[Beruf Lektor] - German Gothic Board

German Gothic Board

sinistre Kultur
Gothic Forum & Gothic Chat
auf dem Portal von Nachtwelten

German Gothic Board Chat Gothic 500 - Topliste by nachtwelten

Nachtwelten | Gothic Board | Gothic Chat | Boardarchive





Seiten:1



Beruf Lektor

(Klicke hier, um das Thema mit vollen Farben / Abbildungen zu betrachten)



geschrieben von: Cold Rain

Hallo ihr Lieben.

Ich würde sehr gerne im Lektoriat eines Verlages arbeiten, ich habe natürlich das Internet abgegrast nach Informationen rund um den Beruf.
Ich möchte von euch wissen, ob unter euch Menschen sind, die dort gearbeitet haben oder es immer noch tun und mir ein bisschen aus der Praxis, dem Berufsalltag und so weiter erzählen können.
Soweit ich informiert bin, gibt es ja keine verbindliche Ausbildung oder einen Studiengang zum Lektor. Ich bin allerdings auf einen sehr interessanten Studiengang an der Uni Siegen gestoßen, der mir viele Möglichkeiten eröffnen kann: Literatur-, Kultur- und Medenwissenschaften mit zwei sprachlichen Schwerpunkten (Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch) oder einer Sprache und einem weiteren Fach (Geschichte, Kunstgeschichte, Economics,...)
Ist das sinnvoll, bringt mich das weiter?

Freue mich über Antworten oder PNs.
Liebe grüße, cold rain

P.S.: ich hoffe, es ist hier richtig, ansonsten verschiebts.



geschrieben von: ashipisburning

Zitat:
Original geschrieben von Cold Rain
Hallo ihr Lieben.

Ich würde sehr gerne im Lektoriat eines Verlages arbeiten, ich habe natürlich das Internet abgegrast nach Informationen rund um den Beruf.
Ich möchte von euch wissen, ob unter euch Menschen sind, die dort gearbeitet haben oder es immer noch tun und mir ein bisschen aus der Praxis, dem Berufsalltag und so weiter erzählen können.
Soweit ich informiert bin, gibt es ja keine verbindliche Ausbildung oder einen Studiengang zum Lektor. Ich bin allerdings auf einen sehr interessanten Studiengang an der Uni Siegen gestoßen, der mir viele Möglichkeiten eröffnen kann: Literatur-, Kultur- und Medenwissenschaften mit zwei sprachlichen Schwerpunkten (Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch) oder einer Sprache und einem weiteren Fach (Geschichte, Kunstgeschichte, Economics,...)
Ist das sinnvoll, bringt mich das weiter?

Freue mich über Antworten oder PNs.
Liebe grüße, cold rain

P.S.: ich hoffe, es ist hier richtig, ansonsten verschiebts.


Nein, ich habe in keinem Verlag gearbeitet, aber so viel weiß ich:
Eine fehlerfreie Rechtschreibung ist unerläßlich.



geschrieben von: Nnordy

Ich mache selber Lektorat in einem Verlag für wissenschaftliche Fachzeitschriften. Ich habe Germanistik studiert, da macht man natürlich auch Sprachwissenschaft und das war schon sinnvoll - denn wie ashipisburning schon schrieb - fehlerfreie Grammatik, Orthographie und Semantik ist unabkömmlich. Es ist ziemlich anstrengend, da Du ständig am Lesen bist, zumindest ist das bei mir so. Wenn ich nur Lektorat machen müßte, würde ich wahnsinnig werden - glücklicherweise ist das bei mir nur ein kleiner Teil, als Redakteurin habe ich daneben noch andere wesentlich umfangreichere Aufgaben.
Inwiefern Dir das angegebene Studium hilft kann ich nicht beurteilen, erkundige Dich doch da einfach mal ob das auch auf Lektoratsaufgaben vorbereitet.
Viel Glück!



geschrieben von: Sternenstaub

Ich würde von dem Studiengang in Siegen abraten. Soweit ich aus meinem Bekanntenkreis hier mitbekam, ist das alles ziemlich oberflächlich und man lernt nichts richtig.

Vielleicht ist das auch nur Hörensagen.

