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Ewige Trauerkløsse gesucht weltweit

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geschrieben von: DarkHeart

Hei

suche meinesgleichen zum Austausch,

wer

in seinem Leben als Trauriges Etwas, Schlaftablette, Tranfussel,
verschlossene Seele, schuechtern, muffelig, eingebildet, Spassbremse, Partyblamage, schweigsam,
Einzelgænger uvm

aber auch als Eisklotz oder æhnlichen betitelt wurde

sich dennoch in seiner melancholischen traurigen Art und Ruhe seit Jahren,
mit diesem Dasein selbst akzeptiert und es nicht missen møchte
sich schriftlich immer besser verdeutlichen kann, als muendlich
dem Sprechen eine Last ist, der schriftlich auflebt
der længer braucht zu antworten, als der gewøhnliche Mitmensch,
weil er gerne noch etwas darueber nachdenkt, bevor er Worte formt
zu einem Satz

bei ausgelassener Partylaune und sonstigen Begebenheiten førmlich vereist
bei verquatschten Menschen Kopfschmerzen bekommt und innerlich ein
Schutzschild dafuer aufbaut: "Stop, hier gehts nicht weiter"
der Næhe liebt, wenn es genug Abstand gibt

trotzdem nicht den Todeswunsch im Uebermass ausgeprægt verspuehrt und Ue25 ist,

darf sich
angesprochen fuehlen

Sollte es kleine Abweichungen geben, ist es natuerlich nicht tragisch fuer mich ;O)



geschrieben von: pandohra63

Hi Darkheart,

da fühl ich mich auch angesprochen.Viele dieser Bezeichnungen treffen auf mich zu.

Ich würde mich freuen ,wenn wir uns von Zeit zu Zeit mal austauschen würden:)



geschrieben von: |Dunkelschön|

Ich bin auch ziemlich verschlossen und schüchtern, Einzelgänger wie aus dem Lehrbuch.



geschrieben von: DarkHeart

Hei Ihr Zwei,

gerne wuerde ich mich mit Euch austauschen, gerne auch per PN,
es ist schøn zu wissen, das man nicht ein Sonderfall ist ; )

Haben Einzelgænger eine Chance zusammen zu kommen,
gemeinsam ihr Dasein zu geniessen, den inneren Frieden zu bekommen,
nach dem man sich so sehnt?

Wo findet man uns?

Hab noch eine hæufige Betitelung vergessen. -Stubenhocker-

Wo trifft man uns Stubenhocker an? Was tun, wenn wir unser Spiegelbild
(wenn wir es mal ueberhaupt mal antreffen) mit verschrenkten Armen oder der Reisetasche
oder sonstigen auf dem einzigen møglichen Platz neben der Person liegend sehen
und wissen, was das bedeutet.

Wie kommt man an Seinesgleichen ran, die die einzige Hoffnung scheint das Glueck auf Erden zu bekommen?

Fragende Gruesse
DarkHeart



geschrieben von: Ronin76

Meiner Erfahrung nach passen zwei stille Menschen (Melancholiker/Phlegmatiker) genauso wenig zusammen wie zwei Laute (Sanguiniker/Choleriker). Der Grund dürfte hauptsächlich die Kommunikation sein, da dies vor Allem in einer Partnerschaft sehr, sehr wichtig ist, und Kommunikation beinhaltet auch das Nonverbale.

Das Prinzip der Dualität bestätigt das auch, Yin und Yang usw. Ich bin eher introvertiert, ruhig und zurückhaltend, habe aber im Laufe der Jahre gelernt besser damit umzugehen und auch mal die Initiative zu ergreifen. Meine Freundinnen waren meistens das Gegenteil von mir, also extrovertiert, und es hatte ganz gut geklappt. An die meist sehr verklemmten, stillen Damen kommt man erst gar nicht ran, und das wäre dann auch zu langweilig. ;)



geschrieben von: DarkHeart

Ich habe schon auf Arbeit bemerkt, das zwei Stille Menschen bzw. Einzelgænger (eine Kollegin & ich)
bedacht aufeinander zugingen, in den Pausen klebten wir meistens zusammen, schwiegen uns aus, sprachen etwas, schwiegen wieder, hatte einer Lust einfach davon zu rennen, war es kein Problem. Ein mænnlicher Einzelgænger Arbeitskollege weigerte sich immer, wie ich, in der 10 Minuten Pause NICHT den Arbeitsplatz zu verlassen. So sassen wir da schweigend rum, sich immer etwas beobachtend - die reinste Erfuellung.

