[Die Unendlichkeit des Weltraums..] - German Gothic Board

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Die Unendlichkeit des Weltraums..

(Klicke hier, um das Thema mit vollen Farben / Abbildungen zu betrachten)



geschrieben von: TrashStar

Eines der Dinge, die ich einfach nicht begreifen kann, ist die Unendlichkeit des Universums. Ich meine immer, es müßte doch irgendwann aufhören, aber dann müßte nach dem Ende ja auch wieder was sein.. wie riesig groß ist das alles? Und gibt es vielleicht in anderen Teilen eines Universums ganz andere Dinge als bei uns... ganz andere Konstruktionen? Nicht dieses Planeten-Sonne-Mond-und-Sterne-System? Wo alle fliegen oder Biologie ganz andere Wege geht als bei uns? Wo es vielleicht rein "geistliche" Wesen gibt, denen Körperlichkeit fremd ist?

Mich macht diese Frage manchmal ganz irre, und eigentlich ist das das einzige Geheimnis, was ich kennen möchte.. das Geheimnis des gesamten Universums. Wahrscheinlich werd ich das aber nie rausbekommen...

Hat da schon einmal jemand drüber nachgedacht?



geschrieben von: Rücksitzpunk

Schon sehr häufig...

Und ich kann es nicht wirklich begreifen.
Genauso wie ich den Ursprung des Universums nicht wirklich begreifen kann, den Urknall. Alle Materie des gesamten Alls in einem einzigen Punkt? Unvorstellbar, genauso wie die Unendlichkeit...

Das ist äußerst unbefriedigend und frustrierend, und manchmal macht es mir Angst...



geschrieben von: unquiet grave

unser physikleher meinte, dass die momentane physik es so sieht, dass das universum begrenzt ist, aber unendlich 'dehnbar'.
stell dir vor, du bist in einem luftballon und fliegst gegen die ballonwand; die wand wird sich dehnen, aber du bist immernoch im luftballon. man kann also nicht an den 'rand des universums' gelangen, weil überall wo sich materie befindet, das universum ist. man kann ja auch nicht über seinen schatten springen.



geschrieben von: decay73

ich denke, das problem liegt darin, dass das menschliche bewusstsein begrenzt ist. und wie soll etwas begrenztes das unendliche begreifen?

das bedeutet wohl, dass man sich damit abfinden muss, nur menschliche modelle der unendlichkeit bzw. eines unendlichen universums verstehen zu können, aber nicht die unendlichkeit selbst.

genauso verhält es sich doch auch mit dem "nichts", dass ja in religionen eine grosse rolle spielt.
vielleicht ist das "nichts" der ursprung und das ende aller dinge. nur begreifbar ist für uns auch das nicht.

ich finde es allerdings auch igendwie recht beruhigend, dass wir (noch?) nicht auf alles eine antwort haben, wäre das leben sonst ja zu langweilig...

~decay~



geschrieben von: Menedemos

Zunächst mal ein paar Zitate zu dem schönen Thema:

Ich habe sogar eins in meinem Zimmer, an die Wand gemalt, direkt über den Fenstern (ich habe einen schönen weiten Ausblick auf den Nachthimmel):

SUMMA LOCI SIT INFINITA FORIS HAEC EXTRA MOENIA MUNDI
= "Das Ausmaß des Raumes ist wahrscheinlich unendlich, draußen, jenseits dieser Mauern der Welt."

Lukrez, 1.Jhd v.Chr.

"Durch die Ausdehnung umgreift mich das Weltall und verschlingt mich wie einen Punkt; durch den Gedanken umgreife ich es."

Blaise Pascal

"Gibt es viele Welten, oder gibt es nur eine einzige? Dies ist eine der edelsten und erhabensten Fragen beim Studium der Natur."

Albertus Magnus, 13.Jhd

"Sie hatte ihr Leben mit dem Versuch zugebracht, mit den fernsten und fremdartigsten aller Fremden Kontakt aufzunehmen, während sie im eigenen Leben mit fast niemandem Kontakt aufgenommen hatte. Sie hatte ihr Leben lang das Universum erforscht, seine deutlichste Botschaft jedoch übersehen: Für kleine Geschöpfe wie die Menschen ist die Unendlichkeit nur durch die Liebe zu ertragen."

Carl Sagan, Contact (übrigens ein sehr empfehlenswertes Buch)



geschrieben von: Rücksitzpunk

Zitat:
Original geschrieben von unquiet grave
unser physikleher meinte, dass die momentane physik es so sieht, dass das universum begrenzt ist, aber unendlich 'dehnbar'.
stell dir vor, du bist in einem luftballon und fliegst gegen die ballonwand; die wand wird sich dehnen, aber du bist immernoch im luftballon. man kann also nicht an den 'rand des universums' gelangen, weil überall wo sich materie befindet, das universum ist. man kann ja auch nicht über seinen schatten springen.



Ja, und unser Sonnensystem ist nur ein Elektron in einem Gasmolekül (wenn überhaupt) in einem gefülltem Riesenballon...
oder so ähnlich.

Mich beschäftigt aber eigentlich nicht die Unendlichkeit des Universums, sondern die Entstehung und das Vergehen desselben.

Glaubt ihr, das es eine endlose Folge von Entstehung durch den Urknall und Wieder-in-sich-zusammenfallen ist?
Ist unser Universum ein sinnloser Automat, der alle paar *setze eine riesige Zeitspanne ein* die immer wieder gleichen Entwicklungsstadien durchläuft?
Spielt irgendwo ein Gott/Kind mit einer Art Luftpumpe und bläht unser Universum auf, um dann zu beobachten, wie es wieder unter den äußeren Einflüssen zusammenfällt, wenn der Druck nachläßt?



geschrieben von: decay73

vielleicht sind wir ja wirklich nur ein experiment, in dem jemand versucht, leben zu erschaffen, so, wie wir versuche mit chemischen elementen durchführen.

vielleicht ist aber auch nur die logische schlussfolgerung aus dem "nichts", dass etwas entstehen muss. immerhin wissen wir ja (noch) nicht, was passiert, wenn man das absolute nichts produziert hat.

(was ich mir jedenfalls nicht vorstellen kann ist, dass es ein übermächtiger, allwissender und allmächtiger gott ist. dafür ist es zu wenig perfekt...*g*).

~decay~



geschrieben von: Vesuv1666

Mir gefällt die Überlegung, daß das Universum sich bis zu einem gewissen Punkt ausdehnt und sich dann wieder soweit zusammen zieht wie beim Urknall und dann wieder auseinander usw. Natürlich in Abständen von Jahrmilliarden. Vielleicht gab es dann vorher schon mal eine Erde mit Menschen, die sich dieselben Fragen gestellt haben wie wir. Oder es gab damals einen komplett anderen Planeten mit komplett anderen Lebewesen.

Gruß,
Vesuv



geschrieben von: Rücksitzpunk

@decay: ist das universum perfekt? warum gibts dann uns menschen?

@vesuv: ja, das glaube ich auch... das universum reinkarniert sich selbst. und macht vielleicht jedesmal den gleichen fehler...
oder verbessert sich, nächste version brandneu mit noch intelligenteren lebensformen, erhältlich in .... Jahren. ;)



geschrieben von: decay73

@rücksitzpunk
ich sagte ja, dafür ist es zu wenig perfekt...

@vesuv
das ist schon möglich, und eineige physiker gehen ja auch davon aus, dass es so sein könnte. nur stellt sich dann immer noch die frage, warum es irgendwann damit angefangen hat...



geschrieben von: Rücksitzpunk

ooops... :rolleyes:

Okay, dann: Und was, wenn es kein allwissender Gott war/ist?
Oder ein noch in der Ausbildung befindlicher? Der noch viele Universen bauen wird....
Wird es jemals ein perfektes Universum geben?



geschrieben von: decay73

naja, das universum als ganzes ist schon perfekt, denke ich. wenn wir menschen zu viel scheisse bauen, werden wir automatisch von der bildfläche verschwinden. von daher doch eigentlich perfekt, oder?

nur ein perfektes wesen (gott oder ähnliches) hat das universum wohl nicht geschaffen. dann hätte es uns jedenfalls nicht miterschaffen. zudem könnte es ja dann gelegentlich noch regulierend eingreifen...

also vielleicht doch ein experiment eines unperfekten wesens? wer weiss, wie klein wir wirklich sind?!?



geschrieben von: Rücksitzpunk

Fällt mir gerade zu den Experimenten eines nicht perfekten Wesens ein:

Terry Pratchett - Die Wissenschaft (oder wars Geschichte *grübel*) der Scheibenwelt

Die Magier der Unsichtbaren Universität versuchen sich als Weltenschöpfer. Sie erschaffen Kleckse (der Dekan: "die haben sich wenigstens bemüht"), dann eine Krabbenzivilisation und zum Schluß Menschen... und müssen entsetzt mit ansehen, das der Versuch, den sie selbst als den schlechtesten ansehen, überlebt...

Sehr amüsant zu lesen. Ein bißchen Humor hilft bei der Betrachtung von solchen Themen durchaus.



geschrieben von: Nachtelbin

@Rücksitzpunk:
Ja, das Buch ist durchaus lesenswert..."Wissenschaft" ist schon richtig, vor allem den Begriff des "Lügen für Kinder" finde ich sehr passend...auch auf dieses Thema hier, zumal hier, denke ich mal, niemand wirklich das Astrophysikalische Wissen hat um eine "begründete" Theorie aufzustellen, mich eingeschlossen, deshalb jetzt ein, zwei vielleicht auf ebendiesen Lügen basierende Theorie von mir (geschlossen aus diversen inspirationsquellen).

