[obskure Frage] - German Gothic Board

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obskure Frage

(Klicke hier, um das Thema mit vollen Farben / Abbildungen zu betrachten)



geschrieben von: Der Hexer

Seid gegrüßt.

Mir wurde unlängst folgende Frage gestellt, mit der Bitte um schnelle
Antwort. Konnte bisher leider keine zwingende Antwort finden. Vielleicht
hat einer von Euch eine Idee:

Wenn eine E-Lok von Norden nach Süden fährt, und der Wind von Westen weht,
wohin weht dann der Dampf?



geschrieben von: chuckysbraut

Da es sich um eine E-Lok handelt, würde ich sagen die Frage stellt sich gar nicht, denn die dampft doch gar nicht.



geschrieben von: Der Hexer

Das ist es! Und eine schnelle Antwort noch dazu.
Manchmal habe ich wirklich eine lange Leitung.

Leider wurde mir schon wieder eine Aufgabe gestellt,
zu der mir nichts einfällt. Hier der Wortlaut:

"Reinhart will Anna, die Tochter des Poseidon, verführen.
Poseidon ist abgeneigt. Er verspricht aber einzuwillgen,
falls Reinhart folgende Probe besteht:

In Gegenwart des Poseidon muß Reinhart von zwei Briefen,
von denen einer Ja und der andere Nein enthält, denjenigen
auswählen, der Ja enthält.
Was Poseidon verschweigt: beide Briefe enthalten das Wort Nein!

Reinhart erfährt, rechtzeitig vor der Probe, von dieser Falle
des Poseidon.
Reinhart besteht die Probe. Wie hat er das geschafft?"



geschrieben von: SinRaziel

Indem er Poseidon fragt, ob er was dagegen hat, seine Tochter zu verführen und ihm das Öffnen der Umschäge überlässt? Beide Male lautet die Antwort "Nein"
:D

Nein, mal im Ernst, ich kenn die Frage. Meines Wissens nach wählt er einen Umschlag aus und sagt dann zu Poseidon, er möchte den anderen Umschlag öffnen. Da dort logischerweise ein "Nein" enthalten ist, braucht er seinen nicht zu öffnen, denn er muss ja den Umschlag mit "Ja" haben - anderenfalls würde Poseidon sich bekennen müssen, geschummelt zu haben, also lässt er es zu.



geschrieben von: Celtvis

Falsches Subforum.

Verschoben.

Celtvis



geschrieben von: belladonna

Ich hab auch ne Frage. Inzwischen weiß ich die Antwort, aber bin nicht von allein drauf gekommen.

Da sind erstmal zwei Wege, der eine führt ins Paradies der andere in die Hölle. Man weiß aber nicht welcher Weg welcher ist. An dieser Weggabelung steht ein Haus. In diesem Haus wohnen Zwillinge. Von dem einen weiß man daß er immer die Wahrheit sagt, von dem anderen daß er immer lügt. Man darf nur eine Frage stellen um herauszufinden welcher Weg ins Paradies führt. Man weiß aber nicht welcher von beiden gerade in der Tür steht. Welche Frage muß man nun stellen um herauszufinden welcher Weg ins Paradies führt?



geschrieben von: Jester

In dem Falle fragst du den Zwilling, welchen du an der Weggabelung triffst welchen Weg sein Bruder dir weisen würde und nimmst dann einfach den anderen.

Steht der Lügner an der Gabelung, so wird er dir genau den Weg zeigen, welcher der Aufrichtige dir nicht gezeigt hätte. Er wird also auf den Weg in die Hölle deuten. Du gehst also den anderen Weg.

Steht jener an der Gabelung der die Wahrheit spricht, so wird er dir wahrheitsgemäß den Weg zeigen, welchen dir der Lügner gezeigt hätte, und der hätte dir ja den falschen gezeigt, also meidest du diesen Weg.



geschrieben von: belladonna

Genau! Ich war damals zu blöd selbst drauf zu kommen, was habe ich rumgerätselt:D



geschrieben von: Der Hexer

Seid gegrüßt.

