[Studentin in Trier vermisst] - German Gothic Board

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Seiten:1



Studentin in Trier vermisst

(Klicke hier, um das Thema mit vollen Farben / Abbildungen zu betrachten)



geschrieben von: Varda

Hallo an alle Trierer,
bitte lest euch doch mal diesen Artikel durch:
http://www.16vor.de/index.php/2007/...entin-vermisst/

Es wird eine 21jährige Studentin vermisst. Ich habe zwar keinerlei Bezug zu der Sache, habe aber über das Studivz davon gehört und es macht mich doch sehr betroffen. Da hier doch sehr viele Leute im Forum sind dachte ich, es sei sinnvoll hier einfach mal zu posten. Wenn ihr selbst nichts gesehen habt, könnt ihr das ja trotzdem mal weitergeben.

Ich hoffe es ist von moderativer Seite aus OK, dass ich das hier poste.

http://www.suche-tanja.fh-trier.de/pictures/main-flyer.jpg

DIE OFFIZIELLE WEBSEITE: http://www.suche-tanja.fh-trier.de/



geschrieben von: Cold Rain

Hm, funktioniert der Link nicht richtig???



geschrieben von: AlienSexFiend

...der Link hat funktioniert gestern, allerdings ist der Beitrag inzwischen weg...gibt aber schon wieder einen neuen da: http://www.16vor.de/index.php/2007/...entin-vermisst/...

...hoffe, das Ganze hat ein besseres Ende als das mit dem Studenten, den vor nicht allzu langer Zeit hier in Gießen gesucht wurde...



geschrieben von: Varda

Man kann auch einfach auf http://www.16vor.de gehen, es ist gleich auf der Startseite.

Mit Gießen habe ich gar nichts mitbekommen? Was war da den passiert?

Hoffentlich lesen das hier ein paar Trierer, ich finde sowas immer total schrecklich. Darum poste ich auch - wenn es meine Freundin oder Verwandte wäre, wäre ich auch froh, wenn so viele Leute wie möglich das verbreiten.



geschrieben von: AlienSexFiend

...der Student in Gießen ist auch nach irgendeiner Feier nachts verschwunden und nicht mehr aufgetaucht...Wochen später haben sie in dann tot in der Lahn gefunden...



geschrieben von: Varda

Im Studivz läuft eine riesen Aktion, viele haben den fahndungsflyer als persönliches Profilfoto und über 6000 Leute sind in einer Foren-Gruppe angemeldet, die sich um die Vermisste dreht.

Ich kann nur nochmal dazu aufrufen das irgendwie weiterzutragen, wer weiß, vielleicht taucht sie ja noch irgendwo auf, vielleicht auch am anderen Ende Deutschlands. Ich bin ja selbst nur aus Nürnberg.

Und hoffentlich endet es nicht so wie das mit dem Gießener Student... :(



geschrieben von: SinRaziel

Wenn man sich die Polizeibeschreibung des Abendverlaufs durchliest, glaube ich nicht, dass man die Frau noch lebend finden wird. :(



geschrieben von: Wanda

laso die suchanzeige bei der otschaft des tages ist ja nun weg-gibts schon was neues?



geschrieben von: SinRaziel

Keine einzige Spur
Stadt & Menschen | 11. Juni 2007 |

Tanja Gräff bleibt spurlos verschwunden. Bis Dienstagmorgen gab es weder ein Lebenszeichen noch einen Anhaltspunkt, wo sich die 21-Jährige aufhalten könnte. Unterdessen wurden die Suchmaßnahmen auf Waldgebiete in Richtung Aach und Trierweiler-Sirzenich ausgedehnt. Am Dienstag wollen Kommilitonen mit einem Infostand in der Innenstadt auf die Suche aufmerksam machen. Zwischenzeitlich berichteten auch immer mehr überregionale Medien über das Verschwinden der Trierer Studentin.

TRIER. Zeitgleich mit der am Montagmittag am Waldstadion im Weißhauswald gestarteten Suchaktion sondierte ein Polizeihubschrauber aus der Luft die Sandsteinfelsen am westlichen Moselufer sowie einen ehemaligen Steinbruch, der für die Hundestaffel kaum zugänglich ist. “Wir haben nicht den geringsten Hinweis, wo Tanja Gräff sich aufhalten könnte”, erklärte Polizeisprecher Reinhard Rothgerber am Nachmittag gegenüber 16vor.de. Am Abend wurde die Suchaktion ergebnislos beendet. Die Sonderkommission arbeite weiterhin “mit Hochdruck” an dem Fall, um den Verbleib der Studentin aus Korlingen zu klären, versichert die Polizei.

Inzwischen berichten auch immer mehr überregionale Medien, darunter Zeit-Online, Spiegel-Online sowie Berliner Tagesspiegel über das Verschwinden der jungen Frau. Aufgrund der umfangreichen regionalen Medienberichterstattung und der Betroffenheit in der Bevölkerung und unter den Studierenden hätten sich einige Personen gemeldet, um die Ermittlungen voran zu bringen, hatte die Polizei am Montag mitgeteilt. Dabei hätten sich “Hinweise ergeben, die die Annahme rechtfertigen, dass Tanja Gräff das Festgelände der Fachhochschule am Donnerstagmorgen gegen 4 Uhr verlassen haben könnte”, heißt es weiter.

Doch völlig unklar ist nach wie vor, auf welchem Wege und in wessen Begleitung Tanja Gräff den Schneidershof verließ. So ist auch nicht geklärt, ob die junge Frau mit einem Shuttlebus, einem Taxi oder mit einem Privatwagen zurück in die Stadt fuhr, oder ob Tanja Gräff gar an einen anderen Ort gebracht wurde. Möglich auch, dass sie zu Fuß unterwegs war. Dass konkrete und belastbare Hinweise bislang fehlen, gestalte die Suche außerordentlich schwierig, räumen die Ermittler ein.

So konnte auch die Identität jenes Mannes, der zuletzt mit der Studentin gesehen wurde und auf den sich momentan die Ermittlungen der Kriminalpolizei konzentrieren, noch nicht geklärt werden. Auch hier stehen die Kripobeamten vor einem Rätsel. Die Aussage eines Zeugen, wonach der Mann ihn sinngemäß mit den Worten “Lass’ Tanja in Ruhe” angefahren habe, deutet jedenfalls darauf hin, dass die Vermisste ihren Begleiter kannte. Doch weder hat sich dieser zwischenzeitlich bei den Ermittlern gemeldet noch liegen weitere Hinweise vor, um welchen Mann es sich handeln könnte.

Unterdessen haben sich bereits mehr als 2.400 Studierende in einem Forum der Internetplattform StudiVZ angemeldet. In Lehrveranstaltungen an Universität und Fachhochschule informierten Hochschüler am Montag über die Suchaktion. Bei der Polizei hofft man derweil auf weitere Hinweise, um die Identität von Tanja Gräffs mutmaßlich letztem Begleiter zu klären, oder aber den Aufenthaltsort der Studentin ausfindig machen zu können. Laut Polizeipressesprecherin Monika Peters sind die Ermittler auch interessiert an Bildmaterial, das eine Hawaitasche, wie sie die Vermisste zuletzt getragen haben soll, zeigt.

