Möchte mir endlich ein etwas besseres Mic anschaffen als mein Damals 100DM von JBL :D
nun schwanke ich zwischen einem Audio Technica 2020 Großmembran KondensatorMic und einem 80-100€ dynamischen Mic zB von electro voice :D oder shure oder so.
Ich weiß halt nicht, ob ein kondensator für mich geeignet wäre... die sind ja empfindlicher als dynamische, dafür aber auch idR "feiner". Ich singe wenn dann eher so synthpopartig, nicht "aus voller kehle", hab die stimme nie einfach nur pur in songs, oft "flüstere" ich auch nur mit heiserer stimme für verzerrte electrotracks. es ist NICHT für live gedacht. ich hab sorge, dass ein kondenstor mic ggf. zu viel raumhall mitaufnimmt (nehme meine musik einfach im wohnzimmer auf) und ggf. auch andere geräusche wie PC-lüfter und straßenlärm, und bei nem dynmischen ist dei gefahr halt quasi nicht da, da man da ja eh nah rangehen muss, um überhaupt was aufzunehmen.
was meint ihr, was für mics bis max 100€ benutzt ihr?
ps: das mic geht über ein mehrkanal-mischpult in den PC
geschrieben von: Move over Kate
Hat dein Pult Phantom-Speisung? Die benötigst du für das Kondenser, und wenn das Pult die nicht liefern sollte (was bei einem kleinen Mixer möglich wäre), müsstest du dir noch einen entsprechenden Preamp zulegen.
Ich schwör auf ein Großmembran Röhrenkondenser von Thomann. Die Aufnahme von Nebengeräuschen ist zu vernachlässigen - im Zweifel kannst Du mit einem Noisegate in den Gesangspausen Störgeräusche eliminieren. Sobald Du singst, hört man sie auch nicht mehr. Aber mit einem guten Dynamischen wie dem SM-58 kannst Du sicherlich auch gute Ergebnisse erzielen.
geschrieben von: Belgarion
phantomspeisung hat mein pult, ist ein damals 800DM 12kanalpult mit 8(!) XLR-buchsen
welches röhrenkondenser meinst du? das AT2020? oder meinst du jetzt nen preamp?
wegen geräuschen in den pausen mach ich mir keine sorgen, da ich da eh "stille" einfüge per wav-editor.
hier mal 3 song-fragmente, was ich bandbreitenmäßig für gesang mache (alles noch ideen, nur einmal eingesungen): 3,5MB, 2min
das hört sich jetzt evtl. o.k an, aber "pur" sind die vocals dumpf, ich muss da sehr viel am EQ drehen, damit es so "klar" wird und sich ausreichend vom rest abhebt, ohne zu laut zu sein, viel bass weg, 1k und 4k anheben... und ohne effekte isses dann nix.
Nee, schon das SM-58. Wobei ich nicht mal ausschließen will, dass auch eine Kopie (zum Beispiel von Thomann oder Musicproduktiv) gut klingt. Ein Freund meinte mal, dass das SM-58 deshalb so gerne genommen wird, weil jedes SM-58 definitiv gleich klingt - und das wohl den Preis macht... ;) Das mag jetzt banal klingen, hat aber gerade live den Vorteil, dass der eingemessene Raum wegen der Rückkopplungen besser zu händeln ist. Wenn jetzt das eine Mikro bei 16 KHz koppeln würde, das andere bei 12 KHz und das nächste bei 8 KHz, dann wär das nicht so einfach. Billig-Mikros haben wohl höhere Toleranzen.
Da du ja aber nur ein Mikro einsetzt, kann dir das aber eigentlich egal sein. Du wirst für deine Zwecke auch mit einem dynamischen Mikro gute Ergebnisse erzielen können.
Meins war glaube ich das SCT 1000 - das wird aber nicht mehr hergestellt. Ich hab es sehr güngstig bei Ebay gesteigert. Fragt sich nur wozu - meine Minimal-Aufnahmen könnte ich auch über ein Kindermikro einsingen... Zumal ich später den EQ so verdrehe, dass alles nach Telefon klingt.
:D
geschrieben von: Belgarion
he he, ich hab mal in nem musikerforum punkten können, da wollte einer ner stimme "wie aus der apollo 13 nach houston", und die "profis" haben sich da überschüttet mit EQ- und effekt tipps en masse. und ich meinte nur "hast du nen anrufbeantworter? ruf dich doch einfach mal selber an und nimm dann den sound vom AB wiederum mit einem mic auf..." - der fragesteller war vom ergebnis begeistert :D ;)
zum thema... ich glaub ich versuch mal ein 70-90€ dynamisches. hoffe nur, dass ich überhaupt nen unterschied zu meinem alten merke... :confused: