[Gruselige Erlebnisse] - German Gothic Board

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Gruselige Erlebnisse

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geschrieben von: Menedemos

Was war eigentlich euer gruseligstes Erlebnis???

Ich hatte nämlich heute abend eines, das war VERDAMMT gruselig...



geschrieben von: Kargatane

grusel? scheint in diesem haus schon fast alltag....

Einmal sind in der Zeit von 3 uhr bis 5 uhr nachts meine beiden zimmer türen also ich erzähl mal.....

Es war 3 uhr nachts, ich mache immer beide türen zu. dann hört man eine aufgehen und fußstapfen. ich mach licht an man hört etwas raus rennen ich geh gucken und die eine tür is nur angelehnt. zu erst dachte ich es war nur durchzug und leg mich wieder schlafen. dann passierte das selbe nochmal und diesmal waren ein paar fußabdrücke aufm teppich vor der einen tür, somit hab ich die erste tür abgeschlossen. dann war es ruhig bis 5 uhr und dann versuchte jemand oder etwas (keine ahnung) die abgeschlossene tür aufzumachen indem er,es die klinke runter drückte. ich lich angemacht hingerannt nüx war da. dann sind wir zu dritt (die wir alle im zimmer schlafen wollten und das alles zusammen erlebt haben) durchs haus. ich mit messer bewaffnet *harhar* aber nix gefunden und alle haustüren abgeschloßen.

ne woche später ging unsere wäschetrocknertür die nur per knopfdruck aufgeht unerklärlich auf während niemand zu hause war und die wäsche war noch naß

dann vor kurzem ich geh aufs klo komm wieder geh um die ecke am kühlschrank vorbei und seh meine scheere in augen höhe....guck weg.....guck wieder hin....auf einmal fällt sie runer.....die schwebte inner luft...(so sah ich es zumindest) denn es gab nichts wo sie hätte liegen können.....und zwei freundinnen von mir haben das so im augenwinkel auch gesehen.


gibt noch einiges mehr aber ich will jetzt nicht nerven.....jeder der sich in dieses haus traut hat auch immer angst vor dem keller.....keine ahnung wieso.....naja wills ma wer testen ? :) :) :)



geschrieben von: Seneca

Mein Gruseligstes Erlebniss hatte ich während der Bergung eines Unfalltoten.
Ein Kleinwagen war mit voller Fahrt gegen einen LKW geprallt, und von diesem größtenteils plattgewaltz worden, nur das Heck schaute noch heraus.
Nach einiger Arbeit mit schwerem Gerät hatten wir die Leiche das Fahrers befreit.
Ich werde niemals diese völlig zerdrücKte Gesicht vergessen, in dem noch immer die Augen offen standen.



geschrieben von: Lady Morgue

ein gruseliges erlebnis hatte ich vor ein paar tagen:

ich war nachts alleine in unserem garten. ich hatte eine kleine taschenlampe im mund, weil keine hände frei. ich bücke mich also um noch weitere meiner sachen auf zu heben und steh wieder auf und dreh mich um und seh grade noch wie eine gestalt an mir von links nach rechts in bruchteilen von sekunden vorbeiflitzte im licht der kleinen taschenlampe die ich immer noch im mund hatte (ich hab dabei sogar noch ein gesicht erahnen können!). und da die leuchtkraft dieser kleinen lampe net grade groß is( die reicht grade mal um das schlüsselloch in der tür zu finden, oder eben was aufm boden zu suchen in der nacht), muss es also direkt vor mir gwesen sein, aber da wo ich stand war vor mir nur ein leeres beet, also keine äste oder gestrüpp, die vielleicht eine sinnestäuschung in dem licht hätten sein können! und es kann in unseren garten auch so leicht keiner reinsteigen, weil man erst durch unsere gargen mit den entsprechnden fernbedienungen für die tore, oder eben dem extrem hohen zaun der nachbrarn überwinden müsste...
naja vielleicht net ganz so gruselig, wenn ich mir Kargatanes und Senecas zeilen so durchlese, aber mir hats in dem moment gereicht...

zum thema spuk im haus könnte ich auch etliches berichten, weil wir ein extrem altes haus haben und man da so manches geräusch manchmal vernimmt...

oder noch ein beispiel:
das haus unserer nachbarn war früher mal eine katholische kirche und der eine wohnt in dem raum, wo früher mal die alte leichenhalle war und leute die ihn besuchen, die davon garnix wissen, sprechen ihn öfter darauf an, dass man immer einen kalten luftzug verspürt, wenn man diesen raum betritt...
naja wir ham aber auch sehr seltsame nachbarn. finds eklig, dass se den hund ausgestopft im flur stehen haben, den se früher mal hatten *brrrr**kopfschüttel*

was war denn nun dein erlebnis@Menedemos???



geschrieben von: TrauernderNarr

naja...also bei mir war das gruseligste ereignis so im winter....mitte dezember...also...das eine war (ich wohne im dachboden)..das ein kleines fenster bei mir das normal immer zu war...nach einer nacht auf einmal auf war...ok..ich dachte mir nicht mehr dabei.dachte vielleicht hatte ich es irgendwie aufgemacht..auch wenn ich mich nciht daran erinnern konnte..das ganze geschah so 4 oder 5 mal noch..dann haben ein paar freunde hier gepennt..ok..am morgen war das fenster wieder auf..ich frag alle..hat irgendwer das fenster aufgemacht?...keiner wollte es gewesen sein..*hmseltz*

naja...eine sache die zeitgleich war....war die das wenn mein fenster beschlagen war immer manche stellen frei waren und handabdrücken zeigten....an der seite der scheibe die nach aussen ging...und ein pentagrammm war auf der scheibe zusehen...naja...ich war mir sicher ich wars nit......ok..hab mir ncihts bei gedacht...(aber eins war klar von aussen konnte keiner dran gewesen sein..wohne im 4. stock....und da ist nur leere vor meinem fenster)..naja auf jedenfall waren díese abdrücke den ganzen winter noch über an meinem fenster...immer an der selben stelle

~narr~



geschrieben von: Kargatane

Zitat:
und seh grade noch wie eine gestalt an mir von links nach rechts in bruchteilen von sekunden vorbeiflitzte im licht der kleinen taschenlampe die ich immer noch im mund hatte (ich hab dabei sogar noch ein gesicht erahnen können!). und da die leuchtkraft dieser kleinen lampe net grade groß is( die reicht grade mal um das schlüsselloch in der tür zu finden, oder eben was aufm boden zu suchen in der nacht), muss es also direkt vor mir gwesen sein, aber da wo ich stand war vor mir nur ein leeres beet, also keine äste oder gestrüpp, die vielleicht eine sinnestäuschung in dem licht hätten sein können!


sowas ist in unserm haus das aller merkwürdigste. nicht nur das im keller mal der trocker ohne grund mitten drin aufgegangen ist.

ich hab mich früher für paranoid gehalten, wenn ich in unserm keller stehe und für sekunden bruchteile vor meinen augen die umrisse einer schwarzen merkwürdigen gestalt sehe die auf mich zu zu kommen scheint.

dann bin ich mal nur so (mit ner kleinen lüge) mit meinen besten freunden in den keller gegangen und hinter hab ich sie gefragt wie sie den keller finden und nach und nach haben sie mir dann genau das gleiche erzählt.

ich meine sowas scheint merkwürdig wenn sie vorher jan ichts davon wussten. und das 5 leute alle das gleiche sehen, is doch komisch oder?



geschrieben von: TrauernderNarr

irgendwie ist das echt komisch..*hmseltz*



geschrieben von: Kargatane

Zitat:
naja vielleicht net ganz so gruselig, wenn ich mir Kargatanes und Senecas zeilen so durchlese, aber mir hats in dem moment gereicht...


ja ich meine ich fänds toll wenn das nur alles erfunden wäre,aber in diesem haus is alles so merkwürdig hier wird man auf zeit gesehen wenn vieles hinter ein ander passieren würde noch paranoid. ich kann mir diesen müll nicht erklären, genau wie alle anderen die ich kenne.

als die sache mit den türen war war ich kurz davor nen exorzisten zu holen.

hatte mal so ne art exorzisten getroffen und hab ihm davon erzählt und was ich inner abstellkammer gefunden hab, das war ne zeit lang echt nicht mehr lustig,da musste ich 3 wochen bei nem freund pennen weil ich nich nach hause wollte.