Zeugen werden dringend gebeten, sich mit der Sonderkommission in Verbindung zu setzen.
Seit heute ist ein spezielles Hinweistelefon geschaltet. Die Rufnummer lautet 0651 / 2019-285

Quelle



geschrieben von: Ascaron

Zitat:
Original geschrieben von SinRaziel
Wenn man sich die Polizeibeschreibung des Abendverlaufs durchliest, glaube ich nicht, dass man die Frau noch lebend finden wird. :(
Solange man sie nicht gefunden hat, ist auch eine Entführung möglich.

Mich erinnert die Geschichte ein bißchen an den Fall Frauke Liebs, die vor fast genau einem Jahr in Paderborn verschwand, nachdem sie sich mit Freunden in einer Kneipe ein WM-Spiel angesehen hatte.
Sie meldete sich nochmal aus Nieheim per Handy bei einem Bekannten, aber die näheren Umstände für das Verschwinden blieben unklar. Ihre Leiche wurde Anfang Oktober gefunden, ermordet wurde sie aber bereits eine Woche nach der Tat.

Ich hoffe, daß der aktuelle Fall ein besseres Ende nimmt.



geschrieben von: hagzissa13

Wenn ich ehrlich bin muß ich sagen, daß ws nicht mehr viel Hoffnung besteht, sie noch lebend zu finden....



geschrieben von: Varda

Aktuell auf 16vor.de:

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Tanja Gräff: Ermittler gehen Vorfällen nach
Stadt & Menschen | 12. Juni 2007 | Leserbrief schreiben

Bewegung im Fall der vermissten Studentin Tanja Gräff: Die Ermittlungen der Polizei konzentrieren sich nun auf Hinweise, die im Zusammenhang mit dem Raubüberfall auf einen amerikanischen Austauschstudenten in der Nacht zum Donnerstag stehen. Außerdem hat ein Kleingärtner in der Nacht von Tanja Gräffs Verschwinden in der Nähe der Wildgeheges im Weißhauswald ein Gespräch mitgehört, dass “viele Interpretationen” zulasse, so die Ermittler. Eine Suchaktion auf der Mosel wurde am Nachmittag ergebnislos abgebrochen.


TRIER. Wie die Polizei mitteilte, hat sich das Hinweisaufkommen im Zusammenhang mit dem Verschwinden der Studentin deutlich erhöht. Vor allem ein Raubüberfall in der Nacht von Tanja Gräffs Verschwinden wirft neue Fragen auf. Dem amerikanischen Austauschstudenten war von zwei Unbekannten die Geldbörse sowie eine digitale Pocket-Kamera entwendet worden. Die Geldbörse, in der sich überraschender Weise noch das gesamte Bargeld befand, konnte jedoch im Rahmen der umfangreichen Suchmaßnahmen am Wochenende aufgefunden werden.

Während das Opfer selbst keine Personenbeschreibung abgeben konnte, wurden zwischenzeitlich jedoch Zeugen ermittelt, die die Täter ein Stück weit verfolgt haben und von einem der beiden fast umgerannt wurden. Einer der beiden Täter wird wie folgt beschrieben: Ungefähr 180 Zentimeter groß und von kräftiger bis bulliger Gestalt (geschätzt 90 bis 95 kg). Der Flüchtende hatte ein breites Gesicht und schwarzes, gegeltes und lockiges Haar. Er trug Koteletten, hatte einen Bart um den Mund und wird – so die Zeugen – als osteuropäisch aussehend beschrieben. Bekleidet sei er mit einem schwarzen T-Shirt ohne Aufschrift und einer dunklen Jeans gewesen.

Neben diesen Zeugen müsse es mindestens einen weiteren Zeugen geben, der einen der Täter auf dem Felsenweg unterhalb der Fachhochschule verfolgt hat, so die Polizei. Dieser Mann habe sich bisher noch nicht gemeldet und werde gebeten, sich mit der Hinweisaufnahme der “Soko FH”, Telefon 0651/2019-285, in Verbindung zu setzen. Ob die beiden unbekannten Täter etwas mit dem Verschwinden von Tanja Gräff zu tun haben, werde weiter geprüft.

“Merkwürdiges Gespräch”

Eine weitere Begebenheit vom vergangenen Donnerstagmorgen beschäftigt die Ermittler ebenso. Gegen 7.20 Uhr habe ein Kleingärtner, der einen Garten in der Nähe des Wildgeheges im Weißhauswald besitzt, ein “merkwürdiges Gespräch” mitgehört, das für die Ermittler von Bedeutung ist. Demnach unterhielten sich zwei Männer zu dieser frühen Morgenstunde, wobei die Namen Patrick und Michael genannt wurden. Aus den Gesprächsfetzen sei für den Kleingärtner erkennbar gewesen, dass die Männer sinngemäß darüber sprachen: „Mitgehangen, mitgefangen“. Einer der Unbekannten wird von dem Zeugen mit den Worten zitiert: „Mach dir keine Gedanken“. Worauf der andere erwidert haben soll: „Aber ich hab doch nichts gemacht“. Das Gespräch endete mit dem Satz: „Halt dein Maul, geh jetzt am besten runter in Richtung Mosel und dann holst du dir ein Taxi und fährst heim“. “Dieses merkwürdige Gespräch, das viele Interpretationen zulässt, wurde in Hochdeutsch geführt”, heißt es weiter in einer Mitteilung der Polizei. Da die beiden Männer nur schemenhaft zu sehen waren, gibt es keine Personenbeschreibung.

Eine weitere Spur, die in räumlicher und zeitlicher Nähe zum Verschwinden von Tanja Gräff von Bedeutung sein könnte, ist der Einbruch in ein Gartenhaus der Kleingartenanlage im Weißhauswald. Der Inhaber dieses Gartenhauses konnte bislang nicht erreicht werden, weshalb auch nicht klar ist, ob und wann dort etwas mitgenommen oder verändert wurde. Es habe zudem einen weiteren Hinweis auf einen Einbruch gegeben, der sich so aber nicht bestätigt habe, heißt es von Seiten der Polizei. Unbekannte hätten lediglich das Grundstück eines Kleingärtners betreten und hierbei zwei weiße leere Bierflaschen der Marke „Desperados“ hinterlassen. Diese Flaschen seien als “potenzielle Spurenträger” von den Ermittlern sichergestellt worden. Auch zu diesen Vorfällen in der Kleingartenanlage bitten die Ermittler um weitere Hinweise, insbesondere zu dem oben geschilderten Gespräch.

