So wollte ich es immer haben. Eine kleine Höhle, in der ich mich mit meiner Katze namens Luna verkriechen kann und in der mir die Welt da draussen solange am Allerwertesten vorbeigeht, bis ich wieder etwas von ihr wissen will. Schöne Worte, ein schöner Traum. Doch wie sieht es wirklich aus?
Halbherzig zusammengewürfelte Reliquien meiner Vergangenheit ohne die wichtigen Eckpfeiler, ohne die Säulen, die das tragen was ich bin. Musik war schon immer mein Seelenspiegel, sie drückte aus was meine Worte nicht vermochten. Seltsam wie wenig Menschen das verstehen, bzw. wie wenig Menschen dieses nutzen.
Nun denn.
Ich bin nicht glücklich. Irgendetwas fehlt. Die Farbe Rot, so dünkt mir... Doch wo ist sie? Ich sehe sie an den Wänden, auf Bildern und mit etwas Phantasie an den Klingen der Schwerter, welche meinen Flur zieren, die auch nur einen Weg symbolisieren, den ich nur bis zu einem gewissen Grad folgte. "Mein schwarzer Ritter", so nennt mich ein ehemaliger Arbeitgeber, wenn ich ihn heute sehe. Das tut gut. Sehr gut. Mal was anderes als "Adler", einen Namen, der mich früher "stark" gemacht hat, der mir heute eher peinlich ist. Adler... Ein Teil meiner Vergangenheit, der heute, wie so vieles, symbolisch als bekopftuchtes Totenschädelnachmachdings an meiner Wand hängt und shakespeargleich beim hören alter Lieder von seinem rostigen Nagel gelöst und angesungen wird. Der Ärmste *g*, aber ich hatte schon immer Mitleid mit den sozial verlorenen, auch wenn meine liebe Mutter mir den Umgang mit solcherlei Geschöpfen strikt verbot.
Meine Mutter... Ein Zwilling gepaart mit Alkoholsucht ergibt dezente Schizophrenie. Ich werde ungefähr alle drei Wochen mitten in der Nacht angerufen, damit ich mir erzählen lassen kann, wie sch*** ich doch wäre. Man gewöhnt sich an alles, auch daran, wenngleich es immer wieder aufs neue verletzt.
Da wäre doch etwas Rot, ein wenig Blut aus kleinen Wunden... aber das ist nicht das Rot das ich will. Rot ist Leben, Rot ist Leidenschaft und da wird es doch schon wieder blau... kalt, eisig.
Irgendwas fehlt. Nicht irgendein Mensch, sondern ein Feuer. Eine Feuer in mir,
eine loderne Flamme, die ich auch spüre, aber die noch zu klein ist um spürbar zu entflammen. Kein kleines Flämmchen das viel zu leicht ausgeblasen wird, sondern ein Inferno, dessen Hitze selbst die Glut der Hölle wie das mitteldeutsche Weihnachtsklima erscheinen lässt.
Schwarz und Rot, meine Farben. Was bin ich froh, dass da kein Weiß dazwischen ist, aber dafür bin ich nicht unschuldig genug.
Unschuld... Hah! Emilie Autumn besang es ja schon mit "I want my innosence back", aber die will ich gar nicht mehr haben. Schuld macht einen Großteil dessen aus was ich bin und ich will gar nicht anders sein. Sicher gibt es den einen oder anderen Punkt den ich verändern will und mit der Zeit auch sicher werde, aber ich bin zufrieden. Was ich in erster Linie ändern muss ist mein Umfeld, soll heißen meine Wohnstatt. Es muss mein eigenes sein, so wie mein Zimmer in Wiesbaden, in dieser göttlichen WG. Eine Höhle, eine Burg, ein steingewordenes Abbild meiner Seele, in der ich atmen, denken, einfach leben kann. Es wird werden. Die Wohnung hier, "unsere Wohnung" ist gekündigt zum 01.04., dann wird dieses Kapitel geschrieben sein. Dann wird es weiter gehen.
