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Da hast du aber ungerechterweise den Klassiker "WIR" von Jewgenij Samjatin (1920) vergessen, der Vorbild für Orwells Roman war ( http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3462016075 ).Zitat:
Original geschrieben von TobeMental
Einen besonderen Klassiker ist "1984" von George Orwell. Er hat nicht nur die Belletristik neu definiert, sondern ebenso die englische Literatur. Ein wahrer Roman über eine Staatsutopia, wie sie bisher nur von Aldous Huxley versucht wurde.
Zitat:
Original geschrieben von Ulrike
@ dornrose: Barocklyriker...auf wen spielst du an? Gryphius? (Der Albtraum eines jeden Schülers, glaube ich, auch wenn ich den Kontrast zwischen Sein und Vergehen, überhaut due Dialektik aller Barockwerke immer schon gerne bearbeitet habe...)
Wenn du mit "antimodern" meinst "im Gestern verhaftet", dann ist bei den meisten dieser Werke genau das Gegenteil der Fall: Sie waren bei ihrer Entstehung auf der Höhe der Zeit oder sogar der Zeit weit voraus. Im Unterschied zu den Mode-Werken haben sich aber auch die späteren Generationen darin wiedergefunden. Die in solchen Werken vermittelten Erkenntnisse und Erfahrungen sind sozusagen zeitlos, also "klassisch". Die altersbedingt "altmodische" Form macht gewiß den Zugang zu solchen Werken schwieriger. Aber wer selbst in Situationen war, die denen ähnlich sind, die zur Entstehung eines solchen Werkes führten, kann daraus viel Mut, Kraft, Zuversicht usw. gewinnen. Es sei denn, er "hält sich davon fern".Zitat:
Original geschrieben von starfish
ich halte mich im allgemeinen von "klassikern" sowohl literarischer als auch musikalischer natur fern, weil mir dieser "antimoderne gestus" nicht zusagt. überdies sind die "klassiker" meist ebensolche, weil sie vom spießigen bildungsbürgertum zu solchen erkoren wurden.
Ich "konsumiere" auch nicht ständig klassische Werke. Aber ich weiß, daß ich sie in Situationen nutzen kann, wo das andere "Gerümpel" nicht mehr weiterhilft.Zitat:
das heißt nicht, daß ich nicht ab und an mal was in die hand oder ans ohr nehme, was zu den klassikern zählt, aber einen hochkulturbonus hat das gerümpel bei mir nicht. im gegenteil, das muß schon extragut sein, damit ichs durchgehen lasse.
Zitat:
Nein, gelesen hab ich nicht ALLE, aber nen Großteil
Zitat:
Original geschrieben von seelenmord
Wie hieß eigentlich das Buch von Nietzsche, wo er über das Über-Ich und Unter-Ich usw. philosophiert hatte?
Zitat:
...kann es sein, dass Du S. Freud meinst? Der spricht nämlich über "Über-Ich" usw... ist aber ein Psychologe *g*
Ah... *erleuchtung empfangen* Du meinst wahrscheinlich "Der Übermensch" von Nietzsche, oder?
Zitat:
Original geschrieben von seelenmord
Mein Geheimfavorit von Remarque ist aber "Der schwarze Obelisk" - ein Ausnahmebuch von ihm!
Zitat:
... aber grundsätzlich sind seine gesamten Abhandlungen über die Psychoanalyse lesenswert... (hab aber auch nur Auszüge daraus gelesen )