Potenzielle Spurenträger im Kleingarten

Bislang hat sich noch immer nicht jener Mann gemeldet, in dessen Begleitung Tanja Gräff “nachweislich und mit hundertprozentiger Sicherheit” gegen 4 Uhr am Donnerstag, 7. Juni, zuletzt gesehen wurde. Dieser Mann, der möglicherweise nur Zeuge sei und nichts mit dem Verschwinden der jungen Frau zu tun haben müsse, ist für die Soko FH von “zentraler Bedeutung”. Um ihn zu ermitteln, werden alle FH-Sommerfestbesucher gebeten, privat gefertigtes Fotomaterial zwecks Auswertung den Ermittlern zur Verfügung zu stellen. Ansprechstelle ist auch hier die Hinweisaufnahme unter der Telefonnummer 0651/2019-285.

Unterdessen haben Freunde von Tanja Gräff ihre Suchaktionen verstärkt. Den ganzen Tag über informierten sie mit einem Stand auf dem Hauptmarkt über die Vermisste. Eigens wurde eine Website eingerichtet, die unter http://suche-tanja.fh-trier.de/ abrufbar ist. Tanja Gräffs Freunde wollen auch in den kommenden Tagen in der Fußgängerzone präsent sein.

Am Nachmittag waren die Suchaktionen der Polizei auf die Mosel ausgeweitet worden. Wie Polizeipressesprecherin Monika Peters gegenüber 16vor.de mitteilte, wurden diese jedoch nach zwei Stunden ergebnislos abgebrochen.
von Marcus Stölb
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Ich werde an der Uni Erlangen Plakate aushängen. Wer Plakate aushängen oder Flyer verteilen will, findet das Material dazu hier:
http://tanja.gforums.de/

Ich hatte erst auch wenig Hoffnung, aber nachdem alles durchgekämmt ist und keine Leiche gefunden wurde, kann es sich immer noch zum Guten wenden. Es wäre echt toll, wenn vielleicht der ein oder andere noch ein Plakat aufhängt, einfach eine DINA4-Seite ausdrucken, das reicht schon. Und ab damit in den nächsten Supermarkt, auch, wenn ihr am Ende der Welt wohnt. Man weiß nie, wo sie sein kann!



geschrieben von: alfirin

Der aktuelle Stand von www.16vor.de
Zitat:
Die Polizei hat bei einem Großeinsatz am Mittwochabend zahlreiche Häuser und Gärten im Stadtteil Pallien durchsucht. Die Aktion stand in direktem Zusammenhang mit der Suche nach der vermissten Studentin Tanja Gräff. Drei Anwohner hatten am Nachmittag unabhängig voneinander berichtet, aus einem Haus in der Bonner Straße Hilferufe vernommen zu haben. Da die Straße nur wenige Fußminuten von der Fachhochschule entfernt liegt, leiteten die Ermittler einen Soforteinsatz ein. Dieser wurde jedoch nach rund drei Stunden ergebnislos abgebrochen.

PALLIEN. “Wir hatten die wirklich große Hoffnung, Tanja Gräff lebend zu finden”, erklärte Polizeipressesprecherin Monika Peters nach dem Abbruch der Aktion um kurz nach 22 Uhr. Drei Stunden zuvor waren Beamte des Polizeipräsidiums sowie der Bundespolizei in der Bonner Straße angerückt und hatten mit der Durchsuchung der Häuser Nr. 32 - 46 begonnen. Wie Bewohner berichteten, durchsuchten die Beamten sämtliche Wohn- und Kellerräume und auch die an die Palliener Sandsteinfelsen angrenzenden Gartengrundstücke. Die Bonner Straße war zwischen Kaiser-Wilhelm-Brücke und Ortseingang Biewer über mehrere Stunden gesperrt.

Auslöser des Einsatzes waren “Hinweise auf Hilferufe aus drei unterschiedlichen und sehr ernst zu nehmenden Quellen”, teilte die Polizeisprecherin mit. Zuvor hatte Peters gar davon gesprochen, dass es “um Leben und Tod” gehe. Nach der Durchsuchungsaktion lägen jedoch keinerlei neue Hinweise über den Verbleib der Vermissten vor. Die Polizei räumte zudem ein, dass auch die Quelle des Hilferufs nicht ausgemacht werden konnte. Man werde diesem Vorfall weiter nachgehen, sagte Peters. “Wir haben nicht das Ergebnis erzielt, das wir uns erhofft hatten”, erklärte die Polizeisprecherin, fügte aber hinzu: “Wir geben die Hoffnung nicht auf, Tanja Gräff noch lebend zu finden”.

Merkwürdiges Gespräch aufgeklärt

Unterdessen flog in der Nacht zum Donnerstag ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera das Gelände rund um die Fachhochschule ab. Weil die Spezialkamera aufgrund der sommerlichen Witterung verwertbare Ergebnisse erst dann zulässt, wenn die Temperatur abgesunken ist, musste der Einsatz in den Nachtstunden vorgenommen werden. Für den kommenden Montag ist zudem eine erneute Suchaktion unter Einbindung der Bereitschaftspolizei vorgesehen. Nach derzeitiger Planung sollen die Beamten sowie speziell ausgebildete Leichensuchhunde ab dem Vormittag Geländeabschnitte in der Nähe der Fachhochschule absuchen.

Die Polizei ließ rund 20 Türen öffnen. Foto: Marcus StölbDerweil konnte eine andere Spur am Mittwoch abgeklärt werden. Bei der Soko meldete sich ein junger Mann, der einräumte, gemeinsam mit Begleitern in der Nacht des FH-Sommerfestes vom Festgelände eine Kiste “Desperados” entwendet zu haben. Die Getränke habe man bis in die Morgenstunden gemeinsam in der Kleingartenanlage konsumiert und dabei die von der Polizei sichergestellten, leeren Flaschen zurückgelassen. Auch das „merkwürdige“ Gespräch, das von einem Zeugen gegen 7.20 Uhr mitgehört wurde, geht auf den jungen Mann und einen seiner Begleiter zurück.Wegen Diebstahls und Hausfriedensbruch wird ein Ermittlungsverfahren gegen die Beteiligten eingeleitet.


Mich betrifft die Sache insoweit, dass ich selber auch in Trier studiert habe und immer noch hin und wieder dort in der Bib oder beim Sport bin und auch schon die Plakate gesehen habe.

Wenn wir früher unterwegs waren und sind dann morgens jeder in eine andere Richtung allein heim, haben wir uns immer gegenseitig angerufen, damit sicher ist, dass jeder gut angekommen ist. Unsere Männer haben uns dafür immer gern aufgezogen, aber wenn ich das jetzt so lese, haben wir genau das Richtige getan.