Ich freue mich darauf.
geschrieben von: Katzenschatten
Manchmal sehe ich Donald Duck im Lustigen Taschenbuch "Die Ducks - vom Winde verweht" vor mir, wie er er sagt: Was soll ich nur tun, wo soll ich nur hin?
So fühle ich mich auch oft. Mein Glück dabei ist, dass ich einen sehr guten Freund habe, mir dem ich durch dick und dünn gehen kann. Wir sind sowas wie Han und Chewie, Asterix und Obelix, Dick und Doof, Pat und Patterchon usw.
Letzten Samstag saßen wir in eine Kneipe und tranken dem Whiskey reichlich. Als ich begann mit meinem Handy rumzumachen, fragte er ganz interessiert, mit welcher holden Maid ich denn da schreiben würde. Als ich ihm die Umstände erklärte, lehnte er sich schweigend und innerlich kopfschüttelnd zurück, ließ die Dinge aber geschehen.
Eine halbe Stunde später kam ich nach getaner Arbeit zurück, setzte mich hin und trank meinen nächsten Whiskey.
So bin ich nur ein Streuner...
der den besten Freund hat, den man sich wünschen kann.
geschrieben von: Katzenschatten
Freunde...
Ein Wort, das spätestens seit Young Guns II eine ganz besondere Bedeutung für mich hat. In besagtem Film ritzt ein Unbekannter dieses Wort in den Grabstein von Billy the Kid. Billy... Ein Maulheld, selbstgerecht, ein Böhser Onkel mag man fast sagen, aber immer treu zu denen, die bei ihm waren, bzw. zu seinen Freunden. Billy, ein Mann/Junge, der seinen ganz eigenen Weg ging, von seinen besten Freunden diesbezüglich oft verflucht wurde, die aber trotzdem zu ihm standen. Api... ich weiß, mein Verhalten weckt den einen oder anderen Würgreiz in Dir und deshalb bin ich froh, dass Du mich nicht hast fallen lassen.
Und wenn Du mich erschießt, werde ich mit einem Lächeln sterben.
geschrieben von: Katzenschatten
Und nach drei Tagen Magen-Darm-Infekt, welchen ich mit alten ungarischen Mitteln heilen konnte, werde ich nachher wieder arbeiten gehen. Hurra, ich hab voll einem im Tee und grad mal gar keine Lust. Naja, streunen heißt nicht immer dass man dahin geht wo man will, sein es Autos oder urologische Praxen.
Hauptsache es geht weiter, durch dunkle Gassen und rotbeleuchtete Gebäude.
geschrieben von: Katzenschatten
Zu früh gefreut... Die Verdauung rebelliert, also bin ich doch mal zu einem Arzt gegangen. Dass erste was er wissen wollte, ab wann er die AU ausstellen soll. Als er "ab Montag" hörte, wollte er wissen warum ich denn jetzt erst gekommen sei. Ich erzählte ihm von meinem chinesichen Essen am Sonntag, dass ich das ganze nur für eine vorübergehende Übelkeit hielt. Darauf hin sagte er ganz bestimmt, dass das ausländische nicht immer Schuld sei, dass nicht etwa der Chinese, sondern eher ein Virus an meinem Zustand Schuld wäre. Die Bewerkung fand ich einerseits richtig gut (solches findet man in der Pfalz recht selten), andererseits auch störend, weil er mir indirekt Rassismus vorwarf.
Im Endeffekt finde ich es gut, dass es noch Menschen gibt, die ihren Puplikumsverkehr dazu nutzen, auch mal positiv zu belehren und nicht das allgemeine Palaver weiterzutragen.
geschrieben von: Katzenschatten
Wieder brennt es...
am anderen Ende der Stadt und in mir. Die Feuerwehr hatte mit ihrem Löschwasser wohl Erfolg, ich beim Duschen nicht. Es ist heiß wie zuvor.
