[Gedichte von AngelOfDawn] - German Gothic Board

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Gedichte von AngelOfDawn

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geschrieben von: AngelOfDawn

Schatten

Dunkler Schatten
hole mich
ich warte
hole mich heraus
aus dieser Welt.
Befreie mich
lass mich morden die,
die es verdient haben.
Dunkler Schatten
öffne mir die Augen
ich bin blind
kann die Sonne nicht sehen.
Befreie mich
aus der Dunkelheit.
Dunkler Schatten
öffne mir die Ohren
ich bin taub
kann Musik nicht hören.
Befreie mich
aus der Stille.
Dunkler Schatten
öffne mir das Herz
ich bin gefühllos
kann mich nicht fühlen.
Befreie mich
aus der Kälte.
Dunkler Schatten
hole mich
will all dies lernen
Dunkler Schatten
gib mir eine Chance
Tod
hole mich!
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Verzweiflung

Flammender Hass
lodernd, brennend,
schlimmer als jedes Feuer
zerfrisst meinen Körper.
Hass, Hass gegen die,
die mich verletzen.
Hass gegen diese grausame Welt.
Habe zu lange gewartet
haben zugesehen
wie man mein Leben zerstörte,
nun ist es zu spät,
es ist wieder passiert.
Schönes, blankes Messer,
gib mir meinen Tod,
lösche den Hass und das Leben.
Lass mich gehen,
lass mich endlich sterben,
erlöse mich von diesem Schmerz.
Rotes Blut auf heller Haut,
es zeigt die Tränen des Herzens.
Die Tränen der Seele,
still und heimlich geweint.
Einsamkeit, Dunkelheit,
stiller Schrei nach Licht.
Traurige Augen
das Messer in der Tasche
unbemerkt von allen.
Heller Ort voller Blumen
ein stummer Schrei
das Wasser färbt sich rot.
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Frage

Tag fuer Tag
hier allein
kann es das
wirklich sein?
Muss ich nicht
um zu heiln
bei anderen sein?
Um zu fuehlen
und zu sehn
zu verstehn
wie die welt
verlaeuft
muss ich da allein sein?
Tag fuer Tag
immer allein
darf es das
denn sein?
Muss ich nicht
um zu sehen
mich mit andren
verstehn
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Vollmondstanz

Der Tanz beginnt
der nach Schmerzen sinnt
Sacht umfangen vom Tod
der Wein leuchtet so rot
Im sanften Walzertakt
schreitend zum letzten Akt
den Höhepunkt des Stücks
dem Finale des Glücks
Anmutig sich drehend
überall zu sehend
sinnlich, erotisch, frivol,
mit Augen so hohl
mit dem Leben bezahlend
dunkles Geheimnis wahrend
Königlich gehend in die Mitt
bereit zum letzten Schritt
Silbern glänzt die Klinge
Erquickung sie bringe
steht hoch in der Luft
mit erdigem Duft
saust nieder mit keinem Ton
lachend voller Hohn
Das Stück ist zuende
faltet die Hände
verlasst den Ort
zum eigenen Hort
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Abendgebet

Am Abend der Zeit
bin ich wieder hier
nichts, was mir bleibt
als Schmerzen in mir
Das Lachen ist gegangen
in des Waldes Still
hat sich dort aufgehanden
mit dem letzen Drill
Das Lächeln ist vereist
in kalter Grausamkeit
die Freude verreist
bleibt noch Traurigkeit
Am Abend der Zeit
in dunkler Nacht
alles nach dem Tode schreit
der Erlösung gebracht
Messer tanzen um mich
wie Glühwürmer im Licht
erregen am Liebestode sich
der dich und mich ersticht.
------------------------------------------

