mmhm hallo zusammen
hier sind ein paar versuche von mir gedichte zu schreiben.. über rückmeldungen wäre ich sehr erfreut..
weiter unten ein paar gedanken... wenn ihr wollt, schaut sie euch doch einmal an
~
das schwarze mit dem schönen
das schöne wird geheimnisvoll
das verborgene, die tiefen
in hölen und verließen
man wird sie wahrlich finden dort
an fast jedem schaur'gem ort
da wo die stille heimisch ist
fühlt sie sich geborgen
ein dieb sieht sie als treuen helfer
und auch manch zwielichte gestalt
doch hat sies sich nicht ausgesucht
der freund zu sein von hinterhalt
sie lässt in jeder klaren nacht
die sterne hell erscheinen
sie ist es die uns müde macht
und zu bett bringt abends sacht
sie hält geborgen wenn wir weinen
die dunkelheit
sie ist es die wir meinen
~
Sie Packt dich Plötzlich
du weißt nicht wie dir geschieht
du willst es nicht wirklich
doch du kannst dirs nicht verbie
-ten du konsumierst es in dich
ohne unterlass
ein teufelskreis
der sich vergrößert jenseits jedem maß
sie hat dich nun voll in sich
eingeschlossen
die letzte munition zur wehr
hast du auch schon verschossen
deine augen sehen
nichts anderes mehr
doch tief, tief in dir spürst du
du machst einen fehler
sie packt dich
sie hat dich
sie umschließt dich
sie freut sich
sie hat keine sorgen
sie läßt dir keine ruh
sie denkt nicht an die folgen
diese trägst dann du
nimm meinen rat mein freund
lass dich nicht mit ihr ein
sie macht die keine freude
ja, sie kann so tückisch sein
~
vielleicht
rufst du ja heute an
und sagst mir
du bereust was du getan
vielleicht
rufst du mich heute an
und sagst
du willst zurück
zu mir
du hast
mich verlassen
an jenem grauen tag
er war
von Verzweiflung gefüllt
und es lief über
darf ein junge weinen?
ich weinte
denn ich liebe dich
auch jetzt noch
denke nur an dich..
was habe ich denn falsch gemacht
bitte sag es mir
was habe ich schon nachgedacht
WAS HABE ICH DENN FALSCH GEMACHT?
ich kann nicht leben ohne dich...
denke ich
doch weiß ich innerlich
irgendwann
wird auch dieser schmerz
im Fluss der zeit
ertrinken...
und niemand wird ihn retten
zum glück.....
die zeit will nicht vergeh’n
ich liege hier
ich kann nicht widerstehen
an dich zu denken
deshalb schmerzt mein bauch so sehr
denn glauben kann ich’s nicht
die zeit will nicht vergeh’n
die zeit will nicht vergeh’n
DIE ZEIT WILL NICHT VERGEEEEEEEEEEEEEEHN
....
~
die haut so zart wie wie reiner schnee
ihre haare wehn im wind
die tiefen augen wie ein dunkler see
der schein von einem reinen kind
die tochter eines reichen ritters
so wird sie stark umworben
von so manchem jungesell
doch allen wurde es verdorben
denn wählerisch sie war
sie wollte ihre zarte haut
nur an den schönsten mann vergeben
um zu werden dessen braut
da fasste einst ein jüngling
einen gar törichten entschluss
sein glück wollt er versuchen
um zu erlangen den begehrten kuss
doch war er nicht von schönheit
und auch nicht reich er war
doch warm sein herz und froh gemut
das gute er im menschen sah
da kam er an er räusperte
und hielt vor ihr und vater an
um ihre hand die sich so zart
um die des vaters schlang
der vater von recht kluger natur
lies seine tochter frei entscheiden
eine nacht sie wollte nur
um jeden fehler zu vermeiden
als in der nacht der jüngling schlief
schlich sie sich von hinten an
das gesicht von arglist nun geprägt
trat sie an den schlafenden heran
sie zog den dolch des vaters
so zart wie auch die hände waren
von grausamkeit und tücke nun
und sie den jüngling schnell erstach
so ist ist die allerschönste maid
getrieben von der eitelkeit
von innen doch nur hässlich
wie eine rund um gräßlich
kreatur des schwärzen waldes
~
Das Schmarngedicht
Es war einmal der lorenor
der sang in einem schönen chor
der chor, er war so laut und schrill
dass er da nimmer singen will
als er dann aus dem chore ging,
sagte einer lieb zu ihm
Hey mann bleib da, wir brauchen dich
Der chor der meint das selb´ wie ich
der lorenor sagt nochmals nein
ich will nicht mehr im chore sein
will nichtmehr singen, was soll ich tun
das einzig´ ich will, das ist nur ruhn
der leiter weint, die andren mit
der lorenor war doch so fit
wieso nur ging er denn von dannen
ich könnt ihn nie von uns verbannen
der lorenor lacht sich kaputt
mu ha ha ha ha ha
es war doch nur ein jux
natürlich bleib ich da
der frölich´ chor der jubelt
springt herum und trubelt
alle sind glücklich, alle sind froh
und lorenor, der muss aufs klo
und die moral von der geschicht
tut mir leid, die weis ich nicht
~
~
~
so das wärs vorerst mal.. ich weiß sie sind jetzt nicht so super toll..
das eine gecht über die liebe hab ich geschrieben als sich meine freundin von mir getrennt hatte... is in einer nacht entstanden, so wie die meisten meiner gedichte.. in der nacht bin ich irgendwie kreativer :)
auch wenn sich nicht soo viele leute meine gedichte anschauen, will ich hier noch 2 weitere anhängen..
