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Ich gehe nicht davon aus das du das Manifest schon einmal gelesen hast oder dich im Studium dammit befast hast, korrigiere mich wenn ich mich irre, aber ansonsten würdest du in meinen Augen wohl kaum einen so Unqualifizierten Beitrag schreiben. Natürlich kann man denn Evolutionärer Humanismus isbesondere das Buch von Michael Schmidt-Salomon kritisch sehen und kritisieren, soll man sogar. Aber die Art ist entscheident.Zitat:
In meinen Augen sollte ein Atheist genug Charakterstärke haben, um nicht krampfhaft um so ein "Substitut" für die Religion bemüht zu sein. Und besonders lachhaft erscheint mir, dass die Ethik, die der Salomon in seinem Machwerk entwickelt, auch noch darwinistisch begründet werden soll. Der Mann hat wohl nie etwas vom naturalistischen Fehlschluss gehört
Quelle : http://www.giordano-bruno-stiftung....an/manethik.htmZitat:
Ethische Werte sind uns nicht vorgegeben – weder von „Gott“ noch von „der Natur“. Es wäre ein Irrtum, würde man annehmen, dass evolutionäre Humanisten aufgrund ihres naturalistischen Weltbildes dazu tendieren würden, ihre Werte aus der Natur zu schöpfen. Im Gegenteil!............................................... So „natürlich“ Infantizid also ist (auch Homo sapiens ist dagegen alles andere als immun, nicht ohne Grund ist die literarische Figur der „bösen Stiefmutter“ so weit verbreitet!), kein vernünftiger Mensch käme auf den Gedanken, ihn deshalb ethisch legitimieren zu wollen. Dies gilt in gleichem Maße für die ebenfalls „natürlichen“ Verhaltensweisen Vergewaltigung, Raub, Erpressung oder Tötung.
Könnte mal bitte ein lieber Admin denn Namen des Beitrags berichtigen das heisst immer noch "evolutionärer Humanismus" ! Somit wären das ja wohl die "Die zehn "Angebote" des evolutionären Humanismus" oder ?Zitat:
Die zehn "Angebote" des evolutiven Humanismus
Zitat:
Original geschrieben von schattenlichter
ich habe das buch zwarnicht gelesen, dafür aber das nachwort.mir gefällt nicht dieses entweder duglaubst100% oder garnicht. meiner meinung nach ist ein glaube vor allem ein kerngedanke (liebe deinen nächsten wie dich selbst)+ gott, um den gesellschaftliche normwerte herumgebaut wurden, die aber nicht mehr unbedingt sinnvollsind.
grüße sarah
Das ist meiner Meinung nach schon sehr eindeutig!Zitat:
Es ist schon einigermaßen absurd, wenn sich Menschen, die weder an einen göttlichen Heilsplan noch an
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die reale Existenz von Hölle und Teufel noch an die Auf-erstehung der Toten glauben, als „Christen“ bezeichnen. Eine echte, vitale Religion lebt nun einmal davon, dass die Gläubigen ihre zentralen Glaubensfundamente ernst nehmen, statt diese als mehr oder weniger unverbindliche Metaphern („Das war doch alles gar nicht so wörtlich gemeint!“) zu entschärfen!
wenn du weißt auf was ich hinaus will, warum dann der erste abschnitt von deinem beitrag? manche identifizieren sich eben als christen, auch wenn sie nicht streng gläubig sind. und das ist ihr eigenes problem.Zitat:
Original geschrieben von Seelentraum
Klar ist es das! Und? Was stimmt daran nicht? Entweder ich bezeichne mich als Christ und vergegenwertige mir die besagten Glaubensfundamente oder ich lasse es. So funktionieren Religionen nun mal. Alles andere ist Heuchlerei. Oder möchtest Du kurzerhand mal die Bibel umschreiben, nur weil sie Dir nicht mehr zeitnah erscheint und sich gesellschaftliche Belange geändert haben? Wenn Normen und Werte einer Religion nicht mehr vertretbar für Dich sind, dann solltest Du Dich nicht als Anhänger dieser bezeichnen!
Worauf Du hinaus möchtest leuchtet mir schon irgendwie ein. Ich selbst würde mich als Freidenker bezeichnen. Ich ziehe mir aus Religionen (auch aus den alten Naturreligionen) das heraus, was für mich als sinnvoll erscheint, ohne mich einer Richtung zuzuordnen, oder mit einem Schild herum zu laufen "Seht her, ich bin Christ oder Buddhist oder Moslem oder sonst was"....
warum nicht? man muss doch nicht unbedingt an bestimmte götter glauben, aber bestimmte moralische philosophische grundsätze als passend und sinnvoll empfinden können. das heißt nicht unbedingt, dass man eine selbst zusammengebastelte religion am ende hat, sondern dass einfach verschiedene einflüsse in die eigene denkweise eingeflossen sind.Zitat:
Ich denke auch, entweder man glaubt an Götter oder man lässt es bleiben. Sich das herausziehen was einem passt ist doch irgendwie...ich weiß nicht.
Das bringt garnichts!Zitat:
Original geschrieben von rosaplüschschaf
aus allen Religionen das herausziehen, was sinnvoll erscheint??!?!!?
Und was soll das bringen?
Zitat:
Original geschrieben von Tiberon
Das bringt garnichts!
Kann ich alles haben, ist alles wertlos.
warum denkst du, dass das zu einem gesellschaftlichen problem wird?Zitat:
Und genau diese scheinbar "eigene" Problem wird zu einem gesellschaftlichen.
Du mußt es wissen.Zitat:
Original geschrieben von Seelentraum
wie lächerlich
Zitat:
Streng genommen nahm die Problemhaftigkeit schon mit den Ursprüngen der christlichen Bewegung ihren Lauf. Als Werte und Normen für die Ewigkeit proklamiert wurden. Ohne die evolutionäre Entwicklung der von Menschen gebildeten Gesellschaft auch nur ansatzweise zu berücksichtigen.
Zitat:
Und auch unsere Pseudo-Christen, mit ihrem halblebig vermeintlichen Glauben, tragen zur Verbreitung der menschlichen Rasse bei und impfen ihren Zöglingen diese "halbwertige" Weltanschaung ein.
Zitat:
Nennenswert sei hier nur der arbeitspolitische Bereich. Christliche Institutionen stellen sich Diskriminierungen jeglicher Art entgegen, dabei grenzen sie potenzielle Arbeitnehmer aus, indem er erst gar nicht eingestellt werden, wenn auf Seiner Lohnsteuerkarte ein Strich unter Konfession angebracht ist.
Zitat:
Original geschrieben von Seelentraum
Streng genommen nahm die Problemhaftigkeit schon mit den Ursprüngen der christlichen Bewegung ihren Lauf. Als Werte und Normen für die Ewigkeit proklamiert wurden. Ohne die evolutionäre Entwicklung der von Menschen gebildeten Gesellschaft auch nur ansatzweise zu berücksichtigen.
Zitat:
Original geschrieben von Seelentraum
Dann war das Christentum ja doch fähig sich an geänderte Zeiten anzupassen. Bleibt nur noch die Frage wo dabei die Glaubwürdigkeit bleibt. Christsein=Hardcore-Opportunist?
Zitat:
Original geschrieben von Seelentraum
"nur wenige Menschen haben die Evolutionstheorie in ihrem ganzen Ausmaß tatsächlich begriffen (ich würde von mir nicht behaupten wollen, alles verstanden zu haben)."
Ich denke in ihrem ganzen Ausmaß sollen Theorien auch nicht unbedingt verstanden werden. Wäre allein schon deswegen nicht möglich, weil ihnen teilweise ein doch großer Interpretationsspielraum beigemessen wird.
Zitat:
Original geschrieben von Seelentraum
"Zu den Pseudo-Christen kann ich nicht viel sagen, weil ich nicht so wirklich weiß, was du damit meinst, zu den ganz normalen Christen (egal ob katholisch oder evangelisch) schon: Ich finde es OK, wenn Eltern ihren Kindern beibringen, dass nicht nur sie Mittelpunkt der Welt sind, sondern dass es noch andere Menschen gibt, dass Menschen sich gegenseitig helfen sollen, wenn es ihnen mal nicht so gut geht, und mehr oder weniger Ethik beibringen."
Natürlich und absolut richtig! Aber funktioniert das etwa nur unter dem Deckmantel "Christsein"?
Zitat:
Original geschrieben von Seelentraum
"...kaum jemand ist in der Lage, von seinem Ego mal nur ein Stück weit runter zu kommen, um mal jemand anderen zu sehen und die, die eine andere ethische Erziehung genossen haben, sind die Idioten. Meiner Meinung nach wird sich die Menschheit durch solch ein Denken nach und nach selbst vernichten..."
Da sprichst Du mir aus der Seele. Könnte man diese Beschreibung nicht auch für Christen, oder gerade für die, gelten lassen?
Zitat:
Die Glaubwürdigkeit besteht meiner Meinung nach darin, dass bis heute niemand die Bibel neu geschrieben oder ein "Neuestes Testament" hinzugefügt hat
Zitat:
Original geschrieben von LaChatte
Doch, das wurde schon gemacht... nur nennt mans dann zum Beispiel Islam, und nicht mehr Christentum. Oder die Mormonen-Religion. Oder "ein Kurs in Wundern". An "neuesten Testamenten" in verschiedensten Qualitäten und Ausführungen mangelts auf alle Fälle nicht... die spannende Frage dabei ist, nur, was wir noch in tausend Jahren gelesen werden?
Zitat:
Ich glaube, das liegt aber auch daran, dass die offizielle Kirche, die ja die Katholische ist, eine Richtung vertreten muss. Sie kann ja nicht beispielsweise gleichzeitig die Trinität, also die EINHEIT von Vater, Sohn und Heiligem Geist predigen, und nebenher eine unterschiedliche Wertung von Vater, Sohn und Heiligem Geist predigen, das würde sich ja widersprechen (übrigens einer der Gründe einer der ersten Kirchenspaltungen).
Zitat:
Original geschrieben von Seelentraum
Faktum jedenfalls ist, dass verschiedene Religionen viel Unheil hervorgerufen haben. Egal ob Kreuzritter oder heilige Krieger. Übrigens auch ein Thema im Buch.
Zitat:
Original geschrieben von Dyspenthes
Faktum ist ebenso, dass auch atheistische Strömungen, wie der Kommunismus, viel Unheil hervorgerufen haben ;)
Daher betrachte ich es mal als Tatsache, dass es völlig egal ist, welche Weltanschauungen ein Mensch vertritt. Wenn ein Mensch zu fanatisch in seiner Anschauung wird und anderes nicht mehr zulassen kann, richtet er Unheil an.
Zitat:
Original geschrieben von Dyspenthes
Edit:
Ich kenne das Buch nicht. Aber ich halte Humanismus eigentlich für eine Sache, die Evolution hervorgebracht hat, ebenso wie die Idee des Sozialdarwinismus, sämtliche Religionen, etc. Sozialdarwinistisches Leben würde das bedeuten, was ich schon schrieb: Egozentrik ohne Ende, weil jeder sich selbst der Nächste ist, wer es nicht schafft, hat halt verloren; wie ich schon schrieb: meiner Meinung nach das Ende der Menschheit. Humanismus hat es jetzt schon einige Jahrhunderte geschafft, ist im Grunde keine so verkehrte Sache. Die 5 derzeitigen größten Religionen existieren schon etwas länger als der Humanismus und noch einiges länger als der Sozialdarwinismus, wurden auch evolutionär hervorgebracht, sind wohl auch evolutionär gesehen keine so üble Sache.
Es fällt mir schwer, einen Atheisten, der ständig nur von Gott faselt oder an eine Ersatzreligion ("die Evolution hat gemacht"), als Atheisten ernst zu nehmen, aber "Humanismus" schließt sich doch mit Atheismus nicht aus.
Zitat:
Original geschrieben von Dyspenthes
Es fällt mir schwer, einen Atheisten, der ständig nur von Gott faselt oder an eine Ersatzreligion ("die Evolution hat gemacht"), als Atheisten ernst zu nehmen, aber "Humanismus" schließt sich doch mit Atheismus nicht aus.
Zitat:
Worauf ich letzten Endes hinaus wollte, ist die Tatsache, dass sich der Humanismus, und alle ähnlichen Richtungen, von einer möglichen Übersinnlichkeit distanzieren.
Zitat:
Der Grundtenor meiner Ausführungen sollte eigentlich der sein, dass sich nahezu alle Religionen vor wissenschaftlichen (Welt-) Erklärungsversuchen verstecken und sich so selbt die Basis für etwaige Perspekivenwechsel und Weiterentwicklungen entziehen.
Zitat:
Es soll moderne "Christen" geben, die evolutionöre Theorien in ihren vermeintlichen Glauben zu zwängen versuchen. Die Entstehung der Welt erklären sie sich rational, alles andere unterliegt jedoch wieder den christlichen (An-) Forderungen.
Zitat:
Original geschrieben von LaChatte
Tun sie das?
Die einzige rationale Haltung in dem Fall kann sein: "ich weiss nichts darüber, also sage ich nichts darüber." Das heisst aber nicht, dass übersinnliche Phänomene abgelehnt werden. Die Möglichkeit wird offen gelassen.
Eine ehrliche Religion tut sowas nicht. Nur sind die Inhalte von Religionen nicht Inhalt von naturwissenschaftlichen Forschungen. Naturwissenschaften machen einfach keine Aussagen über Gott. Das heisst nicht, dass die Religionen sich "verstecken", sondern sie haben einfach andere Inhalte. Probleme gabs meist dann, wenn eine religiöse Institution versuchte, naturwissenschaftliche Aussagen als religiöse Dogmen festzupinnen... meist hatten sie unrecht.
Zitat:
Original geschrieben von Dyspenthes
"Wie auch Hitler seiner Zeit vorgab im Namen des (christlichen) Gottes zu handeln, bevor er den Weg zur Massenvernichtung aller Juden ebnete. Jesus soll Jude gewesen sein..."
Das ist so nicht richtig. Hitler war kein Christ, er wollte die Kirchen ursprünglich verbieten. Als er merkte, dass das nicht gelang und er sich damit Gegner geschaffen hätte, ließ er die Kirchen gleichschalten und nur das predigen, was ihm in den Kram passte. Er war sehr starker Anhänger des Darwinismus und der im 19. Jahrhundert entstandenen Rassentheorie und wählte daraus aus. Das Christentum war für ihn schon allein aus dem Grund, dass Jesus Jude war, nicht OK, nach und nach wollte er die Menschen während des tausendjährigen Reiches wieder zu ihren "Wurzeln" bekehren, einer Art Neuheidentum, welches auf Rassenlehre und ein paar Namen alter Götter beruhte, die Himmler zusammengestellt hatte und deren Oberpriester und stärkster Anhänger er (Himmler) war. Der Gedanke der "Arischen Rasse" passt nicht so wirklich zu einer semitischen Religion ;)
Zitat:
Original geschrieben von Seelentraum
Genau, also passte er sich den Werten und Normen der vorhanden Gesellschaft "vorübergehend" an. Ich habe ja nicht behauptet, dass er bekennender Christ war :-) Ganz so doof waren unsere Herren Nationalsozialisten nicht. Sie wussten darum ganz genau, dass sie nicht mit der Brechstange an die traditionell gewachsene Ethik, welcher Art auch immer, an die Menschen heran treten können. Und so wurde es auch mit der Eugenik gehandhabt.
Zitat:
Original geschrieben von Seelentraum
Übrigens, Friedrich II imponiert mir sehr. Du bekennst Dich also als aufrichtiger Friedrichianer :-) Das Fundament einer neuen Weltanschauung ist gelegt ;)
Zitat:
Original geschrieben von Seelentraum
Oha, dann scheint es keine ehrlichen Religionen zu geben :-)
Und wie sich der Vatikan gegen mögliche Theorien der Welterklärung sträubt ist kein "Verstecken"? Was denn?
Ja, sie haben andere festverankerte Inhalte. Und an diesen wird sich nie etwas ändern. Auch wenn eines Tages, auch für die Kirche offensichtliche, logische Erklärungen auf dem goldenen Tablett serviert werden.
Zitat:
"Die Wissenschaft kann die Religion von Irrtum und Aberglauben reinigen; die Religion kann die Wissenschaft von Götzendienst und falschen Absolutsetzungen reinigen."
Zitat:
Nun gut, und jetzt? Was soll ich davon halten?
Zitat:
Und dass sie bereits schon früher keine Wahl hatten, als Evolutionstheorien irgendwie irgenwann in die Religion zu integrieren. Sie wussten nur nicht so recht wie, ohne dass sie ihr Ansehen und ihre Machtstellung als Kirche verliert. Und Versuche, wissenschaftliche Erkenntnisse zu manipulieren um sie womöglich gefälscht an die Öffentlichkeit zu tragen um so weiterhin Legitimität zu wahren, werden auch in diesem Artikel angesprochen.