Klingentanz

Es ist spät in der Nacht,
ich bin die Einzige,
die noch wacht,
in meiner Hand die Klinge.
Süsse Nähe sie mir bringt,
Freude sie verspricht.
Blut in meinen Ohren klingt,
was, wenn sie es bricht?
Matt im Kerzenlicht der Schimmer,
Ylang - Ylang -Duft,
im dunklen Zimmer,
erinnert doch zu sehr an Gruft.
Bin so alleingelassen,
und fürchte mich,
dass alle mich hassen,
und schlagen ins Gesicht.
Ich halte fest die Klinge,
weisse Knöchel,
mein trauriges Lied ich singe,
oder röchel?
Doch es geht nicht,
sie fährt nieder,
meine Seele zerbricht
immer wieder....
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Shattered

The cute body
the innocent eyes
how I love this girl
how I love her smile...
The monster in me is awakening
I am afraid
what would it do to this child?
I am shattered
what can I do to this smile?
I feel the longing inside
I am helpless
how I yearn for her
for her innocent smile...
The monster is standing up
I am reluctant
what am I doing now?
I am shattered
what am I doing to this child?
The child is cyring
I see her glittering tears
kiss them away
you sweet girl...
The monster is hungry
I am powerless
what am I doing now?
I am shattered
what am I doing to this child?
I am running away
I hate myself
the girl lying dead
on the floor
The monster has eaten her
I am disgusted
what have I done?
I am shattered
Hows the devil in my mind?
I am going straight
home to me
dancing with the pistol
I loved this little girl...
The monster is dead
I feel nomore
what have I done?
I am a sinner
but am I forgiven?
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Der Masochist

Im Licht der Dunkelheit
bin ich zu dir gekommen
und du hobst leis' die Hand
zu Tilgen den Dämon
meiner dunklen Seele.
Schweigend sah ich dich an,
mit flehender Seele,
du färbtes weiss zu blau,
nichts wird man mehr sehen,
denn die Kleidung verdeckt.
Tanz mit mir den Tanz
der Schmerzen,
vereint sind wir ganz
im Herzen
Bitte, bitte, flehe ich,
erheb' die Hand für mich!
Nimm die Peitsche zu Hand,
lass sie nieder sausen,
gib' es mir, das Elixier,
die Schmerzen der Seele
zu Ertränken in Pein.
Der Schmerz ist gebrochen,
geflohen ist der Bann,
der mich in die Knie zwang.
Meister, ich liebe dich,
denn du erlösest mich!
Tanz mit mir den Tanz
der Schmerzen,
vereint sind wir ganz
im Herzen
Bitte, bitte, flehe ich,
erheb' die Hand für mich!
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fortsetzung folgt.............



geschrieben von: AngelOfDawn

Nachtsicht

Dunkel ist es in dieser Nacht
leer erscheint mir die Stadt
weiss nicht wer ich bin
weiss nicht was liebe ist
kann ich wirklich glücklich sein?
ein einzelner stern scheint
für mich ganz allein
tränen rinnen heiss
meine wangen hinab
ich nehm sie mit in das grab
das die nacht mit baut
so leer und so vertraut
weiss nicht wer ich bin
weiss nur dass ich
so traurig bin
kennst du das funkeln der sterne
das staunen der kindheit
kannst du mit meinen augen sehn
und das gesehen verstehn
kannst du nicht
denn der schein
ist für mich allein
der bann treibt die schmerzen
tief in meine seele hinein
ich fühle es im herzen
und kann es nicht ertragen
silbernes mondlicht mich besieht
wie ich schlaftrunken
die klippen ersteige
mein herz ist gebrochen
an des welten einerlei
kannst du das kind hier sehen
das nach seiner mutter weint?
kannst du es schützen
die zarte reine seele
kannst du den schmerz lindern
seine agonie
kannst du stahl aufhalten
blut der lava gleich
sucht sich seinen weg
in blumenbeeten
das kind tanzt und weint
blind macht es der schmerz
es sieht den abgrund nicht
und faellt....
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Teufelsbraut

