Es ist nun 4 Monate her- vier Monate, die ich .. ich weiss nicht, was ich gemacht habe.
Ich kann es nicht glauben, was ich gerade gelesen habe. Und doch, ich glaube es ohne weiteres. Ich glaube es, wie kaum etwas anderes. Ich glaube es, weil ich Dir glaube. Ich weiss wirklich nicht, was ich fuehlen soll. Ich habe tausend Gefuehle auf einmal. Ich möchte mit Dir sprechen, nur um meinetwillen, um zu wissen, wie ich fuehlen soll. Du hast mich befreit... und nun kann ich mich wieder einsperren.
Du hast gesagt, man trifft sich immer zweimal im Leben. Das glaube ich nicht mehr...
Als ich Dich das erste Mal gesehen hab- nein, vermutlich hast Du mich als erstes gesehen. Aber es blieb die Welt um mich herum stehen. Psychologische Selbstanalyse: zuviel Adrenalin- ich war so aufgeregt, meine Mitreisende und ich hatten kaum geschlafen, und wir freuten uns so. Wir haben damit gerechnet, viel zu sehen und zu erleben. Aber ich habe nicht damit gerechnet, Dich zu treffen. Ich habe nicht einmal gedacht, dass es sowas auf dieser Welt gibt.
Laecheln.
Wie oft haben wir uns an diesem Tag angelaechelt? Du hast Hallo gesagt, ich war sogar zu schuechtern und zu verzaubert, darauf zu reagieren.
Und am Ende des Tages- ein Tag, der einfach nur haette so wunderschoen vorbeiziehen sollen, eine der schoensten Erinnerungen- nein, du hast auf uns gewartet und mich angesprochen. Du hast soviel Energie darein gesteckt, mich anzurufen, obwohl mein Telefon in diesem Land niemals funktionieren sollte. Ich haette am Abend nicht einmal sagen koennen, wie du aussahst, sondern es fuhr nur ein neues Gefuehl von Freiheit durch mich. Aber ich weiss nicht wie.... 400 km.... du bist gekommen....
Weisst du, was du alles gesagt hast? ich weiss es noch. Ich kann Wort fuer Wort hoeren, ich kann deine Stimme fuehlen... wirklich fuehlen. Dein Akzent....
Du bist nicht nur so wunderschoen... du hast eine Geschichte, die mich so reizt. Du bist ein Abenteuer, das ich gesucht habe. Kaum Bildung, so wenig verbale kommunikation moeglich, kulturelle Differenzen, wie es groesser kaum geht.
Und doch weiss ich, dass es mir darum nicht ging. Diese Probleme waren keine Probleme, weil etwas anderes da war....
Ich muss das Wort nicht sagen. ich glaube, jeder Mensch kennt das, es ist dass, was man kaum fuer real haelt, es sind all die unglaublichen Geschichten in Buechern, die niemals im Wirklichen Leben passieren.
Ich kann mich erinnern an all deine Traenen. Du bist ... Wahrheit... fuer mich gewesen. Ich weiss, ich habe dich sehr verletzt, aber ich habe dich nie angelogen. Du hast mich gefragt, ob ich Dich heiraten will. Ich habe nie nein gesagt. ich habe Dir gesagt, dass du selbst nicht heiraten moechtest, wenn du nicht weisst, ob es Liebe ist. Zu dem zeitpunkt wusste ich das auch nicht. Oder ich wusste es, aber es war alles nicht wichtig. Es war die richtige Antwort, die einzig richtige. Haettest du noch einmal gefragt, ich haette sofort ja gesagt.
ich habe keine Angst vor all diesen Schwierigkeiten, denn in Dir, in uns war die Wahrheit in diesem Moment. Und ich glaube, dass ist sie immer noch in dir.
Ich weiss, du bist nicht so rein, wie man es vielleicht in deinen Augen vermuten mag, aber wenn der Schleier der Traenen sie verdeckt... du luegst dennoch nicht. Ich weiss, du willst nicht allein sein. Ich weiss, es ist mein Fehler. Ich kann diese Grenze, diese wirkliche Grenze ueberschreiten, du wuerdest erschossen werden. Ich bin nicht mehr zurueck... ich weiss nicht warum. Ich wollte vielleicht nur Zeit gewinnen.
Ich....ein Wir, dass ich nicht begraben kann.ein Wissen, dass kein Glauben mehr war. Ein Wissen....so etwas festes und wunderschoenes. Niemals ein Zweifel. Nicht aus Fanatismus, nicht aus rationalismus.
4 Monate. Ein Freund von Dir, der mir auch zu einem guten freund geworden ist, hat mir gerade geschrieben. Er hat sich als erstes entschuldigt, dann die Nachricht:
Du heiratest ende dieses Monats.
Ich weiss, Du kannst nicht mehr allein sein. Du kannst soviel Wahrheit nicht mehr alleine tragen. Ich wuenschte, ich waere es, da neben dir.
Es waren nur wenige Tage, aber irgendwie sind es die Tage meines Lebens gewesen.... ich wuerde so gerne mit Dir sprechen. Ich moechte Dir sagen, dass ich hoffe, dass du gluecklich bist, dass du eine grosse Familie gruendest, wie du es dir immer gewuenscht hast, und dass all die Leiden von Dir abfallen moegen. Ich weiss, wie schwer diese Wahrheit ist... es ist egal, was man sagt, unter tausend Menschen erkennt nur einer sie. Dennoch, kein Grund, sich selbst zu verraten.
Ich hoffe, dass in Deiner Hochzeit der Frieden ist, den du gesucht hast.
Ich habe Angst. ich bin allein.
geschrieben von: katharon
Ich verliere das Gefuehl fuer Realitaet. Ich weiss nicht, was ich glauben soll. Dies ist das Große, Unbezwingbare.
