[Der Geist des Universums (Mit einem Geist kannst du nicht kämpfen)] - German Gothic Board

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Der Geist des Universums (Mit einem Geist kannst du nicht kämpfen)

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geschrieben von: Silke F.

Lächelnd sehe ich seitwärts auf den Boden,
auf Schatten wartend,
denn dort unten kriechen Schattenwesen und sie glauben dass Krieg notwendig ist um in Frieden leben zu können,
traurig wartend auf den erhabenen Moment,
welcher dazu dient die Augen zu erblinden,
so dass das Individuum wieder beginnt,
mit dem Herzen zu sehen.
Mord und Totschlag existieren weil sie glauben einen Menschen damit auslöschen zu können,
aber Bewusstsein lässt sich nicht auslöschen.
Der Geist ist nicht im Körper sondern außerhalb der biologischen Entität und eine fehlende physische Konjunktion gleicht das Bewusstsein mit Reinkarnation aus,
damit dem Bewusstsein wieder ein lebender Körper zur Verfügung steht,
die Seele ist schwarze Magie und wenn man lebt,
handelt sich alles um die Beherrschung der Materie,
durch den Geist.
Vater im Himmel,
Friedrich Nietzsche ist mein Vater,
nicht du,
du könntest auf mich stolz sein,
aber ich nie auf dich,
alle Väter sind verantwortungslos,
aber du bist der verantwortungsloseste von allen,
ich bin Mathematikerin,
hörst du,
"Papa",
du könntest auf mich stolz sein,
aber ich nie auf dich,
siehst du,
"Papa",
ich bin eine Mathematikerin
für mich ist niemand unberechenbar
und ziehe Kreise wo gar keine sind,
deine außerirdische "göttliche" Tochter wurde geboren in einer irdischen "allzumenschlichen" Psychiatrie,
hörst du,
"Papa",
du könntest ruhig ein bisschen auf mich stolz sein,
aber ich nie auf dich,
siehst du,
"Papa",
nur die Schäfchenherde zieht Kreise wo schon welche sind,
für mich ist niemand unberechenbar,
o nein,
o nein,
o nein,
o nein,
ich bin teuflisch christlich,
o ja,
o ja,
o ja,
o ja,
würde es den Teufel geben,
er würde vor mir davon laufen,
o ja,
o ja,
o ja,
o ja,
sie glauben an höhere Wesen wo gar keine sind,
doch, doch,
ich sehe und höre sie,
ich bin nicht schizoid,
o nein,
o nein,
o nein,
o nein,
ich bin Christ,
das werden sie sein,
die lieben Engelwesen,
wenn ich nur stark genug an sie glaube,
oder die kluge Variante,
einfach die Pillen gegen meine Schizophrenie absetzen,
o ja,
o ja,
o ja,
o ja,
diese Pillen habe ich von Gott, dem Dealer, der in höheren Sphären schwebt
Gott wollte dass ich sie besitze und mir dreckiges Heroin in die Venen spritze,
"Papa" will doch nur das Beste für seine Tochter.

Bücher und ihre Schlüsselfunktionen im Alltag:

Außer den Schlüssel den ich vergeblich suche,
will ich heute nichts und niemanden sehen.
Doch fehlt mir der Schlüssel um die Zimmertür abzuschließen,
so mache ich mich ran ans Auftürmen von einem ganzen Stapel Bücher bis zur Klinke, so dass die Klinke nicht mehr runter gedrückt werden kann.