Ich habe zwar nicht viele Erfahrungen, da ich selbst noch im Studium bin. Jedoch korrigiere ich oft schriftliche Arbeiten. Hierbei habe auch ich festgestellt dass man einwandfreie orthographische Kenntnisse braucht, sowie die Grammatik beherrschen muß.



geschrieben von: Cold Rain

Hhm.. macht euch mal keine Gedanken über meine Rechtschreibung. Ich kann in meinem ersten Post immer noch keine zahlreichen, gravierenden Fehler entdecken, aber vllt möchte sich ashipisburning da mal genauer zu äußern? (ohja, Medenwissenschaften hab ich grad selber gefunden... der fähige Leser möge in Gedanken an geeigneter Stelle ein "i" einfügen.)Aber danke für seinen/ihren unglaublich wertvollen Hinweis^^
Aber ich kann auch mal ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich doch im Allgemeinen recht wenig Fehler beim Schreiben fabriziere. Schon seit der Grundschule.
Im Übrigen möchte ich, sollte man doch noch hier fündig werden, darauf hinweisen, dass es sich um einen Tippfehler handeln könnte und ein gewisser Unterschied zwischen konzentrierter Arbeit und einem Post im Internet besteht.
Und, auch das sei euch noch gesagt, ich habe lange zeit Artikel für eine Zeitung geschrieben und es hat sich niemand über viele Fehler beschwert, was man sicher getan hätte.

@ Sternenstaub: Wirklich? Ich habe mir von eben diesem Studiengang recht viel versprochen. Aber wenn man natürlich nur schlampig ausgebildet wird.. hmm.. ich habe einen anderen Eindruck, war schon des öfteren dort.. aber ich werde mich nochmal genauer umhören.

Dankeschön für die Antworten, vllt kommt ja noch was :)



geschrieben von: Nnordy

Ähm - ein bißchen überempfindlich bist Du aber nicht? Es geht nicht darum daß man wenig Fehler macht - es geht darum, daß Du in der Lage sein mußt, Fehler AUFZUFINDEN. Daher ist es unumgänglich notwendig, da Du ja nach ERfahrungen/Hinweisen fragtest, auch darauf hinzuweisen, daß Grammatik, Orthographie und Semantik zu 100% beherrscht werden müssen - und zwar ohne Tipp- oder wie auch immer möglicherweise vorhandene Fehler in Deinem Eingangspost zu werten. Du glaubst gar nicht, wie viel falsche Vorstellungen sich die Leute teilweise von Berufen machen - das ist beim Lektor nicht anders. Wenn ich eine Woche lang nix anderes gemacht habe, mag ich nicht mehr lesen, auch zu Hause nix mehr, obwohl ich eigentlich Bücher 'fresse' - ist also mitnichten 'einfach nur spannend, so viele Bücher lesen zu können' (das hab ich schonmal von jemandem gehört auf die Frage hin, was sie sich denn unter Lektorat so vorstelle).
Daher: Bälle flachhalten. Wenn Dein Berufsweg so aussehen soll, dann ist es nicht verkehrt, wenn man selbst auf möglicherweise selbstverständliche Sachen nochmal hinweist.

Für eine Zeitung geschrieben zu haben ist ja schön und gut, aber wie gesagt: Du mußt vor allem LESEN. Und dabei Fehler finden. Und das sind zwei ganz verschiedene Paar Stiefel.



geschrieben von: ashipisburning

Zitat:
Original geschrieben von Cold Rain
Ich kann in meinem ersten Post immer noch keine zahlreichen, gravierenden Fehler entdecken,


Zitat:
Im Übrigen möchte ich, sollte man doch noch hier fündig werden, darauf hinweisen, dass es sich um einen Tippfehler handeln könnte und ein gewisser Unterschied zwischen konzentrierter Arbeit und einem Post im Internet besteht.


:D Erst schreibst du, es wären keine Fehler in deinem Post und dann, falls man Fehler findet, läge es an mangelnder Konzentration. Ja, was denn nun?



geschrieben von: Sternenstaub

@Cold Rain: Nun mal halblang, ja?
Wenn mir jemand sagt dass man für den Lehrerberuf vor allem gute Nerven braucht, fahre ich diesen auch nicht mit "Ach du Arsch, du unterstellst mir schlechte Nerven..!" an.



geschrieben von: Dow

Zitat:
Original geschrieben von Cold Rain
Hhm.. macht euch mal keine Gedanken über meine Rechtschreibung.