Aber wenn ich mich nicht verlieren will, muss ich auf andere hoeren, mir sagen, dass es doch nicht sein kann, dass er nach nur 4 Monaten heiratet. Dass es doch nicht so Groß sein kann, wenn er sich nicht weiter gekuemmert hat. Dass er nur gespielt hat, wie wir doch alle am Anfang vermutet haetten.
Nur dass ich einfach weiss, dass es nicht so ist.
Ich muss es mir also selbst einreden.
Oder ich bleib bei meinem Wissen, dass ich etwas erfahren habe, was nur den Wenigsten vorbehalten ist. Es ist eine Art der Erfahrung von Wissen.
Egal, welchen Weg ich waehle, er ist nicht nur steinig. Ich kann ihn nicht alleine gehen. Weltverlust.... wenn ich mich fuer meine Wahrheit entscheide, den Weg, den ich bisher gegangen bin, und der neben viel Leid aber auch immer die Chance auf diese Wahrheit beinhaltet hat (ich kann eines nicht, ohne mich selbst zu verlieren: lügen), der Weg, der so wenig Chance auf Aussicht hatte und hat, und nur in kleinen Phasen unendliches Glueck eingebracht hat;
oder der Weg der anderen, die ich bewunder, wie sie ihn meistern, so voll von komischen Dingern, dass man so gut wie nie die große der Welt unter seinen Füßen spürt.
Bei meinem Weg haettest Du mir geholfen, und ich haette Dir geholfen. Sich gegenseitig zu Tragen.....Ich hoffe, dass Du diesen Weg nun gefunden hast. Denn Dir geht es wie mir: irgendwann wird er zu schwer. Helden dieses Weges werden nur mit Hilfe alt. Ich kann nicht alleine weiter.
Der Weg des Lebens: dazu muss ich erstmal alle Wahrheit aus mir heraus quetschen lassen. Ich weiss nicht, wie das gehen soll. Mit Drogen vielleicht. Nur mit Hilfe. Das ist gleichfalls ein ehrenwertes Leben, es ist nicht minder lebenswert... es ist nur nicht das Leben, dass ich gewaehlt habe.
gestern haben Gute Freunde angerufen. Sie wussten es eigentlich nicht. Es hat nichts geholfen. Natuerlich nicht.... ich hatte ja noch nicht einmal Worte.
Wo ist meine Wahrheit jetzt?
geschrieben von: Cagliostro
Die Wahrheit und die Wirklichkeit sind nicht immer eins.
Die Wahrheit blüht im Verborgenen.
geschrieben von: katharon
Ich habe gerade jemanden gesucht, fuer den ich etwas gefunden habe.... aber ich finde ihn hier nicht mehr.....
deswegen werde ich es in meinem eigenen Pfad posten.
In Gedanken woanders.
Fuer Maternus:
Remaining open to love
There are times when we long to be able to help someone whom we love very much, but we can do nothing. Circumstances will not allow us to approach them, or the person is closed off to any gesture of solitary and support.
Then all we are left with is love. At such times, when we can do nothing else, we can still love- without expecting any reward or change or gratitude. If we do this, the energy of love will begin to transform the universe about us. Wherever this energy appears, it always achieves its end. „Time does not transform man. Will-power does not transform man. Love transforms,“ says Henry Drummond.
I read in the newspaper about a little girl in Brasilia who was brutally beaten by her parents. As a result, she lost all physical movements, as well as the ability to speak.
One admitted to hospital, she was cared for by a nurse who said to her every day:“I love you.“ Although the doctors assured her that the child could not hear and that all her efforts were in vain, the nurse continued to say: „Dont forget, I love you.“
Three weeks later, the child recovered the power of movement. Four weeks later, she could again talk and smile. The nurse never gave any interviews, and the newspapers did not publish her name, but let me set this down here, so that we never forget: love cures.
Love transforms and love cures; but, sometimes, love builds deadly traps and can end up destroying a person who had resolved to give him or herself completety. What is this complex feeling which, deep down, is the only reason we continue to live, struggle and improve?
It would be irresponsible of me to attempt to define it, because I, along with every other human being, can only feel it. Thousands of books have been written on the subject, plays have been put on, films produced, poems composed, sculptures carved out of wood or marble; and yet all any arist can convey is the idea of a feeling, not the feeling itself.
But I have learned that this feeling is present in the small things, and manifests itself in the mist insignificant of our actions. It is necessary, therefore, to keep love always in mind, regardless of weather or not we take action.
Pick up the phone and saying the affectionate words we have been postponing. Opening the door to someone who needs your help. Accepting a job. Leaving a job. Taking a decision that we were putting off for later. Asking forgiveness for a mistake we made and which keeps niggling at us. Demanding a right that is ours. Opening an account at the local florist´s, which is a far more important shop than the jeweller´s. Putting music on really loud when the person you love is far away, and turning the volume down when he or she is near. Knowing when to say ´yes´and ´no´, because love works with all our energies. Discovering a sport that can be played by two. Not following any recipe, not even those contained on this paragraph, because love requires creativity.
And when none of this is possible, when all that remains is loneliness, then remember this story that a reader once sent to me.
A rose dreams day and night about bees, but no bee ever landed on her petals.
The flower, however, continued to dream. During the long night, she imagined a heaven full of bees, which flew down to bestow fond kisses on her. By doing this, she was able to last until the next day, when she opened again to the light of the sun. One night, the moon, who knew the rose´s loneliness, asked: „Aren´t you tired of waiting?“
„Possibly, but I have to keep trying.“
„Why?“
„Because if I don´t remain open, I will simply fade away.“
At times, when loneliness seems to crush all beauty, the only way to resist is to remain open.
by Paolo Coelho
geschrieben von: katharon
Ich moechte nach Hause..... zuhause... wo mein Herz ist. Wo ich ich bin...ganz und gar und mir fremd. Wunderbar.
geschrieben von: katharon
Woher ich weiss, dass ich woanders hin gehoere? Ich fuehle mich hier zwar gut, aber dennoch wie eine Fremde. Ich kann zwar die Sprache der Leute verstehen, aber nicht die Leute.
ich vermisse das Leben. Das hier ist alles so.... nicht lebendig fuer mich. Ich moechte nicht sagen tot, nein, ganz und gar nicht. Aber das beinhaltet nicht die Werte, die ich leben moechte.