Daher kam mir die fixe Idee, das es vielleicht in der Liebe auch so klappen kønnte.

Ich steh auf Langweile, bin selber langweilig.



geschrieben von: Cagliostro

Die Frage, die ich in meinem Leben am allerwenigsten verstanden habe, war die, ob es mir nicht gut geh, weil ich nur so rumstehe und nix sage....etc.


Darf ich mich eurem Klub anschliessen.
Ja, ich bin es ...der Schlurf, die Tranfunsel. Die Spassbremse.
Der, der keine Menschen kennenlernen will (angeblich).
Naja, nicht die Leute, die sich mir oder zumindest ein Gespräch aufdrängen, aber das ist eine andere Geschichte.

Schweigen im Chor? Ja, hat was!
Kommunikation findet meist nur zwischen Gleichen statt, nachdem alle möglichen Coaches und personal Trainer und Friseure, Plappern als therapeutisches Mittel der Wahl ausgeben,was bleibt einem dann noch übrig, als zu .............................................................
................................................................
................................................................
................................................................
................................................................
................schweigen.



geschrieben von: DarkHeart

Aber natuerlich -sei Willkommen im Klub der gluecklichen Langweiler ; )


Meinst Du die aufdrængenden Geschichten, wo man ausschliesslich als seelischer Muelleimer
hinhalten darf, weil man so ein ruhiges Wesen ist und nur darauf wartet, das sich einer mir annimmt
und fuer deren Leidgeschichten noch dankbar sein soll?

Die kenne ich zu hauf, leider



geschrieben von: Schwarzer Prinz

Ich bin auch schüchtern, wil auch im Club mitmachen :)



geschrieben von: Cagliostro

Ha...es gibt hier eine schöne Institution, die Freundeskreise...

Naja, ich will hier Niemand überrollen, ich würde meinen, ich gründe einfach einen neutralen Jedermannfreundeskreis mit dem Titel Trauerklösse.........

Wer möchte, kann sich dem anschliessen?



...so, ist jetzt eingerichtet..........und heisst:
Ewige Trauerkløsse weltweit, ORGA.



geschrieben von: DarkHeart

ich kuesse Dich und suche gleich mal :D Gute Idee



geschrieben von: Cagliostro

*ganzrotanlauf*:o



geschrieben von: DarkHeart

sagtest Du nicht selbst, das Kuessen was schønes ist :D



geschrieben von: Cagliostro

Mag sein, aber als schüchterner Mensch kann ich das nicht so einfach zugeben.........



geschrieben von: DarkHeart

Pssst.....ich bin auch nur schriftlich mutig....:cool:



geschrieben von: pandohra63

Hi DarkHeart und ihr alle,
sind ja schon ein paar Schnarchtüten zusammen gekommen:D

Dass ich hier richtig bin hat der heutige Tag wieder gezeigt,

als geborenes Landei war ich heute beim großen Stadtbummel und bin fix und alle!!!:eek:

Diese menschenmassen mit den ausdruckslosen Gesichtern sind ja echt nicht zum Aushalten!!

*Beine hoch leg`*



geschrieben von: Cagliostro

Tja, hinter meinem Nick versteckt, die Fähigkeit Buchstaben so zu reihen, dass sie halbwegs irgendeinen Sinn ergeben...naja das finde ich oft auch besser....da bin ich dann auch stärker.....