@belladonna, alle: Mir ist spontan eine schöne
Verallgemeinerung Deiner Aufgabe eingefallen.
Sie geht wie folgt:

An der Gabelung der Wege zu Paradies sowie Hölle stehe
wieder ein Haus. In diesem wohnen nun aber nicht zwei
Personen, sondern allgemeiner endlich viele Personen,
mind. aber zwei. Die Anzahl der Personen sei bezeichnet
durch N (N natürliche Zahl, N>=2). Die Personen seien
bezeichnet durch p1,...,pN. Jede einzelne Personen sagt
entweder immer die Wahrheit oder lügt immer. Jede Person
weiß, wer von den anderen die Wahrheit sagt oder lügt.

Ein Passant darf einer Person seiner Wahl, diese
Person sei pZ (2<=Z<=N), genau eine Frage F stellen;
F darf nur mit "Ja" oder "Nein" zu beantworten sein.

Der Clou: Der Passant bekommt als Antwort nun nicht
einfach die Antwort von pZ.
Sondern die Bewohner des Hauses machen etwas Seltsames:
Alle stellen sich spontan und auf zufällige Weise in einer
Reihe (pA,...,pZ) auf. Am Kopf der Reihe steht also die Person
pA. Das Ende der Reihe bildet die Person pZ.
Zum Beispiel (N=3): (p2, p1, p3).

Das Entscheidende: Die Antwort schließlich, die der
Passant erhält, ist wie folgt bestimmt (an obigem Beispiel):
Es ist die Antwort, die p3 liefert als Antwort auf die Frage, was p1
auf die folgende Frage sagen würde: "Welche Antwort liefert p2
auf die Frage F des Passanten?"
Die Personen spielen sozusagen "Stille Post", und der Passant
bekommt die Antwort der letzten Person der Reihe.
Diese Art der Antwortfindung nenne ich Verkettung.

Spezialfall: Die Frage von "belladonna" ist der Spezialfall
N=2.

Meine Frage nun: Es sei N=>2 beliebig, aber fest gewählt.
Der Passant habe die zusätzliche Information, daß die Anzahl
der Lügner in dem Haus eine gerade Zahl ist.
Kann er durch Stellen einer Frage F, zu den oben dargestellten
Bedingungen, den Weg ins Paradies finden?

Bemerkung: Wer Vorstehendes verstanden hat, wird die
Lösung zu dem (kleinen) Problem von "belladonna" nie wieder
vergessen.



geschrieben von: rosenkind

@Der Hexer

was bist du beruflich? :D



geschrieben von: Morri

Das ist eine rethorische Frage, oder?

Mathematiker.

Ich habe noch ein Rätsel, das einige sicherlich schon kennen (überlasst es bitte denen, die es noch nicht kennen):

Ein Bauer möchte einen Wolf, ein Schaf und einen Korb Äpfel mit seinem Kahn über einen Fluss bringen.
Leider ist es nun so, dass er in dem Kahn immer nur sich selbst und einen Teil seiner "Transportgüter" übersetzen kann, da der Kahn sonst kentern würde.
Würde er den Wolf und das Schaf auf einer Seite zusammen zurücklassen, würde der Wolf das Schaf töten, bevor der Bauer zurück ist; würde er hingegen das Schaf mit den Äpfeln zurücklassen, würde das Schaf die äpfel fressen. Wolf und Äpfel kann er allerdings beruhigt zusammen zurücklassen, da der Wolf kein Anhänger des Vegetarismus ist.

Wie stellt der Bauer es nun an, all die Flora und Fauna unangeknabbert auf die andere Flusseite zu schaffen?



geschrieben von: Seneca

Zitat:
Original geschrieben von Morri
Das ist eine rethorische Frage, oder?

Mathematiker.