Ich fuehle mich so halben Ewigkeiten. Ich kann mich erinnern, dass ich das erste mal mit 5 oder 6 dachte: Du hast kein Zuhause. Typisch schludrige Jungsklamotten, Besenstiel, Sack mit Klamotten dran und ab so ein paar Streunern hinterher. So Jung... nattuerlich hatte man mich nach 200 m wieder eingefangen, hehe.
Ich weiss nicht, wie oft ich umgezogen bin, und versucht habe, mich selbst seßhaft zu machen. Es war oft. Dieses Gefuehl des Fremdseins verging, aber nur, weil ich es nicht mehr beachtete. Das heisst nicht, dass es nicht mehr wirklich da war.
Ich habe erst wieder gewusst, was es wirklich ist, als ich "zuhause" gefunden habe; ein ganz neues Gefuehl, das ein ganz neues verstaendnis fuer Menschen mitbrachte. Es ist der Ort, zu dem ich immer wieder zurueckkehren moechte. Ich kann mir nicht vorstellen, an einem anderem als diesem mein ganzes Leben zu verbringen. Urlaube, ja, Phasen, ja, aber mein Herz ist dort.
Es ist viel mehr als die Freunde, die ich da habe. Ich bin dort sooft eine Fremde, ich fuehle mich dort so oft miserabel, aber ich will nicht hinfort.
Noch etwas habe ich gelernt: dieses gefuehl ist unerklaerbar. Jenige koennen es verstehen, die selbst ein zuhause haben. Und ich war einfach nur unbewusst, in jener Zeit, in der ich das gefuehl der Fremde aber nicht das Gefuehl eines Zuhauses hatte. Fremd sein ist soviel Sehnsucht. Zuhause ist soviel Gluecklichkeit. Wenn man weiss, dass woanders auf einen der Sitz des Gluecks ist, und man ihm einen Stuhl hinstellen will (dem Glueck), aber der Stuhl doch in der Fremde verhackt ist, dann ist die Sehnsucht manchmal fast unertragbar.
Mein Zuhause ruft mich. Mein Herz lacht und weint. Wegen all diesem weiss ich, wo ich hingehoere.
geschrieben von: katharon
There is a glow
in my heart in my mind in my soul
Sie haben es mir genommen, aber ich gab es nicht her... so riss ich hinfort hinab in den Schlund des dunklen Ortes, an den ich nicht gehoere... verloren und doch nicht.
Wo sind die regentropfen?
geschrieben von: katharon
Wenn ich meine Augen schließe
Mit 15 bin ich das erste Mal weggelaufen- zu meinen Eltern. Ich war auf einem Schüleraustausch in England und die Gastfamilie zeigte sich als eine einzige Tortur für mich. Ich konnte nichts machen ausser Abwaschen und zur Schule gehen- und offensichtlich clever genug sein, per Anhalter zurück nach Berlin zu fliehen. Die Tour dauerte mich 3 Tage. Das waren die längsten 3 Tage meines Lebens, aber für alle anderen waren sie normal. Mit 19 lief ich ein weiteres Mal davon. Meine Eltern befanden sich in einem blutigem Scheidungskrieg, der hauptsächlich meine Nerven kostete und so entschied ich mich nach meinem Abitur, meinen Zivildienst im Ausland abzuleisten und dem Argumenten meiner Eltern zu entfliehen. Ich floh nach Tahiti- in eine Anstalt für psychisch Kranke und in die Arme einer 30jährigen Frau.
Wenn ich meine Augen schließe, kann ich ihre Haare riechen. Sie erzählte mir ihre Geschichten und ich lag neben ihr, glücklich vom Leben und betroffen vom Schicksal. Ich spielte mit ihren Locken, während sie in Gedanken weit fort war. Ich bin niemals in ihre Welt vorgekommen, aber neben ihr, da baute ich meine eigene.
Nach 13 Monaten kehrte ich zurück, um ein kleines Zimmer in zwei Neuen Wohnungen zu bekommen, dass ich gar nicht wollte. Meine Sachen waren aufgeteilt und zum großen Teil verschwunden, was wohl immer der Fehler des Elternteiles gewesen sein sollte, bei dem ich gerade nicht war, aber ich hatte mittlerweile verstanden, dass ich soviel gar nicht brauchte. Ich schrieb mich für Mathematik an der Münchener Uni ein- wieder weit weg, um weder der Grund für die Streitereien, noch deren Überlauffass zu sein. Die ersten zwei Semester vegetierte ich ganz gut vor mich hin, bis ich beim Kiffen von der Polizei erwischt wurde. Ich wurde in eine weisse, ultrahygienische Zelle gesperrt, die ich mehr aus Protest als aus Not vollnäßte. Ich hatte meiner Meinung nach nichts verbrochen und niemanden geschädigt. Derjenige, der schließlich putzen musste, tat mir nicht Leid. Ich erinnerte mich an meine Zeit, in der ich hinter den Patienten hinterher wischen musste. Ich erinnerte mich an den Jungen, der Katzenkacke an die Wände schmierte, wenn er alleine war. Ich erinnerte mich an die engen Räume. Ich fiel in die Arme der Frau, die mich ein Jahr lang empfing.
Die Zwischenprüfung in Mathematik bestand ich nur, weil ich die Aufgaben einem Freund abkaufte, für eine horrende Summe. Deutschland ist so käuflich, wie man es sich kaum vorstellen kann. Danach verfiel ich wieder in studentische Litargie. Der Druck meiner Uni und besonders meiner Eltern, die keine Fortschritte sahen, aber auch selbst keine machten, wuchs.
