8:05 die erste letzte zeit
wach und hell ist es geworden
die zeichnung der ewigkeit
wanderung in den norden
geschwind, geschwind
geh irgendwo, geh
hörend und blind
sagt die sehnsucht: versteh!
es ist morgen, sieh's ein
nimm dein leben zurück
kalter, neuer wein
nimm dir liebe, nicht glück
es ist leer, das leben
ein mißglücktes wort
die morgen vergeben
den falschen ort
wo soll's denn sein?
es läutet das licht
still, der morgen wird klein
hat kein gewicht
sich die worte verengen
für den singenden wind
wollen sehnsucht verdrängen
hörend und blind
und es poltert und schreit
was gestorben ist
die zeit geht zu weit
hat die leere vermisst
und es lebt sich wieder
was der morgen vergaß
angst und vogelgefieder
voller leiden im gras
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be quiet my soul
be quiet, my soul
you may shiver
but be quiet like grass
be like the grass
only shiver in the wind
let the wind be
what I hear
don't hear yourself
help me, my soul
give me trembling
make my fear
holy and reclused
until heaven
opens up
and the warm wind
of above
flows like water
over me and into me
a little glowing
and my arrogance
turns into sane loving
oh my evil tongue
I have heard the colors
but can only speak shades
my life
companion of insanity
twin brother of a rogue
no friends with robin hood
a destiny
I can change
until I am my destiny
no intentional pride
only
the attempts of a sinner
to do what he can
and the child inside
keeps
another memory
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~liebesland, november 05
gerade im traum, im deutlichen wispern von dem was man braucht,
miteinander, im schlaf, dort wo man sonst allein ist, wo die große
gelbe sucht nach dem sonne sein, sich aushellt, verteilt, ein lichter
nebel wird der alles einhüllt, ein himmel der sich unendlich hoch
über uns wölbt, die stunden zu einem wasserfall macht mit
viel wucht durch uns donnert daß es weithin schallt,
liebe mich und nicht deine gedanken, sagt sie, und ich will
ausholen, einen kuß dir geben schnell und gut und unbedacht
und das weiche in deinen augen sehen und mein weiches
and dich schmiegen, und worte sprechen die dir in den ohren klingen
wie das lied eines vogels, und es nur mit dem herzen erleben
und ausholen und meine hand auf deine brust legen und sie
fassen, fassen, fassen und das weiche spüren und den harten gipfel
wie einen festen vorsprung umfassen und mich hinaufziehen
und dich nicht aus dem herzen verlieren je höher ich steige
mich nicht ausruhen auf deinen schultern, und die beine wieder spüren
die sich an deine drängen und versuchen dich zu streicheln auch dort
mit der haut liebe machen, mit den muskeln liebe machen,
mit den knochen zärtlich sein und mit den sehnen nach dir langen
und aufzubrechen in mir wie eine frucht und dich riechen zu lassen
wie sehr mein inneres reagiert mit dieser liebe die uns ansteckt
wie ein fieber, die uns heilt wie eine medizin, die uns aufregt wie
ein abenteuer daß dem spiel entwächst und groß und schön wird
wie ein königreich daß sich über alle erdkreise erstreckt, wo die
sonne nie untergeht, wo wie tiere sich unsere gefühle verteilen
über das ganze land das wir sind, wo ein großer weißer vogel
mit blauem schnabel im himmel fliegt und gleitend über
die lande zieht und wo die löwen und tiger im tal blicken
hinauf zu ihm und ihr gesicht wie meines und deines ist