Ach kleines Flämmchen, wie mach ich nur ein Feuer aus Dir wenn ich Dich schon nicht löschen kann? Du brauchst Nahrung, doch woher soll ich sie nehmen? Hier, wo einst blühende Wiesen und kräftige Wälder waren, ist nur noch Wüste, seit die Quelle versiegt ist.
Ich muss fort von hier, diesen Ort, der mir Heimat werden sollte, verlassen, einen neuen neuen Quell des Lebens suchen damit mein Feuer wieder Nahrung bekommt.
Streunen...
"Die letzte Flasche ist leer
und jetzt wieder leben.
Ich stehe auf,
meinem Schicksal entgegen.
Ich lasse alles zurück,
alles und jeden
und beginne die Suche nach
einem neuen Leben." (B.O.)
Streunen...
geschrieben von: Katzenschatten
und wieder die Onkelz...
"Ich mache was ich will,
ich tue das woran ich glaube,
ich lebe meine Wahrheit
ich traue meinen Augen."
Ebenso traue ich meinem Bauchgefühl, einem Gefühl, das mich, genau wie meine mystische Kristallkugel, nie enttäuscht hat. Ich lebe. Das zählt. Alles andere ist egal.
"Show me the way to the next Whiskey-Bar" (the doors)
"Du kannst alles haben" (B.O.)
"Slave to lust" (hab den Band-Namen vergessen...)
Ich warte auf die Frau, die Eine.
Bis ich sie gefunden habe, streune ich.
Ich streune durch die Tiefen meines Lebens, durch die Höhe der Gefühle, meine Hoffnung und die bitterste Erkenntnis. Vielleicht bin ich alt, vielleicht sollte ich seit 5 Jahren tot sein, aber ehrlich gesagt, ist mir das sch***egal, ich lebe, ich bin und das ist alles was zählt.
Ich bin nicht allein. Das tut so gut.
Jasmin, Tine, Anke, Maik, Mone, Norbsi, selbst Ingrid... ach ja. Ihr habt den Adler stürzen sehen und denoch glaubt ihr an mich.
Danke.
"Friends will be friends" sangen dereinst Queen. Ich habe den Glauben daran verloren, denn keine Freundschaft ist umsonst. Man muss sie leben, auch bittere Worte in Kauf nehmen, aber letztendlich sind es diese Menschen, die einem am Leben halten. Auch wenn einige der genannten nur eine Ahnung von dem haben, was wirklich ist. "Adler" ist bei manchen ein Reizwort, ein Fragment aus einer Zeit, in der ich anfing zu leben, bevor ich anfing mich zu betäuben. Okay, ich habe gekifft, verdammte 10 Jahre lang, und ich habe nichts gelernt in dieser Zeit (mal abgesehen von Gene Roddenberrys Vision und dem physikalischen Aufbau eines Warp-Feldes, wie man Street-Fighter zockt und wie Wrestling ist, wenn man seine Schwester in den Schrank wirft), aber ich lebe.
Ich lebe.
Ich streune.
Weil ich noch viel zu lernen habe.
Ach, wie elend. Ich hab bei den Onkelz gepogt, Megadeth aus der ersten Reihe gesehen, zu Maiden gebangt, mit Lacuna Coil gesoffen und heute? Heute habe ich Angst Straßenbahn zu fahren....
Aber egal...
Ich lebe.
Ich streune.
Freunde. Ich bin dankbar, dass ich Euch habe. Das einzige, was ich bereue, ist, dass ich in einer ganz bestimmten Sache nicht auf Euch gehört habe....
geschrieben von: Katzenschatten
Streunen...
und der Alltag.
Putzen, Spülen, Waschen... Haushalt eben. Die Tiere sind versorgt und glücklich. Und ich? Nachher, wenn die Wohnung sauber und die Wäsche aufgehängt ist, werde ich meine Haare schneiden und färben und anschließend baden gehen. Danach werde ich kochen und vielleicht einen Film schauen oder ich streune etwas durch Netz. Naja, kein aufregender Tag, aber das muss auch mal sein.
