Viele klare Mondnächte sind verstrichen
seit dein warmer Geist
meinen verwundeten Körper
noch schützend umschloss.
In scheinbar endlose Einsamkeit gebettet
bemühe ich mich nun unaufhaltsam
meinem vernebelten Geist
die lieblichen Erinnerungen an dich zu entreißen.
Doch je mehr ich versuche
dein in meine Welt
eingenistetes geliebtes Wesen
zu vernichten
um dem Schmerz deiner fehlenden Nähe
zu entrinnen
um so ungebrochener
und drängender
heften sich die leuchtenden Schatten
der Erinnerung
als flammendes Bildnis der grenzenlosen Ewigkeit
an mein Selbst
um meinen leeren Geist erneut
deine zarte Berührung spüren zu lassen.