German Gothic Board
Nachtwelten | Gothic Board | Gothic Chat | Boardarchive |
Zitat:
Original geschrieben von unquiet grave
unser physikleher meinte, dass die momentane physik es so sieht, dass das universum begrenzt ist, aber unendlich 'dehnbar'.
stell dir vor, du bist in einem luftballon und fliegst gegen die ballonwand; die wand wird sich dehnen, aber du bist immernoch im luftballon. man kann also nicht an den 'rand des universums' gelangen, weil überall wo sich materie befindet, das universum ist. man kann ja auch nicht über seinen schatten springen.
Zitat:
Original geschrieben von Vesuv1666
Mir gefällt die Überlegung, daß das Universum sich bis zu einem gewissen Punkt ausdehnt und sich dann wieder soweit zusammen zieht wie beim Urknall und dann wieder auseinander usw. Natürlich in Abständen von Jahrmilliarden. Vielleicht gab es dann vorher schon mal eine Erde mit Menschen, die sich dieselben Fragen gestellt haben wie wir. Oder es gab damals einen komplett anderen Planeten mit komplett anderen Lebewesen.
Gruß,
Vesuv
Zitat:
Original geschrieben von OrcaDesign
@Sisko:
immerhin wären Reinkarnationen damit erklärbarer, stimmt. Man würde der Einfachheit halber immer wieder als sich selber geboren werden ;).
Allerdings der Punkt mit dem Kharma und dem Schicksal... hmm... mir ist daraufhin spontan eingefallen, was dann wohl die Menschen im ersten Zyklus gemacht haben?! Bei ihnen kann es dann ja kein Schicksal gegeben haben, der Logik Deiner Ausführung nach - oder hab ich da gerade einen Denkfehler begangen bzw. etwas mißverstanden?!
Gruß,
Orca
Zitat:
Original geschrieben von Nachtelbin
2.) Schwarze Löcher sollen gar keine "Löcher" in dem Sinne sein (und somit auch keine Materie aus weißen Löchern (die eh nie belegt wurden) in eventuelle Paralleluniversen schleudern), sondern vereinfacht gesagt, hohle Kugeln aus Bose-Einstein-Kondensat, die Materie anziehen, diese während dessen ebenfalls in B-E-Kondensat umwandeln und somit immer weiter wachsen.
Zitat:
Original geschrieben von Elodia21
Genau so wie ich nicht an die Theorie mit dem Urknall glaube. Doch muß man glauben was die Wissenschaftler uns erzählen? ich glaube nicht.
Zitat:
Original geschrieben von Feuervogel
MyDyingDream hat schon gesagt, dass schwarze Löcher
Ein schwarzes Loch ist ein Neutronenstern, d.h. ein Stern, der nicht mehr aus Atomen, sondern aus Neutronen besteht. Im Prinzip kann man sich das so vorstellen, dass die Elektronen der Hülle in den Kern gedrückt werden. Dadurch wird einerseits der Kern elektrisch neutral, und andererseits kann sich Atomkern direkt an Atomkern lagern. Die Dichte ist damit unvergleichlich hoch. In einem Kubikzentimeter Neutronensternmaterial ist somit tonnenweise Materie gepackt.
Dadurch ist die Graviatationskraft eines (großen) Neutronensterns so groß, dass selbst sichtbares Licht - das ebenfalls über Masseaspekte verfügt - nicht mehr entweichen kann. Niederfrequentes Licht sowie gewisse elektromagnetische Wellen werden aber immer noch ausgestrahlt. Das erklärt das "schwarz", warum aber Loch?
Man hat einige Aspekte der Relativitätstheorie so visualisiert: Die Welt ist im Prinzip ein gespanntes, elastisches Tuch. Wenn ich nun Materie auf dieses Tuch lege, dann verformt dieses das Tuch (den Raum). Wenn ich ganz viel Materie auf das Tuch lege, dann entsteht - genau, ein Loch!
So, genug gelehrmeistert, hier die Prüfung:
Definiere den Begriff Universum und nenne drei Beispiele.
Feuervogel
Zitat:
Original geschrieben von Methos
[B]@ Feuervogel
Ich kann mich irren aber ein Schwarzes Loch und ein Neutronenstern sind doch nicht das selbe. Gibt es nicht diese drei Grundaufteilungen nach dem Sterben eines Sternes: Weißer Riese, Neutronenstern, Schwarzes Loch. Erst wirken die Elekronen dem Gravitationsdruck entgegen dann die Neutronen und wenn der Stern zu viel Masse besitzt, können auch diese nicht mehr genügend Druck aufbringen, um zu verhindern, dass der Stern zu einem Schwarzen Loch kollabiert. Oder hab ich das falsch verstanden?
Zitat:
Original geschrieben von dark.existence
dass das universum bis in die unendlichkeit expandieren wird und nicht wie oftmals angenommen wieder kollabieren könnte, halte ich übrigens auch für möglich.
aber was, wenn es sich solange ausbreiten würde, bis der gesamte "schwung" des urknalls nachgelassen hat und das universum vollständig erkaltet ist? es würde vollständig resignieren und nicht würde mehr passieren, oder liege ich da falsch? denn auch der brennstoff aller sterne, also der gesamt existenten sichtbaren materie ist begrenzt und würde nach einer unvorstellbar langen zeit zuneige gehen. bleibt nur die frage, worin der sinn eines solchen vorgangs liegt. etwas entsteht, breitet sich aus und stirbt langsam ab... ist es nicht wiedersprüchlich, da meist alles in einen immer wiederkehrenden zyklus eingebunden ist? ja, meine gedanken weisen grobe lücken auf... ich hoffe ihr könnt sie versuchen weiterzuführen bzw. zu wiederlegen! aufgeschnappt hab ich das übrigens