Dann starb meine Großmutter. Die Beerdigung war regnerisch. Schwarze Erde unter meinen Füßen, und über mir ein wenig die Hölle. Ich stehe neben diversen Verwandten, die alle in schamlos gespielter Trauer versinken, nur mein Vater umarmt meine Mutter aus Höflichkeit, ihr Schmerz ist ehrlich. Ich kann nicht weinen.
Ich habe hier und heute nichts verloren. Ich weiss nicht einmal, warum ich hier bin. Ich versuche, die Wellen zu hören, die an die schwarzen Strände rollen, und stelle mir vor, Muscheln in dem Boden zu erkennen.
Meine Eltern werden nicht mehr zueinander finden, aber sie werden wieder Frieden finden. Ich gehe nach Hause. Ich lege mich auf mein Bett und schließe meine Augen. Du liegst neben mir, ich höre Deine traurige Stimme. Auch wenn Du lachst, nichts ist für Dich vorbei. Du lebst nicht weiter, du hast aufgehört. Deswegen bist du hier. Du bist meine Frau. Du hast mich mitgenommen. Wenn ich meine Augen schließe denke ich an Dich, bevor Du Suizid begingst.
geschrieben von: katharon
Auf das das Neue Jahr so gewaltig wird wie das diesige... dann ist das Leben zwar kurz, aber... was ist das aber? es ist intensivst... intensivst von allem.
geschrieben von: katharon
Ich kann nicht glauben, was da gerade passiert ist..... was die Tage passiert ist, was ich mache.
ich kann doch nicht gegen mich selbst agieren, oder? ich kann doch nicht mit jemandem zusammenbleiben, von dem ich weiss, dass dieser Jemand eine andere mehr geliebt hat als mich, waehrend wir zusammen waren?
ich glaube, das ist nicht der Punkt. ich weiss, dass ich selbst jemanden mehr geliebt habe als ihn, ich weiss, dass ich meine Wahrheit woanders gefunden habe, dass ich sie gehen lassen habe, dass ich verloren udn gewonnen habe. Ich weiss, dass ich eigendlich die schlechte bin.
Aber ich liebe diesen Mann... wuerde ich sonst soviel rumheulen. Und nun tut er dasselbe mit mir. Der unterschied ist: er ist ehrlich, er erzaehlt es mir. Ich glaube, er erzaehlt es mir, weil er nicht ueber sie hinweg ist. Weil er sie immer noch liebt. Herzzerreissend.
Wie kann ich dann mit ihm zusammenbleiben?
Er ist der Gute... ich bin die Boese.
ich will nicht die Boese sein.
Aber was soll ich tun?
Alles, was ich jetzt tun kann, ist ein gegen mich selbst agieren.
Selbstverlust ist nicht mein Problem... ich gebe mich gerne auf, wenn ichw eiss, dass ich das richtige Tue, dass ich niemandem Schade, dass ich Gut bin. Aber diesmal wuerde ich mich selber anluegen und ich habe solche Angst davor.....
ich habe Angst ihn zu verlieren.... ich habe es schon laengst, oder?
geschrieben von: katharon
Obwohl genau meine Welt gerade der traurigste Schauplatz der Welt fuer mich ist, weiss ich, dass es auch der Schoenste ist, denn ich habe das grossartigste Gefuehl der Menschen erleben duerfen.
Ich liebe, ich liebe aus ganzem Herzen.
Ich liebe, ich liebe.
ich schreie es weinend in die Luft, um im nächsten Moment mit Krämpfen am Boden zu liegen und nicht mehr denken zu können.
Am Ende, doch am Schoensten!
Bin ich
geschrieben von: katharon
Keine Stunde vergeht, in der ich mich wirklich konzentrieren kann. Ich denke nicht mehr an all die Ideen, ich bin leer. Ich denke an Dich, ich denke an Dich. Nur dein Bild vor Augen, aber keine Ideen mehr.
Da ist keine Zukunft, mit diesem Bild, aber es bist du, du, den ich liebe.
Ich haette vieles anders machen koennen, vielleicht waere es aber nicht anders gekommen.
Wir haben beide fehler gemacht, und doch keine. Wir haben wirklich nichts Falsch in dieser richtung gemacht. Du bist immer noch ein grossartiger Mensch.
ich versuche immer noch, alles zu geben, um gut zu sein.
Ich wuenschte, es waere anders gekommen.
Es lag diesmal einfach nicht in unseren haenden.
Dennoch: ich liebe Dich. Ich liebe Dich so sehr und ich vermisse Dich. Ich vermisse Dich sogar, wenn du bei mir bist.
geschrieben von: katharon
Ich warte.. und ich weiss nicht worauf. Ich warte, dass die Stadt wieder ruhig wird, obwohl ich weiss, dass ich das Chaos doch liebe; ich warte, dass Buecher wieder in der Bibliothek sind, obwohl ich weiss, dass ich sie nicht brauche; ich warte, dass das Wochenende vorbei ist, obwohl ich weiss, dass ich eh nichts zu tun habe.
ich warte und warte und weiss nicht worauf. Wann fange ich endlich an, wieder etwas zu tun. Wann gehen all die Tagtraeume weg, die mich nichts tun lassen?
geschrieben von: katharon
Ich weiss, worauf ich gewartet habe: ich habe gewartet, fuer jemanden dazusein. Ich war fuer sie da. ich habe getan, was ich konnte.
aber nun ist niemand fuer mich da.
es passieren dinge, die so schrecklich sind, dass man sie nicht fassen kann. ich lebe, aber es ist nicht real. ich kann diese nachricht nicht fuer wahrnehmen.
sie war mehr als die schwester meiner besten freundin, sie war wirklich auch meine freundin. und sie kann nicht tod sein. sie kann nicht, weil man es nicht weiss... weil sie niemand findet. nein, es geht einfach nicht, es geht nicht, es geht nicht.
ich versuche mir zu sagen, es geht, aber ich kann es nicht realisieren, keinenfalls. es geht einfach nicht.
geschrieben von: katharon
REalisieren ist fuer mich unmoeglich:
There are things in our life, which are to great for us, and when they get lost, we cannot accept their disappearing.