Definitiv kein Rhetoriker, aber mitunter eine Bereicherung ;)

Die Antwort ist aber simpel:
Auf der ersten Fahrt nimmt der Bauer das Schaf mit auf die linke Seite und fährt leer zurück. Auf der nächsten Fahrt nimmt er den Wolf mit auf die linke Seite und das Schaf mit zurück auf die rechte Seite. Damit das Schaf die Äpfel nicht frisst wandern diese auf der folgenden Fahrt mit zum Wolf auf die linke Seite, das Schaf bleibt alleine rechts zurück.
Der Bauer fährt nun wieder leer zum Schaf und setzt auf der letzten Fahr mit diesem über.



geschrieben von: mathea

Das Schaf kann also auch nicht allein bleiben?



geschrieben von: Jester

Doch kann es, und war es in Senecas Lösung doch auch!



geschrieben von: mathea

Dann könnte man doch das Schaf rüber schiffen, dann den Wolf und dann die Äpfel. Das Schaf hätte Zeit genug zu verschwinden bevor der Wolf kommt und die Äpfel wären sicher.



geschrieben von: Jester

Das wäre aber eine Verfälschung des Versuchsaufbau, es geht darum das die Dinge am Ufer stehen/liegen bleiben. Wenn man so freimütig wäre soclhe Rätsel dermassen vereinfachen würde ich im ersten Falle auch einfach mein TomTom-GPS-System befragen welche Strasse in den Himeml führt und gleich auch schauen ob dort Stau sein könnte und nen Mc Donalds unterwegs für meine Verköstigung sorgt. ;)



geschrieben von: mathea

Entschuldige meine Dummheit, aber augenscheinliche verstehe ich das Problem nicht. Ich bin froh, dass nicht jeder so Einfältig ist wie ich.



geschrieben von: Jester

Hey, ich hoffe doch das du dich jetzt nicht von mir angegriffen fühlst, den ndas würde mich ein wenig erschüttern! Sollte nur ein kleiner Scherz auf niemandens Kosten sein.

Nei ,es ist lediglich so, dass in diesem Rätsel einfach davon ausgegangen wird, das, so man ein Tier oder die Äpfel über den Fluss schifft, diese dann an Ort und stelle stehen bleiebn. MAn bindet sie auch nicht weit genug von einander an, damit sie sich nicht tun können, und man verpasst dem Wolf auch keinen Maulkorb. Die Regeln für diese Rätsel sidn immer so eng gesteckt, das wirklich nur die eine Lösung möglich ist, damit auch wirklich eine kleien Herausforderung besteht das Problem zu lösen. Nimmt man nähmlich diesen engen Rahmen weg, so wäre zum Beispiel obiges Rätsek nach heutigen Standards in tausend und einem Weg zu lösen!



geschrieben von: mathea

Schon ok, die Rätsel, insbesondere das Letzte, waren mir nicht bekannt. Danke für deine ausfürliche Erklärung.



geschrieben von: Dark_Dagon

ähm ... er sagt nicht da es sich nicht um eine frage handelt ???



geschrieben von: Belgarion

Zitat:
Original geschrieben von Dark_Dagon
ähm ... er sagt nicht da es sich nicht um eine frage handelt ???
würd ich auch sagen. allerdings ist dann die frage, warum es nur ein einziger ist... oder spielt das keine rolle?

das erinnert mich an einen klassenkameraden, der damals, als die letzte klausur im halbjahr für seine deutsch-note irrelevant war, nach 3min seine klausur abgab. dort hatte er reingeschrieben: "Sehr geehrte Frau A., leider sehe ich mich nicht in der Lage, eines der 3 Themen zu beantworten. Mit freundlichen Grüßen, Makus S."

nur hatte der dann für's nix sagen/schreiben ne 6 bekommen... ;)



Ich hätt auch was für Mathe-Anfänger :D :

Zwei Züge fahren von A nach B und wieder zuürck. Beide fahren gleichzeitig los. Der erste Zug fährt beide Strecken mit 100km/h, der zweite fährt von A nach B nur 50km/h. Wie schnell muss er fahren, damit er gleichzeitig mit dem ersten Zug wieder in A ankommt...?



geschrieben von: SinRaziel

Grinst.. gute Antwort!

Ich finde diese Art von Fragen sehr interessant, hoffe aber, dass hier jetzt nicht jeder mit seinen Mathekenntnissen angeben muss.

1. Mathefragen hab ich damals in der Schule schon gehasst.
2. Mathefragen sind langweilig.
3. Ich bin zu doof für alle Sorten von Mathefragen, die Logik erfordern und wo ich keinen Taschenrechner benutzen kann.