geschrieben von: TrauernderNarr

@menemedos..was ist denn dir passiert`?



geschrieben von: Kargatane

das was mir am meisten angst gemacht hat und manchmal mitten in der nacht noch angst macht is was wir im keller gesehen hab als wir die verleidung von der wand abgerissen hatten.

wir haben dieses haus ja erbaut vor 30 jahren. auf einmal war auf den betonwänden zahlen und zeichen, ich denke mal irgendne vermessungssachen, aber niemand von uns hat die dahin gezimmert und niemand anders hat beim bauen geholfen.

und in unserm keller is irgendwie immer durhczug, man merkt es weil da hängt ne dünne plastikfolie vor ner kaputten tür und die bewegt sich immer durch den luftzug, doch es kann rein realistisch betrachtet nicht gehen. wir haben nur ein fenster im keller was mal auf sein könnte, aber niemand macht dort en fenster jeh auf weil der ramen verzogen is und das ding nur schwer wieder zu geht.

wo kommt diese luft her?



geschrieben von: Kargatane

ok ich hab grad eh nichts zu tun dann erzähl ich weiter von meinem haus, was man hier so erlebt hat reicht schon fast für en ganzes buch *löl*

naja die nacht vor unserm abschluß war sehr ruhig und harmonisch, ich sah vor meinem pc ,daneben stand eine kerze die ich abends meist an habe und chattete ein wenig in icq.
das einzigste licht kam von meinem monitor und einem 500 watt strahler daneben, der auf mittel stand (noch relativ dunkel zum glück). der hat so einen regelierungshebel um licht an und aus zu machen und die stärke zu bestimmen. so gegen 3 uhr nachts (laut necronomicon die beste zeit für die geister um gestalt an zu nehmen) hörte ich nightwish- devil and the deep dark ocean und mitten im lied ging mein strahler einfach aus. der hebel von dem regulator der knapp nen meter neben mir liegt war auf null gestellt. nun ja hab mich nich gewundert, dieses haus spinnt eh, das lied hab ich sofort ausgemacht und mit einem schreck bin ich ins bett gegangen.

am nächsten tag gegen 15 uhr waren zwei freunde von mir hier und wir sind zu v markt alkohol kaufen gefahren für die abschluß feier, steffen hat die tür hinter sich zu gemacht und unsere eingangstür is grob geschätzt 6 cm dick. wir kommen ne halbe stunde später wieder (und jetzt kommt etwas was ich selbst nich glauben würde hätten wir 3 es nicht gesehen). die tür war auf und auf der fußmatte saß ein papagei der dann wegflog als wir auf die tür zu kamen.

wie kommt ein papagei auf meine fußmatte?
und wie geht ne 6 cm dicke tür auf wenn niemand zu hause is ?



geschrieben von: WitchCraft54

Vor etwa 2 Jahren habe ich und meine Freundin Steffi bei meiner Freundin Wutz übernachtet.
Wir dachten uns, das wir es uns auf einem Steg an einem Fluß gemütlich machen können, um etwas zu schnacken.
Na, ja um 23 Uhr, mit Decke und Kerzen bewaffnet sitzen wir also am Steg und sind in einer Unterhaltung vertieft. Plötzlich schaut mich Wutz entsetzt an und sagt "Sarah nimm dein Taschenmesser und bei drei rennst du los!" Ich natürlich total verwirrt frag was los ist. Darauf meine Freundinnen "gleich, gleich" ich versteh natürlich "Leiche, Leiche" was mich natürlich noch verwirrter machte und nun dachte das eine Leiche im Wasser schwimmt.
Nach dem wir ein paar schritte vom Steg entfernt warren erzählten sie mir das sie unter dem Steg ein merkwürdiges Klopfen gespürt haben.

Ich mein das hätte auch ein Stock sein können der vom Druck des wassers hochgedrückt wurde, aber beide meinen das mit "gefühl" geklopft wurde....

_______

Was ich auch gruselig fand war das meine Schwester vor ein paar Jahren immer einen ziehmlich langen weg durch einen Wald hatte um von der Schule nachhause zu kommen. Und genau zu dieser Zeit versteckte sich in diesem Wald der "Heidemörder" (kennen vielleicht ein paar von euch) ein Vergewaltiger und Mörder!!!!



geschrieben von: Menedemos

Das sind ja wirklich furchterregende Berichte...

Na gut, dann will ich um meine Geschichte auch weiter kein Geheimnis machen.
Ich muß vorausschicken, daß ich schon so lange ich mich zurückerinnern kann, eine gewisse Neigung zu unheimlichen Geschichten, Orten etc. verspürt habe. Was übrigens nicht heißt, daß ich wirklich an Gespenster glaube, na gut, ganz ausschließen will die Existenz von Geistern nicht, aber zunächst mal ist es wohl eher eine Art romantische Schwärmerei.
So bin ich gestern mit meiner neuen Kamera losgezogen, um verschiedene Orte zu fotografieren, an denen es angeblich spuken soll. Der Himmel war grau und düster, perfekte Rahmenbedingungen also zu einem solchen Vorhaben.
Nun ja, Horror habe ich bekommen, aber einen anderen als den, den ich erwartet habe.
Bei Einbruch der Dämmerung war ich gestern in einem Gelände, in dem es seit Jahrhunderten "nicht richtig" sein soll. Ein vor langer Zeit ermordeter Hirte soll dort herumspuken und immer wieder in dem Gebüsch zu sehen sein. Ich habe mir noch überlegt, welche Büsche ich fotographieren soll und aus welcher Entfernung - da höre ich plötzlich ein ganz merkwürdiges Geräusch. Ähnlich wie das Bellen eines Hundes, aber doch ganz anders. Ich schaue in die Richtung, über ein weites Kornfeld, und gewahre, daß etwas Tierähnliches direkt auf mich zustürmt! Ausgesehen hat es wie ein Reh, weil es gesprungen ist, und nur, wenn es in der Luft war, war es über dem Getreide zu sehen. Aber von einem Reh konnten diese wütenden Laute unmöglich stammen. Und es kam wirklich DIREKT auf mich zugerannt, nicht etwa 5° Abweichnung oder so. Ich hab mich dann auch schleunigst in Bewegung gesetzt (...), das hysterische Grollen hinter mir und bedrohlich näherkommend. Ich wagte mich nicht mehr umzusehen. Zum Glück war mein Auto nur etwa 150 Meter entfernt, ich hab mich erleichtert in Sicherheit gebracht, die Türen zugeknallt und verriegelt. Als ich zum Fenster rausschaute, (und das Fenster auch einen Spalt öffnete, um hören zu können), war ES wie vom Erdboden verschwunden und es herrschte auch Totenstille.

Die einzige profane Erklärung, die mir einfiele, wäre, daß das Tier, das ich gesehen habe, tatsächlich ein Reh war, und daß es von einem anderen Tier, von dem die Geräusche stammten, gejagt worden ist. Aber ich konnte die Geräusche wirklich keinem bekannten Tier zuordnen, und außerdem ist dann nicht geklärt, wo die beiden Tiere plötzlich abgeblieben sein könnten.

Das erste (und einzige) Foto von dem Feld hatte ich übrigens nur etwa 10 Sekunden vor dem Wahrnehmen der ersten Geräusche gemacht. Ob ich da etwas geweckt habe, was für immer schlafen wollte???

(Übrigens könnte aus dieser Fotokollektion gruseliger Orte irgendwann einmal eine Interseite werden. Ach ja, Kargatane, dürfte ich vielleicht mal dein Haus fotografieren??? ;) )



geschrieben von: chilibean

Mein gruseligstes Erlebnis liegt mittlerweile schon einige Jahre zurück...

Hier in der Nähe, genauer in Berlebeck gibt es (oder gab es) ein altes verfallenes Haus in dem es spuken soll. Angeblich sollen sämtliche Versuche dieses Haus wieder zu renovieren durch mysteriöse Dinge vereitelt worden sein....