Ich verliere den Boden unter den Füssen und kann aus höheren Sphären alle irdischen Geister auslachen.
Wer die Existenz von Geistern verleugnet,
verleugnet seinen eigenen Geist,
denn wer dies tut scheint selbst keinen zu besitzen,
denn er bezeichnet sich als geistlos.
Meine Wahrnehmung distanziert sich von emotionalem damit sie objektiver und analytischer ist.
Sie streift das subjektive Fundament wie ein dreckiges nuttiges Kleid ab.
Gefühle waren für sie mehr Hindernis als ein Instrument mit dessen Sinnhaftigkeit sie die Seiten ihres Charakters hätte stimmen,
bestimmen und entfalten können.
Sie braucht dies nicht mehr zu ertragen.
Sie hat gelernt dass die Wiederholung von Endlichkeit Unendlichkeit darstellt und davor ängstigt sie sich.
Davor dass sie dieser tragischen Parallelwelt in ihr bis in alle Ewigkeit Respekt schenken wird,
denn wir brauchen Hilfe und Bedacht.
Wie Kinder ohne Eltern die im Verlorenen sich befinden wie Erwachsene es später wiederholen,
so halten sie einander an den Händen ihre Seelen und Schicksale,
ihre Herzen und Gedanken,
die Macht ihre Welt zu bewegen die sie selbst bewegt.
Alleine ist niemand.
Jeder kann sich in jedes Wesen hineinversetzen.
Es ist alles nur Frage der Empathie.
Es ist immer die Grunddarstellung die zählt.
Nie der Kern.
Sondern das davor.
Nicht das Innen.
Sondern das was es vorher war.
Die Entwicklung zählt.
Sie zählt über jede Uhr hinaus bis in alle Ewigkeit.
Eine Rose zerkratzte meine Hand blutig als ich sie pflücken wollte und so wurde eine rote Rose aus der weißen.
Mein Blick hing nach unten wie mein Kleid.
Ich drehte mich im Kreise und meine langen Haare begleiteten mich durch den Schwindel von Raum und Zeit.
Ein schlagendes Herz ist kein liebendes Herz.
Schnallenschuhe eines Sonntagskindes verbanden einen alten Erdboden mit einem jungen Körper dessen Herz nicht mehr schlagen wollte weil es voller Liebe war.
Alte Bauwerke, Festungsgräben und Grabhügel wurden schon immer von Geistern bewohnt.
Gwynn ap Nudd.
Ich hörte auf mich im Kreise zu drehen und meine langen Haare hingen augenblicklich nach unten.
„Durch dein Blut hast du aus der weißen Rose eine rote gezaubert.
Ich liebe rote Rosen“, sagte Gwynn ap Nudd.
„Gern geschehen", flüsterte ich ihm sarkastisch zu.
Gwynn ap Nudd sagte: „Mit weißer Rose meinte ich dich,
weil du so aufrichtig für die Liebe blutest.
Die weiße Rose wolltest du für einen armen Obdachlosen pflücken.
Wir Naturgeister wissen dass du im Wohnzimmer manchmal auf dem Boden liegst und weinst,
weil du dich nach Liebe sehnst.
Die Erfahrung von Liebe und Zärtlichkeit kennst du nicht.
Deine Stiefeltern haben dich immer nur geschlagen und misshandelt.
Wir wissen auch dass deine Katze dein einziger Freund ist und wir wissen dass sie das einzige Wesen ist,
dem du vertraust,
im Leben.
Du erinnerst mich an eine unglückliche Prinzessin.
Sie war wie du der Meinung,
man sollle immer in einem Rausch sein,
ganz gleich welchem
und sie bevorzugte die Kunst als Rauschmittel.
Eines Tages flüchtete diese unglückliche Prinzessin tränenüberströmt vor den Wachen auf ein Hausdach
und verbrachte die ganze Nacht weinend auf einem Schornstein. Am nächsten Morgen fand man sie tot,
auf dem Boden.
Ihre Katze leckte ihr auf dem Boden das Gesicht,
aber sie wachte nicht wieder auf."

Mein Lehrer will dass ich mich in den Disziplinen Nage Waza, Katame Waza und Ate Waza übe und verlangt von mir dass ich meinen Gegner in exakt 20 Sekunden außer Gefecht setze. Er berechnet mir für jedes Kampfmanöver 2 Sekunden. 20 Sekunden und 10 Kampfmanöver bleiben mir um meinen Gegner Schachmatt zu setzen. Wir tragen weiße Zubon. Eliane gibt mir die Hand. Sie ist mein Spiegelbild. Silke = Eliane. Sie sieht verachtend zu mir. Ich lächle sie überzogen an. Mein Lehrer klatscht fröhlich in die Hände. Ich lächle ihn überzogen an. Sie merkt nicht dass ich mir gerade den Übergang zum Überraschungsangriff vorbereite. Ich grinse und sage ihm dass ich gleich zu ihm rüber komme, ich müsse nur schnell noch "was" erledigen. Ich versuche sie zu irritieren, durch Freundlichkeit im Blick.

Eliane: Sie versucht mir mit dem linken Fuß in das Gesicht zu treten.
Silke: Ich halte ihren linken Fuß (1/20) und stelle ihr das rechte Bein (2/18).
Eliane: Sie fällt, zieht mich zu sich, benutzt diesen Schwung und wirft mich über sich.
Silke: Ich rolle mich ab.
Eliane: Sie springt mich an.
Silke: Ich weiche ihr aus, wende O-soto-otoshi an und stelle ihr das rechte Bein (3/16).
Eliane: Sie tritt mir mit ihrem linken Fuß am Gesicht vorbei, kommt auf dem Boden auf, rollt sich aus.
Silke: Ich springe meine Gegnerin an (4/14), wende Kakato-Ate-Waza an und klemme ihren Kopf zwischen meine Knie (5/12).
Eliane: Sie wendet bei mir Shime-waza an und drückt mir die Luft ab.
Silke: Ich ramme ihr meinen Ellbogen in den Magen (6/10).
Eliane: Sie lässt nicht los.
Silke: Ich trete ihr von Unten nach Oben ans Kinn (7/8) und rolle mich zurück durch den erzeugten Schwung, springe sie an und wende anschließend Yoko-sutemi-waza an.
Eliane: Sie springt mir in den Rücken.
Silke: Ich komme ihr zuvor und trete ihr gezielt in den Magen (8/6), ziehe sie ganz nahe an mich und schmeiße (9/4) sie über mich.
Eliane: Sie kommt meinem Wurfmanöver zuvor, rollt sich aus, macht eine Schraube durch die Luft und springt mich an.
Silke: Ich bleibe bewegungslos auf dem Boden liegen.
Eliane: Sie lacht. Sie kommt zu mir.
Silke: Ich packe sie am Arm, schmeiße ihren Körper über meine Schulter und verdrehe ihr Schultergelenk (10/2).



geschrieben von: Silke F.