Falls sich da wer auskennt; der Weg vom Geo-Zentrum zum Hauptcampus bzw. zur Bushaltestelle ist ein ewig langer, spärlich beleuchteter Weg. Da hat mich auch schon mal eine Freundin angerufen, weil sie sich von einem Typ verfolgt gefühlt hat. Der war zwar letztendlich harmlos und nur auf dem selben Weg, aber wirkte halt unheimlich und sie hat sich einfach besser gefühlt, dass jemand am Handy war, um im Notfall sofort die Polizei anzurufen.
Lieber sich einmal zuviel als Angsthase outen, als einmal doch an einen "Falschen" zu geraten.



geschrieben von: AlexaTheStrange

hallo zusammen,

ich bin aus trier und ich muss sagen, dass ich das von euch supertoll finde, dass auch ihr versucht zu helfen, obwohl ihr gar nicht aus trier seid.

es wird immr noch fieberhaft gesucht. die polizei geht jedem hinweis nach und die trierer sind alle besorgt und viele viele freiwillige helfer haben sich gemeldet.

nun, wir hoffen natürlich alle, dass das mädel noch lebendig gefunden wird.



geschrieben von: AlexaTheStrange

dies ist zur zeit die neueste meldung.

Quelle: volksfreund.de

Die nächtlichen Aufnahmen des Polizeihubschraubers hätten keine neuen Erkenntnisse gebracht, sagte Polizeisprecherin Monika Peters unserer Zeitung. Ab 22 Uhr war ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera im Einsatz. Die Hubschrauberbesatzung überflog großflächig das FH-Gelände - allerdings ohne Ergebnis. Der Einsatz war gegen 2.15 Uhr beendet.

Zuvor war bereits ein aufwendiger Polizeieinsatz im Trierer Stadtteil-Pallien ergebnislos verlaufen. Die Polizei hatte am Mittwochabend einen kompletten Straßenzug abgesperrt und zahlreiche Häuser und Wohnungen durchsucht. Auslöser waren Hilferufe einer Frau, die mehrere Anwohner gehört hatten. Woher die Hilferufe kamen, stehe immer noch nicht fest, sagte die Polizeisprecherin. Am Mittag durchsuchten Beamte ein Gelände im Gillenbachtal. Auch hier: Fehlanzeige.

Die Hilferufe, die Anwohner der Bonner Straße am gestrigen Nachmittag gehört hatten und die den Großeinsatz der Polizei auslösten, beschäftigten die Ermittler der Soko FH auch heute. Nachdem sich gestern zunächst drei Zeugen an die Polizei wandten, meldeten sich heute weitere Personen.

Eine Zeugin berichtete, dass sie am Nachmittag im Bereich der Aussichtsplattform oberhalb der so genannten Roten Felsen eine „junge“ weibliche Stimme gehört habe, die laut um Hilfe rief sowie sinngemäß „Lass mich in Ruhe, lass mich los!“. Dazwischen allerdings habe sie auch eine sehr viel leisere Frauenstimme vernommen, die auf die Hilferufende einsprach. In Reaktion darauf habe sie dann mitbekommen: „Nein, ich gehe nicht mit nach Hause.“

Diesem zum Teil lauten Wortwechsel, von dem sie annahm, dass es sich um ein Streitgespräch zwischen Mutter und Tochter handelte, maß sie zunächst keine Bedeutung bei, meldete dies nun nach dem abendlichen Polizeieinsatz der Soko FH.

Ein weiterer Zeuge berichtete übereinstimmend, lautes Rufen aus Richtung der Aussichtsplattform gehört zu haben. Gesehen wurde niemand. Die diesbezüglichen Ermittlungen dauern an. Die Personen, die sich am gestrigen Nachmittag dort aufgehalten haben, werden dringend gebeten, sich mit der Soko FH in Verbindung zu setzen, um den Sachverhalt abschließend zu klären.

Das Interesse in der Bevölkerung und die Bereitschaft, die Suche nach der vermissten Tanja Gräff zu unterstützen, ist nach wie vor groß. Bislang sind bei der Sonderkommission FH über 100 Hinweise eingegangen, denen die Polizei nachgehen wird. Ob sich eine „heiße Spur“ darunter befindet, ist noch unklar.



geschrieben von: Belgarion

ich find so viel aufmersamkeit zwar gut, andererseits finde ich es auch ein wenig grotesk. es veschwinden jährlich etliche hundert leute, nur selten wird so ein aufwand betrieben. ähnlich bei dieser 4jährigen madeleine. als sei sie das einzige kleine kind, das auf der welt verschwunden ist.

da drängt sich einem ein bisschen der gedanke auf, dass dort beziehungen der suchenden zu leuten, die was zu sagen haben, eine rolle spielen, und/oder dass die medien sich auch "besondere" fälle aussuchen, zB "die hübsche studentin" oder "da kleine mädchen aus gutem elternhaus, das im urlaub evtl. von kinderschändern entführt wurde", und/oder dass besondern beliebte leute natürlich auch von mehr leuten gesucht werden. wenn ein 50jähriger lediger arbeitsloser verschwindet, dnan ist das meist nur ne randnotiz im rein werbefinanzierten wochenblatt... wenn überhaupt.

andererseits: wenn bei jedem so ein aufwand betrieben würde, dann würde wohl auch keiner mehr drauf achten...


naja, so oder so wünscht man natürlich nur das beste.



geschrieben von: psychochicken

Ja, das habe ich mir gestern auch gedacht.
Das ist natürlich tragisch. Aber ich kann nicht nachvollziehen, wie man sich da so hineinvertiefen kann, wenn man die Person nicht ansatzweise kennt. Würdet ihr denn auch hier darüber diskutieren, wenn es besagter Arbeitsloser oder ein fettleibiger Gärtnereilehrling wäre?



geschrieben von: alfirin

Hm, speziell solche Fälle (Kind wird aus Hotelzimmer entführt; als zuverlässig geltene Studentin verschwindet spurlos und wird zuletzt mit einem Mann gesehen, den keiner kennt und der ebenso spurlos verschwunden ist) sind doch schon etwas anders geartet als die "normalen" Vermisstenmeldungen. Hier liegt ja in beiden Fällen ganz offenbar ein Verbrechen vor (Entführung oder Mord).
Da ist ja klar, dass auch die Polizei direkt nach Hinweisen aus der Bevölkerung sucht. Gerade wenn die Möglichkeit besteht, dass es noch Hoffnung gibt.

Und allgemein kommt dazu, dass durch die Verbreitung des Internets und von Formaten wie studinz. eine noch viel größere Öffentlichkeit erreicht wird. Früher haben die Leute bei Vermissten bestimmt genau soviel Aufwand betrieben, nur wurde das nicht überregional verbreitet. (Es sei denn es lag ein Verbrechen vor).



geschrieben von: Varda

Ich schließe mich alfirin an:

Dass der Fall so viel Öffentlichkeit bekommt, liegt daran, dass Tanjas Freunde super viel machen! Sie verteilen Flyer ohne Ende, hängen Plakate auf und betreiben einen riesigen Aufwand, um zu suchen. Vor allem das Studiverzeichnis hat viel dazu beigetragen, weil dort sehr viele Leute ihren Flyer als Profilfoto verwenden. Zudem gibt es dort ein Diskussionsforum, in dem unter anderem deutschlandweite Aktionen zur Verteilung von Flyern koordiniert werden. Super viele Studenten nehmen Anteil, was vielleicht daran liegt, dass man ihr Profil noch einsehen kann im Studivz. Und natürlich geht einem das dann nahe.