Eine kleine Anekdote zum Thema Mathegenies hätte ich da noch:
Mit ein paar Freunden haben wir Scene It gespielt (Filmquiz, für alle, die es nicht kennen). Da gab es dann die Sequenz "Hinweise auf den Film" und auf dem Bildschirm stand "3 + 4".

.. alle brüllten gleichzeitig "SIEBEN" - und unsere Mathe-LK-Lady wusste die Antwort bis zum Schluss des Countdowns nicht.

Raz,
:D Schule: Sprachengenie :D



geschrieben von: Belgarion

Zitat:
Original geschrieben von SinRaziel
3. Ich bin zu doof für alle Sorten von Mathefragen, die Logik erfordern und wo ich keinen Taschenrechner benutzen kann.



na dann: welcher film ist gesucht?

Fiese zahnbehandlung aus 64 mm²

:D



Zitat:

.. alle brüllten gleichzeitig "SIEBEN" - und unsere Mathe-LK-Lady wusste die Antwort bis zum Schluss des Countdowns nicht.

hätt die mal lieber filme geschaut anstatt zu lernen... ;)



geschrieben von: SinRaziel

Mein Taschenrechner tilt.

Wusste gar nicht, dass die Zahnfee in 8 mm mitgespielt hat? :D

Raz



geschrieben von: Der Hexer

Seid gegrüßt.

@SinRaziel: Als Sprachgenie bist Du ein Kenner
von Wort-Rätseln der Art "Um die Ecke gedacht"
(siehe z.B. Die Zeit-Magazin), so ist anzunehmen.
Der Vielfalt zuliebe daher einmal ein Worträtsel:

Wer ist sie:
"Ei hat eine, sie selbst hat ihresgleichen zwei."

@Belgarion: Müssen A und B verschieden sein?
Falls A und B verschieden sind, wird Deine Frage
auch eher zu einer physikalischen Frage, denn
der zweite Zug müßte auf dem Rückweg "unendlich
schnell" fahren.
Andererseits gilt: Ein Zug, der sich mit Über-Licht-
geschwindigkeit fortbewegt, verwandelt sich gemäß
Relativitätstheorie sofort in ein schwarzes Loch ---
die Geschwindigkeit "unendlich schnell" ist folglich
nicht zu verwirklichen. Dein Rätsel hat also keine
wohlbestimmte Lösung.



geschrieben von: Belgarion

Zitat:
Original geschrieben von Der Hexer
Der Vielfalt zuliebe daher einmal ein Worträtsel:

Wer ist sie:
"Ei hat eine, sie selbst hat ihresgleichen zwei."

die silbe :)


Zitat:


@Belgarion: Müssen A und B verschieden sein?
Falls A und B verschieden sind,...

Dein Rätsel hat also keine
wohlbestimmte Lösung.


die halbwegs realistisch/praktisch durchführbare lösung ist, dass es nicht geht, da der erste zug gerade wieder zuürck nach A ankommt, wenn der zweite erst bei B ankommt. egal wie schnell er fährt: es geht nicht. mal überlichtspeed-theorien ausgeklammert ;)

im grunde geht es bei dem "rätsel" eher darum, dass gar nicht mal wenig leute fälschlicherweise einfach denken "doppelt so schnell wie der erste, dann holt der den wieder ein". und es wird auch fälschlicherweise gern mit dne werten rumgerechnet, dabei ist einzig relevant: strecke A nach B und wieder zurück (zu fragen, ob A und B verschieden sind, auf so was KANN nur ein mathemtiker kommen :D ). zug1 fährt auf beiden strecken doppelt so schnell wie zug 2 auf der hinstrecke.



@Sin-Raziel: hatte das so gedacht => zahnbehandlung = wurzelziehen, und das aus 64m² => 8mm ;)



geschrieben von: SinRaziel

Zitat:
Original geschrieben von Belgarion
die silbe :)


Yeep - auf Silbe hätte ich auch getippt.

Filmtechnisch sind wir uns einig ;) guter, aber krasser Film. Vielleicht sollte man den Zitateraten-Thread dieser Art gestalten, das macht die Sache spannender. ;)

Raz



geschrieben von: Der Hexer

Seid gegrüßt.