Ich bin verschlossen,
wie ein Safe,
ein leerer Safe,
ein ausgeraubter Safe,
weil ein Mensch sich alles nahm was dieser Safe einst behütete. Der Safe behütete eine in dieser Welt verlorene Seele.
Eine Zeitlang keimte die Hoffnung in mir dass dieser Alptraum das war was er zu sein schien,
ein Traum und aus Angst,
schenkte ich diesem Alptraum keine weitere Bedeutung,
aus Angst dass es wahr sein könnte,
das Geheimnis um meine Existenz.
Wir müssen dieses Leben nicht bestehen und überleben werden wir es sowieso nicht,
aber manchen bleibt die Wahl,
es einfach zu leben.

Stehe fröhlich am See,
füttere Enten mit Brot,
vom Baum fällt ein Verrückter,
O Schreck,
der Mann glaubt er sei eine Ente,
da gebe ich ihm das Brot
und renne eilig weg.
Aus der Hölle in den Himmel
und wie ein Vogel wieder zur Erde zurück.
Mensch und Vogel fliegen ohne Flügel,
aber sie kennen keinen Dank dem Tod gegenüber,
ihr komischen Vögel ohne Flügel,
schleicht halbtot über Klippen lebendiger Existenz,
wie Gottes Jungfrau durch den Nebel schleicht,
still und vorsichtig,
um dich ja nicht zu wecken,
aus deinem Alptraum,
so schleicht sie schon seit Jahrtausenden durch das spiegelnde Fenster,
durch dass der Teufel euch alle beobachtet.
Wenn du mich nie gemocht hast,
erspare dir die Mühe.
Was fehlt mir?
Sei dir bewußt,
das du mich brauchst,
um dich als normalen Menschen zu empfinden,
denn bin ich alles andere als ein gewöhnliches Individuum -
gestört,
wahnsinnig
und verloren.
Definitionen beschreiben mich wie ein leeres Blatt.
So sehr du versuchst mich zu beschreiben,
so sehr wirst du ein leeres Blatt erkennen.
Silke -
Disziplin!
Lerne.
Tai Chi Chuan ist eine Disziplin die ich lernen muß.
Die Prämissen für eine offene Konklusion sind nie in sich geschlossen.
Die Konjunktionen des Lebens sind per se in der Autarkie begründet und anthropomorphe Kalamitäten benötigen Illusionen,
sie rechtfertigen die Grundlage aller sinnlichen Existenz.
Meine Umwelt sieht mich so wie ich mein Leben wahrnehme,
denn ich bin der Zustand meines Lebens
und möchte in einem Garten leben in dem köstliche Früchte wachsen
und auch Liebe in den Herzen der Naturgeister und Dämonen gedeiht,
während meine Seele in ihren eigenen Tränen ertrinkt
und sich in eine Pfütze verwandelt,
in die alle boshaft reintreten!
Diese Leute wachsen oft nur äußerlich.
Im innersten schreien Kinderstimmen nach Anerkennung und Liebe,
aber vor allem danach verstanden zu werden.
Ich sehne mich nach einem glücklichen Leben,
aber verstehe das Trauer und Frust verhindern dass ich ein naiver Mensch werde.
Trauer,
Leid,
Elend,
das sind meine Freunde,
denn immer sind sie bei mir.
Sie werden nie von meiner Seite weichen.
Wir träumen unser Leben lang von Liebe
und leben unseren Traum wenn wir sie finden.
Natürlich sieht dein Seele mehr als dein Auge,
also schließe deine Augen und entspanne,
denn sonst verfangen sich Körper, Geist und Seele leicht im Spinnennetz des eigenen Selbst,
wobei der Unterschied zwischen Geist und Seele der ist,
dass der Geist,
welcher stets universell ist,
im Verhältnis zu den abgetrennten Seelen aller Wesen,
differenziert ist und zu diesem im Verhältnis steht,
wie eine Spinne zu ihrem Spinnennetz.



geschrieben von: Silke F.

Seilhüpfer(in) spring(t) über düstere Gefilde dem dunklen Himmel entgegen in den Tod zurück.

Ich liege in Unterwäsche im Wald auf meinem Erdboden und suche meine Wurzeln. Im Dreck werde ich meine Wurzeln finden, denn im Dreck habe ich meine Wurzeln einst verloren. Ein schwarzer Kobold beobachtet mein Anliegen auf dieser Erde und verwandelt sich in einen bissigen tollwütigen Wolf der mir langsam nahe kommt bis er vor meinem auf dem Erdboden liegenden Körper stehen bleibt, sich setzt und durch sein wildes Knurren Spucke in mein Gesicht knurrt. Ein Puma mit schräg stehenden schwarzen Augen tigert hinter einem Baum hervor und setzt sich zu dem Wolf. Während der Wolf mich tollwütig anknurrt, sieht mich der Puma fordernt, aber auf eine hilflose Weise an. "Sie sind der Spiegel deines Selbst", sagt ein kleines graues Wesen hinter einem Gebüsch.