Zitat:
Original geschrieben von LaChatte
Was immer du willst. Zum Beispiel, dass Religion und Wissenschaft sich nicht gegenseitig ausschliessen müssen.
Als Darwin die Evolutionstheorie vorstellte, hatte diese durchaus auch die Gemüter der Nicht-Christen erhitzt, und zwar sehr. Evolutionstheorie und Kirche ist meines Wissens auch erst vor relativ kurzer Zeit ein Thema geworden, als die Kreationisten aufkamen - vorher gabs da keine mir bekannten Probleme.
Ich habe den Artikel nochmals gelesen. Welche wissenschaftlichen Erkenntnisse sollten gefälscht werden? Könntest du das zitieren? (apropos: bei einem wesentlichen Anteil aller wissenschaftlichen Arbeiten wird mehr oder weniger geschummelt. Dazu brauchts keine Christen...)
Und nochmals die Frage von vorhin, die du bis jetzt noch nicht beantwortet hast: Welche wissenschaftlichen Erkenntnisse werden durch die Kirche angefochten?
Zitat:
Original geschrieben von Dyspenthes
Seelentraum, ich habe den Artikel gerade nochmal überflogen, entweder bin ich blind, oder ich empfinde die Stelle, auf die du anspielst, anders. Könntest du sie bitte noch einmal hier zitieren, damit ich weiß, was du meinst?
So wie du die Glaubwürdigkeit der Institution "Kirche" anzweifelst aufgrund von verschiedenen Meinungen, könnte man auch die Glaubwürdigkeit der derzeitigen Koalition anzweifeln oder die Glaubwürdigkeit jeder einzelnten Partei oder auch die Glaubwürdigkeit jedes einzelnen Instituts jeder Universität. Wäre doch schlimm, wenn alle einer Meinung wären, oder? An Universitäten bringt die Diskussion der verschiedenen Richtungen auch Fortschritte - warum soll das bei der katholischen Kirche anders sein?
Zitat:
Und Deine Frage kannst Du Dir doch selbst beantworten. Der Chef der heiligen Sternwarte höchst persönlich muss in den eigenen Reihen intensivste Überzeugungsarbeit leisten. Welche Glaubwürdigkeit hat eine Institution, wenn sie derart gespaltener Meinung ist?
Zitat:
Jetzt bleib aber mal auf dem Boden. Die Religion allein erhebt den Anspruch auf Glaubwürdigkeit. Worauf die Begrifflichkeit des "Glauben" schon deutet.
Zitat:
Original geschrieben von LaChatte
Ich finde die Stelle nicht....??
Ich schliesse mich Dyspenthes an: offene Suche nach Konsens und verschiedene Meinungen wirken glaubwürdiger als Einheitsmeinung à la Wahlen im Kommunismus.
Gauben heisst "vertrauen auf...". Viele religiöse Menschen können ohne weiteres anerkennen, dass ihr Glaube zwar für sie perfekt ist, dass aber andere Menschen auf andere Dinge vertrauen.
Zitat:
"Und dann gibt es da noch Leute wie Stephen Hawking, den er 1981 zu einem Vortrag nach Rom eingeladen hatte.
In seiner "Kurzen Geschichte der Zeit" erzählt Hawking, wie er damals mit anderen Kosmologen vom Papst empfangen wurde und dieser sie ermahnt hätte, nicht den Urknall selbst zu erforschen. "
Zitat:
Verschiedene Meinungen im Manifest einer Religion? Wollt' ihr jetzt die christlichen Gebote über Bord werfen? Sprechen wir noch vom traditionellen Christentum oder vielmehr von einer selbstinterpretierten Abwandlung davon?
Zitat:
Und wovon nähren sich Wissenschaften, wenn nicht von Beweisen und Widerlegungen? Das macht die Wissenschaft doch aus. Jede neue wissenschaftliche Theorie (egal in welchem Fachgebiet) wird natürlich (!) zum "Abschuss frei gegeben". Und natürlich (!) wird sie auf Herz und Nieren von allen anderen Richtungen überprüft.
Zitat:
Wenn sich die Kirche in Zukunft als revidierbar zeigt, worauf sollen sich bekennende Gläubige in Zukunft berufen?