Warum?
Warum ich?
Warum überhaupt?
Wer ist schuld?
Bin ich's ?
Bist du's?
Warum siehst du's nicht?
Willst du's nicht sehen?
Habe ich nicht versucht dir die Augen zu öffnen?
Warum ?
Waren die Hinweise nicht offensichtlich genug?
Habe ich sie zu gut verpackt?
Oder hast du sie doch verstanden?
Warum sagst du's mir nicht?
Willst du nicht ?
Kannst du nicht?
Warum?
Bin ich nicht gut genug?
Bist du besser?
Bin ich keine Antwort wert ?
Bin ich es nicht ?
Dann nicht!
Nie mehr!
Für niemanden!
Früher mal
Für Dich!
Nun ist es zu spät !!
Hass, Sehnsucht, Verzweiflung,
die mächtigsten Gefühle, die in einer Seele brennen können.
Ich kenne euch alle,
bin euer langjähriger Vertrauter
und doch vermisse ich das stärkste Gefühl in mir.
Liebe;
Die Liebe zum Leben,
zu anderen Menschen;
Sie wurde mir genommen!
Von Personen, denen ich vertraute,
denen ich Einblicke in mein Selbst gab,
die tiefe Wunden in Herz und Seele rissen,
die ich nun mein Eigen nenne.
Sie taten es meist unwillentlich,
doch auch das macht es nicht besser!
Gehüllt in eine Rüstung aus Schweigsamkeit, Verbitterung,
Selbsthass und Agonie schreite ich nun meiner Wege!
Doch auch die Dummheit ist mein ständiger Begleiter!
Sie verführt mich zu Gefühlsduseleien;
unter dem Einfluss von Alkohol werde ich kurzzeitig glücklich und vergesse manches!
Leider auch die wichtigsten Grundsätze die ich mir steckte
und so erfahren auch die,
welche mich in mein Unglück stürzten, was ich fühlte.
Einst!
Bevor ich die Kälte Einzug halten ließ!
Ich stehe vor mir und bitte um Vergebung für meine Grausamkeit,
meine Unbedachtheit und auch für die Hoffnung die tief in mir schwelt,
wie ein Moorfeuer,
um sich irgendwann als Feuersbrunst zu erheben!
Das Feuer der Leidenschaft
Brennt in mir
Verzehrt mich
Treibt mich in den Wahnsinn
In die Sucht
Welche mich vergessen lässt
Wenn auch nur kurz!
Ich ziehe mich zurück
Kehre dem Leben den Rücken
Vergrabe mich in Mythen, Legenden und Fantasy
Um von einer Welt träumen zu können in der,
trotz der Vergänglichkeit des Körpers,
der Name und die Geschichte des „Helden“ auf alle Zeit
im Gedächtnis der Nachwelt verbleibt,
wo wahrer Ruhm nicht von Wankelmütigkeit besiegt werden kann,
wo Mut und Treue zu einer Ideeewig währen,
wo nur das Alpha des Anfangs zu existieren scheint,
das Eta, der Tod, zu schwach ist
um das Omega, das Ende einzuleiten.
Ich bin alles, ich bin nichts.
Ich bin Lutz, bin -DarkMan-
Bin manchmal Stefan
Öfters Dicker, Schwarzer oder LutziLutz
Bin da!
Es gibt viele die mich kennen
Einige denen ich bekannt bin
Wenige die denken sie hätten mich durchschaut
Keinen der genau Bescheid weiß
Und alle irren sich!
Sie kennen eine Maske
Sie kennen die zweite, dritte,..,achte
Ich kenne sie alle!
Doch auch ich verliere den Überblick
Oder habe ich ihn schon verloren
Wer bin ich wirklich,
Lutz, Stefan, -DarkMan-
Ich bin alle und doch keiner
Keiner, weil alles Schein ist
Und alle weil immer ein Teil wahr ist.
Doch welcher Teil ist echt
Ich weiß es nicht
Und doch gelingt mir der Sprung
Von einem zum anderen
Die Maske bleibt erhalten
Während das Gesicht, die Person darunter,
langsam versinkt, im Nebel des Vergessens!
geschrieben von: DarkLutz
Nähe
Ich dachte, ich brauche sie
Habe gehofft,
Sehnte mich danach.
Doch dann, als mir bewusst wurde,
was sie mir wirklich bedeutet,
Nähe, Liebe, Gemeinschaft,
nicht nur Worte,
Gefühle, stark und alles in Anspruch nehmend
Ich habe Angst, davor mein Innerstes zu offenbaren,
mein Innerstes, das fühlt,
nicht die Hülle die durch die leeren Straßen wandelt,
durch den Regen schlendert,
durch die Nacht schleicht,
nicht fühlt,
nur wenig Schmerz empfindet und auch dann nur physischen Schmerz.
Nicht fühlen ist Erleuchtung
Und Nähe setzt Gefühle voraus
Beansprucht die Seele
Fordert Offenheit
Heischt nach Wahrheit.