Nunja eines Nachts bin ich mit ein paar Freunden dorthin gefahren und trotz aller Verbotsschilder sind wir in das Haus rein und haben uns mit einer Kerze in ein Fenster im Treppenhaus gesetzt. Nach einer Weile sahen wir ein Auto den Berg rauf fahren und machten schnell die Kerze aus für den Fall das es vielleicht die Männlein in grün sind. Als das Auto dann vorbei gefahren ist wollten wir die Kerze, welche wir mit Wachstropfen direkt auf der steinernen Fensterbank befestigt hatten wieder anzünden, allerdings war sie verschwunden. Erstmal haben wir uns nix dabei gedacht und auf dem Boden nach der Kerze gesucht. Aber sie war einfach nicht mehr wiederzufinden. Irgendwie dachten wir dann, die Kerze ist halt aus dem Fenster nach draußen in die Büsche gefallen... So blieben wir noch ein kurzes Weilchen im Fenster sitzen und machten uns dann wieder auf den Weg nach draußen.

Als wir die Treppe runtergingen und eine Etage drunter in das Fenster schauten war es als würde uns der Schlag treffen... Dort stand mitten im Fenster die Kerze welche wir oben gesucht haben... Und es war eindeutig unsere Kerze, da wir mangels anderer Kerzen eine Kerze mit irgendeinem Muster mitgenommen hatten...

Das war schon sehr unheimlich und beklemmend... Auf dem Weg zurück zum Auto hatte ich auch das verdammt komische Gefühl von irgendetwas verfolgt zu werden. Erst als ich wieder im Auto saß und das Haus auch nicht mehr im Rückspiegel zu sehen war ließ dieses Gefühl wieder nach. Seit dem Abend bin ich bisher nicht nochmal dort gewesen...



geschrieben von: TobeMental

Sind alles sehr schöne Geschichten. Oh Mann, wie ich danach giere...


Ich konnte noch kein direktes Horror-Event erleben. Zumindest erinnere ich mich nicht mehr daran... *achselzuck*

Vor zwei Jahren besuchten meine Eltern den Friedhof. Es war Weihnachten, ich weiß es noch sehr gut. Sie erzählten, dass es dort stockdunkel war, wie leuchteten nur die Grablichter einen leichten hellen Schimmer. Gesagt sei, dass dieser Friedhof mit Vegetation bereichert ist. Sehr viele Bäume, Sträucher, etc.

Es war wohl gegen 20 Uhr, die Winterkälte nimmt einem die letzte Wärme. Das Inhalieren der kalten, trübseligen Luft und die wärmende Kleidung scheinen das einzigste zu sein, was an diesem Abend an Weihnachten für jemanden an diesem Ort noch übrig blieb.

Meine Eltern standen am Grab meiner verstorbenen Großmutter. Mein Vater sichtete im Nebel, hinter einem Baum in der Dunkelheit ein seltsame Gestalt mit Hut. Es macht sich zudem ein Schnaufen bemerkbar. Es stammte von einem großen Hund, der wie ein Schutzengel diesen Mann beschützen sollte. Die Person konnte man nicht identifizieren, denn es war einfach zu dunkel. Meine Eltern wunderten sich, weswegen diese Gestalt nur da stand und sie beobachtete. Keine Regung oder sonst etwas war zu vernehmen. In der schwarzen Umgebung gaben nur die Grablichter Orientierungspunkte, an die man sich jedoch nicht korrekt koordinieren konnte. Als mein Vater wieder aufblickte, um nach der Person zu schauen, war sie urplötzlich verschwunden. Geknister macht sich bemerkbar. Ein Drücken auf die Atemwege bereiteten meinen Eltern eine gewisse Angst. Die Schritte werden lauter, das Schnaufen des Hundes deutlicher.

Meine Eltern ergriffen schließlich die Flucht... :D

Ich war (leider) nicht dabei. Sie erzählten mir nur diese Geschichte. :confused:



Ich würde nur zu gerne über ein irisches oder englisches Moor laufen. Nebelschwaden, etc. Oder in alten englischen/schottischen Häusern übernachten. :)

http://www.marsdenarchive.com/



geschrieben von: Kargatane

auf nem friedhof hab ich auch mal was komisches erlebt.

eine mit der wir in der grundschule und ori waren is an drogen gestorben und wurde dann begraben, dann sind wir abends so gegen 1 uhr nachts auf den friedhof um ihr grab zu besuchen.
der ganze freidhof war dunkel und als wir so ca. 2 meter vor dem grab waren, gingen auf einmal die grabfackeln an, so ne großen bambus dinger mit was auch immer dadrin is. eigentlich gehen die ja nicht einfach an.....

naja wir sind auf jeden fall dann auf dem schnellsten wege vom friedhof gerannt und bis jetzt war zumindest ich nie wieder da.



geschrieben von: Clytie

@ Menedemos:

Auch wenn ich den Gruselschauer auf deinem Rücken jetzt vielleicht kaputtmache: Es kann durchaus ein Reh gewesen sein, das du aufgeschreckt hast. Vielleicht hast du es mit deinem Blitzlicht geblendet, so dass es die Orientierung verlor und einfach losgelaufen ist. Wenn sich Rehe bzw. -böcke erschrecken, geben sie tiefe, bellende Laute von sich, die man ihnen nicht zutraut (sie "schrecken" - da spricht das Försterstöchterlein :D ).

Aber anscheinend gibt´s noch eine Menge anderer Erlebnisse, die wirklich unerklärlich sind - ich fand die Geschichten echt gruselig;da sind die Chancen auf neuen Schrecken doch ganz gut ;)...

Ich selber wundere mich oft über die Beifahrertür meines Autos - ich achte sehr darauf, dass sie abgeschlossen ist, aber trotzdem ist der Knopf oft oben, wenn ich wieder zum Auto komme - auch wenn ich wirklich bewusst drauf geachtet habe, dass die Tür abgeschlossen war, und auch immer an unterschiedlichen Orten.

Ein Gruseln verspüre ich häufig an heidnischen Plätzen - ich bin mal am hellichten Tag spazieren gegangen, und plötzlich stellten sich mir sämtliche Nackenhaare auf. Ich hatte keine richtige Angst, aber ein sehr deutliches Gefühl von Gefahr, das sich erst gab, als ich den Hügel, auf dem ich herumlief, wieder verlassen hatte. Dabei war an dem Ort nichts Besonderes. Später stellte sich heraus, dass genau dort ein Hügelgrab war - ich hatte es für einen natürlichen Hügel gehalten, der noch dazu sehr groß war.

Vor zehn Tagen waren mein Freund und ich in der Bretagne und besuchten die Steinalleen von Carnac - diesem Kultplatz (?, weiß man ja nicht so hundertprozentig) schließen sich in Richtung Osten zwei weitere ähnliche Anlagen an.
Wir machten eine Führung mit - es war ein warmer, angenehmer Nachmittag mit Sonnenschein und Grillenzirpen, und wir waren die einzigen beiden Touristen dort. Die Archäologin gab uns einen Tip, im Nachbarort eine weitere Anlage anzuschauen, die den meisten Touristen nicht bekannt sei. Da man noch nicht die Mittel habe, sie zu restaurieren, habe man sie in dem Zustand gelassen, in dem sie gefunden worden seien.
Wir überlegten, ob wir das wirklich machen sollten - ich fand die Anlagen zwar schon recht beeindruckend, aber irgendwie hatte ich mir das ganze "spiritueller" vorgestellt - wenn denn -zig Esoteriker dort rumlaufen und irgendwelche Energien zu spüren erklären...

Letzten Endes machten wir uns dann doch auf den Weg und fanden die Stein"allee" in einem Waldstück - die Steine waren mit Moos bewachsen und z.T, nur unter Efeu erkennbar, teilweise ragten sie aber auch weiß zwischen zwei großen Wacholderbüschen empor.
Unsere Führerin hatte gesagt, es handele sich um eine kleine Anlage, doch schätzten wir nach unserem Besuch die Größe als mit den anderen ungefähr vergleichbar ein - je weiter wir den Pfaden in den Wald folgten, desto mehr Steine entdeckten wir.
Dieser Wald war fast ein Dschungel, mit dichtem Unterholz und vielen Sträuchern.

Sobald wir jedoch die ersten paar Steine gesehen hatten, kroch mir ein kalter Schauer den Rücken rauf, der sich immer mehr verstärkte, je weiter wir in den Wald vordrangen. Das war merkwürdig, denn ich habe im Wald grundsätzlich keine Angst, und außerdem war es hellichter Tag, und ich war nicht allein unterwegs. Mein Freund fotografierte viel - ich hatte meine Kamera auch mitgenommen, aber das sehr deutliche warnende Gefühl, hier beser keine Aufnahmen zu machen.

