[Worte und Gefühle] - German Gothic Board

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Worte und Gefühle

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geschrieben von: redlady

Lieber Leser
Schön, dass du zu meinem Garten gefunden hast. Ich wünsche dir viel Spass beim Lesen.

Für Kritik und Anmerkungen steht der Platz:

Kritik zu Worte und Gefühle

zur Verfügung.

redlady

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Schmerzen meiner Seele

Weisses Mal auf meiner Haut,
das war nicht, was ich wollte.
Ich wollte nie mich selbst verletzen
und doch hab ichs getan.

Feuer in meiner Seele,
Brennen in meinen Augen,
keine Luft zum Atmen,
zu viel Druck,
zu viele Schmerzen,

zu lange hat meine Seele geweint.

Wassertropfen, tausend Tränen
konnten nichts bewirken.
Rot sind sie zu Boden gefallen
auf dem Weg zur Ewigkeit.

Wellen ziehen durch meinen Körper,
Gefühle, die ich kontrollieren kann.

Ich wollte mich nie selbst verletzen.
Was ich suchte, war ein Weg,
um meine Seele zu befreien.



geschrieben von: redlady

kleine Schwester

kleine Schwester, junges Leben,
tiefblaue Augen, aus denen die Verzweiflung rinnt.
Ich würde dir so gerne Hoffnung geben,
den Glauben, dass irgendwann etwas besseres beginnt.

Verzweifelte Blicke, stumme Schreie,
auf der Strasse des Lebens verhallen sie,
ungehört.
Während du am Boden liegend
weitergequält und gebrochen wirst,
ungestört.

Kleine Schwester, ich habe immer
einen Platz bei mir für dich bereit.
Egal was passiert, ich werde immer
für dich da sein, jederzeit.



geschrieben von: redlady

lass es keinen merken

Weiss krallen sich ihre Hände in der Tasche,
gekrümmte Gestalt, verzerrtes Gesicht.
Kein Laut des Schmerzes, keine Träne,
nur der Kloss im Hals, der sie beinah erstickt.

Fragen schwirren, kreiseln, drehen,
Antworten gabs darauf nie.
Gebrochenes Herz, zerrissene Seele,
lächelnde Maske, Ironie.

Lautes Lachen kann sie hören,
fröhliche Gesichter sehn,
möchte nicht mit Tränen stören,
dreht sich weg zum weitergehn.

Endlos scheint die Zeit zu treiben,
Fluss der Welten hält sie fest.
Wie kann die Minute stehen bleiben,
wenn die Sekunde vergangen ist?



geschrieben von: redlady

In die Nacht

Wie das Licht der Sonne schwindet,
fällt ein Schleier auf die Welt,
unter dem man Ruhe findet,
die sonst dem Tag zum Opfer fällt.

Langsam schliesst sie ihre Augen,
lässt sich fallen in seinen Arm.
Festgehalten ohne Zwänge,
ist ihr trotz der Nachtluft warm.

Leise streicht der Wind durch Bäume,
fliesst ein Bach zu fernem Ort.
Aus Gedanken werden Träume,
Sorgen trägt die Nacht hinfort.

Ihre Körper leise beben,
warmer Lippen sanftes Spiel.
Seelen freudig tanzend schweben,
auf dem Weg, der ohne Ziel.

Immer näher zu den Sternen,
Hand in Hand fernab der Zeit,
durch das Universum wandeln,
stiller Ruf der Ewigkeit.





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