Ich kann nur nochmal betonen, dass Tanjas Freunde einen unfassbaren Aufwand betreiben und es deswegen geschafft haben, dass der Fall solche Aufmerksamkeit bekommt. Zudem gibt es immer mal Hinweise, die die Hoffnung aufkommen lassen, dass sie noch lebt. Deswegen ist es immer noch wichtig diesen Fall weiterzutragen.



geschrieben von: Belgarion

Zitat:
Original geschrieben von Varda
Ich schließe mich alfirin an:

Dass der Fall so viel Öffentlichkeit bekommt, liegt daran, dass Tanjas Freunde super viel machen! Sie verteilen Flyer ohne Ende, hängen Plakate auf und betreiben einen riesigen Aufwand, um zu suchen.

ich bin sicher, dass das auch schon bei zahlreichen anderen fällen ähnlich gemacht wurde, aber nicht über eine regionale berichterstattung hinauskam.

ein großer unterschied zu andere fällen ist eben vor allem, dass eine gut besuchte internetplatform mitgenutzt wurde, und das erfolgreich.

wie gesagt: ich find es ja toll. aber es ist halt EIN fall, der sich verselbständigt hat, auch weil wohl erstmals eine lawine ins rollen kam mit hilfe u.a. des internets. die berühmte reiskorn-verdoppelung auf dem schachbrett.

es sind auch schon zahlreiche andere zuverlässige und beliebte personen mit großem freundeskreis verschwunden, und da erfährt man dann erst monate/jahre später "der vermißte XY wurde tot aufgefunden" - gott bewahre, dass das hier auch so ist - ich will nur andeuten, dass etliche suchfälle gar nicht bekannt werden, wenn sie grad "frisch" sind. es hat nicht allein mit der beliebtheit zu tun. selbst wenn die halbe stadt mit plakaten zugeklebt werden und 100.000 user ein suchplakat im profil haben: die medien müssen auch da entscheiden "o.k, wir berichten jetzt darüber"

und ich bin auch 100%g sicher, dass viele bei den aktionen nur mitmachen, um "was gutes zu tun" und ihr alltagsgewissen zu beruhigen - unterbewußt natürlich nur. die gleichen leute könnten sich genauso bei mindestens 20 anderen suchaktionen beteiligen, bei denen eine genauso sympatische und zuverlässige person verschwunden ist, oder htten es schon seit jahren machen können.


und dieser fall madeleine: auch da sind schon etliche kinder aus guten verhältnissen verschwunden. hier vermute ich eindeutig irgendwelche beziehungen der eltern zu leuten, die was zu sagen haben - denn schon kurz nach dem verschwinden gab es einen riesenaufwand, wie es ihn noch nie zuvor bei einem verschwundenen kind gegeben hat. und zwar weltweit und nicht nur in portugal und england.


ps: ich bin sogar in trier geboren, aber war seit... hmm... 27 jahren nicht mehr da...



geschrieben von: Belgarion

Zitat:
Original geschrieben von serene_fall
Man kann sich auch so fragen, ob dieser Rummel nicht auch Nachteile hat. Wenn die verschwundene Person traumatisiert wieder auftaucht, dann werden ihr Zeitungen, Talkshows und mindestens ein miserabler Popsongs über ihr Verschwinden psychisch doch den Rest geben....

gab es so was schonmal? es gab ja in letzter zeit 2 besonders herausragende fälle von vermißten, die wieder auftauchten: die 13/14jährige die entführt als "sexsklavin" in einer kiste in einer wohnung gehalten wurde und mit einem kleinen zettel auf sich aufmerksam machte, so dass sie befreit wurde, und diese österreicherin, die jahrelang von einem fremden in einem klellergewölbe wohnte, der sich letztenendes dann umbrachte.

im fall der jüngeren wurden sämtliche interviews usw. seitens eltern und beratern abgeblockt - da gab es zwar medieninteresse, aber der wurde nicht zugelassen. im fall der österreicherin gab es ziemlich viel presse und interviews.

aber in beiden fällen hab ich noch nie was von eine song darüber gehört, der irgendwie auch nur ansatzweise bekannt wurde... :confused:



geschrieben von: Varda

Zitat:

Und über den Nutzen solcher Aufrufe kann man streiten, man kann sich zumindest fragen, wem sie am meisten nützen; das dürfte in den wenigsten Fällen das Opfer sein....


Langer Rede kurzer Sinn, ich find das alles zwiespältig bis fragwürdig.... [/B]


Aha und warum das? Seit die Aktionen mit Flyern etc. starten sind sehr viele Hinweise eingegangen. Gerade heute haben sich zwei Zeugen gemeldet, die Tanja wahrscheinlich in der Nacht des Verschwindens noch gesehen haben.

Ich verstehe nicht, wieso das hier so fertig gemacht wird! Wenn es euch nicht passt dann lest halt darüber hinweg. Die Freunde und Familie bitten darum, dass das so publik wie nur möglich gemacht wird und in diesem Forum hier sind eben nicht nur 5 Leute angemeldet, sondern mehr.

Also hört bitte auf über Sinn und Zweck zu debattieren, sondern verbreitet das weiter, auf welche Art auch immer, damit sie bald wieder gefunden wird! Dabei ist es ja wohl auch egal ob sie ein Fall von vielen ist oder nicht - sie IST ein Fall und hat es nicht weniger verdient gefunden zu werden!!!!!!!!!!
Schweigen und das ganze unter den Teppich zu kehren hilft mit SIcherheit sehr viel weniger weiter!



geschrieben von: Mestigoth

Zitat:
Original geschrieben von psychochicken
Ja, das habe ich mir gestern auch gedacht.
Das ist natürlich tragisch. Aber ich kann nicht nachvollziehen, wie man sich da so hineinvertiefen kann, wenn man die Person nicht ansatzweise kennt.

So kamen Silke Bischoff übrigens zu ihren Namen. Das Schicksal eines Einzelnen beeinflusst doch vielmehr als das Schicksal von Personen, die meinet wegen mit dem Flieger abstürzten. Mit einem Schlag ein paar hundert Menschen tot. Die meisten haben solche Meldungen doch fünf Minuten später schon wieder vergessen. Anders ist das eben bei Einzelpersonen.

Aber das Phänomen findet sich ja nicht nur in Bezug auf Menschen. Da reicht auch schon mal ein Braunbär namens Bruno. Die Aufbereitung durch die Medien spielt natürlich eine große Rolle.



geschrieben von: Varda

Ich denke mal, selbst wenn es vielen Leuten nur darum geht ihr Gewissen zu beruhigen - na und? Wenn es den positiven nebeneffekt hat, dass es verbreitet wird? ;)

Letztlich gibt es doch nichts, was der Mensch nicht aus Egoismus tut.

DIe Polizei ist ja in diesem Fall selbst hinterher und hat bisher in allen Pressemitteilungen das Engagement der Bevölkerung gelobt.

Solange weiter dazu aufgerufen wird, das öffentlich zu machen, mache ich mit. Wenn ich es wäre, die verschwunden ist oder meine Freunde/Verwandte, dann wäre ich auch über jede Hilfe froh.