An alle:
1. Die Silbe. Wie lange habt Ihr dafür überlegt?
Oft nämlich werden an erster Stelle (abwegige) semantische
Überlegungen angestellt, z.B. über etwaige Eigenschaften
von Eiern o.ä., so meine Erfahrung. Die Lösung dagegen ist
von syntaktischer Art.
2. Wer hat eine Lösung zu der von mir dargestellten
Verallgemeinerung des Paradies-Hölle-Problems?



geschrieben von: Belgarion

Zitat:
Original geschrieben von Der Hexer
Seid gegrüßt.

An alle:
1. Die Silbe. Wie lange habt Ihr dafür überlegt?

30-40 sekunden. hatte als ersten gdanken "aha, das muss was mit zwei siblen ein... aber was...?", und dann fiel mir auch schon "silbe" ein ;)


Zitat:
[/B]
2. Wer hat eine Lösung zu der von mir dargestellten
Verallgemeinerung des Paradies-Hölle-Problems? [/B]


geht das überhaupt? ich mein: der erste müßte ja wissen, was der zweite sagen wird. dazu muss der erste aber auch wissen, was der dritte sagen wid usw., bis hin zum letzten. und der letzte kann ja nicht mehr auf eine frage "was würde XY sagen..." antworten, weil nach ihm ja keiner mehr folgt... also müßte man die antwort des VORletzten abgreifen unter der annahme, dass man den letzten einfach nur nach dem weg fragt, oder?

hast du denn eine lösung? ich meine, die lügner gleichen sich quasi aus, aber ich kann es nicht erklären/beweisen.



geschrieben von: Stonehenge

Zitat:
Original geschrieben von Belgarion
geht das überhaupt? ich mein: der erste müßte ja wissen, was der zweite sagen wird. dazu muss der erste aber auch wissen, was der dritte sagen wid usw., bis hin zum letzten. und der letzte kann ja nicht mehr auf eine frage "was würde XY sagen..." antworten, weil nach ihm ja keiner mehr folgt... also müßte man die antwort des VORletzten abgreifen unter der annahme, dass man den letzten einfach nur nach dem weg fragt, oder?

hast du denn eine lösung? ich meine, die lügner gleichen sich quasi aus, aber ich kann es nicht erklären/beweisen.



Erinnert mich an einen Witzspruch: Um Rekursion zu verstehen, muß man zunächst Rekursion verstanden haben :)

Würde sagen das fktniert so, der Erste in der Reihe fragt leise den Zweiten, dieser fragt bis hinten durch und die Antwort läuft rückwärts. Bei gerader Anzahl Lügner müßte die korrekte Frage z.B. lauten: Führt der linke Weg in die Hölle? Und die Antwort ist als richtig einzustufen.

Kann sich die Antwortkette wie ein logisches Gatter vorstellen, mit einer geraden Anzahl von .NOT. Elementen, die jeweils den Wahrheitswert umdrehen während ihn die anderen nur durchleiten.

Zitat:

Die Frage ob A ungleich B kann nur von einem Mathematiker kommen

Oder von einem Logiker. Man könnte auch erstmal die Entfernung zwischen A und B in Relation zur Länge der Züge setzen, und grundlegend über die Definition des Punktes philosophieren. Sagte Euklid noch
Ein Punkt ist, was keine Teile hat,
lautete eine modernere Definition
Ein Punkt ist das, was sich der intelligente, aber unverbildete Leser darunter vorstellt.

Grüße,
Stonehenge



geschrieben von: SinRaziel

Ich hab kein Wort verstanden.

:D Raz :D



geschrieben von: The Hexer again

Seid gegrüßt.

An alle: Meine Verallgemeinerung soll nicht
schon aus Gründen einer unklaren Darstellung
unverstanden bleiben. Daher präzisiere ich:

Erinnerung: In der Folge werden die in der
Verallgemeinerung eingeführten Bezeichner benutzt.
Es sei N>=1.
Ein Passant (P) darf einer Person seiner Wahl (pZ)
eine Frage F stellen. F darf nur mit "Ja" oder "Nein"
zu beantworten sein. Eine jede Person des Hauses gibt
auf eine Frage entweder die Antwort "Ja" oder "Nein".
Jede Person sagt entweder stets die Wahrheit oder lügt
immer. Jede Person weiß von jeder anderen Person, ob diese
ein Lügner oder Wahr-Sager ist.