Brauchst Du als Lektor entgegen landläufiger Meinung auch nicht generell... das hängt von verschiedenen Faktoren ab...

Generell ist es sicher von Vorteil, überdurchschnittlich gut mit der deutschen Sprache umgehen zu können. Da ist aber weniger die Rechtschreibung mit gemeint, als z.B. die Fähigkeit einen Schreibstil zu identifizieren oder zu beurteilen ob eine Metapher gut ist.

Welche Aufgaben ein Lektor hat, hängt stark vom Verlag ab. In meinem Verlag hatten wir eine Schlussredaktion, die sich dediziert nur um die Rechtschreibung gekümmert hat. Die hatten dann auch häufig die ehrenvolle Aufgabe sich durch die Wiedersprüche unserer Rechtschreibung zu kämpfen.

In anderen Verlagen wird erwartet, dass der Autor das drauf hat. In wieder anderen ist der Lektor Personalunion und kocht auch Kaffee für den Chef.

Ich war z.B. Primär für die Aquise und Beurteilung der Autoren, die Beurteilung des Texts und entsprechende Steuerung des jeweiligen Autors zuständig. Eigentlich brauchte man da mehr ein Händchen für Menschen. Den Autoren sind nicht immer die leichtesten einer.

Liebe Grüße,

Dow



geschrieben von: DunkelKoma

Der Beruf hat auch mir einst gelächelt, da ich sozusagen zwanghaft Schreibfehler finde und mich somit für sehr geeignet hielt ... lach! An der geforderten Allgemeinbildung wäre ich als Null in Geschichte und Politik kläglichst gescheitert.
Offenbar kann das Betreuen von Autorinnen und Autoren auch schnell zum 24-Stunden-Beruf werden.

Der Thread scheint mir geeignet, um meinerseits zwei Fragen zu stellen:

Ist man als Lektorin oder Lektor grundsätzlich verpflichtet, die neuen Rechtschreibregeln anzuwenden? Oder gibt es noch irgendeinen (kleinen rebellischen) Verlag, der alter Schreibweise den Vorzug gibt? Der sozusagen für solche wie mich da ist?

Denn die neue Schreibweise empfinde ich in den meisten Fällen als Fehler, sinnenstellend oder einfach nur bescheuert, dann rege ich mich darüber auf, verliere den Faden und mag nicht weiterlesen.

Und: Wie in aller Welt kommen Lektorinnen und Lektoren damit klar, die viele Jahre lang nach den alten Regeln korrigiert haben?

Denn sicher reagieren auch andere so wie ich und überdies hat die Reform auch noch neue und irritierende Arten von Fehlern hervorgebracht.



geschrieben von: Nnordy

In den seltensten Fällen wirst Du Verlage finden die noch nach den alten Regeln schreiben, da die neue deutsche Rechtschreibung spätestens nach den Korrekturen durch den Rechtschreiberat jetzt bald absolut allgemein verbindlich wird.

Ich habe mich auch umstellen müssen (seit meinem Schulabschluß sind auch bereits 12 Jahre ins Land gegangen), da führt nunmal leider kein Weg dran vorbei. Für Dich heißt das, daß Du nun mal, ob Du willst oder nicht, Dich an die neuen Regeln gewöhnen und diese zur Not lernen bzw. pauken und draufhaben mußt. Außerdem gibt es ja glücklicherweise auch die Einstellung bei Word 'neue deutsche Rechtschreibung' - damit findet man zumindest die gröbsten Schnitzer. :) Ansonsten eben: Lernen! Was und wie Du privat schreibst ist Deine Sache, aber wie gesagt: Verlage werden es bald deutschlandweit verbindlich machen müssen, und damit auch Lektoren, die die Korrektoraufgabe haben.

Die Umstellung ist zwar nicht schön, und ich schreibe privat immer noch nach alter Rechtschreibung, aber es läßt sich nunmal nicht ändern, und deswegen stellt man sich halt um. Ein bißchen Flexibiliät brauchst Du nunmal schon. Wobei ich mich hartnäckig geweigert habe, Trennungen wie E-sel zuzulassen - da habe ich dann eben das Wort komplett in die nächste Zeile gesetzt. Aber diese unerträgliche Regel hat der Rechtschreibrat ohnehin gerade rückgängig gemacht, Goth sei Dank!



geschrieben von: DunkelKoma

Vielen Dank @ Nnordy!

