[ewig, allmächtig???] - German Gothic Board

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ewig, allmächtig???

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geschrieben von: Strega

angenommen, gott existiert...
es heißt immer:"gott ist ewig und allmächtig", zwei eigenschaften, die alles abdecken meiner meinung nach. er ist ewig und er kann alles tun was immer ihm zu tun beliebt.
wenn das stimmt (bzw. stimmen soll),
weiß gott auch woher er kommt?

wenn er allmächtig ist, dann weiß er es.
wenn er es weiß, dann ist er nicht mehr ewig.
weiß er es nicht, dann ist er nicht allmächtig.

mich beschäftigt diese frage nun seit rund einer woche, und mich würde es interessieren, was ihr so darüber denkt und wie ihr es im allgemeinen mit glauben oder nicht-glauben haltet und warum.



geschrieben von: Menedemos

Hallo Strega.

Ich denke, auf dein Problem gäbe es zwei mögliche Antworten:

1. Es gibt einfach keinen ewigen und allmächtigen Gott. Falls sich dies so verhalten sollte, dann stellt sich die Frage nicht mehr.

2. Das Wort "ewig" ist problematisch. "Ewig" ist immer mit einer Vorstellung der Zeit verbunden. Was aber ist, wenn (ein) Gott erst die Zeit geschaffen hat? Wenn er in einer Welt lebt, in der es keine Zeit gibt?
Diese Vorstellung überfordert uns fast, denn wir sind gewohnt, innerhalb der Zeit zu leben und zu agieren.
Aber schon allein die moderne Naturwissenschaft scheint ja Hinweise darauf zu haben, daß es auch Zustände ohne Zeit gibt, etwa vor dem Urknall.
Und wenn das schon in der Physik denkbar ist, warum sollte es für einen allmächtigen Gott, der die Gesetze der Physik erst geschrieben hat, erst recht möglich sein.
Das sind Welten, die unsere Vorstellungskraft übersteigen - aber einem richtigen Gott dürfte vieles möglich sein...



geschrieben von: Curzon

Man kann Gott nicht in menschlichen Maßstäben messen.

Aber genauso wie das Universum nicht ewig ist, so ist Gott nicht ewig, es sei denn, "er" existiert außerhalb des Universums, was ihn physikalische nicht mehr definierbar macht, denn das Universum definiert sich durch Zeit und Raum, also kann es ein räumliches "außerhalb" und ein zeitliches "außerhalb" nach unseren Vorstellungen geben. Letztendlich bin ich der Überzeugung, daß Gott physikalisch nicht von selbst existiert. Erst der Glaube gibt "ihm" Existenz.

Ist Gott allmächtig? Ja und Nein. Die Frage kann man nicht beantworten, da niemand weiß, wie mächtig Gott ist, und so sind es die jeweiligen "Gläubigen", die ihren Göttern die (All)Mächtigkeit zuschreiben.
Dennoch würde ich Gott nicht mit dem Wort "Macht" definieren, das klingt zu despotisch, dabei ist Gott nicht despotisch, es gibt nur zu viele Religionsmißbraucher, die derartiger Gottesbilder erschaffen, um selber Macht zu bekommen. Gott kann man meiner Meinung nach nur durch einen Ausdruck definieren: "Einfach geliebt werden"
Das ist imho Gott. Die Ewigkeit von Gott ist dann identisch mit der Ewigkeit der Liebe, und die Mächtigkeit von Gott ist identisch mit der Mächtigkeit der Liebe. (in diesem Fall ist Liebe außerdem gleichbedeutend mit Vertrauen und das ist wiederrum gleichbedeutend mit Glauben)



geschrieben von: TrauernderNarr

"gott" wie in die kirche kennt..ist in gedanken der menschen geboren....götter können sterben....wenn kein mensch mehr an diesen gott glauben würde...würde der gedanke an ihn sterben..und dadurch der gott..damit ist ewig nur ewig wie noch welche an ihn glauben...bzw..nur denken

die andere sache ist, wie curzon schon gesagt hat, damit er wirklich ewig ist müsste er ausserhalb physikalischer gegebenheiten existieren



geschrieben von: WaTcHmE

Zitat:
Original geschrieben von Strega

wenn er allmächtig ist, dann weiß er es.
wenn er es weiß, dann ist er nicht mehr ewig.
weiß er es nicht, dann ist er nicht allmächtig.



wieso ist er nicht ewig, wenn er es weiss??? wenn ich unendlich leben würde, würde ich trotzdem wissen, dass ich wie alle anderen auch ,geboren wurde.... und könnte meine Ahnentafel aufstellen...



