Geführt hier her.
Worte meiner Seele entsprungen,
Meinem Aug' vertraut.
Den Pinselstrich vollführt.
Die Sonne gewandert:
Geformtes Gemälde berührt von anderem Aug'
Das Meer der Farben, der Geschichten, der Bilder sich dreht,
Auffällig im Lichte erscheint und wünscht ausgesprochen zu sein - im Reich der strahlenden Nacht,
Erfüllt sein soll, mit Assoziationen des anderen Aug' - eurer Fantasie
geschrieben von: Nuit de la Rose
Sternenfunkeln
Sonnen - strahlen
Glanz überall
Ein Wispern dringt an mein Ohr
Wohlig warm
Trägt es mich davon
Sprudeln in mir
Gespannt - freudig
Hüpft und tanzt es um mich - in mir.
Hell um mich herum überall
Stern - ich flieg' zu dir
Empfange dich in meinen Armen
Nichts als ein Lächeln...
Ein Lächeln ... und Freude
geschrieben von: Nuit de la Rose
Von Weite und Nähe
Die Welt vor meinen Augen sich erstreckt
- Stück für Stück
Sich dreht.
Unbekanntes in mir
Weit wie das schwarze Meer reicht - Sterne funkeln - leuchten den Weg
Überflutung meiner Sinne
Suche nach den Sternen
- Sternen in der Nacht
Die Nacht mir sonst so tief und finster erscheint,
Ihre Klarheit sich mir entzieht
Nichts weiter als Mattes verweilt
Mattes - wie der vermeintliche Meeresgrund
- Von Urzeitenbeginn an.
Die Frage sich mir stellt,
Ist auch hier bereits der Funke so fern
geschrieben von: Nuit de la Rose
Diamant
Hab Dank
So sprach ich zu Dir
Sei ruhig
So fühlt' ich bei Dir
Sei schwach
Denn so sah ich bei Dir
Sei lieb
Denn so sprach dein Herz zu Dir
Sei hier
Bei mir
Trau dich
Hab Dank
Wandernder Stein
Stein unter Steinen
Kieselstein im Meer
- Im Bach -
Nun nicht mehr
...nicht...
...für...
geschrieben von: Nuit de la Rose
AugenBlick
Angenommen?
...
Auch er?
...
Fühlt es!
So schön es ist!
Freude.
Lächeln umspielt
Die Lippen
Verschwörerisch
>>Zurück!<<
"Und doch"
Lächeln
...Blicke ruhen...
Lächeln
Lächeln
Lächeln
....
geschrieben von: Nuit de la Rose
Alter Freund
Du teilst die Liebe mit mir
Gefühle in dir
Du verstehst
Und siehst die Welt vor dir
Du lachst
Du schaust
Wir drehen uns um
Und wir wissen:
Sie wird noch viel mehr wissen
geschrieben von: Nuit de la Rose
Durch den Klängen von Claude Debussy: "Les Voiles" dem Geiste entstiegen
Gestorben in mir
Gefangen in mir
Wandel ich umher
Ich wollt' so gern
Weg von hier
Ich seh'
Ich spür
Den Himmel über mir
Und doch bleib' ich fest verwurzelt
- hier...hier in mir
Ich will nicht mehr...
Ein Vogel, die Sonne, noch einmal die Wärme
Danke oh du liebe Welt
Der Tod in mir
geschrieben von: Nuit de la Rose
Helios sag, werden wir eines Tages Freunde sein? ...
Fern wie ein Stern
- So scheinst Du in mir -
So weit wie das Meer
Die Wellen im gleißenden Licht
So zart, das Herz mir bricht
Die Sehnsucht so groß
Verzehrt sich nach mir
Die Brandung schweigt ewiglich still
Pausenlos... Ruhelos...!
Tosendes Meer der Flammen
- Lodern - ersticken -
Von Angesicht zu Angesicht
In die Sterne blickend
Um zu wissen...
Zu wissen, was ist
Doch das kann es nicht
Die Sterne am Himmelszelt
Scheinen klein und friedvoll
Das Meer der Lichter erstrahlt
So still wie das Zeichen der Meere erlischt
Und wieder entzieht es sich mir
Das Universum im Licht
Stimmen flüstern
Im Wald, im Wind
Hin und her
- Überall -
Ich kann sie hören
Sie reichen bis hier her
Dort im Mondeslicht
Wo überall die Finsternis sich verkriecht
Was ist es, dieses gleißende Licht
Was scheint, mir mein Herz so zart zerbricht
Die Liebe so sanft zu mir spricht
Ihr Stimmen im Winde
Tragt mich hinaus
- hinaus ins gleißende Licht
. . .
geschrieben von: Nuit de la Rose
Wenn Wiesen singen
Wiesen blühen
Sonnenschein fällt herein
Behutsam
Geborgenheit
Wärme des Sonnenschein
Wohl duftend
Wohl tuend
Die Landschaft
- Dein -
Wird in dir sein
Ruhend wie der Fluss
Zieht er vorüber
Ohne ein Zeichen von Schein
Rein der Wein
Wird die Liebe sein
Gefunden, gerettet
Zerschellt?
Frei wie Schwingen der Nacht
Sagt gute Nacht
Wir sind erwacht
geschrieben von: Nuit de la Rose
Stern der Nacht
Stern der Nacht, du bist erwacht
Heute an diesem Tage
Sage oh Stern:
Dein Glühen
Dein Scheinen
Dein Strahlen
- Was -
Wird mein
<<Mond!>>
"Stern!!"
<<Mond!>>
"Stern"
Ja, ich blicke in die Fern'
Und doch: Hab Dank
Dein Licht
Du bist Licht
Dein Glühen?