Ich habe übrigens den Verdacht, daß etliche Lektoratsmenschen die Regeln selbst noch nicht wirklich verinnerlicht haben. Ist ja auch verständlich bei den Wirren der Reform.

Vielleicht sind einige ganz gestörte Schreibweisen auch nur Trotzreaktionen von Menschen, die urplötzlich wie Hein Blöd schreiben müssen? Hehe ...

Jedenfalls gibt es in den wenigen reformierten Büchern, die ich unbedacht gekauft habe, allerlei Variationen. Mittlerweile bin ich selber schon so verwirrt, daß ich 'zu guter Letzt' für ein Produkt der Reform gehalten und mich darüber aufgeregt habe. :D



geschrieben von: Any Body

Zum Thema "Beruf Lektor" zwei Fragen gestellt:

Ist der Beruf Lektor eigentlich ein Halbtagsjob oder wird auf Stundenbasis abgerechnet?

Soweit mir bekannt, werden Lektoren nicht nur von Verlagen gesucht, oder? Bei Übersetzungen von Texten werden zum Korrekturlesen doch auch Lektoren benötigt, oder sehe ich da etwas falsch?

Vielen Dank im Vorwege für etwaige Antworten

Herzliche Grüße
Any B.



geschrieben von: Desengano

man kann auch bei zeitungen, beim radio oder beim ferhsehen als lektor arbeiten.



geschrieben von: Xenomorph

Ich möchte lieber selber mal etwas schreiben als den Stuß von anderen korrigieren zu müssen...als freier Schriftsteller kann ich nämlich schreiben was ich will, wann ich will und wie ich will, ohne mich um den kulturbolschewistischen Rechtschreibreform-Terror und ähnlichen Unfug zu scheren...und wenn ein Verlag aufgrund kommerzieller Erwägungen die Veröffentlichung meiner Werke ablehnt, oder sie durch kulturbolschewistische Eingriffe und Zensurmaßnahmen zu entstellen versucht, suche ich mir halt einen anderen, der sie so herausbringt, wie ich es wünsche...



geschrieben von: Nnordy

@Xenomorph: Na dann viel Glück dabei, Du wirst es brauchen...

Ich hab auch gedacht; Selbständigkeit sei 'ne tolle Sache beruflich, von wegen Freiheit und dergleichen - aber wenn Du Dich dann mal wirklich schlau machst, was da so alles auf Dich zukommt - nein danke. Dann bin ich lieber angestellt, da hab ich zumindest ein paar Sicherheiten - ich bin schließlich nicht ewig jung. Und bezahlt werde ich auch dann, wenn ich krank bin. Als Selbständiger hast Du in so einem Fall einfach mal verloren...

@Any Body: Ähm, Lektor ist auch durchaus ein Vollzeitjob. Kommt halt ganz drauf an, was der Leistungsumfang ist und wo Du genau arbeitest und eingesetzt wirst... Wegen den Übersetzungen: Ich glaube nicht, daß Übersetzungsbüros extra Lektoren einstellen - das wird dann von Leuten mit übernommen, die ohnehin dort in irgendwelchen Positionen arbeiten. Prinzipiell stimmt es aber natürlich, daß auch Übersetzungen korrekturgelesen werden.



geschrieben von: Xenomorph

Zitat:
Original geschrieben von Nnordy
@Xenomorph: Na dann viel Glück dabei, Du wirst es brauchen...

Ich hab auch gedacht; Selbständigkeit sei 'ne tolle Sache beruflich, von wegen Freiheit und dergleichen - aber wenn Du Dich dann mal wirklich schlau machst, was da so alles auf Dich zukommt - nein danke. Dann bin ich lieber angestellt, da hab ich zumindest ein paar Sicherheiten - ich bin schließlich nicht ewig jung. Und bezahlt werde ich auch dann, wenn ich krank bin. Als Selbständiger hast Du in so einem Fall einfach mal verloren...



Irrtum, denn ich habe bereits verloren...