Wenn ich als ich selbst einen Gedanken erklären muss oder meine Worte entwertet werden, weil ich:

a) viel zu viel Kaffee getrunken haben soll
b) zuviel Alkohol intus haben soll
c) einen schlechten Tag hatte
d) angeblich sauer bin
e) nicht weiss was ich will

usw., das ärgert mich am meisten.
Statt dass man sich (in der Realität) anhört, was ich (was selten ist) zu sagen habe, u.dann halt sagt Ja oder Nein.

Aber diese (o.g.) taktischen Diskussionsspielchen nerven mich oft so, dass ich dann gar nichts mehr sage.



geschrieben von: DarkHeart

hatte gerade wieder das unbefriedigte Gespræch mit meiner Freundin,
ich will was ansetzen zu sagen...und sie labert rein und hørt nicht mehr auf.
Irgendwann sagte ich dann: Hallooooo? Hallooooooooo? Hallooo?
und sie dachte ich høre sie nicht :D und antworte "Hallo Hallo hørst Du mich"
und in dem Moment quatschte ich meinen angefangenen Satz zuende

Was fuern Akt - Das spar ich mir næchstes mal.

In ihrem Gequatsche sagte sie: "Wenn Dich einer nervt, dann denke Dir - der Friede sei mit Dir-"
In der Hallo Pause schaffte ich es reinzubringen: "Wenn mich einer nervt, haue ich ihm gedanklich eine in die Fresse mit der Faust"

Sie: "Nein, das ist der falsche Weg. Bllllllaaaaabllllaaaaaaaa"

und ich haue ich gedanklich eine in die Fresse und fuehle mich richtig gut dabei



geschrieben von: Cagliostro

Hmm, ich gebe zu, ich habe eine fatal-erotische Beziehung zu Halbsätzen und Relativsätzen.
Das kann dazu führen, dass sich meine Gesprächspartner oft langweilen. Ok, selber schuld...

Was ich aber nicht mag, das sind Satzvollender.
Zum einen ist ihnen so ganz nicht klar, dass man klassischerweise einen Halbsatz benötigt, um dann auf einen zweiten Halbsatz zu kommen, der vll. einen erklärenden Sinn hat.
Solche Sätze kann man einleiten durch 1. oder zum einen (es würde dann folgen zu anderen) oder einerseits/anderseits usw.
Mir ist bewusst, dass dies im gesprochenen Wort furchtbar umständlich klingen kann und furchtbar langweilig, aber trotzdem dient es dazu, dass ich meine Gedanken sortieren kann und einfach klarere Dinge von mir gebe. Auch wenn es so klingt, wie bei einem Buchhalter.

Naja, ich mag es nicht, wenn jemand Sinnentstellende Anfügungen bringt, die ich absolut nicht sagen wollte.
Was sie dann anbringen, was ich gemeint haben könnte, zeigt wie sie über mich denken und kann oft beleidigend sein, auch wenn sie es nicht so meinen sollten. Es ist Respektlos.
So etwas ärgert mich.

Wieviel Menschen ich in Gedanken schon eine in die Fresse gehauen hab, weil sie mich unterbrochen haben, weiss ich nicht mehr genau.
Als Kind wollte ich Menschen oft anspucken, hab das aber wieder gelassen.



geschrieben von: DarkHeart

Satzvollender :mad: :mad:

wie gestern, ich habe jetzt angefangen einen Brief an sie zu schreiben, da soll sie lesen, was ich meinte und
nicht was sie in meinen beginnenden Sætzen zuende interprætierte und was ich von ihrem Geschnatter denke. Am Ende ueberfliegt sie aber die Buchstaben und denkt sich trotzdem ihres?

Vor lauter Laberrausch fielen ihr noch so paar Eigenschaften an mir ein, die ihr beim ersten Mal auffielen. "Æusserst Sonderbar und wunderlich" Als wære sie normaler, versteckt sich hinter ihren Worten

Mein Guter gestern hat mich 10x unterbrochen und mich dann noch doof angemacht, weil ich vøllig vergessen hatte, was ich sagen wollte

Warum sind die Menschen so ungeduldig, mir gehts nicht in den Kopf rein. Ich stotter nur selten, rede halt langsamer, bedachter, stocke auch oft inmitten des Satzes, um nochmal nachzudenken und dann eigentlich selbst fortzusetzen das ist alles.