Dein Schein?
Dein Strahlen?
Egal!
Dein Glühen?
Dein Scheinen
Dein Strahlen
?
Glimmern schwach
Von Nebelschwaden
Umgeben
Doch bin ich dein
Dessen sollst du dir bewusst sein
Und wenn...
- Du mir erscheinst -
. . .
geschrieben von: Nuit de la Rose
Tief verwurzelt der Geist
Die Meeresflut heran naht
Felsen, dessen Klippen verschwimmen
Im Schein der Nebelwand
Erstarren
Der Moment wie die Ewigkeit
Versunken im tosenden Meere
Wellen
Wie längst vergessen geglaubte Riesen
Sich tummeln, regen - die Brandung ersuchen
Das Schauspiel jener Natürlichkeiten
Zu rasen beginnt
Das lodernde Feuer der Felsen sich entlädt,
Dem natureigenen Element des Wassers entgegenstellt
Die Wellen sich fressen tief hinein
Entlang den Klippen sich gerankt
Preschen voran, sausend in die Höh'
Geformt durch eine Macht,
Welche treibt stets voran
Zusammen geführt
- Ein Schauspiel der Natur
Vereint sie ruhen
Nebelschwaden ziehen
Ein Lichtlein dankt
Zurück bleibt Stille
Reglos, unverwandt die nackte steile Wand
Gebändigt und wärmend
Der Wind die Elemente verteilt
Tief der Geist verweilt
geschrieben von: Nuit de la Rose
Erblüht
Gesucht - Gefunden
So leicht das Herz
- In der Sonne blitzt
Der Verstand am lichten Himmel zerbricht
Der Geist so frei beginnt zu erblühen
Die Kreativität im Herzen sich findet im Glühen
geschrieben von: Nuit de la Rose
Universum
Getrieben von der Sehnsucht nach Schönheit
Umherwandelnd in der Fern'
Anstatt der Blick zu ruhen sucht
Fern das göttliche Sein
Gebunden hier
In Händen des Irdischen
Die Kraft unverkennbar ruft
Unverstanden bleibt
Die Zeit nicht eilt
Dies nie gedacht zu enden
Die Schönheit gesucht von mir
Bei mir der Fund
Verdeckt bis in die Ewigkeit
So lang und gar wundervoll...?
geschrieben von: Nuit de la Rose
Feuersturm
Getrieben vom Feuer der Zeit
Reisen dunkle Schatten uns in die Ewigkeit
Gefunden - Gerufen - Die Tiefen der Gruben
Die Wirklichkeit - ihr Schalk sich vereint
In den Körpern voller Zufriedenheit
Sie sich schufen, uns nicht sehen, sie nicht sehen!
Worten - wir uns bemächtigen
In der Hoffnung der Blindheit zu entrinnen
- zu erwachen
Der Schalk zur Torheit verkommt
Das Feuer nun mehr lechzt - sich entflammt
Weder Sinn noch Verstand gebannt
So fremd und fern
Sterne ihr Licht werfen dahin
Tanzen, Tanzen, Tanzen
Schatten, Flammen
Flammen, Schatten
Verbunden für die Ewigkeit
Getrieben vom Feuer der Zeit
- Noch immer umwühlt und aufgebracht das Aug'
geschrieben von: Nuit de la Rose
Das Licht in mir
Mein Aug' erfüllt vom strahlendem Lichte
Wohlig warm mir mein Her zerfließt
Von Wellen der Kraft getragen
Die Pracht des Meeres sich überwältigend zeigt:
"Horch' und schau",
Ein Leuchten weit wie die Ewigkeit
Gefunden hier.
Fein aufgewirbelt
Glitzernd... schwebend...
Zu einer samt weichen Decke fällt
Des weißen Goldes Schönheit
-So leicht-
Mir den Atem raubt ...
Staunen, Wunder, Sterne
Freude meine Seele erfüllt
Die Sinne sich mir öffnen
- Erwachen -
Eine Flut der Gefühle mich überkommt
Vom Hauch des Windes erfüllt
Von lieblich weich klingenden Stimmen,
Welche vermögen ebenso zu singen
Die Strahlen der Sonne - die kühle klare Winterluft
Wärme so reich spendet
Die samtig weiche Schneedecke sachte
Auf den Kuppeln, den Bergen ruht
Ihre Standfestigkeit sich erstreckt
Süße sich in diesen Gefühlen regt
Und Vertrauen in mir schlägt
geschrieben von: Nuit de la Rose
Trugbilder in mir
Schmerz sich krallt tief in mein Herz,
Strahlt, blutet so sehr,
Als könne es nicht mehr.
"Doch nur ein Trugbild!",
Vergewissert es sich.
Das Gefühl beständig bleibt
Es ändert sich nichts.
Strahlend grüne Halme
Umspielt von goldenem Schein - Schein, der mich erhellt
Tanzen - Fliegen
So das Spiel der Bienen.
Natur gedeih', blüh' und erwach'!
Glitzernd du dich spiegelst im Bach,
Welch wundervolle Pracht!
Das Pochen des Herzens vom Schrei durchdrungen
In mir die Seele brennt.
Die Frage des Seins im Raume steht - und fehlt?
- Abgewandt - verwandt?!
Nichts! - Als die Ewigkeit
Verhöhnt bis in die Tiefe
Wieso in diesen Tagen,
Sollte noch etwas Früchte tragen?!
Vielleicht scheint alles gut
Fremd in mir die Glut
Das schwarze Feuer ernährt vom Blut - Blut der Rache
Dornen, welche Löcher formen, Lücken klaffen, vom Schwerte des Rubinen erschaffen
Ich will SEIN
Nicht das Abbild eures Seins
In der euren Vorstellung noch so fein!