Wir gingen bis zum anderen Ende des Waldstücks und drehten dann wieder um. Ich war froh, nicht allein zu sein, und trotzdem musste ich an mich halten, nicht loszurennen, als ca. 10 Meter neben uns etwas Schweres vom Baum plumpste und weglief. Für eine Katze war es zu groß und der Aufprall zu laut; eine Katze hätte auch nie solchen Lärm gemacht; ich konnte nur eine schnelle Bewegung erkennen.

* brrrr *

Clytie.



geschrieben von: Ginevra

feines topic!

mich gruselts wirklich wenn ich eure storys lese... da ist das was ich manchmal erlebe echt pipifax...

bei uns in der nähe gibts nen alten friedhof. dort wurde so um 1900 das letzte mal jemand beerdigt. ich finds extrem friedlich dort, hab meine lieblingsplätzchen und mit dem richtigen getränk und dem richtigen gesprächspartner kannst du dir dort wunderschöne stunden machen. alte grabinschriften entziffern, denkmäler bewundern, einfach die ruhe genießen. ich geh dort auch hin, wenn ich allein sein muss und niemanden sehen will... dort ist die welt immer schön und gut.. auch wenn sich das angesichts des platzes leicht morbid anhört... :D :D :D
also alles in allem ein platz an dem ich mich persönlich sehr wohlfühle, und trotz aller schauermärchen die sich wohl oder übel um einen solchen platz ranken, noch nie angst dort hatte.

vor circa ner woche hab ich mich sehr unausgeglichen gefühlt; hab also alles sausen lassen, hab mir was zu trinken geschnappt und bin losgezogen. hab mich dann zu meinem lieblingsplatz begeben, hab mich an den sockel des steinsarges gelehnt, und habs auf die christopher robin methode gemacht... *gg*
hab dem sonnenuntergang gelauscht. ich konnte nur ein stück des himmels sehn... prächtiges farbschauspiel; erst blutrot, dann lila, schließlich bläulich und am ende nachtschwarzer samt mit funkelnden sterndiamanten... ich hab das dort schon so oft beobachtet, und nie war es schöner als an diesem abend...
eigentlich wollt ich noch sitzten bleiben, aber plötzlich blieb mir absolut grundlos die luft weg. ich bin derartig erschrocken wie selten zuvor in meinem leben... da war kein geräusch, kein luftzug, das eine solche reaktion bei mir hätte auslösen können, zumal ich eher pragmatisch veranlagt bin. dann wurde der sockel des steinsarges an den ich gelehnt sass, plötzlich eiskalt. ich bin gaanz langsam aufgestanden, und weggeschlendert. und auf dem ganzen weg bis zu den friedhofsmauern hab ich nicht einen vogel gehört, keine grille hat gezirpt, und nicht ein glühwürmchen war zu sehen... kaum stand ich draussen, hat das sommernachtskonzert eingesetzt...
ich hab mich erst einmal an die dicken steinquadern gelehnt...die waren noch warm von der sonne; und ich bin mir vorgekommen wie ein störenfried.

richtig gruselig ist das nicht...

*ginny*

ps: war nochmal dort... und die welt dort war wieder nur schön und friedlich...



geschrieben von: Sensus Moriendi

gruselige sachen hab ich in meiner kindheit auch einige erlebt.... wir wohnen direkt an einem ziemlich großen wald mit einigen 'geisterhäusern' und anderen stellen die nicht ganz geheuer sind... kinder kann man davon natürlich nicht fernhalten... aber das ist eine andere geschichte...

aber ein erlebnis (anderorts) ist mir noch gut in erinnerung weil es noch gar nicht so lang her ist... auch wenn es sich hinterher aufgeklärt hat..

ich habe bei einer freundin übernachtet, die in nürnberg wohnt, aber schon ein bisschen ausserhalb... sie hat einen hund, mit dem sie immer abends rausgehen muss und so sind wir auch an diesem abend in einen kleinen wald in der nähe gegangen..

es war winter, ziemlich kalt und schon stockdunkel als wir loszogen... wir gingen in den wald hinein und ließen nach einiger zeit dann den hund von der leine... dieser verschwand auch sogleich im gebüsch... wir gingen weiter in den wald hinein und unterhielten uns über alles mögliche...

plötzlich begann es im gebüsch neben uns zu rascheln... wir dachten uns nichts dabei, wir dachten es wäre bloss der hund... das geraschel wurde immer stärker... meine freundin rief den hund zu sich... das geraschel wurde immer stärker und kam näher an uns heran... und im diesem moment kam der hund von einer ganz anderen seite herbei gelaufen... und stürzte sich mit lautem gebell sofort in das gebüsch... um nur einige sekunden später mit eingekniffenen schwanz wieder aus dem gebüsch hervorzuschießen und den weg in richtung straße hinunterzurasen (der hund ist zwar klein, aber eigentlich kein angsthase)... meine freundin und ich konnten den blick nicht von dem gebüsch lösen, in dem das rascheln immer näher auf uns zu kam...
in diesem moment war dann plötzlich ein unglaubliches geräusch zu hören... sowas hatte ich vorher wirklich noch nie gehört... könnte es auch nicht beschreiben... wir sahen uns an.. und rannten los... und blieben nicht mehr stehen, bis wir wieder vor ihrer haustür standen... eine schlaflose nacht war uns garantiert...

am nächsten tag erfuhren wir dann, das einige wildschweine sich in dieses wäldchen verirrt hatten und auch einigen schaden angerichtet hatten... eine vollkommen natürliche erklärung... aber uns hatte es trotzdem ziemlich geschockt... ich hab dieses wäldchen seither nicht mehr betreten... meine freundin musste leider trotzdem imme rnoch jeden abend mit dem hund dorthin...

naja.. vielleicht nicht sonderlich gruselig.. aber uns hat es gereicht... *lächel*

grüße

Sensus Moriendi



geschrieben von: Menedemos

@ Clytie

Als ich deine Erfahrungen mit der Beifahrertür gelesen habe, hab ich gedacht, ich werd verrückt!!!

Genau dasselbe Problem habe ich nämlich AUCH!

Also einmal jedenfalls, und das hat gereicht.

Ich war mit einem Freund auch mal auf Gruseltour (so oft mach ich das übrigens auch nicht, es passiert bloß jedenmal was
Merkwürdiges...)
Auf einem kleinen Berg sollten nachts Weiße Frauen aus den nebligen Wiesen steigen und gewisse Tänze aufführen.
Nun, wir stellen das Auto auf einem verlassenen Wanderparkplatz am Fuße des Berges ab, wandern dort hoch, setzen und auf die Wiese, zünden eine Kerze an und harren der Dinge, die da kommen mögen. Natürlich sind keine weißen Jungfrauen erschienen, ersatzweise haben wir uns dann gruselige Geschichten vorgelesen.

So weit alles im grünen Bereich. Irgendwann sind wir dann wieder aufgebrochen, mit Taschenlampe den Weg hinunter und als wir auf dem Parkplatz ankommen, fällt uns sofort im Kegel der Taschenlampe auf, daß die Beifahrertür sperrangelweit offensteht! Eine Ursache dafür war nicht auszumachen. Und mein Kumpel hat Stein und Bein geschworen, daß er die Tür gewiß vorher geschlossen hatte und auch mir wäre es ja bei Helligkeit noch aufgefallen, was mir im fahlen Licht der Taschenlampe sofort in die Augen gesprungen ist. Im übrigen war der Waldparkplatz sooo verlassen, daß es sogar unwahrscheinlich ist, daß sich ein Autodieb dorthin verirrt haben könnte. Und gefehlt hat ja auch nix...

Tja, auf der Heimfahrt war uns unser Gefährt auch nicht mehr so ganz geheuer...



geschrieben von: LonelyBoy

Oh ja, ein wirklich gutes Thema! :)

Ich hab da auch einige Dinge erlebt, fast alles liegt sehr lange zurück, aber ich kann mich noch an alles erinnern, als wär's gestern gewesen.

