[Farbiger werden, und sich dabei trotzdem wohl fühlen] - German Gothic Board

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Farbiger werden, und sich dabei trotzdem wohl fühlen

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geschrieben von: Lady_Psycho

Kennt das jemand von euch?

Ihr geht einkaufen, nehmt euch wirklich vor, nur ein einziges Kleidungsstück zu kaufen, das NICHT schwarz ist, aber ihr schafft es einfach nicht, weil ihr euch in nichts Farbigem wohl fühlt?

Mir geht's total oft so und ich hab dann oft das Problem - zum Beispiel bei Bewerbungsgesprächen - dass ich einfach nur schwarze Klamotten hab.

Ich such' jetz nach irgendwelchen "Zwischenlösungen", aber bei der momentanen Drecks-Emo-Mode isses ja NOCH schwerer, 'was zu finden...find' ich jedenfalls...wie geht's euch da?

Hat jemand Ideen/Einkaufstipps? :)



geschrieben von: NigraAbdita

Ich hab im Moment mehr oder weniger das umgekehrte Problem. Ich hab recht viele bunte Sachen, fühl mich aber in komplett schwarz wohler.
Ich finde erstmal schwarz mit rot kombinieren ne gute Möglichkeit. Hat n bisschen Farbe, ist aber auch nicht total bunt.



geschrieben von: DunklerEngel77

Das kenne ich auch... dieses Vornehmen, mal was farbiges zu kaufen und letztendlich mit ner "Tüte voller Schwarz" nach Hause zu gehen.

Ich kaufe nun ab und an mal Olivgrün... das ist nicht so krass bunt, passt zu schwarz und ist halt nicht ganz so dunkel *lach*



geschrieben von: Schwarzer Prinz

Mein Zeux ist nur zu 50% oder so schwarz....mag zB. Batik, Tribals und Bandshirs auch. Und natürlich etwas feineren Zwirn für familiäre und berufliche Anlässe. Genrell ist schwarz aber immer noch meine bevorugte Wahl....

Schrecklich finde ich alles grelle wie gelb,orange,hellgrün, neon etc.

Während rot, dunkelgrün, tarnfarben (aber nicht die dämlichen jungle o. desert Farben,) und blau noch durchgehen...



geschrieben von: Todessehnsucht

violette sachen sind auch toll ^^ allerdings für n männchen nich so zu empfehlen das sieht irgendwie immer sehr komisches aus wenns nicht wirklich gut eingearbeitet is ^^



geschrieben von: Malvina

Da ich auf der Arbeit nicht ganz in schwarz auftauchen kann hab ich halt viele farbige Sachen.
Und von daher sozusagen gleich 2 völlig unterschiedliche Outfits zu finden die gefallen ist echt nicht so einfach gewesen.

So langsam finde ich den Mittelweg.

Am besten ist es wenn man mehr dunkel als hell trägt.
Z.B. eine dunkelblaue Jeans mit schwarzem Oberteil und einem knalligem Halstuch. Oder schwarze Hose, schwarzer Blaser und ein farbiges (rot, lila, türkis, grün,...) T-Shirt. Wichtig bei dem Shirt ist nur, dass die Farbe kräftig ist, nicht zu dunkel, aber auch nicht unbedingt grell. Mann sollte die Jacke dann natürlich nicht bis ganz oben schließen ;)

Andersherum geht natürlich auch sehr gedeckte Farben und schwarz. Nur muss die Mengenverteilung dann umgekehrt sein. Also mehr Farbe und weniger schwarz.



geschrieben von: pluvia atrata

Mir geht es teilweise genauso... gleich mal auf den schwarzen Ständer zusteuern.
Schals kaufe ich im Kontrast dazu immer bunt.



geschrieben von: gruftigirl

Mir kann das nicht passieren, daß ich mich zwingen muß, nichts Schwarzes kaufen zu müssen, warum auch??? Ich mag Schwarz, so als Kontrast zu meiner blassen Erscheinung, und vor anderem hab ich echt den Horror, daß ich sogar im Traum die Krise krieg, wenn ich da Buntes trage (ohne Scheiß!!!)... Auf dem Weg zur Arbeit trage ich Schwarz (auch wenn Kunden und Kollegen lästern), während der Arbeit muß ich die "Berufsuniform" tragen und danach zieh ich mich wieder um. Wirklich Angst habe ich, wenn ich keine Kohle habe, geile Klamotten sehe (ich find leider immer was :) ) und mein Konto ächzt und stöhnt... Und letztendlich meine Schwester mir wieder was leihen muß...
In der Arbeit bin ich allerdings froh, mal neutral zu sein, denn es ist schon etwas anstrengend, "anders" zu sein, und da muß ich mich schon auf die Tätigkeiten konzentrieren. Doch privat, egal ob leger oder aufgestyled, für mich gibt es nur DIE eine Farbe, ob kräftig oder etwas ausgewaschen ist egal, oder nicht, denn richtig kombiniert siehts echt gut aus!