Wie auch immer, die Diskussion hier zeigt, dass es wenigstens keinem so ganz egal ist. ;)

Auf dass es bald was Neues gibt!



geschrieben von: Varda

Also ich kapiere es immer noch nicht. Da setzen Menschen alle ebel in Bewegung und dann wird nur gemeckert.

Weißt du was, du hast Recht - ich werde morgen loslaufen und alle Plakate abreißen, sämtliche Threads löschen und überhaupt alles versuchen, dass es bloß nicht publik wird, denn dann könnte sie ja gefunden werden und das will ja keiner!

Die Polizei RUFT DAZU AUF zu helfen und Plakate zu verteilen.

UND WER BITTE ERWARTET HIER DANKBARKEIT???????????? Ich ganz bestimmt nicht, es geht darum, dass jemand wiedergefunden wir und sonst nichts. Du kannst gern die Augen zu machen, aber ich werde das nicht tun.



geschrieben von: Varda

Ich auch nicht, ich will an dieser Stelle nämlich einfach nur KOTZEN!

Von mir aus kann der Thread auch geschlossen werden, hier ist wohl von niemandem Hilfe zu erwarten! Ich wünsche, dass wenn du mal verschwindest niemand nach dir sucht, damit du das mal nachempfinden kannst, wie es ist!



geschrieben von: Ascaron

Reg Dich nicht auf, Varda, es gibt leider immer Menschen, die nicht verstehen, daß ihre negative Meinung an dieser Stelle fehl am Platz und nicht erwünscht ist, selbst wenn Du sie als Threaderstellerin ausdrücklich darauf hinweist.

Ich hoffe in diesem Fall und auch im Fall Madeleine, daß es positiv ausgeht.



geschrieben von: psychochicken

Zitat:
Original geschrieben von Varda
Ich denke mal, selbst wenn es vielen Leuten nur darum geht ihr Gewissen zu beruhigen - na und? Wenn es den positiven nebeneffekt hat, dass es verbreitet wird? ;)


Soetwas nennt man Heuchelei.

Engagement ist eine Sache. Doch es gibt bessere Orte dafür. Plakateaufhängen ist durchaus sinnvoll. Aber ich bin der Meinung, dass andere Mitglieder durchaus das Recht haben, den Sinn derartiger Themen in einem Forum wie diesen anzuzweifeln. Es passieren viele schlimme Dinge, häufig verschwinden Menschen. Muss es darum für jeden hier einen Thread geben?
Die Menschen haben Fernseher, lesen Zeitung, sehen Plakate.
Zudem ist es jawohl legitim, nicht nachvollziehen zu können, was es für einen Menschen so wichtig macht, ob eine ihm in absolut keiner Weise bekannte Person wieder auftaucht oder nicht. Es ist Ehrensache, Hinweise wieterzugeben. Aber es macht uns verdammt noch mal nicht zu schlechten Menschen, wenn uns das ansonsten nicht weiter berührt! Es werden noch dermaßen viele weitere Personen vermisst, man käme aus dem Weinen nicht mehr heraus.

Und es ist jawohl mal das allerletzte, mit derartigen Verwünschungen zu kontern. Niemand hat hier gesagt, die Studentin solle nicht gefunden werden.

Wie soll man dich verstehen? Du willst dieser Studentin helfen bis zum geht nicht mehr, obwohl du sie nicht kennst, jemandem der bloß einer anderen Meinung bist, wünscht du, dass er im Falle seines Verschwindens nicht gefunden wird?



geschrieben von: Varda

Ich poste einen Flyer in einem Forum. Ich weiß nicht, was daran seltsam, verwerflich oder unverständlich sein soll.

Es ist ein Mensch, der vermisst wird und ihre Freunde rufen im Studiverzeichnis dazu auf den Flyer per Mail weiterzusenden und in Foren zu posten und am besten auch noch auszuteilen, deutschlandweit.

Die Freunde können das nicht alleine.

Also WARUM soll ich dabei nicht helfen? Ich will echt wissen WIESO!! Ein einziger vernünftiger Grund!!!

Und wenn es euch so egal ist, dann lest darüber hinweg, es kann einem nämlich echt auf die Nerven gehen. Eröffnet doch einen Thread im Kaiserbart dazu, dass man besser nicht hilft, wenn einen etwas nicht direkt betrifft.

genau das läuft doch schief in dieser Gesellschaft! Allen ist alles egal und es geht einen ja nichts an, wenn es einen nicht selbst betrifft! Hoffentlich wacht ihr mal auf, ehrlich.



geschrieben von: psychochicken

Zitat:
Original geschrieben von Varda
Es ist ein Mensch, der vermisst wird und ihre Freunde rufen im Studiverzeichnis dazu auf den Flyer per Mail weiterzusenden und in Foren zu posten und am besten auch noch auszuteilen, deutschlandweit.

Die Freunde können das nicht alleine.

Also WARUM soll ich dabei nicht helfen? Ich will echt wissen WIESO!! Ein einziger vernünftiger Grund!!!



Die Antworten stehen bereits in meinem vorherigen Posting. Nochmal:
Weil es noch viele, viele andere vermisste Personen gibt und es fragwürdig ist, diese eine derart in den Vordergrund zu rücken.
Weil es genug andere Dinge gibt, die man tun kann um zu helfen und die bewirken, dass jeder auf den Fall aufmerksam wird.



geschrieben von: Varda

Welche anderen Dinge? Was ist besser als das Internet? Schnell, kostenlos, viele User! Das erreich in drei Stunden mehr Leute als nach einer Flyeraktion in der Stadt.

Klar gibt es viele andere vermisste Personen. Aber ich sehe keinen Sinn darin, mich nicht zu engagieren. Es geht doch nicht darum, diesen Fall über andere zu stellen! Hier wurde sich eben darum gekümmert, dass auf der HP FLyer für alle zur Verfügung stehen. Es gibt sogar welche in anderen Sprachen und in allen Formaten! Bei anderen vermissten Personen hatte ich diese Möglichkeit nicht, sorry.
Aber es ist doch besser wenigstens einmal zu helfen als nie! Wenn das irgendwas gutes erreicht, lohnt es sich. Und es sind seitdem viele Hinweise eingegangen, die ohne die ganzen Aktionen nicht dagewesen wären.

Warum soll die Vermisste jetzt dafür büßen, dass es andere Vermisste gibt? Ich verstehe einfach den Sinn nicht.

Ich weiß, das sich mich gerade ziemlich aufrege und ich will mich eigentlich nicht im Ton vergreifen. Aber ich begreife eben einfach nicht, was so schlimm ist hier diesen Flyer zu posten. Ich habe extra unter meinen ersten beitrag geschrieben, dass ich hoffe, dass es ok ist. und das war es doch anscheinend, sonst wäre der Beitrag jetzt weg.

