Meine Gedanken ziehen mich
in ihr unwegsames Labyrinth.
Wo ist der Weg zurück?
Und wenn ich ihn gefunden habe-
will ich ihn noch gehen?
geschrieben von: abraxa
Menschen sind um mich herum - ich nehme sie kaum wahr.
Meine Lippen formen sich zu einem Lächeln -ich fühle es nicht.
Tränen rinnen über mein Gesicht - ich fühle sie nicht.
Einmal zu viel geweint,einmal zu oft Traurigkeit und Schmerz gefühlt,
bin ich Gefangen im Verlies meiner Gefühle,
außerhalb des Lebens,
außerhalb der Welt.
Kraftlos erklimme ich dennoch die Mauer
und springe voller Angst erneut ins eiskalte Meer von Schmerz und Leid.
Tränen rinnen über mein Gesicht - ich fühle den schmerz.
Meine Lippen formen sich zu einem Lächeln - ich fühle das Leben.
geschrieben von: abraxa
Nie wieder sollst Du liebe Worte von mir hören.
Nie wieder wirst Du meine Dankbarkeit erfahren für Deine bloße
Existenz.
Mein Leben wird nie wieder Deines sein.
Ich werde nie wieder darauf bauen, dass Du mich glücklich machst.
Keinem Deiner Worte will ich jemals wieder glauben schenken.
Ich will nie wieder vergeblich auf Dich warten.
Nie mehr will ich mich so blenden lassen,
nie mehr so tief fallen!
an Vendemmian