"Leere Worte an einem toten Tag." b.o.
geschrieben von: Katzenschatten
R. oder auch D.:
Time to kill
Well, I was born on a dead street
I'm cold blooded but I always felt the heat
All my my friends are dead and gone
If there's a Hell, I'm a step closer to it
Somewhere I crossed the line
Somewhere I'm lost in time
I lost my soul an I now I'm loosing my mind
Time to kill
I've had enough of all your lies
I've only got the time to kill
I've seen the fire in my eyes
I've only got the time to kill
I spend my days counting bricks on the wall
And every night I hear the sirens call
I seek deeper into a convict's sleep
And dream abot the day I'm gonna hit the streets
One time I cursed the man
He lought and a broke my hand
I'm gonna take that fist and make him understand
I've had enough of long goodbyes
I've only got the time to kill
I've seen the fire in my eyes
I've only got the time to kill
Time to kill
I've had enough of all your lies
I've only got the time to kill
I've seen the fire in my eyes
I've only got the time to kill
Y'know I always thought there was time enough
To win the game
But now I know the times are rough
The seasons change, times are strange
Somewhere I crossed the line
Somewhere I'm lost in time
I lost my soul and now I'm loosing my mind
Alice Cooper, 1987, auf der Platte "Raise your fist and yell" Ensign Music Corporation/Ezra Music, Inc. and Screens-Gems-Emi Music, Inc. (BMI) ...um den Arschlöchern genüge zu tun, die denken sich an Kunst bereichern zu müssen.
Nach dieser Einleitung möchte ich nur erwähnen, dass ich es nicht einsehe, Erklärungen zu wiederholen, die ich bei unserem letzten Telephonat definitiv und endgültig zur Sprache gebracht habe. Lass es einfach gut sein. Ruf nicht mehr an, schreib keine SMS, Mails und lass meine Mailbox, die ich eh nicht abhöre und lass mich einfach in Ruhe. Bitte.
geschrieben von: Katzenschatten
Es ist kalt, so verdammt kalt. Sonntag... für mich immer ein seltsamer, ein trüber Tag, nur heute ist es schlimmer als sonst. Ich möchte weinen, aber ich kann nicht. Verdammt. Dabei kann ich noch nicht mal sagen warum. Irgendwas belastet mich.
Mich friert es, von innen heraus. Ich glaube, so muss sich das Sterben anfühlen. Werde ich heute Nacht sterben? Ein Teil von mir bestimmt schon.
Ich glaube inzwischen dass ich weiß welcher das sein wird.
Und ich glaube auch zu wissen warum es mir so schlecht geht. Da ist so ein Druck, zwischen Bauch und Brust, seit diesem heutigen Telephonat. Da war etwas, eine Ahnung, aber es tut verdammt weh. Genaues weiß ich nicht, will es auch nicht wissen...
Morgen arbeiten, ablenken, dann vielleicht... durchatmen.
geschrieben von: Katzenschatten
Arbeit, Arbeit, moch mehr Arbeit.
Miau... passt. Immer weiter.
Ich bekomm das hin..... irgendwie....
" I'm on run from the past...."
geschrieben von: Katzenschatten
Seelenschmerz, September 2002
Ein Vögelchen, ein Rotkehlchen um genau zu sein, sang mir ein Lied auf das ich zu einem Konzert ging. Gothic-Krams, für mich nur Dunkel-Techno, aber ich wäre dem Vogel in die Hölle gefolgt, war doch, wo es war, mein Paradies. So stand ich dort, im Dieburger Biergarten, bekleidet mit Leder und Running Wild-Kapuzenpulli und sah.... Blutengel. Dunkel-Techno... bis zu einem Lied: Seelenschmerz. Und ich fühlte: Ich bin zu Hause. Es hat genau das getroffen was ich mit der "Ghosts" von Rage, der "Dark Saga" von Iced Earth oder mit Tristania zu erreichen versucht habe. Ich war angekommen. Ein Gefühl des Schmerzes erreichte mich, aber er war... ehrlich.
