Streben nach Worten, die nie erreicht werden
Ringen um Anerkennung, die leer und sinnlos ist
Was nützt schon Leistung im Leben, wenn man sich dafür kaputt und leer ackern muss?
Stetes Tropfen der Gedanken in meinem Hirn
Ebenso leer und sinnlos wie jene Worte
Die unaufhörlich um mich herum fließen.
Ich kauer mich zusammen, ziehe mich zurück
Versuche einen Punkt in mir zu finden,
An den die anderen mich nicht finden können.
Wo bist du, helles Licht, das mich einst geleitet hat auf meinen Pfaden?
- Dummes Kind -
Sei still!
- Armes Ding -
Hör auf!
Die Hände auf die Ohren gedrückt kauer ich mich in die dunkelste Ecke meines Geiste.
Spiel des Lebens, verflucht und mörderisch.
So klar, so wahr und greifbar
Doch strecke ich meine Hand nicht danach aus.
Wo bist du, mein helles Licht, das mir so oft Trost gespendet hat?
Schmerzlich misse ich dich!
Sinnlos scheint alles und im Sog der Gleichgültigkeit erstickt ist mein Wille.
Wann endlich werde ich genug Kraft haben, um meinen Geist zu befreien?
geschrieben von: Demira
Für meinen Schatz
Wo nur diese Worte lagen
Als die Nacht mich sanft umhüllt
Sinnlos all die vielen Fragen
Wenn das Glück mich ganz erfüllt
Die Wolkenburg am Himmel steht
Leise singt der Wind mir Lieder
Ein Abschnitt nun zu Ende geht
Und sanfter Regen fällt hernieder
In meinem Ohr, ganz zart und fein
Die Worte, die du zu mir sagst
Will nie mehr ohne dich nun sein
Da du mir dies Versprechen gabst
geschrieben von: Demira
Danke
Das Streben nach bess`rem in diesem Leben
Du kannst mir nicht meine Freiheit geben
Doch Worte können manchmal Berge versetzen
Anstatt wie irre durch meinen Albtraum Leben zu hetzen
Schnitt um Schnitt hab ich in mich reingefressen
Wozu meine Seele nicht bereit war zu vergessen
Schnitt um Schnitt und die Narben immer mehr
Ich sehne mich nach meiner Freiheit so sehr
Stunde um Stunde bei Kerzenschein
Das Gefühl der Verdammnis, für ewig allein
Doch die Hand als Rettung hast du mir gereicht
Ich nahm sie dankend, doch es war wirklich nicht leicht
Die Worte, die Blicke, das Zuhören nur
Von Unverständnis und Spott bei dir keine Spur
Du warst da und hast mir gezeigt,
Dass jede Dunkelheit sich dem Ende neigt.
Du gabst mir Mut, ihr den Kampf anzusagen
Der Stimme in mir, die ich nicht konnt ertragen
Und als ich bereit für die letzte Schlacht
Da hieltest du an meiner Seite Wacht.
Der Kampf war gewonnen, die Schmerzen vorbei
Papa, ich war dir nie einerlei
Du hast mich beschützt und warst immer bei mir
Gabst mir Kraft und Mut und dafür danke ich dir
Dieses Gedicht ist meinem Vater gewidmet, dem besten Menschen, dem ich je auf dieser Welt begegnet bin und der mir durch eine sehr schlimme Zeit meines Lebens hindurchgeholfen hat. Ich hab dich lieb Papa.
