Gottes Kreaturen. Einerseits sollen wir Menschen die geliebten Geschöpfe sein, andererseits kann man uns reihenweise um die Ecke bringen und Qualen aussetzen, wenn's dem Jux gerade dienlich ist.



Das Leben ist nicht immer fair, das weisst du doch selbst, nehme ich an.

Nur, was für einen Sinn macht das Ganze? Hast du eine bessere Erklärung, warum das Leben so ist, wie es ist, als es das Buch Hiob liefert, wo es ja genau um dieses Thema geht?

grüsse, barbara



geschrieben von: Ronin76

@Cagliostro

Zuerst führst du einen Monolog über Satanismus und gibts eine persönliche und dogmatische Definition ab, was deiner Meinung nach nicht als Satanismus zu betrachten ist, zitierst dazu sehr abstruse Quellen wie zb das über den Lober, dann kommt Adipositas bei Kindern hinzu. Was soll bitte dieser Quatsch ?

Für mich ist all dies nicht einer Diskussion würdig, da kann ich mir ja gleich die Teletubbies anschauen, die haben das gleiche Niveau.

Wenn schon, müsste man eine Diskussion über die Herkunft (Wahrheit) des christlich-biblischen Teufels historisch und separiert ausführen, das wäre dann auch für mich als Atheist evtl interessant.



geschrieben von: Elementarsatz

Zitat:
Original geschrieben von LaChatte
Das Leben ist nicht immer fair, das weisst du doch selbst, nehme ich an.





Allerdings. Für viele Menschen ist es nicht nur "unfair", sondern eine einzige Qual. Daher halte ich auch nichts von der Mär des allgütigen Gottes. Wenn mir jemand den Glauben an einen verkommenen Gott oder einen gnostischen Demiurgen verkaufen wollte, dann würde ich ihm das nicht abnehmen, aber zumindest als eine interessante Theorie anhören. Aber die Idee, dass hinter dieser randvoll mit Leid und Not angefüllten Welt ein gleichzeitig allgütiger und allmächtiger Vater steht, ist einfach zu albern.

Zitat:
Nur, was für einen Sinn macht das Ganze? Hast du eine bessere Erklärung, warum das Leben so ist, wie es ist, als es das Buch Hiob liefert, wo es ja genau um dieses Thema geht?


Ja, die habe ich: Das Leben ist nicht das Produkt eines gütigen Vaters, der gelegentlich Lust auf perverse Wetten bekommt, sondern das Produkt einer unpersönlichen, ziellose Evolution, die dem Wohl und Wehe ihrer einzelnen Gen-Vehikel indifferent gegenübersteht.



geschrieben von: LaChatte

Zitat:
Original geschrieben von Elementarsatz
Ja, die habe ich: Das Leben ist nicht das Produkt eines gütigen Vaters, der gelegentlich Lust auf perverse Wetten bekommt, sondern das Produkt einer unpersönlichen, ziellose Evolution, die dem Wohl und Wehe ihrer einzelnen Gen-Vehikel indifferent gegenübersteht.


Das ist jetzt eine etwas persönliche Frage, aber: wie ist es möglich, mit einer solchen Idee zu leben, ohne permanent suizidgefährdet zu sein?:eek:

Dann gibts also gar keinen Grund, warum einem dies oder das passiert?

grüsse, barbara



geschrieben von: Montrose

Immerhin muss man Elementarsatz zugestehen, dass er in einem einzigen Satz das naturwissenschaftlich-atheistische Weltbild zusammengefaßt hat.

Ob Suizidgefährdung was mit Sinn zu tun hat, wage ich zu bezweifeln. Man könnte sich ja einfach an einen schönen Strand setzen, die Wellen angucken und warten, bis es vorbei ist.



geschrieben von: Elementarsatz

Zitat:
Das ist jetzt eine etwas persönliche Frage, aber: wie ist es möglich, mit einer solchen Idee zu leben, ohne permanent suizidgefährdet zu sein?