Auf einer Familienfeier schaffte ich es einmal, nachdem keiner es fuer nøtig hielt, jemanden der einen Satz beginnt ueberhaupt zuzuhøren, ordentlich zu schreien: HALLOOOO, HØRT MIR EINER MAL ZU!!!!. Alle Blicke waren bei mir, ich versagte, konnte kaum was sagen und die Damen und Herren schnatterten weiter und weiter, als wære nichts gewesen. Seitdem schuette ich mich immer mit einem Glas Wein zu und lass sie labern und hoffe, das ihre Stimmbænder mal platzen.

Spucken war eine gute Idee, bei so viel Ignoranz, war es der beste Ausdruck dafuer. Warum bin ich nie drauf gekommen :rolleyes:, selbst meine bildliche Vorstellung dauerte . Du bist gut C :D



geschrieben von: Cagliostro

"Æusserst Sonderbar und wunderlich"
Es gibt also doch noch interessante Menschen auf dieser Welt, ich dachte schon, dass alles den Mainstreambach runter geht.



Hab mal gehört, dass eine funktionierende Kommunikation im Endeffekt nur zwischen Gleichen stattfindet.
Das macht es für mich eher schwer geeignete Gesprächspartner zu finden.
Die Folge ist natürlich, dass man sich angewöhnt, wie ein Automat zu kommunizieren, inklusive dem Ruf, man wäre etwas seltsam...
Naja, ich glaube es war vielleicht drei, vier mal in meinem Leben, dass mir eine Diskussion mit einem realen Menschen etwas gebracht hat und vergnüglich war. Wo angeregt diskutiert wurde, beide sich aber an diverse Regeln gehalten haben und eben nicht in taktischen Dingen sich verheddert haben.
Alles andere waren irgendwie Pflichtveranstaltungen.

Familienfeiern sind der absolute GAU.
Ein Teil meiner buckligen Verwandtschaft hat es irgendwie noch nicht begriffen, dass ich ein eigenes Leben habe.
Ihr Denken ist geprägt von der Vorstellung, ich sei eine Art Familiensoldat, was ich bis heute nicht begreife.



geschrieben von: Ceryni

Zitat:
Original geschrieben von Cagliostro
Familienfeiern sind der absolute GAU.
Ein Teil meiner buckligen Verwandtschaft hat es irgendwie noch nicht begriffen, dass ich ein eigenes Leben habe.
Ihr Denken ist geprägt von der Vorstellung, ich sei eine Art Familiensoldat, was ich bis heute nicht begreife.



Hierzu kann ich nur zustimmend nicken... Meinereiner hat die Sache erstmal so gelöst, dass ich 600 km weit weg gezogen bin. Allerdings komm ich leider nicht umhin, zumindest Elternbesuche zu kriegen oder zu machen, wobei letzteres noch ned stattfand, mangels Geld...

Satzvollender mag ich auch ned :mad: Muß allerdings sagen, dass es zwei Menschen in meinem Leben gibt, bei denen weiß ich genau, was sie sagen wollen, wenn sie einen Halbsatz anfangen und die wissen das auch bei mir. Da kann ich mit umgehen... Da find ich es auch nicht schlimm, wenn sie es machen, eher amüsant ;) Alle anderen könnt ich dafür "ditschen" bis sie endlich den Mund halten :rolleyes:



geschrieben von: Schattenseele81

Zitat:
Original geschrieben von Cagliostro

Wenn ich als ich selbst einen Gedanken erklären muss oder meine Worte entwertet werden, weil ich:

a) viel zu viel Kaffee getrunken haben soll
b) zuviel Alkohol intus haben soll
c) einen schlechten Tag hatte
d) angeblich sauer bin
e) nicht weiss was ich will

usw., das ärgert mich am meisten.



Ja, das kenn ich auch. Leute, die meinen sie wüssten immer über alles bescheid, vor allem wenn es um den Gemütszustand anderer - in dem Fall meinen - geht.

Und ganz "toll" finde ich ja, wenn man eigentlich nur dasitzt und sich denkt "naja mit meiner bloßen Anwesenheit werde ich ja hoffentlich niemanden auf die Füße treten" und dann kommen so Sprüche wie "was guckst du die ganze Zeit so grimmig? Kannste nicht mal etwas lachen?"

Hallo??? Da sitzt man nur da und will niemandem was Böses und dann wird man noch dumm angemacht, weil man eben nicht als ewig-grinsendes Etwas durch die Gegend läuft.



geschrieben von: DarkHeart

Kommt mir alles sooooo bekannt vor,

gleich kommt der Freund meines Mannes, der immer so æhnliche Sprueche drauf hat,
bin schon am ueberlegen, ob ich ihm mal was schønes sage :D

Die Faust hab ich ihm schon im Voraus mehrmals verpasst :D



geschrieben von: moonshadow1984

Schlaftablette, Tranfussel, verschlossene Seele, schuechtern, muffelig, Partyblamage, schweigsam,
Einzelgänger ??
das kenn ich doch irgendwoher
melde mich einfacfh mal zu wort un freu mich das es doch noch mehr gibt:)



geschrieben von: |Dunkelschön|

Mittlerweile gehe ich lieber zum Zahnarzt als auf Familienfeiern. Ich versuche ja in meiner Familie meinen Geburtstag als internen Volkstrauertag durchzuboxen, mal sehen ob es gelingt ... bzw. auf großen Familienfeiern mache ich den Job des Fahrers, man hockt nicht andauernd in der Bude rum, Autofahren mach ich eh gerne ...



geschrieben von: gunslinger

Oh, das hört sich gut an, genau wie bei mir. Ich hab auch zu fast nix Lust, vieles ist mir zu anstrengend und nervig. die schönen Sachen wie Rauchen und Saufen kann ich nicht mehr machen, keine Freunde. Liege auch einfach gerne nur im Bett und döse vor mich hin. Manchmal denke ich mir dann, so gewöhne ich mich schon mal daran später in meiner ruhigen Einraumwohnung unterm Rasen zu liegen

Gruß, gunslinger



geschrieben von: gunslinger

Oh, das hört sich gut an, genau wie bei mir. Ich hab auch zu fast nix Lust, vieles ist mir zu anstrengend und nervig. die schönen Sachen wie Parties mitRauchen und Saufen kann ich nicht mehr machen, keine Freunde. Liege auch einfach gerne nur im Bett und döse vor mich hin. Manchmal denke ich mir dann, so gewöhne ich mich schon mal daran später in meiner ruhigen Einraumwohnung unterm Rasen zu liegen. Ach, Bücher lesen find ich ja total blöd. Und depressiv und ruhig bin ich sowieso, aber teilweise auch gerne, als Kontrastprogramm und weil ich mich damit doch wohlfühle.

Gruß, gunslinger



geschrieben von: ICHHASSEGOTHIC

dann - würde ich mich dieser Runde auch gerne anschließen:0)
Ich bin eine:
"verschlossene Seele", schuechtern, manchmal(auf Gebieten wo ich es mir erlauben kann) eingebildet, Spassbremse - unter Umständen, schweigsam - ja in der Tat - hat mich in Deutsch von 13 Punkten auf 8 Niedergebügelt*kotz*,Einzelgænger - ja das war ich schon immer - mein Leben lang. Meldet euch doch....