Eine Rolle, die nicht mein! - Ich sie nicht lass' hinein!
Was ist mit den ihren?!
Die Welt dreht sich zu sehr um sich
Dies versteht sich wohl nicht!
geschrieben von: Nuit de la Rose
Geboren
Gesucht - Gefunden
Ich mich an dich band
Eine traurig' Hand - Dich ergreift
Einzig und allein du bist in diesem Schein
Noch immer unverwandt, gebannt.
Gestrandet am tosenden Meer
Nun flieh und irr' ich umher
Warum es mich traf? -Ich weiß es nicht mehr
Der Funke in mir schwach erglüht und es fühlt.
So mag es sein, so fern - so wie ein Häufchen
Was wird nur sein?
Die Frage nimmer ruht
Eines Tages sie nicht mehr verflucht...
geschrieben von: Nuit de la Rose
Die Prophezeiung der Dreien
Die Kraft des Seins nahe dem Erleuchten?
Die Kraft des Schaffens nahe dem Künstler?
Die Kraft des Findens nahe dem Philosophen?
Sie einst fanden zusammen
Unwissend, unrein, aber doch ahnend.
Das Blatt sich nun wandt'
Dies sich noch immer vollzieht
Es einst abgeschlossen wird sein
Dies Zusammentreten in voller Blühte sich regt
Ein Band für die Ewigkeit geknüpft, erstrahlt
Die Frage des Seins, des Schöpfens, des Findens im Raume ruhn'
Magisch geboren, zogen sie einst umher
Wandelnd, irrend, suchend
geschrieben von: Nuit de la Rose
Wohin wir gehen
Wir wandeln umher in Zeiten, in Gedanken, in Erinnerungen
Halten fest an unserem Segen?
Alles um dich herum sich zu bewegen scheint.
Was ist es, was du siehst
Was ist es, was du fühlst
Was ist es, wonach du dich sehnst
- Was, du willst?
Sehen wir in uns hinein,
So bemächtigen wir uns des Auges?
In einem völligem Moment der Ruhe
Wer nicht suchet ?
Wer nicht fraget?
Wer dem Erblickten schenkt sein Innerstes?
Zu gehen bereit,
Wenn von Nöten sich um zusehen,
Sich winden die Kreuzungen.
Der Blick sich richtet auf
Auf von den Windungen
Einen Adler wir sehen
Er sein Innerstes uns schenket
...
geschrieben von: Nuit de la Rose
Der Weg der Dreien
Die Kraft des Sein nahe dem Lebenden
Die Kraft des Schöpfens nahe dem Blühenden
Die Kraft des Findens nahe dem Wahrenden
Einst sie zusammen fanden
Jetzt ihre Kräfte sich banden
Hinein blicket ihr ins Licht, hinaus schauet ihr in die Welt
Die Zeit sich weiter erhellt/erhält
Trauet eurem Glück - Es euch führt zurück
Haltet ein und lasset ruhn'
Ihr euch werdet gut tun
Ihr sehet, was sich band, sich nun wandt
Schaut zurück euer Zeichen eins
Magisch geboren zoget ihr einst umher
Dieser Weg auch endet hier
geschrieben von: Nuit de la Rose
Die Weltenseele - Ihr die Schicksal seid
Ihr, die träumet
Ihr, die suchet
Ihr, die findet
Ihr, die sehet
Ihr, die hoffet
Ihr, die gehet eures Weges
Ihr, die lächelt
Ihr, die weinet
Ihr, die ihr lauschet
Ihr, die ihr verstummet
Ihr, die ihr mit-teilt
Ihr, die gehet ihres Weges
Ihr, die Helden seid
Ihr, die Tänzer seid
Ihr, die Staunende seid
Ihr, die Wunder seid
Ihr, die Licht seid
Ihr, die im Ganzen tauchet ein
So lasset uns gehen zusammen
Bis die Wege sich kreuzen, gabeln erneut
Mit dem Leben verbunden
Bis zur Stund' des Zeichens vereint
geschrieben von: Nuit de la Rose
Das Wunder des Lebens - Zusammenhalt den Stein der Zeit formt
Die Stärke unseres Herzens uns geleitet
Unsere Augen als Spiegel der Seele verweilet
Sie das Leben rufet
Auch Träume in der Wirklichkeit verbuchet
Sie uns führen in unser Schicksal hinein
Sei die Freude auch noch so klein
Unser Wachstum uns wird gewiss sein
Wunder geschehen durch unser Sein
Denn das Leben voller Steine liegt
Damit wir haben sie besiegt
Das Schicksal steht für uns bereit
Geschöpft aus unsrer' eignen' Seit'
Wir uns stellen uns und unsrem' Geist
Die Zeit sodann alle Wunden heilt
Die Schildkröte es richtig macht
Am Ort die Zeit verbracht
Sie sie sich zeigen lassen hat
Die Zeit alle Wunden heilt
Sie sodann den Steine schleift
Unser Schicksal sich erfüllt
Und die Zufriedenheit dich umhüllt
Der Diamant sich formt zur Glut
Freudiges Leben dazu trug
Die Liebe uns zusammen führe
Auf das sie uns immer spüre !
geschrieben von: Nuit de la Rose
Reise durch die Nacht
Einsam geht er seines Weges
Unverwandt, starr
Streifen seine Blicke umher draußen in der Nacht
Hell strahlendes Licht durchdringt sein Aug':
"Bin ich erwacht"
"Draußen brennt Licht!"
