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Zitat 1 soll die Freude am sozialen Miteinander beschreiben und mahnt vor dessen Missachtung...
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Zitat 3 zielt darauf, dass Albert Schweizer ermahnt das Leben an sich zu respektieren.
"Am Ende ist die alles limitierende Kraft der Tod." - Das ist wohl nicht zu bestreiten. Aber wer das Wunder des Lebens erfahren hat und anderes Leben mit-erleben konnte, der weiß an der Schwelle des Todes, dass er wirklich gelebt hat. Und "das andere Leben", das sind nicht nur Menschen, sondern auch Tiere, Pflanzen und andere Lebewesen. Mit anderen Lebewesen mit-erleben zu können, das ist etwas Wunderbares, eben das große Ereignis für die Welt.Zitat:
Die Ehrfurcht vor dem Leben und das Miterleben des andern Lebens ist das große Ereignis für die Welt.
Das ist eine Konkretisierung des Bibel-Spruches "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst". Wenn du dich selbst und dein eigenes Dasein hasst, wie willst du dann deine Nächsten lieben können? Wo willst du denn Ehrfurcht und Liebe erlernen, wenn nicht im achtsamen und liebevollen Umgang mit dir selbst?Zitat:
Die Erhrfurcht vor dem Menschenleben beginnt mit der Ehrfurcht vor dem eigenen Dasein.
Wie viele Dinge wurden im Laufe der Geschichte schon als die großen Ideale angepriesen? Mut, Tapferkeit, Schönheit, Klugheit, "Das Gute", "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit", "Gerechtigkeit", Nützlichkeit, Effizienz, Macht, Reichtum, Ordnung, Sicherheit ... und alle diese Ideale haben meist nichts weiter als Leid und Unglück gebracht, weli ihnen mehr Wert als dem Leben zugesprochen wurde.Zitat:
Erhfurcht vor dem Leben ist das Ideal der Ideale.
Und nicht nur das. Er engagierte sich auch sehr für die Restaurierung und Erhaltung von Kirchen-Orgeln und war selbst ein begabter Orgelspieler. Seine schnörkellosen aber leidenschaftlichen Interpretationen von Bach-Werken gehören zu den Kostbarkeiten meiner Musiksammlung.Zitat:
Original geschrieben von Mondsilbertaufe
Nekodas, ich empfehle dir, dich der Biografie Schweitzers anzunehmen und das in Verhältnis zu seinen Aussagen zu setzen.
Spannend finde ich persönlich, dass er nicht nur Philosoph und Theologe war, sondern auch Mediziner. Jemand, der praktisch täglich mit Leben und Tod zu tun hatte.