I want to explain for myself, that it is good. That life is good. Lygon was great. She loved her life, she loved what she was doing and that is more than most people can reach in their life. She was a happy girl and I cannot imagine, that I want to die in any other way then she did: happy and doing that, what I love from all my heart.
I want to make it good for myself.
Nevertheless it is so unreal. It is not real in my heart, that she isn‘t here any more. It is not real, that she is gone. I cannot think clear about this, because I cannot believe it.
Even if I want to from my mind, my heart is not giving up hope. There is nothing bigger then life. There is nothing more admirable then life. It is sacred.
And it cannot be taken away so easily.
Her dead will always remain unreal for me. Taking away something so amazing is too much for any human being. I will be used to it one day, that she isn‘t here any more, but that does not mean, that I will be used to her dead. Now I understand, if people say, she will stay alive in our hearts.
With her death something was taken away from my life, and something unreal was added. I feel unable to describe these feelings, maybe it is impossible.
I cannot loose hope. I cannot accept these happenings, even I understand them; they are not bad.
I cannot stop hoping that she is with us, and at the same time believing, that she reached the heavens.
I cannot stop having „her reality“ in my heart.
geschrieben von: katharon
Ich liebe Dich mehr, wenn du fern von mir bist. Wir streiten immer noch, wir haben immer noch dieselben Probleme, aber nun habe ich keine Chance mehr zu denken, du reisst mich an Dich, umarmst mich einfach nur, du bist da, ich fuehle dich.
Ich fuehle Dich immer, ich fuehle deine Hand, ich fuehle dich neben mir stehend, mich nicht beruehrend, aber neben mir.
Nun bist du fern, es sollte schwerer sein. Es ist um soviel leichter. Aber ich vermisse Dich tausend Mal mehr, auf andere Weise. Ich vermisse Dich, wenn du bei mir bist, ich vermisse Dich, wenn du fort bist.
Du bist nicht fort, ich bin fort.Ich zerreise mich. Wie lange dauert es, bis das menschliche Herz ausgedehnt ist, angetrocknet ist, und wann kommt der Regentropfen, der es endlich bricht?
geschrieben von: katharon
Ich sollte ins Bett gehen. Ich kann, ich bin so muede. Aber ich will nicht, Ich will allen meinen schlaf hergeben fuer das, an was ich gerade gedacht habe.
Geheimnisse... nein, nur Wissen, dass es keine Schranken gibt....
geschrieben von: katharon
Meist vergesse ich, dass ich ein Held bin, ein held für mich selbst.
ich vergesse es, wenn ich mich in einen Alltag begebe, der nicht meiner ist, Aber finde ich wieder zurueck zu den Dingen, die mein sind, dann weiss ich:
Ich mache es nicht falsch.
ich bin nicht so schlecht darin.
Ich werde nie reich werden.
ich werde mir nie die schoenen Dinge leisten, von denen ich tagtraeume.
Ich werde missachted werden, auch wenn ich gegen keine Gesetze oder normen verstosse.
Ich werde immer glücklich und traurig zugleich sein.
Ich werde überleben, immer, überall.
Ich werde jung sterben.
Ich liebe, was ich tue, von ganzem Herzen. Es ist ein hoffnungsloses unterfangen und alleine werde ich eingehen. ich bin nicht die beste, ich mag nur eine von den guten sein, und deswegen ist es aussichtslos. aber ich mache es aus Liebe.
Kannst du das auch sagen?
geschrieben von: katharon
Nichts hat sich geaendert und warum sollte sich auch was aendern?
Die Freiheit im Herzen und im Kopf, und die wird auch wohl niemand so richtig aus mir heraus kriegen.
Einen Schatz fuer jenen, der es kann...
ich glaube nicht, dass es eine schlechte Sache waere, weniger unbaendig zu sein, weniger strebend hinaus zum Horizont, ich frage mich nur, wer dieser jemand sein koennte.
geschrieben von: katharon
Ich denke an meinen Piraten auf meinem weissen Pferd- oder auf der Pearl. ich weiss es nicht so genau. Meine Idee von dem Prinzen auf dem weissen Pferd gibt es bei mir nicht. Es ist ein wenig anders. Aber ich habe auch jemanden, von dem ich traeume. Tag fuer Tag und Nacht fuer Nacht. Und er mag vielleicht dem entsprechen, worauf manche ein Leben lang warten.
Ich warte nicht, denn ich habe ihn. er ist da. Ich liebe ihn, und ich vermisse ihn, und all das ist notwendig.
Und ich stelle mir vor, dass er neben mir liegt und leise atmet. Ich beruehre seine Hand- sie ist ganz kalt. Und ich laechele leise. Meine Hand schiebe ich unter seine und dann eine Decke drueber.... wenn seine Haende warm werden, wacht er vielleicht von selbst auf. (es geht nicht um die Kaelte oder die Waerme, sondern um den Gedanken)
Aber ich will gar nicht, dass er wach wird. ich will nur neben ihm liegen und ihn anschauen, und ihn ganz sacht streicheln, nur um mit geschlossenen Augen seine Formen zu sehen. Und ich will seinen Atem hoeren. Und ich will ein wenig meine Hand auf seinen Hinterkopf legen. Und ihn auf die Schulter kuessen.
und ich moechte, dass er weiter schlaeft. Denn ich weiss, er traeumt von mir.
So wie ich es tue.