Och weißt du: Ich glaube, für Suizidgefährdung sind letztlich ganz andere Faktoren relevant als das eigene Weltbild (auch wenn so ein richtig knackiger Höllenglaube natürlich schon geeignet ist, einen vom Selbstmord abzuhalten). Und solange man selbst fröhlich ist, ist es sowieso ziemlich wurst, ob man Theist oder Atheist ist, ob man das Leben für Sinn oder für Unsinn hält - man ist glücklich.

Und wenn man nicht glücklich ist, dann ist der Glaube an Götter, die die Menschen zum Gegenstand perverser Wetten machen, auch keine so große Hilfe.

Zitat:
Dann gibts also gar keinen Grund, warum einem dies oder das passiert?

Naja, die Geschehnisse auf der Welt haben natürlich Ursachen. Ein Krebsgeschwür ist verursacht durch Veränderungen des Genoms, diese wiederum sind verusacht durch Umweltfaktoren und eine krankhafte Veranlagung usw. Aber so etwas wie "Zweckursachen", die jedem Krebsgeschwür und jedem Autounfall einen verborgenen Sinn und Zweck verleihen, gibt es nicht. Zumindest glaube ich nicht daran.



geschrieben von: Aymynt Candan

Ich weiß, der Teufel steckt in mir. Nach einem Jahr intensiver Diskussionen in mehreren Foren weiß ich, dass allein ich Unfrieden gestiftet habe, wo immer ich auftauchte. Es erfüllt mich heute mit tiefer Trauer, wann immer ich Diskussionen in Foren finde, in denen sich wieder genau das ereignet, was ich mit meinen Beiträgen immer wieder unglücklicherweise hervorgerufen habe. Und wo ich hinschaue finden diese herz- und lieblosen Metzeleien statt. Sie verfolgen mich, sie haften mir an. Ich weiß, der Teufel steckt in mir. Erlebe ich die Auseinandersetzungen hier und anderswo möchte ich bitterlich weinen, denn es ist nichts anderes als Blutvergießen, als Krieg im Kleinen. Ich leide es und bereue es. Ich werde es nie wieder tun. :confused:



geschrieben von: LaChatte

Zitat:
Och weißt du: Ich glaube, für Suizidgefährdung sind letztlich ganz andere Faktoren relevant als das eigene Weltbild


Mir fällt gerade nichts ein, was nicht auf die eine oder andere Weise auf dem Weltbild beruhen würde... und eine Welt ohne Sinn, wo ich nur sowas wie ein kleines Stäubchen wäre, nein danke, nichts für mich.

Zitat:
Und wenn man nicht glücklich ist, dann ist der Glaube an Götter, die die Menschen zum Gegenstand perverser Wetten machen, auch keine so große Hilfe.


Nun, wenn man mal die Bibel nimmt, Hiob ist nicht das einzige Buch darin, es ist lediglich eine Facette. Und ich glaube nicht, dass man ihm gerecht wird, wenn man es auf eine perverse Wette und sonst nichts reduziert.

Auf alle Fälle bringt mir Beten immer wieder Trost. Und das ist gut, also mach ich das auch weiterhin so.

Zitat:
Aber so etwas wie "Zweckursachen", die jedem Krebsgeschwür und jedem Autounfall einen verborgenen Sinn und Zweck verleihen, gibt es nicht.


Auch mit sowas könnte ich nur schlecht leben. "Warum ist es passiert?" ist oft frustrierend. Weil viele Dinge passieren mir ja nur darum, weil ich zur rechten Zeit am rechten (oder falschen) Ort bin. "Wozu dient es mir?" halte ich für die viel nützlichere Frage. Und im Nachhinein sieht es auch so aus, als ob es in meinem Leben so eine Art Plan oder Muster gäbe, gerade auch was die unangenehmeren Dinge betrifft.

grüsse, barbara



geschrieben von: Cagliostro

Zitat:
Original geschrieben von Xenomorph
Warum laufen Christen dann eigentlich jedes Mal die Wände hoch, wenn ihnen ein "Satanist" über den Weg läuft...? Die gehören dann doch eigentlich auch mit zum Plan, oder etwa nicht...? Gott selbst hat so betrachtet bereits gegen die Menschen gesprochen, indem er sie, so wie sie sind, auf die Welt losgelassen hat...das war der "Fehler", der alle anderen erst ermöglichte...er hätte die Folgen ja kennen müssen. "Satan" ist dabei nur ein weiterer Störfaktor, der jedoch äusserst gelegen kommt, eben um die Sündenbockfunktion für alles zu übernehmen, was dieser Gott sich so an fatalem Bockmist geleistet hat...weil er es ja nicht gewesen sein kann, bzw. will, muss ein solcher "Gegenspieler" einfach her...