geschrieben von: Dark Religion

Hallo,

ich kaufe mir jetzt seit 17 Jahren schwarze Klamotten und bin noch gar nicht auf die Idee gekommen, mir ein blaues Hemd oder so zu kaufen, nur um nicht in schwarz "da und da" hin zu "müssen".
Schwarz ist die einzige Farbe die man für alles tragen kann.

Allerdings würde ich zu einem Vorstellungsgespräch z.B. nicht unbedingt im Leder-Rock und Eisen behangen wie ein Ritter hingehen aber auf jeden Fall in schwarz. Warum auch nicht.



geschrieben von: jorinde

Ich habe schlichte weiße blusen oder mal eine graue hose ider einen helleren schal für mich entdeckt.
ich hab viel kundenkontalt und kann deshalb nicht nur schwarz tragen auf der arbeit..aber eine weiße bluse, einen hellgrauen schal..
oder vielleicht mal eine antrazithfarbene hose dazu..und schon ist alles etwas aufgelockerter ohne glich in den farbkasten greifen zu müssen



geschrieben von: mayonnaise

am besten farben wie bordeaux, purpur, dunkles lila, dunkelblau und am besten grautöne ( anthrazit) nehmen. das is zwar kein schwarz, fühlt sich aber genauso an und wird von der umwelt positiver aufgenommen...



geschrieben von: Amaryllis

Am Wohlsten fühle ich mich in Schwarz, meine Klamotten sind auch überwiegend schwarz gehalten, allerdings hab ich manchmal so Anwandlungen mir mal was farbigeres zu kaufen (rot, braun, blau, grün ... aber gedeckt!) und kurz darauf ärgere ich mich, weil ich mich in den neuen Farben sowieso nicht wohl fühle. Ich denke mal, über kurz oder lang wird es wohl doch bei schwarz bleiben :rolleyes:



geschrieben von: Takk...

Ach naja, ich seh das nicht so eng. Ich fühl mich auch in bunten Klamotten wohl und trag es auch etwas heller in meiner Freizeit, je nach Lust und Laune. Für mich zählt halt eher der Charakter. Klar ist es von Vorteil und auch wünschenswert, wenn man sich schön macht oder ein paar Makel aufbessert, daran ist nichts falsches. Trotzdem find ich Outfit und Styling heute überbewertet. Wer sich nur über Styling definiert, versucht häufig einige Schwächen und Defizite zu überspielen (einigen fehlt es auch an Gehirnmasse, wie ich schon oft erlebt habe). Das hab ich ehrlich gesagt auch nur in der schwarzen Szene erlebt, dass man so verbohrt auf sein Outfit beharrt. In manchen Clubs gilt man echt als Außenseiter, wenn man nicht die neuesten XTraX- Klamotten an hat. 3/4 der Schuppen meide ich schon alleine aus dem Grund (natürlich auch wegen der teilweise gehirnamputierten Musik, wenn man das noch Musik nennen kann. Ich hab auch kein Bock, den ganzen Abend nur mit Fäkalwörtern angeschrien zu werden). Da bin ich lieber in den 80ern oder 90ern stehengeblieben, als mir sowas zu geben. Wenn man halt als Person nichts mehr zu sagen oder auszudrücken hat, muss man sich halt über Markenklamotten oder übertriebene Outfits definieren.