geschrieben von: DarkHeart

sehr sympathische Eigenschaften hast Du :D

Mich kennst Du ja schon :D



geschrieben von: StilleSeele

Ich winke hier auch mal rein... Zurückhaltung muss aber nicht immer gleich Schüchternheit bedeuten. Wer zuviel von sich preis gibt, liefert sich in gewisserweise aus und macht sich extrem verwundbar. Zurückhaltende Menschen überlegen bevor sie tun, das sollten viel mehr Menschen machen. Nicht jeder Tag ist gleich und nicht jede Stimmung wie die letzte. Aber man fährt sehr gut damit, wenn man sich nicht "in die Karten" schauen lässt. So ist man in gewisserweise unantastbar weil das Gegenüber gar nicht weiss wie es dich packen kann. Aus dem Verborgenen kann man besser angreifen als wenn man auf dem Berg steht den man selbst errichtet hat in dem man sein Leben unnötigerweise (und ungefragterweise) preis gibt.
Wenn man sich etwas nicht traut und so gesagt "schüchtern" ist, ist es doch in Wirklichkeit nur eine Angst vor etwas. Ablehnung oder Gefahr verletzt werden zu können. Eine Schutzreaktion, über die man sich sicher manchmal auch ärgert, aber im grossen und ganzen doch positives davon hat. Es gibt immer mehrere Wege zum Ziel und es ist nicht wirklich zu erkennen was andere Wege besseres haben könnten.
Je weniger man preis gibt, um so interessanter ist man allerdings auch. Zumindest für einen Teil der Menschen die ähnlich denken und fühlen. Und wenn sich so ein Mensch mühe gibt um mehr von dir zu erfahren, kann man meistens von wirklichem Interesse ausgehen. Das kann sehr lange dauern bis das Eis bricht, taut und langsam verschwindet. Kleine kostbare Schätze tief im Eis verborgen um von den richtigen Menschen entdeckt zu werden.
Ganz nach dem Motto... weniger ist mehr...



geschrieben von: Terranigma

Schon, nur wieviele Menschen haben schließlich lange lust sich mit einem oberflächlich langweiligen Mauerblümnchen zu beschäftigen? Das mag nun harsch klingen, aber es geht doch auch immer gewissermaßen darum interesse zu wecken. Es gibt nun die einsamen Wölfe welche der Welt die Zähne zeigen und es gibt eben die stillen Wasser, welche eher hoffen von der Welt nicht überfallen zu werden - Und oftmals auch so tief gar nicht sind. Ich sehe mich da auch selber n' wenig wieder, - Es liegt nicht unbedingt daran, dass ich angst habe etwas falsches zu sagen, eher scheint mir nichts wichtig genug um es zu sagen. Smalltalk scheint mir wie'n notwendiges übel um fremde Menschen kennen zu lernen, leider ist's nicht meine Stärke da falsches Interesse an bestimmten Dingen zu zeigen, beispielsweise am Wetter. Bin selber eher der ruhige Typ, wobei's mich selber arg stört - Nicht unbedingt wegen den Reaktionen anderer, sondern weil ich mich selber nicht so mag. Wenn andere mal im Mittelpunkt stehen können, warum nicht man selber? Ich denke da sollte jeder selber wissen, wie sehr er mit sich Selbst im Reinen ist - Doch von meinem zurückhaltenden Dasein habe ich gehörig die Schnauze voll. :)

Immer warten, dass andere einen für interessant genug halten ohne selber Interesse zu wecken, dass is'n risikoreiches Spiel. Womöglich wartet man so eine halbe Ewigkeit bis man gefunden wird.



geschrieben von: DarkHeart

Also ich erwarte nicht, das man mich interessant hælt, ich møchte einfach nur akzeptiert werden,
das ich eine andere Art von Seele bin. Irgendwie scheint man dadurch trotzdem mehr im Mittelpunkt zu stehen, als die anderen - mehr als mir lieb ist.



geschrieben von: Cagliostro

Wer sagt denn, dass man immer gefunden werden will.

Als professionelle Kellerassel möchte ich es mir selbst aussuchen,wann ich den Sumpf unter dem Stein verlasse,
möchte dies aber nicht vorgeworfen bekommen und ich kann auch das rumgestochere unterm Stein nicht leiden.
Mir gefällt es ganz gut dort.
Und wenn ich rauskomme, ist das meine Sache, will mir dann keine Inkonsequenz vorwerfen lassen.
Im Prinzip geht es auch um Qualität der Menschen, mit denen man sich umgibt, das klingt jetzt harsch, aber die permanente
Lieschen-Müllerisierung unserer Gesellschaft hat nur Katzengold
hervorgebracht.
Warum sollte ich mich mit Mittelmässigkeit umgeben wollen, wenn genau diese Mittelmässigkeit zentraler Punkt einer Gesellschaftsordnung ist, die nicht für mich gemacht wurde?