1) Die Urknalltheorie hat jetzt eine gegentheorie erhalten, die wie schon weiter oben gesagt, darauf aufbaut, dass die Materie sich stellenweise "in unser All geschleust" hat und nicht alles auf einmal "da" war. Die Expansion wäre dadurch immernoch nicht widerlegt und auch weiterhin annehmbar.

2.) Schwarze Löcher sollen gar keine "Löcher" in dem Sinne sein (und somit auch keine Materie aus weißen Löchern (die eh nie belegt wurden) in eventuelle Paralleluniversen schleudern), sondern vereinfacht gesagt, hohle Kugeln aus Bose-Einstein-Kondensat, die Materie anziehen, diese während dessen ebenfalls in B-E-Kondensat umwandeln und somit immer weiter wachsen.

Eine Folgerung daraus (ab hier selfmade), könnte sein, dass die angeblich hohlen Kugeln (entweder in einer größeren Form, als die, die wir sehen oder in der Form, in die wir sie sehen (->immer mehr schildkröten, immer weiter abwärts)) unser Universum enthalten, das Bose-Einstein Kondensat sich im innern ab einem gewissem "sättigungsgrad" sozusagen, oder besser: schwellenwert, wieder in Wasserstoff umwandelt (der ja unser Universum zum größten Teil ausmacht) und sich im inneren entweder ausbreiten, quasi ein von-der-decke-tropfen-und-ausbreiten...oder vielleicht eine Art Wurmloch, ein "Bauchnabel" des Gravastars, der die Materie in die Mitte des hohlkörpers schleust, dort zerfällt und das "Universum" der Gravitation, die von der Hülle des G-Stars ausgeht aussetzt, welches sich somit ausdehnen würde. Am Rand angelangt, könnte sich die Materie wieder in B-E-Kondensat umwandeln und das ganze von vorne beginnen. Gut, soweit so gut, aber dann dürfte es keine Gravastars geben...oder doch? Vllt, weil der Gravastar von "außen" weiterhin Materie "aufnimmt", die ins innere bugsiert wird...dann könnten sich weitere G-Stars bilden, die Materie aufnehmen...usw...
ich weiß, dass diese Theorie garantiert keinen Wissenschaftlichen Attacken standhalten würde, aber es hat Spaß gemacht, meiner Kreativität gerade mal wieder freien Lauf zu lassen...

Ach ja, und "Perfekt" setzt menschliche Maßstäbe und menschliche Fragen, wie "für was ist es gedacht?" und: warum? vorraus, insofern kann man das universum nur unter einem bestimmten Aspekt als perfekt ansehen...

Die Nachtelbin



geschrieben von: Rücksitzpunk

*verneig*



geschrieben von: Colonaell

Erklärt mich für verrückt, aber ich habe meine eigene abgefahrene Theorie zum Universum...

Ich bemühe mich nicht, die Unendlichkeit zu erfassen...
Ich halte das Universum für ein ganzes, vielleicht eine Art Wesen, auf alle Fälle etwas, daß sich unserem Begriffsvermögen entzieht...

Wir Menschen/Intellegenz allgemein, auch in niederer Form könnte eine Art Selbsterklärungsversuch sein... Eine ganz neue Sichweise des Universums auf sich selbst, aus einem Maßstab den es selbst nie erlangen könnte...

Deshalb können wir es auch nicht begreifen, genausowenig wie eine Zelle von uns den menschen dessen Bestandteil sie ist begreifen könnte...


Da habt ihr sie, die abgespaceste Theorie ;-)



Zum Gruße
Col O'Naell



geschrieben von: Vesuv1666

@ decay:
wo kein Ende ist muß auch kein Anfang sein...

Gruß,
Vesuv



geschrieben von: decay73

@vesuv
...womit wir dann beim berühmten kreis angelangt wären...ohne anfang und ohne ende bis in alle ewigkeit...

ist doch eigentlich keine schlechte idee. die sache mit dem anfang und dem ende ist letztendlich doch zu eindimensional....

~decay~



geschrieben von: nostromo

Das Universum wird sich immer weiter ausdehnen, da es noch an dunkler Materie wächst, bis es in der Kälte des nichts erstarrt und sich dann selbst vom Rand her auflöst.

Die andere Möglichkeit wäre der ewige Kreislauf des Universums. Als es entstand, ist ein Anti-Universum mit Anti-Materie entstanden. Da im Anti-Universum die Zeit gegenläufig ist, ist die Entstehung des Einen, das Ende des Anderen.