OK, schluss mit dem Gemotze, wer schwarz als Lebenseinstellung ansieht, sich deswegen auch so kleidet und diese mit Charakter, Toleranz und Geist vertritt, hat Respekt verdient.



geschrieben von: Tamay

Hm ich geestehe hierbei ich fühle mich am wohlsten in schwarz und gehe auch gerne Schwarze Sachen einkaufen.
Allerdings kombinire ich das auch ganz gerne mit rot oder weiß.
Aber komplet in ner anderen Farbe kann ich nicht rumlaufen da fühle ich mich total unwohl dabei.
Ich muss immer etwas schwarzes mit einbeziehen!



geschrieben von: Louveteau

Man kann schwarz schon gut kombinieren... vor allem gut mit so farben, die zwar farbig sind, aber nicht zu hell...
dunkelblau, ein dunkeles lila . . . und auch mit rot, gegebenenfalls weiß etc...

ansonsten kann man, denke ich, auch zu einem Bewerbungsgespräch in schwarz dort auftauchen...
Vielleicht nicht unbedingt großartig aufgestylt mit schminke oder so... und auch eher nur schwarze hose und schwares top etc... ohne nieten und so ^^

schwarz ist ja generell nicht nur eine farbe die das 'böse' simbolisiert, sondern auch etwas seeehr edeles... ;-)



geschrieben von: Demon17

Ich kombiniere schwarz gern mit sandfarbenen Sachen. Also beige oder so. Im Büro habe ich immer schwarz als Grundfarben und dann ein möglichst spießiges Hemd dazu. Ich wünsch mir die immer von meinen Eltern zu Weihnachten, man käme selbst gar nicht drauf. ;)



geschrieben von: Seneca

Zitat:
Original geschrieben von Demon17
Ich kombiniere schwarz gern mit sandfarbenen Sachen. Also beige oder so. Im Büro habe ich immer schwarz als Grundfarben und dann ein möglichst spießiges Hemd dazu. Ich wünsch mir die immer von meinen Eltern zu Weihnachten, man käme selbst gar nicht drauf. ;)
Hey das bin doch ich!!!



geschrieben von: Estarriol

In den meisten Berufen ist es glücklicherweise kein Problem, schwarze Jeans und ein schlichtes schwarzes Shirt zu tragen, in anderen Fällen gehe ich teilweise den Kompromiss ein, dass ich blaue Jeans oder einen weißen Pullover trage, da ist mir der Job wichtiger als schwarze Klamotten.

Farben sind sehr einfach im Cyber-Goth unterzubringen, wenn einem diese Richtung gefällt. Leider nicht "Job-geeignet".
Ich trage in dieser Richtung schwarz-weiss mit blauen Akzenten.



geschrieben von: neko-chan

ich weiss gar nicht wo das problem ist O.o

Ich habe festgestellt, das es weniger auf die Farbe sondern eher auf den Schnitt und Art der Kleidung ankommt.
Man kann z.B. auch sehr klassisch werden, das funktioniert zumindest bei meinem sehr konservativen Arbeitgeber sehr gut.
Ich bleib da gerne bei der schwarz/ein bisschen weiss Kombination, so fühle ich mich trotzdem wohl und bekomme keinen ärger ^.^



geschrieben von: Lord_Fallerton

Käme der Impuls irgendetwas bestimmtes tragen zu müssen von außen, und sei es ein schwarzer Anzug mit Hemd in gedeckter Farbe, würde sich in mir alles sträuben, egal was die Monatsabrechnung zu bieten hat. Wer da mit bunten Tupfern leben kann, kann sich glücklich schätzen. Ich lass mir in meinen Kram nicht mehr reinreden.



geschrieben von: Seneca

Also ich persönlich trage in letzter Zeit total gerne Multicam, ich hab mir schon haufenweise Stücke in Multicam zugelegt. ich kanns auch incht erklären aber das Muster macht mich irgendwie "an" und ich mag die Farbtupfer ;)

Multicam

Die Gruftis in der clique flüstern schon hinter meinem Rücken oder kommentieren genervt meine derzeitigen Kleiderwahl, aber wir von der militanten Bruderschaft werden mehr und mehr...harhar.

An der Arbeit trage ich dann zum Ausgleich nur schwarz ;)



geschrieben von: Julya

Bekloppte Überschrift. :D Ich wundere mich, wie man ein Farbiger werden kann und denke an Prozesse, wie der von Michael Jackson, nur umgekehrt. :rolleyes: :D

Ich bin bei der Klamottenwahl auch absolut kompromisslos! Da werde ich nichtmal einen winzigen Schritt in die Richtung gehen, die andere von mir sehen wollen! Nix da! ;) :cool:



geschrieben von: Nix

Farbiger werden ist wirklich genial.
Farbiger sein ist schon schwer genug, schätze ich.



geschrieben von: Estarriol

@neko-chan: Das stimmt, mit dem Schnitt und der Art, wie die Kleider fallen kann man sehr viel machen, nutzt in meinem Job aber auch nichts, da ich meistens im Hygienebereich arbeite und der weiße Pullover insofern vorgeschrieben ist.