geschrieben von: Nightheart

Zitat:
Warum sollte ich mich mit Mittelmässigkeit umgeben wollen, wenn genau diese Mittelmässigkeit zentraler Punkt einer Gesellschaftsordnung ist, die nicht für mich gemacht wurde?
ich hätte es nicht besser ausdrücken können.Aus diesem Grunde komme auch ich erst ans Licht gekrochen wenn ich mich mit Menschen auf einem Level bewege.Zum akzeptiert werden soviel,habe ich es aufgegeben darum zu kämpfen.Die Erfahrung lehrte mich das genau nur die Menschen mit denen ich mich auf einer Ebene bewege mich auch akzeptieren.Beim Lieschen von nebenan ist Hopfen und Malz verloren.



geschrieben von: Cagliostro

Das Lieschen ist sehr stringent. Es will, dass man seine Bilder und seine Sprache versteht, selbst aber keine neuen Bilder lernen.
Somit würde es sehr, sehr viel Kraft kosten, sich am Lieschen zu orientieren.
Belohnung gibt es dafür keine. Dazu ist das Lieschen einfach zu hohl und zu oberflächlich auf lange Sicht.



geschrieben von: Sphaeria

Ist mir viel zu anstrengend. Soll Lieschen Lieschen sein und vor sich hin dümpeln und mich in Ruhe lassen. :q



geschrieben von: Nightheart

Zitat:
sehr viel Kraft kosten, sich am Lieschen zu orientieren
meine Kraft und Energie setze ich sinnvoller ein.Hab mal versucht den Hohlkörper des Lieschens zu füttern aber das Fütter verschwand im Nirvana.



geschrieben von: Sphaeria

*lach*
wie ein schwarzes Loch...



geschrieben von: DarkHeart

So viele Gedanken mache ich mir ums Lieschen nicht,
andere sind fuer mich genauso sonderbar, wie ich fuer sie



geschrieben von: ShacklesOfFear

... und wie anstrengend ist es da erst, beruflich ständig mit solchen "Lieschen" zu tun zu haben... *seufzt*



geschrieben von: Sphaeria

Och... ich hab schon öfter beruflich mit denen zu tun. Und bei manchen ist es erstaunlich, was man so findet, wenn man an der Schale der Oberflächlichkeit kratzt. Meist einen riesen Haufen von Gefühlen der Unzulänglichkeit und Unsicherheit. Ich glaube, Lieschen sein hat auch in gewissen Grenzen was mit Erziehung zu tun. Und mit dem Gefühl, es allen immer Recht machen zu müssen. Dann passt man sich ganz schnell an... wenn man nicht "stark" genug ist, seinen eigenen Weg zu finden und den, der Masse geht.



geschrieben von: ShacklesOfFear

Natürlich gibt es immer Ausnahmen; Menschen, die sich hinter dem "Lieschen-Bild" verstecken, um nicht anzuecken, wie du schon meintest.
Aber oft genug gibt es auch Menschen, bei denen man unter der Oberfläche wenig findet. Und das macht gewisse Berufe nervenaufreibend.



geschrieben von: Sphaeria

Jetzt bin ich neugierig. Was für Berufe wären das denn z.B.?



geschrieben von: Nightheart

Zitat:
an der Schale der Oberflächlichkeit kratzt.
es gibt aber Lieschen da kannst noch so sehr an der Oberfläche kratzen und es kommt nichts zum Vorschein.Ich habe es schon versucht aber es war umsonst.



geschrieben von: ShacklesOfFear

Nun, in diesem Fall kann ich nur von meinem Beruf reden - Physiotherapeut.
Und da IST es anstrengend, sich mit diesen Menschen manchmal regelrecht "rumschlagen zu müssen".
Dabei rede ich nicht einmal nur von den Patienten, sondern viel mehr auch vom Personal....