Und dennoch ist es mehr.... er existiert..... ich kuesse Dich A.
geschrieben von: katharon
Ich freue mich auf diesen Monat, denn dieser Monat ist ein heiliger Monat. Und wenn schon nicht fuer die Menschen hier, dann fuer so viele Menschen woanders. Und dass macht ihn auch fuer mich irgendwo heilig. Und ich freue mich, dass irgendwie irgendwo nachvollziehen zu koennen. Ich habe die Traditionen nicht, aber ich fuehle, dass ein fuenkchen wahrheit daran ist.
das macht ihn so wunderschoen. eigentlich ist es eine wechselwirkung: ich sehe, dass viele Menschen so gluecklich sind, und so muss doch dies heilig sein. Und wiederum sind sie gluecklich weil es heilig ist.
Ich freue mich, ein Stueck das nachfuehlen zu koennen. Woran ich merke, dass ich dort nie ganz drin sein kann, ist meine Umwelt, die mich sozialisiert hat und mich zurueck zieht. Das kann ich nicht verhindern und will es auch nicht. Ich kann und will es nicht verleugnen.
Also, Maedchen, sag, warum schreibst du mir? Warum kommst du ploetzlich an? Ich glaube Dir nicht so wirklich, dass ich jetzt ploetzlich nicht mehr die boese bin und ich glaube, dass du mich immer noch hinter all dem boesen siehst, was da passiert.
das mag zum teil so sein, aber dieser teil ist in deinem kopf oder in deinem herzen.
ganz ehrlich: ich bin auch ein wenig neugierig, wer dich da so maltretiert, aber ich kann nichts sagen, weil du dann bestimmt denken wuerdest, ich waere es. es ist theoretisch immer noch egal, was ich sage, ich waere das boese.
dieser monat aber wird ein monat des guten. ich werde nicht fluchen und ich werde nicht "erdenken". ich werde leidenschaften- mit meinem herzen. und in meinem herz gibt es kein luegen und kein dachten.
nicht in diesem monat.
ich wuerde gerne diesen Monat kuessen, wenn ich koennte :)
geschrieben von: katharon
nachtwelten nachtwelten nachtwelten... ueberall.
ich werd ausgelacht, vielerseits, wenn ich sage, ich moechte nach hause. wenn ich sage, ich habe heimweh. es wird mir gesagt: schlag es dir aus dem kopf, du hast ein schoenes leben.
ja, cih hab kein schlechtes leben.
und nun fahren so viele meiner freunde und bekannte nach hause. weg von hier. und sie lachen dabei. und sage, viel spass hier. super! wo kann ich denn hier spass haben, wenn niemand hier ist. wenn ich alleine hier bin? wie soll das denn noch zuhause sein?
es ist einfach, es war nie mein zuhause und es ist nie mein zuhause.
zuhause ist da, wo ich auch alleine sein kann, und dennoch dieses gefuehl habe. das gefuehl, immer an diesen ort zurueck zu kehren.
ich habe ein zuhause.
mit meinem ganzen herzen.
der mittelpunkt meiner welt.
ich bin zugleich tieftraurig und uebergluecklich, soviel zu besitzen.
doch gerade bin ich nur alleine. ich freue mich auf die zeit, wenn meine freunde und bekannte wieder kommen und wir wieder hier "spielen"koennen. und ich freue mich auf die zeit, wieder nach hause zurueckzukehren. und am meisten freue ich mich darauf, meine freunde in meinem zuhause zu begruessen.
und solange leide ich. es wuerde helfen, wenn sich jemand kuemmern wuerde.... ein klitzekleiner hilfeschrei...
geschrieben von: katharon
Jaja, ich verlieb mich (vielleicht noch auf der vorstufe zu verlieben) immer sehr schnell...und ich tue es gerne. Ich tue es leidenschaftlich.
Doch lieben..... lieben.....
lieben.... soetwas grosses - ob es etwas so grosses gibt fuer mich, so eine grosse Verbindung zwischen mir und einem anderem Menschen, wie es sie zwischen mir und meinem Zuhause gibt?
geschrieben von: katharon
Weiter gehts auf meiner religioesen Schwebebahn. Ich war krank, nun bin ich wieder einigermassen und dieser Monat ist immer noch heilig und es wert, geheilgt zu werden.
Krankheiten gehen und kommen, manche bleiben, und fuer manche waere es wirklich so super tragisch, ich verstehe das auch, aber ich kann das nicht. Ich kann die Krankheit bei anderen ernst nehmen, aber nicht bei mir. Dazu lebe ich zu sehr.
Dazu warte ich nicht.
Sicherlich warte ich- auf mein Zuhause- aber dieses Zuhause haben erst hat mich so lebendig gemacht... das warten macht mich mit aus.
Das bin ich.
Danke, danke, dass ich beten kann, woimmer ich moechte, danke, dass ich nicht bitten muss, danke, dass ich religioes sein darf.... ich geniesse es, zu versinken, ich lebe es, denn ich fuehle....
geschrieben von: katharon
Oh, komisch komisch, diese Einladung zu bekommen, auf die ich gewartet habe. Komisch, denn ich habe sie heraufgewuenscht, und ich weiss nicht, wie es sein wird, dort.
Aber nungut.
Auf ein schoenes.
geschrieben von: katharon
Am Anfang war alles sehr komisch, als ich davon gehoert habe. Erst wollte ich es nicht glauben, nein, konnte es nicht glauben. Dann dachte ich einen Moment an all das Glueck und nun ist klar: da ist kein Glueck.
Es ist mehr als nur der falsche zeitpunkt, es kann nie der richtige fuer mich sein. Weil es nie DEN richtigen gibt. Weil es den nur gab.
Alles andere ist unreal, fuer mich zumindest.
Und fuer alle anderen auch, weil sie sich nicht kuemmern.... wer ist denn noch da, der mal hallo sagt?
Von hier, meine ich?