Hä hä, denkt mal drüber nach! :D



geschrieben von: TrashStar

Solange hab ich jetzt nichts mehr geschrieben... nun aber:

und wenn das Universum eine Art Luftballon ist, was ist dann um den Luftballon herum? Er muss sich ja irgendwo befinden!

Genauso sieht es für mich mit der Theorie aus, ein Gott hätte es erschaffen. Was hat den Gott dann erschaffen??

Die Theorien packen für mich die Sache einfach nicht am Kern, versteht ihr? Wenn ich in die Sterne blicke, und angenommen meine Gedanken gehen weiter... zu anderen Planetensystemen.. Universen... vorbei an anderem Leben.... in ein Universum, das unseres beherbergt... vorbei an zig Dingen... und dann? Wo ist das Ende? Wo ist das räumliche Ende? Es gibt kein räumliches und auch kein zeitliches Ende, weil es nicht sein kann, das irgendwo *nichts* ist. Was soll denn nichts sein? Leerer Raum ist doch auch noch was, und wo hört es auf?

Ich möchte nur ein einziges Mal ganz oben stehen, und ALLES sehen können. Alle Zusammenhänge erkennen- und alle Möglichkeiten sehen, in der etwas existiert.
Ich möchte allwissend sein- mehr will ich doch gar nicht!

Genauso ist es allerdings, wenn ich nicht nach außen, sondern nach innen sehe. Meine Haut... eine Schuppe meiner Haut... das Atom... der Atomkern... und es geht doch immer noch kleiner, es wird immer noch weniger, theoretisch kann ich jedes winzige Ding in meiner Haut noch mal teilen! Und vielleicht sind ganz tief drinnen, in meiner Haut, auch kleine Menschen in einer Welt? Wer kann das ausschließen? Und wenn ich mich schneide verursache ich in zig Universen einen neuen Urknall?

Ich begreife das nicht! Ich kann die Unendlichkeit nicht befreifen! Ich werde verrückt, wenn ich zu sehr darüber nachdenke! Ist es nicht unfaßbar? Unendlichkeit?



geschrieben von: Menedemos

Ja, beim Gedanken an die Unendlichkeit kann einem ein kalter Schauder über den Rücken laufen.

Und noch ein Zitat extra für Miriam:

"Ich möchte lieber eine einzige Ursache begreifen als der König von Persien sein."
Demokrit von Abdera (5.Jhd.v.Chr.)



geschrieben von: MyDyingDream

Wen dieses Thema wirklich interessiert sollte dazu mal das Buch "Eine kurze Geschichte der Zeit" vom Atomphysiker Stephen W. Hawking lesen (bestimmt vielen bekannt, da Querschnittsgelähmt)
Dieses Buch befasst sich, ohne auf Formeln einzugehen (also auch für Leute ohne Physik Studium sehr interessant) mit den Fragen nach der Entstehung, Ausdehnung und der Endlichkeit bzw. Unendlichkeit des Universums, und liefert viele Denkanstösse.

Besonders interessant ist der Teil, in dem belegt wird, das Schwarze Löcher garnicht "Schwarz" sind, d.h. das kleine Partikel durchaus entweichen können .... eigentlich bedeutet ein schwarzes Loch auch nur, das die Anziehungskraft eines in sich zusammen gefallenen Sternes so gross wird, das sie das Licht zurückhält, also eine Kraft grösser als die Lichtgeschwindigkeit ....



geschrieben von: FallenSisko

Zitat:
Original geschrieben von Vesuv1666
Mir gefällt die Überlegung, daß das Universum sich bis zu einem gewissen Punkt ausdehnt und sich dann wieder soweit zusammen zieht wie beim Urknall und dann wieder auseinander usw. Natürlich in Abständen von Jahrmilliarden. Vielleicht gab es dann vorher schon mal eine Erde mit Menschen, die sich dieselben Fragen gestellt haben wie wir. Oder es gab damals einen komplett anderen Planeten mit komplett anderen Lebewesen.

Gruß,
Vesuv



Dieser Gedanke ist ja äußerst genial.

Wenn wir davon ausgehen...

1. das das Universum immer sich ausdehnt und am Ende wieder in einen Punkt zusammenfällt, also implodiert... und danach wieder expandiert nach dem Urknall.

2. Wenn wir davon ausgehen das Materie und Energie immer die gleiche Anzahl behalten. Denn nichts verschwindet einfach so im Univerum.

3. Das Prinzip "Zufall" immer gleichmäßig ist. Zum Beispiel werden Lottozahlen immer gleichmäßig gezogen. Das keine Zahl öfter als die andere gezogen wird. Es also ein Prinzip im Zufall gibt.

Dann können wir davonausgehen das die Planetenentstehung und Evolution immer gleich verläuft.