Wie dem auch sei, sollte eigentlich nicht Hauptinhalt dieses Threads sein ;)



geschrieben von: Terranigma

Zitat:
Original geschrieben von Nightheart
Die Erfahrung lehrte mich das genau nur die Menschen mit denen ich mich auf einer Ebene bewege mich auch akzeptieren.Beim Lieschen von nebenan ist Hopfen und Malz verloren.


Mag ich jetzt nicht so wiedergeben können - Ich denke es hat nichts damit zu tun sich selbst zu verraten wenn man nicht versucht überall anzunecken, ohne jetzt was unterstellen zu wollen. Meiner Erfahrung nach kann man fast mit Jedermann gut auskommen wenn man nicht nur von ihm erwartet respektiert zu werden sondern auch'n wenig gelassen andere Menschen so nimmt wie'se sind. Ich denke wenn man sich darauf einlässt wird man auch erkennen, dass sogar die scheinbar schnöden Normalos und Lieschen von nebenbei nicht bloß Abziehbilder sind, wie man sie auf den Straßen zuhauf findet.

Da frage ich mich schon was Mittelmäßigkeit sein soll - Der Mainstreamkultur angehören in Bezug auf Kleidung und Musik? Kein Interesse für Philosophie oder Politik haben? Mh. Doch was interessieren mich all' diese Dinge wenn ich eine Person menschlich sehr schätze? Welche Rolle spielt es da ob mein Gegenüber ja bloß das Mittelmaß ist was ja schon impliziert, dass ich mich selber als irgendwas höhergestelltes empfinde. Eine etwas arrogant anmutende Sichtweise, finde ich. Viele Menschen haben mt ihrer doch ganz eigenen Art was zu bieten, aber da müsste man auch mal von seinem hohen Ross herabsteigen.
Rückblickend kann ich nicht sagen Menschen kennen gelernt zu haben, an denen ich Nichts zu schätzen wusste - Jeder hatte irgendwas ganz persönliches, etwas das ihn auszeichnete und sei's noch so klein. Das nun als schnödes Mittelmaß zu bezeichnen halte ich doch für ziemlich abwertend.


Kann da aber auch eben bloß von meinen Erfahrungen sprechen doch die zeigten mir wiederum, dass man von Vielen (Gewiss nicht von Allen!) den Respekt erwarten kann den man ihnen zollt. Blickt man bei anderen Menschen über Schwächen hinweg und bemüht sich um ein gutes Miteinander so habe ich's eigentlich noch nie erlebt gehabt, dass jemand bewusst dagegen steuerte. Ich denke dies zahlt sich auch aus.



geschrieben von: Nightheart

@Terranigma
Zitat:
(Gewiss nicht von Allen!)
von diesen rede ich
Zitat:
so habe ich's eigentlich noch nie erlebt gehabt, dass jemand bewusst dagegen steuerte
bist Dir da auch ganz sicher?Ich dachte auch immer,es ist alles im grünen Bereich.Aber wie heißt es so schön"Der Krug geht solange zu Brunnen bis er bricht"



geschrieben von: Cagliostro

"muss ich im beruflichen Bereich mit Menschen auskommen, die ich eigentlich nicht mag."

Kann persönlichkeitsbildend sein, muss es aber nicht.

Die Welt der Kulturfolger, Mitläufer und devoten Systemerhalter ist nicht meine, dennoch bestimmt das organisierte Mittelmass die Regeln.
So muss man sich, vom Rudel nicht als Alphawolf anerkannt durch die Welt tasten.
Alles andere als Alphawolf käme für mich nicht in Frage, also wird das Rudel, das neuerdings auf flache Hirarchien setzt, mich nicht ins Boot holen.
Aber ein Leben als einsamer Wolf hat Vorteile.
Man kann weningstens mit Füchsen, Mardern und Habichten auf gleicher Ebene kommunizieren.



geschrieben von: |Dunkelschön|

nächste Woche habe ich des Einzelgängers Traum schlechthin: Nachtschicht.





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