Nein, ich denke du verstehst mich völlig falsch, wenn du glaubst dass ich in dieser Gesellschaft alt werden will, oder auf irgendwelche "Sicherheiten" aus bin, denn die haben sich bei mir schon allesamt in Luft aufgelöst...Ich habe weder Lust, mein ganzes restliches Leben für irgendwelche Sklaventreiber zu schuften, mich ihren Zeitplänen, Launen und Dogmen unterzuordnen, noch denke ich daran, mit 90 in irgendeinem sterilen weißgekachelten Raum zu krepieren, denn ins Grass beissen werde ich lange vorher, und zwar nach meinen Vorstellungen...
Ich werde mich die nächsten Jahre wohl oder übel mit Kurzzeitjobs durchschlagen, nebenbei soviel lesen und mein Wissen erweitern wie möglich, und dabei versuchen, noch das eine oder andere Buch schreiben, und das wird dann meine persönliche Abrechnung mit dieser Welt und ihren Bewohnern sein...wenn das geschafft ist, ist es für mich an der Zeit, mich von dieser Party zu verabschieden...



geschrieben von: Nnordy

Ich werde mich nicht wiederholen, da Du dummerweise trotzdem bis dahin essen, irgendwo hausen und Dich mit banalen weltlichen Dingen versorgen mußt...

Aber dann brauchst Du ja auch gar keine Verlage, denn wozu ein Buch schreiben oder gar veröffentlichen, wenn Du Dich dann ja ohnehin 'verabschiedest'? Irgendwo willst Du ja dann doch offensichtlich das ein oder andere 'hinterlassen' - und wenn's nur Spuren im Sand sind. Von daher: Mach Dein Ding, aber lasse andere bitte auch ihres machen, und wenn jemand am Lektorat Spaß hat, dann ist das doch toll.

Und jetzt back to topic.



geschrieben von: Xenomorph

Ich will doch auch niemandem etwas vorschreiben, was er zu tun oder zu lassen hat, sondern nur meine persönliche Sicht der Dinge darlegen, die natürlich nicht deine sein muß, und auch gar nicht sein kann...wenn das Lektorat dein Traumjob ist, finde ich das völlig o.k., doch für mich ist es definitiv nicht das richtige, wie ich heute weiss, denn ich brauche etwas, wo ich nach meinen eigenen Ideen und Plänen arbeiten kann, und dafür ist mir auch der Lektorberuf zu unkreativ und einengend...



geschrieben von: autumnnight

Zitat:
Original geschrieben von Nnordy

Und jetzt back to topic.



genau..
genug abgeschweift..
bitte wieder zurück zum eigentlichen thema;
falls noch weiterer unterhaltungs-austausch-schreib-bedarf besteht: bitte ein eigenes thema im entsprechenden unterforum eröffnen..

autumnnight / moderator



geschrieben von: ShainaMartel

Ich arbeite ehrenamtlich als Lektorin. Aber ich habe keine Ahnung, ob man das mit einem "richtigen" Job als Lektor vergleichen kann, da ich mir einen bezahlten Job - vor allem in der Richtung - doch wesentlich komplexer und auch anstrengender vorstelle ;)
Zum Glück mache ich den Job ehrenamtlich, muss ich sagen. Zwar liebe ich es, Texte zu lesen (auch wenn sich die Thematiken auf japanische Kultur und Manga etc. belaufen, was eigentlich eher weniger meine Richtung ist, an den Job bin ich nur über eine Freundin gelangt ;)) und zu korrigieren, aber dennoch gibt es Zeiten, in denen ich mich rein gar nicht konzentrieren und daher auch nicht gescheit "arbeiten" kann. Die letzten Monate habe ich da beispielsweise kaum etwas gemacht...

Dennoch spiele ich mit dem Gedanken, nach meinem Studium, was ich hoffentlich in ein paar Jahren geschafft habe (und das sage ich, wo ich nicht einmal mein Abitur geschafft oder geschweige denn mit dem Studium angefangen habe :D), als Lektorin zu arbeiten. Spaß machen tut der Job mir jedenfalls total. ;)

Edit: War zufällig auf das Thema gestoßen und hab grad gemerkt, dass die Thread-Erstellung schon relativ lang her ist... passiert. ;)





vBulletin Copyright ©2000 - 2003, Jelsoft Enterprises Limited.
vB Easy Archive Final








eXTReMe Tracker