Der Clou: P bekommt als Antwort nicht einfach
die Antwort von pZ auf F. Sondern die Bewohner des Hauses
tun etwas Seltsames: Alle stellen sich spontan und auf
zufällige Weise in einer Reihe (pA,...,pZ) auf.
Die Personen pA,...,pZ seien, entsprechend ihrer Abfolge
in der jeweiligen Reihe, bezeichnet durch q1,...,qN.
Dann gilt z.B. q1=pA und qN=pZ.

Antwortfindung: Um die genaue Frage, auf die
P eine Antwort erhält, unmißverständlich angeben
zu können, erklären wir auf induktive Weise
die folgenden Hilfsfragen:
F(1) := "Wie ist die Antwort auf die Frage F"
F(n+1) := "Welche Antwort gibt Person qn auf die Frage F(n)".
Dabei sei 1<=n<N.
Die Antwort nun, die P auf Frage F erhält, ist die
Antwort der Person qN auf die Frage F(N). Von den N
Hilfsfragen wird also nur eine tatsächlich auch
gestellt, nämlich F(N) an die Person qN. Die übrigen
Hilfsfragen dienen nur einer Angabe der Frage F(N).

Bemerkung: Der Wortlaut der Frage F(N)
ist abhängig von der Reihenfolge der Personen in der
jeweiligen Reihe.
Gilt dies auch für die Antwort auf Frage F(N)?

Beispiel: Sei N=3 und die gebildete Reihe
(qA,qB,qZ). Dann gilt gemäß obiger Setzung:
F(1)="Wie ist die Anwort auf Frage F"
F(2)="Welche Antwort gibt Person qA auf die Frage
"Wie ist die Antwort auf Frage F""
F(3)="Welche Antwort gibt Person qB auf die Frage
"Welche Antwort gibt Person qA auf die Frage
"Wie ist die Antwort auf Frage F"""
P erhält als Antwort die Antwort von qZ auf die Frage F(3).

Aufgabe: Die Anzahl der Lügner in dem Haus sei
gerade. Kann P durch das Stellen einer
Frage F den Weg in das Paradies finden?


An Belgarion, Stonehenge: Ihr habt, jedenfalls intuitiv,
die richtige Lösung gefunden. Ein Beweis kann geführt werden
durch vollständige Induktion über N.

An Stonehenge: Ich bevorzuge die Begriffsbildung von
Euklid und würde verallgemeinern: Ein Punkt ist, was der
jeweiligen Ansicht gemäß als eine nicht-gegliederte Ganzheit
betrachtet wird.



geschrieben von: SinRaziel

grinst..

.. ich hab immer noch kein Wort verstanden.

Raz



geschrieben von: Cagliostro

Es kommt drauf an, welches E-Werk gerade den Strom liefert.
Bei den Kühltürmen, die ja statisch sind, hängt es evtl. von der Windrichtung ab.



geschrieben von: Stonehenge

Zitat:
Original geschrieben von Der Hexer again
Meine neue Behauptung: In jedem Fall reicht eine
Frage an eine Person, um den Weg in das Paradies
zu erschließen. Weiteres Wissen ist dazu nicht nötig.
Insb. ist kein Wissen nötig über die Parität der Anzahl der
Lügner. (Oben wurde solches Wissen noch vorausgesetzt!)


Ich pflichte dieser Behauptung bei, Beweis könnte man z.B. mal geduldig mit einer Wahrheitstabelle versuchen.

Man erzwingt einfach eine gerade Anzahl Lügner in der Kette, z.B. schnappt man sich 2 Personen A und B und stellt an A die Frage:
"Was würde B mir auf die Frage antworten, was Du mir auf die Frage antworten würdest, ob B mir sagen würde daß der linke Weg ins Paradies führt?"

