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Zitat:
Original geschrieben von Cagliostro
Die erste Person, welche den Satanismus öffentlich als eigenständiges (d.h. achristliches) und kohärentes Religionssystem kodifiziert hat, ist Anton Szandor LaVey.
Zitat:
Original geschrieben von Cagliostro
Wenn der scheinbar mächtigste Mann der Welt eine Krieg vom Zaun bricht, den er nicht gewinnen kann, wie mächtig ist er dann?
Zitat:
Das Prinzip, dass eine Sache erst zu dieser Sache wird, wenn es die andere gibt.
Das ist meiner Meinung nach hochphilosophisch.........
Zitat:
Original geschrieben von Elementarsatz
Irrtum. Dieses Prinzip ist ganz gewiss nicht "hochphilosophisch", sondern eher eine primitive Phrase, die wohl dem entlehnt ist, was man an Ying-Yang-Philosophie aus dem letzten Esoterik-Kalender entnommen hat. Tatsächlich kann ich weder logische noch empirische Gründe entdecken, die für seine Richtigkeit sprechen.
Nichts ist unlogisch oder abwegig an der Vorstellung, dass Gott ohne einen bösartigen Gegenspieler existiert. Es lassen sich ja nicht einmal stichhaltige Argumente gegen die These anbringen, dass es weder einen Gott noch einen Teufel gibt. ;)
Zitat:
Kann es sein, dass deine "Logik" nur eine Schutzmauer ist, die dich vor der Welt schützen soll?
Zitat:
Den Teufel in diesem Sinne hat erst die katholische Kirche geschaffen,
Zitat:
nichstdestotrotz hatte bereits der Gott des AT etliche Widersacher - die Schlange, Eva, Kain, Lucifer und noch ein paar andere
Zitat:
Original geschrieben von Elementarsatz
lieber cagliostro,
Du hast ersichtlicherweise keine Ahnung, was Logik eigentlich ist und was nicht. ...
Zitat:
Original geschrieben von Nightheart
Melde mich auch mal zu Wort.
Die Schlange in der Paradiesgeschichte,wurde erst später kirchlicherseits mit Satan indentifiziert.Die Schlange wird als"Böse"identifiziert,weil ihr einziges Vergehen,darin bestand,den ersten beiden Menschen das Verständnis von "Gut und Böse"nahe zu bringen.Genauer gesagt,diesen "Unterscheidungsfähigkeit"zu lehren.
Aber,Unterscheidungsfähigkeit ist wichtig.Wer Freund und Feind nicht aus einander halten kann,läuft seinem eigenem Metzger in die Arme.
Wer sein Handeln nicht zu bewerten vermag,handelt blind,wird zur Maschine.Aber bekanntlich ist das schöne an Maschinen,das man diese"bedienen"kann.Gott bedient Adam und Eva da er ja weiß,das diese über keinen eigenen Willen verfügen.Er,findet dies in Ordnung.Fein,Maschinen können einem ja auch nicht widersprechen.Seelenlos irrt der Mensch,kein Feuer welches in seinen Augen lodert,durch Gottes Garten und führt Befehle aus.
Zitat:
Original geschrieben von Nightheart
@Xenomorph
Warum wird Satan zum Sündenbock degradiert,weil er wagte zu widersprechen.
Ist dieses ein Verbrechen.Wo bleibt die freie Meinungsäußerung.Selbst in der heutigen Zeit wird man an den Pranger gestellt und muß sich entschuldigen dafür,das man eine andere Meinung vertritt.Nur weil diese anderen nicht ins Konzept passt.Weil diese sich nicht mit sozialen und christlichen Aspekten vereinbaren lässt.
genau,da stellt sich die Frage,wer hat wen erschaffen.Anders herum wird ein Schuh draus.Zitat:
auch die "Sündenfallgeschichte":
Zitat:
Warum wird Satan zum Sündenbock degradiert,weil er wagte zu widersprechen. Ist dieses ein Verbrechen.Wo bleibt die freie Meinungsäußerung.
Zitat:
Original geschrieben von Montrose
[B]Satan widerspricht nicht Gott, sondern er spricht gegen die Menschen. Satan und Gott sind prima Kumpels, die verstehe sich bestens.
Zitat:
Deshalb schließen beide in Hiob völlig gleichberechtigt eine Wette ab, und Gott schummelt nicht, sondern läßt das Ergebnis tatsächlich offen. Gott wettet, dass der Mensch ihm treu bleibt. Satan wettet dagegen.
Für gewöhnlich läuft man einem Satanisten nicht über den Weg. Ich wäre hocherfreut, wenn ich diese seltene Species mal mit eigenen Augen sehen könnte. Allgemein kennt man diese Leute nur aus Büchern.Zitat:
Warum laufen Christen dann eigentlich jedes Mal die Wände hoch, wenn ihnen ein "Satanist" über den Weg läuft...?