Auch unsere Handlungsweise ist imer dieselbe, da unsere biochemischen Prozesse/Verbindungen im Gehirn, auch immer gleich entstehen...

Das heißt dieses unser Universum hat vielleicht schon 100 000 mal existiert so wie wir es kennen und wir haben 100 000 mal die selben Handlungen vorgenommen. :D



geschrieben von: FallenSisko

Das tollste kommt ja noch.

Was ist dann mit Karma und Schicksal?!

Das würde doch alles in einem anderen Licht erscheinen lassen und erklärbar werden.



geschrieben von: Nachtfee

Ich habe mal eine Aufnahme zu diesem Thema gesehen. Aufnahmen vom Universum mit den modernsten Teleskopen (ich bin mir nicht mehr sicher, um welche Aufnahmegeräte es sich tatsächlich gehandelt hat und kenne mich dazu auch zu wenig damit aus). Jedenfalls ging es um Entfernungen von *umvorstellbar Große Zahl*. Man flog in Bildern immer weiter von der Erde weg...als säße man in einer Rakete...sah die Milchstraße verschwinden...und es ging immer weiter...Geräusche wurden auch aufgenommen. Ich fand es wahnsinnig beeindruckend, dass soetwas möglich ist ....doch irgendwann hörten die Messungen auf...der heutige Standpunkt...weiter können wir noch nicht blicken... aber ein Ende des Universums ist trotzdem nicht in Sicht. Diese Aufnahmen waren wirklich schon beängstigend.
Gleichzeitig kann ich aber auch nicht daran glauben, dass das alles von irgendeinem Gott oder ähnlichem geschaffen worden sein soll. Mir erscheinen diese Dimensionen selbst für einen "allmächtigen" Gott zu groß...



geschrieben von: TrashStar

Hallo Nachtfee,

das kenne ich auch- es ist ein kurzer Film, der "10 hoch" heißt. Wenn die Kamera sich nicht mehr weiter entfernt, geht die Kamera wieder ganz nah heran, bis man feststellt, das auch die kleinsten Teile noch unbekannt sind.

Fand ich übrigens auch sehr beeindruckend!



geschrieben von: FallenSisko

Zitat:
Original geschrieben von OrcaDesign
@Sisko:

immerhin wären Reinkarnationen damit erklärbarer, stimmt. Man würde der Einfachheit halber immer wieder als sich selber geboren werden ;).

Allerdings der Punkt mit dem Kharma und dem Schicksal... hmm... mir ist daraufhin spontan eingefallen, was dann wohl die Menschen im ersten Zyklus gemacht haben?! Bei ihnen kann es dann ja kein Schicksal gegeben haben, der Logik Deiner Ausführung nach - oder hab ich da gerade einen Denkfehler begangen bzw. etwas mißverstanden?!

Gruß,
Orca



Vielleicht solltest du es nicht als statisch, sondern als aufeinander aufbauend betrachten. Das heißt Karma hat keine feste Größe sondern verändert sich mit jedem Durchlauf. Wird mal mehr mal weniger und fing mal mit nichts an... irgendwie so ;)

Vielleicht ist es genau das Karma, das doch wiederrum jeden Durchlauf des Universums, anders entwickeln läßt. Und wenn das stimmt, dann hat der Buddhismus Recht.

Ich glaub die Theorie ist noch nicht so ganz schlüssig.

Sorry ich les grad ein Buch vom Dalai Lama :D



geschrieben von: Feuervogel

Zitat:
Original geschrieben von Nachtelbin
2.) Schwarze Löcher sollen gar keine "Löcher" in dem Sinne sein (und somit auch keine Materie aus weißen Löchern (die eh nie belegt wurden) in eventuelle Paralleluniversen schleudern), sondern vereinfacht gesagt, hohle Kugeln aus Bose-Einstein-Kondensat, die Materie anziehen, diese während dessen ebenfalls in B-E-Kondensat umwandeln und somit immer weiter wachsen.