......



Warum rasten alte saudi-arabische Kriminelle mit Rauschebart und schwuler Fistelstimme aus, wenn sie Karrikaturen in dänischen Zeitungen, quasi Nicht-sehen?

Einfach weil das eigene Weltbild nicht gefestigt ist, dann kann man mit Kritik, so gut oder schlecht sie auch vorgetragen sein mag, nicht umgehen.
Shaijtan oder der Teufel ist nur der Altglassammler Gottes, sein
Müllbeauftragter.
Satan beseitigt für Gott die unrein gewordenen Seelen, weil sie für Gottes Rosa-Brillen-Welt scheinbar nicht mehr zu gebrauchen sind.
Satan steht sicherlich auf der Pay-roll Gottes, ich wüsste keinen Grund, der dagegenspricht.



geschrieben von: Elementarsatz

Zitat:
Mir fällt gerade nichts ein, was nicht auf die eine oder andere Weise auf dem Weltbild beruhen würde...


Ob jemand in jungen Jahren von Krebs zerfressen wird oder sich guter Gesundheit erfreut, das hat relativ wenig mit dem Weltbild zu tun, andernfalls dürfte es nicht so viele gläubige Schwerstkranke geben. Ob jemand einen schweren Unfall erleidet oder nicht, ob er arm oder reich geboren wird - das hat alles herzlich wenig mit dem Weltbild zu tun. Aber auch die Dinge im Leben, die wir selbst beeinflussen können, gelingen bei gläubigen Menschen meiner Beobachtung zufolge im Schnitt nicht besser als bei ungläubigen. Ich hatte bislang jedenfalls nicht den Eindruck, dass religiöse Menschen unterm Strich glücklicher sind als Ungläubige. Glück hat viel mehr mit Charaktereigenschaften wie Temperament und Willenskraft, und natürlich auch mit "Glück" ("luck" nicht "happiness"), zu tun, als mit so etwas austauschbarem und letztlich unwichtigem wie dem Weltbild.

Versuch mal auf der Straße von den Mienen der Menschen abzulesen, wer gläubig und wer ungläubig ist. Wenn du danach gehst, wer am glücklichsten aussieht, wirst du sicherlich keine besonders gute Trefferquote erzielen ;)

Zitat:
und eine Welt ohne Sinn, wo ich nur sowas wie ein kleines Stäubchen wäre, nein danke, nichts für mich.

Ganz schön narzisstisch, findest du nicht? Eine Welt, in der ICH nicht im Mittelpunkt stehe und das Wunschkind eines allmächtigen Gottes bin, kann mir gestohlen bleiben ;)

Ich finde eigentlich nichts schlimmes daran, ein Stäubchen vom Staube zu sein. Den Menschen, die mir wichtig sind, bin ich trotzdem wichtig - was kümmert's mich also, wenn ich dem Universum egal bin?

Und was hältst du davon, wenn man seinen Sinn in Eigenarbeit kreiert, anstatt ihn von irgendeinem Übervater vorgekaut zu bekommen? Kein noch so gottloses Universum kann dich daran hindern, deinem Leben selbst einen Sinn zu geben.

Zitat:
Nun, wenn man mal die Bibel nimmt, Hiob ist nicht das einzige Buch darin, es ist lediglich eine Facette.

Eine Facette, die ziemlich schlecht zu den anderen Stellen passt, in denen die Rede von einem "allgütigen Vater" ist...

Zitat:
Und im Nachhinein sieht es auch so aus, als ob es in meinem Leben so eine Art Plan oder Muster gäbe, gerade auch was die unangenehmeren Dinge betrifft.

Und du bist sicher, dass du dir einen solchen Plan oder ein solches Muster nicht für jeden möglichen Lebensverlauf zurechtkonstruieren könntest?





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