Zitat:
diese "untreuen Menschen", das ist das Problem, das die Christen in der ganzen biblischen Geschichte ständig sehen...weil sie das und nur das darin sehen wollen und es ihren Erwartungen und Zielen entspricht...
wer,war auf wen eifersüchtig.Satan auf Gott weil er auf dem Throne saß oder Gott auf Satan weil dieser von Schönheit gezeichnet war.Zitat:
Der zerstörende Gott ist der eifersüchtige Gott.
hast du auch mal im Schrank oder unterm Bett nach geschaut.*zwinker*Deine Worte erscheinen mir doch etwas widersprüchlich.Auf der einen Seite schreibst du,Satanisten nur aus Büchern zu kennen.Auf der anderen,willst du nur einen kennen.Dann stellst du noch die Frage"Was tun den Satanisten so".Das hättest du alles nicht schreiben brauchen,da du ja schon einen kennst.Zitat:
Den einzigen "Satainsten", den ich kenne, hat eine Bibel auf dem Fernseher stehen
Geschichten wurden zusammen getragen in einen Topf geworfen und das Ergebnis,ist ja bekannt.Es mangelt an unklaren Textstellen und Fehlinterpretationen.Es ist auch nicht einmal ein Indiz zu finden,was Satan nun genau verbrochen hat.Nur wegen Ungehorsam,weil er sich weigerte sich dem Willen Gottes zu beugen.Nur ein Beispiel der Unglaubwürdigkeit der Geschichten.In der einen wird erzählt,Satan wäre von unsagbarer Schönheit gewesen und in der anderen wieder ein Geschöpf mit Ziegenbart,Hakennase und glühenden Augen.Die Wahrheit,ist eine andere.Hier hat man heidnische Götter vor den Karren gespannt.In der griechischen Sage gibt es so ein Wesen.Halb Mensch,halb Ziegenbock,ein Waldgott der fröhlich war,das Leben genoss und auf seiner Flöte spielte.Sein Name ist Pan.Pan ist der Gott der Lebenslust,der Feste,des Verlangens.Pan wurde für das Christentum zum Inbegriff des Bösen.Da ja chr.Missionare die Götter vorheriger Kulturen zu ihren eigenen umgestalteten,verschmolz Pan mit der Gestalt des gefallenen Engels und wurde zum "Bösen"zum"Teufel".Dem Erfindungsreichtum waren hier keine Grenzen gesetzt.Ist schon gravierend das diese Verfälschungen fast zwei Jahrtausende unbemerkt blieben.Es war halt die Zeit in der die Menschen nur zu wissen hatten,was es zu wissen gab.Zitat:
die Bibel ist zwar keine Sammlung historisch gesehen "wahrer" Begebenheiten, doch einige der dort versammelten altertümlichen Legenden sind Metaphern von fast schon archetypischem Charakter:
Zitat:
Es gibt auch noch andere Textquellen als Hiob.Auf diese könnte man auch mal einen Blick werfen.
Zitat:
In der einen wird erzählt,Satan wäre von unsagbarer Schönheit gewesen und in der anderen wieder ein Geschöpf mit Ziegenbart,Hakennase und glühenden Augen.
Zitat:
Danke! Ich wusste nicht, dass du der hiesige Bezirksschlauberger bist.
Zitat:
Dein Esoterikfeindbild nimmt manische Züge an, an was liegt das?
Hat dir mal eine Hexe ganz viel Leid angetan?
Zitat:
Soll man astrologische Umtriebe vom Verfassungschutz beobachten lassen?
Zitat:
Soll man Logik zur Staatsreligion machen, wie in Nordkorea?
Fragen über Fragen.
es gibt nicht nur die Bibel.Es ist nicht meine Mission euch darüber aufzuklären wo ihr welches Textmaterial findet.Selbst ist der Mann/die Frau.Zitat:
Weder das eine noch das andere steht in der Bibel
Zitat:
es gibt nicht nur die Bibel.Es ist nicht meine Mission euch darüber aufzuklären wo ihr welches Textmaterial findet.Selbst ist der Mann/die Frau.
Zitat:
Ich schätze einmal,aufgrund der hier gewählten Umgangsform,ist ein sachliches diskutieren nicht möglich.
Zitat:
Wo bleibt hier die Sachlichkeit und das Recht,seine Meinung zu äußern.
Zitat:
Hier werden Fragmente zitiert und sich daran hochgezogen.
Zitat:
Original geschrieben von Xenomorph
Warum laufen Christen dann eigentlich jedes Mal die Wände hoch, wenn ihnen ein "Satanist" über den Weg läuft...?
Zitat:
Original geschrieben von Xenomorph
"Satan" ist dabei nur ein weiterer Störfaktor, der jedoch äusserst gelegen kommt, eben um die Sündenbockfunktion für alles zu übernehmen, was dieser Gott sich so an fatalem Bockmist geleistet hat...weil er es ja nicht gewesen sein kann, bzw. will, muss ein solcher "Gegenspieler" einfach her...