geschrieben von: TrauernderNarr

@watch me...ich denke das hier der begriff ewig so gewertet wurde, vom anbeginn der zeit bis zum ende der zeit, da es nichts vor dem entstehen gab, da man die grenzen für alle zeit legt, kann man nicht geboren worden sien, weil man sonst nicht mehr der beginn der zeit gewesen wäre



geschrieben von: WaTcHmE

ZEIT ....
anbeginn der Zeit ?? wann war denn das?? der Begriff ist mir irgendwie zu schwammig .....

vielleicht ist Gott aus sich selbst entstanden?? Mal als Idee??
Dann weiss er woher er kommt, und ist ewig....



geschrieben von: TrauernderNarr

kleine sache wenn gott aus sich selbst entstanden muss er schon vor seiner entstehung existiert haben weil er sonst nicht aus sich selbst entstanden sein könnte

wie willst du es denn genauer definieren?@der frühste zeitpunkt den es gibt also anbeginn der zeit



geschrieben von: WaTcHmE

aus sich selbst entstanden meine ich :

Gott ist nciht entstanden. er war einfach da .. schon zum anbeginn der Zeit.. [ Zeit(und deren einteilung) ist Menschlich und damit nicht 100%ig zutreffend]

es ist so : die wissenschaft sagt auch , dass das erste Atom aus sich selbst entstanden sein muss

niemand weiss woher und niemand weiss was es soll....

aber aus unserer menschlichn, kleinen unperfekten sichtweise, ist Gott sowohl almächtig als auch ewig.....

Ewig: er war da , bevor es die Zeit gab, weil "zeit" ist etwas von menschen erschaffenes...

wieso ist der Tag 24h lang?? die Sonne geht immer wann anders auf und immer wann anders unter.....[als denkanregung]

allmächtig = über alles mächtig : er kann alles verändern (die die eh nciht an Gott glauben werden jetzt schreien)

CU
WaTcHmE



geschrieben von: TrauernderNarr

*schreit nicht auf auch wenn nicht an gott glaubt, da für diese diskussion davon ausgeht das ein gott existieren mag*

@ewig...nun damit gott jedoch allmächtig ist..müsste ER hatl wissen warum und wieso und wie er enstanden ist....und damit das er irgendwann enstanden ist, ist er nicht ewig....weil es ereignisse vor ihm gab...und wenn das nur bruchteile eines "augenblicks" waren

für mich ist allmächtig

nicht nur das er alles verändern kann..sondern eben auch alles weiss...denn heisst es nicht...wissen ist macht ?!



geschrieben von: Tumulus

Hi Strega !

Stimme Menedemos & Curzon zu. Gott nach Maßstäben menschlicher Logik zu messen ist völlig sinnlos. Wir sind bei jeder Erkenntnis / Argumentation an Begriffe gebunden, die dem vierdimensionalen Raum-Zeit Kontinuum entspringen, ergo sich entweder in Masse oder Energie ausdrücken lassen.
Weitere Dimensionen können wir in keiner Weise mit den uns zur Verfügung stehenden intellektuellen Mitteln beurteilen. Insofern würde sich Gott über solche Fragen wahrscheinlich totlachen.

P.S.: Hat jemand von euch die "Kritik der reinen Vernunft " gelesen ?
Ich würde zu gern mal jemand kennenlernen, der nicht nur die Grundgedanken kennt.



geschrieben von: WaTcHmE

Zitat:
Original geschrieben von OrcaDesign
... und was ist schon ewig? Am Ende verhält sich die Zeit wie eine Moebius-Schleife (Informatiker würden das Gebilde Endlos-Schleife nennen - aber das klang mir jetzt zu fad, man möge mir meinen Enthusiasmus verzeihen) und es gibt somit weder Anfang wie Ende.



nein tut sie nicht .... die Zeit ist wie der reele Zahlenstrang, geht ins unzählbare, ja endlose.... das ist meiner Meinung nach das einzige "unabzählbare" was Menschen geschaffen haben...
eine endlosschleife ist es nciht, da sich in der alles wiederholt... und das tut es nicht...

Zitat:
Original geschrieben von OrcaDesign
Ich würde auch soweit gehen zu behaupten, daß das ohnehin Dinge/Dimensionen sind, mit denen unser menschliches Denken an seine Grenzen stösst... wie die Ausdehnung unseres Universums - wie selbstverständlich sagt jeder 'unendlich' (=~ewig). Aber was ist ein unendlicher Raum? Und wenn es nicht unendlich wäre: ja, was käm dann denn nach dem Universum?


stimmt "unendlich" kann keiner begreifen.. wir können nur staunend stehen und sehen.... das unendlich ist [nebenbei] nicht unendlich.... man geht heute davon aus, dass es mehr oder weniger ein unabzählbar großer Raum ist , der aber endet....(sagte zumindest mein Physik professor mal)


Zitat:
Original geschrieben von OrcaDesign
Und nochwas: warum sollte (ein) Gott gerade im Jetzt leben, wenn er doch allmächtig ist? Und nicht gestern, morgen oder zu einem sonstigen Zeitpunkt, sprich gleichzeitig überall. Und damit auch ewig...