Im Grunde ist ja alles erlaubt, was einem gefällt. Folglich kann man ja auch Farbe in die Kleidung bringen, wo man will. In diesem Fall ist es egal, ob das anderen gefällt, man muss sich selbst wohlfühlen.



geschrieben von: Granny

Schwarz ist für mich auch absolute Grundlage und der Retter für jede Situation. Passt immer, ieht immer schick aus - wieso was anderes tragen?
Ich hab mir lila Schuhe gekauft, weil ich die Farbe einfach umwerfend fand - der REst meines Kleiderschrankes ist mit Ausnahme von wirklich ganz wenigen Einzelstücken auch komplett schwarz.
Allerdings habe ich gern bunten Nagellack - in allen erdenklichen Rot und Brauntönen :)



geschrieben von: Chestburster

Mir fällt an dieser Stelle ein Zitat einer "normalen" Freundin ein, die vor einigen Jahren einen Blick in meinen Kleiderschrank warf: "Mann, ist dein Kleiderschrank bunt." :D

Zu dieser Zeit war eigentlich auch wirklich nur Schwarzes darin zu finden. Seit drei Jahren kombiniere ich aber immer mehr mit meinen beiden Lieblingsfarben violett und rot.

Ein anderer kleiner Fetisch sind dann noch Camouflage-Klamotten. Das geht sogar so weit, dass ich sogar grüne Camouflage-Stiefel hier stehen habe. :rolleyes:

Was ich aber eigentlich sagen wollte: Es gibt Tage, an denen mir nach nichts anderem zumute ist, als ganz in schwarz das Haus zu verlassen. Dann gibt es aber auch die Tage, an denen ich schwarz sehr gerne kombiniere.



geschrieben von: Seneca

Zitat:
Original geschrieben von Chestburster
Ein anderer kleiner Fetisch sind dann noch Camouflage-Klamotten. Das geht sogar so weit, dass ich sogar grüne Camouflage-Stiefel hier stehen habe. :rolleyes:

Erzähl mir mehr davon ;)



geschrieben von: archon

camouflage war damals in der hardcore tekker szene in, auch bei den gabbern... ist aber schon paar jährchen her. fand camo damals auch in der teenager zeit recht interessant, camo bomberjacke, die innen signalorange war, als wendejacke... was auch sonst! :D ;)
und ein utensil war auch mein camo vietnam dschungelhut! :D
naja, fand ich solange interessant, bis mich während der ausbildung mal ein typ der am wochende von der bundeswehr mit dem zug nach hause fuhr blöd anmachte... "da rennst du jetzt rum in camo klamotten... wart nur wenn du dann zur bundeswehr musst.... dann vergeht dir das gleich!"
den typen fand ich damals auch echt idotisch, wie fast alle die bei der bundeswehr sind... 3/4 davon haben nämlich irgendwo ein rad ab, mit ihrem profiliergehabe... das 1/4 das "normal" ist, die sind dann aber auch ganz okay! ;) so einen kenn ich auch.



geschrieben von: Chestburster

Zitat:
Original geschrieben von Seneca
Erzähl mir mehr davon ;)


Was soll ich denn mehr dazu erzählen? Sind halt Stiefel von Leg Avenue, die mir mein Freund geschenkt hat. Musste nur leider schnell feststellen, dass sie zum Tanzen absolut ungeeignet sind, da viel zu glatt von unten. :D



geschrieben von: MephistoX

Als ich die Überschrift gelesen hab, kam mir grade dieses Bild in den Kopf:
Ein Schwarzer (Farbiger) als Satanist.
Da bekommt 'Black Metal' mal ne ganz andere Bedeutung! :D




Und bezüglich camo:
da halten die einen bestimmt für'n Nazi.
Wie die ganzen Linken und Türken einen schon angucken wenn man mit Springern und Undercut rumläuft. Das witzigste was ich in dieser hinsicht mal erlebt hab war, dass ein waschechter Punk von unseren Kopftuchfreunden (aka 'Türken' ...*hust*... Jedem sein Feindbild!) als 'rechtsradikaler Nazi' bezeichnet wurde.





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