Zitat:
Original geschrieben von Xenomorph
Und wie passt das nun zusammen..? Ein allwissender Gott bräuchte mit niemandem eine Wette abzuschließen, da er den Ausgang der Sache von vornherein kennen müsste...
Zitat:
Original geschrieben von Xenomorph
diese "untreuen Menschen", das ist das Problem, das die Christen in der ganzen biblischen Geschichte ständig sehen...weil sie das und nur das darin sehen wollen und es ihren Erwartungen und Zielen entspricht...
Zitat:
Original geschrieben von LaChatte
Deswegen darf er aber dennoch nett sein mit seinem Sohn Satan, wenn der Lust hat auf eine solche Wette?
Zitat:
Deswegen darf er aber dennoch nett sein mit seinem Sohn Satan, wenn der Lust hat auf eine solche Wette?
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Original geschrieben von Xenomorph
[B]Sein Sohn Satan...? Ach, das ist mir jetzt aber ganz neu...oder vielleicht doch nicht...? Hiess sein Sohn denn nicht Jesus...? Oder hatte er womöglich noch einen anderen vor ihm...?
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Original geschrieben von Xenomorph
Er sollte nicht mehr von Gott zum Sündenbock gemacht werden - womit dieser dann abermals und endgültig seinen Kopf aus der Schlinge ziehen konnte - sondern von den Menschen, indem er sich sich diesen als solcher freiwillig zum Geschenk machte...?
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Original geschrieben von Elementarsatz
Jo, wenn der kleine Racker Lust hat auf so eine spaßige Wette, dann ist das schon mal ein guter Grund, ihn sämtliche Kinder von Hiob um die Ecke bringen zu lassen und Hiob mit grausamer Krankheit zu quälen ;)
Eine komische Hackordnung herrscht unter Gottes Kreaturen. Einerseits sollen wir Menschen die geliebten Geschöpfe sein, andererseits kann man uns reihenweise um die Ecke bringen und Qualen aussetzen, wenn's dem Jux gerade dienlich ist.
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Original geschrieben von LaChatte
Das Leben ist nicht immer fair, das weisst du doch selbst, nehme ich an.
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Nur, was für einen Sinn macht das Ganze? Hast du eine bessere Erklärung, warum das Leben so ist, wie es ist, als es das Buch Hiob liefert, wo es ja genau um dieses Thema geht?
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Original geschrieben von Elementarsatz
Ja, die habe ich: Das Leben ist nicht das Produkt eines gütigen Vaters, der gelegentlich Lust auf perverse Wetten bekommt, sondern das Produkt einer unpersönlichen, ziellose Evolution, die dem Wohl und Wehe ihrer einzelnen Gen-Vehikel indifferent gegenübersteht.
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Das ist jetzt eine etwas persönliche Frage, aber: wie ist es möglich, mit einer solchen Idee zu leben, ohne permanent suizidgefährdet zu sein?
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Dann gibts also gar keinen Grund, warum einem dies oder das passiert?
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Och weißt du: Ich glaube, für Suizidgefährdung sind letztlich ganz andere Faktoren relevant als das eigene Weltbild
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Und wenn man nicht glücklich ist, dann ist der Glaube an Götter, die die Menschen zum Gegenstand perverser Wetten machen, auch keine so große Hilfe.
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Aber so etwas wie "Zweckursachen", die jedem Krebsgeschwür und jedem Autounfall einen verborgenen Sinn und Zweck verleihen, gibt es nicht.
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Original geschrieben von Xenomorph
Warum laufen Christen dann eigentlich jedes Mal die Wände hoch, wenn ihnen ein "Satanist" über den Weg läuft...? Die gehören dann doch eigentlich auch mit zum Plan, oder etwa nicht...? Gott selbst hat so betrachtet bereits gegen die Menschen gesprochen, indem er sie, so wie sie sind, auf die Welt losgelassen hat...das war der "Fehler", der alle anderen erst ermöglichte...er hätte die Folgen ja kennen müssen. "Satan" ist dabei nur ein weiterer Störfaktor, der jedoch äusserst gelegen kommt, eben um die Sündenbockfunktion für alles zu übernehmen, was dieser Gott sich so an fatalem Bockmist geleistet hat...weil er es ja nicht gewesen sein kann, bzw. will, muss ein solcher "Gegenspieler" einfach her...
......
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Mir fällt gerade nichts ein, was nicht auf die eine oder andere Weise auf dem Weltbild beruhen würde...
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und eine Welt ohne Sinn, wo ich nur sowas wie ein kleines Stäubchen wäre, nein danke, nichts für mich.
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Nun, wenn man mal die Bibel nimmt, Hiob ist nicht das einzige Buch darin, es ist lediglich eine Facette.
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Und im Nachhinein sieht es auch so aus, als ob es in meinem Leben so eine Art Plan oder Muster gäbe, gerade auch was die unangenehmeren Dinge betrifft.