Vor einigen Jahren schlief ich bei einem Freund, ein weiterer übernachtete dort ebenfalls. So waren wir zu dritt und die einzigsten im Haus. Wir sahen bis in die Nacht hinein TV, aber irgendwann fing draußen ein übels heftiges Gewitter an.
Damals waren wir noch recht klein, also so 12,13 und irgendwie hatten wir Angst, der Blitz könnte in den Fernseher oder so einschlagen. Deshalb haben wir das Gerät ausgeschaltet und zur Sicherheit auch den Stecker rausgezogen.
So, Netzkabel war draußen, kein Strom mehr drauf.
Das unglaubliche geschah ca. eine Stunde später:
Mit einmal ging diese Kiste an, kein Bild, kein Ton, nur dieses graue Kräuselbild, wie man's kennt wenn das Kabel oder die Antenne draußen is.
Der Fernseher lief nur'n paar Sekunden und war dann plötzlich wieder tot. Wir war'n völlig geschockt, haben Licht angemacht und der Stecker war definitiv DRAUßEN! :eek:

Das einer von den beiden dran war, kann ich ausschließen! Der Stecker liegt recht schwer zugänglich hinter dem Fernsehtisch und als das Teil anging hab ich ganz genau gesehen, dass jeder von uns in seinem Schlafsack lag und aufgeschreckt wurde, dadurch eben.

Ich hab mich lange gefragt, wie sowas möglich sein kann. Der Fernseher hatte keinen Akku oder sowas und normalerweise kann sich so'n Gerät auch nicht aufladen oder ähnliches.
Ich weiss nicht, ob das vielleicht was mit dem Gewitter zu tun haben könnte, ob das physikalisch zu erklären ist!?
Auf jeden Fall war's echt heftig.



geschrieben von: darkpainsc

*lach*

Ich war spazieren, mit meinem Ex, auf dem friedhof, es war dunkel.
Plötzlich quietschte da was und ich bin sowas von erschrocken und sag "wuuuuaaaah was war das?". Da sagt er "die Sargscharniere" - ich bin sofort weggerannt vor lauter Angst - hihi und er hat sich weggelacht, weil ich Dussel drauf reingefallen bin :D :D :D :D :D.

Sehr gruselig *bibber*.



geschrieben von: TobeMental

Nur mal eine kleine Umfrage: Glaubt jemand an mysteriöse Fälle?

Erscheinungen, etc.



geschrieben von: Verpester

Ich grüße euch,
als erstes Mal meine Gratulation zu diesem extrem interessanten Thema (hab alles nahezu verschlungen:-).

Ich kann euch nicht wirklich was grusliges aus meiner Sicht erzählen, allerdings habe ich so manches schon gehört.

(Und das von Freunden)
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Eine Freundin schlenderte mal mit ihrem Freund gegen Abend an einem alten und verlassenen Haus vorbei. Sie unterhielten sich unter anderem um dieses Haus, dass dort keiner mehr wohne und so etwas.
Diese Freundin drehte sich irgendwann einmal um und hat dann einen alten Mann hinter sich gesehen der ihnen folgte und sie hat sich natürlich erschreckt, da sie keinerlei Schritte wahrgenommen hatte. Als sie ihren Freund dann fragte, was der Mann da mache, drehte sich ihr Freund um und fragte verdutzt: "Welcher Mann?"
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Hier, in meinem kaffigen Wohnort Mühldorf gibt es an einer Schnellstraße nach Waldkraiburg (?)einen Platz, an dem angeblich eine Frau wegen einem Autounfall verstorben sei.
Man sagt sich dass diese Frau an Mitternacht dort auf den Hintersitzen anderer Autofahrer zu finden ist und diejenigen einen Autounfall erleiden die sie erblicken.
Das klingt ja natürlich relativ unglaubwürdig, allerdings hat der Fahrlehrer einer Bekannten genau diese Strecke gegen Mitternacht befahren. Tja, und er schaute in den Rückspiegel und erblickte plötzlich diese Gestalt auf seinem Rücksitz.
Panisch hat er dann abgebremst und verwirrt nach hinten geschaut und da war diese Frau natürlich spurlos verschwunden. Zum Glück hat er schnell reagiert und zum Glück war er der einzige auf der Strecke- wer weiß was sonst passiert wäre.
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In dem Sinne Gute Nacht

Verpester



geschrieben von: Ghwen

Uih *grusel* .

Also mir ist auch mal was gruseliges passiert.
Ich wollte morgens zur Schule gehen, wir wohnten in einem sehr alten haus das früher mal ein Bauernhof war und es gab dort einen dunklen Gang in dem kein Fenster war, ergo dort war es immer etwas düster.
Wie gesagt ich wollte zur Schule, bin aus meinem Zimmer raus auf diesen Fur und sehe etwa 5 Meter vor mir eine weiße Gestallt. Es sah aus als ob sie eingewickelt sei in Tücher und Stoffbahnen. Ich habe dann vor lauter Schreck den falschen Lichtschalter erwischt und alle Lichter aus anstatt an gemacht und plötzlich war es ganz dunkel.
Ich bin dann völlig erschrocken zur Tür meiner Schwester gerannt und habe geschrien wie am Spieß. Da ich meinte ich würde spüren wie jemand oder etwas direkt hinter mir stehen würde. Es war in etwa das gefühl wie wenn man mit geschlossen Augen rumläuft und plötzlich vor einer Wand steht (wisst ihr was ich meine?). Als meine Schwester entdlich ihre Tür aufgeschlossen hatte machte sie das Licht an und nichts ausser mir und meiner Schwester war auf dem Flur. Ich fand das richtig gruselig.
Und als meine Urgroßmutter mir dann einige Zeit später erzählte das im Krieg ein junger Soldat in unserem Haus gestorben sei stellten sich mir dann doch die Nackenhaare auf.
Nunja, Geistergeschichten und Berichte finde ich sehr interessant. Aber ich bin mir nicht ganz sicher ob ich einen (für mich) unwiederlegbaren Beweis haben möchte das Geister von verstorbenen ständig um uns sind.
Andere Arten von "Geistern" sind mir ehrlich gesagt lieber als die von Verstorbenen.
Soweit von mir.


Ghwen



geschrieben von: Menedemos

Zitat:
Original geschrieben von TobeMental
Nur mal eine kleine Umfrage: Glaubt jemand an mysteriöse Fälle?

Erscheinungen, etc.



Das ist natürlich die Gretchenfrage.

Also ich für meinen Teil bin ja ein ziemlicher Skeptiker.

Aber gerade in dieser Eigenschaft kann ich mich auch nicht zu der Behauptung versteigen, daß es grundsätzlich NICHTS Übernatürliches gibt.

In der Regel neige ich aber schon dazu, rätselhafte Erlebnisse (insbesondere die meinigen) auf natürliche Weise zu erklären.

Eine ebenso interessante Frage ist natürlich:

Würden wir uns WÜNSCHEN, daß es übernatürliche Phänomene gibt???
Ist eine völlig nüchterne, erklärbare Welt wünschenswerter, oder aber eine mysteriöse?
Vielleicht mag auch dazu jemand was schreiben, ich selbst bin mir nicht sicher...



geschrieben von: TobeMental

Zitat:
Original geschrieben von Menedemos
Würden wir uns WÜNSCHEN, daß es übernatürliche Phänomene gibt???


Vielleicht gibt es sie. Man muss nur die Augen offen halten...


Zitat:
Ist eine völlig nüchterne, erklärbare Welt wünschenswerter, oder aber eine mysteriöse?


Wir leben bereits in einer mystersiösen Welt. Es existieren einfach zu viele Artefakte und Gegebenheiten, die wir nicht deuten können. Man kann sie bis heute nicht auf eine erklärbare Tatsache verbuchen...

In einer Welt ohne Fragen möchte ich nicht leben!



geschrieben von: Blue Rain

Hallo alle miteinander.

Ein handfestes gruseliges Erlebnis von Nebelgestalten kann ich nicht erzählen, dennoch sind auch mir im Leben schon seltsame Dinge passiert.
Vor langer Zeit, ich muss 5 oder 6 Jahre alt gewesen sein, habe ich noch gemeinsam mit meiner Schwester in einem Zimmer geschlafen und wir hatten 1 grosses Bett. Nachts haben wir wie alle Kinder endlos lang rumgeblödelt, das übliche was 5 - 6 Jähreige dann so tun, unter der Bettdecke mit Taschenlampe lesen, sich Geschichten ausdenken und so weiter.
Und während ich da so rumblödle spüre ich wie etwas meinen Fuss greift und umfasst. Im Reflex zog ich ihn weg und begann Panik zu machen. Meiner Schwester, die irgendwie über solchen Dingen steht nervte das und dann willligte Sie irgendwann ein sie sei es gewesen.... Ich hatte meinem Frieden, bis sie mir Jahre später sagte das dem nicht so gewesen sei. Wir erinnerten uns nämlcih noch beide sehr gut daran. Seit diesem Tag habe ich nie nie wieder den Fuss unter der Bettdecke hervorgestreckt, und sei es 40 ° C im Schatten.
Ein solches (ähnliches) Erlebnis hatte ich nur noch ein mal, und das ist nun auch schon 4 oder 5 Jahre her, naja schon gruselig, denn dieses mal griff es mich an den Schulter und ich hatte das Gefühl das sich etwas festkrallte, ohne wirklich etwas physisches zu spüren. Das reichte mir und ich begann mal etwas nachzuforschen. Was ich fand war natürlich mehr als düftig...