Nun sind es zwei...... und wohin? Die schoenste Wohnung der Welt wird bald weg sein, sie war perfekt. Das schoenste Leben ist bald zuende... Arbeitsleben. Und zum Arbeiten keine Zeit..... und Geld ist da auch keins. Wie kann man so einem Kopf aber vielmehr so einem Herzen helfen?
Ich weiss es nicht..... nun sind es zwei und ich sehe es so unreal wie die beiden
geschrieben von: katharon
Ich hab einmal wieder alles und nichts. Und haette ich im Lotto gewonnen, so haette ich das Geld einfach weggegeben, ich will es nicht. Ich brauch es, ich will es nicht. Ich wuensche mir andere Sachen.
Sachen ohne Geld.
die sind um so schwerer.
Ich hab alles: ueberraschung: Ich bin nicht nur ich. Und dass kann ich mir selbst noch nicht glauben. Angst: denn ich dachte, meine Freiheit ist etwas, was mich ausmacht, was ich bin. Nun muss ich soviel Freiheit aufgeben. Nun hab ich Verantwortung ueber mehr als ueber mich. Hab ich dadurch mehr Freiheit? Bestimmt mehr, ja andere Freiheit... und dann verfliegt die Angst und ich bin neugierig.
Ich bin nicht mehr alleine.
Wie ich wohl werde? Erwachsen? Unsozial? Spiesser? Oh, bitte kein Spiesser.
Das ist wirklich eine Angst von mir: kann ich so gut sein, wie ich will, ohne ein Spiesser zu sein? Einfach noch ich selbst mit der Freiheit, dass zu tun was ich will?
ZUkunft ist so spannend, dass mein Herz fast schon stehnbleibt, wenn ich nur in Gedanken rumspiele... wie soll ich das dann erst verkraften, wenn Realitaet auf mich eintrifft?
Ich wuenschte, ich koennte mich konzentrieren, aber auch diese Gedanken vergehen schnell: ich muss mich kruemmen, um den Schmerz zu ertragen. Vielleicht nur heute, vielleicht nur ein paar Tage. Schlimmer als der Schmerz ist die Atemnot.... denk daran: nicht den Atem anhalten, um den Schmerz beizukommen, das tut gleich noch mehr weh! Noch 30 Sekunden, dann geht er weg, dann hast du ruhe bis zur naechsten gewohnten Bewegung. Beweg Dich ungewohnt.
Denk nicht an Schmerzmittel, du weisst, dass du das nicht darfst. Du musst da jetzt durch. Nur ein kleines Weilchen, und es geht wieder.
Und dann freue ich mich.
geschrieben von: katharon
Mir ist zum Kotzen langweilig. Ich kann nicht raus, ich habe Angst, vor Schmerzen zusammen zu brechen. Und hier drin ist es schoen. Aber so langweilig.
Fernsehn kotzt mich an.
Computer kotzt mich an.
Ich arbeite ein wenig.
Ich lese. Zwei Buecher in anderthalb Tagen.
Aber nur lesen ist nicht genug. Ich brauch mehr... Meer. Ich will raus. Und ich kann nicht. Ich will Menschen... aber ich kann ja nicht raus.
Es ist zum kotzen.
Warum kommt er nicht einfach vorbei? Ich will nicht immer die Person sein, die sich meldet. Ich will diese Rolle erst ganz uebernehmen, wenn ich mir sicher bin. Ich bin es nicht.
Aber es geht nicht nur um ihm... ich brauch einfach Leben um mich rum. Nicht nur an meinem Fenster sitzen und den Regen auf meine Fuesse platschen lassen....
geschrieben von: katharon
Man will, dass ich mein Leben minutioues plane. Allein bei dem Wort krieg ich schon das Grauen. Was soll das ueberhaupt sagen? Freiheitsberaubung, indem ich mich dem Diktat der Zeit unterwerfe. Wenn ich nicht an sie denke, geschieht sie einfach, ebenso wie ich einfach geschehe, fertig. Die Zeit und ich sind zufrieden.
Aber nun, die Situation veraendert sich.... und Leute denken, ich muss mich nun anpassen. Leute verlangen es richtig. Uh, verflixt! Ich weiss, dass meine Lebensart nicht unbedingt die richtige sein muss, aber sie hat mich bisher gut druchgebracht.
Aber nun muss sie auch andere durchbringen. Was auch immer ich mache, was auch immer nun dabei rauskommt, es ist mein Fehler. Und ich weiss nicht, wie ich unter der Neuen Situation das Leben gegenueber den anderen verteidigen kann.
Das Leben.... was fuer ein schoenes Wort.
Viel viel tausendmal besser als minuzioes
geschrieben von: katharon
Na, wer haette das gedacht? Dass ich mich nicht anpasse? hehe, einige, aber die schimpfen auch. eigentlich schimpfen alle.
ich wuerde keine verantwortung uebernehmen.
aber genau jetzt uebernehme ich sie, indem ich weiter ich bin und in erster linie das mache, was ich zum ueberlebe brauche: weg, weg. Immerzu weg. Immerzu was neues.
Und nur dadurch kann ich bleiben und dafür garantieren, dass ich nicht groesseren unsinn mache, und eben dass ich verantwortung uebernehme... andernfalls wuerde ich vemutlich ausflippen.
es ist nicht leicht zu verstehen.
ich weiss. aber es ist leicht zu vertrauen. nur vertraut mir anscheinend keiner. sonst haetten sie nicht die befuerchtung, dass ich das falsche tue.
manchmal denke ich, das alles war ein grosser fehler, nicht insgesamt, sondern fuer mich. nur noch wenig zeit, aber ich kann es mir immer noch nicht vorstellen. ich kann mir immer noch nicht vorstellen, mein zigeuenerleben an den nagel zu haengen.
ich muss das auch nicht, ich weiss... nur verliere ich dann sowas, was sich familie nennt. das brauche ich nicht, aber jemand anderes vielleicht. seht ihr, da uebernehme ich doch schon verantwortung.