Also bitte, versteht mich doch, es geht mir doch nur ums Nicht-Weg-Sehen. Man kann doch nicht allen gleichzeitig helfen, wieso dann nicht wenigstens da, wo es geht? Ich verfolge doch hier keine bösen Absichten!



geschrieben von: psychochicken

Ja, offenbar ist es ok, darum werde ich dich nun in Ruhe lassen.



geschrieben von: Belgarion

also, ICH meinte die "kritik" nicht als kritik, sondern hab nur nebenbei angemerkt, dass es halt schade/seltsam ist, dasss nur einzelfälle in die öffentlichkeit kommen.

eine suche oder ein mitmachen bei der suche zu kritisieren liegt mir absolut fern. im gegenteil: das finde ich toll.


im grunde war die kritik eher an die medien gerichtet, weil die sich immer wieder mal einzelfälle rauspicken, und dann eher die netten, schönen, jungen... nicht nur bei vermißten. auch bei zB unfällen, ungerechtigkeiten vor gericht oder gar morden wird eher über das schiksal des jungen, sportlichen und beliebten peter berichtet als über das des alten, unsportlichen und beleibten hans, oder eher über die junge familie mit 3 kindern, die gerade genug geld für ihr essen haben, als über ein rentnerpaar, dass ganz ordentlich leben kann... als ob der eine mensch weniger wert wäre als der andere.



geschrieben von: Varda

Das will ich auch gar nicht bestreiten und würde das zu 110% sofort unterschreiben.

Entweder habe ich das ganze jetzt seit drei Seiten komplett falsch aufgefasst oder die anderen aben es anders gemeint... Wie auch immer. Ich bin jedenfalls froh, dass du es nochmal erklärt hast.



geschrieben von: autumnnight

Zitat:
Original geschrieben von serene_fall
Weil ich es unwahrscheinlich finde, dass die massive Medienpräsenz zur Aufklärung führt........



aber es ist immerhin ein versuch! und vor allem: für die mehr oder weniger direkten angehörigen eine möglicheit, ETWAS zu tun und nicht tatenlos herumhzusitzen und auf nachrichten zu warten.. sie können AKTIV etwas unternehmen.. und selbst, wenn sich diese aktivität in "nur" einen flyer entwerfen und verbreiten zeigt -> für ihre freunde und familie eine möglichkeit, etwas zu unternehmen..
und wenn dann jemand in den weiten des internets den flyer weitervereilt -> ist immer noch besser, als nichts zu machen..


Zitat:
Original geschrieben von serene_fall
wenn die Person wieder auftaucht, so hat sie für zwei Monate erst einmal kein eigenes Leben..... Find ich keine schönen Aussichten....



also lieber nicht auftauchen und tot sein??
ich denke, die person möchte lieber gefunden werden - selbst wenn der preis dafür ein paar interviews sind..
ich bin der meinung -> lieber "zwei monate" kein eigenes leben als nie wieder leben..


Zitat:
Original geschrieben von serene_fall
bis mir jemand einen guten Grund sagt, warum mich ausgerechnet das Schicksal einer Studentin aus Trier kümmern sollte.....


gibt es nicht.. das muss wohl jede/r für sich selber entscheiden, wo und wann er/sie/es sich engagieren möchte..
man sollte jedoch nicht das engagement anderer schlecht machen..

und:
sich um eine "kleinigkeit" zu kümmern, ist immer noch besser, als etwas grosses links liegen zu lassen..



geschrieben von: autumnnight

Zitat:
Original geschrieben von psychochicken
Weil es noch viele, viele andere vermisste Personen gibt


ganz krass: na und?
nur weil andere auch vermisst werden, heisst das doch nicht, dass man sich nicht um diese eine studentin kümmern darf/soll?

aber es ist natürlich leichter, einfach die hände in den schoss zu legen und aus dem fenster zu kucken..

denn: es gibt bei allem und jedem etwas, was in einer grösseren anzahl nochmals vorhanden ist und daher ist es ja nicht wert, sich um das "kleine" zu kümmern..

ein bisschen krass und bockig gesagt:
ich werde also ab sofort nicht mehr das bisschen staub in meiner wohnung beseitigen, denn in der wüste ist noch viel mehr staub vorhanden??

ist ein bisschen an den haaren herbeigezogen, dieses beispiel.. zeigt mir aber, dass es wirkt, also ob du einfach nur eine "ausrede" dafür suchst, dass du nie irgendetwas unternehmen musst..

und ein bisschen geht es auch in die richtung derer, welche die bemühungen und den einsatz anderer schlecht machen wollen (müssen?), die etwas im kleinen bewirken wollen..
ich denke da an die unzähligen themen, bei denen ein kerzchen angezündet wird, um mitgefühl auszudrücken.. und wo dann sofort welche kommen, die aufzählen, dass für die hungernden in der welt auch keine kerze angezündet wird.. ich finde diese diskussionen einfach müssig und sinnlos.. SO sinnlos.. wenn jemand das gerne machen möchte -> bitte!! aber macht es ihm/ihr nicht schlecht!!


Zitat:
Original geschrieben von psychochicken
..........es fragwürdig ist, diese eine derart in den Vordergrund zu rücken.

siehe kerzchen-beispiel von soeben..
warum ist es FRAGWÜRDIG?
verdient nicht jede/r der/die verschwunden ist (oder ähnliches), aufmerksamkeit?


Zitat:
Original geschrieben von psychochicken
..........Weil es genug andere Dinge gibt, die man tun kann um zu helfen und die bewirken, dass jeder auf den Fall aufmerksam wird.

und warum sollte man nur diese "anderen" dinge nutzen??
sollte man nicht ALLE möglichkeiten nutzen, die sich bieten??



geschrieben von: psychochicken

Ich habe hier niemals behauptet, dass es falsch sei, in dieser Sache etwas zu unternehmen. Es ist gut und richtig Plakate zu drucken und auf den Fall aufmerksam zu machen. Da aber durch eben diese Plakate und das Fernsehen und Radio jeder bescheid wissen dürfte, sehe ich nicht ein, warum hier darüber geredet werden muss.

Und wenn du meinst mir sagen zu müssen, auf dich wirke das, als suche ich nur eine Ausrede um nie etwas unternhemen zu müssen, dann sage ich dir jetzt, dass Leute wie du auf mich wirken, als ginge es ihnen nur um das Helfen an sich.
Wenn es jemandem darum geht, die Welt ein Stück besser zu machen, dann wird er sich darüber Gedanken machen, wo seine Hilfe wirklich etwas nutzt.
Kerzchen anzünden ist eine Form von Heuchelei. Wenn ihr wirklich etwas tun wollt, lasst die Mitleidsbekundungen; hängt Flyer auf und spendet Geld.



geschrieben von: Varda

DAS IST KEIN KERZENANZÜNDE-THREAD!!! ER DIENT DAZU DIE AUFMERKSAMKEIT AUF DEN FALL ZU LENKEN, WEIL IM INTERNET SEHR VIELE LEUTE UNTERWEGS SIND UND SICH SOLCHE INFORMATIONEN SO KOSTENLOS, SCHNELL UND EFFEKTIV VERBREITEN LASSEN! ZUDEM SIND HIER LEUTE AUS DER GANZEN REPUBLIK, DIE ICH DURCH EINE LOKALE VERTEILUNG VON FLYERN NIE ERREICHEN WÜRDE. ALSO HÖRT ENDLICH AUF ÜBER ETWAS ZU DISKUTIEREN, WAS GAR NICHT DA IST!!!!!!!!!