Bis darauf, das eine Person aus meiner WG behauptet es lebe ein Poltergeist in unserem Wohnzimmer ist mir allerdings nichts mehr derartiges passiert.
vielleicht auch besser so!

Rain



geschrieben von: Lu Diamond

Leider bin ich immer wieder zu sehr der Rationalität verfallen als an Gespenster oder Geisterwesen glauben zu können auch wenn ich nicht ausschließen will daß es Phänomene gibt die sich mit derzeitiger Logik nicht erklären lassen. Dennoch kann ich nicht abstreiten das Gefühl des Gruselns nie kennengelernt zu haben.
Es ist überhaupt nichts spektakuläres was ich zu berichten habe.

Das erste Mal gruselte ich mich im Alter von zwei Jahren. Ich war im Garten meiner Großeltern, ein sehr schöner, großer, grüner Garten. Wir saßen auf einer Schaukel und und schwangen langsam hin und her als mein Opa mich auf das Nachbargrundstück aufmerksam machte, auf die Laube die direkt vor unseren Augen stand und die ich bisher durch den Filter meiner sehr jungen Augen überhaupt nicht wahrgenommen hatte. Ich weiß nicht einmal mehr was mein Opa über dieses Haus berichtet hatte aber es war seitdem für mich ganz fürchterlich besetzt. Der Zustand verschlimmerte sich noch als mein Opa wenig später starb. Grenzen, Zäune, dahinter fremde Gebiete, Häuser hatten mir oft einen Wind von Bedrohlichkeit und Neugierde über den Rücken gehaucht.

Ein viel außerordentliches Erlebnis hatte ich mit einem Freund. Er glaubte an Dinge die ich noch nie gesehen hatte um mich leibhaftig von seiner wahrheitsgemäßen und ehrlichen Darstellung überzeugen zu können, erzählte erst nach längerer Zeit unserer Freundschaft weil er fürchtete als Spinner abgetan zu werden, von einer seiner Freundinnen die in ihrer Rolle als Medium plötzlich und tranceartig des normalen Lebens beraubt wäre und dann unvermittelt anfinge, seltsame Handbewegungen auszuführen. Irgendwann wäre er darauf gekommen daß diese Bewegungen Schreibbewegungen glichen. Er hat ihr in solchen Momenten Block und Stift gereicht und es hätte sich dann gezeigt daß diese Bewegungen tatsächlich schreibbewegungen waren und Sachen hervorbrachten die nichts von dem ahnen ließen was ihm von ihr bisher bekannt gewesen wäre. Hätte ich nicht ein so gutes Vertrauensverhältnis zu diesem Freund gehabt wäre ich tatsächlich einfach nur der Meinung gewesen er wolle sich einen Scherz mit mir erlauben, ich war immer sehr hin und her gerissen ihn für einen Aufschneider und Geschichtenerzähler zu halten und dem Eindruck des ehrlichen Menschens, als der er mir schon längere Zeit vertraut war............

Erzählen läßt sich viel aber nun zu dem was ich selbst wahrgenommen habe. Rücken an Rücken erzählten wir und es wurde immer später in der Nacht. In seinem Zimmer standen einige Kerzen, die den dunklen Raum warm ausleuchteten. Ich weiß nicht wie es kam, ganz plötzlich von einem Augenblick zum anderen hatte ich das Gefühl alles wäre anders geworden. Das Leuchten war nicht mehr warm, die Schatten der Kerzen und auch ihr Schein strahlten eine Enge aus, etwas das wie im Raum lag und sehr bedrohlich auf mich wirkte. Aber wie! Ich versuchte mich auf meinen Sinn für Realität zu berufen aber es war unmöglich die unheimliche Situation war so unerträglich präsent daß ich mir mein Verstand nicht weiter half. Ich sagte sehr leise zu ihm ob er auch bemerkt hätte daß etwas im Raum ist daß etwas anders und unerträglich geworden ist. Ich weiß noch heute sehr genau wie beklemmend die Situation war und daß ich mich in diesem Moment so gefürchtet hatte wie selten zuvor. Er sagte er wolle versuchen etwas zu tun. Ich sah ihn nicht, wir saßen ja mit verschiedener Blickrichtung beieinander und ich habe auch nicht geglaubt daß er irgendetwas hieran ändern könnte. Aber wenig später, ganz wenig später war alles wieder ganz normal, ich teilte ihm mit daß mein Gefühl nicht mehr da sei. So lächerlich es für mich klingen mochte, wenn ich es nicht selbst erlebt hätte.............. Er sagte, es sei weg weil er ein Schutzzeichen in die Luft gemalt hätte. Er brachte mir dieses Zeichen bei, ich solle es mir gut einprägen. Bis heute habe ich es nie wieder gebraucht eine solche Situation ist mir nie wieder unter gekommen.



geschrieben von: AlienSexFiend

...wenn es gruselig ist wenn man eine Jesus-Erscheinung hat, dann hatte ich als kleines Kind auch ein Gruselerlebnis...:D :D :D



geschrieben von: Schattenbraut

Ich kann mich nur anschließen: klasse, dass es einen solchen Thread gibt! Es dürstet mich nach mehr!
Alien Sex Fiend, meine Mama erzählte mir gerade von einem "Erlebnis" ihrer Kindheit: Sie konnte im Alter von fünf Jahren nicht einschlafen und irgendwann fiel sie in leichten Schlummer, bei dem sie träumte, dass Fische zu ihren Füßen schwammen (seltsam, ne?). Sie öffnete schläfrig die Augen und sah den Teufel vor sich. Schlagartig war sie wach und das Bild war immernoch da, sie schrie wie am Spieß und als ihre Mutter zu ihr kam, war es weg. Das ist jetzt schon 40 Jahre her und sie sieht die Gestalt in Erinnerung immernoch ganz klar vor sich. Ziemlich heftig für einen ganz gewöhnlichen Alptraum, finde ich. Mir persönlich sind kaum erwähnenswerte Kleinigkeiten passiert. Ich muss mal meine Gedanken sammeln und mich an den genauen "Tathergang" erinnern, dann poste ich sie vielleicht noch.
Kargatane, du musst wirklich starke Nerven haben!! Ebenso ihr anderen! Es schüttelt sich eure

Schattenbraut



geschrieben von: TobeMental

Zitat:
Original geschrieben von Schattenbraut
Sie öffnete schläfrig die Augen und sah den Teufel vor sich.



Hahahahaaaa.... http://www.plaudersmilies.de/devil/sagrin.gif



geschrieben von: AlienSexFiend

Zitat:
Original geschrieben von Schattenbraut

Alien Sex Fiend, meine Mama erzählte mir gerade von einem "Erlebnis" ihrer Kindheit: Sie konnte im Alter von fünf Jahren nicht einschlafen und irgendwann fiel sie in leichten Schlummer, bei dem sie träumte, dass Fische zu ihren Füßen schwammen (seltsam, ne?). Sie öffnete schläfrig die Augen und sah den Teufel vor sich. Schlagartig war sie wach und das Bild war immernoch da, sie schrie wie am Spieß und als ihre Mutter zu ihr kam, war es weg. Das ist jetzt schon 40 Jahre her und sie sieht die Gestalt in Erinnerung immernoch ganz klar vor sich.


...ach du meine Güte...! ...sowas ist meiner Cousine mal passiert...sie hat plötzlich bei jeder Autofahrt den Teufel neben sich gesehen...erst als sie sich ein Kreuz ins Auto gelegt hat, war der ganue Spuk wieder vorbei...