Ein Jahr später lernte ich, was Seelenschmerz wirklich ist. Mein Vögelchen flog davon, ich blieb zurück in einer Hölle aus Schmerz und Einsamkeit. Ein Konzert in Darmstadt, in der Central-Station stand an. L'ame immortelle machten ihre Tour zu ihrer "Als die Liebe starb"-CD, Vorgruppe waren ASP (damals kannte ich nichts von denen), Unheilig spielten wegen Krankheit nicht. Ich hatte erst zwei Karten gekauft, eine für mich, eine für "mein" Vögelchen, doch sie bat mich, nach dem Verlassen, um "ihre" Karte, die ich ihr auch gab, und kaufte eine dritte, damit ich mir eine Stütze, in Form einer sehr starken (damals vom Alter her noch Mädchen) Frau mitnehmen konnte. Die, die mich näher kennen, werden stöhnen, dass ich diese Geschichte, "meine" L'ame immortelle-Konzert-Geschichte jetzt auch noch niederschreibe, aber das muss jetzt sein.! Joa... ich war da, sie war da und L'ame coverten "November Rain" von Guns'n'Roses, ein Lied, welches erschien, als ich noch in den Wehen des Zerbrechens meiner ersten Hoffnung auf ewige Liebe lag. Als dieses Lied neu war vergoss ich meine ersten Tränen des Schmerzes verlorener Liebe, mal so nebenbei... Nun gut, das Konzi war bös, ich habe viel eingesteckt und bin hinterher sehr bals mit meiner "Stütze" zusammengekommen, aber dies ist eine andere Geschichte...
In Extremo - Sünder ohne Zügel - Live in Mannheim
Ich war dort, trotz meiner Paranoia vor Menschen, Enge, Wirklichkeit. Ich habe an mein Vögelchen gedacht. In Extremo spielten "Vollmond" und "die Gier" direkt hintereinander. Vrdammt! Bei "Vollmond" habe ich mir "danach" auf dem Weg zur Arbeit schreiend und singend die Augen aus dem Kopf aus dem Kopf geheult, "die Gier" habe ich in Endlosschleife unter ihrem Fenster laufen lassen, in mancher Nacht danach....
Ich habe sie geliebt, das kleine Rotkehlchen, diese zwielichtige Sonne. Und heute vermisse ich das Gefühl von einst: Diese unschuldige Liebe.
Ja, sie war war meine Teeny-Beziehung, auch wenn ich dereinst 27 Jahre alt war.
Ich habe bezahlt; mit Tränen und Blut.... und einem Besuch bei einem Psychiater, zu dem mich mein damaliger Chef scheuchte... aber egal. Das hat sein müssen!
Ohne Robin wäre ich nicht der, der ich bin!
geschrieben von: Katzenschatten
Meine Stütze....
Verdammt, was war sie für eine tolle Frau. Eine Herrscherin, gloreich und perfekt...makellos...jedenfalls dachte sie das.
Ich lernte sie während meiner tiefsten Verzweiflung kennen. Nur meine Katze und die Gedanken an meinen Vater hielten mich vom Suizid ab. Wir trafen uns im Nachtwelten-Chat und sie, bei Gott, sie war der erste Mensch in meinem Leben, die nicht versuchte mir auf irgendeiner pseudo-intellektuellen Ebene zu begenen, die irgendwas von Verständnis für meine Situation heuchelte, sondern die durch ihre harte und direkte Art etwas in mir ansprach, was ich schon lange als gestorben bedachte. Ja, Jasmin war der richtige Mensch für mich, die Freundin, die ich für und in meinem Leben brauche. Wir waren zusammen, weil ich mal wieder Zuneigung und Liebe verwechselte und es brennt noch heute, wenngleich es schon einige Jahre zurück liegt, in meiner Seele, dass ich mit ihr Schluss machte, dass ich sie so und auf auf diese Weise verletzen musste.