wenn er überall ist , ist er auch im jetzt! da haste die selber ein Bein gestellt ;-) :p *nicht böse gemeint*

CU

WaTcHmE



geschrieben von: Nachtelbin

@watchme:
"Warum ist der Tag 24 h lang"...was möchtest du aus dieser Farge auf eine allmacht "Gottes" ableiten? Ich verstehe dich nicht ganz, willst du damit auf die gute Strukturierung des Universums durch Gott hindeuten, oder auf den Umstand, dass Naturkonstanten durch Menschen definiert sind, somit fehlbar...oder auf eine verbindung des göttlichen und des menschlichen durch Klassifizierung und Analyse seiner Regeln?

Ich bin der Meinung, dass es keinen Gott gibt. (Ich weiß, ideales Teilnahmekriterium für diese Diskussion)
Kann man das Universum nicht als selbsterhaltenden Mechanismus ansehen, quasi ein riesiges Pepetuum Mobile? Sicher, dazu muss Energie zugeführt worden sein, aber genau das Problem besteht ja, man kann den Anfang nicht wirklich definieren...als was siehst du Gott an, Strega?
Siehst du ihn als Regel, die ultimative Konstante, die durchs Universum wirkt, als einen Erschaffer oder eine personifizierung der Wünsche und Fragen der naiven Menschen, die gerade erst lernten aufrecht zu gehen und prompt über Fragen stolperten?
Es ist Definitionssache, je nach dem hätte ich andere antworten, aber nun warte ich vorerst...auf deine

Die Nachtelbin



geschrieben von: WaTcHmE

ich will zeigen, dass die Zeit genau wie alles ander Menschenwerk ist !..

sie es als Beispiel, dass wir ALLES nur auf annäherung ausrechnen können... alles was wir haben sind schätzwerte .. ungefähre sachen .... und die "Könnte so sein"-Theorien...

damit ist die Zeit ein vom Menschen geschaffenes Instrument...und damit steht Gott darüber,.....



geschrieben von: Nachtelbin

Gut...und wie definierst du Gott?
Ich höre immer nur, dass er über allen Dingen steht, aber das ist doch nur eine Eigenschaft...würdest du also sagen, alles, was man als Mensch nicht versteht/ verstehen kann ist gott?

Dann denke ich, wären wir auf dem selben Stand, wie afrikanische Buschvölker, die eine herabfallende Colaflasche als göttlich ansehen...



geschrieben von: WaTcHmE

auch wenn du mich prügelst : NOCH strebt es auseinander ...., womit du recht hast , ist , dass es dann wieder in sich zusammenfallen wird...

glaubst du das dann alles immer gleich ablaufen wird??
das heisst , wir beide saßen hier schonmal vor Milliarden von Jahren beide am Rechner und haben uns darüber beharkt?? weil DAS wäre ne endlos schleife...

ich denke nciht .. dazu ist die natur zu "unmathematisch"



geschrieben von: Brabax

Ich denke damit ist weniger die Wiederholung Allens gemeint sondern eher die Wiederkehr des Universums und dessen Entstehens.

--Zeit--

Zeit scheint mir die optimale Möglcihkeit einen Ablauf zu planen - von Menschen erschaffen um sich zu orientieren


--GOttes Allmacht--

Ich glaube NICHT das Gott einfach da war, alles hat seinen Ursprung- so auch Gott, nur welchen - genauso wie den des Universums können wir nicht erahnen - man müsste allwissend sein um darauf zu kommen.


Wenn Gott allmächtig ist (sofern er existiert) dann entsteht er aber auch nicht mit dem Universum sondern darüber oder in einer anderen Schicht -ein "Gottes Dimension", nur wenn er alle Menschen unerdenklich stark liebt wieso lässt er es dann zu das, das Universum wieder zusammenbricht?
Ich habe 3 Theorien:

1. Er ist allmächtig und liebt die Menschen doch er sorgt auch dafür das es immer neue [reifere] gibt

2. Er ist NICHT allmächtig und kann diese Veränderung des Universums nicht stoppen

3. er hat einen anderen Plan mit uns und lässt es deswegen zu (wir könnten ihm zu Last sein, oder zu unreif oder gar - zu dumm)

Brabax



geschrieben von: WaTcHmE

da ich davon ausgehe dass er allmächtig ist: ... 1 oder 3 ;-))))



geschrieben von: Curzon

Ich glaube nicht, daß Gott einen direkten Einfluß auf die physikalische Welt hat.
Gott existiert in erster Linie im Glauben der Menschen.
Als das Universum "begann" gab es aber noch keine Gläubigen...jedenfalls nicht innerhalb.
Was auch immer an göttlichen Wundern oder unerklärlichen Dingen geschehen mag, sie kommen nicht direkt von Gott, sondern von den Gedanken der Menschen.
Es gibt starke Hinweise darauf, daß die Gedanken der Menschen die Realität verändern können.
Es gab ein Experiment, wo man zwei Gruppen von künstlich befruchteten Frauen hatte. Für eine Gruppe ließ man Menschen auf der ganze Welt beten (die Frauen wußten es natürlich nicht), für die andere nicht. Bei der Gruppe, für die gebetet wurde, war die Erfolgsrate um 70% höher! Und noch ein Link zu dem Thema: http://noosphere.princeton.edu/
Vielleicht können ja die Gedanken von genügend vielen Lebenwesen, genügend weit entwickelt, genügend stark ein neues Universum erschaffen. Ein interessanter Gedanke jedenfalls.



geschrieben von: Brabax

Zitat:
und daher mal eine ganz andere Theorie von mir: vielleicht bereitet es dieser göttlichen Macht einfach Spaß, alle verschiedenen Möglichkeiten aus gleichen Voraussetzungen durchzuspielen?


Kennt ihr "men in black"? dort wird gezeigt wie das Universum nur eine Murmel eines fremden Wesens ist -wie steht es denn mit der Theorie? Das wäre doch genauso möglich!



geschrieben von: Strega

zur Zeit: ich glaube nicht, dass die zeit von den menschen erfunden wurde, sondern nur die einteilung und der begriff als solches.
zeit gab es auch schon vor den menschen (evolution etc. hätte ohne zeit nicht stattfinden können).

zu Gott/Göttern: ich glaube auch nicht an gott (oder ähnliches), frage mich das nur aus interesse.
und wenn gott allmächtig ist, dann hat er auch die macht, alles wissen zu können :).

vor dem urknall war die materie unseres systems so komprimiert, dass sie - nach wissenschaftlern - gerade mal stecknadelkopf-größe besaß. gut - da komm ich noch mit. dann machte es "kawumm" und alles breitete sich aus (und wir befinden uns immer noch in der phase der ausbreitung). aber jede reaktion braucht einen auslöser (egal welcher art, ein stein bewegt sich erst, wenn man ihn anstößt). dass heißt, irgendetwas muss diesen stecknadelkopf angestoßen haben, das ist ein rätsel, zu dem auch dem brilliantesten wissenschaftler nichts mehr einfällt. ein meteorit kanns nicht gewesen sein (der war ja auch im s-kopf), also: was wars? (gott?! vielleicht, vielleicht auch nicht;)
das ist eigentlich meine ursprungsfrage gewesen, die jetzige ist daraus resultiert.

die theorie von MIB hat mich auch beeindruckt. witzige vorstellung, zu der murmel-sammlung eines "wesens" zu gehören, der damit spielt und die murmel eventuell auch verliert (huch, wo isses denn?!;). eine von vielen, nichts besonderes (was ja eigentlich auch der wahrheit entspricht).
das könnte zutreffend sein, genauso wie die vorstellung, dass wir geträumt werden oder so etwas in der art (ein alptraum? ein witziger?).

dass man sich etwas wie gott oder seine entstehung nicht vorstellen kann, ist mir klar (kann mir ja nicht einmal die größe unseres winzigen sonnensystems vorstellen ;). ich bin an spekulationen interessiert und wie andere darüber denken.
ich will keine lösung, erwarte auch keine "erleuchtung:D", mich beschäftigt dieses thema und lässt mich nicht mehr los.
find ich klasse, dass soviele bisher dazu geantwortet haben, bin gespannt was noch kommen mag:)



geschrieben von: Nachtelbin

Mooment mal...
der BigBang ist überhaupt nicht bewiesen. Es existieren mehrere Theorien, darunter auch die neueste Konkurrenzgeschichte: Das Universum ist nicht aus einem Punkt entstanden, es ist eine ständige, partielle entstehung und zerstörung, sozusagen ganz viele kleine Urknällchen. Klein in dem Sinne, dass wir unser Knällchen als einziges ansehen, weil es so unglaublich groß ist. Trotzdem gibt es mehr...
Wenn diese Theorie stimmt, gab es auch keinen Auslöser, keinen Anbeginn der Zeit, weil es immer existiert hat und existieren wird...drumherum? vielleicht noch ein Universum? Wer sagt denn, das unser All alles ist? Jedenfalls kann es dann auch keinen Auslöser namens Gott gegeben haben, da kein Auslöser nötig war...das übersteigt auch meine Imaginationsfähigkeit, aber so abwegig klingt das gar nicht...
Ist insofern ein Gott unnötig?



geschrieben von: Strega

ich habe nicht geschrieben, dass der urknall (oder die urknall-theorie)eine tatsache ist. es war ein beispiel.

für die "menschen" ist ein gott nicht unnötig glaub ich. wenn ich
an meine großeltern denke, die würden ohne ihren glauben an einen lieben und gerechten gott nicht mehr leben oder total resigniert sein.
der glaube an gott/götter spendet vielen menschen trost, mut, zuversicht, lebensfreude. auf der anderen seite wird auch ziemlich viel mist im namen eines gottes oder vieler götter angestellt (kreuzzüge, djihad etc.), was eine riesensauerei ist, ohne frage, aber: wäre es unter diesem gesichtspunkt besser, würde der gott-/götter-glaube nicht existieren (oder nicht mehr)? die schuld liegt ja nicht bei gott/götter, sondern bei menschen, trotzdem ist gott der offizielle auslöser für religiöse kriege.

also, ist gott unnötig oder sind menschen unnötig?
oder alle beide?



geschrieben von: WaTcHmE

"im Namen" on jemandem etwas tun, der einen NICHT dazu beaftragt hat , und das dann demjeniugen in die Schuhe zu schieben finde ich immer wieder als eine Himmelschreiende Ungerechtigkeit...



geschrieben von: dornroserich

Ich habe nicht verstanden, warum ZEIT von Menschen gemacht sein soll... nur weil wir sie messen und uns diese Einteilung zunutze machen? Wie ist es dann mit dem RAUM? Nutzbar wird er doch auch erst durch unser Messen...
Schöne Überlegungen zum Thema habe ich mal bei Nicolaus von Kues (15. Jahrhundert) gelesen, er beschreibt Gott als das "Possest" (lat.: das "Können-ist"): Gott IST (jederzeit) alles, was SEIN KANN (jemals). Insofern ist er auch die "Endlosschleife" (zeit-räumlich), das Kleinste ("Stecknadelkopf"), das Größte (wieder "Stecknadelkopf") etc.



geschrieben von: Nachtelbin

Epikur erkannte einmal, dass Furcht Götter schafft und Götter Furcht...ist einmal so ein Gott "entstanden" ist die Endlosschleife perfekt...insofern wäre ein Gott ohne Menschen unnötig und unmöglich und Menschen ohne einen Gott furchtloser-wenn die Realität anders beschaffen wäre...Götter sind insofern unnötig, da ohne sie Menschen freier wären-aber ihre götter "schaffen" ihnen quasi ihre Regeln (auch wenn die meisten meiner Meinung nach dem sadistischem Machtstreben frustrierter möchtegern-Verkünder, die zufällig zur Richtigen Zeit lebten, entsprungen sind)...doch könnten sie ohne diese Auflagen frei sein?



geschrieben von: Curzon

Zitat:
Original geschrieben von Nachtelbin
Epikur erkannte einmal, dass Furcht Götter schafft und Götter Furcht...ist einmal so ein Gott "entstanden" ist die Endlosschleife perfekt...insofern wäre ein Gott ohne Menschen unnötig und unmöglich und Menschen ohne einen Gott furchtloser-wenn die Realität anders beschaffen wäre...Götter sind insofern unnötig, da ohne sie Menschen freier wären-aber ihre götter "schaffen" ihnen quasi ihre Regeln (auch wenn die meisten meiner Meinung nach dem sadistischem Machtstreben frustrierter möchtegern-Verkünder, die zufällig zur Richtigen Zeit lebten, entsprungen sind)...doch könnten sie ohne diese Auflagen frei sein?


Dem muß ich zum Teil widersprechen.
Ja, Furcht schafft Götter, das stimmt. Aber Götter dürfen keine Furcht schaffen, sonst erfüllen sie ihren Zweck nicht.

Hier liegt der Hund begraben, wir wollen einen Gott, um uns die allgemein Furcht nehmen zu lassen, und erschaffen ihn uns entsprechend unserer Ängste auch so. Menschen ohne Götter wären nicht freier, im Gegenteil, sie wären Gefangene ihrer Angst, weil sie nicht mehr wüßten, wie sie sie bekämpfen sollten. Angst ist immer da, und das ist gut so.

Es gibt nur immer wieder Menschen, die das nicht verstehen (eigentlich die Mehrzahl) und die Probleme mit sich selbst haben und sich deshalb Götter aufbauen, die genau das wiederspiegeln (z.B grausam sind) und an die sie eigentlich nicht wirklich glauben, somit beginnen sie andere Menschen dazu zu bringen und zu zwingen, an ihr verkorkstes Götterbild zu glauben, weil sie es selber nicht können, und schwupps, schon haben wir einen grausamen kaputten Gotteskult, eine Sekte, oder wenn´s hochkommt, ne ganze Religion.

Die einzigen richtigen Götter sind also die, die absolut keine Furcht verbreiten. Diese Vorstellungen sind halt nur für die Menschen, die diese Götter auf Erden verwalten und repräsentieren sollen nicht besonders einträglich oder von Nutzen. Und es gibt einfach viel zu viele solche Heuchler in diesen Organisationen.