...bei mir war es früher von der anderen Seite...ich lag im Bett aber war noch total wach...irgendwas war anders als sonst...und dann hatte ich in dem dunklen Zimmer plötzlich eine Erscheinung...eine weiße Gestalt...irgendwie wirkte es neblig weiß aber mit klaren Umrissen...jedenfalls hab ich um den Kopf rum einen Kranz mit Blättern deutlich erkennen können...diese Erscheinung stand recht dicht an meinem Bett und hatte die Arme über mich erhoben...

...jedenfalls hatte ich keinerlei Angst, was damals für mich Hasenfuß schon sehr unnatürlich war...*g*...im Gegenteil, ich habe mich in dem Moment richtig wohl gefühlt...

...bis heute muss ich immer wieder daran denken...ich kann es mir heute noch nicht erklären wie ich in dem dunklen Zimmer eine so hellen Gestalt so deutlich erkennen konnte...dass mir meine Phantasie da einen Streich gespielt hat, glaube ich kaum...jedenfalls hatte mir nie jemand erzählt dass ein Pfarrer genauso mit erhobenen Armen vor seiner Gemeinde steht oder dass Jesus eine Dornenkrone auf dem Kopf hatte...


...ich bin zwar durch dieses Erlebnis auch nicht christlich geworden oder so, aber vergessen kann ich es auch nach sooo vielen Jahren immer noch nicht...



geschrieben von: Blutspatz

Hoi!
also...erstma..wir ham ISDN *gg*. Also...Telefon. D.h. mein bruder hat in seinem Zimmer nen Telefon, ich hab eins in meinem, in beiden Wohnzimmern is eins, im Compizimma vom Vadda und im Schlafzimmer meiner Ellis ist eins. Da kann man halt per Kurzwahl die Telefone im Haus anrufn.
So.. *gg*.
Also..ich war oben in meinem Zimmer...hab nen Brief geschrieben.
Auf einmal klingelt mein Telefon..ich geh dran und hör dann, wie sich meine Eltern streiten. So ich erstma *denk, was geht denn nu ab?*. Ich bin runter gegangen. Mein Vater war im Compizimmer meine Mutter im Wohnzimmer. Ich hab meien Mutter gefragt, ob sie sich mim Vater gestritten hat. Sie bejahte dies. "Mama, bei mir hat grad das Telefon geklingelt und ich hab gehört, wie ihr euch gestritten habt. Wieso habt ihr mich denn angerufen?" Sie: "Öhm, wir haben dich nicht angerufen!" Ich runter gegangen un wollt meinen Bruder fragen, *Achja..der ist doch heud auf Party und übernachtet bei nem Kumpel* Wie erwartet war er dann nich da.
Ok...ich weiss bis heute nicht, wie das möglich war.



geschrieben von: chilibean

Hmm, zum Thema Telefon fällt mir da auch noch eine ungewöhnliche, unerklärliche Situation ein...

Ich wohnte damals in einer 5er-WG und wir saßen so in der Küche und diskutierten über irgendwelche Probleme. Irgendwann klingelte unser Telefon und es war der Vater vom Rafa dran, der uns berichtete, daß er die ganze Diskussion von uns auf dem AB hätte... Er konnte ganz genau darüber erzählen, was wir diskutiert haben... Nur seltsamerweise hat Rafa an diesem Tag nicht bei seinen Eltern angerufen und während der Diskussion hat auch niemand von uns die Küche verlassen.... Das war schon ein sehr merkwürdiges Erlebnis...

Hmm, einer unserer Mitbewohner kam gebürtig aus Transsylvanien! Ob da wohl ein Zusammenhang besteht *GGG* naja, so komisch spitze Zähne hatte er ja auch *GGG*

Nein Spaß beiseite... Irgendwie ist uns bei dem Gedanken an dieses Erlebnis noch lange Zeit danach irgendwie mulmig zumute geworden. Vor allem hat Rafa bei seinem Besuch zu Hause das Band abgehört und es war eindeutig unsere Diskussion, die da auf den AB gebannt worden ist...



geschrieben von: Schattenbraut

Ich finde Vorahnungen ebenfalls unheimlich. Mein Bruder hatte vor etwa einem Monat einen schweren Autounfall. Eine Woche vor dem Geschehnis hat meine Oma meine Mutter angerufen und zu ihr gesagt, sie habe geträumt, dass Daniel (meinem Bruder) etwas Schlimmes passieren werde und dass er eben gut aufpassen solle. Meine Mutter dachte, dass meine Omili wohl so langsam senil werde und erzählte uns nichts von dem Anruf. Seltsamerweise hatte auch mein Bruder in den Tagen vor dem Unfall ein ganz komisches Gefühl, so als würde etwas Furchtbares passieren und das kann ja nicht daher rühren, dass meine Oma ihn irgendwie damit angesteckt hat, er wusste schließlich nichts von dem Anruf. Und dann ist auch mal in meiner Verwandschaft passiert, dass irgendeine Großtante von mir an Altersschwäche starb und ihre Schwester in der Todesnacht vom Tod träumte, welcher zu ihr sagte "du kommst noch nicht mit, aber deine Schwester". Finde ich schon höchst mysteriös.



geschrieben von: FrozenIce

Also, so richtig gruselig ist meine Story zwar nicht, aber ich erzähl sie trotzdem mal.

Bekannte von uns hatten nen Golden Redriever. Er hieß Alfred, war total lieb und ich habe tierisch gerne mit ihm gespielt und geschmust.
Eines Nachts habe ich dann geträumt, ich würde auf unserer Straße stehen und Alfred kommt auf mich zugelaufen. Wir toben ne ganze Weile miteinander und es ist total schön. So wie immer halt. Plötzlich dreht Alfred sich um und läuft weg, Richtung Bundesstraße. Ich will ihm hinterher laufen, aber er dreht sich um und blickt mich ganz ernst an und ich weiß, daß ich nicht mit gehen kann.

Am nächsten Tag erfahre ich dann, daß Alfred von einem Auto angefahren wurde und in der Nacht gestorben ist.

Er hat sich also von mir verabschiedet und ich werde diesen letzten Blick aus seinen Augen nie vergessen.

Dark Greetings

FrozenIce



geschrieben von: Ruhelose Seele

Also eine freundin und ich sind mal auf einsammen Wegen Fahrrad
gefahren und haben dann einen offenen Jägersitz gefunden und uns raufgesetzt. Zu der Zeit war es dämmrig und wir saßen so lange da drauf, bis es stockdunkel war und haben uns auch noch gruselgeschichten erzählt. Und als wir dann wegmussten hatten wir total Angst. Und als wir dann unten auch noch was rascheln gehört haben, haben wir uns kaum runtergetraut. Als wir dann unten waren sind wir erstmal zu unseren Fahrrädern, die 200m weit wegstanden hingerannt. Ich bin dann mit meinen Stiefeln noch ein paar mal umgeknickt. Wir waren so froh als wir wieder die ersten Häuser gesehen haben.

Ein anderes mal hab ich bei einer freundin übernachtet, die mir erzählt, dass ihr in der letzten nacht irgenwas einen finger auf die stirn gedrückt hat und in der küche flaschen einfach so runtergefallen sind, übernachtet. Und mitten in der nacht hat auf einmal die leiste an der Tür geknackt. Meine Freundin hat mir gesagt, das das nur von innen geht und wenn jemand draufsteht.

Könnte noch mehr erzählen, bin aber grad zu schreibfaul.



geschrieben von: WhiteRaven

Ich hatte schon einige gruselige Erlebnisse, aber ich krieg die jetzt eh nicht mehr alle zusammen...später mal, vielleicht.

Aber dafür erinnere ich mich noch zu gut an eine Vorahnung, die ich mit 4-5 Jahren hatte...
Ich bin mit meinen Eltern im Auto gefahren und habe aus dem Fenster geguckt, da fiel mir ein großer Stock auf, der auf dem Boden gelegen ist...in diesem Moment habe ich gewusst, dass wir gleich einen Unfall haben werden und bumm, kracht uns ein Auto vorne rein. Dieses Gefühl hatte eigentlich nichts mit dem Stock zu tun, es ist nur in dem Moment, in dem ich ihn gesehen habe, entstanden. Und gruselig fand ich es auch nicht, ich habe mich nur geärgert, wie sich jemand ärgert, der genau wusste, dass etwas passieren würde, aber nichts dagegen machen konnte.



geschrieben von: Menedemos

Ich hatte auch schon einmal eine solche Vorahnung - auch beim Autofahren.
Ich hatte ein einziges Mal einen größeren Unfall und ich bin damals in eine Vorfahrtstraße eingebogen, obwohl von rechts ein Auto kam.
Das Merkwürdige ist nur, daß ich keine Minute vorher an einen Unfall gedacht habe, den mir ein Bekannter erzählt hat und der sich auf genau die gleiche Weise zugetragen hat. Und ich hab mir irgendwie gedacht: "Wie kann man nur so blöd sein..." Eine halbe Minute später wurde dieser Hochmut dann bitter bestraft.
Das Eigenartige ist weiterhin, daß ich GANZ SICHER bin, nach rechts geschaut zu haben und ich habe kein Fahrzeug gesehen! Ich bin losgefahren und es hat gekracht! Übrigens war die Straße ausgesprochen übersichtlich und ich war auch völlig ausgeschlafen u.s.w.