Mein Geist schwebt als Lichtgestalt einen Waldweg in tiefster Nacht entlang. Nebel schwebt über kalten Feldern und benebelt die schlafende Natur bis der Alptraum meiner Existenz sie wieder weckt. Mein Geist schwebt als Lichtgestalt einen Waldweg in schönster Nacht entlang. Wir sind die Kinder der Natur, die Töchter und Söhne einer sterbenden Sonne, einem Nachtlicht schwarzweisser Tragödien. Mein Geist schwebt als Lichtgestalt einen Waldweg in tiefster Nacht entlang und macht halt vor einem Kobold. Ich schreie das Geisterwesen so brachial laut an dass mein Geschrei durch den ganze Wald hallt.

Meine verdrehten Augen starren in eure verdrehte Welt,
ich liege weinend im Bett und stehe lachend an der Wand,
sehe zur Wand und wünsche mir einen Brand,
ein Feuer, damit sie sich wärmen kann,
meine Seele ist schwarze Magie,
diese Seele im Spiegel lässt mich alt aussehen,
sie ist nicht tot, sie lebte nie, sie zerbricht,
sie selber zerbricht und alles materielle in ihrer Nähe zerbricht, sie,
verängstigt dreht sie sich rückwärts vom Spiegel wieder weg,
und flüchtet verloren an den Tablettenschrank,
sie öffnet diesen Schrank in dem sie ihn zu Boden schmeißt,
sie schluckt, eine nach der anderen,
sie ängstigt sich dass der Wahnsinn sie vergewaltigen wird,
als Strafe, weil sie nicht alles schluckte, wie sonst auch.



geschrieben von: Silke F.

Seine Ohren vernehmen den Klang sich nähender Stiefel. Immanuel Kant versucht zu flüchten. Meine schwarzen Haare hängen ihm bereits im Gesicht. Dekapitation. Jahrhunderte später tauche ich bei Nachtlicht im Schlafzimmer Adolf Hitlers auf und schmeiße ihm den abgetrennten Kopf des Königsbergers ins Bett. Adolf Hitler wacht auf um einen jungen Schatten an seinem Bett zu entdecken. Ich verwandle mich vor seinen Augen in eine dürre riesige missgebildete bis zur Decke reichende Gestalt und streichle mit einem ironischen Lächeln sein Gesicht mit meinen messerscharfen rasierklingenlangen Nägeln. „Du kratzt an der Oberfläche. Du erzeugst Schmerz und Verletzung. Warum tust du mir weh?“, sagt Adolf zu der unmenschlichen Gestalt doch diese verschwindet und ein in schwarze Sonntagskleidung gekleidetes Mädchen lächelt ihn mit grünen Augen an. „Was bist du?“, sagt Adolf. „Etwas was noch unmenschlicher ist wie du“, sage ich. „Gott ist unmenschlich. Wer unmenschlich ist, der ist von Menschlichkeit befreit. Du weißt wie ich dass die Menschen nichts lernen. Sie wiederholen sich, Fehler wiederholen sich. Ich muss es brachial übertreiben und alles was der Menschheit ethisch heilig ist vernichten durch Hass und Negativität. Eines Tages wird durch einen einzigen, mich, die Menschheit etwas lernen. Das Böse unterstützt das Gute. Das möchte ich den Menschen mit auf den Weg in eine glückliche Zukunft gegeben. Du kleines Dämonenmädchen in Sonntagskleidung willst mich töten, doch weil dein Anliegen ist dass die Menschheit aus ihrer Dummheit lernt, lässt du mich am Leben, hetzt mich auf die Menschheit und vereinst Jesus und Satan in einem entzückenden Lächeln“, sagt Adolf. Mein Lächeln verwandelt sich in einen Schatten. Der Schatten Hitlers folgt meinem eigenen aus dem Gebäude bis zu einem Baum über dem der Schatten eines dämonischen Vogels flattert. Diese Kreatur erinnert an den Urzeitvogel Pteranodon ingens welcher eine imponierende Erscheinung am kreidezeitlichen Himmel vor 115 - 70 Millionen Jahren war. Hitler glaubt einer Illusion zu verfallen. Der Dämonenvogel lässt sich auf dem Baum nieder. Ein schweres Gewicht drückt diesen Baum nach unten, als symbolische Demonstration dass diese mythologische Kreatur keine Illusion sondern real ist.



geschrieben von: Silke F.