Und wer Geld spenden will, kann das auch in diesem Fall tun, denn es gibt auf der Homepage ein Spendenkonto.


An die Moderatoren: Ich bitte darum das Thema zu schließen und zu pinnen, damit es oben bleibt - oder es ganz zu löschen, obwohl das sehr traurig wäre, denn es geht hier um eine konkrete Hilfsaktion und nicht darum, dass ich Lorbeeren einsammeln will.



geschrieben von: Wasserlilie

Varda, Ascaron hat schon Recht, reg' dich bitte nicht auf!
Ich weiß, es geht dir sehr nahe und auch ich verfolge mehrmals täglich die mir zur Verfügung stehenden Medien, ob es etwas Neues gibt.
Allerdings ist es natürlich traurig, dass nicht mehr Menschen in Not eine solche Präsenz erfahren und ich denke, um nichts anderes geht es den Kritikern hier. (Denn alles andere wäre ein vollkommen unmenschlich-absurdes Fehlverhalten.)
Du musst ihnen zugestehen, dass die Kritik an den Medien nicht komplett ungerechtfertigt ist.
Denn sollte Tanja wieder auftauchen, wird sie in der Tat die nächste Zeit von einem Interview zum nächsten gereicht.
Erinnern wir uns doch an das arme Mädel, das in diesem Kellerkabuff unter der Garage saß.
Die kommt nach Jahren, die sie völlig von der Welt abgeschottet war, wieder frei und viele Medien verreißen sie, weil sie eben nicht sofort eine Stellungnahme zur Primetime abgeben sonder erstmal verarbeiten will.

Wir alle wünschen Tanja, dass sie wieder auftaucht. So wie Madeleine und auch all den anderen Menschen, die täglich verschwinden.

Und zur Kritik, dass nur süße Mädchen oder schicke Akademikerinnen gesucht werden.
Mir ist es völlig egal, wer seinen Angehörigen sucht und wenn es Quasimodo oder der letzte Depp ist. Ich würde jedem helfen, weil ich mir im Notfall das selbe wünschen würde.
Niemand hat es verdient, entführt zu werden!
Doch selbst, wenn es dem Verschwundenen selber nicht hilft, so spendet es doch den Angehörigen Trost und Hoffnung in einer Zeit, in der sie Ablenkung und Beschäftigung dringend brauchen.
Sollte es mit dem Schlimmsten enden, dann kommen der Schock und die Zeit der Trauer noch früh genug.



geschrieben von: mathea

Bezugnehmend auf die Kritik an den Medien: Dass wir auch nur in einer Art inofizieller Zensur leben, die von den Medien selbst ausgeht und zwar orientiert an dem wonach die Masse giert, sollte jedem klar sein.

Jeder der das ganze Jahr über die Nachrichten verfolgt wird bemerken, dass in immer wieder kehrenden, mehr oder minder großen Anständen, gehäuft über vermisste Personen (insbesondere kleine Mädchen und junge Frauen) berichtet wird. Vor allem im Sommerloch.

Wie bereits erwähnt verschwinden jährlich hunderte Menschen in der Republik und niemand bekommt das mit außer den Betroffenen und Angehörigen. Nur wenige "ausgewählte" Fälle erreichen die breite Masse und zwar nur weil die Medien es interessant finden, oder weil sich betroffene unendlich reinhängen um den Fall publik zu machen.

Das ist echt traurig und schlimm. Denn die Medien selektieren wirklich sehr stark danach was die Leute sehen wollen. In den Abendnachrichten hört doch kaum ein Mensch dass in Sauerland eine demente 80-jährige Dame am Stock mit einem Nachthemd bekleidet verschwand und am nächsten Tag in einem Wald gefunden wurde, oder? Dass aber ein adliger Junge Tagelang gesucht wurde und man ganze Landstriche absuchte und die Eltern einen heiden Aufstand machten damit der Junge ja in den Medien bleibt und somit alle total fertig machte, ja sogar jemandem ein Verbrechen unterstellte und wilde Gerüchte streute um nachher festzustellen, dass der Kurze scheinbar blöd genug war im Gartenbrunnen zu ersaufen...
Das ist echt abartig. Diese Leute hielten sich für unfehlbar und unheimlich wichtig. Bei der alten Dame war das total unwichtig.

Darum finde ich es gut, dass jemand sich, zumindest offensichtlich, konstruktiv engagiert wie bei Tanja. Macht bitte weiter. Ich wünschte, jeder Vermisste, egal wie alt, hüsch, schlau, hätte soviel Aufmerksamkeit bekommen.

Und wem dieser Thread auf den Keks geht, der könnte auch einfach einmal den Mund halten oder einen eigenen Thread eröffnen und sich dort über die Medien ereifern.



geschrieben von: Neniel

Was ich an der ganzen Sache intressant finde, ist das ich von Tanja zum ersten mal am 9.6. auf Gesichterparty.de gelesen habe.
Zu diesem Zeitpunkt lief noch nichts im Fehrnsehn oder bei (saarland) im Radio.
Selbst im TV hab ich bisher kaum was mitbekommen. Aber inzwichen oft im Radio.
Dies war aber alles nachdem es im Internet losging und dort haben keine Medienvertreter den Aufruf gemacht, sondern ganz normale User.

Soviel zum Thema, die Medien picken sich alles raus.
Denn in diesem Fall sind die Medien erst aufgesprungen als die Lawine schon längst am rollen war.



geschrieben von: AlienSexFiend

...interessant zu dem Thema fand ich auch das Interview mit einem Journalisten/Schriftsteller, der sich seit 15 Jahre mit Vermissten beschäftigt...

Auszug daraus:

Zitat:
16vor.de: Im Fall der vermissten Studentin zeigt sich eine enorme Anteilnahme in der Region Trier. Bereits wenige Tage nach ihrem Verschwinden formierte sich ein groß angelegter Unterstützerkreis. Wie können denn Freunde und Bekannte in solch einer Situation am besten helfen?

Jamin: Das Wichtigste ist, Öffentlichkeit herzustellen und immer und überall präsent zu sein. Das Interesse der Medien muss aufrecht erhalten bleiben! Ich habe auch den Eindruck, dass gerade das starke Engagement von Tanjas Kommilitonen dazu geführt hat, dass ihr Verschwinden derart stark in den Medien, auch bundesweit, thematisiert wird. Sie müssen sich ja vorstellen, dass die weitaus meisten Vermissten-Fälle ohne Öffentlichkeit stattfinden. Dass es bei dieser jungen Frau völlig anders ist, ist insofern ein wahnsinniges Glück im Unglück.



Quelle





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