Aber man muß sich ja nicht vorschreiben lassen, wie der eigene Gott auszusehen hat, das ist sowieso individuell verschieden. Man muß schon selber suchen und finden, das kan einem niemand abnehmen.



geschrieben von: Yami no Matsuei

Zitat:
Original geschrieben von Menedemos
2. Das Wort "ewig" ist problematisch. "Ewig" ist immer mit einer Vorstellung der Zeit verbunden. Was aber ist, wenn (ein) Gott erst die Zeit geschaffen hat? Wenn er in einer Welt lebt, in der es keine Zeit gibt?



wird nciht auch die these vertreten, dass gott außerhalb von raum und zeit "existiert"

und selbst wenn nicht, so ist gott ein wesen, dass wir in seiner komplexität nicht begreifen können, weil wir nicht die nötigen kapazitäten haben.



geschrieben von: Dark_Giant

Wirklich Neues werde ich jetzt nicht beitragen. Ich finde es einfach amüsant, wie ein Kumpel von mir letztens die Nicht-Allmächtigkeit Gottes bewies:
Er meinte zu mir:
"Der Gott ist nicht allmächtig, denn er kann keinen Stein erschaffen, welcher so schwer ist, dass er ihn nicht aufheben kann!"
Entweder kann er ihn nicht aufheben, oder er kann ihn nicht erschaffen! :p
So einfach ist das! :D



geschrieben von: Yami no Matsuei

das ist ja altbekannt ^__^

aber ich denke, gott ist nur dann wirklich ewig und allmächtig, wenn man ihn als postulat nimmt, seine ewigkeit und allmächtigkeit also nicht hinterfragt und als gegeben hinnimmt.



geschrieben von: Angela Schuster

Hat einer von euch Gott schon mal gefragt?

Wenn es ihn gibt, dann hat sicher er uns erschaffen.
Wenn er uns erschaffen hat, also unsere Gene geschrieben, unseren Körper hergestellt u.s.w dann kennt er uns doch.
Und unsere Seele muß ja auch irgendwo herkommen.
Vielleicht ist sie von ihm irgendwann ausgegangen.
Er hat uns einen Freien Willen gegeben und uns damit von sich selbst getrennt. Unsere Aufgabe ist vielleicht mittels dieses Freien Willens zu ihm zurückzufinden.. Vielleicht freut er sich, wenn wir ihn suchen.
Vielleicht können wir ihn in uns finden. Es gibt vielleicht eine Stimme in uns, die seine ist. Wir sind nur zu oft mit unseren eigenen Gedanken beschäftigt, um seine Simme zu vernehmen. Ich denke, unser Gewissen ist auch so ein Aspekt von ihm.



geschrieben von: Yami no Matsuei

das sind sehr schöne gedanken ^______^



geschrieben von: Angela Schuster

Frag ihn. Vielleicht müssen wir annehmen, daß es ihn gibt, damit er sich uns zeigen kann.
Wenn du z.B. auch nicht glaubst, daß dich "Jemand" (Schwester, Bruder, Freund oder so) liebt, wirst du die Liebe Desjenigen auch nicht fühlen. Selbst, wenn du sie erkennen könntest. Ich denke mit Gott ist es ähnlich.



geschrieben von: Yami no Matsuei

nun ja, das geht in meinem fall nicht, da ich den glaube an seine existenz ablehne



geschrieben von: Angela Schuster

Warum ?



geschrieben von: Julya

Zitat:
Original geschrieben von Angela Schuster
Hat einer von euch Gott schon mal gefragt?

Zitat:
Frag ihn. Vielleicht müssen wir annehmen, daß es ihn gibt, damit er sich uns zeigen kann.



das ist ja mal wieder alles so wischiwaschi...
wenn ich jetzt an blaue hasen mit lila punkten glaube, gibt es sie auch?

aber ich will mal deine erste frage beantworten:

JA! ich habe gott schonmal gefragt! und zwar zu dem zeitpunkt an dem ich noch an ihn glaubte. und er hat mir trotzdem nicht geantwortet und mir auch in absolut keiner weise gezeigt, daß auch nur ein hauch von ihm existiert!
und nun? jetzt kommt wahrscheinlich die antwort, daß ich dann nicht genug an ihn geglaubt habe, nicht?
wie soll aber ein kind, das in christlichem glauben erzogen wurde nicht genug an gott glauben können?
war ich nun keins der kinder gottes?
jesus sprach, lasset die kinder zu mir kommen.
und, ja - ich habe geglaubt und zwar mit "kindlich reinem herzen" wie man so schön sagt. und trotzdem sind dinge passiert, die ein guter gott nicht zulassen darf!!!