Ein verwöhntes Einzelkind saß auf dem Rücksitz eines Chevrolet-Impala, aber manchmal saß ich auch auf dem Rücksitz eines Plymouth Gold Duster Slant 6. Mein Stiefvater war einer reicher General und ließ diese Wagen per Schiff aus Kanada importieren. Er hasste Juden und Türken und ich lernte extra türkisch und jüdisch um ihn besser ärgern zu können. "Bu adam olmaz!", "Delirdin mi?" und "Sakal1ma anlat" verstand er nicht und hätte er es, dann hätte ich eben vergnügt in polnisch meine Komentare gemacht. Die Generäle, die bei uns zu Besuch waren, begegneten mir mit meinem Kinnpiercing und mit meiner schwarzen Anarchistenkleidung, hochachtungsvoll, klar, ich war ja auch die Tochter eines Generals. Meine Punkwurzeln keimten weil ich wie eine "Königin" behandelt wurde. Ich wurde geschlagen, weil ich mir nichts sagen ließ, so wie seine Soldaten. Mich konnte er nicht komandieren. Meine Stiefeltern legten Wert auf eine strenge Erziehung anderer Menschen. Sie hätten vielleicht erst einmal bei sich anfangen sollen. Englisch musste ich lernen, weil mein Stiefvater kaum die deutsche Sprache beherrschte. Eine Seele sprach in 16 Sprachen zu seiner Seele, aber der Kerl verstand nicht mal seine eigene Sprache, geschweige denn was ich ihm versuchte zu sagen. Ich lebte wie eine Königin was den Reichtum betraff, aber wurde behandelt wie ein Bettler, was die Liebe betraff. Ich bettelte nach seiner Liebe, nicht nach seinem Geld.
Mein schwarzes Kleid zog ich gerne über meine schwarze Skaterhose. Das kombinierte ich mit meiner schwarzen Joggingjacke und meinen roten Adidas Superstar. Meine altmodischen Schnallenschuhe, mein durchsichtiges Petticoat Kleid und mein Antichristenkreuz trug ich Sonntags für die Nonnen in der Kirche. Ich redete in Latein teuflisch vom Ende der Welt. Dazu suchte ich mir immer eine Nonne. Eine Schwester brauchte ich Einzelkind, denn meine Eltern hätten dann ihren Frust an 2 Personen ausgelassen. Je frustrierter die Eltern sind um so mehr Kinder sollten sie haben. Sie lassen ihren Frust sonst nur unnötig an einem einzigen Kind aus. Meine Stiefeltern waren reich und sie nahmen mich auf weil meine biologische Mutter eine arme Frau war. Sie war wirklich arm. Ihr fehlte der Wille dem Heroin zu widerstehen. Bei meinen Stiefeltern kriegte ich monatlich etwa 400 Mark Taschengeld. Arabisches Frühstück liebte seine königliche Tochter. Mein Stiefvater war Ex-General und hatte eine Truppe Soldaten durch die Wüste geführt. "Die Wüste ist der größte Sandkasten, doch keine Kinder spielen dort, nur du und deine Soldaten!", sagte ich an Heiligabend.
Das war mein 14. Weihnachten. "Silke, ich habe dir doch gesagt du sollst das Haus nicht an Heiligabend verlassen", sagte er sehr wütend. "Komm schon. Du hast es gar nicht gemerkt", sagte ich grinsend. Eine obdachlose punkige junge Frau kam zur Tür rein. "Wir haben einen Gast", sagte ich mit zynischem Sarkasmus seine Wertvorstellungen ironisch ansprechend. "Aber heute ist doch Heiligabend, der Abend der Liebe, wo der eine für den anderen da ist", wollte er sicherlich sagen, aber er hielt ausnahmsweise die Klappe. "Wir beide wünschen dir frohe Weihnachten", sagte ich ihr und sah dabei meinen Vater verachtend mit einem zynischen aufmunternden aber tadelndem Blick an. "Mögen sie Wein? Mein Vater wird sicherlich gleich welchen trinken", sagte ich und kicherte mit der Hand vor dem Mund während ich zu Papa blickte. "Wir freuen uns dass sie Heiligabend mit uns verbringen", sagte er. "Wo kommen sie her?", sagte er. "Vom Bahnhof", sagte sie. "Wo leben sie", sagte er. "Auf der Erde", sagte sie. Er lachte. Sie blickte ihn eingeschüchtert an. "Ach das war gar kein Scherz?", sagte er und sah hilflos zu mir. Ich schenkte ihm ein Glas Barbera ein."Fragst du die junge Dame nicht ob sie diese Sorte Wein bevorzugt?", sagte er zu mir. "Sie bevorzugt alle Sorten Wein", sagte ich. "Meine Tochter will Psychologin werden dabei braucht sie selbst einen. Sie will andere erziehen. Sie manipuliert alles und jeden zu ihren Zwecken", sagte er lachend und klopfte mir auf die Schulter. "Dann hat sie mich bestimmt nur Heiligabend eingeladen damit sie eine vertrauenswürdige Person hat die ihr täglich am Bahnhof Haschisch besorgen kann", sagte der fremde weibliche Punk. Das Weinglas reflektierte in einer Sekunde meine 14 Sommer junge Gestalt, die aussah wie die Sängerin von Evanescence. Kinnpiercing und Halsband mit Stacheln. "Kinder lachen über sich. Erwachsene lachen über andere. Kinder spielen mit sich. Erwachsene spielen mit anderen. Kinder sind klein und leben in einer großen Welt. Erwachsene sind groß und leben in einer kleinen Welt. Kinder schmeißen mit Stöcken und Steinen. Erwachsene schmeißen mit Bomben und Granaten", sagte ich. Wir dichteten Heiligabend, die Löcher unserer Seelen.



geschrieben von: Silke F.