"Ich sehe nicht"
Der Blick gerichtet auf ihn:
"Ich will mit dir erneut, an deiner Seite gehen."
geschrieben von: Nuit de la Rose
Jener Stern
Wohin führtest du mich?
Was sind Du und Ich jetzt?
Die Bank im Wald,
Sie dient als Altar, ich sehe unklar!
Wohin treibt es mich?!
Der Fluss schnellt hinab
Jener Stern ...
-erscheint-
Zum Teufel mit Dir, es holt mich ein,
War ich dein?
Was soll es nun sein?
geschrieben von: Nuit de la Rose
Sein
Klingelt das Telefon
Ich geh ran
Er sagt, er sei dran
Die Antwort, sie bleibt fern
Alles was ich brauch' ... !
Sein Blick fällt zum Fenster raus!
Kann es nicht einfach sein,
Um des Schicksals Willen bedacht,
Wie es schon damals gedacht
geschrieben von: Nuit de la Rose
Glückwünsche
Die Lichtlein wie Sterne am Himmelszelt erglühen,
Deine Wünsche und dich begleiten.
Hoffnung, Freude mögen sie dir bereiten,
Gleich einem Schimmern im dunklen, unendlichen Meer.
Sie dir spenden Wärme im Kalten.
- Du auf deinem Wege erblühst
geschrieben von: Nuit de la Rose
Wiedersehen
Dein Züngeln flüsternd sich labt an mir
Sein Klang mich streift erneut
Als sei es gewiss
Doch eines ist es nicht
So wirst du wissen, was
Schau' in dich
Unverraten, dunkelnd
Im hellen Schein
Bis zu dem Punkt des Seins
geschrieben von: Nuit de la Rose
Befreiung
Gefangenschaft meiner Seele
Hin zur Befreiung
Verzweiflung
Wille, Wut
In meinem Inneren nichts als reine Schwermut
Ein Lichtlein zu mir eilt
Die Aufmerksamkeit auf sich zieht
Die Lähmung sich aus mir heraus bewegt
"Frei" dringt es an mein Ohr
So hell und leicht voller Gier
Tränen wollen fließen
Hinter Gittern sich verschließen
Kein Wort nach außen dringt
Stimmen der Vergangenheit dich leiten
Nimm es an
Geh' fort
Schließ' es ein
So wird dein Herz frei sein
"Laufe, schaue nicht
Geh', frage nicht"
Fesseln der Angst dich in Ketten legen
Dies sei dir ver-geben
Nur ver-rückt, doch nicht am richt'gen Ort
Fliege und sei frei
Mögen sehen deine Augen
Die Farbenmuster deiner Auren - Seelen
"Sei bei dir, bleib' bei dir
Schau in dich, mehr bedarf es dazu nicht"
In Gedenken an C. D.
Danke
geschrieben von: Nuit de la Rose
Das Eis der Zeit
Eine Nebelschwade sich vor meinen Augen birgt
Sie mich ruft. Verzweifelt, hilflos ereilt.
Sie strahlt. Ihr Lächeln so rein.
Geweint. Gefunden. Und noch nicht ertrunken
Versunken in den Tiefen ihres Blaus
Sie mich ruft, sie mich weilet - Sie bei mir verweilt.
Sie mich ruft, sie mich treibt - Sie bei mir bleibt
geschrieben von: Nuit de la Rose
Für einen Freund
Erfüllt von Trauer Einsamkeit und Schmerz
Doch ein Lichtlein bereit für dich
Suchet dich - findet dich
So nimm' voll Freud' auf dies Zeichen in deine Hand
Sie dich führt - der Weltenseele voran
Dein Herz so offen - in dir blüht
geschrieben von: Nuit de la Rose
Wunder vollbringen
Gespürt in den Tiefen des Lichts
Die Zukunft zerbricht
Die Vergangenheit erlischt
Der Zauber ward in Sicht
geschrieben von: Nuit de la Rose
Geborgen
Ich in meinen Träumen bin versunken
Die tiefen Stunden mit mir sind verbunden
Achtsam ich geh' umher
Um zu finden dich - Im Herzen bei mir
Du mir fehlst - Ich weiter leb'
Meinem Herzen folgend
Schlender ich umher - Die Fülle des Lebens nicht mich hindert
Schreite umher, schreite zu dir - Auf meinem Wege zu mir
Dein ich bin, Mein ich bin
Das Leben in mir, das Leuchten in mir erstrahlt
Doch der Stern fern ab von mir?
Ich mich frag' warum. Ich mich windend sehne. Ich mich lebe bis zu dir.
Es noch Zeit sein wird?
Lass uns wieder zusammen sein,
Uns es noch einmal spüren.
Es in mir fängt an zu erglühen.
Du es spürst nicht auch
Du es fühlst nicht auch
Du es nicht willst auch?
Du dich lässt tragen vom Winde
Du dich lässt führen zu mir.
Lass dich ruhen in dir,
Sei bei dir, sei bei mir
- So geborgen, so unendlich geborgen bis zum nächsten Morgen -
Ich mich fühle in deinem Sein
Unverwandt bis heute
Unsterblich im ewigen Sein des Lichts
Das Prickeln vergiss es nicht
geschrieben von: Nuit de la Rose
Tief umhüllt
Die Einsamkeit, sie mich wieder trifft
Sie in mein Herz sticht
Sie mir erneut gewahr
Welch Trugschluss, sie sei nicht.
Der Wunsch tief in mir ruht
Doch sie auf immer tobt.
Fesseln mich umschließen
Tief ich nach Atem ring.
Quälend, ächzend, gurgelnd.
Der Schrei mich durchdringt.