Zitat:
Vielleicht freut er sich, wenn wir ihn suchen.


glaube mir, ich habe gesucht.



jetzt, da ich nicht mehr an ihn glaube (wie soll man etwas glauben, das man nicht sehen und nicht fühlen kann?), bin ich viel freier. ich kann weder die guten, noch die schlechten dinge auf ihn schieben, denn ich bin für alles selbst verantwortlich!


~Julya~



geschrieben von: Angela Schuster

Vielleicht ist es nicht so gut, wenn wir denken, daß Gott so und so gut zu sein hat. Wissen wir, was für Gott gut ist ? Ich nicht. Aber ich vertraue ihm, daß das, was mir passiert, er ganz genau weiß, und warum er es zuläßt. Will dir ein Symbolisches Bild geben. Mal angenommen du willst als Kind blind über die Straße laufen. Dein Vater bemerkt das, schreit dich an, reißt dich am Kragen und du fällst vielleicht auch noch hin. Du bist aber am Leben.Du schreist deinen Vater an, ob er noch ganz bei Trost ist, warum er so gemein zu dir war und übersiehst ganz, daß er dich mit dem "Hinfallen" sogar gerettet hat.
Gott bewahrt uns manchmal vielleicht nicht vor dem sogenannten Bösen, aber er führt uns ganz sicher hindurch, wenn wir ihm vertrauen. Ist meine Erfahrung.
Bin ca. seit 7 Jahren "gläubig", ohne auch nur einen Tag bereut zu haben.



geschrieben von: Yami no Matsuei

Zitat:
Original geschrieben von Angela Schuster
Warum ?

weil ich schon immer probleme htte, SOLCHE autoritäten anzuerkennen.
und ich habe bis jetzt nocjh immer keine vorteile gefunden, an ihn zu glauben, außerdem bilde ich mir gern meine eigenen ansichten und einen "eigenen" glauben.



geschrieben von: Angela Schuster

Wenn du Kinder hast oder hättest, dann wärest du doch auch nicht nur autoritär.Du wärest doch auch ihr Freund, Helfer, Beschützer.Warum sollte denn Gott anders sein, als ein irdischer Vater. Ich kann hier natürlich nur vom Normalfall ausgehen.
Aber er hat uns mit dem Freien Willen ausgestattet, zu ihm "nein" sagen zu können. Immerhin hat er doch damit ein bischen seiner Autorität abgegeben, oder nicht?



geschrieben von: Sethur

Zitat:
"Der Gott ist nicht allmächtig, denn er kann keinen Stein erschaffen, welcher so schwer ist, dass er ihn nicht aufheben kann!"


Natürlich kann er es, denn er ist allmächtig. Wie kann er es? Woher soll ich das wissen, bin ich allwissend?

Ich glaube nicht an Gott. Doch das Attribut "allmächtig" befähigt den Gott, an den die Christen glauben dazu alles zu vollbringen. Wie sollen wir Menschen nachvollziehen, wie er es fertigbringt?

Sethur



geschrieben von: Angela Schuster

Ich glaube, daß Gott sich nur mit sinnvollen Dingen beschäftigt. Wenn es einen Sinn machen würde, einen Stein zu erschaffen, der so schwer ist, daß er ihn nicht heben könnte, würde er es tun, denke ich mal.
Das Wort "Sinn" ist verwandt mit dem Wort "Sein" und alles, was da ist , das kommt von Gott. Woher denn sonst. Alles, was er erschafft, dient einem Zweck.



geschrieben von: Yami no Matsuei

Zitat:
Original geschrieben von Angela Schuster
Wenn du Kinder hast oder hättest, dann wärest du doch auch nicht nur autoritär.Du wärest doch auch ihr Freund, Helfer, Beschützer.Warum sollte denn Gott anders sein, als ein irdischer Vater. Ich kann hier natürlich nur vom Normalfall ausgehen.
Aber er hat uns mit dem Freien Willen ausgestattet, zu ihm "nein" sagen zu können. Immerhin hat er doch damit ein bischen seiner Autorität abgegeben, oder nicht?



eben WENN
aber ich habe erstens keine kinder, und zweitens möchte ich keine.
gott muss natürlich nciht nur die autorität sein, aber das bild von ihm, dass man mir lange versucht hat einzutrichtern hat mir gereicht.
dieser gott ist weder gerecht, noch gütig, wie die kirche gerne mal propagiert. sicherlich ist es eine instutittion, die gott auf erden vertreten soll, aber das hat sich ja sehr verselbständigt.
aber im grunde spielt es keine rolle, denn wenn gott in jedem einzelnen atom ist, so glaube ich ja doch irgendwie an ihn, wenn auch über umwegen.
sicherlich hat gott den menschen die frei entscheidung gegeben, mit dem wissen, dass sie ihn verneiinen können, aber immerhin ist er ja auch ein gärtner, nciht war?
er allein weiß, was aus dem samen einer pflanze wird. nur er weiß, dass sie wachsen, blühen und früchte tragen wird, die pflanze ist sich dessen nicht bewusst, also wir menschen sind es dann auch nicht.