Meine Augen vermögen wie Götter Ozeane zu erschaffen, weshalb meine Katze einen Grund hat Angst vor mir zu haben. Meine süße kleine Katze und ich liegen gemütlich aneinander gekuschelt auf unserer Couch im Wohnzimmer. Sie gibt mir immer diese witzigen Katzenküsse auf meinen, wenn sie das tut, grinsenden Mund und ich küsse sie zurück. Wir wohnen am Ende einer Kleinstadt, Bad Kreuznach und ca. 50 m vor einem ca. 8 Kilometer großen Wald. Einen Fluss (Nahe) und Berge gibt es bei uns auch, aber ich langweile mich zu Tode. Alles was ich habe ist meine Katze.



geschrieben von: Silke F.

"Willst du mit mir gehen?", sagt mein linker Fuß.
"Nein", sagt mein rechter Fuß.
"Die Autoindustrie lässt ständig einen fahren", sagt mein Bauch.
"Die Autoindustrie ist schuld am Gestank", sagt meine Nase.
"Ehe man´s gedacht, geht der Eheman fremd", sagt meine Leber.
"Ich bin zu materialistisch", sagt mein rechtes Ohr.
"Ich muss transparenter werden", sagt mein linkes Auge.
"Leck mich", sagt mein Genick.
"Brechen wäre mir lieber", sagt mein Magen.
"Ich trete den Fötus des Hitlerkindes, spucke ihm ins Gesicht und klebe als Präliminarium das tote Baby mit Tesafilm neben Jesus ans Kreuz. Den Hoden von Jesus Christus werfe ich in eine Bratpfanne und verspeise ihn mit blutigem Grinsen", sagt mein impertinentes Gebaren.



geschrieben von: Silke F.

Gangs junger Farbiger bekriegen sich in den Straßen von Detroit. Ich schalte den Fernseher aus und setze mich einsam auf eine Couch. Aussi solitaire et retiré que dans les déserts les plus écartés. Eminem beschwert sich frustriert über sein Privatleben. Das ist nicht mein Problem. Eminem schalte ich aus. Wie ironisch. Ich bin kein Gangster und schalte Eminem aus. Wir alle können uns legal gegenseitig ausschalten. Eminem sollte mich für seine Lyrics konsultieren. Sex hatte ich noch nie, aber ich wurde als Kind misshandelt. Wieder drängt sich mir die Wahrnehmung auf - Eminem sollte mich für seine Lyrics konsultieren. Eazy-E mochte ich als 11 jährige schon. E war für mich der einzige Rapper bei dem ich das Gefühl hatte, mit meinen damaligen 11 Jahren, dass er Dr. Dre und Snoop Dog was bedeutete, weil er für sie kein fremdes kleines mit der Pistole spielendes Kind war, denn ich hatte immer auch das Gefühl, dass Eazy-E ihr eigenes Kind ist und das fand ich dann süß, dennoch hasse ich Gewaltkonfrontationen. Es gibt nur eine wirkliche Rapkultur und diese lebt im Hinterhof. Sean Combs ist eine Brücke für die Aufrechterhaltung der Mündung des Untergrounds in den Mainstream. So Leute wie sie sind Ware, mehr nicht, sie sind ihr Geld wert, auserdem bedeutet ein königliches Image alles, wenn du aus dem Ghetto kommst, so wie dir ein trockenes Brot alles bedeutet, wenn du auf der Straße lebst, weil du keinen hast der dir hilft, aber Träume sind wichtig. Nur Erzeuger schenken ihnen zu wenig Beachtung. Die Menschen sollten ruhig intensiver an der Verwirklichung ihrer Träume arbeiten und nicht ihre wertvolle Lebenszeit mit Fragen nach Sinnhaftigkeit vergeuden, denn wo die Hoffnung Träume ankündigt, sammeln sich Sinn und Freude, heiraten und kriegen Kinder, diese gedeihen und werden zur neuen Hoffnung für andere Hoffnungen. Ich hoffe, ich habe mich deutlich ausgedrückt. Als Kind träumte ich einmal auf dem Erdboden zu meditieren. Ein Wolf erschien und dieser lief auf mich zu bis der böse Wolf vor dem lieben Kind stand. Da kippte der Wolf seitwärts um und starb. Ich empfand Schuldgefühle und weinte. Doch dann tauchte eine lächelnde Frau auf. Jennifer Aniston blickte fürchterlich lieb zu mir nach unten. Sie ist nicht meine Mutter. Leider. Sie bringt mich immer zum lachen und wenn ich traurig bin, sehe ich sie noch viel lieber. Als sich Jennifer Aniston in Madonna verwandelte blickte mich weinend eine verlorene Frau hilfesuchend an. Ich sagte, dass es ihr an nichts fehle, sie dankbarer sein solle, ihrem Schicksal gegenüber. Sie weinte, und da sagte ich dass andere, niemals im Leben so großes materielles Glück erfahren werden. Im Traum wurde mir bewusst, dass Madonna Schuldgefühle empfindet, weil sie ihrem Schicksal ein spirituelles Ziel geben wollte, aber das Ziel verfehlte, zum Opfer materieller falscher Güter wurde und nun alles andere als spirituell lebt. Das Image bringt sie zum weinen. Sie will diese Schuldgefühle dadurch kompensieren dass sie für Schlagzeilen sorgt, die ihre spirituelle Zielstrebigkeit verdeutlichen. Madonna tut mir leid. Die ist nicht glücklich. Die große Trauer in einer kleinen Seele ist nicht zu vergleichen mit der großen Langeweile in einem kleinen Zimmer. Ich gehe ans Fenster und öffne es. Die Langeweile werde ich trotzdem nicht mehr los. Jugendliche. Polizisten. Lärm. Ich habe genug gesehen, schließe das Fenster.