Hinaus in die Welt
Markerschütternd, ewiglich.
Dem Feind des Todes auf der Spur
Nebel umhüllt.
Tief verschlungen, festgekrallt eiskalt.
Sie gehen. Sie bleiben nie stehen.
Nicht mal ein Blick zurückfällt.
Die Augen geweidet, doch gar trüb.
Nicht ein Gedanke? Nicht eine Spur?
Ein Hauch von Spur. Ein Hauch von Spur.
Ein Hauch.
Im Nebel verschlungen, umwölkt
Glitzernd eine Träne zu Boden fällt.
Der Weg, so schillernd
Sei er doch mein.
geschrieben von: Nuit de la Rose
Ungesehener Schatz
Einst sah ich dich.
Einst nahm ich dich auf in mich.
Einst ich sog an dir.
Unverblümt, gewaltig, forschend
Trug ich dich in mir.
Du seitdem zogst an mir.
Innerlich, bitter der Geschmack.
Ich mich dir entzieh.
Der Nebel sich um mich enger zieht.
Er nicht fragt.
Er nichts sagt. Mich lenkt. Mich drängt.
Gewahrsamslos. Zeit der Stille.
Brodelnde Ruhe.
Flammen mühevoll erstickt, flackern.
Nicht gewahrsam, lebend, spürend.
Erneut betrogen.
Das Spiel von Neuem beginnt.
Der Tanz sich dreht, sprudelt, erhellt.
Gespürt.
Gespült weg von dir.
Wellen mich umringen.
Sie mit mir singen.
Ich mit ihnen lebe, unter ihnen.
Mein Schatz tief vergraben.
Er mich blendet. Er mich überwältigt.
Nicht am richt’gen Platz.
Am Ort, am Sein zur Zeit.
Ich kann nicht mehr sein allein.
Will dich nicht mehr verschließen.
In mir es reißt, es zerrt, es schmerzt.
Mit allem dem, noch mehr ohne dem.
Einst der Schleier des Hoen mich empfangen heißt
Ruhevoll umwoben in mein Glück hinein.
geschrieben von: Nuit de la Rose
Verzerrt
Die Frage in mir brennt, nimmer ruht.
Was kann tun für mich der Tod?
Wut, Liebe zerfressen, tobt. Seelen.
Was tief in mir brennt, ich nicht fassen kann.
Die Zeit, sie weiter rennt.
Tiefer, schneller. Mehr und mehr sich hinzugesellt.
Die Frage immer tiefer in mir brennt, frisst und nimmer ruht.
Unruhig, flackernd. Tiefer.
Schrei um Schrei meine trockene Kehle verlässt.
Schmerzhaft, reißerisch hängen bleibt.
Schrei um Schrei meine Seele noch mehr verbrennt.
Was zum Teufel in mir ruht.
Wann der Weg sich mir endlich auf tut.
Komm her, sei mein, ich bin dein.
Ich dein schon immer gewesen bin.
Komm her, sei mein.
Ich sein.
geschrieben von: Nuit de la Rose
Wut
Was du fragst, auch immer tust.
Sie dich zerreißt, dich beißt.
Du wild um dich schlägst.
Verheerend im Feuer zergehst.
Die Wut sich züngelnd labt an dir.
Schwarz die Verzweiflung in dir.
Schwärze dich umfließt.
Du dich in ihrem Fang ergießt.
Was auch immer du tust, renne.
Renn so weit du kannst, deine Beine dich tragen,
Bis die Fesseln an dir nagen.
Des Gelächter Hohn dich hält.
Dein Spiegelbild grässlich sich in Fratzen legt.
Des Spottes du dich nicht erwehrst.
Du auf immer treibst ziellos umher.
Dein Kampf lächerlich im Tosen des Meeres untergeht.
Kampf magst du es nennen.
Nichts als reine Halbherzigkeit.
Die Liebe in dir du selbst verhöhnst.
Ihr Licht, ihre Stärke du verschmähst.
Die Schmach dir lieber ist. Der Kampf nicht dein.
Das Glück du nicht wirklich suchst.
Schwach, lähmend du das Schwert doch lieber in dich stößt.
Es sich bohrt tief hinein.
geschrieben von: Nuit de la Rose
Sein lassen
Mein Ich nichts wert.
Meinen Hass ich spür.
Nie wollt’ ich so sein.
Nie wollt’ ich zeigen so mein Sein.
Vor des fremden Aug’ geheim
Vor des fremden Aug’ verneint
So ich wollt’ anders gewahr sein
Um nicht zu zeigen, was ist.
Jetzt all das ist mein.
Unnütz, wertlos, unverdient.
All dies in mir wohnt.
Es ist okay.
Auch du bist mein.
Noch viel wird es tragen.
Noch viel wird es leiden.
Noch lang wird es bleiben.
Doch willkommen in meiner Brust ruhen.
Eingeladen zum Bleiben.
Bis zum Punkt des Loslassens, Verlassens, Gehen lassen willkommen geheißen.
Du darfst sein.
Du darfst so sein.
Du darfst auch alles sein lassen.
Du musst nicht anders sein.