Was anderes: Ich habe gerade in der Zeitung gelesen, daß es vor der Küste von Mallorca spuken soll! Taucher hören unter Wasser ganz mysteriöse Geräusche, die an nichts Geheueres erinnern...
Puh, zum Glück fahr ich dort nie hin. :)



geschrieben von: TrashStar

Seid ihr alle bekloppt geworden! :mad:

Ich kann einfach nicht sowas überlesen, aber nun hab ich furchtbare Angst... ich bin so ein fürchterlicher Schisshase... ihr seid echt gemein!

Aber ich kann auch was erzählen. Ich war bei einer Freundin in Hessen, und wir sind nachts spazieren gegangen und hoch gelaufen zu einem Friedhof in ihrem Dorf. Der lag so etwas auf einem Hügel, und wir gingen so von unten auf das Tor zu. Wir standen davor, und die Nacht war nicht soo finster, der Mond hat auch geschienen. Ab dem Tor allerdings war alles pechschwarz, man konnte nicht einmal mehr den Weg weiterlaufen sehen, als ob dahinter ein schwarzes Loch war- kein Schimmer mehr, als ob dahinter absolut nichts mehr wäre. Wir hatten beide panische Angst und sind schleunigst abgehauen.

Als wir am Tag noch einmal dahingegangen sind, hatte ich auch kein gutes Gefühl. Irgendwie erschien mir der Ort so feindselig... das ist zwar nicht so spektakulär, hat mir aber schon vollends gereicht.



geschrieben von: Menedemos

Zitat:
Original geschrieben von TrashStar
Seid ihr alle bekloppt geworden! :mad:

Ich kann einfach nicht sowas überlesen, aber nun hab ich furchtbare Angst... ich bin so ein fürchterlicher Schisshase... ihr seid echt gemein!



Jajaja, aber dein Schocker-Thema mit der gespenstischen Lady war ja völlig harmlos und Balsam für die Nerven, gell...??? :)



geschrieben von: TrashStar

Jaa... das war ja auch nur eine Rache an allen sozusagen. Ich hab mich nämlich selbst tödlich erschreckt, als ich das gesehen hab.

Aber so Geschichten find ich viel gruseliger...



geschrieben von: Homunculus

hast du's gut! das gruseligste an unserem haus bin ich - finden zumindest unsere nachbarn *ggg*
naja, letztens hab ich da eine nachbarin früh morgens erschreckt. saß die ganze nacht auf meim fenstersims, bis zur morgendämmerung und noch länger, und als die nachbarin dann morgens zum lüften das fenster öffnete, hat sie fast nen herzinfarkt gekriegt. und wenn ich abends da sitz mit kerze finden die das auch schon komisch... und dazu noch die musik :D
jaaaaa, ich bin bööööse! :D ;) :rolleyes:



geschrieben von: Sheileena

Na da hab ich doch mal ein klasse Thema zum mitreden gefunden. :D

Vorahnungen habe ich öfter mal, aber zum Glück bisher immer nur von der neutralen Seite her, also ganz normale Ereignisse, die zum einen nicht mich betrafen und zum anderen auch nicht negativ waren. Meine schlechten Vorahnungen sind bisher noch nicht war geworden. *puh*

Aber eine Sache beschäftigt mich heute noch. Als Kind (muss so mit sieben oder acht gewesen sein, nicht früher, aber möglicherweise später) musste ich mir mit meiner kleinen Schwester ein Zimmer teilen. Wir schliefen in einem Doppelstockbett, ich oben. Stand man vor der Leiter vom Bett konnte man genau auf mein Kopfkissen blicken und, wer größer war als ich damals auch drauffassen. Eines nachts wache ich auf und sehe eine weiße Gestalt genau vor der Leiter. Sie streckt ihren Arm aus und ich (in Panik :D) beiße mit voller Kraft zu. Ich konnte das richtig spüren. Am nächsten Morgen frage ich meine Mutter, ob sie im Zimmer war - nichts. Selbst habe ich mich auch nicht gebissen, denn das hätte ich ja schließlich gemerkt... Wie ich es auch drehe - es bleibt mir unerklärlich.

In diesem Sinne... Auf bald. Sheileena (Sheileena's Darkpage)



geschrieben von: Menedemos

Zitat:
Original geschrieben von ange foncé

Aber ich hab noch mehr Geschichten von unserem Haus auf Lager!



Wir sind ganz Ohr... :)

*neugierigschau*



geschrieben von: TobeMental

Hm, im Auto hatte ich einmal eine merkwürdige Erscheinung. Sie sah nach einem älteren Mann mit Glatze aus. Allerdings war nur der Oberkörper zu sehen, während es weiter abwärts immer verschwommener und transparenter wurde. Er lief auf dem Bürgersteig. Als ich mir die Augen rieb, war plötzlich niemand mehr da. Ich weiß nicht, ob das wegen dem Sonnenlicht geschah, wobei ich eigentlich nicht geblendet wurde.



geschrieben von: Menedemos

@ ange foncé

Aber klar doch!!!

*kaum mehr auf dem Stuhl halten kann*

Also, wie war das mit der lieben Urgroßmutter...?



geschrieben von: Clytie

Da fällt mir auch was mit einer alten Dame ein:

Als ich so 16/17 war, hatte ich eines Nachts einen sehr deutlichen Traum. Ich träumte, ich sei in einer großen, eleganten Altbauwohnung. Die Decken waren sehr hoch, es gab einen Wintergarten, und wenn man aus dem Fenster sah, blickte man ungefähr aus dem dritten Stock auf die Straße. Anscheinend befand man sich in einer Stadt, in einem alten Reihenhaus, vor dem wohl einige alte Bäume standen.

Ich ging weiter in der Wohnung herum. Es hingen schwere Vorhänge vor den hohen Fenstern; dünne, abgetretene Teppiche mit fremdartigen Mustern bedeckten den Boden, und auf dem ebenfalls etwas verschlissenen Kanapee lagen eine Decke und viele ebenfalls nicht mehr sehr neue Kissen. Ein paar große Gummibäume standen herum, eine Lampe, und alles passte Ton in Ton - alles in Rot- und Grüntönen, alles leicht angestaubt und verschlissen.

Ich erzählte meiner Mutter von dem Traum, und die sagte, dass es diese Wohnung tatsächlich gebe bzw. gegeben habe. Es sei die Wohnung einer Großtante (oder so - die Frau von dem Bruder eines Schwagers der Cousine meiner Oma oder so ähnlich), die in Hamburg gewohnt habe und die meine Eltern nur einige wenige Male bescuht hatten, bevor sie ins Altersheim gehen musste - BEVOR ICH GEBOREN WAR.

Das soll sich einer erklären...



geschrieben von: Lilly-Fee

Hallo an alle

Bei mir zu Hause spukt es auch - hab sogar nen Hausgeist.

Meine Wohnung liegt direkt unterm Dach und man muss einen langen Gang entlangwandeln um zu ihr zu gelangen. Ab und zu höre ich da draussen jemanden rumlaufen oder eher langsam spazieren, die Treppen rauf und runter, Türen gehen auf und zu.
Wenn ich dann die Wohnungstür aufmache und raushüpfe, ist alles ruhig und kein Mensch da.

Eigentlich glaube ich ja nicht an Geister, dafür aber an eine zweite Welt auf dieser Erde. Da leben Menschen wie wir nur mit anderen Fähigkeiten. Manchmal machen sie sich sichtbar für einige von uns. Sie sind dann ganz kurz da und im nächsten Augenblick schon wieder weg.

Naja
in diesem Sinne
Gruß Lilly





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