Nimm das Herz, nimm es ihm ab.
Auf bald er möge in Ruhe und Frieden
Für immer in seinem Sarge frieren.
Seinem Sarg aus Stahl - fülle ihn rasch,
Auf dass er sich nie wieder rühre,
Die stählernen Nieten sein Gesicht
und Körper durchtreiben.
So rasant wie er dem Tode,
So nah er ihm jetzt ist.
Er nie und nimmer mehr,
auch nur ein Haar dir krümme.
Stich in sein Herz,
Sein faulendes Herz. Stich.
Stich zu wie ein Monster der Nacht.
Es werde dir verziehen.
(c) 2006
geschrieben von: Lorenzia
Schütze sie, die Kinder vor ihm.
Er ist es nicht wert, dass sie ihn seh'n.
So klein und noch reinem Herzens.
Er verdiene den Tod durch eiserne Klinge.
Treibe Sie ihm rasch und mit kraftvollem Stoß,
Tief in sein fauliges Herz.
Deine Kinder sie werden es dir danken,
Vielleicht früher - vielleicht später.
Sie werden deiner Angst verstehen,
Dein Handeln missachten und ebenfalls geh'n.
Respektiere dein Handeln.
Und du wirst es in Ferne verstehen,
Dass selbst der Tod eines Tyrannen,
Bei deinen Kindern wird wandeln.
(c) 2003
geschrieben von: Lorenzia
Sei mein Gast, ein ewiger Gefährte.
Für immer verloren und in meiner Dienste.
Streiche ihn für dich, den eisernen Zaun,
Mit deinem Blut und befange mich mit deiner Künste.
So süß und unverdrossen,
Wie frisches Fleisch, lass mich der Versuchung
Nie in Eile entweichen.
Es wäre schade, dich gehen zu sehen.
Bleibe bei mir in ewiger Stille,
In meinem Herzen und voller Stücke.
Die du stehts auf uns hälst.
Kein Weg dir zu Weit, mir zu zeigen,
wie reif und lustvoll es in deiner Nähe mir scheint.
Singe mir mit klangvoller Stimm'
dein Leid und Schmerz in reißender Weis'.
Erzähl es mir schnell und ohne Pause,
denn ich will mehr - mehr von deiner Fährte.