Verena und Nina waren meine Freundinnen. Die Freier hatten einen Spitznamen für Verena, sie nannten sie Nachtlicht, weil diese etwas abgedrehte Tante in der Dunkelheit verkehrte, aber beide wurden sukzessiv zu mannigfaltigen Geschäftsfrauen. Zu Prostituierten. Verena hatte, zur Freude der Freier, ein großes Mundwerk. Sie giftete mich an und bezichtigte mich, wenn sie sich ungeliebt fühlte. Sie fühlte sich lediglich reif, und damit sie sich keine Unreife eingestehen brauchte, schrieb sie ihre reifen Gefühle nieder und sie stach sie nieder, wenn sie ihre Gefühle auf Papier brachte. „Wenn du also Freundlichkeit nicht würdigen willst, sollst du dich auch nicht zum präsentieren deines Empathiemangels verpflichtet fühlen. Ich sehe über die deine Unterstellung elegant hinweg, denn möchte ich mir nicht die Freuden des Tages verderben, durch die Gegenwart von Unreife, so fühle ich mich nicht im geringsten dazu verpflichtet, mich angesprochen zu fühlen. La vengeance est un plat qui se mange froid. C'est la pure vérité. Gedankensexualität ist auch ein gegebener Faktor, den Gedanken befruchten schließlich wieder andere Gedanken, und sogar andere Menschen durch Inspiration, ja die Sexualität ist weitreichender als die Menschen, besonders die Männer, denken, sie ist in der Tat ein Akt gewollter Sehnsucht. Wir sollten uns von gegebenen Zentrierungen lösen und bestehende Fixierungen, alte Gedankenmuster der Vergangenheit überlassen und neu werden durch eine Aktualisierung des Geistes, denn es gibt lediglich ein hier und jetzt, alles ist jetzt, wir leben nicht in der Zukunft, auch leben wir nicht in der Vergangenheit, eigendlich leben wir auch gar nicht, sind wir lediglich fluktuierende elektromagnetische Manifestationen, deshalb und auch weil sich alles immer weiter entwickelt, ist keine wirkliche Existenz gegeben, lediglich Figuren in Räumen aus Träumen, sind wir, wir sind ein winziges Staubkörnchen, umgeben von anderen Galaxien, wir treiben dahin auf unserem irdischen Pferd dass sie Erde tauften. Die Mannigfaltigkeit, der deutschen Sprache, auf eine durch Hip Hop Kultur resultierende Sprachbehinderung zu reduzieren, ist schon keine Resignation mehr, sondern Regression“, sagte ich. „Ich will eine ernsthafte Diskussion“, sagte Verena. „Das ist sie doch mittlerweile, dank dir“, sagte ich. Was andere in einem Monat verdienten, dass verdienten sie an einem Tag. 100 - 400 Euro verdienten sie am Tag durch ordentlichen Geschlechtsverkehr mit widerlichen Männern. Ich schlief nie mit einem. Während Verena und Nina mit Männern schliefen, saß ich auf dem Boden und meditierte entspannt mit Naturgeistern. Sie arbeiteten für mich, ohne dass sie es wollten, aber vergewaltigt hätte sie angeblich noch niemand, aber vielleicht merkten sie es nicht mehr, wenn sie jemand vergewaltigte. Polizisten klingelten nie wenn es ein Problem gab, sie klingelten, wenn sie mit einer meiner Freundinnen schlafen wollten. Sie sehnten sich nach Liebe, aber fanden nur harte technoide Stöße. Die Loveparade fand also bei uns im Haus statt und Polizisten gab es dort auch. Und wenn einer einen Kater hatte, dann ich. Unsere Nachbarskatze schenkte mir den Respekt, den sich Verena und Nina vergeblich von den Freiern erhofften. Ich spielte auch mit der Katze und war richtig für sie da. Die Freier waren nie für meine Freundinnen da. Ich erfreute mich sehr an der Gegenwart dieser Katze, unseren Nachbarn war sie egal, mir tat sowas leid. Sowas ist einfach nicht okay. Das können die nicht machen. Sie müssen Verantwortung übernehmen lernen. Die Menschen. „Prostituierte sind der letzte Abschaum, die verdienen keine Liebe“, sagte mir einmal ein Freier. Dann schwieg er um anschließend zu sagen: „ Du bist doch nett“. Ich antwortete ihm. Ich schmiss ihm den eingeschalteten Haartrockner in die Wanne.



geschrieben von: Silke F.