Logik hat mir irgendwie schon immer gefallen :)

SchattenGrüße, (heut leider viel zu sonnig)
Stonehenge



geschrieben von: Knörk

In einer Höhle befinden sich beliebig viele Zwerge (die Sorte Zwerg die mit Zipfelmütze und Laterne grinsend im Garten stehen, nicht die die Äxte schwingen :D ). Jeder Zwerg hat eine Grüne oder eine Rote Zipfelmütze auf. Kein Zwerg weiss, welche Farbe die Mütze auf seinem Kopf hat.
Die Höhle ist komplett dunkel, niemand kann etwas sehen, aber vor der Höhle können die Zwerge sich gegenseitig, aber nicht selbst sehen.
Reden können sie nicht, weil sie zu dämlich sind.
Die Zwerge kommen jetzt einer nach dem anderen aus der Höhle und stellen sich draussen auf. Am Ende stehen alle Zwerge mit grünen Mützen zusammen, ebenso alle mit roten Mützen. Aber kein Zwerg weiss beim rauskommen welche Mütze er auf dem Kopf hat.

Wie machen die Zwerge das?



geschrieben von: Tapio Bearking

Zwerg 1 kommt aus der Höhle, dreht sich um und sortiert per Handzeichen die Nachfolgenden Zwerge. Sind alle draußen, winkt die Zwergengruppe, die die selbe Hutfarbe hat, wie Zwerg Nr 1.



geschrieben von: Belgarion

Die Zwerge sehen ihr Spiegelbild in den Augen eines bereits draußen stehenden Zwerges und wissen dann, was sie für ne mütze aufhaben....?



geschrieben von: Seneca

Vollkommen falscher Ansatz.

Das Problem das hier zugrunde liegt ist ein schlichter Denkfehler.
Man darf Zwerge nicht nach menschlichen Maßstäben messen.
Zwerge sind genau genommen Dunkelalben, somit der Welt der Erdgeister zuzurechnen so wie die Lichtalben, auch Elfen genannt, ebenfalls Elementarwesen sind welche die Luft verkörpern.

Als zugehörige dieser Welt stellt sich ihnen die Frage garnicht da sie schlicht wissen welche Mütze die jeweils anderen tragen da es ihre Natur ist, ein Stück in die Zukunft schauen zu können, so wie auch die Elfen in die Zukunft zu sehen vermögen, ohe das Schicksal Lenke zu können. Eín Zwerg trägt somit immer die richtige Mütze ob er es nun will, oder nicht.

Problem gelöst.



geschrieben von: Sadujan

Seit geraumer Zeit im Fernsehen als 3000€-Frage:
Zitat:
5 Ochsen geben
in 5 Minuten 5 Liter Milch.

Wie viel Milch geben dann
10 Ochsen in 10 Minuten?

Die Frage ist mal obskur... :rolleyes:

Toll finde ich folgendes Rätsel (irgenwann mal in nem Rollenspielforum gelesen):
Was ist böser als der Teufel und größer als Gott? Die Glücklichen brauchen es. Die Armen haben es. Wenn man es isst, stirbt man.



geschrieben von: Seneca

Nichts ist größer als Gott!
Nichts ist böser als der Teufel
Die Glücklichen brauchen nichts
Die Armen habe nichts
Wenn man nichts mehr isst, stirbt man.

PS: Ochsen geben Nichts.



geschrieben von: Belgarion

Zitat:
Original geschrieben von Sadujan
Seit geraumer Zeit im Fernsehen als 3000€-Frage:

Die Frage ist mal obskur... :rolleyes:

Toll finde ich folgendes Rätsel (irgenwann mal in nem Rollenspielforum gelesen):
Was ist böser als der Teufel und größer als Gott? Die Glücklichen brauchen es. Die Armen haben es. Wenn man es isst, stirbt man.



ich würd sagen: nichts.

nichts ist böser als der teufel, nichts ist größer als gott (sofern man gläubig ist), die glücklichen brauchen nichts, die armen haben nichts.


aber die ochsen-frage: also, das muss ne verarsche sein. ochsen können keine milch geben, aber im ersten teil wird ja schon gesagt, sie würden 5l in 5min geben...

rechnerisch:

