Von dem Erlebten geprägt - das einst glückumwobene Lächeln von tiefster Trauer zerschlagen, so wuchs das Verlangen nach dem ewigen Schlaf.
Mein Daumen fährt über den kühlen Griff einer Schußwaffe -
der Fährmann in den tiefen Schlaf der Unendlichkeit.
Die Angst heftet sich an meine Fersen und rinnt in Form von klebrig - kühlen Schweißperlen über meine Stirn.
Ich schließe die Augen - vor dem geistigen Auge zieht mein Leben entlang.
Ruckartig im Takt meines Herzschlages entweicht mir noch einmal die Vergangenheit.
Der Schroffe Lauf drückt sich stumm und mit jeder wieder erlebten Szene unwiderruflicher an meine rechte Schläfe..
Auffordernd nagt der Wind an meinen Kleidern - das angefangene zu beenden.
synchron mit meinen Nerven spannt sich langsam mein Zeigefinger.
... Ein greller Schuß erhellt die Nacht ..
Ich spüre wie die Kugel meinen Schädel aufreißt - sich finster grinsend in meinen Kopf wühlt - ...voller Hast..
... ein dumpfer Schlag und die Nacht vergeht in Schweigen ...
Arachnophobia
~Einen Schluck Blut nehme ich gerne. Zwei Schluck akzeptiere ich. Drei Schlucke lehne ich ab.~