Ich versuche selbst, mein Glueck zu brechen, zu sehen, was da alles schweres auf mich zukommt, aber dann denke ich nur an das Glueck was ich schon hatte und habe, und es herrscht Frieden in mir und ich weiss: Alles wird gut... am Ende.
Ich habe keine Angst fuer mich, nur fuer andere.
uebrigends: ich hoffe, dass ich den bluemchenwagen bekomme... hehe. Der ist echt toll.
Dann brauch ich ungefaehr nur noch 100 andere Sachen. uftata
geschrieben von: katharon
klar, das war alles viel zu einfach. Ich bin schon zu lange zu gut durchgekommen. Ich hab auf das Unglueck gewartet. Ich hab nur nicht damit gerechnet, dass es mit so einer Intensitaet zuschlaegt.
Anders halt: auf einmal und in allen Bereichen. Aber nicht so.
Es nimmt mir meine Sinne. Dabei spricht es nur einen Sinn an, aber der ist esentiell.
Ich kann nicht mehr fuehlen: nicht emotional, sondern physisch... mist mist mist. Ab und zu geht es noch mit der rechten Hand, aber links: die ist so gut wie tod. Ich bin agil, aber das ist alles Gewohnheit..... nichts mehr mit all den Kleinigkeiten, die ich gerne mache: am Mauerwerk langstreichen, wenn man daran vorbeigeht, Blaetter in der Hand liegen haben und mit dem Daumen immer wieder darueber fahren... ich merk nicht einmal mehr, ob das wasser kalt oder heiss ist.
Das ist fies... sehr fies.
Aber ich frage nicht: warum ich.... es ist nur fair.
geschrieben von: katharon
meine kleine sousou und das andere maedchen
ich dachte, die beiden hatten eine unausgesprochene vereinbarung, sich gegenseitig aus dem leben ausgeschlossen zu haben. aber ich glaube, sie halten sich beide nicht dran.sousou vielleicht weniger als das maedchen, aber auch sie braucht nur einen anstoss, um wieder an das maedchen zu denken.
sie sagt es zwar nicht, aber ich bin mir sicher, dass die neugierig ist, was das andere maedchen so macht. irgendwie bin ich auch stolz auf sie: sie ist so diszipliniert und versucht nicht, irgendwas herauszufinden. wenn sie ein wort gegeben hat, dann haelt sie sich dran, insbesondere sich selbst gegenueber. ich glaube, sie wuerde noch nicht einmal den namen des maedchens in google suchen, geschweige denn eintippen, nein, dazu waere sie viel zu scheu.
aber nun ist ihr doch zu ohr gekommen, dass die andere ihr hinterher spioniert hat (oder wie das auch immer heisse mag in dem speziellen fall). und das ist ein anstoss, sich ein wenig aufzuregen. innerlich bestimmt mehr.
ich wuerde das auch nicht fair finden.... sousou wuerde die strassenseite wechslen, wenn sie sie sehen wuerde. sie hat ein ende gemacht, so sehr sie es kann, die andere anscheinend nicht. aber die andere stellt dann auch noch spekulationen auf. ich persoenlich, mir waere das egal. ich kann mich nicht in sousou hineinversetzen, ich weiss nicht, was passiert ist,ich weiss nicht, was sie denkt. ich kenne da viel zu wenigl. aber ich kenne sousou gut. ich weiss, dass sie enttaeuscht ist.
also, maedchen: halt dich von sousou fern!!!!
geschrieben von: katharon
weg ist weg
geschrieben von: katharon
wahnsinn, wie sehr sie nachtrauern kann: dabei sind ihr die menschen gar nicht so nahe, und doch so wichtig. die beiden.
aber auch wenn sie sie wiedersehen wuerde; es waere alles wie vorher. sie wuerde versuchen, sich gross zu machen, ihre situation nicht einzugestehen. das tut sie ja nicht einmal vor mir. eine kleine kaempferin- mein maedchen der unendlichen geschichte.
es tut mir selbst weh zu sehen, wie sie fuer ihre groesse kaempft, was sie gar nicht muss. ihr herz ist so gross, dass es mich manchmal blendet. aber sie will nicht nur ein grosses herz, sie will auch ein grosses bild von sich. sie will eine kleine wohltaeterin sein, nein, eine grosse wohltaeterin mit viel geld, dass sie aber nicht fuer sich ausgibt.
dass sie das nicht braucht, weiss sie, aber nichts desto trotz ist es wohl komisch fuer sie, wenn sie immer noch dafuer kaempft.
nein, meine kleine missversteht weder sich selbst noch die welt, aber sie strebt nach mehr als ihrem eigenen glueck. sie kann doch nicht alle gluecklich machen.
wuerd ich im lotto gewinnen: ich wuerd ihr so gerne alles geben, vermutlich waere ich aber zu egoistisch. dabei sind ihre ziele wunderschoen.
wenn ich sie fragen wuerde, wuerde sie mir sofirt ihren ganzen lottogewinn geben, ohne mit der wimper zu zucken und ohne zu fragen wofuer. und sie wuerde es ueberhaupt nicht stoeren.
ach, meine kleine, schau doch, dass du das alles nicht brauchst.
du hast dein grosses, scheinendes herz und das ist das wichtigste. wirklich.
komm vorbei, lass uns ein bisschen reiten gehen, dann bist du wieder in frieden und zufrieden und wenn ich dich laecheln sehe, wenn du die bewegung meines pferdes unter dir spuerst, geht es mir auch gut.
geschrieben von: katharon
Ein jeder Engel ist schrecklich!
Zitat bekannt? Nein, macht nichts. Es ist genau das, was ich sagen will. Deshalb ging es nicht mehr. Ich hab gehandelt, wie ich handeln musste, und du kannst es nicht verstehen- aus eben diesem Grund. Nicht weil du nicht willst, sondern weil du nicht kannst!
Und ich weiss, es ist schrecklich. Besser, als du mir das glauben magst.