5 ochsen in 5min 5l => pro minute 1l => pro ochse 1/5l pro minute

10 ochsen also 10*1/5l = 2l pro minute. in 10min also 20l


ich bin sicher: wer 20l sagt, dem wird gesagt "falsch, ochsen geben keine milch!", und wer sagt "ochsen geben keine milch", dem wird dann gesagt "unsere schon - und weiter geht's, anrufen für 1,99€ pro anruf!" :rolleyes:



geschrieben von: alfirin

Die ersten beiden Zwerge kommen aus der Höhle und stellen sich auf. Kommt Zwerg Nummer 3, sieht er entweder 2 gleiche Mützen und kann sich links oder rechts hinstellen. Bei 2 Farben stellt er sich zwischen grün und rot. So machen es alle anderen auch. Solange nur Zwerge mit der gleichen Farbe draussen stehen, wird sich links oder rechts gestellt, sobald es zwei Farben sind, zwischen diese. Ab dem Moment wird automatisch die eine Farbe nach rechts, die andere Farbe nach links sortiert.



In einem Raum kann nur bei geschlossener Türe das Licht eingeschaltet werden. Es dringt kein Licht unter der Türe durch. Draußen sind drei Schalter. Nur einer ist der Richtige. Man kann alle Schalter beliebig oft drücken, aber man darf die Türe nur ein einziges Mal öffnen. Wie findet man den richtigen Schalter?



geschrieben von: Belgarion

Zitat:
Original geschrieben von alfirin


In einem Raum kann nur bei geschlossener Türe das Licht eingeschaltet werden. Es dringt kein Licht unter der Türe durch. Draußen sind drei Schalter. Nur einer ist der Richtige. Man kann alle Schalter beliebig oft drücken, aber man darf die Türe nur ein einziges Mal öffnen. Wie findet man den richtigen Schalter?



man drückt einfach alle 3 schalter, denn da ist ja auch der dabei, der das licht einschaltet...



geschrieben von: blue_darkness

man öffnet die tür, stellt eine person rein, macht die tür wieder zu und drückt nacheinander die schalter, bis die person schreit, dass das licht leuchtet? ^^



geschrieben von: alfirin

Belgarion: Dann ist zwar das Licht an, aber den richtigen Schalter weiß man nicht.
blue_darkness: Es gibt keine zweite Person. Du musst alleine einen Weg finden.



geschrieben von: blue_darkness

ich drück den ersten schalter....
lass ihn eine weile an, dann mach ich ihn wieder aus und mach den zweiten an und mach dabei die tür auf.. leuchtet die lampe gerade, ist es die zweite. wenn nicht, dann gehe ich schnell zur lampe und fühle an der glühbirne, ob sie warm ist. wenn ja, dann war es der erste schalter. wenn sie ganz kalt ist, dann wird es der letzte schalter sein...

und jetzt sag mir nicht, ich darf nicht an der birne fummeln! *gg*



geschrieben von: alfirin

Du darfst. ;) Lösung richtig.



geschrieben von: blue_darkness

*smile* gut das es eine altmodische glühbirne ist und nicht eine led oder so, die gleich wieder kalt ist ^^



geschrieben von: Knörk

Die Sache mit den Zwergen hab ich bewusst etwas ungenau gestellt, sonst wär die Lösung zu einfach :)

Die Zwerge kommen nacheinander raus. Der erste stellt sich einfach hin. der zweite stellt sich daneben. Der dritte sieht entweder zwei zwerge mit gleichfarbigen Mützen, dann stellt er sich an einer Seite daneben. Oder er sieht zwei unterschiedliche, in dem Fall stellt er sich zwischen diese. Jeder folgende Zwerg stellt sich in die Mitte zwischen die beiden Zwerge, die unterschiedliche Mützen haben. Die Übrigen müssen zur Seite wegrücken.
Da Zwerge recht stur, träge und wie bemerkt dämlich sind gibt es früher oder später Gedrängel und letztendlich stehen alle Zwerge nicht mehr in einer Reihe sondern in zwei Haufen vor der Höhle, die nach Farbe sortiert sind.

Die Problemstellung kenne ich von einem unserer Informatikdozenten.

Die Idee mit dem "Leitzwerg" der alle anderen einweist find ich auch witzig, aber dafür hätte ich seinerzeit wohl ein "setzen, sechs" gehört :P, allerdings schliesst die Frage so gestellt diese Lösung nicht aus.





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