~
Ich sehe zum Himmel
ich blinsel
ein paar mal
ein paar tausend mehr mal
und als ich tausend und ein mal blinselte
wechselte das wetter
doch schon vergessen hatte ich
wie das wetter vorher war
und wie es jetzt ist schwimmt an mir vorbei
ich liege hier
am fluss
am fluss der zeit
ich warte
auf etwas
auf etwas besonderes
das passieren wird
ich fühle es
schon viel zu lange nun
meine gedanken schweifen
im fluss wie ein fisch umher
tollen herum
ich lasse ihnen freien lauf
freiheit
frei sein..
~
Hilfe
helft mir
seht ihr nicht?
habt ihr denn keine augen?
ich flüchte
wovor weiß ich nicht
doch geschrieben ins gesicht
steht mir die angst..
so furchtbar grinst sie
lacht sie..
so schlimm wie heute war es nie
weiß nicht wohin in dieser nacht
regen fällt wie harter stahl
und mit seiner vollen pracht
scheint heute nicht der mond
wie sonst
ich renne, seh mich hektisch um
da fall ich schmerzend auf die knie
düsternis um mich herum
die stille drückt so laut...
nur das prasseln
lauter als ein lauter schrei
der regen mich erstechen will
doch das ist mir nun einerlei
nun hat sie mich
die kalte angst
schwärze mich umgibt
schreien kann ich lang nicht mehr
denn meine kehle ist versiegt
~
in der hoffnung auf wenigstens ein kleines feedback
fabi ;)
geschrieben von: Lateralus
deine liebe erlischt
ich merke es schon lang
doch ich will es nicht wahrhaben
will nicht wahrhaben dass du
und ich getrennte wege gehn
du hast mich doch so verändert
so schön wahr unsere zeit
der erste kuss mit dir
nie werd ich ihn vergessen
du bist toll, weißt du das?
darf ich dir sagen was toll ist an dir?
dein lächeln das mich immer wieder verzaubert
deine art.. du kannst lachen
du akzeptierst fehler
akzeptierst meine fehler..
akzeptierst freiheit
du akzeptierst meine freiheit..
doch ich? bin ich gut?
gut genug für jemaden wie dich?
was ist besonderes an mir?
ich denke nach...
was ist liebe überhaupt?
liebst du mich weil ich gut aussehe?
nein wohl kaum..
liebst du mich wegen meinem charakter?
doch da fällt es mir wieder ein..
deine liebe ist ja erloschen...
wenn ich so zurückdenke
ich bin nichts besonderes.
da packt mich der gedanke
ich bin es nicht wert
deine süßen lippen gespürt zu haben.
doch..
du hast mich geliebt!
wieso?
was war besonders an mir?
wieso.....
verdammt ich ertrinke in gedanken
siehst du das?
nein du siehst es nicht..
da kommt mir der gedanke..
erinnerst du dich? an das event..
ich wartete im zelt..
du kamst nicht..
wir hatten uns aufgetrennt..
die nacht war schon alt..
nach unserer vereinbarung
solltest du schon lange hier sein
doch dem war nicht so..
die sorgen überfielen mich so stark
so stark wie noch nie um dich
ich ging hinaus und suchte
suchte nach dir, doch natürlich war es sinnlos
ich verzweifelte.. die vielen leute hier..
ich sah nur schwarze gestalten..
da begann ich zu beten..
zu wem auch immer..
odin, der hier regierte
gott oder den teufel es war mir egal
ich schrie stumm meine sorge hinaus
bitte.. bitte..
ich bitte dass es dir gut geht
es ist mir egal ob mit einem anderen
aber bitte.. möge dir nichts passiert sein..
und in dem moment sah ich dich..
sah dein haar, fast neben mir..
doch du sahst mich nicht
ich rief deinen namen
ich schloss dich so fest wie nie in die arme
und spürte wie so oft die erloschene liebe in dir
doch es war mir egal
so egal
denn dir ging es gut
du hast gelacht
dir nicht gedacht
was für sorgen ich mir denn gemacht
und niemals wirst du es dir denken
dich erinnern
denn du machst schluss mit mir
ab nun bin ich dir egal..
jede nacht träume ich von dir
doch das
ist dir egal..
..
geschrieben von: Lateralus
leise ganz leise
bewegt er sich hinaus
sieht sich um
er flieht vor euren blicken
ich sah ihn dort laufen
so einsam wie immer
immer wieder.. tag für tag
hilfe will er nicht
zwar sagt er es nicht
doch weicht er aus
mir dir uns
nur flüchtige blicke
schenkt er uns
was hast er erlebt
will ich wissen
du vielleicht nicht
ich will ihm helfen
doch hilfe will er nicht
gibt er mir zu verstehen
mit seinen schwarzen großen augen
geschrieben von: Lateralus
er zehrt so stark an mir
so wild und ungezähmt
das gefühl, dass ich verlier
gegen ihn hab ich schon lang
jedes weitre wort das kommt
gibt ihm schub und mir zu spürn
dass es mir schon lange reicht
es schließen sich schon alle türen
ich verfluche alles um mich rum
verfluche dich und auch mich selbst
in trauer, wut und hass will ich
zerstören.. vernichten...!
doch ich halte mich zurück..
lege ein schloss an alle türen
ich will niemanden verletzen
das gefühl hab ich noch zu spüren
doch dadurch frisst es sich hinein
ich spüre wie es an mir zehrt
ihr versteht es nicht und reizt mich weiter
und der hass sich stark vermehrt
nun kommt der punkt - ich kann nicht mehr
ein kleines ereignis das mich stört
ich raste aus und fange an
zu schreien, dass es jeder hört
"ich lebe auch, genau wie ihr!
würde es denn euch gefallen?
verdammt ich kann nicht weiter so"
lasse ich sehr laut erschallen