MyDyingDream hat schon gesagt, dass schwarze Löcher Überreste von Sternen sind, deren Anziehungskraft so groß ist, dass Licht nicht mehr entweichen kann.
Ich studiere auch nicht Physik, möchte aber doch ein paar (wahrscheinlich fehlerbehaftete, jeder der es besser weiß, soll mich korrigieren) Anmerkungen machen:
Ein Bose-Einstein-Kondensat ist eine Menge von Teilchen, die sich alle in exakt dem gleichen Zustand befinden. Das betrifft Schwingung, Spin, etc.
Ein schwarzes Loch ist ein Neutronenstern, d.h. ein Stern, der nicht mehr aus Atomen, sondern aus Neutronen besteht. Im Prinzip kann man sich das so vorstellen, dass die Elektronen der Hülle in den Kern gedrückt werden. Dadurch wird einerseits der Kern elektrisch neutral, und andererseits kann sich Atomkern direkt an Atomkern lagern. Die Dichte ist damit unvergleichlich hoch. In einem Kubikzentimeter Neutronensternmaterial ist somit tonnenweise Materie gepackt.
Dadurch ist die Graviatationskraft eines (großen) Neutronensterns so groß, dass selbst sichtbares Licht - das ebenfalls über Masseaspekte verfügt - nicht mehr entweichen kann. Niederfrequentes Licht sowie gewisse elektromagnetische Wellen werden aber immer noch ausgestrahlt. Das erklärt das "schwarz", warum aber Loch?
Man hat einige Aspekte der Relativitätstheorie so visualisiert: Die Welt ist im Prinzip ein gespanntes, elastisches Tuch. Wenn ich nun Materie auf dieses Tuch lege, dann verformt dieses das Tuch (den Raum). Wenn ich ganz viel Materie auf das Tuch lege, dann entsteht - genau, ein Loch!

So, genug gelehrmeistert, hier die Prüfung:
Definiere den Begriff Universum und nenne drei Beispiele.

Feuervogel



geschrieben von: MyDyingDream

Das Universum mit unserem Menschlichen Verstand erklären zu wollen ist eh ein Witz. Dazu sagte Albert Einstein mal einen klugen Satz:

"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."

Ich persönlich würde den Begriff Universum einfach mit "Allumfassend" definieren, den ALLES gehört zum Universum.
Das erspart auch die Frage nach dem Ende oder den Anfang ... es gab nichts von beiden.

Aber wie kann etwas existieren ohne entstanden zu sein? Durch eine Paradoxon das wir Menschen nicht verstehen.

Dazu noch ein schönes Zitat von Herrn Einstein:

"Das Unverständlichste am Universum ist im Grunde, daß wir es verstehen können."

Wir müssen einfach versuchen unseren Geist soweit auszubreiten das er das Universum verstehen kann, und nicht das Universum in Begriffe und Grenzen zu setzen damit wir es verstehen können. (Auch diese Anregung kam schon von Albert *g*)



geschrieben von: Elodia21

Ich denke da genau wie Du, denn ich kann es mir auch nicht vorstellen, daß das Universum unendlich ist. Genau so wie ich nicht an die Theorie mit dem Urknall glaube. Begründen kann ich das nicht, aber wir Menschen versuchen immer alles unbegreifliche zu erklären. Doch muß man glauben was die Wissenschaftler uns erzählen? ich glaube nicht.

Ich denke auch daß wir diese Frage wohl nie lösen werden.
und wenn würden wir es doch nicht verstehen...



geschrieben von: Hirnbrand

Ich weiss nicht warum sollte es nicht unendlich sein?? stellt euch die unendlichkeit nicht immer als eine grade vor die nie aufhört?? na wer kann mir noch mehjr unendliche strekcen nennen(ich gehe hier nicht von der mathematik asu....)!!
zum beispiel in einem kreis ist eine unendliche strecke!!!!oder hasst du schon mal einen kreis gesehen der ein anfang und ein ende hatt?? ich nicht ;P

und woher sich das alles ergeben hatt??? wer weiss das ?? und warum wollt ihr das wissen`?? (sagt nicht :" es interresiert uns :P) na gut als philosoph mus sman natürllich alles hinterfragen aber auf fragen auf die man keine antworten bekommen kann(na gut man rechnet auch sachen aus wo man im endeffekt keine lösung bekommt) muss man sich nicht versteifen!
Interresant(wie in der mathematik) ist doch das WARUM bekomme ich keine antwort(hier schneidet sich die philosophie mit der psichologie[auch sehr interresant])

Ich bin der meinung das die meisten mysterien eine absolut einfache lösung haben!!ich kann euch keine beispiele nennen mir fallen keine ein aber ich denke gegensätze ziehen sich an und d.h. :Eine extrem schwierige roblemathik hatt eine ganz einfache lösung........

naja oder so ähnlich *gg*

also mfg Hirnbrand
ps: plz posted eure meinung :P(wie auch sonst?)



geschrieben von: Edmund

Zitat:
Original geschrieben von Elodia21
Genau so wie ich nicht an die Theorie mit dem Urknall glaube. Doch muß man glauben was die Wissenschaftler uns erzählen? ich glaube nicht.


Da muss ich dir jetzt aber entschieden widersprechen.

Erstens einmal sagt die Wissenschaft nicht, der Urknall sei erwiesen. Sie kann die Ausdehnung des Universums bis zu einem gewissen Zeitpunkt wo es noch sehr klein und dicht war, zurückverfolgen. Aber was davor war, ist momentan Spekulation. Vielleicht entstand es durch eine Fluktuation in einem Quantenvakuum in einem Multiversum; vielleicht hat sich das Universum davor zusammengezogen; vielleicht ist unser Universum auch nur ein Laborexperiment von Ausserirdischen in einem anderen Universum...