Ist nicht praktikabel, wenn die Logik die Gedanken beherrscht,
die sich um das „Woher“ um das „Wohin“ wälzen,
wenn nur eines zählt:
Nicht untergehen, keine Schwäche zeigen!
geschrieben von: DarkLutz
Diesmal keins meiner Werke (wenn man das denn so nennen will ) ... Der nachfolgende Text ist ein CHatlog, das ein kleines RPG beinhaltet ich habe leider den rest nicht mehr gefunden aber ihr findet es möglicherweise dennoch recht amüsant...
Sorciere Nala kommt recht gereizt auf die Lichtung. Den vergifteten Dolch noch in der Hand haltend, lehnt sie sich erneut gegen einen Baumstamm. Der Schreck sitzt ihr noch in den Gliedern, so beruhigt sie sich.
Devil kommt auf seinem Weg an der Waldlichtung vorbei und denkt sich: „Hmm hier ist es so ruhig vielleicht kann man ja hier etwas nachdenken…“
Devil sieht die Dame vom Friedhof an einem Baum lehnen und geht diesmal offen auf sie zu
Sorciere Nala seufzt leise und streicht ihre Kapuze zurück, sogleich ordnet sie ihr silbernes Haar und flechtet es zu einem Zopf. jedoch recht vorsichtig, da ihre Hände immer noch schmerzen.
Devil blickt sie an und er bemerkt wie sie zusammenzuckt als sie beim flechten fester zugreift... mit einem genauen Blick auf ihre Hände wird ihm auch klar warum und er beginnt mit leisem Wispern
einen Heilzauber der jegliche Spuren einer Verletzung von ihren Händen tilgt. „Ich hoffe so ist es euch angenehmer meine Teure...“
Sorciere Nala schreckt erneut auf und ballt die Hände, worauf sie leise wimmert. „Die Äußeren Verletzungen sind mir egal, mein werter Herr.“ Woher wusste er von ihren Verletzungen? Sie wird misstrauisch.
Devil lächelt immer noch, ein Lächeln dünn wie eine Rasierklinge...“ Wie ihr bemerken werdet sind eure Hände komplett ohne jegliche Verletzung… kein Grund weiter auf Schmerz zu warten...“ er setzt sich.
Sorciere Nala blickt ihn misstrauisch an. Ehe sie fragt: „Was soll das? Kenne ich euch irgendwo her? Ich kann mich nicht daran erinnern.“ Sie blickt auf ihre Hände, leise seufzend.
Devil antwortet ohne seine Miene zu verändern … „Nein ihr kennt mich nicht aber ich kenne euch ...“ und mit einer kurzen Geste bedeutet er ihr sich ebenfalls zu setzen „wollt ihr mir nicht erzählen wie es dazu kam?? Ich würde es gerne hören und eventuell auch den Rest eurer Geschichte ...“
Sorciere Nala setzt sich neben ihn und meint knapp: „Woher kennt ihr mich bitte?“ Sie mustert ihn weiterhin misstrauisch, ihre Hände in die Manteltaschen versteckend.
Devil antwortet in beruhigendem Ton: „Wir trafen uns schon einmal... ich löschte eure Erinnerungen an mich aus sollten wir uns nicht wiedersehen ...“ Mit diesen Worten blickte er ihr fest in die Augen
und spricht nun leise weiter „Wollt ihr mir nun auch meine Frage beantworten?“
Sorciere Nala nickt knapp, sie konnte sich wirklich nicht mehr erinnern: „Dann verzeiht bitte meine Art euch gegenüber. Tut mir leid“ sie schaut zu Boden.
Devil lächelt und betrachtet den Mondschein, der die Lichtung in milchiges Licht taucht ... doch sagt er kein Wort ... lauschend... der Geschichte die er zu hören hofft
Sorciere Nala blickt ihn fragend an, wusste sie nicht, was er von ihr wollte. So schaut sie ebenfalls gen Mond.
Devil fragt sich im Stillen ob es wohl zu schmerzhaft für sie ist ihm von den jüngsten Ereignissen zu berichten, die ihr diese Verletzungen beibrachten und sie so angespannt erscheinen lassen
Sorciere Nala erhebt sich langsam. „Verzeiht aber ich denke ich gehe besser.“ Sie schaut ihn verwirrt und verletzt an.
Devil spricht sie in Gedanken an und die Worte hallen in ihrem Geist wieder „Ihr wollt gehen meine Teure... so sei es denn...“ und mit einem traurigen Lächeln wendet er ihr sein Gesicht zu
Sorciere Nala kniet nochmals kurz nieder und haucht ihm einen Kuss auf die Lippen. „Verzeiht!“ ehe sie im Dickicht verschwinden will.
Devil schaut ihr tief in die Augen und küsst die sanft auf die Halsschlagader... ein merkwürdiges Brennen verbleibt dort auch wenn keine Wärme seiner Lippen zu spüren war
Sorciere Nala schaut nochmals zu ihm - lächelnd- ehe sie verschwindet.
Devil blickt ihr nach und mit einem kurzen schmerzvollen Gedanken an ihre letzte Begegnung wendet er seinen Blick wieder auf die Lichtung und die unter der leichten Schneedecke schlafenden Natur.