geschrieben von: Demira
- titellos -
Wenn ein Stern vom Himmel fällt
Und die Nacht den Tag beweint
Weil die Stimme einer Welt
Voll von Schmerz und Trauer scheint
Halt' ich dich in meinem Arm
Und ich trag dich mit mir fort
Wo das Herz wird wieder warm
Zu einem nur erträumten Ort
Und das einzige, was bleibt,
In einer Zeit voll Blut und Krieg
Ist die Hoffnung, die uns triebt,
Dass Licht im Schwarz verborgen liegt
Und so führt uns unser Herz
An den Ort nah unser'm Traum
Bald vergessen ist der Schmerz
Wie jener dunkle, kalte Raum
Voll von Lügen, Hass und Neid
Nun der Mensch auf Menschen schießt
Und geschwächt von all dem Leid
Sich das Herz dem Licht verschließt
Und den Zeichen einer Zeit,
Die nach Schatten Licht verspricht,
Folgen wir allein zu zweit
Bis das Schwarz um uns zerbricht
geschrieben von: Demira
Tränen, die ich nicht geweint habe
Ich sehe die Menschen um mich
Lachende, strahlende Gesichter
Keine Wolke trübt den blauen Himmel
Und obwohl ich mitten unter ihnen stehe
Bleibe ich doch alleine
Mit mir allein
Und die Trauer frisst sich tief in meine Seele
Doch meine Augen bleiben klar
Mein Mund bleibt stumm
Ich sehe die Menschen um mich
Trauernde, tränenübersähte Gesichter
Selbst der Himmel weint auf dieser Beerdigung
Und obwohl ich mitten unter ihnen stehe
Bleibe ich doch alleine
Mit mir allein
Und ich möchte die Verzweiflung hinausschreien
Doch meine Augen bleiben klar
Mein Mund bleibt stumm
Ich sehe die Menschen um mich
Nachdenkliche, entsetzte Gesichter
Noch nie gab es solch ein Unglück auf der Welt
Und obwohl ich mitten unter ihnen stehe
Bleibe ich doch allein
Mit mir allein
Und ich möchte meinem Entsetzen Ausdruck verleien
Doch meine Augen bleiben klar
Mein Mund bleibt stumm
Ich sehe die Menschen um mich
Geschäftige, blinde Gesichter
Sie nehmen mich nicht wahr in ihrer Hast
Und obwohl ich mitten unter ihnen stehe
Bleibe ich allein
Mit mir allein
Und ich möchte ihnen ihre Ignoranz ins Angesicht speien
Doch meine Augen bleiben klar
Mein Mund bleibt stumm
Ich sehe die Welt um mich
Wie sie jeden Tag ein klein wenig mehr stirbt
Und in mir nur ein Meer aus Tränen
In dem ich langsam ertrinke
Und ich möchte schreien, möchte weinen,
Durch meine Tränen meine Seele reinwaschen
Doch niemand hört die stummen Schreie
Niemand sieht die Tränen,
Die ich nie geweint habe
Und wieder bleiben meine Augen klar
Mein Mund schweigt
geschrieben von: Demira
Auf und Ab
Ich sehe klar
Nur für einen kurzen Moment
Doch dieser Moment reicht aus,
Um mich weiter vorwärts zu treiben
Dann der Rückschlag
Herbes Gefühl der Verzweiflung, die an mir nagt
Schlagartig wird einem bewusst
Dass man nicht mehr ein noch aus weiß
Was einem doch einen Moment zuvor so klar erschien
Trübe Nebel breiten sich über den Augen aus
Nehmen mir die Orientierung
Ich tappe im Dunkeln
Verwirrt und ängstlich, jeden Moment befürchtend
Ein dunkler Abgrund würde sich vor meine Füßen auftun
Wie ein Damokles Schwert hängt meine Zukunft über mir
Bereit, jeden Moment auf mich hereinzubrechen
Hilfe!
Ich bekomme Panik, der Herzschlag beschleunigt sich
Ich muss hier raus!
Keine Luft
Ich ersticke!
Was war das?
Wie ein Blitz zog es vorrüber,
Zu schnell um es zu fassen
Zu schnell um es zu begreifen
Und dann lichtet sich der Nebel
Ich sehe klar
Und weiß, dass ich wenige Sekunden später
Wieder im Dunkeln tappen werde
geschrieben von: Demira
Verrat?
Ich habe dich verraten.
Nur im Gedanken, doch wie lange wird es dauern, bis aus dem Gedanken die Tat entspringt?
Ich liebe dich, auf meine Art und Weise, und doch sehne ich mich danach, frei zu sein.
Warum nur bin ich wie ich bin?
Es tut mir leid.
Wenn ich könnte, würde ich diese seltsamen Gefühle aus meinem Herzen bannen
Doch ich kann nicht.
Sind wir im Alltag angekommen?
Es scheint so und genau das bringt mich schier um den Verstand.
Ich will nicht so enden, wie andere
Ich will die Ketten sprengen, die meine Seele gefangen halten.
Doch wo würde das enden?
In der immer wieder kehrenden Flucht
Sie war so oft mein Ausweg,
Kann ich es zulassen, dass sie es auch dieses Mal ist?
Ist es das wert?
Wird es nicht immer wieder so sein, egal wie oft ich auch weglaufe?
Ist es das wert?
Ewige Flucht im Austausch für deine Liebe?
Ist es das wirklich wert?
Ich glaube kaum.
Und doch tickt da die Bombe in meinem Hirn.
Laut tickt sie, Unheil verheißend.
Ich hoffe sie wird nie bersten.
Ich will dich nie verlieren, doch halten kann und will ich dich auch nicht.
Was will ich und ist es das wert, dass ich alles aufgebe, was ich habe?
Ich werde dich weiterhin verraten.
Nur im Gedanken, doch auch das macht mich zu einer Verräterin.
Eine Verräterin an dir und deiner Liebe zu mir.
Es tut mir leid.