geschrieben von: Angela Schuster

Daß du dich mit einer Pflanze vergleichst ist irgendwie niedlich. Ne, ehrlich, schöner Vergleich.
Ja, wir wachsen, tragen Früchte, in Entsprechung gesehen natürlich. Aber im Gegensatz zu einer Pflanze können wir unsere Ansichten doch ändern. Wenn eine Pflanze man Ansichten hat. Ich bin z.B.atheistisch erzogen worden und habe letztendlich meine Meinung über Gott auch geändert. Seine Geduld war eben größer als mein Stolz.
Was die Kirche anbegeht haben wir vermutlich eine Ähnliche Meinung. Die ist ziemlich entstellt.
Kindstaufe und so'n Quatsch. Ich glaube das Gott zwar gütig ist, aber nicht blöd. Ich meine, das er sich finden läßt, wenn man ihn sucht (Ich hatte ihn damals allerdings nicht gesucht) und er ist gar nicht so übel wie du denkst.
Wer so etwas schönes wie ein Vergißmeinnicht oder eine Mohnblume erschafft kann doch nicht ganz so schlecht sein. Hmmm?



geschrieben von: Yami no Matsuei

nun ja, ich glaube nach wie vor nciht an ihn, also hat er diese schönen dinge in meinen augen nciht erschaffen.



geschrieben von: Angela Schuster

Was meinst du denn, wer oder was sie Erschaffen hat, Meister Zufall ?
Und wer schrieb unsere Gene und die der Affen, Giraffen...
Gene sind sowas wie unser Bauplan. Bauplan ohne Bauzeichner gibt es in meinen Augen nicht.
Und unser Körper ist zu komplex, als daß er durch Zufall entstehen, geschweige denn funktionieren könnte, wie er nun mal funktioniert. Wenn der Zufall in meinem Körper am Werk ist, dann hoffe ich, daß meine Atmung nicht gerade jetzt zufällig aussetzt.
(schade, habe heute nicht viel Zeit)



geschrieben von: Angela Schuster

außerdem hast du Gott am 08.09. noch mit einem Gärtner verglichen. Dein Glaube scheint sich täglich zu ändern.
Na ja, ist jedenfalls nie langweillig mit dir.



geschrieben von: Yami no Matsuei

nein, mein glaube ist immer derselbe, aber um hier mitreden zu können, sllte man schon von seiner existenz zumindest ausgehen.

für den körper und anderes leben finde ich den zufall gar nicht so schlecht.
ein paar kohlenstoffatome, ein bisschen sauerstoff, stickstoff, wasserstoff, phosphor und schwefel, die in der ursupe rumschwimmen und durch zufall bindungen eingehen, und irgendwann sind zufällig die ersten lebewesen entstanden. dann gab es etwas, was sich evolution nennt und irgendwann waren dann die menschen da, weil sich das prinzip des zufalls bewärt hat.
gene sind sehr wohl ein bauplan, aber es gibt auch lebewesen mit fehlern in diesem bauplan. glaubst du, dass gott pfuscht? oder experimentiert er einfach nur? wieso treten diese fehler aber häufig auf? ich meine, wenn der typ da oben im himmel sieht, dass es nciht funktioniert, wieso lässt er den fehler weiter existieren? (jaja, gottes wege sind unergründlich -.-)
und wie wäre es mit der natur und dem zufall als bauzeichner?

unser körper mag zwar komplex sein, aber der menschlich körper ist nciht von gleich auf jetzt entstanden, sondern unterlag einem sehr langen entwicklungsprozess.
deine atmung ist nicht zufällig, sondern ein lebenserhaltender prozess, den dir dein körper, der durch zufall entstanden ist, vorschreibt



geschrieben von: Angela Schuster

So viele Zufälle. Vielleicht kompliziert, aber was ist ein Zufall. Dir fällt vielleicht was zu und du merkst nicht, daß jemand geworfen hat.
Schon die Physik lehrt: Keine Wirkung ohne Ursache. Aber was löst die Ursache aus. Doch nicht ein "Nichts", was nicht existiert und dem wir den Namen "Zufall" geben.
Das ist für mich schon fast zu kopliziert.



geschrieben von: Angela Schuster

Außerdem finde ich einen Gott der Evolution zuläßt noch viel interressanter, als wenn er nur starre Schemen erschafft.



geschrieben von: Angela Schuster

Ach noch ne Frage .Wer stellt diese Ursuppe her ?
ein paar kohlenstoffatome, ein bisschen sauerstoff, stickstoff, wasserstoff, phosphor und schwefel. wer stellt die alle her ?





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