Du bist ich und ich bin du.
geschrieben von: Nuit de la Rose
Bewunderung
Du weißt, wann es gilt, abzuwarten
Ohne die Schatten der Zweifel zu nähren
Die Ewigkeit des Sein verschaffst du dir
Auf diese Weise du die Herzen langsam öffnest - still und leise
Und doch du weißt, wann es Zeit sein wird, weiter zu schreiten
Du machst dich auf im Zuge der Ungewissheit, des rauen Risikos
Du weist den Weg der Lebendigkeit des Herzens durch dein Sein
Die Ungezwungenheit aus deinem Herzen spricht
Das Komplizierte dich verunkompliziert
Die Wege und Herzen sich dir öffnen - ganz still und ewiglich
Nicht wie oft oder gut du es vollbringst
Nein. Du es einfach tust
Dein Herz lebt, dein Herz ist lebendig
Egal was kommt, Du weiter lebst, du weiter LEBST
Mit all deinen Wunden und Narben
Du weiter träumst
Was dir ein perfektes Herz nützt, welches nie erfahren hat, was Trauer ist!?!
Doch du schöpfst aus allen Seiten
Der Dank aus meinem Herzen spricht
Für S.R.
geschrieben von: Nuit de la Rose
Wurzeln
"Jedoch will ich ganz ehrlich sein...
Mit dir, kleine Schwester, würd' ich das nicht machen, auch nicht mit ihm, kleiner Bruder
Denn bei euch beiden wünsch' ich mir, dass der Kontakt nie abreißt
Ich euch nie suchen/finden muss
Das wird bestimmt manchmal schwer sein, aber ich will euch niemals missen müssen" [S.R.]
Auch ich will ehrlich sein:
Finden wirst du mich (noch immer) müssen
Sowie ich mich noch immer suchen
Aber nie soll es ein Grund werden,
dass das Finden keine Chance mehr habe
Immer mehr bröckeln die rauen, toten, festen Fasern und Ketten
Um mein Herz herum ab
Noch immer kann ich dir nicht geben, was ich will
Du stehst mir bei, du bist da, einfach nur da
Mit jedem Mal begreife ich mehr
Und irgendwann werde ich bei mir, sodann auch bei dir sein
Ein Stück meiner Wurzel, welche beginnt zu wachsen
Du sie nährst - ohne weiteres mittlerweile
Bedingungslose Liebe du mir schenkst
Meine Ketten werden gesprengt
Für S.R.
geschrieben von: Nuit de la Rose
Schmerz
Warum es holt mich immer wieder ein
Wann der Schmerz sich verbirgt
Warum kann ich es nicht fassen.
Ungerichtet. Ziellos.
Ich mich band.
Fesseln. Ballast.
Ein Augenblick der Ruhe
Ein Moment des Schöpfens
Kraftvoll ich erblühe
Stürmisch es mich wieder empfängt.
Alles dahin.
Die Sucht. Die Sehnsucht.
Trauer unendlich tief.
Doch so hör doch endlich auf.
Hört doch auf.
Warum kann ich nicht sein.
Ohne des Schmerzens Pein
So hör doch endlich auf
Mein Lebenslicht
Es wartet nur darauf.
Ich will endlich gehen
Warum kann ich nicht sehen
Warum ich es nicht lass ziehen
Warum ich will so bestehen
Wenn ich es doch nur verstünd'
Die Kraft
Woher, nein woraus -
Gar was.
Bitte.
Bitte
geschrieben von: Nuit de la Rose
Tanzende Schatten - Wir zusammen lachen
Schatten umtanzen mein Selbst.
Es mich quält,
Ich sie welken seh'.
Hörner mich durchstechen.
Ich mich wandt', um Hilfe fleh'.
Dem Lichtvollen nach zu jagen gedenke,
Mich die Schatten endlos verfolgen.
Du nicht siehst, die Wahrheit in dir verborgen liegt?
So ward still.
Die Leere mich empfängt,
Das licht sich abgewandt.
Die Schatten verschwunden sind,
Nichts als die Weite bleibt.
Endlos haltlos sie sich erstreckt,
Ich mich habe selbst verschreckt.
Tauche hindurch, hinauf zum Licht,
Welches ich verscheucht.
Bleibe stehen,
Mich wandt' - die Schatten gebannt.
Das eine vor mir liegt,
Das andere sich hinter mir birgt.
Ein Spiel des Lichtes sich regt,
Tänzelnd die Schatten umwebt.
Beides sich rührt,
In dem Maße, was ich bewirkt,
Die Hände ich streck' aus.
Die Lüfte der Winde über mich tänzeln hinweg,
Sich spiegeln die Wellen im Mond.
Des Schein des Mondes in den Wellen des Todes.
Des Feuers Weiche - die Gänsehaut sich regt,
Wohlig warm Geborgenheit mich umlegt.
geschrieben von: Nuit de la Rose
Wunden heilen
Die Wunden der Vergangenheit meine Seele quälen,
Mich nicht lösen kann.
Das Spiegelbild sich mir zeigt,
In mich dringt als Geleit.
Den Lauf der Zeit ich fühlen kann,
Das Verstehen sich mir bietet sodann.
Das Lichtlein und die Liebe in mir trage,
Die Wunden wandeln sich zur Gabe.
geschrieben von: Nuit de la Rose
Das Leben spüren: An der Grenzen zwischen Wut und Liebe - Für Liebe
Schwarzes, tosendes Meer,
Mit des Todes Rittern gerungen,
Gezogen von der Kraft des Lebens.
Des Felsen Brandung,
Tobt, kämpft, schreit, weint.
Still und ewiglich,
Geleitet, fließend fließt,
Zurück geworfen durch des Klippen Schatten.
Mit Dornen gerungen,
Im Feuer getanzt.
Schmerzen, Ketten zersprungen,
Wut geboren,
Sie wieder versteckt,
Verschlungen mit ihr gerungen.
Verdorrt in Sonnes Antlitz.
Neu geboren,
In dir erwacht.
Des Regentropfen geschmolzen.
Aufgesogen im Meer des Lebens,
In des Boden Nahrung gewoben.
