So verließ die Freude
den kargen, steinigen Weg des Lebens
und flog als schwarze Motte
dem gleißenden Licht entgegen.
Die Flügel entflammten,
stoben als weiße Asche
über den rauen Asphalt des Totenpfades,
verloren sich im wirbelnden Nordwind.
Und ich atme den Nebel der Nacht,
lasse meine Tränen die Wangen benetzen.
Tief schwarze Nacht erinnert an verbrannte Flügel
und an den rauen Asphalt ,
der blutige Wunden in die Seele reißt.
Kalt und grau die Welt ,
wie die einsahmen Regentage
hinter verregneten Fensterscheiben.
Gleichsam verschwommene Bildervon Dir,
die sich nicht reinspülen lassen.
Sie leuchten mir
in unübersehbarem schwarz-rot entgegen.
Die schneidenden Strahlen zielen
in meine blaß-grauen Augen,
die sich nicht verschließen können.
Nicht vor der Wahrheit,
Nicht vor der Lüge ,
vor keinem von beiden
Und nicht vor Dir, mein Freund...