Jasmin... ich liebe Dich. Und ich bin verdammt froh, dass es Dich gibt und das Du immer noch, nach all den Jahren und der Scheiße die ich gebaut habe, immer noch für mich da bist. Böse Zungen mögen behaupten, dass Du nur mit mir befreundet bist, weil ich noch schlimmer bin als Du, aber ich halte dieses, nach unserem vorletzten Telephonat für falsch.
Sie ist die Mama meiner Katze und daran wird sich nie, NIE irgendetwas ändern.
geschrieben von: Katzenschatten
aus dem letzten Jahrtausend... Versuch eines Rückblicks
"Leere Worte an einem toten Tag,
mein Hirn liegt im Nebel
zuviel Koks, zuwenig Schlaf,
zuviel von allem,
ein kleiner Tod.
Ich hab mich abgeschossen,
ausgeknippst,
mich selbst.... überholt." b.o.
10 Jahre Extrem-Kiffen.
Mehr kann ich dazu nicht nicht sagen.
Skat, Wrestling, Bundeswehr... Anke, Ingrid, Müller... und vielleicht noch Streetfighter auf dem guten alten Sega...
Rainbow-Club...Ami-Kaserne...billiger Jacky-Cola. Line-Dancing und Two-Steps... Fuck off.
Over and done.
geschrieben von: Katzenschatten
Ein Freund aus alten Tagen war mich heute besuchen.
Das letzte Treffen liegt nun fast 5 Jahre zurück, die Umstände waren damals andere: er war der beste Freund meiner damaligen Freundin.
Wir hatten heute ein richtig gutes Gespräch, mit vielen Themen, von denen manche alte, böse Geister heraufbeschworen, die aber nach einer neuen Verarbeitung innerhalb eines guten und intensiven Gespräches wieder und vielleicht endgültig ins Reich der Erinnerung gebannt wurden. Es ist Zeit geworden vieles loszulassen und nicht immer wieder herbeizulabern, sondern es einfach mal gut sein zu lassen. Es zählt nicht mehr was war, sondern nur das was ich daraus gelernt habe.
Mir hat der Nachmittag/Abend sehr gut getan. Es ist schwer Verständnis und Hilfe beim Finden/Festigen von Erkenntnissen von Menschen zu erhalten, die zu bestimmten Zeiten nicht anwesend waren und so bestimmte Umstände einfach nicht begreifen können. Um so wichtiger ist es "alte Freunde" einer neuerlichen Prüfung zu unterziehen, in der Hoffnung, dass man Gemeinsamkeiten wiederfindet und mit etwas Glück sogar neue entdeckt. So ist es heute geschehen und es fühlt sich verdammt gut an.
Heute Nacht werde ich mit einem Lächeln einschlafen.
geschrieben von: Katzenschatten
Wenn man bedenkt, dass ich ihn 2002/2003 schon als alten Freund bezeichnete und er heute derjenige ist dem ich mich selbst vor die Füße kotzen kann, der die richtigen Fragen stellt und jedes Gespräch uns weiter bringt, ist dies schon faszinierend. Danke.
geschrieben von: Katzenschatten
Wobei ich nicht den anderen ünergehen mag, der mir Faustschlag begreiflich machte, dass Abmachungen nichts zählen wenn Taten Gefühle verletzen. Danke Api.
"Sex and drugs and Rock'n*Roll" von wem auch immer...lief nur gerade...
34 Jahre wandle ich nun auf dieser Erde, mein Bart wird grau und trotzdem fühle ich mich gut.
Irgendwo zwischen Maffey, Henke, Weidner und Kaschte habe ich mich gefunden...
Um Benji während Onslaught zu zitieren: "'Nuff said."
geschrieben von: Katzenschatten
"Ich zeig Dich an" schrie ein Mann, als ich eingesammelten Müll in eine öffentliche Mülltonne entsorgte.
Das ist Deutschland.
Da sammelt man Müll ein der links und rechts eines Weges liegt und wird zum Feind der Gesellschaft. Na, danke, aber Deppen halten mich nicht auf.