Ein Ball aus Haut
von Wunden geprägt
Ein Ball aus Seele
wenig heile Stellen.
Ein Gesicht aus Stein
blaues Eis blitzt
in das Leben.
Es ist klar:
Sie ist des Teufels Braut.
Rote Lippen
im Lachen erstarrt
Schwarzes Haar
als ew'ger Rahmen.
Große Brust
von Wunden getränkt
Breite Hüften
von Schlägen blau.
Es ist klar:
Sie ist des Teufels Braut.
Ein Kind
sorglos spielend
sich seiner
kaum bewusst
Auch des Priesters nicht
der der Verlockung
nicht mehr widersteht.
Es ist klar:
Sie ist des Teufels Braut.
Gebete nicht erhört
Im Keller
die Freudenmaschine
ew'ge Dunkelheit
und sie schreit
Leib und Blut
des toten Jesu
und sie kommt
noch einmal.
Es ist klar:
Du bist des Teufels Braut.
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Trauer

Keine Tränen
perlen auf meinem Gesicht
doch rote Tränen
weint mein Unterarm.
Keine Schreie
verlassen meinen Mund
doch die Nerven schreien
auf im Schmerze.
Die Seele krümmt sich
in unsäglicher Pein
doch kein Laut
verlässt meine Lippen.
Als du gingst
fing ich an zu sterben
es ging ein teil von mir
mit dir in den Tod.
Meine Augen brachen
als ich die Worte sprach
meine Ohren wurden taub
als du einfach nicktest.
Nun treibt mich der Schmerz
in die Welt hinaus
Die Frage bleibt ungestellt
und kurze Freude stirbt.
Als du gingst
starb meine Hoffnung
und als ich dort lag
starb mein Glaube.
Wie oft habe ich gehasst
und selten geliebt
nun die Liebe ging
und der Hass mir bleibt...
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Sterbezeit

Mein Herzschlag zählt
die Sekunden
Mein Atem verringert
die Zeit
Mein Blut verkürzt
die Stunden
Meine Seele ist's
die schreit.
Die Uhr tickt
zur Melodie
Die zeit verstreicht
zur Ewigkeit
Der Verstand nur
eine Parodie
Die Seele ist's
die schreit.
Das Blut tropfend
zählt das Leben
mich selbst opfernd
habe ich Zeit zu geben
was niemand mir gab
nun der Tod mir naht...
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Es ist...in...

Es ist die Dunkelheit
in dieser Schreckensnacht
die das Licht der Wahrheit
als Funke in uns entfacht
Es ist der stille Mond
der im Silberwalde
hoch über uns thront
doch nicht sieht die Müllhalde
Es ist die Stille selbst
die uns voll erfüllt
wenn du meine Hand hältst
dieser Weg ins Jenseits führt
Wenn wir gehen zu sterben
wird unser Erbe verderben
von der Welt selbst umgebracht
das Feuer der Wahrheit entfacht
In dem Licht
das uns hat verführt
das unsre Augen sticht
das im Tode uns berührt
In der Sonne selbst
geschrieben die Namen
wenn du das Urteil fällst
gib mir deinen Samen.
In dem Krach
das Feuer brennt
in dieser Nacht
die Lüge verbrennt
Wenn wir gehen zu sterben
wird unser Erbe verderben
von der Welt selbst umgebracht
das Feuer der Wahrheit entfacht
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Feuer

Tanzende Funken
ein rotes Kleid
in Ehrfurcht erstarrt
es tut mir leid
dass ich den Tod starb.

Lautes Getöse
eine Engelsmelodie
in Trauer erhoben
ich vergesse dich nie
im Himmel dort oben.

Lähmende Wärme
eine Ohnmacht naht
in Stille ertragen
ich allen hier vergab
was sie hatten zu sagen.

Brennendes Feuer
ein flammendes Gesicht
ich verabschiede mich
vom gerechten Gericht
das die Wahl traf für dich.

Bitte um Rueckmeldung



geschrieben von: AngelOfDawn

freu mich ueber feedback in der text-kritik ecke





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