Die nächtliche Ros' ward geboren.
geschrieben von: Nuit de la Rose
Im güldenen Teich die Seele ruht. [Für R.H.]
Dunstiger Nebel verwoben in der Krone lebendiger Riesen.
Sacht er ruht. Ihn Schwaden zu Bode rufen.
Im Lichte des Spiegels vorüber zieht.
Von Schatten durchdrungen. Wie seicht im Lichterglanz die Wasseroberfläche tanzt.
Kraftvoll ein Hauch hinüber fegt,
Standhaft er sich im Winde bewegt.
Um ihn herum welch frohe Pracht,
Der Böe munteren Farbenspiels,
Verbunden mit der Lebenskraft.
Ein Märchen ward gewahr.
Versunken der Sand sich weich um ihn schließt,
Ihn willkommen heißt,
Umgeben von seiner Pracht.
Sie sich teilen, um zusammen zu weilen.
Starr, still, ewiglich, unverbindlich.
Gewachsen, erblüht, gefühlt,
Angekommen im Meer der Zeiten,
Verschlungen im Strom des reichen Lebens.
So doch immer geblieben der lebendig Ries',
Strahlend leicht der Traum herüber weicht.
Die Freude ihm ins Gesichte trug,
Mit ihm verschmolzen, tief verwurzelt in ihm ruht,
Zu Tage gebracht. Mit ihr zusammen lacht.
Welch Wunder erschaffen, es zu ihr schuf.
Sie sich verbanden, im Lebenstraume zu tanzen.
Der Welt zu Füßen gelebt,
Stark durch die Brandung gepeitscht,
Pulsiert des Rhythmus musischen Lebens gleich,
Verwandelt, umwogen des güldenen Teiches,
Verzichtet in Freude auf des Todes Schein.
Um zu folgen dem Normalsein des Seins.
Das Leben ward und sei auf jene wundervolle Weise vollbracht.
geschrieben von: Nuit de la Rose
Den Lebensfunken spürt [Für R.H.]
Vom Hauch des Windes berührt,
Hineingeflogen in des Lebens Kraft,
Mauern, Fesseln, Gitter zersprungen.
Das Licht sich um sie legt,
Sie entführt in des Lebens Reich.
Nicht länger mehr gefangen,
In ihrem Herz sich die Wärme regt.
In den Armen des Herzens empfangen,
Sie sich darin tummelt,
Ein Kuss sanft auf ihre Lippen fällt,
Zärtlich ihre Herzen umschlungen.
Erfüllt in des Lebens Glück,
Herzlich die Sonne lacht,
Zum richt’gen Lebensort gerückt.
Der Funke sprühet, genähret wird.
Sie den Samen, gleich sodann den Sprössling entdecket,
Von nun an ihn liebevoll in sich trägt, ihn pflegt,
In Einigkeit ruhig, geborgen, sicher ihrer Liebe entgegen geht.
geschrieben von: Nuit de la Rose
Sternenstaub
Gebrochene Herzen schmerzen
Bohren sich tief in das menschlich Fleisch
Winden sich unverkennbar hinein
Bis zum Morgengrauen rennt das Sein
Auf der Flucht zu vergessen, sich zu stärken
Einen Dorn für jeden Tag
Tag um Tag fließt einher im ruhigen Gemüt
Bis zur Stund ein Stern vom Himmel fällt
Die Mauern sprengt, sein Innerstes sich offenbart
Die Sehnsucht weckt, die Wunden füllt
Die ertragene Last zu schwer in seinem Herzen ruht
Das Blut unaufhörlich fließt, sickert, ihn überschwämmt
Jede einzelne Pore durchdringt
Wie sollt es anders sein?
Erneut im Blute baden, verstecken, verhüllen, vergraben
Bis zum Vergessen nicht mehr weit
Der Herzensschlag wieder stillt
Sein gebrochen Herz vor ihm liegt,
Doch er sich zum Schwerte bewegt
Eins zu werden mit seinem Herz.
Sein Herz ihn führt, es ihn beschützt zum Quell der Kraft
Fortan darauf bedacht
Die Liebe in sich spürt, ihn befreit, die Ketten zerreißt
Auf Dauer für ihn bereit, sie nicht mehr fern
Zu ihm hin sein Weg begann
Des Lebens schillernde Farben ihn mit Flügeln tragen
Bald darauf ihn die Lebensfülle umhüllt
Ihm neue Lebenswege enthüllt
Das Leben ward in ihm erblüht
Der leuchtend Stern zu schwerer Stund ihm zur Seite steht,
Stärkt den Mut, Zu ihm steht.
Sein Schwert im Glanze des Lichtes erstrahlt
Die Kraft, welche ihm geraubt vom Sternenstaub geweiht
Eingefangen und herauf geweht, sich wieder zu ihm hin bewegt
Sein lieblich Herz warm umhüllt.
Die Schlacht des Schreckens so ward gar ganz gestillt
geschrieben von: Nuit de la Rose
Beständiger Begleiter
Du bist mein Spiegel, meine Seele, mein Sternenstaub.
Getanzt, aufgewirbelt, zusammen gefallen, gestützt aneinander gelehnt.
Ein Fünkchen neben dem anderen. Nie aufgehört zu sein.
Ein Leuchten und sei es noch so schwach. Wir beide immer haben über uns gewacht.
Kein anderes Fünkchen es vermocht. Verschmolzen und doch eins. Im Angesicht des Spiegels.
Wenn es so schmerzhaft sticht, du immer bei mir bist.
