Ich sehe mir die Sterne an
Und frag mich, wie ich sein kann,
Kaum bist du fort
Fühl ich mich kalt.
Ein trister Ort,
Wer gibt mir Halt?
Das Licht ist aus der Welt gewichen,
Dunkelheit tritt an dessen Platz,
Kälte hat sich jetzt eingeschlichen,
Überfällt mich mit einem Satz.
Wieder schau ich zum Himmel hin,
Frag nach meines Lebens Sinn,
Fühl mich einsam und allein,
Kann ich denn ohne dich auch sein?
Ohne Wärme soll ich leben?
Jetzt, da ich sie gespürt...
Die du sie mir zuerst gegeben,
Hast zu der Glut mich hingeführt.
Wieder greift die Kälte an,
Hält Wärme fest in ihrem Bann...
Nur der Frost ist mir geblieben.
Kann ich denn noch einmal lieben?
geschrieben von: wannadie
Liebe ist: dich zu küssen,
wenn du fort bist dich vermissen.
Wenn jeder Teil von mir deinen Namen schreit,
weiß ich vorbei ist nun die Einsamkeit.
Vor Freude zerspringt mein Herz,
vorher war es krank vor Schmerz.
der, den ich liebte, lebt nicht mehr.
seitdem war mein Leben schwer.
doch dann kamst du, die Rettung in der Not,
das Leben leben, die Hoffnung ist nicht tot.
geschrieben von: wannadie
Der Weg
Reise.
Ein langer Weg.
Unerträglich allein...
Ohne Hast, nicht rennen, nicht schleichen...
...Verweilen...
Hier: eine schöne Bank, um einen Moment zu rasten.
Die Wärme genießen, den Schatten nicht fliehen.
Schmerzen lindern, Wunden versorgen, Empfindungen austauschen.
Kraft tanken, das gemeinsame Ziel voraus.
Neue Energie, neuer Mut.
...Verweilen...
Keine Hast, nicht rennen, nicht schleichen...
Wunderbar, nicht allein...
Ein kurzer Weg.
Zu zweit.
geschrieben von: wannadie
Eis und Feuer
Kälte - einstmals so vertraut
Vertrauen - nur schwer aufgebaut
Einsamkeit - füllt mich nicht aus
Geborgenheit - nirgends war ich wohl zu Haus
Nähe - wie groß kann denn die Sehnsucht sein?
Sehnsucht - ich fühlte mich doch oft allein...
Fern bin ich, in weit entferntem Land...
Doch bist du da, ich reiche dir die Hand!!
Neu - ich vergesse allen Schmerz
Wärme - du erfüllst nun mein Herz
geschrieben von: wannadie
My beautiful Erin
Erin - isle of emerald
Erin - beautiful it seems
Erin - nature's herald
Erin - setting of my dreams
Wind zieht durch die Wälder,
pfeift im grünen Blättermeer,
wogt durch Gras und Felder,
kein Halm setzt sich dem zur Wehr.
Erin - isle of emerald
Erin - beautiful it seems
Erin - nature's herald
Erin - setting of my dreams
Der See liegt da wie ein Spiegel,
ganz ruhig, unbewegt und still.
Als wär er des Landes Siegel,
das nie gebrochen werden will.
Erin - isle of emerald
Erin - beautiful it seems
Erin - nature's herald
Erin - setting of my dreams
Die Sonne malt mit ihren Farben bunt,
an den grauen Himmel einen Regenbogen,
an dessen Fuß weilt ein goldener Fund.
Klee rings um her - es hat mich dort hingezogen!
Erin - isle of emerald
Erin - beautiful it seems
Erin - nature's herald
Erin - setting of my dreams
geschrieben von: wannadie
Seelentaucher
Augen - so klar und tief wie ein See.
Das Tor zur Seele steht dir offen.
Was da hinter steht? Keine Idee!
Du kannst nur auf Gutes hoffen.
Du verlangst danach einzutauchen
in tiefe Wasser - still und klar.
Auch sanfte Winde können fauchen,
denn niemand weiß was vorher war.
Deine Füße verlassen den sicheren Grund
um ganz hinein dich zu stürzen,
doch weißt du nicht von dem lauernden Höllenschlund.
Die Zeit scheint sich zu verkürzen.
Du tauchst hinein in klare Wogen.
Nichts ist wie der erste Schein.
Du fühlst dich sonderbar betrogen,
ist doch plötzlich nichts mehr rein.
Das Wasser, eben noch so still,
ist zu zähem Öl verkommen.
Keiner, der dir helfen will!
Die Sinne sind dir genommen.
Schwarze Masse hüllt dich ein,
nimmt dir deinen Augenschein.
Regungslos wirst du und starr, als wärest du erfroren.
Hast du dich doch in meiner Seele Abgrund verloren!
geschrieben von: wannadie
Feuergeburt
Wenn jeder seines Glückes Schmied,
so hab ich viele Eisen schon verbrannt.
Für dich macht das den Unterschied -
mein Meisterstück hältst du in deiner Hand.
Du weißt von Mühe und von Leid,
die dieses mich gekostet.
Nur eine leise Spur von Neid...
Hoffnung, dass Glück nicht rostet.
Und noch brennt das Schmiedefeuer.
Kalter, grauer Stahl,
rot-oranges Ungeheuer
jeder fehlt ein Mal.
Doch Flammenhitze, Feuersbrunst,
weiß vieles zu verkehren...
mal grausam und dann große Kunst -
weiß keines zu verwehren.
Das Schwert, diente gestern noch dem Schmerze,
umgeschmiedet - hält nun eine Kerze!
geschrieben von: wannadie
Feuergestalt
Muss ich erst durchs Feuer gehen
um seine Kraft zu kennen?
Muss ich um mein Glück zu sehen
mich selbt erstmal verbrennen?
Wo ist das Wasser, das mich kühlt,
die Asche aus den Wunden spült?
Dampf soll mich ganz umgeben,
neue Kraft zum Weiterleben!
Aus der Asche auferstehen
will ich - nur noch vorwärts sehen...
Narben sollen keine bleiben,
nicht des Schmerzes Logbuch schreiben.
Feuer's Land wird ganz mein Reich.
Mag es auch nur so scheinen,
tu ich's einem Phönix gleich...
Wird er dann für mich weinen?
geschrieben von: wannadie
Wüstenblume
Ein kleines Korn, von Sand umgeben,
wartet auf den Regen -
nur er kann es noch beleben -
hofft auf dessen Segen.
Rings umher ist gelber Sand,
kahles, längst verdörrtes Land.
Unerwartet: leises Klopfen-
hier ein Tropfen - da ein Tropfen.
Aus dem langen Schlaf erwacht
in der tristen Dunkelheit
reckt es sich mit aller Macht-
ist das Warten lang schon leid.
Wurzeln suchen festen Halt,
sprengen die harte Erde,
ist sie auch noch fest und kalt,
auf dass die Blume werde.
Müde räkelt sie sich empor,
wagt nur ganz langsam sich hervor
und freut sich an des Tages Glanze.
Im schönsten Kleid zeigt sich die Pflanze.
In voller Blüte dankte sie
der Sonne ihre Energie.