Und zweitens sind die Wissenschaftler nunmal die Fachleute auf jeweils ihrem speziellen Gebiet; es sind die, welche am meisten über diese Fragen wissen. Von daher ist es zunächst einmal ratsam, wenn man selber kein Experte ist, der Meinung des Experten zu vertrauen. Besser ist es natürlich, selber nachzuvollziehen, warum eine bestimmte Lehrmeinung vorherrscht, aber dazu braucht man natürlich Zeit. Ich finde es jedenfalls sehr unklug einfach pauschal zu sagen: "Das glaube ich nicht, ich weiss auch nicht wieso."



geschrieben von: Hirnbrand

genau deswegen haben wissenschaftliche beiträge zu einem philosophischen thema keine bedeutung! bei der philosophie geht es um das wäre wenn und das wie kann es sein das obwohl das und das...... naja......



geschrieben von: dark.existence

um die diskussion vielleicht wieder in gang zu setzen würd ich gern meine gedanken zu diesem thema kundtun:

weshalb es entstanden ist und was der auslöser war liegt natürlich ausserhalb meiner vorstellungskraft. jedoch halte ich besonders den gedanken, dass ein universum aus materie sowie eines aus antimaterie entstanden ist, für... naja sehr interessant.
um den begriff unendlichkeit zu definieren, erscheint mir das beispiel mit dem zweidimensionalen wesen in einem 3D gebilde wie bspw. einer kugel für sinnvoll. für dieses wesen ist die strecke unendlich, da eine kugel wie bereits gesagt kein anfang und kein ende besitzt. für ihn ist keine krümmung wahrnehmbar. wieso sollte es sich mit uns nicht genauso verhalten, also dass uns 3D menschen nicht die komplexität des ganzen bewusst wird? es ist wohl nur aus einer übergeordneten sichtweise zu verstehen und übersteigt einfach die grenzen unseres verstandes...

dass das universum bis in die unendlichkeit expandieren wird und nicht wie oftmals angenommen wieder kollabieren könnte, halte ich übrigens auch für möglich.
aber was, wenn es sich solange ausbreiten würde, bis der gesamte "schwung" des urknalls nachgelassen hat und das universum vollständig erkaltet ist? es würde vollständig resignieren und nicht würde mehr passieren, oder liege ich da falsch? denn auch der brennstoff aller sterne, also der gesamt existenten sichtbaren materie ist begrenzt und würde nach einer unvorstellbar langen zeit zuneige gehen. bleibt nur die frage, worin der sinn eines solchen vorgangs liegt. etwas entsteht, breitet sich aus und stirbt langsam ab... ist es nicht wiedersprüchlich, da meist alles in einen immer wiederkehrenden zyklus eingebunden ist? ja, meine gedanken weisen grobe lücken auf... ich hoffe ihr könnt sie versuchen weiterzuführen bzw. zu wiederlegen! aufgeschnappt hab ich das übrigens hier



geschrieben von: Suicide-Smurf

Zitat:
Original geschrieben von Feuervogel
MyDyingDream hat schon gesagt, dass schwarze Löcher
Ein schwarzes Loch ist ein Neutronenstern, d.h. ein Stern, der nicht mehr aus Atomen, sondern aus Neutronen besteht. Im Prinzip kann man sich das so vorstellen, dass die Elektronen der Hülle in den Kern gedrückt werden. Dadurch wird einerseits der Kern elektrisch neutral, und andererseits kann sich Atomkern direkt an Atomkern lagern. Die Dichte ist damit unvergleichlich hoch. In einem Kubikzentimeter Neutronensternmaterial ist somit tonnenweise Materie gepackt.
Dadurch ist die Graviatationskraft eines (großen) Neutronensterns so groß, dass selbst sichtbares Licht - das ebenfalls über Masseaspekte verfügt - nicht mehr entweichen kann. Niederfrequentes Licht sowie gewisse elektromagnetische Wellen werden aber immer noch ausgestrahlt. Das erklärt das "schwarz", warum aber Loch?
Man hat einige Aspekte der Relativitätstheorie so visualisiert: Die Welt ist im Prinzip ein gespanntes, elastisches Tuch. Wenn ich nun Materie auf dieses Tuch lege, dann verformt dieses das Tuch (den Raum). Wenn ich ganz viel Materie auf das Tuch lege, dann entsteht - genau, ein Loch!

So, genug gelehrmeistert, hier die Prüfung:
Definiere den Begriff Universum und nenne drei Beispiele.

