Stirb Schönheit,
denn du bist eitel.
Stirb Wissen,
denn du bist alt.
Stirb Mensch,
denn du bist sterblich,
in deiner schönen Gewissheit.
(An meine liebe Familie und den Rest der Welt)
Lasst ab von mir, ihr Narren der Moral
Gedankenmörder, kalt und abgestumpft
Wie gerne wartet ihr auf meinen Fall
Und betet zum verzerrten Abbild der Vernunft
Manchmal verstellt ihr euch und kriecht
In meine noch lebend’ge Welt
Bis eure Maske eines Tages bricht
Und euer Schein zu meinen Füßen fällt
Schleich ihr zurück in eure dunkle Mauern
Und spuckt und lästert über mich
Wie lieb von euch mich zu bedauern
Doch wer von euch bedauert sich?
Was zählt? Geld, Macht und falsche Ehre
Wer wagt da noch sich treu zu sein?
In euren Köpfen große Leere
In eurer Brust ein toter Stein.
Wie praktisch Andre denken lassen
Das vorgeschriebene zu tun
All Andersdenker grundlos hassen
Und unbeschwert im Mittelmaß zu ruhn
Doch eigentlich seid ihr erfüllt von Neid
Ihr habt verlernt was ich noch kann
Versteckt euch hinter eurer Heiligkeit
Denn lenkt nicht Gott wer lenkt euch dann?
Wer ist es dann, der euch von euch befreit?
Muss man sich unbedingt anpassen um überleben zu können?
Welch Schande zu Herdentieren zu gehören, sozial zu sein, auf andere rücksicht nehmen müssen, für andere da zu sein......Ja wieso eigentlich? Wieso müssen wir uns damit abfinden? Wieso müssen wir der Realität ins Auge sehen und den bequemsten Weg gehen? Nein wir trotzen, protestieren. Wir geben uns nie damit zufrieden, Mittelmaß zu sein. Wir wollen mehr sein, mehr können, mehr fühlen, mehr leben! Aber wollen wir wirklich leben?