Abends wische ich mir die weiße Schminke aus meinem Gesicht. Meine Dogge liegt auf dem Klavier. Ich beobachte sie neckisch grinsend durch den Spiegel. Sie spaziert mit hocherhobenem Köpfchen durch Pfützen aus Blut und Tränen. Wir sind die Kinder des Reptils und während der Mensch das Klanggebilde ist, sind wir der Synthesizer der den Klang aus dem Hinterhalt durch die Jahrtausende manipuliert. Nach Außen erscheine ich als Mädchen mit grünen Augen und schwarzer Gothikkleidung, aber ich gehöre einer geschlossenen Gesellschaft an. Einmal monatlich sitze ich in Englands Königshaus, das ist meine Familie. Prinz William und ich trinken Blut. Menschen die spurlos verschwinden, gehen auf unser Konto. Wir saugen euch euer Blut aus. Symbolisch stehe ich auf einem Kirchenturm und starre nach unten. Dort unten auf der Straße stehen zwei Pfarrer. Sie blicken nach oben und warten auf ein Zeichen Gottes. Ich senke den Blick, reiße mir die Antichristenkette vom Hals und schmeiße die unheilige Teufelskette von der heiligen Christenkirche den Pfarrern auf die Straße. Damit erreiche ich wie beabsichtigt ihre Aufmerksamkeit. Andere gesellen sich zu den beiden. Damit sich noch mehr dazu gesellen gönne ich ihnen einen Grund dafür. Mein BH fliegt von einer Kirche einem Pfarrer auf den Kopf. Eine alte Frau kommt vorbei. Sie kriegt einen Herzanfall. Der Pfarrer ist ihr Sohn. Peinlich berührt erklärt dieser Pfarrer dass er zu Gott betete und der BH einfach vom Himmel gefallen war. Die Mutter klebt dem Sohn eine. "So hatte ich dich nicht erzogen! Die Kirche ist dein Zuhause und nicht die Bretterhütte!", schreit die alte Frau wenige Sekunden bevor sie wegen einem Herzanfall stirbt. Der Sohn ruft die Polizei und einen Krankenwagen. Innerhalb weniger Minuten gehen ein Polizeiwagen, ein Krankenwagen, ein verärgerter Pfarrer, ein weinender Pfarrer, eine Leiche und eine verstört zu mir nach oben blickende Menschenmenge auf mein Konto. Die Polizei läuft die Treppenstufen zu mir nach oben. Meine schwarze Dogge knurrt böse, während ich einen Schritt zurück gehe. "Was in Gottes Namen ist hier geschehen?", sagt einer der Polizisten. Der Polizist greift nach seiner Waffe. Meine Dogge knurrt. Er bewegt sich keinen Zentimeter. "Wir müssen hier weg", sagt der eine Polizist. "Nein. Notwehr. Wir erschießen diesen Hund", sagt der andere Polizist. "Besser wir konsultieren einen Spezialisten, Tierarzt oder Hundefänger", sagt ein grünes Männchen. Die beiden grünen Männchen drehen sich um, um zu telefonieren. Meine Dogge knurrt und bellt wütend beide Polizisten an. Einer flüchtet die Treppe runter. Meine Dogge läuft knurrend dem Polizisten nach, ich meiner Dogge hinterher und der andere Polizist mir hinterher. Unterwegs bleibe ich stehen und renne in eine andere Richtung. Meine Dogge wird den Weg nach Hause finden. Der Polizist der mir nachläuft wie kein anderer, verfolgt mich bis an eine Brücke. "So, habe ich dich doch noch gekriegt", sagt er erschöpft. Ich springe von der Brücke in den Fluß. Schwarzes Wasser funkelt im Nachtlicht und wird zum Spiegel des Mondes, durch den eine Jungfrau schwimmt. Am Ufer erwartet mich der Polizist und reicht mir seine Hand um mir aus dem Wasser zu helfen, doch ich schwimme auf der Stelle im Fluß vor der Steinmauer. "Komm schon Mädchen, kein Mensch kann so lange in so kaltem Wasser sein", sagt er. Ich nehme seine Hand an und er nimmt meinen zitternden Leib in seine Arme während ich seine Pistole nehme und sie an seine Schläfe richte. Anschließend fessle ich den Polizisten mit seinen Handschellen an einem Zaun und verschwinde. "Man muss kämpfen bis zuletzt, nicht wahr?", sagt eine männliche Stimme. "Ja", sagt eine weibliche Stimme. Ich drehe mich um und erblicke eine Schlange die eine Maus in eine Ecke treibt. Die Maus bangt auf Glasscherben um ihr Leben. Die Schlange greift an, beisst in die Glasscherbe und stirbt aufgrund einer Blutvergiftung vor den Augen der Maus.





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