Feuervogel


Interessant ist auch, dass bei einer Ansammlung von Materie die Zeit langsamer ablaeuft. Bei einem schwarzen Loch wurede so die Zeit im Vergleich zur Erde fast stillstehen.
Lustig waere dann wohl, wenn man sich wieder vom schwarzen Loch entfernen wuerde und z.b zur Erde zurueckkehren wuerde.
Auf der Erde waeren dann viele Jahre vergangen, wobei man selbst z.b nur 1 tag gealtert ist..

Eine Reise in die Zukunft fuer den schwarzloch tourist *g* (ohne rueckfahrkarte).... : o



geschrieben von: Kehlendir

...

ich stele mir immer vor dass das universum nichts anderes ist als ein planet... eine kugel... wenn wir weit genug sehen könnten würden wir uns bald irgendwann selbst wieder sehen...

was wenn wir uns in einer glakugel befinden.. das ganze all in einer glaskugel... wir stehen in irgendeinem regal einer unbekannten spezies und verstauben... einmal hat jemand dran gerüttelt, wie an so einem teil in dem schneeimitat zeugs drinne ist und wenn man es schüttelt schneit es über einem motiv, und als dieses etwas gerüttelt hat sind wir halt kaput gegangen.. urknall.... seit dem hat sich niemand mehr um uns gekümmert...
gott ist dann ein kind das ab und zu mit seiner kugel spielt...


ein kleines hirngesprinnst meiner seits...
kehlendir



geschrieben von: Suicide-Smurf

Zitat:
Original geschrieben von Methos
[B]@ Feuervogel
Ich kann mich irren aber ein Schwarzes Loch und ein Neutronenstern sind doch nicht das selbe. Gibt es nicht diese drei Grundaufteilungen nach dem Sterben eines Sternes: Weißer Riese, Neutronenstern, Schwarzes Loch. Erst wirken die Elekronen dem Gravitationsdruck entgegen dann die Neutronen und wenn der Stern zu viel Masse besitzt, können auch diese nicht mehr genügend Druck aufbringen, um zu verhindern, dass der Stern zu einem Schwarzen Loch kollabiert. Oder hab ich das falsch verstanden?



hatte es auch so in Erinnerung
aber...ist ein weisser Zwerg und ein weisser Riese das gleiche..? Kenn nur den Begriff weisser Zwerg...need Aufklaerung


Gruß



geschrieben von: deadsoul

... was wäre, wenn das universum nur der Geist eines einzigen Wesens wäre...

wären wir dann universen für wiederum andere?!

..naja ich fand den gedanken damals ganz nett..:)



geschrieben von: dark.existence

und was ist wenn es einfach nur existiert und keine besondere, höhere bedeutung hat? ich weiß, ein ziemlich unbefriedigender gedanke... aber wer weiß, vielleicht ist es so banal ;)

ich glaub bei man in black im vorspann oder so war auch eine szene, in der sich die perspektive immer weiter entfernt hat und am ende das gesamte universum eine murmel ausserirdischer wesen war die damit spielten :D ich finds unwahrscheinlich aber wieso nicht?



geschrieben von: Gevatter Tod

Zitat:
Original geschrieben von dark.existence

dass das universum bis in die unendlichkeit expandieren wird und nicht wie oftmals angenommen wieder kollabieren könnte, halte ich übrigens auch für möglich.
aber was, wenn es sich solange ausbreiten würde, bis der gesamte "schwung" des urknalls nachgelassen hat und das universum vollständig erkaltet ist? es würde vollständig resignieren und nicht würde mehr passieren, oder liege ich da falsch? denn auch der brennstoff aller sterne, also der gesamt existenten sichtbaren materie ist begrenzt und würde nach einer unvorstellbar langen zeit zuneige gehen. bleibt nur die frage, worin der sinn eines solchen vorgangs liegt. etwas entsteht, breitet sich aus und stirbt langsam ab... ist es nicht wiedersprüchlich, da meist alles in einen immer wiederkehrenden zyklus eingebunden ist? ja, meine gedanken weisen grobe lücken auf... ich hoffe ihr könnt sie versuchen weiterzuführen bzw. zu wiederlegen! aufgeschnappt hab ich das übrigens



Nicht alles hat einen Sinn. Wenn sich das Universum, statt eines Tages im "Big Crunch" zu verschwinden sich bis in alle Ewigkeiten ausdehnt, wird es ein unwahrscheinlich dunkler, kalter und leerer Raum werden.
Die Frage, ob die Expansion irgendwann abnimmt und sich umkehrt, hängt an der Menge dunkler Materie im Universum. Da man noch keine Möglichkeit gefunden hat, diese auszumachen kann man nur Mutmaßungen über sie anstellen. Wenn genug Materie zusammenkommt, reichen deren Gravitionskräfte, um die Expansion eines Tages umzukehren, wenn nicht erwartet uns alle ein kühles, dunkles Grab.





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