Ein Leuchten und Strahlen weit über mir, mich immer wieder zieht zu dir, zu leuchten erneut. Mein Sein so tief verwurzelt, wir uns schwingen empor, um zu leuchten, um zu tanzen. Sternenstaub zu Sternenstaub; Bist du bei mir.
Ein Hauch genügt, ein Hauch, ein Sein.
Das Lachen auf immer wird uns sein.
Frei flackernd, strahlend, ewiglich - Erstrahlen wir in finstrer Nacht immerfort
"Du teilst die Liebe mit mir
Gefühle in dir
Du verstehst
Und siehst die Welt vor dir
Du lachst
Du schaust
Wir drehen uns um
Und wir wissen:
Sie wird noch viel mehr wissen"
geschrieben von: Nuit de la Rose
Feuerwesen
Spüren möchte ich und die Furcht mich zwängt in das Korsett des Leblosen.
Mein Wunsch, mein Sein
Mein Denken, mein Fühlen – Nie ward gehört, nie ward gesehen.
So möchte’ ich sagen, auf immer sei zu verschmähen.
Doch ihr selbst nur seid Irrlichter umhüllt im Perlenschein
Durch’s Leben schreitet, peitscht und quält
Nie gefragt nach des Seelens Leib, über welchen ihr wisst ach so gut Bescheid.
- Was das Leben zu euch spricht? – Ihr es hört doch selbst einmal nicht.
Was in eurer Brust schlägt? – Vermag es den Perlenglanz im Farbenreich zu riechen?
Schwinget eure Flügel, sprechet eure Worte, tanzet den Lebensschrei im aufschwingenden Feenreich.
Hervorzugehen im Seelenteich Ring um Ring sich niederschlägt.
Siehst du es, nimmst du es auf in dich – gewiss und im Wesen gar beschienen im Bewusste des Seins?
Bedacht! Gebt Acht!
Nicht länger im silbrigen Mondesschein bewacht,
Der Halme bitterlich im Zuge lacht – gebrochen im Stande und im Winde der Nacht
Vom Schafte des Schwertes durchdrungen – des Schatten Not gerungen, geblieben., verweilt bis zur scheinbaren Unendlichkeit!
Doch Sterne strahlen, funkeln hinab in die finstre Nacht.
Nicht einen Tag blieb fern - Ritterlich in der Mondesnacht, Jahr um Jahr über sie wacht.
Bis sie vom Lichte erreicht, bis sie geweckt, ihre Stimme zum Himmel reckt.
Flügel weit wie Schwingen. Zärtlich sie umschlungen, steigt gen Himmel empor.
Um zu wachen, um zu zeigen ihr Licht,
Arme öffnend, das Lichte ihrer Schwingen tanzend vor ihm ruht,
Bereit sich auf ihn nieder lässt von wohlig warmer Glut im Farbenlichte umhüllt,
Die Klinge des Lichts - im Fluge ihre Federn spannt, sie führt sich führen lässt zum Sprung ins Lichte, freie Land, wohin der Wald sich umrankt. Im Spiel des Feuers ihr Licht entflammt.
Ihr, die gedacht zu bewachen. Ihr, die gedacht um ihres Lebenswohl, Schürtet Fesseln und Ketten.
Nicht einen Blick, nicht einen Ruf, nicht mal ein Wort ihr schenktet ihr Gehör!
So glaubet ihr, schenkt ihr ihrem Wesen das Sein?!
Nein nur wahrlich kann das ein Trugschluss sein. Ihr euch habt nie ihrem Wesen zugewandt.
Das Wesen des Lebens ihr selbst habt nie erkannt,
Doch so meintet, ihr habt es vermögt. – Vermögt gebannt!
So blicket in das eure, eigene Leben voller Reich,
Welches Feuer habt ihr davon jemals wirklich selbst erreicht?!
geschrieben von: Nuit de la Rose
Erwachende Befreiung durch gesponnenes Seidenband
Im Schleier des Seins verwurzelt
Tief hinein gekrochen. Die Erde durchwühlt.
Die Landschaft durchkämmt auf der Suche nach Rast. Sorgenlos.
Betrogen von der Natur.
Der Schutz der Erde den Geist mit Nebel umhüllt,
Lieblich deinen Namen ruft.
Wohlig weiche Hände dein Haar flechten,
Süß wohlklingende Worte dein Ohr erreichen,
Sie dich wiegen im Hauch der Liebe deines Herzens einer Wolke gleich.
Dein Sein durchdrungen.
In deinem Inneren es sich regt,
Pulsiert, schwingt, sich zusammenzieht,
Der Druck auf den Lungen weicht.
Die Süße seicht dem Hauch des Lichtes entweicht,
Sich leicht zu den Säulen des Lichtes empore schwingt,
Zart wie eines Seidenfadens gesponnen,
Unaufhörlich, unausweichlich sich ihren Weg bahnt,
Zum Ziele der knöchernen Säule entlang.
Das Seidenband unbeirrt sich schiebt eng hindurch,
So kraftvoll die Zellen ihrem Platze weichen.
Sich weiterhin suchend schlängelt hindurch,
Des ledern Wand berührt,
Im Moment der Ruhe verharrt,
Zielsicher die Haut durchbohrt,
Schneidend die Luft durchfährt,
In die Höhe jagend, Schwingen formt. Weit hinausragt.
Wärmend das Herz dem Bande vertraut sich zugewandt.
geschrieben von: Nuit de la Rose
Funkensprühende Liebe
Verbunden unsere Seelen,
Verschmolzen im Sand des Ozeans.
Verbunden mit dem Meer.
Zusammen geführt vom Wind des Schicksals.
Vereint im Herzen, wir miteinander und zueinander sprechen,
Uns kennen und stärken, im Leben uns nähren.